Die Lockdown-Lauf-Challenge Rottenburg hat einen Sieger

Die Landesliga-Fußballer des FCR machen sich fit für die Fortsetzung der Meisterschaft und versuchen auch so die Mannschaft bei Laune zu halten, allerdings wurde jetzt schon wieder der Landesligaauftakt 2021 am 27. Februar gegen den VfL Mühlheim offiziell abgesetzt.
Bei Laune halten und fit bleiben geht am besten in Form von Wettkämpfen. Die Rottenburger Fußballer haben sich deshalb ein Fernduell auf den Laufstrecken geliefert. Gemeinsam (und/ aber trotzdem allein) Laufen motiviert, macht Spaß und verbindet, trotz Abstand. Aus diesem Grund haben beim FC Rottenburg Lauf-Challenges nicht gerade Tradition, aber was bleibt einem in dieser Zeit schon großartig übrig.
Das Prinzip war einfach: Jeder läuft so viel Kilometer wie möglich, egal ob im Wald oder auf dem Laufband oder bei Wind und Wetter. Das Ergebnis wurde via Lauf-App mit allen anderen geteilt. Mitmachen konnten alle Aktiven Spieler des FC Rottenburg.
Und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen: „In 4 Wochen ist das Team nun insgesamt 1.898 km gelaufen!!! Insgesamt haben 23 Spieler daran teilgenommen. Die 3 Läufer mit den wenigsten Kilometern dürfen nun ein Kabinenfest organisieren, sobald dies wieder möglich ist. Die Namen werden wir natürlich nicht veröffentlichen…”, so FC-Coach Frank Eberle. 😉
Im Zeitraum zwischen dem 01. und 31. Januar wurden pro Tag ca. 61 Kilometer runtergespult. Dabei war das ausgegebene Ziel zuerst 1.000 Kilometer. Doch diese Marke wurde schnell übertroffen, so daß man die Challenge erweiterte, auf das Endziel 31.01.2021. Im Vordergrund stehen sollten Spaß und Freude an der Bewegung, aber auch um sich fit für die eventuelle Wiederaufnahme der unterbrochenen Landesligasaison zu machen, welche aktueller Status Quo zufolge, einer Annullierung immer näher kommt.
So zieht Trainer Frank Eberle erstmal ein rundum positives Fazit: “Ich freue mich sehr, dass so viele Spieler mitgemacht haben und bin beeindruckt von all den kreativen Laufvariationen. Darüber hinaus finde ich, dass auch unser Motto spürbar geworden ist: Laufen verbindet. Denn gewonnen hat nicht nur jeder einzelne, sondern auch wir als Team, als Gemeinschaft, die an dieser Challenge ein gemeinsames Ziel hatte, den Ausrichter des nächsten Kabinenfestes zu finden.”
Sowohl um die beiden ersten Plätze als auch um Platz 3 gab es heftige Kämpfe und dadurch sensationelle Laufergebnisse! Hier die besten zehn Läufer im Überblick:
  1. Lukas Behr (Mittelfeld) 250 (!!!!!!) km (mit 20 Läufen)
  2. Tobias Wagner (Torhüter) 242 (!!) km (mit 24 (!) Läufen)
  3. Tobias Wiedmaier (Abwehr) 144 km
  4. Loris Zettel (Mittelfeld) 140 km
  5. Moritz Koch (Mittelfeld) 132 km (meist Laufzeiten von unter 4 Min./km!)
  6. René Hirschka (Abwehr) 130 km
  7. Michael Garus (Mittelfeld) 125 km
  8. Michael Merk (Sturm) 121 km
  9. Bastian Narr (Sturm) 120 km
  10. Moritz Glasbrenner (Mittelfeld) 102 km
Somit bekommen Lukas und die beiden Tobi`s als Preis je einen FCR-Schlauchschal vom Trainer spendiert! Vor allem die Laufdistanzen von Lukas Behr und Tobi Wagner sind in nicht angenommene Dimensionen aufgerückt!!! Im Februar wollen wir uns nun wieder ein-/ zweimal pro Woche mit intensiven „Workouts“ fit halten, die Lukas Behr dankenswerterweise über Video-Sitzungen abhalten wird”, so abschließend ein zufriedener Trainer Frank Eberle.

Sieger Lukas Behr (links) und sein schärfster Konkurrent Tobi Wagner (rechts)

Challenge-Sieger Lukas Behr
Lange Zeit führte Tobi Wagner diesen internen Neujahrslauf an, bis ihn Lukas Behr auf den letzten Kilometern ein- und überholte und nach fast 2.000 Kilometern mit 8 Kilometer Vorsprung sich letztlich den verdienten Sieg holte. Zum Abschluss gratulieren wir den ersten drei Siegern Luki und den beiden Tobis zum vom Trainer gestifteten Preis.
Der Sieger Lukas Behr war bei diesem, man könnte ihn auch Lockdown-Lauf nennen, voll in seinem Element und meinte: „Die Lauf-Challenge hat mir großen Spaß gemacht. Ich fand es sehr cool, dass so viele aus unserer Mannschaft fleißig teilgenommen haben. An dieser Stelle ein großes Lob an das Team. Für mich kam die Challenge zum perfekten Zeitpunkt. Ich bin auch schon die Monate davor viel gelaufen und hatte somit auch kein Problem direkt durchzustarten. Relativ schnell war es ein Duell zwischen Tobi und mir. Das Duell mit Tobi hat mir sehr gut gefallen und hat mich auch für die letzten Kilometer nochmals mehr motiviert.
Für die nächste Zeit lauf ich auf jeden Fall weiter, nur vielleicht nicht mehr ganz so viel.
😉 Im Februar konzentrieren wir uns dann eher mehr auf die Krafteinheiten, die unter meiner Leitung über Video-Workouts stattfinden werden.“