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Der Neckarpokal – Das bestbesetzte Vorbereitungsturnier im Kreis lebt weiter


Pressestimmen: Schwäbisches Tagblatt von Vincent Meissner am 23.04.2020

Der Neckarpokal lebt weiter

Das am besten besetzte Vorbereitungstunrier im Kreis soll in veränderter Form fortbestehen. Die TSG Tübingen plant trotz Corona-Krise für Juli.
Nach dem Finaltag im Juli 2019 sah es nichtaus für den Neckarpokal: “Der 8. Neckarpokal ist vorerst auch der letzte seiner Art”, schrieb das TAGBLATT damals nach dem 3:1-Finalsieg des SV 03 Tübingen gegen die lokale Konkurrenz von der TSG Tübingen auf dem Gelände des SSC Tübingen oben auf dem Holderfeld.
Jeder der acht teilnehmenden Vereine hatte das 2002 erstmals veranstaltete Vorbereitungsturnier ein Mal ausgerichtet. Der Hauptsponsor “Micki-Sport” zog sich zurück und für besonders viel Zuschaueraufkommen hatte der Wettbewerb – im Gegensatz zu den Traditionsturnieren wie den Eichenberg- oder Pfaffenbergpokal – ohnehin nie gesorgt. “Das ist ein Jammer, aber das Turnier wird irgendwie nicht angenommen”, sagte Erfinder Armin Schmid vom TSV Kiebingen.
Doch so leicht wollte Schmid sein Baby dann doch nicht sterben lassen. Anfang des Jahres lud er die Vertreter der teilnehmenden Vereine ins Sportheim nach Kiebingen ein. Und da stellte sich heraus, dass eigentlich alle das Turnier gerne weiter fortführen würden. Allerdings in veränderter Form. Und darauf haben sie sich nun geeinigt.
Die gräßte Veränderung: Statt wie bisher über mehrere Tage soll das Turnier an einem Wochenende über die Bühne gehen. “Dann ist es auch einfacherfür die Vereine, Helfer zu finden”, sagt Alexander Wütz, Abteilungsleiter beim diesjährigen Ausrichter TSG Tübingen. Angenehmer Nebeneffekt beim bislang eben nicht als Zuschauermagnet bekannten Turnier: Wenn alle Mannschaften an beiden Tagen spielen, sind automatisch mehr Leute da. Und auch der Austausch untereinander ist größer, ähnlich wie bei den Hallen-Stadtpokalen in Rottenburg und Tübingen.
Entsprechend der kürzeren Turnierdauer wird auch die Spielzeit angepasst: Die Vorrunden-Partien am Samstag in zwei Vierergruppen dauern jeweils 2 x 20 Minuten, sodass jede Mannschaft 120 Minuten spielt. Am Finaltag am Sonntag dauern die Spiele dann 2 x 30 Minuten. Für die Teilnehmer der Platzierungsspiele um Rang 5 und 7 bedeutet das folglich eine Spielzeit von 60 Minuten, für die Halbfinalisten sind es erneut 120 Minuten. Dass das zu viel sein könnte, befürchtet TSG-Abteilungsleiter Wütz nicht. Schließlich haben praktisch alle Teilnehmer zweite Mannschaften und dadurch ausreichend viele Spieler.

Der Neckarpokal – er war acht Mal das Objekt der Begierde!

Da die beiden B-Ligisten TSV Kiebingen und der SV Bühl künftig eine Spielgemeinschaft bilden, rückt der SV Pfrondorf als achter Teilnehmer nach. “Nachdem das Angebot kam, haben wir nicht zwei Mal überlegen müssen”,  sagte SVP-Abteilungsleiter Dominik Kuti. “Für uns ist es eine tolle Möglichkeit uns mit vielen höherklassigen Mannschaften in der Vorbereitung zu messen.”
Damit spielen – nach heutigem Stand – ein Verbandsligist (TSG Tübingen), drei Landesligisten (SV 03 Tübingen, SSC Tübingen, FC Rottenburg), zwei Bezirksligisten (TSV Hirschau, SV Pfrondorf), ein A-Ligist (TSV Lustnau und ein B-Ligist (SGM Kiebingen/Bühl) mit. Die Auslosung allerdings steht noch aus: “Da müssen wir jetzt einfach noch warten”, sagt Wütz.
Er geht jedoch trotz der aktuellen Corona-Pandemie davon aus, dass das Turnier im Rahmen der Jubiläums-Feierlichkeiten anlässlich von 175 Jahren TSG Tübingen am 18. und 19. Juli steigen kann. “Wir verfolgen gebannt die Entscheidung des Verbands und hoffen, das wir das Turnier unter den notwendigen Sicherheitsbestimmungen durchführen können”, sagt Wütz. “Aber man merkt ja bei allen Vereinen, dass die Lust groß ist, wieder zu kicken.”
In Zukunft könnte es auch ein Jugendturnier geben
Sollte der Neckarpokal dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie doch nicht gespielt werden, dann plant Alexander Wütz von der TSG Tübingen 2021 einen neuen Anlauf auf dem TSG-Gelände. In Zukunft soll das Turnier dann wieder im jährlichen Wechsel von allen Teilnehmern ausgerichtet werden. Für die Zukunft schwebt den Neckarpokal-Machern auch ein Jugendturnier vor. “Aber jetzt wollen wir erst mal abwarten, wie es bei den Aktiven dieses Jahr angenommen wird”, sagt Wütz, der noch nach Sponsoren sucht.

Neckarpokal-Sieger im Rottenburger Hohenbergstadion bei der 6. Ausgabe 2017 und Rekordsieger (4x) SV 03 Tübingen mit Namensgeber und dem scheidenden Hauptsponsor Thomas Mickeler (hinten links) von “Intersport Micki Sport” Rottenburg.
Nun wird ab der neuen und überarbeiteten 9. Auflage ein Namensgeber und Hauptsponsor bzw. Sponsoren gesucht, aber auch muss ein neuer Wanderpokal her!

FCR erleidet beim 1:3 gegen Seedorf bitteren Rückschlag im Abstiegskampf



Spieltags-Fakten

Team: Herren 1. Mannschaft
Spielklasse: Landesliga 3 Württemberg | Nachholspiel vom 19. Spieltag
Datum: Mittwoch, 11.03.2020 | 19 Uhr
Spielort: Hohenberg-Sportanlage Rottenburg (Kunstrasenplatz Ringelwasen)
Zuschauer: ca. 150

Flutlichtspiel auf dem Rottenburger Kunstrasen


Der FC Rottenburg hat beim Kellerduell gegen den direkten Konkurrenten eine bitte Heimpleite einstecken müssen. Beim Nachholspiel vom 19. Spieltag der Landesliga unterlagen die Roten im Kellerduell dem SV Seedorf mit 1:3 (0:2) und befindet sich nun definitiv in akuter Abstiegsgefahr. Nach dem befreienden Heimsieg letzten Samstag gegen Holzgerlingen, folgte heute ein schwerer Nackenschlag für uns. So verlor der FC nicht nur das Spiel sondern auch seinen Fels in der Brandung Kapitän René Hirschka, wegen einer lächerlichen und nicht nachvollziehbaren Gelb-Roten Karte. Fußball kann grausam sein.

Ganz bitterer Rückschlag im Abstiegskampf

Man hatte sich viel vorgenommen und wollte den zweiten Sieg beim Heimspiel-Triple eintüten. Doch es wurde ein bitterer Abend für die Eberle-Elf und ein gebrauchter dazu. Es hätte ein perfekter Start, so wie gegen Holzgerlingen, werden können, wären die guten bis sehr guten Chancen in den ersten 7 Minuten rein. Dettling und 2x Kopp (einmal per klasse Direktabnahme nach einer Ecke) schafften es nicht den FCR zu diesem frühen Zeitpunkt auch verdient in Führung zu bringen. 
Von da an übernahm der Gast das Spiel und spielte aggressiv mit starken Pressing nach vorne und ging nach einem Power Play und einem Konter dann auch in der 11. Minute in Führung. Das gab dem FC den ersten Knacks. Nach einem harmlosen Foul in der 16. Minute von Hirschka gab es für den Abwehrchef des FC die erste gelbe Karte, die Folgen haben sollte. So musste unser Kapitän seine Aggressivität, die im Abstiegskampf erforderlich ist, frühzeitig einstellen.
Vor dem 0:2 für Seedorf hatte Reichert mit einem Schuß aus gut 25 Metern den Ausgleich auf dem Fuß. Doch umgehend wurde der FC ins nächste Loch gezogen, nachdem man nach eher unglücklichen Gegebenheiten das 0:2 und so den nächsten Dämpfer kassierte. Obwohl man in der letzten Viertelstunde das Spiel wieder offen gestalten konnte, war man nicht energisch genug und überließ nach einigen Konzentrationsfehlern immer wieder den Gästen den Ball. So musste man mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine.
Platzverweise für Hirschka und Eberle nach unglaublichen Begründungen
Im zweiten Durchgang erhöhte der FCR den Druck, waren agiler und agierten nun mehr als zu reagieren. So ließ man nun auch den Ball zunächst besser laufen. Dann kam der Moment des Bernd Kopp wie wir in alle kennen und lieben. Denn die Belohnung ernteten die Hausherren in der 59. Minute, als Hammer-Kopp mit einem sehenswerten Freistoß-Hammer aus gut 25 Metern zum 1:2-Anschluss oben links in den Winkel traf. So kam selbst vom Stadionsprecher Helmut Sachse ein “Donnerwetter” aus dem Mikrofon. “Da würde ich nochmal gerne die Wiederholung sehen.” Ein Raunen ging über den Kunstrasen, denn die gleiche Meinung hatten auch die restlichen Besucher.
Nun witterte man Morgenluft, denn der FCR hatte nun das Spiel klar im Griff. So dauerte es auch nicht lange als Dettling in der 62. Minute alleine vor dem Tor die Chance auf den Ausgleichstreffer hatte. Hirschka legte perfekt mit dem Kopf ab, doch Dettling kam in Rücklage und schlug den Ball mit dem schwächeren Fuß übers Tor. Der Ausgleich lag in der Luft, denn Behr vergab die nächste Riesen Möglichkeit zum 2:2. Mit Zettel und Oeschger hatte Eberle nun auch zwei Kämpfer ins Spiel gebracht.

In der 71. Minute kam bei den Rottenburger Fans der nächste Unmut auf. Dettling wurde hart an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht. Doch wer glaubte Schiri Popp zeigt auf den 11m-Punkt täuschte sich. Er zog weiter seine einseitige Linie pro Seedorf durch. Kopp scheiterte eine Minute später mit einem Distanzschuss. Der Ausgleich wäre nun längst fällig.
Dann die 78. Minute mit Folgen. Nach einem Seedorfer Konter ging FC-Kapitän Hirschka am Mittelkreis in den Zweikampf mit einem Seedorfer, der dann auch fiel. Nach kurzem Zögern zeigte der Schiedsrichter Hirschka die Gelb-Rote Karte. Eberle regte sich auf wie auch die FCR-Spieler lautstark über den Platzverweis nach Hirschkas – wenn überhaupt zweiten Foul im gesamten Spiel. Popp zeigte dann kurz danach noch Eberle die Gelbe Karte. Hirschka zeigte menschliche Reaktionen und dafür darf man niemanden vom Platz stellen!! Wer Hirschka kennt, weiß daß er einer der fairsten und anerkanntesten Spieler der Landesliga ist.
Den Sack endgültig zu schnürte der SVS in der 81. Minute. Dabei legte Jonas Haag nach einem Zuspiel von Kevin Kitiratschky quer auf Darius Gutekunst, der aus sieben Metern keine Mühe hatte, das 3:1 zu erzielen. Im gesamten Spiel trafen die Seedorfer zweimal die Latte und noch einmal den Pfosten, so daß der Sieg für Seedorf insgesamt doch in Ordnung geht. “Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verkackt” so ein frustierender Eberle.
So musste man im Kampf um den Klassenverbleib in der Fußball-Landesliga einen herben Rückschlag hinnehmen. Letztlich steht man komplett mit leeren Händen da. Seedorf war einfach kaltschnäuziger, machte die Räume eng, war lauf- und lautstärker in der Kommunikation sowie willensstärker. Sie haben ihre Chancen eiskalt genutzt. Das war bitter. Wir dürfen jetzt nicht aufgeben und müssen nun weiter nach vorne schauen.
Zu extrem aufgeregt
Nach dem Spiel fragte René Hirschka Schiedsrichter Kevin Popp nach dem Grund für seinen Platzverweis. “Er sagte, es sei nicht wegen des Fouls gewesen” berichtete Hirschka. Auch habe er nichts Negatives gegen den Schiedsrichter gesagt, sondern: “Ich hätte mich zu extrem aufgeregt.” Hirschka war nach dem Pfiff in die Höhe gesprungen und hatte geschimpft. “Das ist echt enttäuschend so was”, sagte Hirschka, der so beim Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den SV Zimmern fehlt. Trainer Frank Eberle wird dagegen dabei sein – obwohl er am Schluss auch noch die Gelb-Rote Karte bekam. “Weil eine Flasche vor mir lag”, erläuterte Eberle. Der Assistent habe behauptet, Eberle habe diese dahin geworfen, so das Schwäbische Tagblatt.
Nun gut, sollten das die Gründe für Platzverweise sein, würden in der Bundesliga keine Spiele mehr komplett beendet werden. Unglaublich!!


Stimmen zum Spiel

Frank Eberle (Trainer)
Bittere Niederlage gegen Mitaufsteiger Seedorf. Auch im Rückspiel mussten wir uns gegen den Mitaufsteiger Seedorf geschlagen geben. Ein gute Anfangsphase brachte in den ersten 15 Minuten ein spielerisches Übergewicht mit einer Serie an Eckbällen und Chancen für uns. Leider konnte keine davon zu einem Tor genutzt werden. Seedorf kam immer besser ins Spiel und erzielte noch vor der Pause 2 Tore, bei denen sie uns vor allem mit schnellem Umschaltspiel nach Ballgewinn zusetzten. Nach der Halbzeitpause kamen wir besser ins Spiel und erspielten uns einige Chancen. Seedorf blieb bei Kontern aber über die ganzen 90 Minuten gefährlich. Als Bernd Kopp einen Freistoß aus gut 25 Metern zum Anschlusstreffer in den Winkel zimmerte, keimte wieder Hoffnung auf. Es folgte unsere beste Phase des Spiels mit teils leidenschaftlichem Einsatz. Als Kapitän Hirschka nach einer äußerst strittigen Schiedsrichterentscheidung mit gelb/rot vom Platz musste, agierten wir in der Schlußphase in Unterzahl. Seedorf machte mit dem 3:1 kurz vor Schluss den Sack zu.
Fazit: Wir müssen uns selbst zuschreiben, dass wir nicht energisch genug an die Aufgabe herangegangen sind und Seedorf leider verdient 3 Punkte mitnehmen konnte. Daran ändert es auch nichts, dass sich der junge Schiedsrichter durch mehr als fragwürdige Entscheidungen gegen uns sehr in den Vordergrund gedrängt hat und somit das eigentlich für einen Abstiegskampf sehr faire Spiel einseitig beeinflußt hat.
Durch die Niederlage haben wir es verpasst, den Anschluss an die Nichtabstiegsränge herzustellen. Die nun anstehende Aufgabe mit dem Heimspiel gegen Zimmern wird erschwert, da einige Spieler nicht zur Verfügung stehen werden: Kapitän Hirschka wird aufgrund der gelb/roten Karte nicht spielen dürfen, Lukas Behr ist familiär verhindert. Zudem müssen wir abwarten, ob die verletzt ausgewechselten Adrian Dettling und Leon Oeschger rechtzeitig fit werden.
René Hirschka (Kapitän)
Kurz gesagt, die Seedorfer haben sich das Glück erzwungen und kamen durch 3-fach abgefälschte Bälle, die ihnen vor die Füße vielen, da sie immer nachsetzten, zu ihren Toren und gleichzeitig durften wir uns nicht aggressiv wehren, da der Schiri, die in den letzten Jahren schlimmste Leistung ablieferte….! Höhepunkt dann eben das erste Foul von mir, pfeifft er danach gegen mich. Das kann ja noch passieren, aber daraufhin eine Gelb-Rote Karte zu zeigen, nach einem Foul im Mittelfeld, wo sonst nichts passiert und er selber sagt, ich habe ja nichts gegen ihn gesagt oder ähnliches, auf die Idee kann man gar nicht kommen….
In den 10-15 Minuten davor hatten wir uns endlich berappelt, nachdem wir in der ersten Halbzeit viel zu wenig gemacht haben. Wir waren am Drücker auf den Ausgleich doch dies wurde dann unterbunden, sehr schade wenn so ein ungerechtes Spiel im harten Abstiegskampf passiert, jedoch bleibt uns nichts anderes als weiter zu machen und zu versuchen die Niederlage schnellst möglich abzuschütteln.


So spielte der FC Rottenburg

Aufstellung:
Pascal Baumgärtner (TW) – Bernd Kopp, René Hirschka (C), Lukas Behr, Jan Baur, Adrian Dettling, Ioannis Potsou, Michael Merk, Steffen Reichert, Tobias Wiedmaier, Mathias Hägele
Ersatzbank:
Jan Johannes (ETW), Bastian Seufert, Loris Zettel, Leon Oeschger, Jonas Neu, Daniel Wiedmaier
Ein- und Auswechslungen:
Oeschger für T. Wiedmaier (58.), Zettel für Behr (66.), D. Wiedmaier für Dettling (81.), Seufert für Oeschger (86.)
Trainerstab:
Frank Eberle (Trainer), Matthias Amthor (Betreuer), Wolfgang Noll (Betreuer)

Zahlen und Fakten zum Spiel

Tore:
0:1 Jonas Haag (11.)
0:2 Jonas Haag (25.)
1:2 Bernd Kopp (59.)
1:3 Darius Gutekunst (81.)
Fussball.de:
Spielverlauf und Aufstellungen
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichtergespann:
Schiedsrichter: Kevin Popp (FC Wacker Biberach, Schiedsrichtergruppe Riß)
1. Assistent: Thomas Wachter (SG Mettenberg, Schiedsrichtergruppe Riß)
2. Assistent: Dennis Wahl (SV Winterstettenstadt, Schiedsrichtergruppe Riß)
wfv/ DFB.net Spielbericht:
Pressebericht zum Spiel
Besondere Vorkommnisse:
Flutlichtspiel ohne Niederschlag bei angenehmen Temperaturen um die 12° C
Gelb-Rote Karte für René Hirschka (78.) und Trainer Frank Eberle (90.), beide FC Rottenburg
Vorbericht zum Spiel:
Vorschau auf das Nachholspiel vom 19. Spieltag: Kellerduell FC gegen Seedorf

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)


Vorschau

ACHTUNG: Die Landesligaspiele vom 22. bis zum 24. Spieltag gegen den SV Zimmern, beim VfB Bösingen und gegen den SSC Tübingen sind abgesagt!!
Das nächste Pflichtspiel und dritte Heimspiel in Folge unserer 1. Mannschaft gegen den SV Zimmern wäre am kommenden Sonntag, den 15.03. gewesen. Doch aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Virus-Krise wurde dieses Spiel und auch die beiden Nächsten beim VfB Bösingen (22.03.) und gegen den SSC Tübingen (29.03.) abgesagt. Wie es weiter geht kann man bei weiteren Informationen hier auf unserer Homepage, auf der Fussball.de-Seite oder auf der Homepage des wfv nachlesen.

Sponsoring und Präsentationen beim FC Rottenburg

Präsentieren Sie eines unserer Heimspiele, egal ob Aktive oder Juniorenmannschaften. Zögern Sie nicht und unterstützen unseren Verein indem Sie Ihren Namen bzw. Firma auf bester Bühne vorstellen. Sie haben Interesse? Im Menü “Sponsoring” gibt es weitere Informationen oder schreiben Sie an pr@fcrottenburg.de

Vorschau auf das Nachholspiel vom 19. Spieltag: Kellerduell FC gegen Seedorf


FC Rottenburg – SV Seedorf

Team: Herren 1. Mannschaft
Landesliga 3 Württemberg: Nachholspiel vom 19. Spieltag
Datum: Mittwoch, 11.03.2020
Spielbeginn: 19 Uhr
Spielort: Hohenberg-Sportanlage Rottenburg (Kunstrasen)

Mehr Abstiegskampf geht nicht

FCR steht ein zäher Abstiegskampf bevor. Gegen den Mitaufsteiger SV Seedorf gab es in der Hinrunde eine schmerzliche und vermeidbare 1:2-Niederlage, die es jetzt gilt auszubügeln. In den nächsten zwei Spielen peilen die Kicker von Frank Eberle 6 Punkte an um nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze zu verlieren. Beim Flutlichtlichtspiel heute Abend gegen einen kampstarken Gegner gelangt man nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung zum Erfolg. “Unser Vorteil heute ist, daß ich Positiv Gefrustete Spieler noch auf der Bank habe”, so FC-Trainer Frank Eberle.
• Die Ausgangslage
Neuer Spieltag, neue Chance, nächster Sieg? Trainer Frank Eberle geht davon aus, dass trotz des 3:0-Sieges gegen Holzgerlingen sich alle beim FC Rottenburg der schwierigen Aufgabe im Abstiegskampf bewusst sind. Es haben alle kapiert, da braucht man bloß auf die Tabelle schauen. Mit dem erlösenden Sieg vom Wochenende gehen die Roten mit vollsten Selbstvertrauen ins nächste Endspiel um den Verbleib in der Landesliga. Man sammelte gegen eine ebenfalls robuste Mannschaft aus Holzgerlingen die nötigen Erkenntnisse um die weiteren Aufgaben erfolgreich anzugehen um sie auch erfolgreich zu gestalten.
Die Mannschaft um Kapitän René Hirschka, der es beim Schwäbischen Tagblatt bereits zum 9. Mal in die Elf des Tages geschafft hat, ist höchst motiviert und will die schwere Aufgabe gegen die Schwarzwälder konzentriert und engagiert angehen um die nächsten 3 Punkte aus dem Heimspiel-Triple einzufahren.
Doch auch die Seedorfer brauchen jeden Punkt gegen den Abstieg, so dürfen wir uns am Abend auf ein kampfbetontes Kellerduell freuen mit einem diesmal hoffentlich positiven Ausgang für die Rottenburger. Man spricht bei den Seedorfern sogar von der “Woche der Wahrheit”, was bedeutet, auf die Spieler von Frank Eberle kommen 90 anspruchsvolle Minuten zu. Der FCR steht aktuell mit fünf Punkten weniger auf dem Konto auf Platz 15, der SV Seedorf ist mit 22 Zählern “Inhaber” des ersten Direktabstiegsplatzes auf Rang 13. Schon diese Ausgangslage verdeutlicht, dass es für beide Mannschaften um sehr viel geht, entscheidende Punkte auf dem Spiel stehen.
Die Seedorfer stehen in der Auswärtstabelle auf einem beachtlichen 9. Platz. Mit drei Auswärtssiegen beim SV Nehren (3:1), beim Derby in Bösingen (3:0) und beim Schwarzwald-Derby in Wittendorf (2:1) konnte man drei beachtliche Siege auf fremden Plätzen einfahren. Dennoch verlor man letztes Wochenende beim Tabellenletzten SSC Tübingen mit 1:2. Diese Niederlage hängt den Seedorfern immer noch nach und war für die Moral nicht gerade förderlich. Doch da muss sich der FCR vorsehen, denn wie heißt es so schön, “Angeschlagene Boxer die die Gefährlichsten”. Also Obacht FC.
“Nicht nur die Deutlichkeit des 3:0-Sieges sorgt für neuen Optimismus bei den Gastgebern, sondern die Art und Weise, wie dieser herausgespielt wurde. Beim FC Rottenburg sinnt man zudem auf Revanche für die 1:2-Niederlage am 2. Spieltag in Seedorf. Somit muss man sich beim SV Seedorf auf einen äußerst motivierten Gastgeber einstellen. Nur wenn das Team um Kapitän Sebastian Heim dagegenhält und vor allem auch mit der nötigen Konzentration aufläuft, wird man bestehen können.” kann man heute beim Schwarzwälder Boten lesen.
Wir haben gegen Holzgerlingen mit Leidenschaft die Null verteidigt und werden gegen den SV Seedorf alles in die Waagschale legen um diesen Erfolg zu wiederholen. “Wir wollen mit aller Macht 3 Punkte einfahren und damit den Kontakt zum rettenden Ufer herstellen!!!! Davon sind wir voll und ganz überzeugt!” so ein optimistischer FC-Coach Frank Eberle, der mit seinen Jungs in der kurzen Trainingswoche das Holzgerlingen-Spiel intensiv aufarbeitete und nun mit neuen strategischen und taktischen Einstellungen den SV Seedorf erwarten.
• Das Personal
Keeper und Vize-Kapitän Tobi Wagner sowie der 20-jährige Moritz Koch sind bei diesem weiteren Abstiegskampf beruflich verhindert. Sonst stehen Eberle alle Spieler zur Verfügung! Ob Jan Johannes oder Pascal Baumgärtner das Rottenburger Tor hüten wird, entscheidet Eberle kurzfristig. “Ich habe jetzt auch positiv Gefrustete draußen, die nochmal Dampf machen, wenn sie reinkommen.” sagt Eberle, “das werden wir auch gegen die kampfstarken Seedorfer brauchen.”
Einen positiven Schub könnte dem SV Seedorf die Vermeldung der Trainerfrage geben. Wie Manual Haag von der Sportlichen Leitung mitteilte, haben Tobias Heizmann und Tobias Bea zugesagt, auch in der Saison 2020/21 als Spielertrainer aktiv zu sein.
• Die letzten Duelle
Bislang gab es zwischen den beiden Mannschaften nur eine Begegnung. Diese war am 18.08.2019 zu Beginn der Landesliga-Saison. In einem kampfbetonten und sehr hektischen Aufsteiger-Duell unterlag der FCR knapp mit 1:2 und musste eine bittere Niederlage einstecken. Den Treffer für den FC erzielte damals Michi Merk zum 1:2 Anschlusstreffer. Pech hatte der FCR nach dem verschossenen Elfmeter, Glück dafür beim SV Seedorf, dass sie nicht noch den Ausgleich kassierten.

Der Gegner: SV Seedorf (Sportverein 1911 Seedorf e.V.)

Bildquelle: Homepage SV Seedorf

Internetauftritt des SV Seedorf


Das Schiedsrichtergespann

Für einen fairen Verlauf am Mittwochabend beim Nachholspiel sorgt der 20-jährige Landesliga-Schiedsrichter Kevin Popp vom FC Wacker Biberach. Ihm assistieren an der Seitenlinie Dennis Wahl von der SG Mettenberg und Thomas Wachter vom SV Winterstettenstadt. Alle drei Unparteiischen kommen aus der Schiedsrichtergruppe Riß.

Fieberkurve beider Teams


Der Spieltag mit Tabelle und Spielplan

Spieltag und Tabelle
Spielplan 1. Mannschaft mit Spielberichten

Der Spielort

Gespielt wird auf dem
Adresse: >> Anfahrtskarte <<

An alle FCR-Fans

Zum zweiten Heimspiel 2020 hoffen wir für unsere Erste auf zahlreiche Unterstützung beim Abstiegskampf gegen Seedorf. Gespielt wird am Mittwoch, den 11.03.2020 um 19 Uhr auf dem Kunstrasen des Rottenburger Hohenberg-Areals.

Informationen zum Corona-Virus

WFV-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm wendet sich an Vereine
Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat in Person seines Hauptgeschäftsführers Frank Thumm alle Vereine zum Coronavirus mit folgendem Wortlaut informiert. „Sie alle haben in den vergangenen Tagen in den Medien verfolgt, dass es auch in Deutschland und insbesondere in Baden-Württemberg zu Infektionen mit dem Corona-Virus kam.”
Appell an die Aktiven und Zuschauer – kein Hand-Shake
“Dessen ungeachtet appellieren wir erneut an alle Aktiven und Zuschauer, den Empfehlungen des Sozialministeriums Baden-Württemberg und des Robert Koch Instituts und der Stadt Rottenburg Folge zu leisten. Konkret sind insbesondere Maßnahmen zum Infektionsschutz zu ergreifen und unter den dort genannten Voraussetzungen Fußballveranstaltungen ganz fern zu bleiben. Auch auf den ansonsten üblichen Hand-Shake vor Spielbeginn soll daher verzichtet werden.”
Der FC Rottenburg und der wfv appellieren weiter an die Zuschauer und Fans
Versucht bei der Begrüßung auf das Händeschütteln zu verzichten auch wenns schwer fällt. Alle werden es verstehen. Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg; halten Sie die Armbeuge vor Mund und Nase oder benutzen Sie ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen (Husten- und Niesetiquette). Wenn jeder Rücksicht auf den anderen nimmt, können wir die Corona-Epidemie nicht verhindern aber verlangsamen. Also, achtet auf Euch selber, auf Euer Verhalten und auf Euren Nachbarn!

Nun wünschen wir für heute Abend eine faire und für den FCR hoffentlich erfolgreiche Begegnung und wie immer…

„Gutes Spiel“