Großer Kampf, null Punkte: Sehr bitteres 1:2 des FCR gegen Schwäbisch Hall



Eckdaten des Spiels

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 7. Spieltag
Datum: Samstag, 26.09.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)

Spieltag-Ticker

  • Bitterer FC-Knock-Out in der Nachspielzeit
  • FCR ohne sechs Stammspieler bringt Schwäbisch Hall an Rand der Niederlage
  • Marcel Epple und Melvin Gruhonjic mit Verbandsliga-Premieren
  • Alle vier Kapitäne abwesend: Häfner führt erstmals die Mannschaft aufs Feld
  • Hirschka und Njekang als Vorbilder: Trotz Verletzungen aufgelaufen

Das Spiel wurde präsentiert von… 


Maximal unglückliche Niederlage

Der FC Rottenburg hat am 7. Spieltag der Verbandsliga Württemberg nur knapp eine Überraschung gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall verpasst. Vor rund 150 Zuschauern im sonnigen Hohenbergstadion unterlag die ersatzgeschwächte Mutschler-Elf den weiterhin auswärts ungeschlagenen Gästen unglücklich mit 1:2 (0:0). Dabei hatte Rottenburg, das auf sechs Leistungsträger verzichten musste, die Haller über weite Strecken am Rande einer Niederlage. Nach einer umstrittenen Führung der Gäste glich Aaron Leyhr in der 70. Minute per Kopf nach einer präzisen Freistoßflanke von Alfonzo aus. In der Nachspielzeit gelang Schwäbisch Hall jedoch durch den zweiten Treffer von Jonas Dambacher noch der glückliche Siegtreffer. Während die Haller mit nun 15 Punkten auf Rang fünf den Anschluss an die Tabellenspitze halten, verteidigt der FCR mit weiterhin neun Zählern den achten Tabellenplatz.
Kampfgeist nicht belohnt: Trotz eines unglücklichen Rückstands steckte die Mannschaft nie auf und holte mit viel Wucht das 1:1. Ein bitteres Gegentor in der Nachspielzeit besiegelte jedoch die dramatische Niederlage. Trotz einer ausgesprochen engagierten Vorstellung stand die Mutschler-Elf nach dem Schlusspfiff gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall mit leeren Händen da: Der Tabellenneunte vom Hohenberg hatte maximal unglücklich gegen den körperlich überlegenden und noch ungeschlagenen Weis-Kicker 1:2 verloren. „Das ist ganz, ganz bitter“, stöhnte FCR-Trainer Marc Mutschler, „diesen einen Punkt hätten wir absolut verdient gehabt.“
Die Parte im perfekt hergerichteten Hohenbergstadion vor gut 150 Zuschauern war eine von ausgesprochen hohem Verbandsliga-Niveau – ein temporeiches Spiel mit harten Zweikämpfen, geführt mit hohem Engagement auf beiden Seiten. Mit einer wirklichen Kraftanstrengung bei dem jeder über sich hinauswuchs verdiente man sich den 1:1-Ausgleich durch den wuchtigen Kopfball von Aaron Leyhr nach einer Freistoßflanke von Luca Alfonzo, nachdem man durch eine Fehlentscheidung in Rückstand geriet.
Njekang ging trotz Leistenproblemen angeschlagen in die Begegnung und hätte eigentlich nicht eingesetzt werden dürfen. Bereits nach 20 Minuten erwog er, das Spielfeld zu verlassen. Auf Bitte des Trainers biss er sich jedoch zunächst weiter durch. Auch Hirschka war aufgrund von Rückenproblemen nur eingeschränkt belastbar und musste in der 78. Minute ausgewechselt werden. In der Schlussphase kamen daher Spieler der U23 zum Einsatz.
Deutlich spürbar war auch das Fehlen unserer Kapitäne Leon Oeschger und Lukas Behr sowie Loris Zettel, die aufgrund eines bereits geplanten Junggesellenabschieds nicht an der schweren Aufgabe gegen Schwäbisch Hall teilnehmen konnten. Ihre Abwesenheit wurde von den Rottenburger Fans bedauert, da ihre Erfahrung und Präsenz der Mannschaft sicherlich zusätzliche Stabilität verliehen hätten. Außerdem verzichten musste der FCR auf Manuel Weber aus privaten Gründen, dem noch rotgesperrten Maxime Ackermann (muss noch ein Spiel absitzen) und natürlich auf Nick Heberle, der krankheitsbedingt noch länger ausfallen und im Mittelfeld schmerzlich vermisst wird.
Obwohl Kiesecker die letzten Wochen nicht mehr in der Startelf war und Leyhr ein wenig im Formtief, machten die beiden eines ihrer besten Spiele im FCR-Trikot. Trotz zahlreicher Ausfälle durch Verletzungen und Krankheit hatte sich das Team von Marc Mutschler viel vorgenommen. „Eine sehr bittere Niederlage, die richtig weh tut. Ein 1:1 wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten“, resümierte Mutschler nach der Partie. Nun richtet sich aber der Blick nach vorn – auf das nächste Spiel bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, in dem das Team dringend wieder punkten will.
Nun, so musste der FCR am Samstag mit einem reduzierten Kader antreten und ohne sechs absolute Leistungsträger auskommen. In der Bezirksliga wäre solch ein Dilemma noch auffangbar gewesen, doch in der Verbandsliga rächt sich das Fehlen von jedem einzelnen Spieler. Wir hoffen, daß sich der Kader schnell wieder auffüllt um das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Dennoch machte der FCR ein sehr starkes Spiel und hatte den Favoriten aus Schwäbisch Hall mit alle ihren Topspielern am Rande einer Niederlage, dabei konnten sich die, die spielten, alle in den Vordergrund spielen und sich für weitere Aufgaben empfehlen.


Aus gegenseitigem Respekt fallen zunächst keine Tore
Die Partie begann zunächst zäh und mit wenig Bewegung. Spf-Trainer Tobias Weis forderte daher früh mehr Dynamik und Bewegung von seiner Mannschaft. Der FC Rottenburg war in den Anfangsminuten die spielbestimmende Mannschaft und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nach einer ersten Chance des FC in der 6. Minute kamen zwei Minuten später auch die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. In der Folge entwickelte sich ein zunehmend flottes und körperbetontes Spiel.
Nach einer Viertelstunde kam Rottenburgs auffälligster Spieler Aaron Leyhr zu seinem ersten Torschuss, traf den Ball jedoch nicht optimal. Der FCR überzeugte weiterhin durch eine körperbetonte Spielweise und setzte die Haller mit hohem Pressing unter Druck, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Auf eine Chance von Genuardi in der 21. Minute reagierten die Gäste postwendend mit einem ersten echten Ausrufezeichen: Per Flugkopfball erspielten sie sich die bis dahin beste Möglichkeit der Partie.
In der 26. Minute versuchte es Moritz Rohrer mit einem Distanzschuss, der noch zum Eckball abgefälscht wurde. Nach etwas mehr als einer halben Stunde musste der FCR zunehmend auf die Aktionen der Haller reagieren, während die Gäste nun mehr Initiative übernahmen. Der FC zeigte jedoch weiterhin gute Ansätze und setzte auch offensiv immer wieder Akzente. Kurz darauf kamen die Gäste durch ein Doppelpassspiel über ihren Topspieler und ehemaligen Drittligaprofi Alexander Aschauer zu gefährlichen Aktionen.
Die 33. Minute hatte es schließlich in sich: Rottenburgs Torhüter und Kapitän Julian Häfner konnte sich gleich zweimal auszeichnen und vereitelte jeweils gute Chancen der Gäste. Zwei Minuten später tauchte der FCR wieder vor dem Tor des jungen Haller Keepers Henry Hutzenlaub auf. Nach einem von links getretenen Freistoß von Aaron Leyhr scheiterte Julian Kiesecker am Pfosten – bis dahin die beste Torchance des Spiels. Anschließend entwickelte der FCR eine starke Drangphase und hätte unter anderem nach einem gefährlichen Abschluss von links von Raphael Langer verdient in Führung gehen können. Die Gastgeber konnten diese kurze Schwächephase der Haller jedoch nicht nutzen. Stattdessen fanden die Gäste wieder besser ins Spiel und erspielten sich ihrerseits eine gute Möglichkeit.
In der 43. Minute ging ein Raunen durch das Stadion: Nach einer Flanke von Nyanga setzte Aaron Leyhr den Ball am zweiten Pfosten volley knapp am Tor vorbei. Eine starke Aktion des ehemaligen Holzhauseners. Moritz Rohrer hatte in der 44. Minute die letzte Chance der ersten Halbzeit, zielte nach einem freien Abschluss jedoch über das Tor. So blieb es beim 0:0. Schiedsrichter Patrice Blettermann vom Südbadischen Fußballverband, der bis dahin eine unauffällige und souveräne Leistung zeigte, beendete nach zwei Minuten Nachspielzeit die erste Hälfte.


Leyhrs Traumtor und zwei unglückliche Gegentore
Nun war deutlich zu erkennen, welche Mannschaft den Sieg unbedingt wollte: der FC Rottenburg. Mit großer Entschlossenheit, einer klaren Körpersprache und mehreren guten Chancen machten die Gastgeber deutlich, dass die drei Punkte im Hohenbergstadion bleiben sollten. Dieses Vorhaben schien keineswegs unrealistisch. Leyhr hatte in der 49. Minute die erste gute Gelegenheit der zweiten Halbzeit. Neun Minuten später kam René Hirschka nach einer Ecke im Fünfmeterraum zu einem starken Kopfball. Den anschließenden Nachschuss konnte Daniel Genuardi aus dem Rückraum jedoch leider nicht im Tor unterbringen.
Die nächste Großchance hatte Langer in der 68. Minute, als er aus spitzem Winkel nur knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Bereits eine Minute zuvor hatte der FCR erstmals gewechselt: Anton Jansen kam für Chefor Njekang, der die Partie von Beginn an angeschlagen bestritten hatte. Der FCR war zu diesem Zeitpunkt sehr gut im Spiel und bestimmte das Geschehen zunehmend. Die Rottenburger Hintermannschaft ließ bis dahin kaum etwas zu und erschwerte den Gästen den Spielaufbau. Die Raumaufteilung der Roten war äußerst dominant.
In der 65. Minute kam Leyhr zu einer weiteren Topchance, die jedoch aufgrund eines Handspiels zurückgepfiffen wurde. Kurz darauf folgte eine Serie von vier oder fünf Eckbällen für die Gäste. Dabei konnte Häfner einmal glänzend parieren. Der letzte Abwehrversuch wurde auf die gegenüberliegende Seite geklärt. Viele Spieler und Zuschauer gingen davon aus, dass der Ball bereits die Grundlinie überschritten hatte und es mit einem Abstoß weitergehen würde.
Der Schiedsrichter sah dies jedoch anders. Während die Rottenburger kurzzeitig das Spielen einstellten, nutzte ein Haller Akteur die Gelegenheit und brachte den Ball mit einer kurzen Flanke an den ersten Pfosten. Dort köpfte Jonas Dambacher die Gäste in der 70. Minute mit 1:0 in Führung. Eine äußerst unglückliche Situation für den FCR. Mit dem VAR hätte sich die Szene möglicherweise aufklären lassen – doch auch eine Videoanalyse hätte den Sachverhalt wohl nicht eindeutig lösen können.
In der 78. Minute musste René Hirschka schließlich ausgewechselt werden. Sein Rücken bereitete ihm zunehmend Probleme, sodass man vorsichtshalber einer schwereren Verletzung vorbeugen wollte. Für ihn kam Johannes Bastians ins Spiel, der sich bereits seit der ersten Halbzeit intensiv warmgehalten hatte, um im Fall eines früheren Ausfalls von Hirschka sofort einsatzbereit zu sein. Eine starke Einstellung, die ausdrücklich lobenswert ist. Vier Minuten später durfte der FCR dann jubeln. Eine Freistoßflanke von Luca Alfonzo aus dem linken Halbfeld kam präzise in den Strafraum. Leyhr setzte sich, umringt von mehreren Haller Spielern, energisch durch und wuchtete den Ball – ganz nach Hirschka-Manier – ins Netz. Der Jubel im Hohenbergstadion war riesig und zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.
In der 83. Minute brachte Marc Mutschler für Genuardi den U23-Topstürmer Marcel Epple ins Spiel, der damit seine Verbandsliga-Premiere feierte. Keine Minute nach seiner Einwechslung hatte Epple bereits die nahezu perfekte Gelegenheit zur 2:1-Führung. Nach einer Flanke von Leyhr kam er im hinteren Strafraumbereich volley zum Abschluss, setzte den Ball jedoch mit links um Haaresbreite über die Latte. Es wäre ein Traumdebüt gewesen, das er vermutlich nie vergessen hätte. Umso bitterer für ihn und den FCR.
Auch der erst 19-jährige Melvin Gruhonjic feierte anschließend sein Verbandsliga-Debüt. Er kam für Alfonzo in die Partie. Ein spektakulärer Einstand wie zuvor bei Epple blieb ihm allerdings verwehrt. Dann folgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der Schock: Nach einem Eckball der Gäste stocherten mehrere Spieler im Strafraum nach dem Ball. Schließlich war es erneut Jonas Dambacher, der die unübersichtliche Situation nutzte und den glücklichen 2:1-Siegtreffer für Schwäbisch Hall erzielte.
Ein mehr als unglückliches Gegentor, das die Niederlage des FCR besiegelte. Dambachers zweiter Treffer ließ fassungslose Rottenburger zurück, die für ihren großen Kampf am Ende nicht belohnt wurden. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Blettermann in der vierten Minute der Nachspielzeit diese kuriose und dramatische Schlussphase ab.

Fazit
In einer dramatischen und bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Begegnung musste sich der FC Rottenburg den Sportfreunden Schwäbisch Hall denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die Rottenburger zeigten von Beginn an eine leidenschaftliche Leistung und begegneten den Gästen über weite Strecken absolut auf Augenhöhe. Es entwickelte sich eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle, in der sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch lieferten. Am Ende fehlte dem FCR jedoch das nötige Quäntchen Glück. „Von den Chancen her, hätten wir den Punkt mehr als verdient gehabt. Deswegen tue ich mich mit dem Ergebnis so extrem schwer“, so Mutschler lange nach dem Schlusspfiff.
Für die Mannschaft und die Fans auf dem Hohenberg war die Niederlage besonders bitter, denn die Elf von Marc Mutschler kämpfte leidenschaftlich und hätte sich mindestens einen Punkt verdient gehabt. Der glückliche Sieg der Haller wurde nach dem Schlusspfiff entsprechend ausgelassen gefeiert – beinahe so, als hätten sie die Meisterschaft gewonnen. Die Freude bei den Sportfreunden war deshalb so groß, weil sie es selber nicht glauben konnten das Ding hier noch zu gewinnen. Angesichts des Spielverlaufs war nur schwer nachzuvollziehen, weshalb die von einem ehemaligen Nationalspieler und früheren Bundesliga-Profi der TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt trainierte Mannschaft weiterhin ungeschlagen bleibt.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir haben ein gutes Spiel absolviert und leider vergessen, die Punkte einzukassieren. Aufgrund der Chancenverteilung wäre ein Punkt mehr als verdient gewesen. Zu den Umständen kann ich nicht viel sagen. War der Ball nun im Aus oder nicht? Weiterspielen müssen wir dennoch. Gerade in den letzten Minuten müssen wir den Ball klar klären und das muss nicht immer schön aussehen! Dennoch muss gesagt werden: Wenn wir, wie in den letzten Wochen und auch gegen Schwäbisch Hall, unsere Leistung so abrufen, werden wir gegen Hofherrnweiler, sowie in Rutesheim punkten. Wir haben keinen Grund, in ein Loch zu fallen. Die Leistungen stimmen Woche für Woche, und darauf können wir aufbauen.

Pressestimmen

Niederlage in der Nachspielzeit
Artikel lesen | Jannis Hegele am 28.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Stochertor zum Auswärtssieg
Artikel lesen | 28.09.2026 | Südwest Presse/ Haller Tagblatt

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner (C) – René Hirschka (78. Bastians), Raphael Langer, Aaron Leyhr, Ruben Nyanga, Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Daniel Genuardi (83. Epple), Julian M. Kiesecker, Luca Alfonzo (87. Gruhonjic), Gaildonald Chefor Njekang (64. Jansen)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Anton Jansen, Melvin Gruhonjic, Daniel Metzger, Marcel Epple
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Jonas Dambacher (70.)
1:1 Aaron Leyhr (82.)
1:2 Jonas Dambacher (90.+3)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Patrice Blettermann
(FV Steinmauern, SRG Baden-Baden, Südbadischer Fußballverband, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Jean-Pierre Zymara (VfB Bühl)
Oussema Kriwen (FV Ettlingenweier)
Gelbe Karten: 4 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse: 
Keine
Zuschauer: ca. 150

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Weiter geht es mit der Mutschler-Elf am kommenden Samstag, den 03.10.2026, mit der schweren Auswärtspartie beim Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Gespielt wird im Sparkassen-Stadion im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler bei Aalen. Spielbeginn ist um 15:30 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter David Modro vom SV Leonberg/Eltingen aus der Schiedsrichtergruppe Leonberg.

Für immer im Herzen des Vereins: FCR trauert um Rainer Noll & Brigitte Noll


 

Wir nehmen Abschied von Rainer Noll †

*18.11.1950  †15.08.2026

 



Nachruf auf Rainer Noll

Mit großer Betroffenheit nimmt der FC Rottenburg Abschied von Rainer Noll, der am 15. August 2026 im Alter von 75 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.
Rainer Noll, geboren am 18. November 1950, prägte den FC Rottenburg über viele Jahre hinweg nachhaltig. Als engagierter und erfolgreicher Jugendtrainer führte er Mannschaften von der C- bis zur A-Jugend zu zahlreichen Meisterschaften und Aufstiegen. Zwischen 1978 und 1984 errang er mit seinen Teams mehrfach die Meisterschaft und legte damit wichtige Grundlagen für die sportliche Entwicklung des Vereins.
Besonders herausragend war seine Arbeit mit der C-Jugend, mit der er gemeinsam mit seinem damaligen Betreuer Horst Milda Vereinsgeschichte schrieb. Nach 24 ungeschlagenen Pflichtspielen erreichte die Mannschaft den dritten Platz bei der württembergischen Meisterschaft – bis heute die beste Platzierung einer C-Jugend-Mannschaft des FC Rottenburg. Mit der nahezu gleichen Mannschaft gewann Rainer Noll im Folgejahr die Bezirksstaffel-Meisterschaft der B-Junioren und schaffte nach erfolgreichen Aufstiegsspielen den Sprung in die höchste württembergische Jugendliga, die Verbandsstaffel. Auch mit der A-Jugend errang er die Meisterschaft und führte das Team in die Verbandsstaffel Württemberg.
Im Sommer 1984 übernahm Rainer Noll erstmals das Amt des Cheftrainers der Aktiven. Bereits in seiner ersten Saison führte er die 1. Mannschaft auf den dritten Platz der Bezirksliga Alb. In der darauffolgenden Spielzeit 1985/86 gelang ihm mit einem jungen, von ihm maßgeblich geprägten Team und einigen erfahrenen Spielern die Bezirksliga-Meisterschaft sowie der Aufstieg in die Landesliga.
Über insgesamt mehr als acht Jahre wirkte Rainer Noll mit großem Erfolg im Jugend- und Aktivenbereich des FC Rottenburg. Der damalige Vereinsvorsitzende Albert Müller würdigte ihn einst mit den Worten: „Rainer Noll wird für den FC unvergesslich bleiben – fast alle jetzigen Aktiven waren von der C- bis zur A-Jugend bei ihm in besten Händen.“ Diese Einschätzung beschreibt eindrucksvoll, welch bleibenden Einfluss Rainer Noll auf den Verein und mehrere Generationen von Spielern hatte.
Dabei war er weit mehr als ein erfolgreicher Trainer. Rainer Noll war Freund, Wegbereiter, Organisator und Pionier. Er eröffnete den Jugendmannschaften neue Möglichkeiten und organisierte internationale Turnierreisen, die für die Spieler und den Verein ein besonderes Erlebnis und zugleich völliges Neuland waren. Bei Turnieren in Toulouse, Rotterdam und Nottingham feierten seine Mannschaften beachtliche Erfolge – darunter einen Turniersieg in Toulouse sowie das Erreichen des Viertel- beziehungsweise Halbfinales in Rotterdam und Nottingham.
Auch zahlreiche gemeinsame Skiausfahrten, unter anderem ins Kleinwalsertal, bleiben vielen ehemaligen Spielern als unvergessliche Erlebnisse in Erinnerung. Rainer Noll verstand es, sportlichen Anspruch, Gemeinschaft und Freude miteinander zu verbinden. Seine Mannschaften waren erfolgreich, weil er an seine Spieler glaubte, sie förderte und ihnen Vertrauen schenkte.
Für sein außergewöhnliches Engagement wurde Rainer Noll unter anderem mit der silbernen Vereinsehrennadel des FC Rottenburg sowie der bronzenen Jugendehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes ausgezeichnet.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung fand am 12. September 2026 auf dem Waldfriedhof Haibach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern statt.
Der FC Rottenburg wird Rainer Noll nicht nur als einen der erfolgreichsten Trainer seiner Vereinsgeschichte, sondern vor allem als wertvollen Menschen in Erinnerung behalten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Ideen, seine Freundschaft und für die vielen Wege, die er dem Verein und seinen Spielern eröffnet hat.
Rainer Noll wird uns unvergessen bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
FC Rottenburg 1946 e.V.

Traueranzeige für Rainer Noll (Quelle: Homepage Pietät Eich GmbH)


 

Wir nehmen Abschied von Brigitte Noll †

*05.04.1943  †16.08.2026

 



Nachruf auf Brigitte Noll

Der FC Rottenburg trauert um sein langjähriges und hochgeschätztes Mitglied Brigitte Noll, geborene Konrad, die am 16. August 2026 nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben ist.
Brigitte Noll war weit mehr als ein Mitglied unseres Vereins – sie war ein fester Bestandteil der FCR-Familie. Im Jahr 1997 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Frauen-Gymnastikgruppe des FC Rottenburg. Mit ihrer herzlichen, hilfsbereiten und zupackenden Art war sie überall dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde.
Ihre besondere Leidenschaft galt der Nähmaschine. Für den FCR nähte sie alles, was anfiel: Eckfahnen, zerrissene Trikots der Jugendmannschaften und vieles mehr. Auch privat war sie für alle und jeden die richtige Ansprechpartnerin, wenn Hosen gekürzt, Reißverschlüsse ausgetauscht, Knöpfe angebracht, Tischdecken oder Vorhänge genäht werden mussten. Brigitte war die Frau für alle „Näh“-Fälle – zuverlässig, geduldig und immer mit großem Können. So gehörte sie und ihre Nähmaschine zum FC Rottenburg wie der Ball zum Fußballspiel.
Auch bei zahlreichen Veranstaltungen war Brigitte tatkräftig dabei. Ob beim Elfmeterball oder im Café-Zelt auf dem Neckarfest – auf ihre Hilfe und ihr Engagement konnte man stets zählen. Eine besondere Rolle spielte sie zudem beim Bau des neuen FCR-Clubheims auf dem Hohenberg. Während das Sportheim unter der Regie ihres Mannes Wolfgang in Eigenleistung errichtet wurde, versorgte Brigitte die Arbeiter regelmäßig mit Vesper und Getränken. Damit war sie ein wichtiger und unverzichtbarer Teil des Bauteams.
Ihre große Verbundenheit zum Verein zeigte sich auch bei den Spielen der ersten Herrenmannschaft. Brigitte besuchte nahezu jedes Heimspiel und begleitete die Mannschaft zu fast allen Auswärtsspielen. Sie war eine treue Anhängerin und fieberte stets mit dem FCR mit.
An ihrer Seite stand ihr Ehemann Wolfgang Noll, eine Legende des FC Rottenburg, der sich über 40 Jahre als Technischer Leiter und langjähriger Betreuer der ersten Mannschaft um den Verein verdient gemacht hat.
Brigitte Noll hinterlässt eine große Lücke. Wir werden sie als hilfsbereite, engagierte und warmherzige Frau in Erinnerung behalten, die den FC Rottenburg mit ihrem Wirken und ihrer Menschlichkeit nachhaltig geprägt hat.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Ehemann Wolfgang, ihrer Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Brigitte stets ein ehrendes Andenken bewahren.
FC Rottenburg 1946 e.V.

Traueranzeige für Brigitte Noll (Schwäbisches Tagblatt am 28.08.2026)

0:4 beim Favoriten: Der FC Rottenburg bleibt in Göppingen ohne Punktgewinn



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 6. Spieltag
Datum: Samstag, 19.09.2026 | 14:00 Uhr
Spielort: Stadion an der Hohenstaufenstraße Göppingen (Rasenplatz)

FCR fand zum dritten Mal seinen Meister

Der FC Rottenburg hat sein erstes Verbandsliga-Auswärtsspiel beim 1. Göppinger SV am 19. September 2026 auch in dieser Höhe verdient mit 0:4 (0:2) verloren. Vor 550 Zuschauern im Stadion an der Hohenstaufenstraße erwischten die Hausherren einen Traumstart: Berk Yalman brachte die Göppinger bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Nur elf Minuten später erhöhte Toptorjäger Cristian Gilés Sanchez auf 2:0 (17.). Nach dem Seitenwechsel sorgten Gino Andre Portella (72.) mit dem 3:0 und Gentian Lekaj (79.) mit dem Endstand für klare Verhältnisse. Der 1. Göppinger SV bleibt damit in der Liga ungeschlagen und klettert punktgleich (16 Punkte) hinter Hollenbach auf Tabellenrang zwei, während der FC Rottenburg weiter mit 9 Punkten vom sechsten auf den achten Platz abrutscht und immer noch einen soliden Mittelfeldplatz mit Blick nach oben einnimmt.
Das Stadion und die gesamte Anlage hinterließen bereits vor Anpfiff einen bleibenden Eindruck. Der 1. Göppinger SV machte von Beginn an deutlich, wer Herr im eigenen Haus ist und den Platz am Ende als Sieger verlassen würde. Die Mannschaft von Trainer Daniel Güney unterstrich ihre Aufstiegsambitionen eindrucksvoll und ist mit fünf Siegen sowie einem Unentschieden hervorragend in die neue Saison gestartet.
Wer den 1. Göppinger SV bezwingen möchte, muss vor allem ein Mittel finden, dessen Defensive unter Druck zu setzen. Die Hintermannschaft präsentiert sich bislang äußerst stabil: In sechs Saisonspielen kassierte sie lediglich zwei Gegentore und stellt damit die beste Abwehr der Liga. Das Team von Trainer Marc Mutschler war mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge nach Göppingen gereist, musste dort jedoch die Überlegenheit des Gegners anerkennen. Dennoch steht die Mannschaft mit neun Punkten weiterhin im gesicherten Mittelfeld der Verbandsliga.
Beim FC gilt in dieser Saison bislang offenbar: Wenn eine Niederlage, dann eine deutliche. In den bisher 15 absolvierten Spielen – darunter Testpartien, Pokal- und Ligabegegnungen – musste die Mutschler-Elf fünf Niederlagen hinnehmen. In sämtlichen dieser Spiele blieb die Mannschaft ohne eigenen Treffer und kassierte jeweils mehrere Gegentore. Auch gegen den Meisterschaftsfavoriten erwischte der FC schlicht einen gebrauchten Tag und musste reichlich Lehrgeld bezahlen. Trainer Marc Mutschler und sein Team werteten die Partie letztlich als Bonusspiel, aus dem sie wichtige Erfahrungen sammeln und zahlreiche Erkenntnisse mit nach Hause nehmen konnten.

FCR-Trainer Marc Mutschler war beeindruckt von der Offensiv-Wucht der Göppinger, ist aber dennoch zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Im Vergleich zur letzten Saison steht der FCR nach sechs Spielen statistisch gesehen mit 3-0-3 und 9 Punkten sogar einen Platz besser da.


FCR findet kein Mittel gegen spielfreudige Hausherren
Der FCR Rottenburg fand gegen engagiert auftretende und spielstarke Göppinger zunächst kein geeignetes Mittel. Von Beginn an bis etwa zur 20. Minute agierte die Mannschaft zu respektvoll, fand überhaupt nicht ins Spiel und konnte sich in der Anfangsphase oftmals nur mit Fouls behelfen.
Die aufstiegsambitionierten Göppinger, die mit einer starken Defensive überzeugten und noch vor zwei Jahren in der Regionalliga spielten, während der FCR damals in der Bezirksliga unterwegs war, dominierten die Partie in der Anfangsphase klar. Rottenburg, in schwarzen Trikots und roten Hosen, kam kaum zu längeren Ballbesitzphasen. Die Gastgeber traten im umgekehrten Farbduell mit roten Trikots und schwarzen Hosen an – eine interessante Konstellation auf dem Platz.Dem Spielverlauf entsprechend geriet der FCR durch individuelle Fehler früh in Rückstand. In der 7. Minute verwertete Berk Yalman eine Flanke per Kopf zum 1:0. Zehn Minuten später erhöhte Cristian Gilés Sanchez, Göppingens treffsicherer Neuzugang von Türkspor Neckarsulm, ebenfalls per Kopf auf 2:0. Der Angreifer spielte zuvor bereits für den SSV Reutlingen und die Stuttgarter Kickers.
Zwischen den beiden Treffern hatten die Göppinger zudem drei hochkarätige Chancen (8., 12. und 14. Minute). Zwei weitere Tore wurden allerdings wegen Abseits nicht anerkannt. Die Gastgeber blieben zunächst druckvoll und kamen in der 21. und 24. Minute zu zwei weiteren guten Möglichkeiten.Erst in der 28. Minute verzeichnete der FCR seine erste nennenswerte Torchance. Luca Alfonzo trat einen direkten Freistoß aus halbrechter Position in der Nähe des Strafraums und traf den Innenpfosten. Von dort wurde der Ball zur Ecke geklärt. Mit etwas mehr Glück hätte Rottenburg den Anschlusstreffer erzielen können. Auch die anschließende Ecke war gefährlich und konnte gerade noch vor der Linie geklärt werden.
Die Antwort der Göppinger ließ jedoch nicht lange auf sich warten. In der 34. Minute erzielte der GSV bereits sein drittes Abseitstor. FCR-Trainer Marc Mutschler reagierte daraufhin und nahm – wie zuvor je nach Spielverlauf abgesprochen – personelle Veränderungen vor. In der 33. Minute kam zunächst Aaron Leyhr für Loris Zettel ins Spiel. Fünf Minuten später ersetzte Julian Kiesecker Daniel Genuardi. Anschließend fand der FCR besser in die Partie. Über rund zehn Minuten zeigte Rottenburg gute Ballbesitzphasen, trat mutiger auf und hatte zeitweise sogar mehr vom Spiel. Kurz vor der Pause kam Göppingen jedoch noch einmal zu zwei guten Möglichkeiten (41. und 45.+1 Minute).

Rückenprobleme zwingen Hirschka zur Auswechslung
Auch in der zweiten Hälfte entwickelte sich zunächst ein ähnliches Bild. Bis zur 70. Minute hielt der FCR die Partie offen. Die erste Chance nach dem Seitenwechsel gehörte jedoch erneut den Gastgebern: In der 49. Minute kam Göppingen gefährlich zum Abschluss. Nach einer Stunde prüfte Aaron Leyhr den Göppinger Torhüter, der trotz seiner bisherigen geringen Beschäftigung aufmerksam blieb. Wäre dem FCR zu diesem Zeitpunkt der Anschlusstreffer gelungen, hätte die Partie durchaus noch kippen können.
In der 66. Minute feierte der wiedergenesene Kapitän Leon Oeschger sein Comeback. Er kam für Raphael Langer in die Partie. Lukas Behr übergab daraufhin die Kapitänsbinde. In dieser Phase ließ die anhaltende, wenn auch nicht mehr ganz so drückende Überlegenheit der Gastgeber etwas nach. Der FCR konnte daraus jedoch keinen Nutzen ziehen. Stattdessen sorgte Gino Portella in der 72. Minute für die Vorentscheidung. Nach einer Ecke von Sadler köpfte er den Ball zum 3:0 ins Tor.
Nur wenige Minuten später deutete Abwehrchef René Hirschka an, dass er ausgewechselt werden müsse. Aufgrund von Rückenproblemen verließ er in der 75. Minute das Spielfeld und wurde durch Johannes Bastians ersetzt. Zwei Minuten später feierte auch Manuel Weber sein Comeback. Nach längerer Verletzungspause kam er erstmals wieder zum Einsatz und ersetzte Ruben Nyanga. Erneut musste der FCR nach einem Standard einen Gegentreffer hinnehmen. Gentian Lekaj köpfte eine Freistoßflanke zum 4:0-Endstand ins Tor (79.). Anschließend nahmen beide Mannschaften das Tempo etwas heraus, da die Partie endgültig entschieden war. Nach vier Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Ofner aus Ulm die Begegnung.
Fazit
Unterm Strich muss die Mutschler-Elf froh sein, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Der 1. Göppinger SV dominierte die Partie über weite Strecken und erspielte sich zahlreiche Chancen. Die Göppinger sind allerdings nicht der Maßstab für den FCR. In der Verbandsliga wird sich die Mannschaft von Marc Mutschler an anderen Gegnern orientieren müssen. Beeindruckend war zudem, welche Qualität der Göppinger SV noch von der Bank nachlegen konnte. Der Kader ist mit zahlreichen ehemaligen Oberliga- und Regionalligaspielern außerordentlich stark besetzt – eine Qualität, von der der FCR derzeit nur träumen kann. Göppingen zählt damit zweifellos zu den großen Favoriten auf die Meisterschaft und den Wiederaufstieg.
Als Nächstes steht für den 1. Göppinger SV eine Auswärtsaufgabe an. Am Freitag um 19 Uhr gastiert die Mannschaft im Topspiel des 7. Spieltags beim Vierten TSV Oberensingen. Der FC Rottenburg empfängt einen Tag später die Sportfreunde Schwäbisch Hall. Diese feierten zuletzt einen deutlichen 7:1-Auswärtssieg beim TSV Ehningen. Auf den FCR wartet am kommenden Samstag somit eine äußerst schwierige Aufgabe.

Wieder an Bord: Leon Oeschger und Manuel Weber kehren nach Zwangspause zurück (Archivbilder)

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir wussten von Anfang an, dass mit Göppingen eine enorme Offensiv-Wucht auf uns zukommt. Göppingen hatte zahlreiche Möglichkeiten und wir brauchten zunächst starke 20 Minuten, um richtig ins Spiel zu finden. Die beiden Gegentreffer in der ersten Halbzeit fallen zwar etwas unglücklich, waren unter dem Strich aber verdient. Danach hatten wir eine starke Phase von etwa 10 Minuten, in der wir gut am Spiel teilgenommen haben. Mit der Chance von Luca Alfonzo hatten wir sogar die große Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen.
Im zweiten Durchgang kommen wir gut aus der Kabine und haben direkt zwei gute Möglichkeiten, den Anschlusstreffer zu erzielen. Leider konnten wir diese Chancen nicht nutzen und kassierten im Anschluss weitere Treffer. Unterm Strich war es für uns ein Bonusspiel, in dem gegen einen starken Gegner nicht viel zu holen war. Dennoch sind wir mit unserem Start in die Saison zufrieden und nehmen die positiven Dinge aus der Partie mit.

Pressestimmen

Rottenburg verliert Spiel und Abwehrchef
Artikel lesen | Vincent Meissner am 21.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Göppingen erneut mit Kantersieg
Artikel lesen | Andreas Böhringer am 20.09.2026 | Südwest Presse/ Neue Württembergische Zeitung
Rottenburg chancenlos
Artikel lesen | 21.09.2026 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Carsten Trebuth auf FuPa.net)
Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Pressefoto Eibner/Sören Herweg auf FuPa.net)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer (66. Oeschger), René Hirschka (75. Bastians), Loris Zettel (33. Leyhr), Ruben Nyanga (76. Weber), Luca Alfonzo, Lukas Behr (C), Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Daniel Genuardi (38. Kiesecker), Gaildonald Chefor, Njekang
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Aaron Leyhr, Leon Oeschger, Manuel Weber, Julian M. Kiesecker
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Berk Yalman (6.)
2:0 Cristian Gilés Sanchez (17.)
3:0 Gino Andre Portella (72.)
4:0 Gentian Lekaj (79.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Felix Ofner (TSV Erbach, SRG Ulm/Neu-Ulm, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Dominik Hillmann (TSV Pfuhl)
Marko Jurjevic (SV Grimmelfingen)
Gelbe Karten: 1 / 2
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse: 
Keine
Zuschauer: ca. 550

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, den 26.09.2026 empfängt die Mutschler-Elf am 7. Spieltag mit den Sportfreunden Schwäbisch Hall den Tabellenfünften und letztjährigen Siebten. Gespielt wird im Hohenbergstadion auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg. Spielbeginn ist wie gewohnt um 15:30 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung von Patrice Blettermann. Er pfeift als Schiedsrichter im Bereich des Südbadischen Fußballverbandes (SBFV), unter anderem in der Verbandsliga Südbaden sowie überbezirklich (wie als Assistent in der B-Junioren-Bundesliga). Er gehört dem FV Steinmauern an und ist dem Bezirk Baden-Baden zugeordnet.