Die 1.000 Kilometer Challenge: Herren-Landesligamannschaft macht sich fit


…oder auch „Der Lauf dich fit Marathon“

Diese von Herrencoach Frank Eberle am Neujahr ins Leben gerufene Challenge, egal ob auf der Laufbahn, im Wald oder auf dem Heimtrainer, wird mit Erreichen der 1.000 Kilometer Marke erstmal beendet.
Das Leben in der aktuellen Pandemie bringt unsere Gewohnheiten ganz schön durcheinander. Das spüren wir besonders jetzt, wo nicht nur unser Arbeitsalltag von „Abstand Halten“ und „Maske tragen“ geprägt ist. Auch unser geliebte Fußballsport musste diesem schei…. Virus weichen. Da nun auch die Besuche im Fitnessstudio nicht mehr möglich sind, ist schon Kreativität gefragt, um auch in Zeiten von Corona fit zu bleiben.
Durch die aktuelle Trainings- und Spielpause kann die Mannschaft zwar nicht zusammen trainieren, hat aber aufgrund des Lockdowns in der anhaltenden Corona-Pandemie dieses gemeinsame Projekt angestoßen, um außer beim Cybertraining, fit und in Kontakt zu bleiben. Diese Herausforderung tut zugleich Herz und Psyche gut.
„Zum Jahresstart haben wir innerhalb der Mannschaft eine Challenge ausgerufen: Wir wollen gemeinsam 1.000 Kilometer joggen! Die Spieler tragen immer aktuell in einer App ihre täglichen Läufe ein und sind so sehr motiviert und angespornt! Den ersten drei Spielern mit den meisten Kilometern winkt ein kleiner Preis“, so Eberle in seinem offiziellem Aufruf.
Jeder Spieler soll seine Läufe per App melden. Diese Daten werden dann zusammen addiert. Als erstmal erstes Ziel wurden 1.000 Kilometer ausgerufen um die ersten drei Sieger, also die mit den meisten zurückgelegten Kilometer, preislich zu belohnen. Die drei Letzten hingegen müssen sobald es wieder möglich sein wird, ein Kabinenfest organisieren. Ja, wer will das wohl, so daß wir davon ausgehen können, daß unsere Kicker sich richtig ins Zeug legen werden.
Die Aktion findet trotzdem bislang tollen Zuspruch, so haben die Spieler, unter ihnen auch der recht fleißige, bereits 44-jährige Sportliche Leiter Holger Liedtke, die 500 Kilometermarke bereits geknackt.

Tobi´s bislang bester Lauf

Hier der momentane Zwischenstand. Aktuell hat das Team, Stand 10. Januar, bereits 566 Kilometer absolviert, das aktuelle Ranking demnach sieht wie folgt aus:
  1. Tobias Wagner (Torhüter) 66 km
  2. Lukas Behr (Mittelfeld) 57 km
  3. Loris Zettel (Mittelfeld) 45 km
Frank Eberle ist demnach optimistisch: „Sicherlich werden wir im Laufe der Woche – spätestens zum Wochenende hin die 1.000 Kilometer erreichen!“
Da sich unsere Fußballspieler noch eine ganze Weile in der Zwangspause befinden werden, wäre die Überlegung sogar auf 2.000 Kilometer zu erhöhen oder die zweiten 1.000 km auf Zeit in Angriff zu nehmen. Schau´n mer mal, was unser Kicker sich so noch einfallen lassen. Auf jeden Fall ist diese Aktion eine tolle Idee sich fit zu halten um es dann in einer Art Wettkampfmodus schon als Vorbereitung ernst zu nehmen, denn keiner weiß wann es in der Landesliga weiter geht.
Um sich die Challenge ein bisschen interessanter zu machen, kann sich jeder ausrechnen welchen Ort man nach 1000 Kilometern erreichen würde. Nur mal so als Inspiration: Als Rottenburger würde man dann in einem Staffellauf etwa Rom in Italien erreichen oder auch Kopenhagen in Dänemark aber auch hätte man fast Barcelona in Spanien erreicht.
Eine tolle Sache, trotzdem würden unsere Spieler um Kapitän René Hirschka lieber gegen den Ball treten und wir als Fans unseren Jungs beim Kicken zuschauen. Trotz allem – Auf geht´s. Bleiben wir alle einfach ein wenig optimistisch und hoffen mit den Impfungen auf bessere Zeiten.
Tobi Wagner und Matze Hägele hier mit ein paar Impressionen aus ihren Läufen

Der Fussballclub Rottenburg 1946 e.V. wünscht allen gesegnete Weihnachten


 
wünscht euch die Vorstandsriege des FC Rottenburg und Herren-Landesligatrainer Frank Eberle.

Liebe Mitglieder und Unterstützer des FC Rottenburg!
Ein Jahr geht zu Ende, dass uns allen in Erinnerung bleiben wird. Erinnerungen, die im Hinblick auf die Corona-Pandemie leider eher negativ geprägt sind.
Wir hoffen, das mit dem Impfstoff nun wieder Normalität in unseren Alltag tritt.Umso mehr sehnen wir uns nach einem besinnlichen und geruhsamen Weihnachtsfest. Wir wünschen Ihnen zu Ihrem Weihnachtsfest alles Gute und einen schönen Start ins neue Jahr.
Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit zum FCR und für die entgegengebrachte Unterstützung.
Bleibe Sie vor allem gesund!
Eure Vorstandschaft

Ich möchte allen unseren Fans schöne und geruhsame Weihnachtstage, sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2021 wünschen. Mein größter Wunsch an Sie aber ist: Bitte bleiben Sie gesund!
Da der Fußball ja durch die Corona-Pandemie weiterhin ruht, ist es schwierig aktuell über das „ob“ und „wie“ der Fortsetzung der Landesliga-Saison zu diskutieren. Wir würden uns freuen, wenn sich die Zahl der Infizierten schnell so reduziert, wie es sich die Politiker durch die eingeleiteten Maßnahmen versprechen.
Sobald dann wieder an Fußball zu denken ist, werden wir uns in einer kurzen Vorbereitungsphase von 3-4 Wochen auf das nächste Spiel einstimmen. Bis dahin hält sich das Team zweimal die Woche mit einem gemeinsamen Workout fit, den Lukas Behr dankenswerterweise organisiert und leitet.
Zum Jahresbeginn planen wir eine Challenge, in der möglichst schnell eine Gesamtzahl von 1.000 Kilometer von den Jungs „erjoggt“ werden soll!
Ihr Frank Eberle

Verkürzte Saison 2020/21: Nach Hinrunde mit Auf- und Abstiegsrunde möglich


Ärger über „Flickschusterei“

Der WFV plant die Saison auf Verbandsebene mit einer Auf- und Abstiegsrunde
Der Württembergische Fußball-Verband (WFV) hat am Mittwoch in Schreiben an die Verbandsliga- und Landesliga-Vereine eingeräumt, dass die reguläre Saison in den höchsten beiden Ligen auf Verbandsebene nicht mehr möglich sei: „Einen Re-Start für den allgemeinen Trainingsbetrieb und damit verbunden des Spielbetriebs im Januar wird für nicht realistisch eingeschätzt, sodass von der Beibehaltung des bisherigen Spielmodus (Hin- und Rückrunde mit 38 Spieltagen) Abstand zu nehmen ist“, heißt es in dem Brief. Und weiter, eckig formuliert: „Einer Austragung der noch ausstehenden 26 Spieltage bei einem möglichen Re-Start Mitte Februar und unter der Annahme weiterer corona- und/oder witterungsbedingter Spielausfälle, dürfte der letzte Optimismus gewichen sein, es vielleicht doch noch zu schaffen.“
Stattdessen schlägt der WFV vor, wie die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison 2020/21 weitergespielt werden soll. Im Wesentlichen beinhaltet der Plan folgende Punkte:
  • Die noch nicht absolvierten sieben Hinrundenpartien sollen ab Mitte Februar gespielt werden, sodass jeder ein Mal gegen Jeden gespielt hat. Zuvor sollen sich die Mannschaften, sobald es die Behörden wieder zulassen, mindestens jedoch zwei Wochen, gemeinsam mit Teamtraining vorbereiten können.
  • Nach Ende der regulären Vorrunde Mitte April spielen die ersten zehn Vereine in einer Aufstiegsgruppe den Meister und den Teilnehmer der Aufstiegsrelegation aus. Dabei spielt jede Mannschaft gegen jede aus der Gruppe. Die Punkte aus der Hinrunde mit allen Vereinen werden mitgenommen. Die letzten zehn Klubs spielen gegen den Abstieg.
  • Das Ende der Auf- und Abstiegsrunde ist auf 20. Juni terminiert, anschließend sollen die Relegationsspiele um Auf- und Abstieg folgen.
Für die Oberliga mit dem SSV Reutlingen auf Rang 13 und 3 Punkten Rückstand auf den rettenden 10. Platz schlägt der WFV eine analoge Regelung vor (siehe letzter Absatz). Für die Verbandsliga hat der Verband kommenden Dienstag zu einer Videokonferenz geladen, um über die Vorschläge zu sprechen, die Landesliga ist Mittwoch dran.
Vorschlag: Spiele annullieren
Die TSG Tübingen steht in der Verbandsliga-Tabelle aktuell auf dem 12. Platz  mit einem Punkt Rückstand auf Rang 10. Abteilungsleiter Alexander Wütz ärgert sich über das Vorgehen des Verbands: „Das ist wieder mal Flickschusterei, dieses Mal sind wie sehenden Auges reingelaufen“, sagt er im Gespräch mit dem TAGBLATT. Wütz bemängelt, dass schon vor der Runde klar gewesen sei, dass die Mammutsaison mit 38 Spieltagen kaum möglich ist.
Ihm ärgert auch, dass der Verband die Vereine zu wenig einbeziehe: „Das macht der WFV über die Köpfe hinweg. Da wird eine Entscheidung gefällt und dann mitgeteilt. Den fehlenden Austausch mit dem Verband bemängle ich schon länger.“ Außerdem hätte er gerne vor Rundenstart gewusst, nach welchem Modus gespielt wird: „Wenn ich in eine Saison gehe, gehört vorher geklärt, wie die Regularien sind“, sagt Wütz. „Im Sommer hätte diskutiert gehört, was in welchen Fällen geschieht. Das ist ein Versäumnis.“
Wütz will sich bei der Videokonferenz mit den anderen Vereinen auch noch mal für eine Alternative starkmachen. Sein Vorschlag: „Wir annullieren die bisherige Saison und fangen sobald wie möglich mit den gleichen Mannschaften noch mal von vorne an und lassen uns dann Zeit bis Sommer 2022.“ So wäre die Chance am größten, trotz Corona-Pandemie die Saison komplett fertig zu spielen, meint er. „Im Nachhinein ist die bayrische Lösung gar nicht so schlecht gewesen“, sagt Wütz. Dort entschied der Verband im Frühjahr, die Saison zu unterbrechen und nach der Corona-Pause fortzusetzen.
Nichts Neues auf Bezirksebene
Michael Urban vom Landesligist SV 03 Tübingen ist wenig überrascht über die Nachricht vom Verband. „Das war schon immer meine Prophezeiung, dass das die einzige realistische Variante ist.“ Die benachbarte Landesliga Staffel 4 hatte dieses Modell schon vor der Saison beschlossen.
In der Landesliga Staffel 3 haben der SV Nehren auf Rang 5 und der SV 03 Tübingen auf Rang 6 (beide 23 Punkte) aktuell 7 Zähler Vorsprung auf den elften Platz. Für den SSC Tübingen als Letzter (2 Punkte) und den FC Rottenburg (17./ 8 Punkte) ist der rettende 10. Platz mit 16 Punkten schon ein Stück weit weg.
Für die Ligen von der Bezirksliga abwärts gibt es noch keine Vorschläge von Verbandsseite, sagte dem TAGBLATT gegenüber der Bezirksvorsitzende Josef Haug. Allerdings dürfte die Regelung in den oberen Klassen durchaus ein Hinweis auf das Verfahren drunter hinweisen.
10 Teams um den Aufstieg, 11 gegen den Abstieg
Auch in der Oberliga Baden Württemberg mit dem SSV Reutlingen soll die Saison nach Abschluss der Hinrunde mit einer Auf- und Abstiegsrunde fertiggespielt werden. Anfang/Mitte Februar soll es mit dem 14. Spieltag weitergehen. Beginn der Aufstiegsrunde mit 10 Teams und der Abstiegsrunde mit 11 Teams soll Mitte/Ende April sein. Ende der Auf- und Abstiegsrunden wäre am 12. Juni. Bis Freitag haben die Oberliga-Vereine Zeit für eine Stellungnahme. Am Montag ist eine Videokonferenz angesetzt.
Textquelle: Schwäbisches Tagblatt, Vincent Meissner am 03.12.2020

Bildquelle: Stadt Rottenburg am Neckar