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Moritz Koch – Vom DFB-Junior-Coach zum Verantwortungsträger im Verein


Moritz Koch – ein Vorbild für unsere FCR-Talente

340 neue DFB-Junior-Coaches gab es im Jahr 2019. Moritz Koch vom FC Rottenburg 1946 e.V. schlug nach seiner Junior-Coach-Ausbildung einen vorbildlichen Weg in die Vereinsarbeit ein. Die ganze Geschichte lest ihr hier.
Immer mit gutem Beispiel voran geht der 19-jährige Moritz Koch vom FC Rottenburg. Zur neuen Saison wechselte er als Kapitän von den FCR-U19-Junioren der Verbandsstaffel zu den Aktiven der 1. Mannschaft der Herren in die Landesliga. Moritz ist bei Frank Eberle, Trainer der Ersten, jetzt schon ein wichtiger Bestandteil der Landesliga-Mannschaft. Er gehört aktuell gemeinsam mit Mathias Hägele, Jonas Neu, Francesco Salafrica, Yannick Stroh oder auch Ioannis Potsou zur nächsten aussichtsreichen Generation unserer vom FCR ausgebildeten Talente.

Kickt er nicht, dann verbringt Moritz seine Zeit als Bufdi beim FCR, trainiert die D-Junioren, F-Junioren oder auch die Bambini, coacht Schüler bei Fußball AG´s Rottenburger Schulen und assistiert noch als Coach bei der Fußballschule YoTaRo (Young Talents Rottenburg) auf dem Hohenberg.
Koch ist ein eher ruhiger Geselle und ein wahres Vorbild für unsere FCR-Talente. Daher bekommt Moritz jegliche Unterstützung vom Verein die er braucht. Wir sagen an dieser Stelle Danke Moritz – bleib so wie Du bist. Respekt für Deine großartige Leistung und Deinem riesigen Engagement beim FC Rottenburg!!
Moritz Koch “Im Spiel”
Nun wurde Moritz Koch die Ehre teil im renomierten Fußball-Fachmagazin “Im Spiel” der Fußballverbände Baden (bfv) und Württemberg (wfv) in einem 3-seitigen Artikel (siehe unten) in der neuesten Ausgabe 4/2019 mit dem Titel “Vom DFB-Junior-Coach zum Verantwortungsträger im Verein” für sein Engagement vorgestellt zu werden.

Den 3-seitigen Artikel aus dem wfv-Magazin “Im Spiel” kann man >> HIER << als PDF-Dokument herunterladen.

Moritz Koch stellt sich kurz vor…

…ein kleine Zusammenfassung was Moritz im vergangenen Jahr alles für den FC Rottenburg geleistet hat.
Mein Name ist Moritz Koch und ich leiste meinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim FC Rottenburg. Ich bin 18 Jahre alt und habe dieses Jahr mein Abitur am Eugen-Bolz-Gymnasium in Rottenburg gemacht. Seit meiner Kindheit spiele ich selbst Fußball und spiele aktuell bei den A-Junioren des FC Rottenburg. Den BFD möchte ich als Überbrückung zwischen Schule und Studium nutzen und gleichzeitig dem Verein etwas zurückgeben.
Zu meinen Aufgaben gehören:
Ich bin jeden Abend als Trainer im Einsatz, da ich die D3- und die F4-Junioren sowie eine Bambinigruppe trainiere. Den Tag verbringe ich damit, die Trainings vorzubereiten, die Plätze und das Gelände zu pflegen oder bei Fußball-AGs und der Fußballschule YoTaRo zu helfen. Am Wochenende bin ich dann meistens mit den A-Junioren unterwegs, mit den D3-Junioren oder mit der F4 bei einem Staffelspieltag. Wenn es eine Veranstaltung vom Verein gibt, bin ich auch immer als Helfer im Einsatz.
Außerdem erwerbe ich in diesem Jahr die Fußballtrainer C-Lizenz. Ich hoffe, dass ich mit meinen Mannschaften viele Erfahrungen als Trainer sammeln und mich weiterentwickeln kann. Ich möchte auch die Tätigkeiten kennenlernen, die es in einem Verein zu erledigen gibt und mich dabei aktiv einbringen. Seit meinem Dienstantritt habe ich schon viele hilfsbereite Trainerkollegen kennengelernt, die mich bei meiner Arbeit unterstützen. Ich kann mir vorstellen, auch nach diesem Jahr weiterhin als Trainer zu arbeiten.

(Diese Biografie von Moritz Koch stammt vom Oktober 2018, ist also nicht mehr ganz aktuell)

Die Sommer-Interviews 2019: Heute mit Herren-Cheftrainer Frank Eberle



“Uns ist bewusst, dass es für unser junges Team schwer sein wird…” 

“…und vieles optimal laufen muss, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen”, so der reale Ausblick auf die kommende Landesligasaison von Frank Eberle der im dritten Jahr als Chefcoach der 1. Mannschaft die Mission Landesliga angeht und trotz der personellen Sorgen mit einer gesunden Mischung aus Optimismus, Ernsthaftigkeit und der Tatsche gegen den Klassenerhalt spielen zu müssen nun im folgenden Interview Stellung nimmt und Antworten zur aktuellen Situation beim FC Rottenburg gibt. Beim Amtsantritt vor drei Jahren als Eberle immerhin noch 7 Spiele in der Landesliga coachen durfte und zuletzt Landesligaluft schnupperte, weiß deshalb was auf ihn zukommt.
Weitere Themen unseres Interviews sind ein Nachbetracht zur Bezirksliga-Meisterschaft, die Vorbereitungsphase mit dem Trainingslager in Aach-Linz, das bittere Pokal-Aus in Wittendorf, seine Meinung zu den Neuzugängen und Abgängen und der allgemeinen personellen Situation, unseren Nachwuchstalenten, seine Marschroute zur Landesligasaison, sein Trainer- und Betreuerstab, Zukunftspläne und Ziele, den Landesligastart und die Chancen des FCR oder über die Abmeldung der U23. Freut euch auf interessante Fragen und Antworten. Wir freuen uns auf alle Fälle auf die anstehende Landesligasaison 2019/20, obwohl sie verdammt schwer und nicht einfach werden wird.

Frank Eberle
Trainer Herren 1. Mannschaft

Frank Eberle stellt sich nun unserem PR-Team dem jährlich mit Spannung erwarteten Sommer-Interview!

  1. Zu Beginn wollen wir natürlich mit der gewonnenen Bezirksliga-Meisterschaft anfangen. Eigentlich wolltest du erst in der kommenden Saison um die Meisterschaft mitspielen. Wie stolz und glücklich bist auf Deine Manschaft, daß ihr nach einem 8. Platz letztes Jahr, im zweiten Jahr wieder Teil der Landesliga seid?
    “Ich bin sehr stolz auf das, was jeder Einzelne in unserem Team in der vergangenen Saison geleistet hat. Im Laufe der Saison wurde uns immer bewusster, wie gut wir als funktionierendes Team unterwegs sind. Die gute Entwicklung der jungen Spieler, die stabile Defensive sowie die Neuzugänge haben erheblich dazu beigetragen, dass wir am Ende der Saison die Meisterschaft erringen konnten und somit in die Landesliga aufgestiegen sind.”
  2. Die Vorbereitung auf die neue Saison lief eigentlich eher durchschnittlich, sieht man mal davon ab, daß man sich beim Micki Sport Neckarpokal mit dem 3. Platz wieder erfolgreich zurückgemeldet hat. Mit den vielen Verletzten und Urlaubern konntest du auch diesem Sommer nie richtig eine passende Formation finden bzw. einspielen lassen. Wie zufrieden bist Du trotz allem mit der Vorbereitung im Allgemeinen?
    “In der Vorbereitung zählt vorrangig, dass das Team eine Grundfitness bekommt. Die Vorbereitungsspiele zählen für mich ebenfalls dazu und werden als eine zusätzliche Trainingseinheit gesehen, bei denen das Ergebnis nicht im Vordergrund steht. Wir konnten so alle verfügbaren Spieler einsetzen, kennenlernen und testen. Ich gehe davon aus, dass wir auf den Punkt hin zum Saisonauftakt fit sind!”
  3. Zur Vorbereitung gehörte irgendwie auch der wfv-Pokal mit dem großen Ziel eine Runde weiter zu kommen um gegen den Oberligisten SSV Reutlingen im heimischen Stadion ein Fußballfest zu feiern. Doch dazu kam es nicht, da wir sehr unglücklich am Mitaufsteiger SV Wittendorf scheiterten. Was war der Grund für das bittere Pokal-Aus?
    “In Wittendorf sind wir auf einen sehr tief stehenden Gegner gestoßen, der in der Anfangsphase mit Kontern auf ihre schnellen Spieler die entscheidenden Tore erzielen konnte. Über die ganze Spieldauer waren wir spielbestimmend und konnten leider nur eine der vielen herausgespielten Torchancen nutzen. Ein Manko, dass es auch im Ligabetrieb gilt, abzustellen. Da das Heimspiel gegen den SSV Reutlingen sicherlich ein Highlight für die Mannschaft gewesen wäre, war die Enttäuschung über das Ausscheiden natürlich groß!”
  4. Um auf andere Gedanken zu kommen bist Du mit der Mannschaft in diesem Jahr erneut ins oberschwäbische Aach-Linz zu einem 3-tägigen Trainingslager gereist. Welche Erkenntnisse nimmst Du aus diesen drei strapaziösen Tagen mit?
    “Das Trainingslager in Aach-Linz war bereits vor der Terminierung der Liga und des Pokals geplant. Wir finden dort herausragende Bedingungen vor und werden von den Verantwortlichen des TSV bestens umsorgt. Die Einheiten sind natürlich anstrengend gewesen. Wichtigster Termin an dem Wochenende ist jedoch der Samstagabend gewesen, bei dem wir in der Teamsitzung den „Geist von Aach-Linz“ wieder herauf beschworen haben.”
  5. Mit Berhane, Seelmann, Sautter und Schirm haben uns vier wichtige Spieler und Talente verlassen. Doch der Großteil vom Stamm ist zusammengeblieben um in der Landesliga zu bestehen. Allerdings konnten wir keinen Topspieler verpflichten, der uns als Aufsteiger sicherlich in der schwierigen Landesligasaison gut getan hätte. Wie siehst Du die personelle Situation, da mit Behr und Kopp zwei sehr wichtige Stützen langfristig ausfallen werden?
    “Mir persönlich tut auch leid, dass weitere Nachwuchsspieler wie Vincent Seelmann den Verein verlassen haben, da sie durch die Abmeldung der U23 voraussichtlich keine Spielpraxis mehr bekommen hätten. Neben den Ausfällen von Bernd und Lukas muss auch Manuel Weber erwähnt werden, der ebenfalls aufgrund einer Bauchmuskelverletzung noch eine Weile auszufallen droht. Mit France Salafrica hat sich ja ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler bereits beim ersten Testspiel in Felldorf verletzt und musste am Kreuzband operiert werden. Ich hoffe, dass wir auf die verletzten Spieler alsbald setzen können, da mit Adrian Dettling und Loris Zettel zwei weitere Stammkräfte Mitte/Ende August für den Rest des Jahres ins Ausland gehen werden. Die Neuzugänge haben bereits gezeigt, dass sie sowohl charakterlich als auch sportlich zu uns passen und wir davon profitieren werden. Wir hatten zudem sehr hoffnungsvolle Gespräche mit Spielern und Talenten aus der Umgebung und auch aus Rottenburg geführt, wovon sich leider keiner für uns entschieden hat.
    Uns ist bewusst, dass es für unser junges Team schwer sein wird und vieles optimal laufen muss, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.”
  6. Mit Moritz Koch und Ioannis Potsou haben sich zwei unserer U19-Nachwuchstalente dafür entschieden bei Dir in der Landesliga zu spielen. Der 18-jährige Potsou z.B. spielt eine feste Rolle in Deinen Planungen obwohl er noch A-Jugend spielen könnte. Welche Rolle werden diese beiden Spieler bei Dir einnehmen?
    “Moritz ist ein sehr solider Spieler und immer mit 100% bei der Sache, er erarbeitet sich seine Stärken in jedem Training und geht immer an seine Grenzen. Ioannis ist ein sehr talentierter Offensivspieler, der für uns sogar ein lukratives Angebot aus Sandhausen abgelehnt hat. Er muss sich noch an unsere Spielweise gewöhnen und wird sicherlich viel Torgefahr ausstrahlen. Ich traue beiden den Sprung in den Kader zu!”

    Frank Eberle (rechts) und sein Co Bernd Kopp (links), Wolfgang Noll (Mitte) und der Meisterwimpel


  7. Da wir in der letzten Saison in der Offensive breit aufgestellt waren, vier Spieler erzielten letzte Saison jeweils über 10 Tore, wirst Du Deine taktische Zielrichtung als Aufsteiger erstmal auf die Defensive mit der Kompaktheit zum Mittelfeld beschränken. Hast Du Dir schon einen taktischen Plan zurechtgelegt um die kommenden Aufgaben zu bestehen?
    “Wir werden sicherlich nicht mehr so offensiv wie in der Bezirksliga agieren. Unser Fokus liegt schon immer darauf, gewonnene Bälle sehr schnell und zielstrebig in die Spitze zu spielen und den Abschluss zu suchen. Von dem her kommt es uns sogar entgegen, wenn die Gegner versuchen, uns ihre Spielweise aufzudrücken.”
  8. Bernd Kopp bleibt ein weiteres Jahr an Deiner Seite als spielender Co-Trainer. Mit Hirschka und Wagner bestätigten sich erneut unsere beiden Kapitäne. Aber auch der erweiterte Trainerstab mit Torwarttrainer Jürgen Haug, unsere beiden Betreuer Matthias Amthor und Wolfgang Noll sowie unsere Medizinabteilung mit Dr. Maik Schwitalle und den Physiotherapeuten Sabine Schepperle und Simon Presch von „PhysioMed“ bleiben uns alle erhalten und mit Holger Liedtke als Sportlicher Leiter steht Dir weiter ein starker Begleiter zur Seite. Als Trainer muss man stolz sein, ein weiteres Jahr einen solchen Stab hinter sich zu wissen. Dieser Trainer- und Betreuerstab ist schon fast einzigartig oder?
    “Beim FC Rottenburg sind wir sehr gut aufgestellt. Vor allem auf das „Team hinter dem Team“ kann ich mich stets verlassen! Herausragend ist sicherlich die medizinische Betreuung von Maik Schwitalle und Sabine Schepperle mit ihren „Teams“, die uns immer schnellst möglichst mit Rat und Tat zu Seite stehen! Das hat sicherlich mehr als Landesliganiveau!”
  9. Mit den VfL Nagold ist ein Verbandsligist zur Landesliga dazu gestoßen. Wie stark schätzt Du die kommende Landesliga ein?
    “Ich habe größten Respekt vor der Liga, als Neuling wollen wir natürlich die Klasse halten. Ich werde versuchen, unsere Gegner vorab zu beobachten um mir selbst Erkenntnisse darüber ziehen zu können. Mit dem Abstieg von Nagold aus der Verbandsliga hat sich leider der Abstieg verschärft, da nun 17 Teams am Start sein werden.”
  10. Du willst diese junge Mannschaft weiterentwickeln. Kannst Du schon erste Verbesserungen erkennen und wie sind Deine weiteren Pläne für die Zukunft, unabhängig vom Abschneiden der kommenden Saison?
    “Wir haben uns schon darüber ausgesprochen, dass wir nun noch enger zusammenrücken müssen und sicher auch den ein oder anderen Nackenschlag verkraften müssen, um unser Ziel zu erreichen! Meine Ziele sind sicher dieselben, die der FCR für die nächsten Jahre haben wird: Die kommenden Spieler aus den starken Jahrgängen der U17 und U19 in den Aktivenbereich einzubauen!!!”
  11. Am 11.08. steigt der FCR gegen die SV Böblingen wieder in die Landesliga ein. Danach geht es zum unberechenbaren Aufsteiger SV Seedorf bevor man drei Tage später den Ex-Verbandsligisten VfL Nagold empfängt. Leichter werden dann die folgenden Spiele in Holzgerlingen, in Zimmern und gegen Bösingen sicherlich nicht. Mit welcher Punktzahl aus den ersten na sagen wir mal 5 Spielen wärst Du zum Saisonstart zufrieden oder könntest damit leben und darauf aufbauen?
    “Ich möchte da keine Punktzahl ausgeben. Uns ist jedoch klar, dass es das Auftaktprogramm in sich hat. Leichte Gegner wird es in dieser Liga für uns eh nicht geben, so dass wir es nehmen müssen wie es kommt. Mit Böblingen erwarten wir zum ersten Heimspiel jedoch den Topfavorit auf die Meisterschaft! Dies sehe ich für das Team als Belohnung für die Meisterschaft an und gehe davon aus, dass wir alle bis in die Haarspitzen motiviert sein werden!”
  12. Unsere U23, bekanntlich der Unterbau für die 1. Manschaft oder auch gern Perspektivteam getitelt, gibt es nicht mehr und wurde zunächst mal vom offiziellen Spielbetrieb wegen Spielermangel aus der Kreisliga B abgemeldet. Für viele unverständlich. Was ist Deine Meinung zur Abmeldung der U23?
    “Für die Abmeldung der U23 gab es keine Alternative, sonst hätten wir diese gezogen!!! Es ist schade, dass wir den Spielern unseres großen Kaders keine alternative Spielmöglichkeit mehr bieten können. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es mit der U23 im vergangenen Jahr nicht gut gelaufen ist. Zuversichtlich stimmt mich, dass sich die Verantwortlichen bereits schon jetzt Pläne zurecht legen, um in der kommenden Saison wieder eine U23 zu melden!”
  13. Jetzt ist die Zusammenarbeit mit der Verbandstaffelmannschaft der U19 umso so wichtiger. Wie hast Du Dich mit U19-Coach Marc Mutschler arrangiert und wie siehst Du die Zukunft unserer FCR-Talente?
    “Mit Marc und Ben arbeiten wir sehr eng zusammen, unter anderem absolvieren wir vor dem Spiel gegen Böblingen ein gemeinsames Abschlusstraining. Wir werden demnächst mit der U19 ein Gespräch führen, um den Spielern die Optionen und Möglichkeiten der kommenden Spielzeiten aufzuzeigen.”

Das war´s – Wie gehts weiter?

Ich sage Danke an unseren Cheftrainer der 1. Mannschaft Frank Eberle. Das war´s nun wieder aus unserer Interview-Reihe und freuen uns auf die nächsten Fragen und Antworten. Auf ein spannendes Interview mit dem Cheftrainer unserer Damenmannschaft Andreas Berghof freuen wir uns dann anfang September.
So das war´s, nun wünsche ich/ uns eine spannende und erfolgreiche Landesligasaison mit dem Auftakt am Sonntag, den 11. August um 18 Uhr gegen die Sportvereinigung Böblingen im Hohenbergstadion.
Markus vom PR-Team

Stimmen, Fakten und Meinungen zum Eningen-Spiel und zur Meisterschaft


Lassen wir die Spieler, Trainer und Vorstände sprechen

In diesem Beitrag gibt es Stimmen, Stimmungen, Fakten, Meinungen sowie Dankasagungen unserer Beteiligten der 1. Mannschaft der Herren und vom Vorstand zum erfolgreichen Auftritt und letzten Auswärtsspiel in der Bezirksliga beim TSV Eningen/Achalm und zur vorzeitig gewonnen Meisterschaft der Bezirksliga Alb 2018/19.


Tolle Woche für unseren FCR!

Viel Freude haben uns in der vergangenen Woche unsere Aktiven TEAM Damen und die 1. Herrenmannschaft bereitet. Am Donnerstag konnten wir den Bezirks-Pokalsieg der Damen bestaunen. Es war ein tolles, lange Zeit ausgeglichenes Spiel, dass wir aber am Ende durch einen starken Siegeswillen für uns entscheiden konnten. Leider hat sich unsere Spielerin Catrin Volk schwer verletzt und musste in Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen eine schnelle Genesung. “Wir alle brauchen dich, liebe Catrin”!
Am Sonntag konnten wir dann die Bezirksliga-Meisterschaft unserer 1. Mannschaft der Herren feiern. Durch den Sieg in Eningen kommt es “Gott sei dank” nicht mehr auf das letzte Spiel gegen Hirrlingen an. Über die gesamte Saison hinweg hat sich die gesamte Mannschaft als geschlossene Einheit präsentiert und tollen Fußball gespielt. “Respekt Jungs”!
Unser großer Dank gilt den Mannschaften, den tollen Trainern und Betreuern. Selbstverständlich möchte ich unsere treuen Fans und treuen Sponsoren nicht unerwähnt lassen, denn auch sie haben auf ihre unterschiedliche Art und Weise den Erfolg mit ermöglicht.
Am kommen Freitag werden wir dann ganz gelassen das Spiel der 1. Mannschaft ansehen und im Anschluss daran ordentlich den Saisonabschluss gemeinsam feiern.
Liebe Grüße auch im Namen der gesamten Vorstandschaft wünscht
ihr
Frank Kiefer
FC Rottenburg 1946 e.V.
1. Vorsitzender

So, jetzt noch die Stimmen der Mannschaft

Frank Eberle (Trainer)
Das finale Spiel in Eningen startete bei Temperaturen um die 30° und der Verletzung von Bernd Kopp beim Aufwärmen unter keinen guten Vorzeichen. Alex Schirm rückte kurzfristig in die Startelf und machte seine Sache sehr gut. Nach nervösem Beginn kamen wir immer besser ins Spiel. Matze Hägele setze nach einem Ballgewinn zum Solo über den halben Platz an und spielte Steffen Reichert ideal in den Lauf, dieser verwandelte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zur umjubelten 1:0 Führung. Nach einer Trinkpause in der 1. Halbzeit kam Eningen immer besser ins Spiel und belohnte sich mit dem Ausgleich durch einen schnellen Konter kurz vor dem Pausenpfiff.
In der Halbzeitpause mussten wir unsere Jungs wieder aufrichten und ihnen neuen Mut zusprechen! Eningen begann jedoch sehr präsent und spielte uns 15 Minuten an die Wand. Ihre Chancen konnten wir mit letzten Einsatz und auch Glück (bei einem Pfostentreffer) jedoch immer wieder vereiteln. Nach abermaliger Trinkpause holten wir nochmals alle Reserven heraus, brachten mit Moritz Glasbrenner einen Spieler, der die nötige Ruhe und Präsenz ausstrahlte. Nach einem Kopfball von Adrian Dettlingen jagte Matze Hägele den Ball per Seitfallzieher zum 2:1 in die Maschen. Nach einem feinen Pass vom eingewechselten Lukas Behr lief Adrian Dettling alleine auf den Eninger Keeper zu und vollstreckte zum 3:1, damit war die Partie gewonnen und der Jubel kannte keine Grenzen mehr!
Sekt, Bier, Meister-T-Shirts, Jubel und begeisternde Fans – an alles war gedacht worden, so dass die Feierlichkeiten bis spät in die Nacht gingen und fast keine Ende nahmen!

Kommenden Freitag wird uns nun nach dem Spiel gegen Hirrlingen der Meisterwimpel überreicht, die Krönung einer herausragenden Saison einer in sich total stimmigen Mannschaft! Im Anschluss an das Derby feiern wir den Saisonausklang und die damit verbundene Meisterschaft zusammen mit unseren Fans!

René Hirschka (Innenverteidiger und Kapitän)
Unbeschreiblich ist das einzige was man da sagen kann, sowas muss man selber erlebt haben, um das Gefühlsausmaß zu verstehen. Dass wir oben mitspielen wollten und können wussten wir, aber dass in so einer starken Saison, was die Spitzenteams anging, wir den Titel holen ist absolut der Wahnsinn.
So wenige Punkte haben wir nur vergeben und das freut mich immens, weil wir in jedem Spiel für die 90 Minuten alles investiert haben und genau das bedeutet Fußball. Und wenn dann noch so ein Teamzusammenhalt dazu kommt, wo jeder einzelne für den anderen mitkämpft und jubelt kommt dieses Ereignis dabei raus. Dies konnten wir nur mit einer gebührenden Feier bis 4 Uhr im Sportheim abschließen, wo jeder einzelne mit der Zeit immer mehr registriert hat, was wir geiles erreicht haben. Wenn die Freude auf dem Platz durch ko vom Spiel oder sonstigen Gefühlschaos noch gehemmt war wurde sie dann immer mehr raus gekitzelt.
Ein riesen Dankeschön geht auf jeden Fall an den Verein und vorallem Holger Liedtke, die uns vom organisatorischen her den Rücken und Kopf frei gehalten haben, damit wir spielen konnten und dann trotzdem alles für eine geile Feier vorhanden war.
Ein weiterer Dank geht dann noch an die mitgereisten und mitfiebernden Fans, allen voran unsere Spielerfrauen die in jeder Lage da sind und uns pflegen und hegen. Und vor allem auch ein großen Dank an die vielen großzügigen Spender die unsere Party unterstützt und einzigartig gemacht haben. Abschließen lässt sich nur sagen, so ein geiles Team für das mir zu beschreiben einfach die Worte fehlen, weil es unbeschreiblich mega ist.

Tobias Wagner (Torspieler und Vizekapitän)
Das Spiel war ein hartes Stück Arbeit. Aber wie schon in der ganzen Saison war dies eine absolute Willensaufgabe bei den Temperaturen und bei einem starken Gegner das Spiel für sich zu entscheiden. Bei dem 3:1, welches Adrian geschossen hat viel bei vielen auch bei mir die Ganze Anspannung ab und man war einfach nur erleichtert. Das wir die Meisterschaft sogar schon ein Spieltag vor Schluss klar machen konnten war für uns alle sehr wichtig, da wir jetzt entspannter unser letztes Heimspiel angehen können auch wenn der Gegner Hirrlingen heißt und uns mit Sicherheit alles abverlangen wird.
Die anschließende spontane Feier im Sportheim war richtig „geil“!!!! Man merkte einfach, dass jeder gelöst war und einfach nur feiern singen und auch mal schreien wollte. So wie auf dem Platz sind wir auch geschlossen ins Sportheim gegangen. Jetzt freut man sich noch viel mehr auf das nächste Wochenende bei dem man nochmal das ganze Wochenende durchfeiern kann.
An dieser Stelle muss aber auch ein Dank an unsere stets mitgereisten Fans ausrichten, welche die ganze Saison uns über begleitet haben und kein Spiel ausgelassen haben. Es tut jeder Mannschaft gut zu wissen egal wo man hinfährt, man weiß dieselben Leute sind immer mit dabei und unterstützen, so in guten aber auch mal in nicht so guten Zeiten.
Natürlich geht auch ein weiterer Dank an alle die mit bzw. im Hintergrund arbeiten. Darunter zählen zu unseren Trainern Frank und Bernd natürlich auch unser stets gut gelaunter Matze wie auch natürlich unser Urgestein Wolfgang dazu. Vergessen möchte ich auch nicht Holger, der im Hintergrund vielen organsiert, sodass wir uns eigentlich nur auf die Trainings und die Spiele am Wochenende konzentrieren müssen. Ein riesen Dank geht von meiner bzw. auch Pascal´s und Joschua´s stelle, an unseren Torwarttainer Jürgen, der ebenfalls alles dafür gibt, dass wir am Wochenende richtig fit sind. An alle diejenigen und ich habe mit Sicherheit einige vergessen ein riesen Dankeschön!!

Moritz Glasbrenner (Offensiver Mittelfeldspieler, Das Comeback des Jahres)
Ich habe vor 2½ (!) Jahren mein letztes Spiel für den FCR bestritten. Ein Comeback war nicht geplant. Am Freitag habe ich Frank gefragt, ob ich mittrainieren kann – er was sofort d’accord. Nach dem Training hat er während der Ansprache an das Team deutlich gemacht, dass er mich dabei haben möchte. Da ich meine momentanen Ausdauerwerte eher mit denen eines Pandabären vergleichen würde, war es für mich auch hier noch undenkbar.
Abends hat sich Frank dann nochmals per Whats-App bei mir gemeldet und mich mit wirklich netten und eindringlichen Zeilen überzeugen können, dass es für alle Beteiligten Sinn macht, wenn ich dabei bin – das war dann ausschlaggebend, denn ich wollte mich nicht in den Vordergrund drängen. Am Ende des Tages hat dann mein Augenstern gesagt, dass ich das jetzt mal besser machen sollte – sie sollte Recht behalten – wie so oft 🙂
Das Gefühl mit den Jungs wieder in der Kabine zu stehen, die Kickschuhe zu schnüren war der Hammer. Leider hat sich dann Bernd verletzt – meiner Meinung einer der besten Spieler der FC-Geschichte – und ich dachte, vielleicht bin ich doch zu alt, wenn’s jetzt schon den Bernd erwischt.
Als es dann immer enger wurde und Frank mich schon früher als abgesprochen zum Warm-Up geschickt hat, wusste ich, dass das ausdauertechnisch eine riesen Herausforderung werden würde.
Plötzlich stand ich nach sehr langer Zeit und fünf Trainingseinheiten in 2½ Jahren wieder auf dem Platz. Nach ca. fünf Minuten habe ich gemerkt, dass die Automatismen wieder greifen und war drin – es ist dann halt doch wie Fahrradfahren. Dass wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden konnten und somit den Meistertitel sichern konnten, war dann das Highlight.
Das Team hat es mir insgesamt wirklich einfach gemacht, mich super aufgenommen. Frank hat da eine unglaublich geschlossene und sympathische Mannschaft (inklusive Betreuer) geformt – da ziehe ich meinen Hut vor ihm, da hat er was außergewöhnliches geleistet. Nun wünsche ich dem Team, dass es eine erfolgreiche Landesliga-Saison absolvieren wird.

Steffen Reichert (Mittelfeld-Allrounder, Torschütze zum 0:1)
Ich denk, wir haben gut angefangen, klar waren wir alle ein bisschen nervös, sind aber recht gut in die Partie gekommen und haben dann auch recht früh das 1:0 gemacht nach der tollen Vorarbeit von Matze, der mir den Ball super in die Gasse spielte und ich das Ding dann gut getroffen hab und die Kugel rein rein ging 😊. Danach dachte man vielleicht, dass wir dadurch noch sicherer werden, aber leider war danach so ein kleiner Knacks in unserm Spiel. Das 1:1 war dann eigentlich zum ungünstigsten Zeitpunkt vorallem weil wir direkt davor die dicke Chance zum 2:0 und zur eventuellen Vorentscheidung hatten.
Ab der zweiten Halbzeit hatte dann Eningen die Spielkontrolle übernommen und wir sind gar nicht mehr so richtig ins Spiel gekommen, hatten dann auch sicherlich Glück mit dem Pfostenschuss. Aber wir wussten, dass wir noch unsere Chancen bekommen werden, sind ruhig geblieben und nach der Trinkpause dann wie das ganze Jahr schon cool geantwortet und das 2:1 von Matze sowie das 3:1 von Adri gemacht !:)
Ich denke, dass niemand damit gerechnet hätte, dass wir am Ende Meister werden. Wir sind sicherlich auch nicht mit dem Ziel an den Start gegangen, umso schöner das es mit so einer jungen Mannschaft geklappt hat. Inzwischen gehör ich ja auch schon mit meinen 26 Jahren zu den erfahrenen Spielern und ich find es umso bemerkenswerter, dass wir mit so einer tollen Mannschaft dem Druck stand gehalten haben, uns immer zu mindestens 100% in jedes Spiel reingehauen und das nur gemeinsam als Team geschafft haben. Sicher haben die jungen, siehe Matze, eine unglaubliche Entwicklung dieses Jahr hingelegt und es hat einfach Spaß gemacht, so Jungs mit ihrer Unbekümmertheit spielen zu sehen. Alles in allem bin ich wirklich stolz wieder für den Verein zu spielen und ein Teil davon zu sein 🤘. Wir sind wie eine kleine Familie in der jeder für den anderen da ist ! 🙂
Klar wär es zuhause eventuell schöner gewesen Meister zu werden, aber im Endeffekt ist es egal wo man es wird, Hauptsache man wird es. Man hat sicherlich gemerkt, dass nach Abpfiff der Druck von uns gefallen ist und wir einfach nur noch feiern wollten. Ja, aber am Sonntag ist vielleicht ein ungünstiger Zeitpunkt, da doch noch einige von uns am Montag arbeiten mussten, deswegen war die Feier vielleicht nicht ganz so ausgelassen wie es eigentlich sein sollte, aber ich denke dass wir das am Freitag nach dem Derbysieg (wollen unbedingt die Saison zuhause ungeschlagen bleiben) richtig feiern werden!!

Mathias Hägele (Mittelfeldspieler, Allrounder und Torschütze zum 1:2)
Erstmal bin ich unendlich dankbar, nach der A-Jugend so gut aufgenommen worden zu sein. Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich so viel Zuspruch bekomme. Egal ob es von Mitspielern war oder von Fans. Es war eine wunderschöne Saison und besser hätte man die Geschichte nicht schreiben können.
Das Tor widme ich, wie man es sich denken kann an Bernd Kopp, weil ich weiß wie schwierig es ohnehin schon ist auf der Bank zu sitzen, aber sich beim aufwärmen zu verletzen ist einfach nur scheiße. Und da Bernd uns in den vergangenen Spielen schon oft den Arsch gerettet hat, hätte er es sich mehr als verdient gehabt zu spielen.
Abschließend war die Saison die geilste Saison die ich je gespielt habe und bei meinem Tor war ich noch nie so glücklich. Auch bei der Meisterfeier haben wir ordentlich gefeiert aber das wird nicht das letzte Mal sein. Ich hoffe für die nächste Saison, dass wir alle mehr oder weniger verletzungsfrei bleiben und mehr zusammen spielen können.
Ach ja und vom ganzen Spiel war der Jubellauf meines Tores das Anstrengenste 😅 .

Adrian Dettling (Stürmer und Torschütze zum 1:3)
Es war das wie erwartet schwere Spiel zur Meisterschaft. Die Eninger hielten das Spiel lange offen, dass wir dann trotz des Gegentores kurz vor der Halbzeit in der 2. Hälfte das Spiel für uns entscheiden konnten, zeugt von einem großen Willen. Ich freue mich riesig über die Meisterschaft mit so einer tollen Mannschaft. Großer Dank gilt dabei allen, die uns über die Saison und auch in Eningen unterstützt haben und immer für uns da waren. Vielen Dank!