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Bitterer Rückschlag für die Mutschler-Elf nach dem 0:0 gegen TSG Tübingen II



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirksliga Alb, 20. Spieltag
Datum: Sonntag, 19.03.2023 | 15 Uhr
Spielort: MERZ ARENA Rottenburg (Kunstrasenplatz)

Spielballspende der Stadt Rottenburg

Der Spielball für das Spiel gegen die TSG Tübingen II wurde von der Stadt Rottenburg gespendet und zum ersten Heimspiel in diesem Jahr stellvertretend durch Oberbürgermeister Stephan Neher überreicht. Nach einer kurzen Ansprache von OB Neher, wie immer mit ein paar lockeren Sprüchen, der Spielballübergabe mit FCR-Kapitän René Hirschka und einem gemeinsamen Foto der Ballübergabe, konnte dann auch fast pünktlich das Bezirksligaderby angepfiffen werden. Wir bedanken uns bei der Stadt Rottenburg und stellvertretend bei Oberbürgermeister Stephan Neher für die Ballspende und den persönlichen Besuch.

Oberbürgermeister Stephan Neher und FCR-Kapitän René Hirschka mit dem neuen Spielball der Marke Derbystar


Fußballwahnsinn in der MERZ ARENA

Die Mutschler-Elf kam am Sonntag vor einer starken Kulisse von ca. 200 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz der MERZ ARENA nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen die Mittelfeldmannschaft der TSG Tübingen II hinaus. Lukas Behr verschoss im ersten Heimspiel des Jahres nach 30 Sekunden dann auch noch einen Strafstoß übers Tor.
Trotz des ausgezeichneten Saisonstarts wollte FCR-Trainer Marc Mutschler den Gegner nicht unterschätzen: „In dieser Liga gibt es keine Favoriten, an bestimmten Tagen kann jeder jeden schlagen, dennoch müssen wir das Spiel klar gewinnen“, der auch einen Tag nach den verlorenen 2 Punkten immer noch knatschig und ein wenig sprachlos war. Doch zwei der der drei ausgegebenen Ziele für dieses Spiel konnten umgesetzt werden. Mutschler wollte zu Null spielen und ungeschlagen bleiben. Nun gut – das Tor blieb jungfräulich und ungeschlagen blieb man dann auch noch nach dem 20. Saisonspiel, allerdings musste man die Tabellenführung, die man seit dem 11. Spieltag inne hatte, an den SV Croatia Reutlingen abgeben, die ihre Hausaufgaben machten und beim SSC Tübingen mit 3:2 gewannen und nun mit einem von +4 besseren Torverhältnis zum vierten Mal an der Tabellenspitze stehen. Beide Teams haben nun 46 Punkte auf dem Konto, dabei haben die beiden Topfavoriten 9 Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellendritten TSV Hirschau.
Mutschler musste am Sonntag im Vorfeld der Partie erneut viele Ausfälle verkraften: Neben den beiden Routiniers Bernd Kopp und Jan Baur, die längerfristig ausfallen werden, musste man wahrscheinlich zum letzten Mal auf Vizekapitän Leon Oeschger verzichten, außerdem fehlte urlaubsbedingt mit Matze Gampert der Stabilisator im Mittelfeld aber auch verletzungsbedingt Manu Weber sowie Alu Diedhiou und Kylian Tchassem. Nick Heberle saß zwar auf der Bank, doch sein Einsatz kann noch etwas zu früh, er wird wie Oeschger in Dettingen wieder einsatzbereit sein.
Trotzdem kam der FCR gut ins Spiel. Mit der ersten Torannäherung des Spiels wurde dem FC berechtigterweise ein Handelfmeter zugesprochen. Ein hoher senkrechter Ball fiel einem TSG-Spieler auf seinen ausgestreckten Arm. Schiedsrichter Mathias Kossatz aus Ulm entschied sofort auf Strafstoß. Lukas Behr, erst noch im letzten Sommer von der TSG zurückgewechselt zum FCR, sah sich in der Verantwortung, doch schon beim Anlauf erkannte man, daß die Kugel das Ziel nicht treffen würde, zu aggressiv führte Behr den Strafstoß aus, der sich hinterher selber Vorwürfe machte. Der FCR hätte so nach 30 Sekunden mit 1:0 führen können und das Spiel hätte einen anderen Spielverlauf genommen und wäre dann ein ganz anderes geworden.
Der FC war in der Anfangsphase die klar spielbestimmende Mannschaft, Tübingen kämpfte sich in der Folgezeit über viele harte Zweikämpfe in die Partie. So kamen die Unistädter in der 11. Minute auch zu ihrer Chance im Spiel. Vier Minuten später köpfte Kapitän René Hirschka in luftiger Höhe den Ball aufs Tor, von einem TSG-Spieler abgewehrt zu einer von zahlreichen Ecken, die nichts einbrachte.
Im direkten Gegenzug hatte der FCR dann großes Glück, als die TSG zu ihrer ersten richtigen guten Torchance kamen und mit einem Lattenknaller abschlossen, was dann auch die beste Chance der Geiser-Elf im gesamten Spiel war. Es entwickelte sich ein offenes Derby mit viel Zweikämpfen im Mittelfeld. Patrick Francisco scheiterte in der 16. Minute mit einer guten Chance, während die TSG per Kopf nach einer Ecke kontern konnten.
In einem von harten Zweikämpfen geprägten Spiel hatte fortan der FCR bis zur Pause wieder die Oberhand. Behr nach einer Ecke von Hägele (30.), eine 100%ige von Michi Merk, der eigentlich nur den Fuß hinhalten müsste, es aber mit Gewalt probierte und so die Kugel innerhalb des 5ers an die Unterkante der Latte donnerte (36.) und Francisco der in der 37. Minute am starken Verbandsliga-Keeper Luca Berisha scheiterte. Bei der Chance von Merk zuvor bescheinigten die Rottenburger Spieler die in der Nähe beteiligt waren, daß die Kugel klar hinter der Linie war, so hätte es eigentlich zur Pause 1:0 für den FCR stehen müssen, doch es ging torlos in die Kabinen. Ja Freunde, nochmal so ist Fußball, ohne Schiri-Assistenten passieren immer wieder solche Fehlentscheidungen.


Standardschwäche – Videoanalyse soll helfen
Nachdem man noch in der ersten Halbzeit das bislang vielgelobte hohe Pressing total vermisste, schaltete der FC in der zweiten Halbzeit einen Gang hoch, ging läuferisch bis zum Anschlag, suchte die Zweikämpfe und setzte so die TSG in der eigenen Hälfte fest, die dann anfingen je länger das Spiel dauerte mit Mann und Maus zu verteidigen, so wurde es für die Mutschler-Truppe unglaublich schwierig diesen Abwehrwall zu knacken. Dann kam noch das leidige Zeitspiel der Tübinger hinzu, vor allen durch Tübingens Keeper Berisha, welches der Schiri nicht ein einziges Mal ahndete.
Nachdem die ersten zehn Minuten nicht Zwingendes passierte, handelte Mutschler und brachte für die defensiven orientierten Basti Rosato und Loris Zettel die beiden gelernten Offensivspieler Moritz Koch und Basti Narr. Was dann folgte war eine Flut an Ecken und Freistößen für den FCR, die man leider nicht nutzen konnte. In der 57. Minute probierte Hirschka es mit einem Freistoß aus halblinker Position, doch Tübingens Keeper entschärfte sicher. Es folgten eine Reihe an Möglichkeiten locker und auch verdient in Führung zu gehen. Nach einer Ecke scheiterten Behr und Francisco (63.), nochmal Francisco 64.), der zumeist gedoppelt wurde, Hirschka nach Ecke (65.), nach einem klasse Freistoß von Hägele musste ein TSG-Spieler per Kopf klären 68.). Nach den ganzen vergebenen Chance brachte Mutschler mit Lennis Eberle (72.), der nach längerem Auslandsaufenthalt noch reichlich Trainingsrückstand aufwies, ein Stürmertalent auf den Platz. Eberle ersetzte Francisco, der schon wie Hirschka angeschlagen ins Spiel ging. Dann ging´s weiter mit dem Vergeben von guten Chancen. Behr fand im TSG-Keeper erneut seinen Meister (75.), Hirschka köpfte einen seiner zahlreichen Kopfbälle knapp am Tor vorbei (80.) und Behr setzte nochmal an und brachte wie an einer Schnur gezogen die Kugel aufs Tor, aber nur aufs Tor (85.). Mutschler ging nochmal auf´s Ganze und brachte mit Aaron Damm für den glücklosen Michi Merk (86.) einen weiteren Stürmer ins Spiel.
In der Schlussphase plus 4 Minuten Nachspielzeit kam der FCR dann nochmal auf zwei Torchancen durch einen Freistoß von Hirschka (87.) und Basti Narr mit einem Torschuss in der Schlussminute. Ein Minute davor kam die TSG zu ihrer in der zweiten Hälfte einzigen nennenswerten Torchance durch einen Freistoß aus gut 30 Metern. Nachdem der Schiri in der 94. Minute das Spiel abpfiff, war der Jubel bei den Tübingern riesengroß, als hätten sie das Spiel gewonnen. Bei den Rottenburger Spielern herrschte Tristesse, die Köpfe hingen, so daß FC-Coach Marc Mutschler, der ebenfalls enttäuscht dreinschaute, die Spieler im Abschlusskreis mit aufbauenden Worten an zwei seiner Ziele erinnerte und meinte, „Nun sind wir wieder der Jäger, was nicht von Nachteil ist. Wir werden weiter für unser Ziel hart arbeiten.“ Nun kommt es in zwei Wochen, vorausgesetzt der FC und Croatia gewinnen am kommenden Sonntag ihre Spiele, zum großen Showdown um die Meisterschaft.
Fazit:
Die Gastgeber aus Rottenburg kontrollierten nach dem Seitenwechsel zwar das Geschehen, versäumten es aber, in Führung zu gehen. „Wir taten uns schwer, weil Tübingen gut verteidigt und alles rein geschmissen hat“, so Mutschler. Ein Sieg für die Mutschler-Elf wäre hochverdient gewesen, auch aufgrund der sehr vielen Chancen die man nicht nutzte. Noch zu erwähnen wäre die gute Leistung von Tom Vetter, der noch in der Hinrunde die Kickstiefel für den FCR schnürte. Er bekam am Wochenende bereits seinen ersten Einsatz in der Verbandsligamannschaft der TSG Tübingen. Außerdem blieb er seit dem „umzugsbedingten“ Wechsel zur TSG ohne eigenen Treffer, was für die gute Abwehrarbeit um Chef René Hirschka spricht.


Pressestimmen

FC Rottenburg gibt Tabellenführung ab
Manchmal läuft es einfach nicht: „Die TSG hatte zwei Möglichkeiten“, schildert Rottenburgs Trainer Marc Mutschler die Partie, „und wir vergeben eine Möglichkeit nach der anderen. Das ist schon sehr ärgerlich.“ Schon in der ersten Spielminute jagte Lukas Behr einen Strafstoß übers Tor.
Auch viele Standardmöglichkeiten konnte der FCR nicht nutzen. Strittig blieb ein Schuss von Michael Merk, der an die Lattenunterkante ging und wohl „drin war, wie mir einige Spieler erzählt haben“, ergänzte Mutschler.
Paul Junker am 20.03.2023 | Schwäbisches Tagblatt

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg
Julian Häfner – René Hirschka (C), Daniel Gall, Bastian Rosato (56. Narr), Loris Zettel (56. Koch), Michael Merk (86. Damm), Lukas Behr, Raphael Langer, Patrick Francisco (72. Eberle), Moritz Rohrer, Mathias Hägele
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch, Bastian Narr, Nick Heberle, Moritz Koch, Aaron Damm, Lennis Eberle
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
Fehlanzeige
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Mathias Kossatz (RSV Ermingen, Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm)
Besondere Vorkommnisse:
Lukas Behr (FCR) verschießt in der 1. Minute einen Handelfmeter
Zuschauer:
ca. 200


Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)

Ausblick

Weiter geht´s am kommenden Sonntag, den 26.03. mit dem 21. Spieltag und dem Lokalderby bei der SGM Dettingen/Weiler. Gespielt wird auf dem Konrad Ulmer Rasensportplatz in Rottenburg-Dettingen. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

Mutschler-Elf siegt bei der TSG Tübingen II mit 5:1 und rückt auf Platz 2 vor



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirksliga Alb, 5. Spieltag
Datum: Sonntag, 18.09.2022 | 13 Uhr
Spielort: TSG-Sportanlage Tübingen (Kunstrasenplatz)


Derbysieger „Light“

Der FCR gewann am Sonntag hochverdient auf dem Kunstrasenplatz der TSG-Sportanlage das Derby beim Unterbau des Verbandsligateams der TSG Tübingen klar mit 5:1 (1:1). Nach einer schwächeren ersten, überragte das Team von Marc Mutschler in der zweiten Halbzeit nach Toren von 2x Behr, Gampert, Oeschger und Zettel. Der FCR ist damit zurück in der Erfolgsspur.
Effizienter, cleverer, erfahrener: Halbzeitpause bringt die Wende. Es war am Ende eine klare Sache im Derby in der Bezirksliga Alb zwischen der von Bernd Geiser trainierte TSG Tübingen II und den mit zahlreichen Ausfällen erneut gebeutelten FCR der mit einem Durchschnittsalter von 23,4 Jahren immer noch mit einer der jüngsten Bezirksligateams stellte: Doch der breite Kader von FCR-Trainer Marc Mutschler konnte diese Ausfälle, u.a. fiel Toptorjäger Patrick Francisco aus, schadlos kompensieren und rückt nach diesem deutlichen Erfolg wieder vor auf den 2. Platz hinter dem SV Croatia Reutlingen, der sich beim 2:0-Sieg in Zainingen anstrengen musste.
An allererster Stelle muss man dem Schiedsrichter Patrick Seyfried aus Tuttlingen loben, der eine überragende Leistung bot und eigentlich höher pfeifen sollte. Der FCR hatte ein Ziel, dieses Derby „Light“ zu gewinnen und so begann die Mutschler-Elf dementsprechend. Nick Heberle (4.), Doppelchance Basti Narr und Tom Vetter (6.) und Matze Gampert (8.) setzten dabei Top-Chancen erste Zeichen, daß dies heute eine erfolgreicher Mittag werden könnte.
Doch im Fußball kommt es meistens anders als geplant. Die TSG war nach einer ersten Chance in der 26. Minute quasi mit ihren ersten richtigen Vorstoß in der 30. Minute auch gleich erfolgreich. Die FC-Abwehr bekam in der Box die Kugel nicht weg und der freistehende Tübinger Maxim Elster verlud FC-Keeper Max Blesch und traf zur überraschenden 1:0-Führung. Dieser Treffer hatte sich angebahnt, den die TSG zeigte in den letzten Minuten immer mehr Gegenwehr und konnte immer öfter in die Hälfte des FCR vordringen.
Doch keine Minute später, quasi im Gegenzug hatte Kylian Tchassem den Ausgleich auf dem Schlappen. Plötzlich steht Tchassem völlig frei vor TSG-Verbandsliga-Keeper Lukas Weber und schlenzt den Ball dann doch knapp über die Latte, der hätte rein müssen! FC-Trainer Mutschler war nun ganz nervös am Spielfeldrand und putschte mit lauten Anweisungen an seine Jungs und wie wenn sie ihn gehört haben viel auch schon der Ausgleich. Basti Narr konnte sich über links durchsetzen, passte in die Mitte und Behr auf Höhe des Elfmeterpunkte lief noch ein paar Schritte und uneigennützig und ohne Schönspielerei vollendete der Ex-TSG-Spieler im Stile eines Mittelstürmers mit der Picke zum 1:1-Ausgleich.
Der FCR war nun wieder in der Spur, dominierte das Spielgeschehen und kam durch Oeschger (33.), Behr (36.), Oeschger (37.), einen Lattentreffer von Hirschka (42.) und einer weiteren Riesenchance von Gampert in der 44. Minute zu Top-Chancen. Mit einem eher schmeichelhaften Unentschieden für Tübingen ging es in die Pause.


Vorbereitung zum 2 und 3:1 in Perfektion
Nach einer, trotz guter Chancen eher durchwachsenen Leistung der Mutschler-Elf in den ersten 45 Minuten, kamen die Roten umso konzentrierter auch früher zurück aufs Spielfeld und setzten auch gleich zeitig ein weiteres fettes Ausrufezeichen. Denn nach einer Weltklassekombination, anders kann man es nicht bezeichnen, der Live-Ticker auf Fussball.de schrieb sogar „Spielt hier Rottenburg oder die Prime Version von Barca“, ging der FCR nach fünf direkten Ballstafetten eingeleitet durch Tchassem durch Leon Oeschger in der 49. Minute mit 2:1 in Führung – einfach nur geil, man sah in den Gesichtern der FC-Fans aber auch der Tübinger, nur Staunen. Das war Fußball in Perfektion.
Aber auch das 3:1 durch Gampert fiel auf eine ähnliche Art. Wieder kombinierte sich der FCR über fünf Stationen direkt zum Erfolg. Am Ende war diesmal Gampert der Abnehmer, der mit seinem schwächeren linken Fuß in der 55. Minute die Rottenburger Fans jubeln ließ. Au Mann, so eine starke Phase mit echtem Traumfußball haben wir beim FC schon lange nicht mehr gesehen. Das Beste daran war, der FC machte weiter und zelebrierte Fußball, erst recht als die Neuen ins Spiel kamen, allen voran Matze Hägele, der zwei weitere Tore vorbereitete.
Doch zuvor mussten sich die Neuen erstmal integrieren, deshalb wurde zunächst mal in den Verwaltungsmodus geschaltet, es passierte eine Viertelstunde nur wenig bis auf viel Ballbesitz. Behr (70.) und Hirschka (71.) eröffneten dann wieder den Angriff aufs vierte Tor. Die TSG kam zwischenzeitlich in der 74. Minute zu einer sehr guten Chance, die sich aber selber vermasselten. Ein Hammerschuss von Behr (77.) war das Signal zur Schlussoffensive. Nachdem Blesch mit einer souveränen Faustabwehr den Anschluss vereitelte, kam die Zeit von Comebacker Hägele. Ein perfektes Zuspiel auf Behr, der den Tübinger umspielte und zum 1:4 (87.) einschob, folgte das 1:5 durch Zettel. Ein perfekt getimte Flanke von der rechten Seite fand in Zettel auf der anderen Seite am 2. Pfosten direkt auf den Fuß seinen Abnehmer, der mühelos den hochverdienten 1:5-Endstand perfekt machte. Oeschger mit einer Doppelchance in den Schlussminuten hätte das Ergebnis noch höher schrauben können, nein müssen.
Aber bleiben wir realistisch, ein 5:1 beim Aufsteiger TSG Tübingen II hätte zuvor auch niemand getippt, zudem die Tübinger ein Woche zuvor die SG Reutlingen noch mit 6:5 besiegten. So bleibt Tübingen in dieser Saison ein gutes Pflaster für den FC. Erst das 6:0 gegen den SSC Tübingen, dann das 8:0 im Pokal beim SSC Tübingen II und nun das 5:1 bei der TSG Tübingen II. So kann es weiter gehen. Nun folgt das für viele lang erwartete Lokalderby gegen Dettingen/Weiler. Dabei dürfte Marc Mutschler wieder auf einige Spieler zurückgreifen können, u.a. auf Torjäger Patrick Francisco. Eigentlich sollte man nach so einem Sieg niemanden hervorheben, doch da gab es einen Spieler der wohl sein bestes Spiel im Trikot des FC machte und das war auf der rechten Abwehrseite der junge 19-jährige Moritz Rohrer. Die zuletzt gezeigten geschlossenen Mannschaftsleistungen wurde heute nochmal getoppt.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Derbysieger, Derbysieger, hey, hey! Insgesamt sind wir wieder gut ins Spiel gekommen, hatten jedoch ein Phase von 10 Minuten wo wir schwimmen und prompt in Rückstand geraten. Aber nur drei Minuten nach der Führung für die TSG Tübingen II muss es 1:1 stehen – Tachassem steht im Sechzehner allein vor dem Torspieler, schießt den Ball aber über das Tor. Hier müssen wir noch effektiver werden und solche Chancen eiskalt nutzen! Dafür gleichen wir nach nochmals drei Minuten durch Behr aus, sodass wir trotz anfänglichem Rückstand wenigstens mit einem 1:1 in die Halbzeit gehen können – was angesichts des Spielverlaufs zu wenig für uns war.
Jetzt hieß es volle Konzentration! Keine vier Minuten nach Wiederanpfiff haben wir gezeigt was wir können – ein perfektes Kombinationsspiel, das Oeschger zum 1:2 vollendet! 5 Minuten später schiebt Gampert den Ball ins linke Ecke zum 1:3. Danach haben wir mehrfach gewechselt und die Frischen haben dann nochmals Dampf gemacht! In der 88. Minute machte Behr seinen Doppelpack perfekt und quasi mit dem Abpfiff erzielte Zettel das 1:5.
Heute haben wir gezeigt, dass wir kämpfen können und zwar bis zum Schluss! Trotz dem Sieg müssen wir uns eingestehen, in der Box nicht effektiv genug zu sein. Und jetzt heißt es wie immer, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Als nächstes erwarten wir die SGM Dettingen/Weiler.


Pressestimmen

Rottenburger Rausch nach der Pause
Artikel lesen | Jannis Hegele am 19.09.2022 | Schwäbisches Tagblatt

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg
Maximilian Blesch – René Hirschka (C), Bastian Rosato, Tom Vetter (70. Hägele), Lukas Behr, Bastian Narr (85. Weber), Leon Oeschger, Matthias Thomas Gampert, Nick Heberle (86. Gall), Moritz Rohrer, Kylian Tchassem (72. Zettel)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Julian Häfner – Bernd Kopp, Daniel Gall, Loris Zettel, Manuel Weber, Mathias Hägele
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
1:0 Maxim Elster (30.)
1:1 Lukas Behr (33.)
1:2 Leon Oeschger (49.)
1:3 Matthias Thomas Gampert ( (55.)
1:4 Lukas Behr (87.)
1:5 Loris Zettel (90.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Schiedsrichter:
Patrick Seyfried (SV Durchhausen, Schiedsrichtergruppe Tuttlingen)
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer:
ca. 80

Ausblick

Weiter geht´s am kommenden Sonntag, den 25.09. mit dem Lokalderby gegen die neugegründete und von Alexander Schreiner und dem Ex-FC´ler Michael Eberhardt trainierten SGM Dettingen/Weiler. Gespielt wird im Hohenberg-Stadion in Rottenburg. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

C1-Junioren scheitern mit 0:1 im Bezirkspokal bei der U16 der TSG Tübingen



TSG Tübingen U16 – FC Rottenburg U15 1:0 (1:0)

C-Junioren Bezirkspokal Alb | 3. Runde
Datum: Mittwoch, 21.11.2018, Nachholspiel vom 23.10.2018
Spielbeginn: 18:45 Uhr
Spielort: TSG-Gelände Tübingen, Rasenplatz
Schiedsrichter: Paul Storek (SV 03 Tübingen, SRG Tübingen)

Teamspirit ist trotz Niederlage zurück!

Beim Abendspiel im Bezirkspokal am Mittwoch, den 21.11. schwor Trainer Giuseppe Perrino noch in der Kabine seine Spieler auf des Spiel ein, denn mit einem Sieg wäre die Chance groß gewesen sogar ins Pokal-Halbfinale einzuziehen. Denn im Viertefinale hätte man dann in einem Heimspiel die Leistungsstaffel-Kicker der SGM Hayingen/Pfronstetten/Zwiefalten zu Gast gehabt. Doch leider kam alles ganz anders. Die Spieler hingen deshalb an Perrino´s Lippen und waren sehr konzentriert. Es war ein schöner Moment, zumal auch unser Abwehrchef Ben Kronentaler nach seiner langen Rotsperre ins Team zurückkehrte. Schon beim Warmlaufen merkte man, daß die Jungs heute was vor hatten und was reißen wollten.
Hochmotiviert ging man trotz mit nur 12 Spielern angreist die 1. Halbzeit an, in der wir von Anfang an versuchten das Spiel an sich zu reißen. Von Beginn an wollte die Rottenburger U15 ein Zeichen setzen und spielten für den Gegner überraschenderweise offensiv, was die TSG´ler sehr überraschte. An Torchancen mangelte es an diesem Abend nicht, doch leider fehlte das Quentchen Glück, dass uns derzeit nicht zur Seite steht. Allein Ben Kronentaler hatte zwei Riesen Möglichkeiten, traf aber leider nicht das Tor, was den Kampfgeist keinen Abbruch tat.
Die Abwehr stand sicher und ungewohnt hoch wie von Perrino gefordert meist im Bereich der Mittellinie, so konnte man bereits die Tübinger im Spielaufbau stören und holte so schon die Bälle bei den Abschlägen ab. Doch wie schon so oft in der Saison gingen wir durch Unachtsamkeiten kurz vor dem Pausenpfiff in der 28. Minute in Rückstand, denn durch eine Standardsituation konnten die Tübingenr mit 1:0 in Führung gehen, womit man auch in die Pause ging.
Man merkte unseren Jungs während der Halbzeitansprache an, daß sie das Spiel noch gewinnen wollten. Mit dieser Einstellung gingen sie dann wieder zurück auf den Platz. Von Anfang an erhöhten sie dann den Druck und nagelten die Tübinger im eigenen Strafraum fest. Es wurden noch drei weitere gute Torchancen herausgespielt, doch leider stand uns heute der vielzitierte Fußballgott wiedermal nicht zur Seite. Allerdings musste man sich die Niederlage letztendlich selber zuschreiben, denn durch zum Teil fehlendem Stellungs- und Passspiel aber auch das Spiel im Raum wäre verbessungswürdig gewesen. Die Effektiviät im Abschluss fand gar nicht statt, man sollte einfach schneller mal zum Abschluss kommen um ein Spiel erfolgreich zu gestalten und abzuschließen.
Fazit:
Dennoch war es beim „kleinen“ Derby ein starkes Spiel unserer Mannschaft aber auch mit viel Disziplin unserer Jungs wurde es die knappste Niederlage in dieser Saison, welches hätte man auch durchaus gewinnen können. Ja – Weiter so Jungs – das harte und intensive Training macht sich langsam bezahlt, wobei man erwähnen muss, daß mit Abwehrrecke Ben Kronenthaler endlich wieder unser Stabilisator in der Defensive zurück im Spiel ist und die Fäden zieht, so auch der Abwehr wieder mehr Sicherheit gibt, aber auch seine Mitspieler mitreißen kann um so den vielleicht langersehnten Erfolg zu holen.

C1-Junioren mit dem aktuellen Mannschaftfoto mit „Drei König“-Trikots


Fussball.de

Aufstellung und Spielverlauf
Bezirkspokal – Alle Spiele, alle Ergebnisse

Ausblick

Am kommenden Samstag, den 24.11. empfängt die C1 in der Landesstaffel um 13:30 Uhr die U14 des SSV Reutlingen auf dem Hohenberg. Gegen den Tabellendritten bestreitet die Perrino-Elf beim 11. Spieltag sein letztes Spiel in der Hinrunde, dannach geht es die Winterpause wo man sich sammeln und Kräfte tanken kann. Im neuen Jahr geht es dann mit einem Heimspiel gegen den VfL Pfullingen am 16.03.2019 weiter.