WFV informiert vom 4. Juni über Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung


Ab Montag gibt es Perspektiven für den Amateurfußball. Der Württembergische Fußball-Verband (WFV) informiert über die Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung. Hier ist die Pressemitteilung dazu:
Corona-Update

Neue Corona-Verordnung bringt Lichtblicke für den Sport

Angesichts sinkender Inzidenzen in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen der Corona-Verordnung (Corona-VO) beschlossen, die bereits am kommenden Montag in Kraft treten und Perspektiven für den Amateurfußball bieten.
Für den Fußball, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (MKJS) grundsätzlich als kontaktarmer Sport eingestuft wird (soweit auf ein Zweikampftraining und das statische Einüben von Standardsituationen verzichtet wird), ermöglicht die neue Corona-VO die Aufnahme von Wettkämpfen mit Zuschauern ab der ersten Öffnungsstufe. Allerdings ist die Zahl der Sportler*innen hier noch auf 20 begrenzt. Ab der zweiten Öffnungsstufe entfällt die Teilnehmerbegrenzung der Sportler*innen, zudem sind im Freien bis zu 250 Zuschauer gestattet. In der dritten Öffnungsstufe, oder aber bei stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 50, erhöht sich die maximale Zuschauerzahl im Freien auf 500 Personen.
Eine Testpflicht besteht in allen drei Öffnungsstufen nach wie vor für alle Personen ab sechs Jahren, insbesondere auch für Spieler*innen. Diese entfällt erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis stabil unter 35 liegt. Die Öffnungsstufen werden in der Übersicht am Ende der Medieninformation im Detail erläutert. Neu ist zudem, dass organisierter Vereinssport auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien mit Gruppen von bis zu 20 Personen stattfinden darf.

Testpflicht sorgt für Verwirrung

Erst am Dienstag hatten sich die Fußballverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg erneut geschlossen an die Landesregierung gewandt und Vereinfachungen der Regelungen in der Corona-Verordnung gefordert. Anlass waren schwer nachvollziehbare Vorgaben zur Testpflicht von Kindern unter 14 Jahren. Aus Sicht des MKJS (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport) waren die Unklarheiten der schnellen Entwicklung, der Komplexität sowie Vielschichtigkeit des Anwendungsbereichs der Corona-VO geschuldet.
Die angepasste Corona-VO bietet mit dem Wegfall der Testpflicht bei einer Inzidenz unter 35 immerhin eine Perspektive und ist laut wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm ein Schritt in die richtige Richtung: „Wir sind dankbar, dass die Landesregierung unser Anliegen ernst genommen hat und in der neuen Corona-Verordnung eine echte Perspektive für den Amateursport aufzeigt. Natürlich ist uns bewusst, dass weiterhin Vorsicht geboten ist und Lockerungen nur mit niedrigen Inzidenzen und teilweise auch Testungen vertretbar sind. Wir brauchen jedoch klare, verständliche und praktikable Regeln, um den regelmäßigen Trainingsbetrieb und auch Wettkämpfe unter bestimmten Umständen wieder zu ermöglichen. An der einen oder anderen Stelle gibt es noch Klärungsbedarf, aber darum werden wir uns nun kümmern.
Noch nicht abschließend geklärt ist beispielsweise, wie Kinder und Jugendliche Testungen für das Fußballtraining einsetzen können, die an der Schule durchgeführt werden. In der „Corona-VO Schule“ sind Vereinfachungen für die Anerkennung von Tests zu erwarten. Aktuell steht bereits fest, dass bestätigte Schultestungen 60 Stunden lang gültig sind. Allerdings braucht es auch Lösungen für den Fall, dass Schulen keine Testnachweise ausstellen und für Kinder, die das Schulalter noch gar nicht erreicht haben. Insoweit sind die beschlossenen Lockerungen nicht ausreichend.


Übersicht der Regelungen für den Fußball

Für den Amateursport gelten ab kommendem Montag folgende Regelungen, die sich aus der neuen Corona-Verordnung des Landes ableiten:
  • Bei einer Inzidenz von über 100 greift nach wie vor die Bundesnotbremse. Für unter 14-Jährige ist ein kontaktloses Training in Gruppen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Während für die Spieler*innen hier keine Testpflicht besteht, muss der/die Trainer*in einen negativen Test vorweisen. Für alle Personen ab dem 14. Geburtstag sind die Sportstätten geschlossen.
  • Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz muss 5 Werktage in Folge unter 100 liegen): Das Fußballtraining ist in Gruppen mit bis zu 20 Personen plus Trainer*in erlaubt. Alle Personen unterliegen einer Testpflicht. Der Spielbetrieb ist mit bis zu 20 Sportler*innen und 100 Zuschauer*innen im Freien erlaubt.
  • Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 1 14 Tage in Folge unter 100 liegen und eine sinkende Tendenz aufweisen): Die Gruppengröße erweitert sich auf eine Person pro 20m²; weiterhin besteht eine Testpflicht für alle Personen; der Spielbetrieb ist ohne Teilnehmerbegrenzung und mit bis zu 250 Zuschauer*innen im Freien möglich.
  • Öffnungsstufe 3 (die 7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 2 weitere 14 Tage in Folge eine sinkende Tendenz aufweisen) oder Inzidenz <50: Die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 500 Personen.
  • Inzidenz <35: Die Testpflicht entfällt; die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 750 Personen.
Auf unserer Website bieten wir unseren Vereinen unter wuerttfv.de/corona ein umfangreiches Informationspaket, unter anderem:
Text- und Bildquelle: Württembergischer Fußball-Verband am 04. Juni 2021

BÜRGERSTIFTUNG ROTTENBURG: Spendenaufruf zum Corona Solidaritätsfonds


“Rottenburger helfen Rottenburger”

Spendenaufruf zum Corona Solidaritätsfonds Rottenburg

Wem soll diese Spende helfen?
Die Corona-Pandemie hat – neben allen sonstigen Belastungen und Einschränkungen – zu einer Teilung unserer Gesellschaft geführt. Mit einem Teil von Menschen, die in der Zeit der Pandemie dieselben Einkünfte haben oder durch ihren Berufszweig sogar noch mehr als zuvor. Und einem Teil, der weniger oder sogar keine Einkünfte hat und um seine finanzielle Existenz bangen muss. Die Bürgerstiftung hat die Initiative des Rottenburger Ehepaars Astrid und Peter Kottlorz aufgenommen, einen Solidaritätsfonds zu gründen. Er soll dazu beitragen, diese ökonomische Schieflage, die durch Corona entstanden ist, auszugleichen. Zur Spende für diesen Fonds sind alle Rottenburger eingeladen, insbesondere die, die durch die Pandemie keine finanziellen Einbußen oder sogar noch mehr Geld haben als davor. Mit ihrer Spende können sie die unterstützen, die durch Corona an den Rand ihrer finanziellen Existenz gebracht wurden. Ein Fonds, der einerseits eine spürbare finanzielle Hilfe sein soll, aber auch ein Zeichen der Solidarität und der Hoffnung für Menschen, denen durch die Einstellung ihrer Arbeit auch ein Stück Lebenssinn genommen wird. Konkret heißt das, dass schnell und unbürokratisch Personen (nicht Betriebe!) unterstützt werden sollen, deren Einnahmequellen zur Finanzierung ihres Lebensunterhaltes durch Corona weggebrochen sind. Menschen, Berufe und Tätigkeiten, die eine Stadt wie Rottenburg lebens- und liebenswert machen.
Wer kann helfen?
Um überschaubar zu sein und als Ausdruck einer solidarischen Stadtgemeinschaft ist diese Spendenaktion auf die Stadt Rottenburg mit ihren Teilorten beschränkt. Rottenburger helfen Rottenburgern und tragen dazu bei, dass dieser Stadt genau die Dienstleistungen, Geschäfte und kulturelle Einrichtungen erhalten bleiben, die sie so charmant und lebendig machen. Die Rottenburger Bürgerstiftung garantiert die gemeinwohlorientierte und gerechte Verteilung der Spenden. An sie können die formlosen Anträge gerichtet werden. Ein von der Bürgerstiftung benanntes Gremium entscheidet nach transparenten Förderrichtlinien und bestem Wissen und Gewissen über die Verteilung der eingegangenen Spenden. Oberbürgermeister Stephan Neher ist Schirmherr dieser Spendenaktion.
Wo kann gespendet werden?
Spenderinnen und Spender können ihre Zuwendungen auf folgende, eigens zu diesem Zweck eingerichteten, Konten, bei der Kreissparkasse Tübingen (IBAN DE02 6415 0020 0004 4987 73) und der Volksbank Herrenburg-Nagold-Rottenburg (IBAN DE71 6039 1310 0750 7410 15) einzahlen. Als anerkannt gemeinnützige Organisation kann die Bürgerstiftung Rottenburg Spendenbescheinigungen ausstellen.
Bis wann kann gespendet werden und wann gibt es die Auszahlungen?
Die Spendenaktion startet am Samstag, den 6. März. In der Woche nach Ostern wird über die Verteilung der Spenden entschieden und die Auszahlung vorgenommen. Die Möglichkeit einer Fortführung dieser Initiative besteht. Sie hängt ab vom Bedarf der eingegangenen Anträge und dem Erfolg der Aktion.
Walter Hahn, Bürgerstiftung Rottenburg, mit Astrid und Peter Kottlorz

Downloads:
Flyer “Rottenburger helfen Rottenburger”
Antragstellung zur finanziellen Hilfe durch den Corona Solidaritätsfonds

Wie kann Unterstützung beantragt werden?

Eine detaillierte Beschreibung zur Antragstellung (wer, wie) findet sich auf
www.buergerstiftung-rottenburg.de und www.rottenburg.de.
Bei Fragen können Sie sich
auch gerne unter solidaritaetsfonds@buergerstiftung-rottenburg.de an Stiftung wenden.
(Text- und Bildquelle: Bürgerstiftung Rottenburg)

FCR-Jahresmagazin “S´HEFTLE 2020/21” ab sofort erstmal als Online-Version


“S´HEFTLE” erstmal  “nur” als Online-Ausgabe

Zu Beginn dieses Jahres hätte wohl niemand erahnen können, dass 2020 eine fordernde Zeit für uns alle werden würde. Doch trotz aller Widrigkeiten waren wir stets „mit Abstand bei der Sache“ und können nun – um viele fußballarme Wochen und Monate reicher – auf das außergewöhnlichste Jahr unserer Vereinsgeschichte zurückblicken.
Das Corona-Virus und die Folgen für den Spielbetrieb im Fußball hat nun auch Auswirkungen auf unser Jahresmagazin „S´HEFTLE“ mit dem Blick auf die Saison 2020/21 und einem Rückblick auf 2020 und damit wichtigsten Informationen in unserem Vereinsleben.
Aufgrund der Fußballpause und den damit verbundenen Absagen von Veranstaltungen und Heimspielen unserer Mannschaften, haben wir uns dafür entschieden in dieser außergewöhnlichen Saison erstmal „nur“ eine Online-Ausgabe unseres Jahresheftes „S´HEFTLE 2020/21“ anzubieten und auf eine hohe Auflage einer Printausgabe zu verzichten. Dennoch wird es auf jeden Fall für unsere Sponsoren und alle unsere Fans der Jahresausgabe im Laufe des Frühjahrs eine limitierte Druckversion, also unser „Heftle“, in Druck gehen. Deshalb noch ein wenig Geduld, es sind wie schon erwähnt und wie jeder weiß keine Heimspiele bzw. keine geöffnete FC-Gaststätte um das Heft für alle auszulegen.
Ein Druckausgabe unserer Sonderausgabe „stadion aktuell 2020/21“ der Aktiven Teams, liegt aber bereit. Beide Ausgaben (Jahresmagazin und Sonderausgabe) mit einem Umfang von sagenhaften 148 Seiten werden wir jetzt hier gemeinsam zum Download anbieten. Viel Spaß beim Durchblättern.
Wir hoffen, dass der Fußball bald wieder rollt und wir uns im Stadion oder der MERZ Arena wiedersehen. Bis dann und BLEIBT GESUND!!

Download der Magazine: