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FCR startet mit einem 3:0-Sieg gegen Pfrondorf in die zweite Saisonhälfte



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirksliga Alb, Nachholspiel vom 10.12.2023, 17. Spieltag
Datum: Sonntag, 18.02.2024 | 14 Uhr
Spielort: MERZ ARENA Rottenburg (Kunstrasenplatz)


Perfekter Auftakt: Tabellenführung ausgebaut

Eine erneut personell gebeutelte Mutschler-Elf gelang am Sonntagmittag vor gut 150 Zuschauern nach einem 3:0-Rückrundenauftaktsieg gegen den Tabellenachten SV Pfrondorf auf dem kleinen Kunstrasenplatz der MERZ ARENA in Rottenburg der perfekte Start in die zweite Saisonhälfte der Bezirksliga Alb und blieb dabei seit dem 19.11. 2023 erstmals wieder ohne Gegentor. Somit konnte man sich für die 1:3-Hinspielniederlage erfolgreich revanchieren.
Die Rottenburger Tore erzielten mit viel Energie Loris Zettel mit seinem zweiten Saisontor, Julian Kiesecker bedankte sich mit seinem Premierentreffer für den Startelfeinsatz und das Vertrauen mit einem spektakulären Tor und René Hirschka mit seinen ebenfalls zweiten Saisontreffer, einem seltenen aber sehenswerten Seitfallzieher auf Kunstgras-Nabenhöhe. Der FCR bleibt somit im noch jungen Jahr ungeschlagen und baut seine Tabellenführung auf nun 4 Punkte aus.
Der FC Rottenburg weißt den starken SV Pfrondorf eindrucksvoll in die Schranken. Alle hatte vor dem Spiel vor den Pfrondorfern um ihren Toptorjäger Daniel Schreier, die nach zuletzt sechs sieglosen Spielen deswegen angefressen und heiß waren gewarnt, desto imposanter war wie FCR-Coach Marc Mutschler seine Truppe mental wie spielerisch darauf eingestellt und eingeschworen hat. Das Spiel zeigte dann auch die Stärken des SV Pfrondorf, doch der FCR hielt dagegen und manifestierte seine Spielweise mit starken Pressing, Kampf, Wille und One-Touch-Fußball. Jedoch musste man immer wieder die Gäste von Ex-FCR-Jugendtrainer Bernd Geiser gewähren lassen, die dann auch nach dem 0:3 sich nie aufgaben und bis zum Schluss ein hartnäckiger Gegner blieb. Die Jungs um Kapitän René Hirschka hatten es immer wieder drauf die richtige Antwort zu geben, auch mit einem starken Torhüter Julian Häfner den nötigen Rückhalt die Null zu halten. Wir, also der FC, hatte an diesem schönen Wintertag ziemlich viel richtig gemacht und die gegnerischen Fehler gnadenlos bestraft.
So begann der FCR zielstrebig und kam in den ersten 12 Minuten zu fünf sehr guten Möglichkeiten früh in Führung zu gehen. Gleich in der 1. Minute verpasste es Melwin Ruckaberle das 1:0 zu machen, sein Ball kullerte knapp am Pfosten vorbei. Eine Minute später war es Jan Baur, der es aus gut 40 Metern mit einem Gewaltschuss probierte, allerdings übers Tor. Nach einem geilen Steckpass von Hirschka, der im Übrigen mit Szenenapplaus belohnt wurde, schickte er Raphael Langer, allerdings leider erfolglos. Eine Doppelchance von Ruckaberle und Seidel, der als Stürmer in einer Doppelspitze agierte, verpassten es ebenfalls die Führung zu machen, die mittlerweile hochverdient gewesen wäre. Julian Kiesecker, gehörte mit seiner Laufbereitschaft und Einsatz heute zu den stärksten Akteuren bei den Roten, kam dann auch noch zu einem Torschuss.
Dann die 17. Minute und der Auftritt von Loris Zettel. Ein langer Ball aus dem Mittelfeld erreichte über links kommend Raphael Langer, der Zettel im Zentrum sah, die Kugel flach dorthin spielte und Zettel aus dem Lauf mit viel Schmackes flach ins untere linke Eck drosch. 1:0 und das völlig verdient.
Es dauerte bis zu 33. Minute, bis der SVP zu seiner ersten echten nennenswerten Torchance kam. Nach einem sehenswerten Scherenschlag eines Pfrondorfers, wurde dieser aber noch zur Ecke abgefälscht, tolle Szene. Die anschließende Ecke wurde ebenfalls abgefälscht und somit entschärft.
Es war Zeit für das 2:0 für den FCR. Ein steiler Pass aus der Defensive in die Spitze erreichte Oleh Stepanenko, der dann dachte er wäre im Abseits, zum Schiri schaute, der ließ seine Arme unten und sich dann auf den Weg über die linke Seite machte und von dort aus die Kugel in die Box brachte. Dort spekulierte Kiesecker, der dann die Kugel in der 35. Minute spektakulär aus Luft halb liegend und akrobatisch (siehe Bilder) im 5er am Pfrondorfer Keeper Jonathan Wurzler vorbei ins Tor beförderte. Wow, ein richtig geiler Premieren-Treffer vom Juli. Die Pfrondorfer währenddessen haderten mit dem insgesamt gut leitenden Schiedsrichter Frank Kössig von den Sportfreunden Obertalheim. Ja das ist so ein Ding für einen Schiri der keine echten Assistenten an der Linie hat, deshalb gilt weiter spielen bis der Schiri abpfeift und das haben die Gäste aus Pfrondorf in dieser Szene nicht zu 100% gemacht. Der FCR war in diesem Moment abgezockter und nutzte die Gelegenheit eiskalt aus.
Die Pfrondorfer ein wenig angefressen hatten nun Wut im Bauch und antworteten mit einem Freistoß aus gut 30 Meter von Daniel Schreier. Er traf „nur“ das Lattenkreuz, also Glück für den FC nicht gleich den Anschlusstreffer kassiert zu haben. Ein weiterer guter Torschuss der Gäste ging dann noch übers Tor. Aber man hat in den letzten zehn Minuten gesehen, daß man die Pfrondorfer nie abschreiben darf. Es blieb beim 2:0 für den FCR zur Pause.


Kämpferisch eine Super Leistung
Kaum aus der Kabine auf dem Platz, stand es in der 46. Minute dann auch schon 3:0. Stepanenko spielte eine Ecke kurz zu Lukas Behr, der schaltete schnell und flankte die Kugel ins Zentrum der Box. René Hirschka setzte sich im Getümmel durch, der Ball kam auch passend zu ihm und irgendwie im Liegen direkt über der Kunstgrasnabe netzte er mit Wucht per Seitfallzieher den Ball flach ins lange Eck zur 3:0-Führung – eine kleine Vorentscheidung – doch Pfrondorf dachte nicht dran und spielte tapfer weiter, gab sich nicht auf. Ja der René, der macht eben immer irgendwie solche außergewöhnlichen und sensationellen Tore. Wie bei den beiden Toren zuvor war der Rottenburger Jubel überwältigend. Gefühlt hatte Hirschka übrigens mehr Ballkontakte mit dem Kopf als mit dem Fuß, außergewöhnlich das Kopfballspiel unseres Kapitäns.
Die besseren Chancen blieben aber weiterhin dem FC vorbehalten. Ein Hammerschuss von Behr (48.) aus gut 25 Meter konnte der Pfrondorfer Keeper eben noch zur Ecke klären. Mutschler nahm nun Stürmer Ruckaberle vom Feld (64.) und brachte die eher defensivere Variante mit Alu Diedhiou ins Spiel. Die nächste Chance dann leitete Jan Baur ein, der mit einem sehr langen Ball aus der eigenen Defensive Stefan Seidel schickte und der dann knapp am langen Pfosten das Ziel nur knapp verfehlte. Schade, tolle Aktion von Beiden.
Stepanenko probierte es dann auch nochmal aus gut 30 Meter. Sein Schuss kam wie ein Strich, doch stand da noch Pfrondorfs Keeper im Weg. Eine spektakuläre Flugshow präsentierte dann FCR-Keeper Julian Häfner, der einen Schuss der Pfrondorfer in der gleichen Minute wie eben Stepanenko´s Schuss (69.) aus dem oberen rechten Winkel rausfischte. Wahnsinn, dafür hat er bestimmt bei seinem Torwarttrainer Jürgen Haug den Flugschein gemacht.
Mutschler nahm dann einige Wechsel vor (74, 80., 84.) und brachte mit Bader und Carta sowie den Doppelwechsel Johner und Francisco vier weitere frische Kräfte ins Spiel. Es gingen Stepanenko, der rotgefährdete Zettel, Langer und Seidel gleich vier Leistungsträger vom Feld. Mutige Veränderungen im Spiel des FCR, doch Mutschler hatte da seinen Plan den er verfolgte und durchzog.
Francisco hatte dann kurz nach seiner Einwechslung auch gleich seine erste Chance. Ein Torschuss von Pfrondorf (89.) sowie ein abgefälschter Torschuss von Bader (45.), dessen Ecke Kiesecker nur knapp neben das Tor setzte, waren die Schlusspunkte im Spiel. Nach 3 Minuten Nachspielzeit war dann Schluss – und es fielen zur Verwunderung Vieler keine Tennisbälle. Ja unsere Fans wollen Fußball sehen und keine Unterbrechungen wie in den Bundesligen.
Fazit
Am Ende war es ein verdienter 3:0-Heimsieg und ein perfekter Start in die zweite Saisonhälfte. „Es war kämpferisch eine super Leistung, man hat gemerkt daß die Jungs unbedingt gewinnen wollten. Es war natürlich ganz klar eine Einstellungssache der Jungs und das haben sie gut gemacht. Dennoch war phasenweise noch sehr viel Luft nach oben, das muss man auch klar sagen. Pfrondorf durften wir in keinster Weise unterschätzen, das haben wir im Hinspiel schmerzlich erleben müssen. Wir wissen wie es laufen kann, wenn die Pfrondorfer mal so richtig loslegen und man sie ins Laufen bringt. Wenn der Lattenknaller von Schreier rein geht, dann kann die Partie eventuell schnell nochmal kippen. Doch am Ende war das Ganze verdient. Glückwunsch an die Jungs. Jetzt geht es mit breiter Brust in die Woche zu starten um auch die anstehenden englischen Wochen zu überstehen, das wird dann schon noch ganz schön knackig, da brauchen wir einen breiten Kader. Es sind leider noch viele verletzt, in der Summe glaube ich neun Spieler die aktuell nicht am Start sind, die kommen nach und nach aber wieder zurück und dann wird es auch wieder besser“, so ein abschließendes Fazit von FCR-Trainer Marc Mutschler.
Nachdem man das Jahr mit vier Siegen aus vier Testspielen begann, blieb man auch im ersten Pflichtspiel im neuen Jahr ungeschlagen und konnte damit sogar noch die Tabellenführung auf 4 Punkte vor dem TSV Hirschau ausbauen. Die obligatorische Weste in den Heimspielen – erstmals in dieser Saison in der MERZ ARENA auf Kunstrasen –  bleibt weiter blütenweiß, bei jetzt 7 Siegen aus 7 Spielen und 18:2 Toren.
Am kommenden Sonntag (25.02. um 14:30 Uhr) geht es auf die Schwäbische Alb zum Tabellendreizehnten TSG Upfingen. Es wartet dort ein heimstarker Aufsteiger auf die Mutschler-Elf. Am Mittwoch darauf (28.02. um 18:30 Uhr) geht es in einem Nachholspiel zur SGM Dettingen/Glems. Zum nächsten Heimspiel (03.03. um 14:30 Uhr) erwartet der FCR – voraussichtlich wieder im Hohenbergstadion – die 2. Mannschaft der TSG Tübingen. Wir hoffen dabei wieder auf ein volles Stadion!


Pressestimmen

Hirschkas Seitfallzieher zum Sieg
Artikel lesen | Paul Junker am 19.02.2024 | Schwäbisches Tagblatt

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg
Julian Häfner – Raphael Langer (84. Francisco), René Hirschka (C), Stefan Seidel (84. Johner), Loris Zettel (80. Carta), Jan Baur, Lukas Behr, Melwin Ruckaberle (64. Diedhiou), Stanislav Votentsev, Julian M. Kiesecker, Oleh Stepanenko (74. Bader)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Alioune K. Diedhiou, Jakob Bader, Mauro Carta, Tim Johner, Daniel Wiedmaier, Manuel Weber, Patrick Francisco
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
1:0 Loris Zettel (17.)
2:0 Julian M. Kiesecker (35.)
3:0 René Hirschka (46.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Frank Kössig (Spfr Obertalheim, Schiedsrichtergruppe Nördlicher Schwarzwald)
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
ca. 150

Ausblick

Weiter geht´s am kommenden Sonntag, den 25.02. mit dem 18. Spieltag beim Tabellendreizehneten TSG Upfingen. Spielbeginn auf dem Rasensportplatz in St. Johann-Upfingen ist um 14:30 Uhr. Das Spiel wird geleitet von Schiedsrichter Matthias Grobs von SC Wellendingen (SRG Rottweil).

FCR gewinnt ohne “10” gegen das Topteam des VfL Nagold nach 0:2 mit 3:2



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Testspiel
Datum: Samstag, 03.02.2024 | 12 Uhr
Spielort: MERZ ARENA Rottenburg (Kunstrasenplatz)


Aus 0:2 mach 3:2 – FCR schlägt erneut Topteam

Am Samstag des Elfmeterballs empfing der FCR um 12 Uhr auf dem Kunstrasen der MERZ ARENA den ehemaligen Verbands- und aktuellen Landesligasechsten VfL Nagold und konnte dabei im dritten Vorbereitungsspiel erneut ohne “10” mit 3:2 (0:1, 0:1) den dritten Sieg einfahren. Bei den 3x 30 Minuten erzielten 2x Lukas Behr und Melwin Ruckaberle die Tore. Kapitän René Hirschka musste passen, da er als Veranstaltungs-Organisationsleiter in der Festhalle wichtige Vorbereitungen für den Elfmeterball treffen musste.
Das Spiel gegen den Favoriten wurde über weite Strecken offen gestaltet, obwohl man anerkennen muss, daß die Nagolder klasse Einzelspieler in ihren Reihen hatten. Der FCR – wieder ohne 10 – war aber die Mannschaft die schon nach 4 Minuten hätte 1:0 führen können, doch Behr scheiterte unglücklich frei vor Nagolds Keeper Joel Mogler. Vier Minuten später hatte dann auch der VfL seine erste fette Chance als sie nach einem schnellen Angriff zu einen völlig freien Mitspieler quer legten, doch sie mit dem leicht erkrankten Max Blesch erstmal ihren Meister fanden.
In der 14. Minute ging Nagold dann doch in Führung, die bis dahin zeigten, daß sie nicht umsonst in der Landesliga oben mitspielen. Dabei ließ der 24-jährige Stürmer Elias Bürkle unsere Abwehr alt aussehen und vollendete zur 0:1-Führung für Nagold. Ob die Führung verdient war, lässt sich da hingestellt. Mit Bader auf Rottenburger Seite  (20.) und Nagold mit einem starken Kopfball (22.) hatten beide Teams noch jeweils eine Topchance, bevor es in die erste Drittelpause ging. FCR-Coach Mutschler wollte in diesem Spiel einiges neu ausprobieren wie z.B. für Neuzugang die optimale Position finden und hatte deshalb viele taktische Änderungen parat und einigte sich deshalb vor dem Spiel mit dem am Saisonende scheidenden Nagolder Trainer Armin Redzepagic und Schiedsrichter Sebastian Flegr vom SV Unterjesingen auf 3x 30 Minuten anstatt 2x 45 Minuten um einmal mehr taktische Variationen bzw. fehlerhafte Aktionen mit seinen Spielern intensiver während des laufenden Spiels zu besprechen.
Im zweiten Drittel hatte der FCR schon mehr vom Spiel und mit Stepanenko (34.), Behr (36.) und Oeschger (41.) drei gute Chancen. Aber auch Nagold ließ sich nicht lumpen und scheiterte einmal mehr an FCR-Keeper Juli Häfner (35.), der für den geschwächten Blesch nun das Tor hütete. Allerdings, ausgebufft wie die Nagolder sind, machten sie dann doch das 2:0 und zwar wurde wieder unsere Abwehr ausgetänzelt und beim 1 gegen 1 ließ Nagold´s Jürgen Schechinger Häfner keine Chance und traf in der 48. Minute zum 0:2.
Doch das befürchtete Fracksausen auf Rottenburger Seite auf eine drohende Klatsche nach dem 0:2 blieb aber aus, im Gegenteil, der FCR zeigte Moral und bestimmte in vielen Phasen sogar nun das Spiel, blieb aber in seinen Abschlüssen wie schon so oft unglücklich. Es braucht einfach noch mehr Mut im Abschluss. Nagold erzwang bei ihren beiden Treffern ihr Glück mit wirklich starken Einzelleistungen bei dem unsere Abwehr nicht immer wirklich gut aussah. Mit den alten Hasen wie Behr, Baur oder Oeschger stabilisierte nun der FC mit deren Präsenz und Erfahrung immer wieder das Spiel.
Glück hatte der FCR dann nochmal in der 52. Minute, als Nagold das leere Tor nicht traf und darüber schoß. Nach einer weiteren sehr guten Möglichkeit zum Anschluss durch Ruckaberle (54.) ging es dann ins die zweite Drittelpause.
Ja das dritte Drittel gehörte dann voll und ganz dem FCR, obwohl Nagold besser ins Spiel fand, denn in der 68. Minute vergaben sie erneut eine gute Möglichkeit auf 3:0 zu erhöhen. Respekt an das Team um Marc Mutschler, sie bleiben ruhig und konzentriert und gaben sich nicht auf, im Gegenteil, denn jetzt schlugen unsere Jungen zu. Ein Freistoß von Diedhiou an die Latte konnte Ruckaberle in der 69. Minute leider nicht verwerten. Ja, viele dachten das wird hier und heute eh nichts mehr, doch dann kamen die wohl besten 5 Minuten des FCR in dieser Saison.
Lukas Behr, ja schon mit Wut im Bauch, schoss die Kugel dann in der 75. Minute trocken und eiskalt ins kurze Eck zum 1:2- Anschluss. Die Roten bleiben weiter am Ball, die Nagolder ließen sich hinten reindrängen und schon viel der Ausgleich. Behr wurde in der Box geil angespielt, fackelte nicht lange und vollendete ins lange Eck zum 2:2. Was war denn da los, dachten sich nun die Meisten in der MERZ ARENA. Die Nagolder schon ein wenig verdutzt, wenn nicht geschockt, hatten weiterhin nichts entgegenzusetzen und mussten nur eine Minute nach dem Ausgleich auch schon das 2:3 hinnehmen.
Ein Freistoß auf Höhe des Halbkreises vor der Box war Ausgangspunkt zum Höhepunkt des Spiels. Melwin Ruckaberle, der junge „Seicher“, erst 18 Jahre alt, traute es sich zu die Verantwortung zu übernehmen und schnappte sich die Kugel, lief an und lenkte geschmeidig und mit viel Effet die Kugel oben rechts aber sowas in Winkel zur 3:2-Führung. Wow, Melwin, was für eine geile Kiste – Marke Tor des Monats. Ja wie schon in den ersten beiden Testspielen haben unsere Jungs es drauf geile Buden zu machen – Weiter so!!
Fazit
„Wir sind sehr zufrieden, dennoch darf man das Spiel wie schon gegen Ofterdingen nicht zu hoch bewerten, da die Nagolder ebenfalls auf zwei gute Spieler verzichten mussten und ebenfalls geschwächt auftraten. Die Leistung von uns war schon gut, muss man schon so sagen“, lobte FCR-Trainer Marc Mutschler trotz allem seine Mannschaft. „Darauf können wir aufbauen, vorallem mit dem Pressingverhalten in der Offensive, da bin ich sehr sehr zufrieden. Langsam verinnerlichen wir unsere Maßnahmen, so daß wir dann auch unsere Tore schießen und möchte auch daran weiter arbeiten“, so Mutschler weiter.
Unsere Mannschaft ließ sich nach dem 0:2 nie locken, blieb ruhig und wurde nie hektisch. Die Entwicklung einiger unserer jungen Spieler wie Kiesecker, Angerer, Ruckaberle, Bader, Epple aber auch Johner machen immer mehr Fortschritte, die anderen wie Langer oder Rohrer haben sich mittlerweile etabliert und sind fester Bestandteil in den Planungen von FCR-Trainer Marc Mutschler.
Apropos Rohrer. Der Moritz verletzte sich schon im ersten Drittel so schwer, daß er ins Krankenhaus, mit dem Verdacht auf eine Außenbandverletzung, musste. Rohrer wird uns zunächst so die ersten Diagnosen mindestens 8 Wochen fehlen, so Mutschler. Doch wir haben Hoffnung, daß der Heilungsprozess einen schnellen Verlauf nimmt, denn wir brauchen den Moritz für unser Spiel!
Der ehemalige Verbandsligist VfL Nagold ist aktuell trotz des Sieges nicht der Maßstab des FCR, denn das ist eine Mannschaft die mitspielt, was dem FCR mehr entgegenkommt wie die meisten Bezirksligamannschaften, die gegen den FCR meist oder oft erstmal sich hinten reinstellen und dicht machen.
Nach dem Rangendingen-Spiel am Mittwoch müssen unsere Jungs nochmal bei unsere „Fasnetparty am Schmotziga“ in der Zehntscheuer ran u.a. mit Auf- und Abbau und sowie hinter den Bars schuften, doch danach dürfen sich Jungs dann nach diesen ersten schweren Wochen über die Hauptfasnet erstmal ausruhen, bevor wir am 18. Februar gegen den SV Pfrondorf in die Rückrunde einsteigen.


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Maximilian Blesch (31. Häfner) – Raphael Langer, Stefan Seidel (47. Angerer), Jan Baur (C), Lukas Behr, Leon Oeschger (66. Johner), Stanislav Votentsev, Moritz Rohrer (12. Diedhiou), Jakob Bader (47. Ruckaberle), Julian M. Kiesecker, Oleh Stepanenko (66. Carta)
Auswechselbank FC Rottenburg
Julian Häfner – Mauro Carta, Alioune Kane Diedhiou, Tim Johner, Melvin Ruckaberle, Daniel Angerer
Beim FC Rottenburg fehlten:
René Hirschka, Bernd Kopp, Manuel Weber, Patrick Francisco, Lennis Eberle, Nick Heberle, Loris Zettel, Marcel Epple, Bastian Rosato, Dario Bedic
Trainer- und Betreuerstab:
Trainer Marc Mutschler
Tore:
0:1 Elias Bürkle (14.)
0:2 Jürgen Schechinger (48.)
1:2 Lukas Behr (75.)
2:2 Lukas Behr (79.)
3:2 Melwin Ruckaberle (80.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Schiedsrichter:
Sebastian Flegr (SV Unterjesingen, SRG Tübingen)
Zuschauer:
ca. 50

Nächste Spiele

Die Vorbereitungsspiele zur Rückrunde:
  • Samstag, 20.01.2024 um 14 Uhr: FC Rottenburg – SV Degerschlacht (abgesagt)
  • Sonntag, 28.01.2024 um 16 Uhr : FC Rottenburg – TSV Ofterdingen 4:1
  • Donnerstag, 01.02.2024 um 19 Uhr: FC Rottenburg – SG Felldorf/Bierlingen 8:2
  • Samstag, 03.02.2024 um 12 Uhr: FC Rottenburg – VfL Nagold 3:2
  • Mittwoch, 07.02.2024 um 19 Uhr: SV Rangendingen – FC Rottenburg
Rückrundenauftakt Bezirksliga, 17. Spieltag, Saison 2023/24:
  • Sonntag, 18.02.2022 um 14 Uhr: FC Rottenburg – SV Pfrondorf

Ausblick

Am kommenden Mittwoch, den 07.02. spielt die Mutschler-Elf im letzten Testspiel vor Bezirksligastart beim Bezirksliga-Zehnten Zollern SV Rangendingen. Spielbeginn auf dem Kunstrasenplatz bei der Feuerwehr in Rangendingen ist abends um 19 Uhr. Danach ist die Mannschaft bei unserer “Fasnetparty am Schmotziga” nochmal im Großeinsatz und hat dann über die Hauptfasnet vom Coach frei bekommen, bevor dann am Fasnets-Dienstag der Countdown auf den Rückrundenstart gegen den SV Pfrondorf beginnt.

Mutschler-Elf landet 8:2-Kantersieg im Test gegen die SG Felldorf/Bierlingen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Testspiel
Datum: Donnerstag, 01.02.2024 | 19 Uhr
Spielort: MERZ ARENA Rottenburg (Kunstrasenplatz)

8 Tore gegen den ungeschlagenen A-Liga-Tabellenführer

Am Donnerstagabend unter Flutlicht kanzelte der Bezirksliga-Tabellenführer FC Rottenburg den A2-Liga-Spitzenreiter Nördlicher Schwarzwald SG Felldorf/Bierlingen, vor einer Geisterkulisse und fast schon unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sehr souverän mit 8:2 ab und bestätigte nach dem 4:1 gegen Ofterdingen seine starke Frühform. Die Rottenburger Tore erzielten Rohrer, Stepanenko, Bader, 2x Ruckaberle, 2x Behr sowie Hirschka und es hätten durchaus mehr sein können, ja müssen. Am Samstag um 12 Uhr wartet nun mit dem VfL Nagold ein echter Härtetest.
Die Mutschler-Elf schießt sich im Ausblick auf den Bezirksliga-Rückrundenstart weiter warm und das wieder mit einer komplett umgestellten Startelf. Doch wie auch schon beim Ofterdingen-Spiel war FCR-Trainer Marc Mutschler erneut nicht mit allem zufrieden was er gesehen hat und deshalb hängt er den 8:2-Kantersieg gegen einen A-Ligisten nicht zu hoch.
In der Anfangsphase nahm der FCR sofort das Spiel an sich und war auch durchweg spielbestimmend, hatten dann aber auch erst in der 6. Minute durch Oleh Stepanenko den ersten Torabschluss. Den ersten Treffer setzte dann doch aber die SGM mit ihrer ersten Möglichkeit: Toptorjäger Thomas Baur, der über das gesamte Spiel durch stets gefährlich war, erzielte inmitten der FCR-Drangphase nach 16 Minuten das 0:1, nachdem er einem langen Ball aus der eigenen Hälfte erfolgreich verwerten konnte. Da war dann kurz sie Stimmung weg beim FCR. Doch sie haben sich nicht runterziehen lassen und gaben postwendend durch einen geilen Distanzschuss eine Minute später (17.) durch Moritz Rohrer und dem 1:1-Ausgleich die passende Antwort.
Nachdem dann zunächst Jan Baur (17.), René Hirschka´s Volleyabnahme (21.) sowie der Doppelchance von Daniel Angerer und Jakob Bader (27.) keinen Erfolg brachten, machte es Oleh Stepanenko besser und erwischte ein Flanke von rechts perfekt am linken Strafraumeck stehend mit dem linken Außenrist volley und zirkelte in der 42. Minute die Kugel unhaltbar ins lange Eck. Das war dann mal ein richtig geiles Tor vom Oleh! Zwei Minuten später (44.) zeigte Jakob Bader seine Stürmerqualitäten und staubte einen Schuss von Tim Johner erfolgreich zum 3:1 ab. So ging es dann auch in die Pause.
In der zweiten Halbzeit sahen wir dann ein starkes Spiel unserer Mannschaft mit viel Engagement und Einsatz. Mit schnellen Direkt- und Doppelpassspiel ließ man den Gegner nur noch selten zur Entfaltung kommen. Trotz der fünf Wechsel zur Halbzeit, gab es keinen Bruch im Rottenburger Spiel. So traf der eingewechselte Melwin Ruckaberle in der 48. Minute zum 4:1, somit war dann auch der Bann der Dagistan-Elf weitestgehend gebrochen. Nach einem harmlosen Torschuss der Felldorfer, scheiterte der ebenfalls eingewechselte Loris Zettel freistehend vor SGM-Keeper Chris Kramer und vergab damit eine 100%ige.
Nach zwei weiteren Topchancen von Stepanenko (58.) und Behr (60.) erzielte Lukas Behr in der 62. Minute das 5:1, nachdem Neuzugang Stefan Seidel eine perfekt getimte Ecke auf dem Kopf von Behr brachte und unser 11er mit Wucht die Kugel an die Unterkante der Latte im Tor einnetzte. Wow, was für ein Kopfball der Marke Hirschka, Geil! Wiederum zwei Minuten (64.) später war es wiederum Ruckaberle, der mit seinem zweiten Treffer in optimaler Mittelstürmermanier den Ball volley zum 6:1 im Tor versenkte. Was war mit den Jungs an diesem Abend los, ein Tor schöner als das andere.
Doch mitten ins Power Play des FCR, als man schließlich hinten aufmachte und die Absicherung vernachlässigte, nutzte das Schlitzohr Thomas Baur einen langen Ball auf ihn und überlupfte FCR-Keeper Juli Häfner und traf zum 2:6 aus Felldorfer Sicht (66.). Diesen Treffer haben wir uns selber eingeschenkt und darf so in Zukunft nicht mehr passieren. Was im Gegensatz zum Ofterdinger-Spiel dieses Mal sehr gut umgesetzt wurde, war dennoch die Kommunikation untereinander.
Das Spiel ging nun nur noch in eine Richtung und so kamen Zettel aus 30 Meter (68.), Bader (69.) und Behr (70.) zu drei weiteren guten Möglichkeiten. Die nächste war dann wieder drin. In der 74. Minute tankte sich Lukas Behr mit einer wahnsinnigen Energieleistung durch die Felldorfer Abwehr und schloss dann final mit einem geilen Lupfer über den Torwart ab. 7:2, das wars dann endgültig, die SGM hatte sich, so schien es, mittlerweile aufgegeben.
Mit einem richtig geilen Steckpass von Hirschka auf der linken Außenbahn in den Lauf von Stepanenko, kam unser ukrainischer Edeltechniker zu einem wunderbaren Abschluss (75.). Nach einer Seidel-Ecke traf der FC erneut die nur Latte (77., Schütze unbekannt) und Rohrer (79.) reihte sich auch nochmal in Schützenliste ein, leider erfolglos.
Ein Höhepunkt dann noch zum Abschluss des Spiels. Der FCR bekam in der Schlussminute nochmal einen Freistoß zugesprochen, allerdings mit ca. 40 Metern etwas abseits des Tores. Doch Hirschka der den Freistoß übernahm, dachte sich, man sah es schon im Anlauf, den mache ich direkt. Alle warteten auf einen langen Ball in die Box. Doch nicht mit Hirschka, der donnerte die Kugel aus dieser schon fast aussichtslosen Entfernung direkt aufs Tor, der Schuss wurde nach halber Strecke noch vom Gegner etwas abgefälscht und landete über dem SGM-Keeper, der im Übrigen den Freistoß verursachte und dafür Gelb bekam, im Tor zum 8:2-Endstand. Der gut leitende Schiedsrichter Emanuel Ilicevic aus Tübingen machte anschließend überpünktlich Feierabend.
Fazit
Als Fazit kann man sagen, daß der FCR erneut eine gute Leistung zeigte und den ungeschlagenen A-Liga-Tabellenführer von Spielertrainer Ümit Dagistan in weiten Strecken des Spiels unter Kontrolle hatte und hochverdient mit 8:2 seinen zweiten Test beendete. „Wir haben unsere Aufgaben wieder ordentlich erledigt und bin optimistisch für die weiteren Aufgaben“, so FC-Coach Marc Mutschler in seinem kurzen Fazit.

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Mauro Carta (46. Zettel), René Hirschka (C), Jan Baur (46. Ruckaberle), Lukas Behr, Tim Johner (46. Seidel), Leon Oeschger (46. Kiesecker), Moritz Rohrer, Jakob Bader, Oleh Stepanenko, Daniel Angerer (46. Votentsev)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Stefan Seidel, Loris Zettel, Melvin Ruckaberle, Stanislav Votentsev, Julian M. Kiesecker
Beim FC Rottenburg fehlten:
Maximilian Blesch, Bernd Kopp, Lennis Eberle, Nick Heberle, Raphael Langer, Manuel Weber, Marcel Epple, Bastian Rosato, Patrick Francisco, Alioune K. Diedhiou, Daniel Wiedmaier, Dario Bedic
Trainer- und Betreuerstab:
Trainer Marc Mutschler, Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
0:1 Thomas Baur (16.)
1:1 Moritz Rohrer (17.)
2:1 Oleh Stepanenko (42.)
3:1 Jakob Bader (44.)
4:1 Melwin Ruckaberle (48.)
5:1 Lukas Behr (62.)
6:1 Melwin Ruckaberle (64:)
6:2 Thomas Baur (66.)
7:2 Lukas Behr (74.)
8:2 René Hirschka (89.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Schiedsrichter:
Emanuel Ilicevic (VfB Stuttgart, SRG Tübingen)
Zuschauer:
ca. 10

Nächste Spiele

Die Vorbereitungsspiele zur Rückrunde:
  • Samstag, 20.01.2024 um 14 Uhr: FC Rottenburg – SV Degerschlacht (abgesagt)
  • Sonntag, 28.01.2024 um 16 Uhr : FC Rottenburg – TSV Ofterdingen 4:1
  • Donnerstag, 01.02.2024 um 19 Uhr: FC Rottenburg – SG Felldorf/Bierlingen 8:2
  • Samstag, 03.02.2024 um 12 Uhr: FC Rottenburg – VfL Nagold
  • Mittwoch, 07.02.2024 um 19 Uhr: SV Rangendingen – FC Rottenburg
Rückrundenauftakt Bezirksliga, 17. Spieltag, Saison 2023/24:
  • Sonntag, 18.02.2022 um 14 Uhr: FC Rottenburg – SV Pfrondorf

Ausblick

Am Elfmeterball-Samstag, also dem 03.02. empfängt die Mutschler-Elf zum dritten Test den Landesligisten VfL Nagold, den wohl härtesten Brocken in der Vorbereitung. Spielbeginn auf dem Kunstrasenplatz der MERZ ARENA ist mittags bereits um 12 Uhr. Anschließend geht es rüber in die Volksbank Arena zum 46. Hallenfußballturnier für Senioren Ü35, dem AH-Klassiker ausgerichtet von der Seniorenabteilung des FC Rottenburg. Ja es geht immer noch weiter. Ab 19 Uhr startet dann der traditionelle Elfmeterball mit der neuen Partyband “Die Vollxrocker” wieder nur ein paar Meter weiter in der Festhalle.