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Keine Kehrtwende in Sicht: FC kehrt mit leeren Händen aus Rutesheim zurück



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 10. Spieltag
Datum: Freitag, 16.10.2026 | 19:30 Uhr
Spielort: Sportpark Bühl Rutesheim (Kunstrasenplatz)

Spieltag-Ticker

  • FC hat nach zwei torlosen Spielen wieder getroffen
  • Lukas Behr erzielt sein 5. Saisontor
  • Nach dem 1. Spieltag zum Saisonauftakt, erstmals wieder auf einem Abstiegsplatz
  • Letzter Auswärtssieg war am 5. September beim 2:1-Sieg in Dorfmerkingen
  • Zoff um Schiri-Urteile: FCR wird klarer Elfer verwehrt – Rutesheim entgeht zwei Roten Karten

Bittere Niederlage unter Flutlicht: FCR im Negativstrudel

Der FC Rottenburg musste sich am Freitagabend, 16. Oktober, beim SKV Rutesheim mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Auf dem Kunstrasenplatz im Sportpark Bühl entwickelte sich bei angenehmen Temperaturen eine insgesamt schwache Partie, in der die Gastgeber durch Tobias Gebbert, der doppelt traf, und Robin Slawig erfolgreich waren. FCR-Torjäger Lukas Behr gelang kurz vor dem Abpfiff lediglich der Treffer zum 1:3-Endstand. Aus Rottenburger Sicht wurde die Begegnung zudem von mehreren strittigen Schiedsrichterentscheidungen beeinflusst. Nach Ansicht des FCR hätten die Rutesheimer in zwei Situationen die Rote Karte sehen müssen. Außerdem sollen sowohl das zweite als auch das dritte Tor der Gastgeber aus einer Abseitsposition heraus gefallen sein. Auf der anderen Seite blieb dem FCR ein aus seiner Sicht klarer Strafstoß verwehrt. Durch die Niederlage musste Rottenburg den SKV Rutesheim in der Tabelle vorbeiziehen lassen und rutschte auf den ersten Abstiegsplatz 13 ab. Am kommenden Samstag empfängt die Mutschler-Elf den Tabellenvorletzten VfB Friedrichshafen. Dann zählt für den FCR nur ein Sieg.
Der FC Rottenburg befindet sich in der Verbandsliga derzeit in einer schwierigen Phase. Der Abwärtstrend setzt sich fort: Mit der 1:3-(0:1)-Niederlage am Freitagabend beim Aufsteiger SKV Rutesheim kassierte die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler die fünfte Pflichtspielniederlage in Folge. Damit zog die Sport- und Kulturvereinigung in der Tabelle am FCR vorbei, während die Rottenburger nach dem ersten Spieltag erstmals wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschten.
Der FC Rottenburg fand gegen das intensive Pressing der Gastgeber kaum Lösungen. Ausgerechnet jene Elemente, die traditionell zu den Stärken des FCR zählen – ein schnelles, direktes und kompromissloses Spiel – waren in Rutesheim nur selten zu erkennen. Diese Eigenschaften hatten die Mannschaft insbesondere im Meisterjahr der Landesliga ausgezeichnet. In der Verbandsliga ist es entscheidend, aus einer stabilen Defensive heraus zu agieren, den Gegner geduldig zu locken und anschließend zielstrebig umzuschalten. Dafür bedarf es jedoch sowohl mit als auch gegen den Ball mehr Mut und Entschlossenheit. Der FC Rottenburg ist derzeit nicht in der Lage, sein Leistungsvermögen konstant abzurufen. Nach fünf Niederlagen in Folge stellt die Mannschaft das formschwächste Team der Liga und liegt – noch hinter dem ebenfalls abstiegsbedrohten Balingen – auf dem letzten Tabellenplatz.
Aktuell ist der FCR damit vor allem sein eigener größter Gegner. Dennoch besteht weiterhin großes Vertrauen in die Mannschaft und in Cheftrainer Marc Mutschler. Dieser hat bereits mehrfach bewiesen, dass er seine Mannschaft auch in schwierigen Situationen stabilisieren und aus Krisen herausführen kann. Dabei ist auch die Unterstützung der Fans von großer Bedeutung. Die Anhänger, die in den vergangenen Jahren durch zahlreiche Erfolge in der Landesliga verwöhnt wurden, stehen weiterhin hinter dem Team.
Besonders vermisst wird derzeit die Ausstrahlung von Kapitän Leon Oeschger, der seine Mitspieler in erfolgreichen Zeiten mitgerissen hat. Aufgrund seiner Rückenverletzung wirkt er momentan offenbar noch nicht vollständig frei. Die anhaltende Sieglosserie belastet die Mannschaft zunehmend – insbesondere, weil der FCR gegen ambitionierte Teams aus dem oberen Tabellendrittel phasenweise gut mithält, seine Chancen jedoch nicht konsequent nutzt. Auch die Zahlen verdeutlichen die derzeitige Problematik: In den vergangenen fünf Spielen erzielte der FC Rottenburg lediglich zwei Treffer und kassierte 16 Gegentore. Insgesamt steht die Mannschaft nun bei einem Torverhältnis von 10:28, was durchschnittlich nur einem Treffer pro Spiel entspricht. Für den Klassenerhalt ist diese offensive Ausbeute zu gering.
Trotz der sportlich angespannten Lage ist die Stimmung innerhalb der Mannschaft weiterhin positiv. Im Training wird engagiert gearbeitet, der Teamgeist ist intakt, und von Resignation ist nichts zu spüren. Der Glaube an die eigene Stärke und an den vierten Saisonsieg ist weiterhin vorhanden. Während eine solche Negativserie bei vielen Vereinen für erhebliche Unruhe sorgen würde, setzt der FC Rottenburg bewusst auf Kontinuität. Der Vertrag mit Cheftrainer Marc Mutschler wurde erst kürzlich vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Niederlagen beschäftigen den Trainer naturgemäß sehr – insbesondere deutliche Ergebnisse gegen Mannschaften aus der Spitzengruppe. Dennoch weiß Mutschler, dass seine Mannschaft deutlich mehr leisten kann, als sie zuletzt gezeigt hat.
In den vergangenen Spielen führten individuelle und vermeidbare Fehler immer wieder zu Gegentoren, die auf Verbandsligaebene konsequent bestraft werden. Dass die Mannschaft über die nötige Qualität verfügt, hat sie unter anderem beim überzeugenden Auswärtssieg in Dorfmerkingen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nun gilt es, an die Leistungen aus den ersten fünf Saisonspielen anzuknüpfen, in denen der FCR drei Siege verbuchen konnte. Die Spieler sind gefordert, sich selbst kritisch zu hinterfragen, wieder mehr Ehrgeiz und Zielstrebigkeit zu entwickeln und ihre Qualitäten mit Leidenschaft auf den Platz zu bringen. Gegen den Tabellenvorletzten VfB Friedrichshafen bietet sich am kommenden Samstag die nächste Gelegenheit, die Wende einzuleiten.
Die Rottenburger Fans werden die Mannschaft dabei weiterhin unterstützen – auch bei den oftmals weiten Auswärtsfahrten. Mit den beiden körperlich robusten Neuzugängen Max Ilijan Varivoda vom niederrheinischen Landesligisten SC Velbert und Christian Mijatovic vom bayerischen Regionalligisten FC Memmingen soll zudem mehr Stabilität und Durchsetzungsvermögen in das Spiel des FCR kommen. Gemeinsam soll der Weg zurück in die Erfolgsspur eingeleitet werden.


Drei halbe Chancen sind zur Halbzeit einfach zu wenig
Die Partie begann zäh und behäbig. Beide Mannschaften agierten auf dem harten Geläuf des 23 Jahre alten Kunstrasens zunächst vorsichtig, um keinen frühen Fehler zu machen und dadurch in einen Konter zu geraten. Entsprechend blieb das Spiel bis zur 9. Minute ohne nennenswerte Höhepunkte.
Die erste Möglichkeit gehörte in der 10. Minute dem Gastgeber. Ein Freistoß aus halblinker Position wurde hoch in den Fünfmeterraum geschlagen, doch FCR-Torhüter Julian Häfner klärte sicher per Faustabwehr. Auch in der Folge blieb die Begegnung offen, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidende Vorteile erspielen konnte.
In der 13. Minute näherten sich die Rutesheimer erneut dem Rottenburger Tor. Einen langen Ball konnte Raphael Langer jedoch souverän zur Ecke klären. Nur eine Minute später musste Luis Kalbacher nach mehreren Kopfballstafetten im Rottenburger Strafraum eingreifen. Es war die erste brenzlige Situation für den FCR, die letztlich entschärft werden konnte.
Anschließend tauchte der FCR erstmals gefährlich im Rutesheimer Strafraum auf. Ein Freistoß von Leon Oeschger aus halblinker Position flog hoch in den Sechzehner. Lukas Behr, der am liebsten mit einem Sieg im Rücken zu seiner Hochzeit am folgenden Tag erschienen wäre, kam zum Kopfball, setzte diesen jedoch deutlich über das Tor. Eine Minute später bot sich dem FCR die nächste Möglichkeit: Eine Ecke von Ackermann fand erneut Behr, dessen Kopfball allerdings ebenfalls weit über das Tor ging. Damit blieb auch diese Gelegenheit lediglich eine halbe Chance.
Immerhin war nun zu erkennen, dass sich der FCR um mehr Offensivaktionen bemühte. Allerdings trafen die Rottenburger auf agile, engagierte und aggressive Rutesheimer, die in jeden Zweikampf gingen und alles in die Partie warfen, als ginge es jetzt schon um alles. In der 30. Minute kam der SKV zu einer guten Möglichkeit. Nach einem missglückten Kopfball von Oeschger und einer kurzen Unsicherheit von Häfner, der am Ball vorbeigriff, landete dieser letztlich zur Ecke. Fünf Minuten später musste Häfner einen gut getretenen Freistoß erneut per Faustabwehr klären.
Die Rutesheimer erhöhten nun den Druck – und in der 39. Minute fiel schließlich der Führungstreffer. Nach einer Ecke wurde Mittelfeldspieler und SKV-Legende Tobias Gebbert am zweiten Pfosten nahezu unbedrängt gefunden und köpfte zur verdienten 1:0-Führung für Rutesheim ein. Eine letzte halbe Chance vor der Pause hatte der FCR in der 40. Minute. Nach einer Ecke von Oeschger setzte René Hirschka den Ball per Kopf knapp am Tor vorbei.
Damit ging es mit einem 1:0-Rückstand in die Pause. Der bis dahin weitgehend unauffällige, erst 17-jährige Schiedsrichter Luke Walz von der SRG Öhringen pfiff nach vier Minuten Nachspielzeit zum Pausentee. In der zweiten Halbzeit sollte er deutlich stärker im Mittelpunkt stehen.

Rutesheim profitiert von strittigen Entscheidungen
Neben zwei Treffern aus zumindest abseitsverdächtigen Situationen sorgten weitere strittige Entscheidungen für Unmut auf Rottenburger Seite. Nach der schwachen ersten Halbzeit hatten viele Beobachter mit personellen Veränderungen zur Pause gerechnet. FCR-Trainer Marc Mutschler setzte jedoch zunächst auf die Hoffnung, dass seine Mannschaft nach einer deutlichen Halbzeitansprache besser in die Partie finden würde. Stattdessen erhöhte Rutesheim in der 51. Minute auf 2:0.
Dem Treffer ging ein schnell vorgetragener Angriff über die rechte Seite voraus. Nach dem Pass ins Zentrum konnte Neuzugang und Routinier Robin Slawig den Ball im Strafraum trotz Gegenwehr zum 2:0 über die Linie bringen. Die Entstehung des Tores war allerdings aus Rottenburger Sicht deutlich abseitsverdächtig. Daraufhin reagierte Mutschler und nahm drei Wechsel vor. Für Ackermann, Alfonzo und Nyanga kamen Neuzugang Christian Mijatovic, der schnelle Chefor Njekang sowie Julian Kiesecker, der der Mannschaft zusätzliche kämpferische Impulse geben sollte. In der Folge zeigte sich der FCR deutlich verbessert. Das Spiel der Rottenburger war nun von mehr Bewegung und Einsatz geprägt.
Die Leistungssteigerung blieb jedoch zunächst ohne zählbaren Erfolg. In der 72. Minute erhöhte Tobias Gebbert mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 3:0. Ein langer Ball aus dem Halbfeld überspielte die Rottenburger Abwehr, wobei auch dieser Treffer aus FCR-Sicht aus einer Abseitsposition heraus erzielt worden sein soll. Kurz darauf nahm Mutschler die Wechsel vier und fünf vor. Johannes Bastians ersetzte Moritz Rohrer, Loris Zettel kam für Raphael Langer in die Partie. Beide Wechsel sorgten ab der 75. Minute für zusätzlichen Schwung im Rottenburger Spiel.
Für Diskussionen sorgte zudem eine Szene, die nach Rottenburger Einschätzung nicht angemessen geahndet wurde. In einem Zweikampf gingen ein Rutesheimer Spieler und Hirschka zu Boden. Dabei soll Hirschka gegen den Kopf getreten worden sein. Er musste anschließend behandelt werden und hatte am Folgetag noch ein deutlich geschwollenes Gesicht. Auch Zuschauer aus Rutesheim bewerteten die Szene nach Angaben des FCR als Tätlichkeit und damit als rote-kartewürdig.
In der 78. Minute bot sich dem FCR schließlich die große Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Nach einem misslungenen Abwehrversuch kam Behr im Strafraum in einen Zweikampf mit dem erst 18-jährigen Rutesheimer Torhüter Luca Antonio Pellino, der den Rottenburger Angreifer nach FCR-Auffassung klar zu Fall brachte. Aus Sicht der Gäste hätte es hierfür einen Strafstoß und eine Rote Karte geben müssen. Schiedsrichter Walz ließ jedoch weiterspielen und verwarnte stattdessen FCR-Kapitän Oeschger wegen Reklamierens. Rottenburg wertete diese Entscheidung als eine weitere strittige Situation in einer insgesamt unglücklichen Schiedsrichterleistung.
In der 81. Minute hatte der FCR eine weitere gute Gelegenheit. Eine Ecke von Oeschger fand Hirschka, dessen Kopfball jedoch knapp am Tor vorbeiging. Wenig später gelang den Rottenburgern schließlich der Anschlusstreffer: Oeschgers Freistoß wurde zunächst von der Mauer abgeblockt, den Nachschuss setzte Behr jedoch mit großer Wucht unter die Latte. Der FCR war nun klar die bessere Mannschaft und drängte auf den Ausgleich. Rutesheim beschränkte sich weiterhin weitgehend auf lange Bälle in die Spitze. In der Nachspielzeit hatte Behr nach einer präzisen Kopfballvorlage von Hirschka, der inzwischen als Mittelstürmer agierte, noch einmal eine große Chance. Sein Kopfball verfehlte das Ziel jedoch erneut.
Damit blieb es beim 3:1 für Rutesheim. Der SKV gehörte aus Rottenburger Sicht zwar zu den bislang schwächeren Gegnern, dennoch gelang es dem FCR in seiner derzeit schwierigen Situation nicht, die dringend benötigten drei Punkte einzufahren. Nach insgesamt rund 101 Minuten beendete Schiedsrichter Walz die Partie.

Fazit
Der Sieg des SKV Rutesheim geht zweifellos in Ordnung und war verdient. Der FCR zeigte seine bislang schwächste Saisonleistung. Dies bestätigten die Spieler nach dem Schlusspfiff selbstkritisch. FCR muss Niederlage schnell abhaken. Die Partie machte deutlich, dass kein Gegner unterschätzt werden darf – insbesondere nicht Mannschaften, die in der Tabelle hinter dem eigenen Team stehen. In der Verbandsliga gibt es keine einfachen Spiele und schon gar keine Selbstläufer. Nach einer Niederlage bleiben grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Entweder man bewertet die eigene Leistung übermäßig negativ, oder man hakt die Partie schnellstmöglich ab und richtet den Blick konsequent auf die kommenden Aufgaben. Für den FCR gilt es nun, die Niederlage sachlich aufzuarbeiten und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dabei darf die Mannschaft den Glauben an den Klassenerhalt keinesfalls verlieren. Um den Tabellenkeller zu verlassen, müssen die gewohnten Abläufe wiedergefunden und auf dem Platz konsequenter umgesetzt werden. Am 11. Spieltag empfängt der FCR den VfB Friedrichshafen. Um die sportliche Wende einzuleiten, wird die Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung und nahezu ein perfektes Spiel benötigen.

Archivbild: Lukas Behr war einziger Torschütze für den FCR und traf zum 1:3-Endstand.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Es war ein schwaches Spiel von allen Beteiligten. Insgesamt ein typisches 0:0-Spiel, umso mehr gibt uns die Tatsache zu denken, dass wir am Ende drei Gegentore kassieren. In der ersten Halbzeit konnten wir uns nicht eine einzige Torchance herausspielen. Wir hatten somit null Torabschlüsse, und das sagt viel über unsere aktuelle Verfassung aus.
Wir brauchen jetzt MUT, eine bessere Entscheidungsfindung und den maximalen Willen, defensiv konsequent zu verteidigen und uns offensiv durchzusetzen. Das Thema Emotionen wird jetzt ganz großgeschrieben! Wir müssen wieder mit Leidenschaft, Überzeugung und dem unbedingten Willen auf den Platz gehen, diese Spiele gewinnen zu wollen. Jeder muss bereit sein, für den anderen alles zu geben und auch in schwierigen Phasen Verantwortung zu übernehmen. Wir müssen es jetzt erzwingen, um wieder Punkte zu holen! Wenn wir weiterhin so auftreten wie in den letzten Spielen, wird es für uns weiter bergab gehen. Jetzt müssen wir eine Reaktion zeigen und als Mannschaft gemeinsam dagegenhalten!

Pressestimmen

Nur 15 gute Minuten
Artikel lesen | Tobias Zug am 17.10.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
SKV Rutesheim holt Heimsieg trotz spätem Torwart-Patzer – Tobias Gebbert trifft doppelt
Artikel lesen | Flemming Nave am 18.10.2026 | Stuttgarter Nachrichten

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Raphael Langer (75. Zettel), Aaron Leyhr, Ruben Nyanga (55. Kiesecker), Lukas Behr, Leon Oeschger (C), Luis Kalbacher, Moritz Rohrer (75. Rohrer), Luca Alfonzo (55. Njekang), Maxime Ackermann (55. Mijatovic)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Loris Zettel, Anton Jansen, Melvin Gruhonjic, Manuel Weber, Daniel Genuardi, Julian M- Kiesecker, Max Ilijan Varivoda, Christian Mijatovic, Gaildonald C. Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Tobias Gebbert (39.)
2:0 Robin Slawig (51.)
3:0 Tobias Gebbert (72.)
3:1 Lukas Behr (88.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Luke Walz (TSV Pfedelbach, SRG Öhringen, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Silas Walz (TSV Pfedelbach)
Jakob Friedrich Birkert (ASV Scheppach-Adolzfurt)
Gelbe Karten: 4 / 2
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse: 
Beide Trainer – Marc Mutschler vom FCR und Christopher Baake vom SKV – aber auch Jan-Dominik Wirkner – Betreuer von Rutesheim – sehen wegen Unsportlichkeit jeweils die Gelbe Karte.
Zuschauer: ca. 100

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, den 24.10.2026 bittet die Mutschler-Elf am 11. Spieltag den Tabellenvorletzten VfB Friedrichshafen zu einem Kellerduell. Gespielt wird – Stand 18.10. – im Hohenberg-Stadion auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg am Neckar. Spielbeginn ist wie gewohnt um 15:30 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung von Dr. Max Angenendt vom FV Asch-Sonderbuch aus der Schiedsrichtergruppe Blautal/Lonetal.

Erstes Auswärtsspiel, erster Saisonsieg – FC gewinnt bei der TSG Balingen 3:1



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 2. Spieltag
Datum: Sonntag, 23.08.2026 | 15:00 Uhr
Spielort: Bizerba-Arena Balingen (Neuer Kunstrasenplatz)


FCR dreht das Spiel und feiert ersten Saisonsieg

Der FC Rottenburg hat im ersten von zwei Verbandsliga-Derbys gegen die U23 der TSG Balingen seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Auf dem neuen Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena im Balinger Norden setzte sich die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler trotz eines 0:1-Rückstands zur Pause verdient mit 3:1 durch. Bei bestem Fußballwetter und vor rund 180 Zuschauern gingen die Gastgeber in der 30. Minute durch Nico Kieninger in Führung. Der FC Rottenburg ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und kam nach der Pause deutlich engagierter aus der Kabine. In der 55. Minute erzielte Lukas Behr den Ausgleich. In der Schlussphase drehte der FCR die Partie endgültig. Aaron Leyhr brachte die Gäste in der 75. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss mit 2:1 in Führung. Vier Minuten vor dem Abpfiff sorgte der eingewechselte Luca Alfonzo für die Entscheidung und markierte den 3:1-Endstand.
Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt mit einer 0:5-Niederlage gegen Oberensingen zeigte der FC Rottenburg eine deutliche Reaktion. Die Mannschaft überzeugte insbesondere im zweiten Durchgang mit großer Laufbereitschaft, hoher Einsatzfreude und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch der Rückstand brachte das Team nicht aus dem Konzept. Die Spieler motivierten sich gegenseitig und steigerten ihre Intensität spürbar.
Einen wichtigen Anteil daran hatte auch die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Rottenburger Anhänger. Trotz der Niederlage zum Saisonstart stand die Fangemeinde geschlossen hinter der Mannschaft und sorgte in Balingen für eine starke Kulisse. Zusätzlich wurde das Team von fünf Spielern aus der Oberligamannschaft unterstützt.
Während die TSG Balingen II nach der Pausenführung in der zweiten Hälfte deutlich nachließ, trat der FC Rottenburg nach dem Seitenwechsel wie verwandelt auf. Angeführt von René Hirschka, der seine Mitspieler nach dem Rückstand weiter antrieb, übernahm der FCR zunehmend die Kontrolle und belohnte sich mit drei Treffern. Die Balinger auch mit fünf Spielern aus der Oberligamannschaft, die aus der letzten Saison hochgezogen wurden, ließ der FCR von Beginn an bis zum Schluss nie Zweifel aufkommen, daß das heute auf dem neuen Kunstrasenplatz schief gehen könnte.
Mit dem ersten Saisonsieg klettert der FC Rottenburg nach dem zweiten Spieltag vom letzten auf den zehnten Tabellenplatz. Damit feierte die Mannschaft nicht nur eine wichtige Kehrtwende, sondern meldete sich eindrucksvoll in der Verbandsliga zurück. Die TSG Balingen II bleibt dagegen weiterhin ohne Punkte.


FCR tritt im Derby selbstbewusst auf
Im anthrazitfarbenen Auswärtstrikot trat der FCR beim Landesligameister aus Balingen an, der in Rot auflief. Die Gäste gingen selbstbewusst in die Partie und setzten den Gegner von Beginn an unter Druck. Durch konsequentes Pressing drängte der FCR die Balinger tief in deren eigene Hälfte und ließ ihnen kaum Raum zur Entfaltung. In den ersten fünf Minuten fanden die Gastgeber durch ihr Kombinationsspiel nur wenige Lösungen, um sich aus der Umklammerung zu befreien. Der FCR zeigte früh, dass er gewillt war, Punkte aus Balingen mitzunehmen.
In den folgenden zehn Minuten wurde die Partie offener, wobei der FCR leichte Vorteile hatte. Balingen kam in der sechsten Minute nach einem Eckball zur ersten Chance, doch FCR-Torhüter Julian Häfner klärte sicher per Faustabwehr. Im Gegenzug näherten sich die Gäste über Ali Hamdar und Daniel Genuardi zunehmend dem Balinger Tor. Die erste wirklich gute Möglichkeit hatte anschließend der FCR: Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Lukas Behr, der einige Meter Raum gewann und anschließend auf den lauernden Hamdar zurücklegte. Dessen Abschluss stellte Balingens Torhüter erstmals ernsthaft auf die Probe.
Der erste Torschuss der Gastgeber folgte in der 13. Minute, verfehlte das Tor jedoch deutlich. Der FCR war gut im Spiel und ließ nur wenig zu. Die Hintermannschaft mit Hirschka, Weber, Langer und Kalbacher stand kompakt und überzeugte mit einer starken Leistung. Insgesamt entwickelte sich eine äußerst bewegte und kämpferische Partie.
In der 14. Minute erspielte sich der FCR über Behr, Hamdar, Genuardi und Langer eine gute Möglichkeit, die schließlich zum ersten Eckball führte. Dieser blieb jedoch ohne Ertrag. Anschließend hatte der FCR eine starke Phase mit mehreren guten Chancen. Unter anderem scheiterte Leyhr mit einem Distanzschuss.
Nach einer Möglichkeit der TSG in der 18. Minute und einer weiteren FCR-Chance in der 27. Minute fiel überraschend, aber nicht völlig unverdient, die Führung für Balingen. Ein Freistoß von der rechten Seite wurde hoch in den Strafraum geschlagen. Dort kam Balingens Noah Braun zum Abschluss und traf zunächst nur die Latte. Nico Kieninger reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller zur 1:0-Führung. Damit erzielte die TSG ihr erstes Saisontor, während der FCR in der noch jungen Saison bereits den sechsten Gegentreffer kassierte.
FCR-Kapitän Hirschka blieb jedoch ruhig und baute seine Mitspieler auf. Noch sei genügend Zeit vorhanden, um die Partie zu drehen. In der 38. Minute konnten sich innerhalb weniger Sekunden beide Torhüter auszeichnen. Zunächst lenkte Balingens Keeper Lüdemann-Ravit einen starken Schuss von Ackermann mit den Fingerspitzen zur Ecke. Auf der Gegenseite war Häfner zur Stelle und vereitelte eine gute Balinger Abschlussmöglichkeit.
Die Partie blieb offen und ging weiterhin hin und her. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kamen die Gastgeber zu einer Großchance, doch der Abschluss traf den ersten Pfosten und so sein Ziel. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der FCR noch zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Einen wuchtigen 25-Meter-Schuss von Leyhr lenkte der Balinger Torhüter zur Ecke. Ackermann brachte den anschließenden Eckball ins Zentrum, wo Behr zum Kopfball kam, jedoch nur den Pfosten traf (44.).
Kurz darauf stand Leyhr nach einer Flanke von der rechten Seite vermeintlich im Abseits und wäre frei zum Abschluss gekommen. Allerdings hätte Balingen zu diesem Zeitpunkt durchaus auch auf 2:0 erhöhen können. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der gut leitende Schiedsrichter Felix Günter aus Freiberg schließlich die erste Halbzeit.


Überlegener FCR in der zweiten Halbzeit
Die zweite Hälfte begann zunächst ohne nennenswerte Höhepunkte. In der 53. Minute sorgte der FCR nach einer Flanke von Behr für die erste gefährliche Szene. Die Rottenburger forderten ein Handspiel im Strafraum, doch der Unparteiische ließ weiterspielen.
Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich: Leyhr setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball quer auf Behr. Dieser hatte aus rund fünf Metern keine Mühe, zum 1:1 zu vollenden. Während der FCR nun zunehmend an sich glaubte, fand Balingen nach der Pause überhaupt nicht mehr ins Spiel und konnte an die gute Leistung aus der ersten Hälfte nicht anknüpfen.
In der Folge reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler mit einem Dreifachwechsel. Für Genuardi, Hamdar und Ackermann kamen Jakob Bader, Anton Jansen und Luca Alfonzo ins Spiel. Kaum auf dem Platz, gab Alfonzo in der 63. Minute den ersten Torschuss ab. Auch nach den Wechseln kontrollierte Rottenburg weiterhin das Geschehen und ließ dem Gastgeber nur wenig Raum.
Kurz vor dem Führungstreffer erspielte sich der FCR weitere gute Möglichkeiten. Behr scheiterte in der 68. Minute ebenso wie Rohrer, dessen Drehschuss in der 72. Minute knapp sein Ziel verfehlte. In der 75. Minute war es dann so weit: Nach einer Ecke von Alfonzo kam Leyhr am zweiten Pfosten an den Ball und traf per Volley aus halbrechter Position im Strafraum in den oberen linken Winkel. Ein echtes Traumtor, das ihm später sogar eine Nominierung für die Schwitzkasten-Elf sowie die FuPa-Elf der Woche einbrachte.
Drei Minuten später legte Leyhr für Langer auf, der den Ball per Lupfer über den Torhüter hinweg befördern wollte. Im direkten Gegenzug meldete sich Balingen noch einmal zurück. Ein Balinger Angreifer lief allein auf Häfner zu, doch der Rottenburger Schlussmann reagierte stark und parierte die Großchance.
In der Schlussphase kam die Heimelf zwar noch einmal besser ins Spiel, sodass auf die Rottenburger Defensive um René Hirschka noch einige Arbeit zukam. Im Kollektiv verteidigte der FCR jedoch konzentriert und hielt den eigenen Kasten sauber.
In der 86. Minute sorgte Alfonzo schließlich für die Entscheidung. Nach einem Konter bediente Behr den auf der linken Seite mitgelaufenen Offensivspieler, der den Ball mit dem linken Fuß kraftvoll unter die Latte schoss. Ein sehenswerter Treffer zum 1:3.
Nur eine Minute später hatte Bader sogar noch die Möglichkeit, weiter zu erhöhen, scheiterte jedoch frei vor dem Balinger Tor. Anschließend nahm Mutschler die letzten Wechsel vor. Johannes Bastians kam in der 88. Minute zu seinem zweiten Verbandsligaeinsatz und ersetzte Kapitän Behr, der die Kapitänsbinde an Langer weitergab, der übrigens erstmals Kapitän sein durfte. In der 90. Minute kam zudem Julian Kiesecker für Kalbacher ins Spiel, der für viele FCR-Fans zu den besten Akteuren auf dem Platz zählte.
Den Schlusspunkt hätte der eingewechselte Bastians setzen können. Nach einer weiteren Großchance fehlte ihm jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Günter die Partie, für dessen Leistung es von außen gute Noten gab.
Fazit
Der Sieg des FC Rottenburg war letztlich hochverdient. Zwar hatte die Balinger U23 in der ersten Hälfte leichte optische Vorteile und ging mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCR jedoch vollständig die Kontrolle, trat körperlich präsenter und zweikampfstärker auf und ließ dem Gastgeber kaum noch Möglichkeiten zur Entfaltung.
Auch Balingens Trainer Philipp Wolf räumte nach dem Abpfiff unumwunden ein, dass seine junge Mannschaft nach der Pause den Zugriff auf die Partie verloren habe und die Niederlage letztlich verdient gewesen sei. Rottenburg überzeugte im zweiten Durchgang mit größerer Effizienz und einer deutlich höheren Zweikampfstärke.
Am kommenden Samstag empfängt der FCR mit dem Oberliga-Absteiger FSV Hollenbach einen der Favoriten auf die Meisterschaft. Die Rottenburger wollen den Schwung aus dem Auswärtssieg in Balingen mitnehmen und dem Favoriten möglichst ein Bein stellen. Anstoß ist – ausnahmsweise – erst um 17 Uhr.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Von Beginn an war erkennbar, dass Balingen mit zahlreichen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft angetreten ist. Einige Akteure waren in die erste Mannschaft aufgerückt, während diejenigen, die am Freitag in der Oberliga bei der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz gekommen waren, bei der U23 Spielpraxis sammeln konnten. Das war in den ersten Minuten deutlich zu spüren. Dennoch erwischten wir einen guten Tag, konnten gegen die spielstarken Balinger gut dagegenhalten und uns mehrere Torchancen erarbeiten. Leider haben wir es versäumt, daraus Kapital zu schlagen. Darunter waren mindestens drei hochkarätige Möglichkeiten, die wir nicht nutzen konnten. Stattdessen kassierten wir erneut ein äußerst ärgerliches Gegentor. In dieser Situation hat die Zuordnung nicht gestimmt, was für uns natürlich besonders bitter war. Allerdings hatte auch Balingen weitere Chancen und hätte durchaus noch anderweitig treffen können. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre dem Spielverlauf nach sicherlich gerecht gewesen.
Aus der Halbzeitpause sind wir sehr gut und mit großer Klarheit herausgekommen. Wir hatten uns vorgenommen, in der zweiten Hälfte deutlich zuzulegen. Dass wir eine starke Mannschaft der zweiten Halbzeit sind und mit unseren Einwechselspielern ein Spiel drehen können, haben wir bereits mehrfach bewiesen. Auch heute konnten wir wieder zeigen, dass unsere Einwechselspieler keineswegs nur zweite Wahl sind, sondern jederzeit in der Lage sind, einer Partie neue Impulse zu geben und noch einmal eine Schippe draufzulegen. Das haben die eingewechselten Spieler hervorragend umgesetzt. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir das Spiel drehen konnten. Bei Balingen war im weiteren Verlauf zu erkennen, dass die Kräfte und auch die Konzentration nachließen. Zwar hatten die Balinger weiterhin einige Chancen, doch betrachtet man insbesondere unsere Leistung in der zweiten Halbzeit, war der Sieg letztlich völlig verdient.
Eigentlich hätten wir die Partie früher entscheiden und uns eher für unseren Aufwand belohnen müssen. Dennoch sind wir sehr glücklich über den Sieg. Nach zwei Spielen sind wir nun endlich in der Liga angekommen. Die vergangenen beiden Partien mit insgesamt 0:11 Toren waren nicht zu entschuldigen. Zwar waren die Stuttgarter Kickers darunter, trotzdem schmerzen diese Ergebnisse sehr. Vor allem nach der Niederlage gegen Oberensingen war eine Trotzreaktion notwendig. Diese konnten wir heute phasenweise sehr gut auf dem neuen Kunstrasen zeigen.
Für uns gibt es nun keine Trainingspause. Wir werden am Montag und Dienstag trainieren und am Donnerstag ein Abschlusstraining absolvieren. Gleichzeitig gilt es, die nach und nach zurückkehrenden Urlauber wieder zu integrieren. Anschließend wollen wir gegen den Oberliga-Absteiger Hollenbach in Rottenburg etwas Zählbares holen.

Pressestimmen

Drei Punkte für den FCR
Artikel lesen | 24.08.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
Führung reicht der TSG II nicht
Artikel lesen | Matthias Jedele am 24.08.2026 | Südwest Presse/Zollenalbkreis
„Aktuell können wir noch keine Verbandsliga“: Wolf nach TSG-Pleite deutlich
Artikel lesen | Matthias Jedele am 23.08.2026 | Schwarzwälder Bote
Führung verspielt, Derby verloren: Balingen 2 legt einen Fehlstart hin
Artikel lesen | Marcus Arndt am 23.08.2026 | schwäbische.de/Region Zollernalb
FC Rottenburg dreht Partie
Artikel lesen | 24.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, René Hirschka, Aaron Leyhr (90. Kiesecker), Maxime Ackermann (59. Jansen), Lukas Behr (C) (88. Bastians), Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Daniel Genuardi (59. Alfonzo), Ali Hamdar (59. Bader)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Johannes Bastians, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Anton Jansen, Jakob Bader, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Nico Kieninger (30.)
1:1 Lukas Behr (55.)
1:2 Aaron Leyhr (75.)
1:3 Luca Alfonzo (86.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Felix Günter (TuS Freiberg, SRG Ludwigsburg, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Daniel Weiss (FSV Waldebene Stuttgart Ost)
Marcel Reinert (TV Aldingen)
Gelbe Karten: 3 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse: 
Keine
Zuschauer: ca. 180

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Am kommenden Samstag, den 29.08.2026 empfängt die Mutschler-Elf den Oberliga-Absteiger und Mit-Favoriten auf die Meisterschaft FSV Hollenbach. Gespielt wird im Hohenbergstadion auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg. Spielbeginn ist am späten Nachmittag um 17 Uhr. Vincent Schöller, Oberliga-Schiedsrichter vom TSV Haiterbach aus der Schiedsrichtergruppe Calw, wir die Partie leiten.

5. Rottenburger C-Jugend-Masters 2026: Spielplan, acht Teams, Grußworte


Turnier-Eckdaten

  • Ausrichter und Veranstalter: FC Rottenburg 1946 e.V.
  • Datum: Samstag, 18. Juli 2026
  • Uhrzeit: 10 Uhr bis ca. 16 Uhr
  • Spielort: Hohenberg-Sportanlage Rottenburg am Neckar
    • Hohenbergstadion (Rasenplatz)
    • Neuer Kunstrasenplatz (hinter dem Stadion)

5. Rottenburger C-Jugend-Masters 2026

Am kommenden Samstag findet auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg wieder unser Benefiz-Turnier für C-Jugend-Mannschaften statt. Der FC Rottenburg lädt wieder junge Talente aus der ganzen Region ein, um gemeinsam auf dem Platz zu stehen und gleichzeitig Gutes zu tun.
Insgesamt nehmen 8 Mannschaften teil, die in freundschaftlicher Atmosphäre um den Sieg kämpfen. Der Eintritt ist frei, und alle Einnahmen kommen einem wohltätigen Zweck zugute – genauer gesagt, der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher und spannende Spiele! Kommen Sie vorbei, feuern Sie die jungen Spieler an und tragen Sie dazu bei, dass dieses Benefiz-Turnier ein voller Erfolg wird.
Wie schon im Vorfeld angekündigt, wollen wir vom FC Rottenburg auch in diesem Jahr wieder Gutes tun und veranstalten am Samstag, den 18. Juli – von 10 bis ca. 16 Uhr – auf der Hohenberg-Sportanlage mit Teams der Jahrgänge 2012 und 2013 unser 5. C-Jugend-Masters wieder als Benefizturnier unter dem Motto „Das WIR gewinnt“. Der Gesamterlös dieser Veranstaltung geht in diesem Jahr zum zweiten Mal an unseren Kooperationspartner MOKKA e.V., ein anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit Sitz in Rottenburg. Der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar Stephan Neher wird wie im vergangenen Jahr die Schirmherrschaft übernehmen. Zum fußballerischen Kräftemessen erwarten neben dem Gastgeber FC Rottenburg noch insgesamt 7 weitere zum Teil höherklassig spielende Teams aus der Region des Württembergischen Fußball-Verbandes, nach dessen Regeln auch gekickt wird.
Neben Gastgeber FC Rottenburg treten die SG Sonnenhof Großaspach, FSV Waiblingen, SpVgg Holzgerlingen, TuS Ergenzingen, MTV Stuttgart, der Oberliganachwuchs der Young Boys Reutlingen und der SV Neustetten, der kurzfristig für die TSG Tübingen eingesprungen ist. Also ein gemischtes Teilnehmerfeld und wieder Mannschaften mit großen Namen und großen Erfolgen in der Vergangenheit. Titelverteidiger ist der TuS Ergenzingen.
Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt. Es wartet auf die Besucher wieder eine große Tombola mit attraktiven Gewinnen – übrigens, alle Lose gewinnen. Also kommt vorbei und genießt großartigen C-Jugend-Fußball hier bei uns auf dem Rottenburger Hohenberg-Campus.

Grußworte

Grußwort Schirmherr Stephan Neher
(Oberbürgermeister Stadt Rottenburg am Neckar)
Sport und Benefiz gehen sehr oft Hand in Hand – gerade unser FC Rottenburg hat in den letzten Jahren einige Fußballturniere organisiert, die zugleich Institutionen geholfen haben, die ganz praktisch dort wirken, wo es nötig ist.
Das Wort „Wohltätigkeit“ hat manchmal einen etwas gönnerhaften Beigeschmack, aber darum geht es ja gar nicht. Es geht um die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?
In einer Gesellschaft des Miteinanders und der Hilfsbereitschaft, oder in einer, in der jede*r nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist? Der FC Rottenburg hat seine Antwort gegeben – nicht in großen Worten, sondern durch Taten, genauer: durch ebenjene Benefiz-Fußballturniere, deren jüngstes nun in diesem Jahr abgehalten wird.
Auch der Empfänger in diesem Jahr, die Mobile Kinder-Kultur-Arbeit (Mokka) ist für unsere Stadt unverzichtbar und damit der Unterstützung würdig. Auf vielfältigen Gebieten ist Mokka unterwegs – etwa beim Sommerferienprogramm, beim Inklusionstag oder mit dem Spielemobil – das macht unsere Stadt damit für Kinder ein stückweit lebenswerter.
Gerne habe ich mich daher erneut bereit erklärt, für dieses wichtige Turnier ein Grußwort beizu-tragen. Den teilnehmenden Mannschaften wünsche ich gute Spiele und die verdiente hohe Zu-schauerzahl.

Wer ist Mokka e.V.

Mokka e.V. – Mobile Kinder-Kultur-Arbeit – weil jedes Kind zählt
Wir, der Verein Mokka, sind ein anerkannter freier Träger der Kinder-und Jugendhilfe mit dem Hauptsitz in Rottenburg. Seit 1977 setzen wir uns hier und in der Umgebung für die Belange von Kindern, Jugendlichen und deren Familien ein. Bei uns arbeiten 60 Mitarbeitende, darunter sind Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Jugend- und Heimerziehende und Therapeut*innen. Unterstützung erhalten wir von Honorarkräften und von bis zu 100 Ehrenamtlichen. Weiterhin kann bei uns der Bundesfreiwilligendienst und in begrenzter Zahl ein duales Studium im Rahmen der Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit absolviert werden.
Wir bieten eine Vielzahl an Angeboten an:
  1. Offene Jugendhilfe im Gemeinwesen: Förderung im schulischen Bereich mit Hausaufgaben und Lerngruppen
  2. Mobiler Familiendienst MoFa – Unterstützung von Familien in belasteten Zeiten
  3. Schulbezogene Kinder- und Jugendhilfe: Schulsozialarbeit an 14 Grundschulen und Soziale Gruppenarbeit
  4. Schulkindbetreuung: Schülerhort, Kernzeit- und Ganztagesbetreuung für Grundschulkinder
  5. Spielmobil: Ferienangebote, Spielaktionen, Spielberatung und Verleih
  6. Beratungsstelle FeDi – Unterstützung für Menschen mit Einschränkungen
  7. Projekte für Familien in Armutslagen und Integrationsprojekte
Das gemeinsame Ziel und die Verpflichtung, für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in schwierigen Lebenslagen hilfreiche, unterstützende und passgenaue Angebote zu entwickeln und umzusetzen verbindet unser Team von Mokka.
Unsere Stärke sind unsere Mitarbeitenden, die ihre Kreativität und volle Kompetenz für Kinder- und Jugendliche und deren Eltern einsetzen. Alle Angebote richten sich an Kinder- und Jugendliche und deren Eltern, unabhängig von ihrer Religion, ihrer kulturellen oder sozialen Zugehörigkeit mit oder ohne Behinderung. Wir verstehen uns als Ort gegenseitiger Wertschätzung und des Respekts. Basierend auf diesen Grundgedanken setzen wir uns mit voller Kraft für Chancengleichheit, Toleranz, Offenheit und Vielfalt ein.
Kontakt: info@mokka-ev.de, www.mokka-ev.de

Spielpläne und Turnierbestimmungen


Spendenkonto

Für alle die spenden wollen, es wurde dafür extra ein Spendenkonto eingerichtet:
Kreissparkasse Tübingen
IBAN: DE 90 6415 0020 0004 6835 26
BIC: SOLADES1TUB
Verwendungszweck: „Benefiz2026“
Auf Wunsch erhalten sie gerne eine Spendenbescheinigung.


Rückblick C-Jugend-Masters

Bisherige Masters-Sieger waren in der 1. Ausgabe im Jahr 2019 der damalige Landesstaffel-Absteiger und Außenseiter TSV Weilheim/Teck. Bei der letzten Ausgabe 2023 sicherte sich der Oberliga-Vizemeister 1. FC Heidenheim 1846 verdient den Masters-Titel. Beim dritten Masters-Turnier gewann nach zuletzt zwei verlorenen Finals erstmals der SSV Reutlingen den Titel. Bei der letzten Ausgabe 2025 blieb der Titel zwar in Rottenburg, aber nicht beim FC sondern wurde erstmals vom TuS Ergenzingen errungen. Bei den bislang vier Turnieren kam von den insgesamt 40 teilnehmenden Mannschaften durchweg nur positiver Support.
Im Jahr 2019 – noch vor Corona – hatte man mit dem Wetter Pech, so schüttete es im Finale aus Eimern, dennoch ließen sich die Zuschauer aber auch die Finalisten nicht den Spaß nehmen. Die Qualität an  Mannschaften erhöhte sich beim zweiten Turnier. So konnten wir u.a. mit den Regionalliga-Meister, WFV-Pokalsieger sowie Süddeutschen Meister VfB Stuttgart noch zwei weitere Regionalligisten  sowie vier Oberligisten begrüßen. Bislang konnte der FC Rottenburg in den vier Benefizturnieren 10.650 € für den Förderverein für krebskranker Kinder Tübingen e.V. und einmal für Mokka e.V. sammeln und  überweisen.
Neue Begünstigte des Benefizturniers bleiben Kinder und Jugendliche. 2025 hat sich der FC Rottenburg erstmals für Mokka e.V. entschieden. MOKKA e.V. ist seit 1977 ein anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Rottenburg. Wir hoffen, daß es in diesem Jahr mindestens wieder einen vierstelligen Betrag wird. Bitte spenden sie!


Die Masters-Sieger

Die Platzierungen 1. C-Jugend-Masters 2019:
  • 1. Platz: TSV Weilheim/Teck
  • 2. Platz: SSV Reutlingen
  • 3. Platz: TuS Ergenzingen
  • 4. Platz: 1. CfR Pforzheim
Die Platzierungen 2. C-Jugend-Masters 2023:
  • 1. Platz: 1. FC Heidenheim 1846
  • 2. Platz: SSV Reutlingen
  • 3. Platz: FC Rottenburg
  • 4. Platz: VfB Stuttgart
Die Platzierungen 3. C-Jugend-Masters 2024:
  • 1. Platz: SSV Reutlingen
  • 2. Platz: SV Stuttgarter Kickers
  • 3. Platz: SSV Ulm 1846
  • 4. Platz: SGV Freiberg
Die Platzierungen 4. C-Jugend-Masters 2025:
  • 1. Platz: TuS Ergenzingen
  • 2. Platz: MTV Stuttgart
  • 3. Platz: SSV Reutlingen 1905
  • 4. Platz: VfL Nagold

C-Jugend-Masters-Sieger 2025: TuS Ergenzingen


Danke an unsere Sponsoren

Ohne die Unterstützung unserer Groß-Sponsoren wäre so ein Event nie stemmbar. Daher bedanken wir uns an dieser Stelle an folgende Förderer dieses Benefizturniers.
Danke an die Stadtwerke Rottenburg, Intersport Micki Sport Rottenburg, Bahnhof Apotheke und ATM Events aus Rottenburg.