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Basis-, Warn- und Alarmstufe – Seit dem 16.09. gilt die neue CoronaVO Sport


Corona-Update

Neue Corona-Verordnung: 3G in der Warnstufe, 2G in der Alarmstufe

Zum heutigen Donnerstag trat eine überarbeitete Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Diese rückt die Situation in den Krankenhäusern in den Fokus und differenziert zwischen drei Corona-Stufen. Während es in der Basisstufe bei den bisherigen Regelungen bleibt, sehen die Warn- und Alarmstufe auch für den Sport im Freien deutlich strengere Regelungen für nicht-immunisierte Personen vor.
  • Basisstufe (diese gilt im Moment): keine Einschränkungen für den Sport im Freien sowie Besucher*innen, 3G-Regelung mit Schnelltest für geschlossene Räume (z.B. Kabine).
  • Warnstufe: 3G-Regelung mit Schnelltest für Sport im Freien sowie Besucher*innen, 3G-Regelung mit PCR-Test für geschlossene Räume.
  • Alarmstufe: Teilnahme und Zutritt nur mit 2G-Nachweis (genesen oder geimpft).
Maßgeblich ist die Situation in den Krankenhäusern, genauer die Anzahl der COVID-19-Patient*innen auf den Intensivstationen (AIB) sowie die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz. Diese beziffert, wie viele Personen je 100.000 Einwohner aufgrund von COVID-19 innerhalb von sieben Tagen stationär zur Behandlung aufgenommen wurden.
Die Warnstufe tritt in Kraft, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz den Wert 8,0 erreicht oder 250 COVID-19-Patient*innen die Intensivstationen belegen. Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz den Wert 12,0 erreicht oder 390 COVID-19-Patient*innen die Intensivstationen belegen.
Dabei gelten die vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg veröffentlichten Zahlen und Bekanntmachungen. Am gestrigen Mittwoch lag die 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz bei 2,25. In den Intensivstationen werden derzeit 193 COVID-Erkrankte behandelt.

Einschränkungen drohen auch im Sport

Mit dem Inkrafttreten der Warn- und Alarmstufe sind jeweils Einschränkungen für nicht immunisierte, d.h. weder genesene noch geimpfte Personen verbunden. Während in der Basisstufe momentan bereits ein Antigen-Schnelltest zum Zutritt zu geschlossenen Räumen (z.B. Kabine) berechtigt, ist in der Warnstufe ein PCR-Test gefordert. Zudem ist die Teilnahme an Sportangeboten und -veranstaltungen auch im Freien dann nur noch mit 3G-Nachweis gestattet, wobei dieser auch per Schnelltest erbracht werden kann. In der Alarmstufe besteht sogar ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot für alle Personen, die nicht geimpft oder genesen sind (2G).
Kinder bis einschließlich 5 Jahre und Kinder, die noch nicht eingeschult sind, sind generell von der Testpflicht bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot ausgenommen. Dasselbe gilt für alle Schüler*innen: Sie gelten grundsätzlich als getestet, da sie zweimal pro Woche in der Schule getestet werden. Sie sind zudem in der Alarmstufe von der 2G-Regelung ausgenommen. Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, können in der Warn- und Alarmstufe alternativ einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. Generell gilt für alle Personen mit typischen COVID-19-Symptomen nach wie vor ein generelles Zutritts- und Teilnahmeverbot. Nach wie vor gilt außerdem die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen sowie im Freien, sollte der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden können.

Impfungen sichern den Spielbetrieb

Im wfv stieg die Zahl der Corona-Meldungen über das Online-Formular von 18 (KW33) auf zuletzt 30 Fälle pro Woche. Der Anteil abgesetzter Partien lag zuletzt bei 2,5 Prozent, d.h. 32 von insgesamt 1.270 Spielen im Verbandsgebiet mussten abgesetzt werden. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen lässt sich eine eindeutige Tendenz ableiten: Es bestehen vor allem dort Gefahren für Infektionen, wo viele Personen nicht geimpft sind. Je mehr Spielerinnen und Spieler einer Mannschaft geimpft sind, desto geringer das Risiko für alle Beteiligten. Nicht geimpfte Personen riskieren den Fortlauf des Spielbetriebs im Amateurfußball, aber vor allem die Gesundheit der Personen in ihrer Umgebung.
Grundsätzlich soll der Spielbetrieb im wfv auch dann aufrechterhalten werden, wenn in Baden-Württemberg die Warn- oder gar Alarmstufe in Kraft tritt. Sollte die Alarmstufe eintreten, dürfen gemäß der 2G-Regelung nur noch geimpfte und genesene Personen auf die Sportplätze in Baden-Württemberg. Wir bitten unsere Vereine daher erneut, mit Nachdruck für die Impfung zu werben und die Spieler*innen für die drohenden Einschränkungen zu sensibilisieren.
Gesundheitsminister Manfred Lucha begründet die Maßnahmen unter Bezugnahme auf das aktuelle Infektionsgeschehen: „Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass die Infektionen derzeit fast ausschließlich unter den nicht geimpften Menschen stattfinden. Aus den baden-württembergischen Krankenhäusern wiederum erfahren wir, dass mehr als 90 Prozent der Menschen, die mit einem schweren Verlauf auf den Intensivstationen liegen, keinen Impfschutz haben.“
Das bedeutet: Die Impfung schützt effektiv vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Am Mittwoch lag die 7-Tage-Inzidenz unter den Ungeimpften in Baden-Württemberg bei 210, unter den Geimpften lediglich bei 18. Bei den seltenen Impfdurchbrüchen schützt die Impfung verlässlich vor einem schweren Verlauf.
Alle aktuellen Informationen zum Thema Corona sowie Hilfestellungen gibt es wie gewohnt auf unserem Corona-Infoportal.
Textquelle/Autor: Württembergischer Fußball-Verband am 16. September 2021

Neue Corona-Verordnung Sport kompakt

Bildquelle: Württembergischer-Fußball-Verband


Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus:

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung: Neue Regelungen ab 16. August


Corona-Update

Neue CoronaVO: Landesregierung hebt Inzidenzstufen auf

Die Landesregierung hat am 14. August 2021 eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Ab dem heutigen Montag, 16. August, gelten die neuen Regelungen, die für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben.
Bislang entschieden die 7-Tage-Inzidenzen in den Stadt- und Landkreisen über die Regeln im entsprechenden Gebiet. Diese in den vergangenen Monaten gängige Praxis wurde nun abgelöst. Ab sofort gelten landesweit dieselben Regeln, unabhängig von der regionalen 7-Tage-Inzidenz. Die Landesregierung stellt diese mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens regelmäßig auf den Prüfstand und berücksichtigt dabei auch die Belastung des Gesundheitswesens sowie die Impfquote.

Kein 3G-Nachweis für Sport im Freien

Die Lockerungen gehen einher mit einer Ausweitung des 3G-Prinzips: In den meisten Bereichen muss künftig unabhängig von der Inzidenz ein 3G-Nachweis erfolgen, d.h. es dürfen nur immunisierte (geimpfte oder genesene) oder getestete Personen teilhaben. Für den Sport im Freien ist jedoch kein 3G-Nachweis erforderlich. Was die Nutzung von Kabinen anbelangt, ist der Sachverhalt noch nicht endgültig geklärt, da noch keine aktualisierte Corona-Verordnung Sport vorliegt. Mit Blick auf die verschärfte 3G-Politik in der neuen Corona-Verordnung ist jedoch damit zu rechnen, dass der Zutritt zur Kabine nur noch mit 3G-Nachweis erlaubt ist, weil geschlossene Räume ein besonders hohes Ansteckungsrisiko bergen. Dies bitten wir bereits jetzt zu beachten, ebenso die Maskenpflicht. Für Schüler*innen bringt die neue Corona-Verordnung eine deutliche Entlastung: Sie gelten ab sofort grundsätzlich als getestete Personen.

Bis zu 5.000 Zuschauer*innen ohne 3G-Nachweis

Die zulässige Zuschauerzahl erhöht sich auf 5.000 Personen. Ein 3G-Nachweis ist laut Corona-Verordnung nur erforderlich, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Alternativ können 50 Prozent der Stadionkapazität bis maximal 25.000 Personen zugelassen werden, dann aber in jedem Fall mit 3G-Nachweis. Ob das Tragen von Masken auf den Rängen künftig entfällt, wird erst die aktualisierte Corona-Verordnung Sport zeigen. Stand heute ist dort noch geregelt, dass eine grundsätzliche Maskenpflicht ab 200 bzw. 300 Zuschauer*innen je nach Inzidenzstufe besteht. Zudem müssen Masken im Freien getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, zudem immer in geschlossenen Räumen. Auch die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten aller auf dem Sportgelände anwesenden Personen bleibt bestehen, sowohl für den Trainings- als auch den Spielbetrieb. Die offenen Details werden wir kommunizieren, sobald die neue Fassung der Corona-Verordnung Sport vorliegt.

Was bedeutet das konkret für die Vereine?

Die Heimvereine sind als Veranstalter und Hausrechtsinhaber weiterhin verpflichtet, die Regeln auf ihrem Sportgelände umzusetzen und erforderliche 3G-Nachweise zu überprüfen. In jedem Fall müssen die Kontaktdaten aller anwesenden Personen dokumentiert werden. In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht, Zutritt zu geschlossenen Räumen ist nur Personen mit 3G-Nachweis zu erteilen. Denkbar ist hier beispielsweise, die am Spieltag eingeteilten Ordner zur Kontrolle am Kabineneingang einzusetzen. Nicht-immunisierten Personen kann nach wie vor ein negatives Ergebnis bescheinigt werden, soweit der Schnelltest unter Aufsicht durchgeführt wird. Zur Vermeidung von Unsicherheiten vor Ort empfehlen wir jedoch dringend, sich bereits im Vorfeld einer Veranstaltung testen oder, noch besser, impfen zu lassen.

Corona-Task-Force nimmt Betrieb wieder auf

Nach Rücksprache mit den Bezirksvorsitzenden sowie Bezirksspielleitern wird die hauptamtliche Corona-Task-Force des wfv ihren Betrieb ab sofort wieder aufnehmen. Das Online-Meldeformular sowie eine Anleitung zum Vorgehen im Fall einer positiv getesteten Person im Vereinsumfeld finden Sie hier. Die Fälle werden insbesondere nach den Aspekten der Wettbewerbsgerechtigkeit sowie einer möglichen Gesundheitsgefährdung Dritter geprüft. Um den Prozess zu unterstützen, sollten Vereine im Falle einer Meldung alle relevanten Informationen in Erfahrung bringen und übermitteln, so zum Beispiel die Anzahl geimpfter Spieler*innen, die Intensität des Kontakts zur infizierten Person etc.
wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm: „Am Ende ist jeder Fall anders und es gilt verschiedene Aspekte zu berücksichtigen bei der Entscheidung, ob ein Spiel abgesetzt wird. Wir wollen den Spielbetrieb aufrechterhalten, haben dabei aber immer unsere Verantwortung und die Sicherheit aller Beteiligten im Auge. Wir bitten alle Vereine vorab um ihre Unterstützung und Verständnis für die teils kniffligen Entscheidungen. Und allen Verantwortlichen muss auch klar sein, dass ein laxer Umgang mit den Hygienevorgaben unsere Wettbewerbe gefährdet. Sollte ein Verein die Hygiene-Spielregeln grob missachten, müssen wir auch über sportrechtliche Konsequenzen sprechen.“
Alle aktuellen Informationen finden Sie weiterhin auf unserem Corona-Infoportal.
Textquelle/Autor: Württembergischer Fußball-Verband am 16. August 2021

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus:

„Impfen ist die beste Verteidigung“ – Fußballverbände rufen zur Impfung auf


#dranbleibenBW

Fußballverbände in Baden-Württemberg rufen zur Corona-Impfung auf

„Impfen ist die beste Verteidigung“ – unter diesem Motto rufen die baden-württembergischen Fußballverbände gemeinsam alle Fußballerinnen und Fußballer dazu auf, sich impfen zu lassen.
Die niedrigen Infektionszahlen in Baden-Württemberg und die damit verbundenen Lockerungen und Möglichkeiten für den Amateursport haben dafür gesorgt, dass der Fußball in Baden-Württemberg wieder rollen kann. Dennoch ist die Pandemie noch nicht vorüber und das Coronavirus nicht besiegt. Neue Virusvarianten verbreiten sich und gleichzeitig sinkt die Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Während noch vor einigen Wochen Impftermine begehrt waren, gibt es jetzt ausreichend Angebote und Möglichkeiten – teilweise sogar ohne vorherige Terminvereinbarung. Impfen ist der Weg aus der Pandemie und gleichzeitig der Weg zurück in den flächendeckenden Vereinssport.
Wir rufen deswegen alle Fußballerinnen und Fußballer, alle Vereinsmitglieder und -mitarbeiter*innen, für die es eine Impfempfehlung gibt, dazu auf: Lassen Sie sich – lasst Euch impfen!
Impfungen gehören in der Medizin zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen, um Kinder und Erwachsene vor schweren Erkrankungen zu schützen. Um schnellstmöglich den Weg aus der Pandemie zu finden, machen sich die Fußballverbände in Baden-Württemberg mit dem Motto „Impfen ist die beste Verteidigung“ für eine Steigerung der Impfbereitschaft stark. Denn Verteidigung klappt nur zusammen – auf dem Spielfeld wie im echten Leben.
Unter dem Hashtag #dranbleibenBW hat das Land Baden-Württemberg eine Informations- und Aktionskampagne gestartet, die darauf aufmerksam machen will, gerade jetzt beim Impfen nicht nachzulassen. Die Kampagne soll Fragen von Menschen beantworten, die dem Impfen gegenüber noch zurückhaltend sind, und ganz konkret und niedrigschwellig den Weg zur Impfung aufzeigen. Landesweit wird die Kampagne mit einer zentralen Homepage (www.dranbleiben-bw.de) über das Impfen informieren und gleichzeitig mit Radiospots und in den Sozialen Medien präsent sein.


Stimmen der drei Präsidenten zum Impfaufruf

Ronny Zimmermann, Badischer Fußballverband: „Nachdem wir in Baden-Württemberg zwei Spielzeiten vorzeitig beenden mussten, lag unsere große Hoffnung auf ausreichend Impfstoff. Dieser ist nun endlich vorhanden, die Chancen sollten wir nutzen.“
Thomas Schmidt, Südbadischer Fußballverband: „Impfen gegen das Coronavirus bedeutet mehr Schutz für jede Einzelne und jeden Einzelnen und für uns als Gemeinschaft. Mit Blick auf den Amateurfußball bedeutet es aber auch, dass die Chancen auf eine dauerhafte Rückkehr in einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb erhöht werden.“
Matthias Schöck, Württembergischer Fußballverband: „Wir alle sind froh über die weitgehenden Lockerungen, die uns das Fußballtraining und das Spiel wieder ermöglichen. Wir sollten uns aber keinen falschen Illusionen hingeben: Die Corona-Pandemie ist noch nicht zu Ende! Jede geimpfte Person trägt zur Eindämmung des Virus bei und ermöglicht uns die Rückkehr in den Fußball, wie wir ihn kennen und lieben.“
Werben Sie in Ihrem Verein dafür, sich impfen zu lassen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!
Text- und Bildquelle/Autor: Württembergischer Fußball-Verband am 19. Juli 2021