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Rote Karte für Häfner: FCR bezahlt ein tolles 3:3 beim SSC Tübingen teuer



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirksliga Alb, 29. Spieltag
Datum: Sonntag, 26.05.2024 | 15.30 Uhr
Spielort: Stemmler Arena Tübingen (Kunstrasenplatz, Sportanlage Holderfeld)


Im letzten Bezirksliga-Auswärtsspiel bleibt man ungeschlagen

Am vorletzten Spieltag der Bezirksliga-Saison 2023/24 konnte der FCR beim Tabellenzweiten und bis letzte Woche noch ärgsten Verfolger um die Meisterschaft SSC Tübingen ohne seinen im Urlaub weilenden Trainer Marc Mutschler und zahlreichen Stammspieler ein tolles 3:3 (2:2)- Unentschieden erkämpfen, nachdem man 3x zurücklag und immer wieder durch tolle Moral zurückkam. Bei optimalen Fußballwetter vor ca. 150 Zuschauern erzielten auf dem Kunstrasen der Sportanlage Holderfeld in Tübingen unser Kapitän René Hirschka, Manuel Weber und Julian M. Kiesecker die Tore für den schon feststehenden Meister aus Rottenburg. Auf der Rottenburger Auswechselbank saßen bis auf Daniel Wiedmaier, Mauro Carta und Max Blesch noch vier U23-Spieler. Keeper Nr. 1 Julian Häfner sieht die Rote Karte und fällt für das Pokalfinale aus.
Der Meister spielte in seinem letzten Auswärtsspiel in der Bezirksliga 3:3-Unentschieden und hätte durch einen Pfostentreffer von René Hirschka in der letzten Minute der Nachspielzeit sogar noch gewinnen können. Doch mit diesem leistungsgerechten Remis konnten beide Mannschaften sehr gut leben.
Der FCR wurde auf dem Holderfeld in der Stemmler Arena vom Gastgeber aus Tübingen sehr gut empfangen. Vor dem Einlaufen beider Teams stand die Tübinger Mannschaft vor dem Spiel für den neuen Meister FC Rottenburg Spalier und applaudierte den Spielern vom FCR angeführt vom Kapitän René Hirschka, die sich sichtlich freuten und ebenfalls sich mit einem Applaus zurück dafür bedankten. Eine herzliche Szene des Gastgebers, welches wir so vorher noch nirgends gesehen hatten. Deswegen ein ganz großes Dankeschön an den SSC Tübingen für die diesen herzlichen Empfang und schönen Geste.
Ob das jetzt am Sonntagnachmittag ein verrücktes Spiel war – schaut man sich die Torfolgen der 6 tollen Tore an, aber auch der Platzverweis für FCR-Keeper Julian Häfner, der sehr zweifelhaft war, müssen andere beurteilen. Es war auf jeden Fall ein tolles Spiel, eines Topspieles würdig, mit dem wir zum Abschluss sehr gut leben können, obwohl es eigentlich um nichts mehr ging, außer um das Prestige.
Der Gast aus Rottenburg, angetreten mit einer besseren A2-Elf, denn es fehlten immerhin Spieler wie Baur, Behr, Oeschger, Eberle, Stepanenko, Diedhiou, Bader, Angerer, Francisco, Bedic – Spieler die man allesamt als Startelf-Spieler auflaufen lassen könnte, konnten dieses Unentschieden sehr gut verkraften, daß sie ihr 9. Spiel in Folge nicht gewinnen konnten und somit eine schöne Serie endete. Schließlich stand man vor dem Spitzenspiel beim Zweiten SSC Tübingen als Meister schon fest.
In einer guten Anfangsphase dominierte der FCR sogar das Spiel und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Den Anfang machte aber der SSC, der durch einen ersten Torschuss in der 2. Minute sich zeigen wollte. Doch den Flatterball konnte FCR-Keeper Häfner sicher parieren. 1 Minute später dann die erste Möglichkeit für den FCR. Kiesecker scheitert mit einem Flachschuss am Tübinger Keeper Moritz Gohl. Nach 5 Minuten Spielzeit hat sich der FCR dann mehr und mehr dem Tübinger Gehäuse genähert und kam durch einen strammen Torschuss von Ruckaberle zur ersten fetten Torchance im Spiel.
Eine Minute später glänzte Langer, der Seidel über links kommend mit einem Lupfer/Schlenzer in Szene setzt, doch Tübingens Keeper konnte vor Seidel´s Einschuss klären, zu einer anschließenden Chance kam wiederum Ruckaberle, der per Kopfball am Tor knapp vorbei köpft. In der 9. Minute kam plötzlich Seidel zu einer unverhofften Gelegenheit und war im eins gegen eins überrascht, so daß SSC-Keeper Gohl erneut Sieger blieb.
Nach einem Kopfball von Ruckaberle kam Hirschka zu einer ja schon fast 100%igen und scheitert im Liegen per angedeuteten Seitfallzieher wieder am Keeper. Dann kam es wie es kommen musste im Fußball. Wenn man vorne nicht trifft wird man hinten bestraft. So ging der SSC Tübingen in der 14. Minute durch einen direkt aus halblinker Position verwandelten Freistoß über die Mauer ins linke Eck durch ihren Routinier Yasin Meral mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer brachte den SSC zurück ins Spiel und gestalteten das Spiel fortan offener. Es folgte eine weitere Riesenchance für die Kiez-Kicker per Drehschuss knapp am rechten Pfosten vorbei.
Nun meldete sich wieder FCR an und kam durch Ruckaberle (21.) und nochmal Ruckaberle und Zettel (25.) zu weiteren Topchancen. Belohnt wurde der FCR dann in der 30. Minute mit dem 1:1-Ausgleich. Hirschka setzte sich über die linke Außenbahn kommend durch und brachte die Kugel mit links ins Zentrum. Es sollte eigentlich eine Flanke auf dem in der Box lauernden Seidel sein, doch der Ball rutschte Hirschka irgendwie über den Schlappen und machte sich Richtung Tübinger Tor auf, dort sprang Seidel noch hoch und köpfte den Ball, schwer zu sagen, aber wahrscheinlich schon hinter der Torlinie, über dieselbe. Egal, es stand 1:1 und das natürlich hochverdient.
Doch die Freude wahrte nicht lange, den nur 3 Minuten später wurde dem SSC erneut ein Freistoß zugesprochen. Dieser kam wieder aus halblinker Position auf den zweiten Pfosten, Hirschka sprang zwar hoch, jedoch der Ball erreichte den hinter ihm positionierten SSC-Kapitän Marko Chatziliadis und der köpfte mit einem tollen Kopfstoß unhaltbar ins andere Eck zur erneuten Tübinger Führung.
Dieser Treffer wiederum stärkte die Moral der Trevallion-Elf, die dann mit einer weiteren Topchance, vereitelt durch FCR-Keeper Häfner (36.), einen weiteren aussichtsreichen Freistoß, erneut durch Häfner entschärft (42.) und eine Minute später einem weiteren guten Torschuss (43.), gute Chancen vergaben um mit 3:1 in Führung zu gehen.
Allerdings fiel doch noch ein Treffer vor der Pause, aber durch die Roten des FCR. Manu Weber im Mittelfeld Richtung Tor unterwegs, dachte sich wie schon so oft, dieses Schlitzohr, „komm ich schieß einfach mal“ und erzielte mit einem Flachschuss aus gut 20 Meter den 2:2-Ausgleich (45.), der jedoch noch leicht abgefälscht den Tübinger Keeper verwirrte und der die Kugel passieren lassen musste. Das war ein sehr wichtiger Treffer noch vor der Pause. Der oft unsicher wirkende Schiedsrichter Christoph Krajewski aus Rottweil ließ noch 1 Minute nachspielen und pfiff dann zur Halbzeit.


U23-Spieler mit guten Eindruck, Rot für Häfner!
Ja kaum aus der Kabine raus stand es dann auch schon 3:2 für Tübingen. Viele waren noch gar nicht auf ihren Plätzen oder waren noch mittendrin im Halbzeit-Talk. Tübingens Kapitän Chatziliadis bekam über rechts den Ball und zirkelte die Kugel mit dem rechten Außenrist oben links ins Rottenburger Tor. Ein Traumtor welches er so auch nicht alle Tage schießt, dabei FCR-Keeper Häfner überrascht und ihm keine Chance lässt.
Für Spielertrainer Bernd Kopp war dann nach 51 Minuten Feierabend. Er nahm sich selber aus dem Spiel und schickte Mauro Carta ins Geschehen. Dann dauerte es keine 5 Minuten und der FCR machte nach einer starken Drangphase den 3:3-Ausgleich, der dann auch in der Luft lag. Nach schöner Vorarbeit über den linken Flügel durch Raphael Langer, der die Kugel auf den ins Zentrum sich bewegenden Seidel passte, der weiter lang zu Kiesecker und der wiederum aus spitzen Winkel seinen 3. Saisontreffer erzielte.
Es wurde dann ein richtig spannendes Topspiel mit Topchancen auf beiden Seiten. Zunächst probierte es Heberle per Lupfer (60.), doch dieser wurde noch vor der Linie geklärt. Beim FCR kam nun Daniel Wiedmaier für Stefan Seidel (65.), danach durfte Tübingen wieder jubeln, doch Schiri Krajewski erkannte auf Abseits und gab den Treffer nicht. Die Stimmung beim SSC war wieder down. Kiesecker probierte es auf der anderen Seite mit einem Torschuss. Es ging nun hin und her.
In der 71. und 73. Minute brachte Spielertrainer Bernd Kopp zwei U23-Spieler für zwei Kanten beim FC, Weber und Heberle. Mit dem Einsatz der Beiden aus der U23 durfte Kopp zufrieden sein, denn sie machten ihre Aufgabe sehr gut.
Nach einem für Häfner verdeckten Torschuss, dann eine entscheidende Szene im Spiel, die für das Pokalendspiel am Donnerstag Einfluss haben wird. Bei einem Angriff der Tübingen, kam Häfner aus dem Tor und prallte mit dem Tübinger Elias Bandel vor dem Strafraum zusammen. Nach Rufen der Tübinger nach Rot – es waren noch genügend andere Spieler in der Nähe um die Aktion zu klären – zögerte der Schiri und wusste erst nicht was er tun sollte, um dann zögerlich die Rote Karte (81.) aus der Gesäßtasche zu ziehen um sie Häfner zu zeigen. Schock beim FC, denn so wurde Häfner eines seiner wichtigsten Spiele seiner noch jungen Karriere geraubt und wird nun das Pokalendspiel verpassen. Mit ein wenig Fingerspitzengefühl hätte der Schiri die Karte stecken lassen können, denn in diesem Spiel ging es um nichts mehr.
Ersatzkeeper Max Blesch kam dann für Stürmer Ruckaberle (81.) ins Spiel, der nun das Tor hütete. Den Freistoß nach der Roten Karte konnten die Tübinger nur halb nutzen und trafen den Außenpfosten. Tübingen nutzte dennoch nach dem Platzverweis die Verwirrungen beim FCR und kam in der fast gleichen Minute zu einer Topchance, doch Blesch konnte sich mit einer tollen Parade erstmals beweisen und zeigte seine ganze Routine als Torhüter.
Die Schlussphase war angebrochen und diese hatte es in sich. Ein Wiedmaier-Freistoß in der 90. Minute erreichte Kiesecker, dessen Torschuss war aber erfolglos. In der ersten und zweiten Minute der Nachspielzeit hätte der FCR den Sack zumachen können, vergab aber größte Chancen auf den 4:3-Siegtreffer. Die erste Riesenchance vergab Mike Rommel, die zweite köpfte Hirschka am 1. Pfosten nach einer Wiedmaier-Ecke an den Pfosten. Schade, da war nochmal seitens des FCR richtig Pfeffer drin.
Allerdings muss man der Fairness halber hinzufügen, daß der SSC Tübingen hätte ebenfalls in der dritten und letzten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielen können, doch Blesch verhinderte dies großartig und es blieb beim für alle Parteien leistungsgerechten Unentschieden.
Fazit
Am Ende stand ein 3:3, ein Ergebnis welcher auch dem Spielverlauf gerecht wurde. Es war das erwartete absolute Topspiel zwischen dem Zweiten und dem neuen Meister. Im Pokal konnte der FCR in der 2. Runde noch mit 4:2 beim SSC Tübingen gewinnen, auch im Hinspiel blieb der FCR erfolgreich und gewann durch das Golden Goal von Nick Heberle mit 1:0 im Hohenbergstadion. Nun geht es am Donnerstag nach Mähringen um im Pokalendspiel gegen die SG Reutlingen die Mission “Doublesieger“ die Saison zu krönen!


Pressestimmen

Rot: Häfner fehlt im Cup-Finale
Der Trainer war im Urlaub, sechs Rottenburger halfen bei der zweiten Mannschaft aus. Viel Brisanz war im Duell Erster gegen Zweiter nicht mehr drin. „Die Luft war ein bisschen raus“, sagte SSC-Trainer Steven Trevallion. „Trotzdem hat meine Mannschaft heute nochmal alles gegeben.“ Höhepunkt war sicherlich der Treffer von Markos Chatziliadis nach der Pause zum 3:2 mit dem Außenrist in den Winkel. Zehn Minuten vor Schluss räumte Rottenburgs Torwart Julian Häfner an der Strafraumgrenze Elias Bandel ordentlich ab und wurde des Platzes verwiesen. Damit kann Häfner auch nicht am Donnerstag im Bezirkspokalfinale spielen.
Paul Junker am 26.05.2024 | Schwäbisches Tagblatt
Unentschieden im Spitzenspiel
Im letzten Spitzenspiel der Saison standen sich die beiden besten Teams des Bezirks-Oberhauses gegenüber. Nach 90 Minuten trennten sich der Tabellenzweite SSC Tübingen und der längst als Meister feststehende FC Rottenburg mit 3:3. Bereits in der ersten Halbzeit wurde den Zuschauern ein Spektakel geboten, als es mit 2:2 in die Katakomben ging.
Leopold Schartl am 26.05.2024 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Bernd Kopp (51. Carta), René Hirschka (C), Stefan Seidel (65. Wiedmaier), Loris Zettel, Melwin Ruckaberle (81. Blesch), Nick Heberle (73. Rommel), Moritz Rohrer, Manuel Weber (71. Malilelo), Julian M. Kiesecker
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Daniel Wiedmaier, Johannes Rath, Mauro Carta, Mike Rommel, Luis Malilelo, Pacal Zorlu
Trainer- und Betreuerstaff:
Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer, Torwarttrainer Jürgen Haug
Tore:
1:0 Yasin Meral (14.)
1:1 René Hirschka (30.)
2:1 Markos Chatziliadis (33.)
2:2 Manuel Weber (45.)
3:2 Markos Chatziliadis (46.)
3:3 Julian M. Kiesecker (56.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Christoph Krajeweski (FV 08 Rottweil, Schiedsrichtergruppe Rottweil)
Besondere Vorkommnisse:
Rote Karte für Torhüter Julian Häfner (FC Rottenburg) wegen Foulspiel (81.)
Zuschauer:
ca. 150

Ausblick

Bereits am kommenden Donnerstag (Fronleichnam), den 30.05. findet das Finale im Bezirkspokal statt. Der FCR spielt dabei gegen den Ligakonkurrenten SG Reutlingen. Gespielt wird auf der Sportanlage am Reinenberg in Kusterdingen-Mähringen. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Die Mutschler-Elf hat dabei die Chance nach dem Gewinn der Meisterschaft auch den Bezirkspokal zu gewinnen. Beim Gewinn des Doubles würde der FCR Vereinsgeschichte schreiben, denn es schaffte zuvor noch keine Mannschaft des FC Rottenburg. Wir hoffen dabei auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung unserer hoffentlich in rot gekleideten Fans!!
Zum Finale und letzten Spieltag der Saison empfängt die Mutschler-Elf am Samstag, den 01.06. die SGM Dettingen/Glems. Gespielt wird an jenem 30. Spieltag im Hohenbergstadion in Rottenburg. Spielbeginn ist wie beim Pokalfinale abends um 17 Uhr. Anschließend steigt die Meisterparty mit unseren Fans mit der Übertragung des Champions League-Finales Borussia Dortmund gegen Real Madrid.

Damen verabschieden sich nach dem 1:4 gegen Derendingen II aus dem Pokal



Infos zum Spiel

Mannschaft: TEAM Damen
Wettbewerb: Bezirkspokal Alb, Viertelfinale
Datum: Mittwoch, 10.04.2024 | 19:30 Uhr
Spielort: MERZ ARENA Rottenburg (Hohenberg-Campus, Kunstrasenplatz)

Pokal-Aus nach Prager-Hattrick

Unsere FC-Damen mussten sich am letzten Mittwoch bei der 1:4 (1:1)-Niederlage auf dem heimischen Kunstrasenplatz der MERZ ARENA hier in Rottenburg gegen den Ligakonkurrenten TV Derendingen II aus dem Bezirkspokal verabschieden. In diesem Viertelfinale erzielte Anika Bögl einmal mehr den Rottenburger Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Nun gilt es sich auf die Meisterschaft zu konzentrieren und dem Abstieg doch noch zu entgehen.
Als Außenseiter im Pokalviertelfinale wollten wir den TVD II ein bisschen ärgern und nach den zuletzt spielerisch ganz guten Spielen erhofften wir uns durchaus Chancen. Derendingen ging nach einer guten Viertelstunde in Führung. Es dauerte jedoch nur 3 Minuten, bis wir eine Antwort parat hatten – Anika Bögl schoß aus der Ferne unhaltbar zum 1:1 ins linke obere Eck. Es wurde ein offeneres Spiel, wobei Derendingen mehr Spielanteile hatte.
Nach der Halbzeit mussten wir einen bitteren Doppelschlag hinnehmen – danach haben wir es nicht mehr geschafft in unser Spiel zu kommen und kassierten sogar noch das 1:4. Am Ende ein gebrauchter Abend. Trotzdem bedanken wir uns bei unseren Fans, die uns an diesem Abend so zahlreich unterstützt haben.
(Spielbericht Maggy Bausenhart)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Fee Weigel – Julia Diegel, Alina Fehlker, Magdalena Bausenhart (46. Hahn), Anika Bögl, Teresa Hahn (84. Schneider), Elena Vaporidis, Gianna Wiedmaier (83. Teufel), Corinna Holley (60. Deus), Luise Truckenbrodt, Nicole Schindler (C)
Auswechselbank:
Amelie Schneider, Svenja Hahn, Victoria Koj, Nadine Teufel, Jael Deus, Elena Herz
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainerin Kerstin Schneider
Tore:
0:1 Anna Prager (17.)
1:1 Anika Bögl (20.)
1:2 Anna Prager (46.)
1:3 Anna Prager (56.)
1:4 Carina Schröder (78.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spiele im Viertelfinale
Schiedsrichter:
Lilly Temme (TV Belsen, Schiedsrichtergruppe Tübingen)
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer:
ca. 100

Ausblick

Am kommenden Samstag, den 20.04. geht es für das TEAM Damen des FC Rottenburg in der Regionenliga 5 erneut gegen den TV Derendingen II. Spielbeginn auf der Sportanlage in Derendingen ist um 17 Uhr.

Der FCR steht nach dem 5:0 gegen den TSV Gomaringen im Pokal-Halbfinale



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirkspokal Alb, Viertelfinale
Datum: Mittwoch, 03.04.2024 | 19:30 Uhr
Spielort: Sportanlage Gomaringen (Kunstrasenplatz)


FCR souverän ins Halbfinale – Double weiter das Ziel

Die Mutschler-Elf zieht beim Flutlichtspiel am Mittwochabend auf dem Kunstrasenplatz der Sportanlage in Gomaringen vor ca. 150 Zuschauern nach einem überzeugenden 5:0-Viertelfinalsieg im Bezirkspokal beim Ligakonkurrenten TSV Gomaringen ins Halbfinale und ist weiter auf Kurs Double-Gewinn. Die Rottenburger Torschützen waren Melwin Ruckaberle, 2x Jakob Bader, Nick Heberle und Julian M. Kiesecker.
Es war trotz des 5:0-Sieges beim immerhin auf Tabellenplatz 7 liegenden TSV Gomaringen nicht der überzeugende Sieg, aber die erhoffte Wiedergutmachung nach den zuletzt schwachen Auftritten und deshalb werten wir diesen Auswärtserfolg in Gomaringen nach den zuletzt schwachen Resultaten als einen großen Erfolg. Die Form scheint man wieder gefunden zu haben, vorallem in der zweiten Halbzeit dominierte der FCR auch aufgrund seiner starken Ersatzbank, bei der Patrick Francisco, Stefan Seidel, Lennis Eberle, Daniel Wiedmaier oder auch Oleh Stepanenko erst gar nicht zum Einsatz kamen und für den Kracher am Sonntag gegen den TuS Metzingen geschont wurden.
Positiv erwähnen muss man das Comeback von Moritz Rohrer, der seit dem Vorbereitungsspiel gegen den VfL Nagold im Januar verletzungsbedingt pausieren musste und nun in der letzten halbe Stunde dort weitermachte als sei er nie weg gewesen. Auch Australien-Rückkehrer Nick Heberle gab gestern im Pokalspiel nach über einem halben Jahr sein Comeback, auch er wird künftig den FCR in der Defensive wieder stabilisieren und die Roten auf Vordermann bringen. Manu Weber und Jan Baur scheinen wieder ihre Form gefunden zu haben und sind wieder fester Bestandteil des Kaders. Bis auf Raphael Langer, der morgens erkrankungsbedingt absagen musste, konnte FCR-Coach Marc Mutschler endlich mal wieder so richtig rotieren lassen. Es war trotz allem eine gelungene Generalprobe für das Topspiel am Sonntag gegen Metzingen.
Auch in der Offensive klappt es wieder. 5 Tore sprechen für sich und es hätten wieder mehr sein können. Auch im Vorjahr traf man im Pokal auf den TSV Gomaringen. Allerdings traf man sich schon im Achtelfinale und die Gomaringer spielten noch in der A-Liga – das Ergebnis von 5:0 blieb allerdings das Gleiche. Bislang schalteten die Mutschler-Kicker den SSC Tübingen, den VfB Bodelshausen, die SGM Altingen/Entringen und den TSV Gomaringen, alle auswärts und alle souverän bei 17:3 Toren im Pokal aus. Im Halbfinale nun warten Gegner wie der TSV Hirschau, die SG Reutlingen oder auch A-Ligist TSV Sickenhausen. Es war erstmal ein erster Schritt zurück zur alten Form, nicht mehr und nicht weniger!
Nun rein ins Spiel: Die erste Halbzeit war schon wie zuletzt schwere Kost, doch von Minute zu Minute fand der FCR immer besser ins Spiel, denn bereits nach 2 Minuten hätte es wieder 0:1 stehen können, doch dank FCR-Keeper Julian Häfner blieb es beim 0:0, der im 1 gegen 1 Sieger blieb. Erst in der 7. Minute blitzte beim FCR erstmals Gefahr auf, den nach einer Ecke von Leon Oeschger, der im Übrigen stolzer Papa einer Tochter wurde, köpfte zunächst René Hirschka Richtung Tor, TSV-Keeper Christian Lauxmann konnte klären, aber vor die Füße von Lukas Behr, der dann die Riesenchance hatte das 1:0 zu erzielen, doch wieder war Lauxmann zur Stelle. In der gleichen Minute war es dann wieder Häfner der einen Angriff der Gomaringer zerstören konnte. Also die Torhüter standen zu Beginn erstmal im Mittelpunkt.
Das war dann auch erstmal die letzte nennenswerte Chance der Gomaringer, denn bis zur Pause erarbeitete sich der FCR weitere vier sehr gute Möglichkeiten um in Führung zu gehen. In der 23. Minute konnte Gomaringens Keeper Lauxmann einen Oeschger-Freistoß nur per Faust klären. Dann in der 26. Minute konnte ein Diedhiou-Abschluss nur zur Ecke abgewehrt werden, die wurde wieder von Oeschger geschlagen und per Kopfballabwehr geklärt vor die Füße von Diedhiou, der dann am Tor vorbei schoss.
Dann das logische 0:1 für den FCR in der 30. Minute durch Melwin Ruckaberle. Behr konnte sich über rechts durchsetzen, brachte die Kugel irgendwie ins Zentrum, wo Ruckaberle die Kugel bekam und zunächst am Gomaringer Torwart scheiterte, der jedoch wieder vor die Füße von Ruckaberle, der zog ab, traf den Keeper, der wollte noch retten was zu retten war, musste dann aber mitansehen wie der Ball die Torlinie überschritt. Da blickte von außen niemand mehr durch, egal der Ball war drin und das zählt.
In der Schlussminute dann noch eine Doppelchance von Behr und Bader, die hätten dann das 2:0 machen müssen, doch Lauxmann im Gomaringer Tor verhinderte erneut Schlimmeres für seine Blauen. Der gut leitende Verbandsliga-Schiedsrichter Burak Kurban vom TSV Altingen pfiff dann sehr pünktlich zur Halbzeitpause.


Rohrer und Heberle – zwei gelungene Comebacks
Es dauerte drei Minuten bis Gomaringen mit ihrer ersten Chance im zweiten Spielabschnitt sich zuerst im Spiel anmeldete. Doch der 20-jährige Jakob Bader setzte dem in der 51. Minute, erneut drei Minuten später, mit seinem vierten Pflichtspieltreffer in der Ersten entgegen und markierte das 2:0 für den FCR. Nick Heberle setzte Bader klasse in Szene, der setzte sich halblinks durch und vollendete mit einem Schuß an den rechten Innenpfosten von wo der Ball im Netz landete.
Eine Minute nach dem 0:2 dann die wohl beste Chance der Gastgeber. Ein langer Ball in die Spitze konnte Kapitän Hirschka nicht optimal kontrollieren, dafür kam ein Gomaringer in die Gelegenheit frei vor FCR-Keeper Häfner zu sein, doch zu überhastet ging der Ball schließlich am Tor vorbei. In der 60. Minute hatte Behr wieder eine gute Chance auf dem Fuß als er den Ball über den Torwart lupfen wollte, dieser aber zur Ecke klären konnte.
Dann machte Comebacker Nick Heberle alles klar, als er nach einer Ecke die Kugel von Bader zugespielt bekam und er den Ball dann von der 16er-Linie halbhoch rechts ins Netz zum 3:0 drosch und er uns Fans so demonstrierte: „Hey hier bin ich wieder“. Geiles Tor!!
Nun kam die Zeit der Wechsel. Daniel Angerer ersetzte Melwin Ruckaberle (64.) im Sturmzentrum und sorgte mit seiner Schnelligkeit für richtig Wirbel. Nach einer Riesenchance von Oeschger (65.) klingelte es in der 65. Minute im Gomaringer zum vierten Mal. Nach einer Oeschger-Ecke wuchtete Bader die Kugel per Kopf ins Netz zur 4:0-Führung. Will der junge Bursch jetzt unseren René kopieren, denn von Weitem sah es so aus als wäre es Hirschka gewesen der köpfte. Na egal, der Ball war drin und Bader machte seinen ersten Doppelpack für den FC perfekt.
Nun war die Zeit gekommen für das zweite und lang ersehnte Comeback. Moritz Rohrer, der sein Comeback immer wieder um eine Woche verschieben musste, kam in 67. Minute nun für Loris Zettel ins Spiel und fügte sich nahtlos ein. Daraufhin folgte durch Bader die nächste Topchance, als er im 1 gegen 1 am Keeper scheiterte, der zur Ecke klären konnte. Schade, da hätte das Fünfte fallen müssen.
Nun ein Doppelwechsel und zwar tauschte Mutschler in der Defensive um brachte mit Routinier Bernd Kopp und Mauro Carta (73.) zwei Kämpfer ins Spiel und nahm dafür Nick Heberle und Leon Oeschger aus dem Spiel, die mit Sonderapplaus das Spielfeld verließen. Das Spiel plätscherte nun so vor sich hin, die Gomaringer kamen dann in einer kurzen starken fünfminütigen Phase zurück ins Spiel, doch die Luft war raus bei den Blauen. Kopp war es dann auch der in der 83. Minute aus gut 35 Metern einen flachen Distanzschuss abgab, der trotz daß er abgefälscht war vom Gomaringer Keeper gesichert werden konnte.
Den Schlusspunkt in der 87. Minute setzte dann der kurz zuvor für Behr (80.) eingewechselte Julian M. Kiesecker, der noch im Spiel vor Ostern bei seinem Heimatverein SG Reutlingen wegen einer Erkältung passen musste. Jan Baur, der über rechts durch einen perfekt herausgespielten Angriff, die Kugel in die Mitte bringen konnte, dabei Kiesecker frei sah und der aus gut 20 Meter aus vollem Lauf zum 5:0-Endstand traf. Zwei Minuten später war es dann nochmal Kopp, der aus 20 Meter am Tor vorbeischoss. Wie in der ersten Hälfte beendete dann der souverän leitende Schiedsrichter Burak Kurban überpünktlich die Viertelfinal-Pokalspiel und so erreicht der FCR wie im letzten Jahr das Halbfinale.
Fazit
Der Sieg geht natürlich ganz klar in Ordnung, auch in der Höhe. Wie schon vor einem Jahr als man hier im Pokal auch 5:0 gewann, tat man sich in der ersten Hälfte schwer bei einer knappen 1:0-Halbzeitführung. Wie auch 2023 konnte man dann auch in den zweiten 45 Minuten 4 Tore nachlegen und letztlich überzeugend gewinnen.
Wir haben zum richtigen Zeitpunkt unsere Form wieder gefunden. Wir sind sicher, dass wir uns auf ein tolles und unterhaltsames Spiel gegen Metzingen freuen können, die sich bekanntlich nach der Niederlage im Nachholspiel in Upfingen von ihrem Cheftrainer Jochen Class getrennt haben.
Wir sind eine Mannschaft, die nie aufgibt. Es geht jetzt darum sich die Tabellenführung zurückzuholen und im Pokal ins Finale einzuziehen, denn dann könnte das Double Realität werden. In der letzten Saison verpasste man noch das Pokalfinale kurz vor knapp, als man im Halbfinale am späteren Pokalsieger SV Croatia Reutlingen mit 1:3 scheiterte. In diesem Jahr soll es klappen!
„Erstmal tut es gut, 5 Tore erzielt zu haben. Genau das haben wir gebraucht, mit Blick auf die letzten Spiele. In der ersten Halbzeit taten wir uns noch schwer, dennoch hat mir gefallen, dass der Ball in den eigenen Reihen lief. Besonders nach einer Führung müssen wir nichts erzwingen und sollten über die Ballbesitzphasen noch besser ins Spiel kommen. In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass Gomaringen die Kräfte verlassen und es zwischen den Reihen Platz für unsere Spieler gab. Somit ergaben sich reichlich Chancen, die dann auch zum verdienten 5:0-Sieg führten. Besonders habe ich mich über die Einwechselspieler gefreut, die allesamt eine gute Figur machten!“ so ein positiv gestimmter FCR-Coach Marc Mutschler.


Pressestimmen

Duo wahrt Double-Chancen
Der FC Rottenburg siegt in Gomaringen mit 5:0 (1:0) und folgt Hirschau ins Halbfinale. In der ersten Hälfte hielt Gomaringen gut mit und stand sehr kompakt in der Abwehr. „Wir hatten auch ein, zwei gute Konter“, sagte TSV-Trainer Sevket Gencaban, der insgesamt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war. Trotzdem führte der FC dank des Treffers von Nick Heberle (30.) mit 1:0. „Wir haben versucht, unsere personellen Probleme so gut wie möglich zu kompensieren. Wir haben uns gewehrt und nicht hängen lassen“, sagte der TSV-Trainer.
Nach der Pause erhöhten die Rottenburger den Druck und entschieden die Partie innerhalb von 15 Minuten. FC-Angreifer Jakob Bader (51., 65.) traf doppelt, und Nick Heberle (62.) legte sein zweites Tor nach. Beim Stand von 0:2 vergab der TSV durch Kyali Ahmed Landry Coulibaly die Möglichkeit, zu verkürzen. Er scheiterte im direkten Duell an FCR-Torhüter Julian Häfner. Den Schlusspunkt setzte Julian Marco Kiesecker mit dem 5:0 (87.). „Der Rottenburger Sieg war absolut verdient, er ist aber um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Gencaban. Beeindruckt war der TSV-Trainer von der Rottenburger Ersatzbank, die mit elf Spielern besetzt war.
Heiko Schreiner am 04.04.2024 | Schwäbisches Tagblatt
Klare Sache im Bezirksligaduell
Mit einem 5:0 (1:0)-Kantersieg bei Ligakonkurrent TSV Gomaringen machte der Tabellenzweite der Bezirksliga, der FC Rottenburg, seinen Halbfinaleinzug klar. »Der Gegner war klar überlegen und ist verdient eine Runde weiter«, zollte Gomaringens Vorsitzender Matthias Rilling dem Gegner Respekt. Und weiter: »In der ersten Halbzeit haben wir noch gut dagegengehalten, danach hat man einfach den Qualitätsunterschied gesehen.«
Dominik Nestel am 04.04.2024 | Reutlinger General-Anzeiger


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka (C), Loris Zettel (67. Rohrer), Jan Baur, Alioune K. Diedhiou, Lukas Behr (80. Kiesecker), Jakob Bader, Leon Oeschger (73. Kopp), Melwin Ruckaberle (64. Angerer), Nick Heberle (73. Carta), Manuel Weber
Auswechsel:
Bernd Kopp, Mauro Carta, Stefan Seidel, Lennis Eberle, Daniel Wiedmaier, Moritz Rohrer, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Oleh Stepanenko, Patrick Francisco
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
0:1 Melwin Ruckaberle (30.)
0:2 Jakob Bader (51.)
0:3 Nick Heberle (62.)
0:4 Jakob Bader (65.)
0:5 Julian M. Kiesecker (87.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Alle Spiele im Viertelfinale
Schiedsrichter:
Burak Kurban (TSV Altingen, Schiedsrichtergruppe Tübingen)
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer:
ca. 150

Ausblick

Weiter geht´s bereits am Sonntag, den 07.04.2024 mit dem elften Bezirksliga-Heimspiel der Mutschler-Elf gegen den TuS Metzingen, die sich nach der Niederlage am Mittwochabend im Nachholspiel in Upfingen von ihrem Trainer Jochen Class getrennt haben. Spielbeginn im Hohenbergstadion in Rottenburg ist um 15:30 Uhr.