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DFB-Mobil war zu Gast und brachte modernes Training ins Hohenbergstadion



DFB-Mobil zu Gast mit Demo-Training 

Am Montag, den 27. April 2026, war das DFB-Mobil zu Gast beim FC Rottenburg im Hohenbergstadion und sorgte für eine äußerst erfolgreiche sowie mitreißende Trainingseinheit. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand von 18:00 bis 19:30 Uhr ein abwechslungsreiches Demo-Training mit der E-Jugend statt, das sowohl bei Kindern als auch bei Trainern großen Anklang fand.
Insgesamt 17 Kinder nahmen mit großer Begeisterung und vollem Einsatz teil. Unter der fachkundigen Leitung von DFB-Trainerin Franzi stand das Training ganz im Zeichen kleiner Spielformen und der praxisorientierten Umsetzung der Trainingsphilosophie „Deutschland“. Mit viel Engagement, klaren Instruktionen und spürbarer Freude am Ballspiel gelang es ihr, die jungen Talente durchgehend zu motivieren und für den Fußball zu begeistern.
Zeitgleich widmete sich DFB-Trainer Luis intensiv parallel des Trainings den anwesenden Trainern. Insgesamt waren zwölf Trainer sowie zahlreiche Eltern vor Ort, die das Training aufmerksam verfolgten, gezielte Fragen stellten und die Gelegenheit zum offenen Austausch nutzten. Dabei erhielten die Trainer wertvolle Impulse und konkrete Anregungen, um ihre eigene Trainingsarbeit weiter zu optimieren.
Der Besuch des DFB-Mobils erwies sich somit als voller Erfolg: Die Kinder erlebten eine spielerische, motivierende Einheit mit sichtbarem Spaß am Fußball, während die Trainer von den praxisnahen Einblicken und hilfreichen Tipps unmittelbar profitierten. Angesichts dieses positiven Feedbacks planen wir, künftig weitere Fortbildungsangebote nach Rottenburg zu holen, um die Qualifizierung der Übungsleiter nachhaltig zu stärken und den Jugendfußball vor Ort weiterzuentwickeln.
Mit dieser gelungenen Veranstaltung hat der FC Rottenburg erneut bewiesen, wie wichtig und bereichernd der direkte Austausch mit Experten ist – für Kinder, Trainer und alle fußballbegeisterten Mitglieder gleichermaßen. Wir freuen uns auf zukünftige Aktionen und bedanken uns herzlich beim DFB-Mobil-Team für die inspirierende Zusammenarbeit.

Impressionen vom DFB-Mobil-Besuch

Erstmalig Weihnachtsfeier mit einem Landesligameister – Der FC sagte Danke


Geschenke, Danksagungen und großartige Unterhaltung

Am 20. Dezember 2025 fand ab 18 Uhr die Weihnachtsfeier des FC Rottenburg 1946 e.V. in der Zehntscheuer in Rottenburg statt. Zahlreiche Mitglieder, Spieler, Trainer, Ehrenamtliche sowie Freunde des Vereins folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen stimmungsvollen Abend.
Durch das Programm führte Stefan Seidel, der die Gäste souverän und unterhaltsam durch den Abend begleitete. Die offizielle Begrüßung übernahm Vorstand Hermann Steur, der in seiner Ansprache auf das vergangene Vereinsjahr zurückblickte und sich bei allen Aktiven und Unterstützern für ihren Einsatz und ihr Engagement bedankte.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Essen wurde von der Metzgerei Wiech aus Rottenburg geliefert und kam bei den Gästen sehr gut an. Die Getränke kamen wie immer von der Schimpf Brauerei aus Remmingsheim.
Ein besonderes Highlight des Abends waren die Programmpunkte, die von den drei aktiven Teams organisiert wurden. Die 2. Mannschaft veranstaltete – organisiert von den anwesenden Neuzugängen – ein Quiz, bei dem die Gäste Aufstellungen und Fakten legendärer Fußballspiele erraten mussten, ganz ohne zu googeln. Unter anderem stand das WM-Finale 2014 Deutschland gegen Argentinien auf dem Programm. Das Damen-Team sorgte mit einem Quiz inklusive lustiger, vorab gedrehter Videos für zahlreiche Lacher. Die 1. Mannschaft rundete das Programm mit dem klassischen Spiel „Wer bin ich?“ ab.
Gegen 23:30 Uhr endeten die offiziellen Programmpunkte und so ging man nahtlos in eine ausgelassene Party über, bei der bis spät in die Nacht gefeiert wurde.
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau sowie während des Abends zum Gelingen der Weihnachtsfeier beigetragen haben. Die Feier war ein gelungener Jahresabschluss und unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb des FC Rottenburg 1946 e.V.

Landesliga-Meister 2025: Marc Mutschler – Aus Dankbarkeit Trainer geworden


Mit seinem Heimatverein FC Rottenburg schaffte er Vereinshistorisches. Dabei strebte der 35-Jährige eine Trainerkarriere gar nicht an.
Gefeiert habe er die vorzeitige Fußball-Landesliga-Meisterschaft am vergangenen Samstag nicht ganz so ausgiebig wie seine Kicker, sagt Marc Mutschler, der Trainer des FC Rottenburg: „In meinem Alter braucht man Erholungsphasen.“ Wohlgemerkt: Der Mann ist gerade mal 35 Jahre jung und hat gerade Vereinsgeschichte geschrieben beim FC Rottenburg. Von der Bezirksliga bis in die Verbandsliga durchmarschiert ist Mutschler jeweils als Meister mit seinem Team – das gelang zwar schon einigen Klubs in Württemberg, zuletzt dem FC Esslingen vergangenes Jahr. Aber so hoch kickte noch kein Aktiven-Männerteam des 1946 gegründeten FC Rottenburg. Zwischendurch gewann der FCR vergangenes Jahr noch den Bezirkspokal.
Mit einem Trainer, der über sich sagt: „Ich war nie scharf darauf, Trainer zu sein.“ Vor acht Jahren coachte er erstmals ein Team; die B-Jugend der SGM Wendelsheim/Oberndorf/Wurmlingen/Hirschau. Mutschler kickte damals beim SV Wendelsheim, hatte dort viele Freunde gefunden. „Ich wollte dem Verein was zurückgeben, deshalb habe ich das gemacht. Und das hat unheimlich Bock gemacht.“
Schon bald meldete sich Martin Haug, der Jugendleiter von Mutschlers Heimatverein FC Rottenburg. Und holte ihn gemeinsam mit Benjamin Frölich von der SGM als Trainer der A-Jugend zum FCR, die damals noch in der Verbandsstaffel spielte. „Das war dann schon eine andere Hausnummer“, sagte Mutschler.

Rottenburgs Meistertrainer Marc Mutschler (rechts) gibt seinem Spieler Nick Heberle Anweisungen.


Ab der C-Jugend mit Fußball pausiert
Beim FCR kickte der Rottenburger in der Jugend. Bis zur C-Jugend: Dann gingen einige talentierte Spieler wie Björn Straub, Nikola Silic oder Maximilian Blesch zu höherklassigeren Vereinen, die Gruppe fiel auseinander. Mutschler, der Spielführer war, hatte keine Angebote. „Ich war nicht so der super Kicker, weit weg von den Fähigkeiten, die meine jetzigen Spieler haben.“ Mutschler pausierte. Bis ihn Frank Eberle kontaktierte: Der war damals Spielertrainer beim B-Ligisten SV Weiler, Mutschler fing im A-Jugendalter bei den SVW-Aktiven wieder mit Kicken an. Und spielte danach noch einige Jahre in Wendelsheim als zentraler Mittelfeldspieler, hörte nach Kreuzbandriss und einigen körperlichen Problemen aber recht früh auf.
Einen Großteil seiner A-Jugendspieler coachte Mutschler dann nach zwei Jahren weiter bei den Aktiven des FCR in der zweiten Mannschaft. Und überzeugte dort so, dass ihn der Verein 2022 als Coach für die erste Mannschaft übernahm. Als Nachfolger von Frank Eberle.
Der FCR stieg in dem Jahr ab. Mutschler wurde in seiner ersten Saison Zweiter, verpasste in der Relegation den Aufstieg. Danach ging es dann steil bergauf. Mutschler kann es mit den jungen Spielern, verkompliziert den Fußball nicht allzu sehr: So geht er bei seiner Spielvorbereitung auf PowerPoint-Präsentationen auch auf Wesenszüge und menschliche Schwächen der gegnerischen Kicker ein.
Wenig über das Zentrum
Und ein Grundprinzip seiner Spielidee: „Wir spielen wenig über das Zentrum.“ Denn bei Ballverlusten hat es der Gegner da näher zum eigenen Tor. Mutschler besucht viele Trainerschulungen, um seinen Horizont in dem Job zu erweitern, analysiert Videos von Spielen. Die Eignungsprüfung für die B-Lizenz hat er gemacht, irgendwann will er die Lizenz auch machen. Der steile Aufstieg bei seinem Klub sowie das Familienleben (Mutschler und seine Ehefrau haben zwei Kinder im Alter von zwei und vier) und sein Beruf beim Regierungspräsidium ließen es bisher nicht zu.
Zur Entlastung tragen auch seine Co-Trainer bei: Rene Hirschka, der kickende Co-Trainer und Kopf des Teams, mache da „eine super Arbeit und nimmt mir viel ab“. Torwarttrainer Jürgen Haug arbeite so selbständig, „da weiß ich oft gar nicht, was er macht“.
Viel verändern will er in der Verbandsliga nicht. „Was uns drei Jahre stark gemacht, ändere ich doch nicht einfach.“ Und sowieso: „Der eigentliche Erfolg ist, dass sich bei uns so viele eigene Jugendspieler so gut entwickelt haben. Das ist mir wichtiger als Titel, das ist das, was mich stolz macht.“
(Artikel von Tobias Zug am 31.05.2025 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt)