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Auf dem Weg zu den Profis – Wird Max Besuschkow der neue Alex Hleb?

Die Talentschmiede FC Rottenburg und sein größtes Talent

Max Besuschkow – nie gehört? Wenn der 18-Jährige aus der Nachwuchsschmiede des VfB Stuttgart so weitermacht, dürfte er bald auch einer größeren Öffentlichkeit ein Begriff sein.
Max Besuschkow am 20,05.2015Wir reden von Max Besuschkow. Max ist derzeit in aller Munde und macht mit seinen hervorragenden Leistungen Schlagzeilen in diversen Tages- und Onlinezeitungen auf sich aufmerksam. Das 18-jährige Ex-Talent des FCR könnte eigentlich noch bei den A-Junioren des VfB Stuttgart in der Junioren-Bundesliga spielen. Doch die Trainer haben erkannt, daß in Max mehr als nur Talent steckt und wurde sofort in die 2. Mannschaft des VfB hochgezogen. Nun macht er in der 3. Liga auf sich aufmerksam und führte den schwach startenden VfB II mit seinen Tore naus dem Keller. Auch beim U19 Mercedes Elite Cup in Großaspach, Heidenheim und Reutlingen gehörte er zu den Leistungsträgern und wurde von dem ein anderen Scout in Beobachtung genommen. VfB-Sportdirektor Robin Dutt höchstpersönlich hatte Max in den letzten Spieln beobachtet und konnte nur positives über ihn berichten. Zur Zeit wird er außerdem im Netz mit Lobs nur so überhäuft, mit z.B. folgenden Zitaten: „Bitte mit Besuschkow verlängern und mit Profi Vertrag ausstatten“, Besuschkow ist eine Granate! Fordert viele Bälle, gute Übersicht, überall zu finden, torgefährlich, natürliche Autorität. Top!“, „Auffälligste Spieler: Max Besuschkow und Ari Ferati! Mega Talente! Hoffen wir, dass sie auch beim VfB voll durchstarten.“, „Wird Max Besuschkow der neue Alexander Hleb?“ und vielen mehr.

Senkrechtstarter Max Besuschkow

Der Spielmacher besticht durch gute Leistungen beim VfB II und in der deutschen U-19-Nationalmannschaft.
Wirklich gut läuft es ja bislang nicht für den kleinen VfB in der dritten Liga. Erst zwei Siege, Platz 18. Trainer Jürgen Kramny tut sich noch schwer damit, aus den vielen Talenten eine funktionierende Mannschaft zu formen. Zuletzt lief es aber etwas besser – für die Mannschaft insgesamt und für einen besonders: für Max ­Besuschkow.
Drei Tore, eine Vorlage lautet die persönliche Bilanz des 18-Jährigen aus den vergangenen vier Spielen. Dank Besuschkow hat der VfB II den Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen hergestellt. Am Dienstag machte der Mittelfeldspieler erstmals auch international auf sich aufmerksam. Und wie! Im Spiel der deutschen U-19-Nationalmannschaft im Gazistadion nahm er Gegner USA nach allen Regeln der Kunst auseinander. Nahezu jeder Angriff der deutschen Auswahl lief über Besuschkow. Der VfBler war permanente Anspielstation und Ballverteiler im zentralen Mittelfeld. Als Sahnestück jagte er den Ball per Direktabnahme ins von Klinsmann-Sohn Jonathan gehütete Tor der US-Amerikaner. Es war die Führung zum 1:0, danach war der Bann bei den Jungs von Marcus Sorg gebrochen. Am Ende gingen die US-Boys mit 1:8 unter.
Besuschkow hingegen wird versuchen, auch dem Spiel gegen die Mittelamerikaner seinen Stempel aufzudrücken. Mit seinen Anlagen scheint er wie gemacht für die klassische Spielmacherrolle. Der gebürtige Tübinger, der über die Jugend des FC Rottenburg im Jahr 2006 zum VfB stieß, hat stets ein Auge für den Mitspieler und das Zeitgefühl für den richtigen Pass. Der Rechtsfuß ist ballsicher, ein guter Standardschütze und vor allem torgefährlich. In 27 A-Jugend-Bundesligaspielen für den VfB traf er 13-mal. Durch seine Torgefährlichkeit unterscheidet er sich von vielen anderen talentierten Mittelfeldspielern, denen der direkte Zug zum Tor oftmals noch fehlt. Beobachter vergleichen den 18-Jährigen bereits mit einem berühmten Ex-Spielmacher der Roten: mit Alexander Hleb.
Dutt: „Max hat keine Flausen im Kopf“
Anders als bei dem Weißrussen liegen Besuschkows Wurzeln in Russland. Er selbst wurde in Rottenburg groß. Beim VfB loben sie das Elternhaus des Jungen als bescheiden und unaufgeregt, entsprechend geht der 18-Jährige das Abenteuer Profifußball an. „Er hat keine Flausen im Kopf und ist auf Fußball fokussiert. Max ist auf einem guten Weg“, lobt VfB-Sportvorstand Robin Dutt.
Auf dem Weg zu den Profis? Im offensiven Mittelfeld hat Trainer Alexander Zorniger mit Daniel Didavi und Alexandru Maxim derzeit wohl die geringsten Sorgen. Aber wie sagt Robin Dutt? „Im Fußball kann es immer schnell gehen.“
(Ein Auszug aus den Stuttgarter Nachrichten)
„Wir dürfen uns also alle freuen, Max in naher Zukunft in der Bundesliga bei den Profis des VfB oder einem anderen Verein spielen zu sehen. Wir vom FC Rottenburg wünschen Max auf diesem Weg alles erdenklich Gute, viel Erfolg in seiner fußballerischen Karriere und vor allem, daß er gesund und verletzungsfrei seine Laufbahn fortführen kann.“

Weitere Pressestimmen über Max Besuschkow:
14.10.2015 • „Nicht typisch“Artikel von Tobias Zug | Schwäbisches Tagblatt
13.10.2015 • Urbritisch zum lernen • Artikel von Tobias Zug | Schwäbisches Tagblatt
08.10.2015 • Klinsmann Junior an der KreuzeicheArtikel von Moritz Hagemann | Schwäbisches Tagblatt
Homepage VfB Stuttgart:
26.09.2015 • Talentschmiede Max Besuschkow – Auf einem gutem Weg(Inhalt der Stadionzeitung des VfB Stuttgart vom 26.09.2015)

Ältere Beiträge:
Junioren-Nationalspieler Max Besuschkow beschert dem FCR Bonuszahlung

Junioren-Nationalspieler Max Besuschkow beschert dem FCR Bonuszahlung


Talentförderung:
Auszahlung des DFB als Bonussystem für Amateurvereine

Ehemaliges FCR-Talent und aktueller U19 Nationalspieler Max Besuschkow vom VfB Stuttgart beschert dem FC Rottenburg eine DFB-Bonuszahlung
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Von links nach rechts: Herr Besuschkow (Vater von Max), Helmut Ebermann (Mitglied im Verbandsjugendausschuss des wfv),
Max Besuschkow (VfB Stuttgart U19), Martin Haug (1. Vorsitzender FC Rottenburg)

Die Bonuszahlungen des DFB gibt es seit 1997/98 für Junioren und seit 2005/06 auch für Juniorinnen. Alle Spieler und Spielerinnen, die erstmalig in jungen Jahren für Deutschland auflaufen, werden zur Berechnung dieser Bonuszahlung herangezogen. Im Blickfeld stehen somit stets Spielerinnen und Spieler im Nachwuchsalter. Allgemein muss man hierzu wissen, dass die U16, die erste überhaupt vom DFB für Junioren und Juniorinnen offiziell gebildete Nationalmannschaft ist.
Grundlage für den Erhalt einer solchen Zahlung bilden die sogenannten U16- bis U19-Länderspiele der Junioren bzw. Juniorinnen innerhalb einer Saison für den DFB. Hinsichtlich der am 20.06.2015 zu überreichenden Bonuszahlung betraf dies sämtliche Akteure der Jahrgänge `94 bis `97, die im Spieljahr 2012/13 im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft gespielt haben. (2014/15: Jahrgang 95-98 usw.)
Die Ausschüttung der Bonuszahlungen erfolgt deshalb auch zeitversetzt erst in diesen Tagen, weil die jeweilige Länderspielsaison zunächst abgewartet und der Karriereverlauf der Eingesetzten dann ausgewertet wird. Bei jedem dieser Junioren-Nationalspieler/innen wurde überprüft, welche Vereine in der Vergangenheit für seine/ihre Ausbildung ab dem Kindesalter verantwortlich waren. Jeder dieser Vereine hat einen Anteil daran, dass das Nachwuchstalent in seiner noch jungen Karriere so weit kommen konnte. Honoriert wird die Arbeit der Vereine, die einen Spieler oder eine Spielerin mindestens zwei Jahre ausgebildet haben. Zumeist sind dies kleine Vereine, also Amateurvereine – aus diesem Grund spricht man auch von einem „Bonussystem für Amateurvereine“.
Nur so nebenbei: Lizenzvereine (1. + 2. Liga) bekommen für deren Ausbildungsleistung keine derartigen Zuwendungen seitens des DFB. Wenn man außerdem bedenkt, wie viele gleichaltrige Fußballspielende Jugendliche es in Deutschland gibt, dann ist es eine herausragende Leistung, zu den besten Kickern/Kickerinnen im Land zu zählen.
Im WFV haben 2014 insgesamt 24 Amateurvereine (inkl. 3. Liga) eine Bonuszahlung bekommen. Dabei kommen insgesamt € 52.650,– zur Verteilung. (zum Vergleich: 2015 sind es 15 Amateurvereine und € 28.950,–).
Die Bonuszahlung, die am 20.06.2015 an den Verein FC Rottenburg in Form eines Schecks in Höhe von € 1950,– überreicht wurde, ist zurückzuführen auf die Ausbildung des ehemaligen Jugendspielers Max Besuschkow. Max ist ein Rottenburger Eigengewächs. Er begann seine fußballerische Laufbahn beim FC und bekam am 08.11.2002 seinen 1. offiziellen wfv-Pass. Vier Jahre gute Ausbildung in Rottenburg förderten dessen Talent ungemein. 2006 wurde schließlich der VfB Stuttgart auf das Talent aufmerksam und der bisherige einzige Vereinswechsel in seiner Karriere, „quasi Fluss abwärts“ vom Neckar in Rottenburg an den Neckar in Stuttgart, kam im Jahr unseres WM-Sommermärchens zustande. Seine komplette, weitere Ausbildungszeit durchlief Max bisher beim VfB. Der Mittelfeldspieler spielte 2014-15 zuletzt mit seinem Team in der A-Junioren Bundesliga Süd und belegte dort den 9. Platz.
Max, geboren am 31.05.1997, hat es 2012/13 bis zum DFB-Junioren-Nationalspieler gebracht, was seinem ehemaligen Verein FC Rottenburg nun diese DFB-Bonuszahlung einbringt. Herzlichen Glückwunsch im Namen vom DFB und wfv an den Verein und insbesondere dessen Jugendabteilung, mit Jugendleiter Martin Haug und dessen Team an der Spitze.
Die Übergabe der großen und kleinen (echten) Schecks erfolgte durch Helmut Ebermann, Mitglied im Verbandsjugendausschuss beim Württembergischen Fußball-Verband (wfv).

Kurzes Spielerporträt von Max Besuschkow

Max spielte in der F- und E-Jugend des FC Rottenburg und wurde von Trainer Rudi Sessler ausgebildet und von seinem Vater Alexander Besuschkow betreut, bevor er zum VfB Stuttgart wechselte. Dort ging er die anderen Jugendstufen durch bis zur A-Jugend. Bei den C-Junioren wurde er zum ersten Mal in die deutsche Nationalmannschaft berufen. In der U15 spielte er 4x und erzielte ein Tor, in der U16 wurde er 6x nominiert und erzielte ebenfalls ein Tor. Unter DFB-Trainer Christian Wück spielte er in der U17 insgesamt 15x und erzielte 2 Tore. Bei der U18 brachte er es auf nun 3 Einsätze, dazu kommen noch diverse Freundschaftsspiele. Max spielt am liebsten im offensiven und zentralen Mittelfeld, ist Rechtsfuß und spielt in der U19-Nationalmannschaft sogar mit der Nummer 10.
In der A-Junioren Bundesliga Süd kam er bislang auf 25 Einsätze für den VfB Stuttgart und erzielte dabei sagenhafte 12 Tore. Dabei gehört er regelmäßig zu den stärksten Spielern und steht mittlerweile auf Abruf zu den Profis. Es stehen dem VfB allerdings viele weitere Talente zur Verfügung, die den Sprung ins Profi-Geschäft aufgrund der Anlagen schaffen können. „Jeder Verantwortliche beim VfB weiß, welche Talente in den nächsten Monaten oder Jahren den Sprung schaffen können. Man muss jedoch den richtigen Zeitpunkt für die Beförderung finden. Es macht keinen Sinn, einen Spieler zwei Jahre lang als Nummer 20 bei den Profis mitlaufen lassen.“ Gemeint sind wahrscheinlich Arianit Ferati (17) und Max Besuschkow (17), die schon mit der ersten Mannschaft ins Trainingslager reisen durften. Erst am 14.05.2015 gewann er mit der U19 des VfB den wfv-Verbandspokal gegen die Stuttgarter Kickers mit 1:0 und wurde zum drittbesten Spieler beim VfB Stuttgart gewählt. Auf die Frage ob er die Spiele der 1. Mannschaft des FCR in der Landesliga verfolgt, kam ein klares JA. Er besucht wenn es die Zeit zulässt die Heimspiele des FC Rottenburg und zeigt sich weiterhin seinem Heimatverein verbunden.

Schlagzeilen in der Presse über Max:

  • Max Besuschkow zählt beim VfB Stuttgart zu den größten Talenten
    (Stuttgarter Zeitung.de)
  • VfB-Talente im Blickpunkt – In der Bundesliga tritt der VfB teilweise schon mit der jüngsten Mannschaft eines Spieltages auf. Dahinter sind junge Spieler wie Mart Ristl (18/defensives Mittelfeld) und Arianit Ferati (17/offensives Mittelfeld) in den Fokus von Cheftrainer Huub Stevens gerückt. Beide trainieren schon hin und wieder bei den Profis mit.
    Aus dieser Generation stechen weitere Nachwuchsspieler hervor – Prince Osei Owusu (17/Stürmer) etwa oder Max Besuschkow (17/offensives Mittelfeld). Alle spielen in der U 19 des VfB und sind aktuelle deutsche U-18- oder U-19-Nationalspieler.
    (Stuttgarter Zeitung.de)
  • Max Besuschkow war zur Talentsichtung beim FC Bayern
    (Schwäbisches Tagblatt)

Pressestimmen:

Auszeichnung für die 1. Mannschaft der Herren bei der Sportlerehrung 2014


Sportlerehrung 2014_1

Sportlerehrung 2014 der Stadt Rottenburg

Datum: Mittwoch, 20.05.2015
Ort: Festhalle Rottenburg
Die erste Mannschaft der Herren wurde von der Stadt Rottenburg bei der Sportlerehrung 2014 für die Meisterschaft der Bezirksliga 2013/2014 und den damit verbundenen Landesligaauftieg von Oberbürgermeister Stephan Neher mit einer silbernen Sportplakette ausgezeichnet.
Unterstützt wurde OB Neher von Kulturamtsleiter Karlheinz Geppert und vom Sportbeauftragten der Stadt Rottenburg Manfred Alisch. Durch den Abend moderierte und führte der Geschäftsführer des TV Rottenburg, Norbert Vollmer.

2014.06.06_Meisterfeier_39_2Sportplakette für Ehrensportler 2014Ausgezeichnet wurden:

Kaya Halil Basar, Jan Baur, Andreas Beyerle, Alexander Bez, Cihan Canpolat, Arthur Engraf, Sandro Esser, Michael Geiger, André Gonsior, Fabian Grammer, Kevin Hartmann, Rene Hirschka, Bernd Kopp, Steffen Reichert, Benjamin Schiebel, Alexander Schirm, Marlon Schnabl, Björn Straub, Tobias Wagner und Tim Weber.
An der Veranstaltung wohnten außerdem Martin Haug (1. Vorsitzender), Markus Riel (PR-Team) und unseren beiden Ehrenmitglieder Theo Seelmann und Herbert Noll bei.

Herzlichen Glückwunsch an die 1. Mannschaft der Herren

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Auszeichnung für Max Besuschkow

Das ehemalige FCR-Talent Max Besuschkow aus Rottenburg wurde für die Teilnahme bei den UEFA-Europameisterschaften 2014 der U17-Junioren in Malta ausgezeichnet. Max Besuschkow spielte vier Jahre beim FC Rottenburg bevor er zum VfB Stuttgart wechselte und bis heute dort spielt. Er hat es bis zum Junioren-Nationalspieler gebracht und ist auf dem Sprung in den Profikader des VfB Stuttgart. Drücken wir Ihm fest die Daumen, damit wir ihn, in den nächsten Jahren in der Sportschau bestaunen dürfen. Die Stadt Rottenburg darf stolz sein ein solches Talent in der Stadt zu haben.
„Herzlichen Glückwunsch Max zur Sportlerehrung 2014“

Wer wird geehrt?

Der Gemeinderat der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar hat am 05.06.1979 eine Sportplakette gestiftet.
Mit ihr ehrt die Stadt Rottenburg am Neckar Sportler, die besondere sportliche Leistungen in vom Deutschen Sportbund bzw. Landessportbund anerkannten Sportarten erbracht haben, und zwar Einzelsportler der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar, Sportler, die Mitglieder eines Rottenburger Vereines bzw. Schüler einer Rottenburger Schule sind und Mannschaften der Rottenburger Vereine und der Rottenburger Schulen.
Nähere Informationen finden Sie in den Richtlinien für die Verleihung der Sportplakette. Richtlinien jetzt lesen

Pressestimmen:

Schwäbisches Tagblatt Logo22.05.2015 Presseartikel von Werner Bauknecht lesen

Jede Menge Medaillen

Stadt Rottenburg ehrte ihre erfolgreichen Sportler

Bei der Sportlerehrung der Stadt Rottenburg wurden am Mittwoch 250 Sportler/innen für herausragende Leistungen im Jahr 2014 ausgezeichnet. Das war auch eine Gelegenheit, zu sehen, wie breit das Sportangebot in der Kernstadt und in den Ortsteilen ist
Sportlerehrunge 2014 am 20.05.2015

Bei der Sportlerehrung in der Rottenburger Festhalle zeigten die Stockfechter Amanda Druckworth (im roten Anzug) und Benedikt Mothes ihre Kunst. Bild: Bauknecht

Rottenburg.Der große Erfolg der Mission Olympic – 2013 wurde Rottenburg als aktivste Stadt Deutschlands ausgezeichnet – ist nicht vergessen, wie Oberbürgermeister Stephan Neher in seiner Begrüßung mit Hinweis auf die neu gebaute Volksbank-Arena heraushob. Rottenburg, die Sportlerstadt – die 250 zur Ehrung geladenen Sportler schienen das zu unterstreichen. Doch gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde Sigrund Kofinks gedacht, die, fast 80-jährig, zu Jahresbeginn verstarb. Sie hatte vor allem in leichtathletischen Wurfdisziplinen WM-Titel eingeheimst, aber auch unzählige Deutsche Meisterschaften in ihrer jeweiligen Altersklasse gewonnen.
Zum Auftakt gaben Amanda Duckworth und Benedikt Mothes eine eindrucksvolle Vorstellung ihrer Sportart Stockfechten (Canne de Combat). Dabei bewegten sich die beiden geschickt mit je einem oder auch mal mehr Holzstöcken auf den Gegner zu, ohne ihn schmerzhaft zu treffen oder zu verletzen. Dafür, das wurde rasch deutlich, war Beweglichkeit und Kondition nötig. Bei der Weltmeisterschaft schaffte Duckworth den sechsten, Mothes den neunten Platz.
Die Ehrung nahm Neher gemeinsam mit Kulturamtsleiter Karl-Heinz Geppert und dem Organisator der Veranstaltung, Manfred Alisch, vor. Die Moderation hatte Norbert Vollmer vom TVR übernommen. Der große Abräumer der Veranstaltung war – das kannte man schon aus früheren Jahren – Walter Johnen. Der Kiebinger nahm die Sportlermedaille und danach zahlreiche Auszeichnungen für verschiedene Sportarten in Empfang: Für Meisterschaften im Schießen, im Sommerbiathlon und im Laufen. In dieser Disziplin wurde er Deutscher Meister im Marathon der Altersklasse 65.
Es gab reichlich Teamwertungen wie im Fußball, im Handball, bei den Schützen, den Volleyballern oder den Tischtennisspieler/innen. Viele weitere Sportarten, die man nur am Rande kennt, erhielten Medaillen. Dazu gehörte Stefan Danner (Wushu Verein Tübingen) für Spitzenergebnisse im Wushu, einer chinesischen Kampfkunst. Aber auch Armbrust- und Bogenschießen, Skisport Telemark (Sarah Schaberth wurde Deutsche Meisterin für den Ski-Club Ammertal), Kartslalom, in dem Nico Unterwerner vom ADAC-Ortsclub Ergenzingen erfolgreich war und der Turnierhundesport, den die Hundefreunde Rottenburg erfolgreich betreiben. Für eine Auszeichnung konnte Moderator Norbert Vollmer auch seine beiden Töchter, Leonie und Franka Welsch, auSportplakette in Box für Ehrensportler 2014f die Bühne holen. Sie hatten beim Beachvolleyball überzeugt.
Geehrt wurden auch Sportler, die zwar in Rottenburg leben, aber für auswärtige Vereine starten. Da wurde dann auch der Rottenburger Max Besuschkow ausgezeichnet, der für Deutschland bei der Fußball-U17-WM mitspielte, aber eigentlich beim VfB Stuttgart kickt. Vor allem Leichtathleten von der LAV Stadtwerke Tübingen wurden in der letzten Rubrik ausgezeichnet: Werner Bauknecht als Deutscher Meister im Halbmarathon, Zoe Weigel und Luca Randazzo als Deutsche Meister im Team oder Walter Johnen als Deutscher Meister im Team-Marathon. Aber auch im Sportgewehr-Schießen gab es mit Thomas Wachendorfer (GSV Neckartal) einen deutschen Vizemeister.
WM-Teilnehmer gab es im Nordic Walking (Team Hohenzollern), im Radsport (Wendelsheimer Radverein), Karate, Beachvolleyball oder Pferdesport. Zwischendurch brachte Vollmer die etwa 250 Besucher dazu, sich von ihren Sitzen zu erheben, und einige sportlich anmutende Bewegungen zu machen. „Das macht sie nach der langen Sitzerei wieder fit“, meinte er.

Sportlerehrung 2014 - Aufmarsch der Gladiatoren

Sportlerehrung 2014 in der Festhalle Rottenburg | Aufmarsch der Gladiatoren in Rot

Sportlerehrung 2014 für Max Besuschkow

Sportlerehrung 2014 für das Rottenburger Eigenwächs Max Besuschkow vom VfB Stuttgart und seinem Heimatverein FC Rottenburg