Überwältigende Mehrheit der Vereine für Beendigung der Saison zum 30.06.


Corona-Virus

Große Beteiligung bei Anhörung der wfv-Vereine

Vor gut einer Woche, am 12. Mai 2020, haben die drei baden-württembergischen Fußballverbände Vereine und Öffentlichkeit darüber informiert, dass aus ihrer Sicht die seit Mitte März in Folge der Corona-Pandemie unterbrochenen Meisterschaftsrunden nicht wieder aufgenommen, sondern zum 30. Juni 2020 beendet werden sollen. Zur Ermittlung der direkten Aufsteiger ist die Anwendung der Quotienten-Regel vorgesehen. Absteiger soll es aus Billigkeitsgründen nicht geben. Ausführliche Informationen zu den Einzelheiten, aber auch zur Möglichkeit einer späteren Fortsetzung der Meisterschaftsrunden sind den Vereinen zugegangen.

594 Stellungnahmen – teilweise mit großer Akribie verfasst

Vor der Befassung des wfv-Verbandsvorstands und schließlich der Delegierten des Verbandstags hatten nun eine Woche lang die Vereine die Möglichkeit, sich zu den Szenarien zu äußern. Insgesamt 594 Vereine haben bis 19. Mai 2020 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und Stellungnahmen abgegeben. Die Auseinandersetzung mit den komplexen Fragestellungen erfolgte mit großer Ernsthaftigkeit und vielfach beeindruckender Akribie. Es hat sich somit als richtig erwiesen, nach Argumenten zu fragen und nicht nur danach, welche Lösung im Ergebnis bevorzugt wird.
Dass selbstverständlich auch die jeweiligen Vereinsinteressen unter Berücksichtigung von Tabellenpositionen Eingang in die Rückmeldungen fanden, ist legitim und überrascht nicht. Die Aufgabe des Verbandsvorstandes ist es nun, die Stellungnahmen zu sichten, auszuwerten und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen. Für wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm ist dabei klar, dass die Vorbereitung der weiteren Beschlüsse das aktuelle Meinungsbild berücksichtigen muss: „Wir haben sicherlich in den Vorberatungen vieles bedacht. Aber es hat sich gezeigt, dass die intensiven Diskussionen in unseren über 1.500 am Spielbetrieb teilnehmenden Vereinen noch einzelne neue Aspekte hervorgebracht haben, die wir jetzt prüfen. Wir wollen das bestmögliche Ergebnis, und deshalb sind wir gut beraten, uns mit jedem konstruktiven Gedanken auseinanderzusetzen.“

Überwältigende Mehrheit für Beendigung der Saison zum 30.06.

Das Ergebnis des Anhörungsverfahrens lässt sich so zusammenfassen, dass sich eine überwältigende Mehrheit der Vereine dafür ausgesprochen hat, die Meisterschaftsrunden zum 30. Juni 2020 zu beenden und nicht zu einem späteren Zeitpunkt nach der Sommerpause fortzusetzen. Kritik gab es daran, dass keine Absteiger ausgewiesen werden sollen, was zu einem verschärften Abstieg und – abhängig vom noch zu beschließenden Spielmodus in 2020/21 – einem sehr dichten Spielplan führen kann, sowie daran, dass nur jeweils ein direkter Aufsteiger pro Staffel vorgesehen ist. Zudem gab es einige Verständnisfragen, die wir in einem FAQ-Papier beantwortet haben.
Im nächsten Schritt wird nun der wfv-Verbandsvorstand unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen in der nächsten Woche darüber entscheiden, welche Anträge den Delegierten des wfv-Verbandstags am 20. Juni 2020 vorgelegt werden.
Textquelle: Württembergischer Fußball-Verband |

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Corona Infoportal des wfv

Letzte Corona-Aktualisierung des wfv vom 20. April – Klarheit erst Anfang Mai


Letzte Aktualisierung des Württembergischen Fußball-Verbandes vom 20. April 2020

Spielbetrieb: Klarheit erst Anfang Mai

Seit dem 12. März 2020 ruht der Spielbetrieb im württembergischen Amateurfußball aufgrund der schwerwiegenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf das öffentliche Leben. Trotz leichter Lockerungen der Beschränkungen ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, wann wieder gespielt werden kann.
Nach den Entscheidungen anderer National- und Landesverbände zum Fortgang des Spielbetriebs gibt es eine verständliche Erwartungshaltung, dass sich auch der wfv zeitnah dazu erklärt, wann und unter welchen Voraussetzungen wieder gespielt wird. Aktuell sehen wir uns dazu aber noch nicht in der Lage, und zwar aus den folgenden Gründen:
  • Es gibt kein Szenario, das alle Beteiligten zufrieden stellen wird. Wenn zu den vorab vereinbarten Wettbewerbsbedingungen die Saison 2019/20 nicht zu Ende gespielt werden kann, resultieren daraus zahlreiche rechtliche Fragen. Diese lassen wir derzeit extern prüfen und rechnen mit Ergebnissen im Laufe der Woche. Erst dann wollen wir auf einer gesicherten Grundlage in die inhaltliche Diskussion gehen. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns mit allen rechtlichen Argumenten erst gründlich auseinandersetzen wollen und müssen. Sowohl das Haftungsrisiko der Verbände als auch das persönliche der Entscheidungsträger machen dies erforderlich. Vor allem geht es uns aber darum, die Rechtpositionen der Vereine zu wahren. Deshalb ist ein sorgfältiges Vorgehen in dieser wichtigen Frage zwingend.
  • Erforderlich ist zudem eine detaillierte Abstimmung über das weitere Vorgehen mit den Trägern der übergeordneten Ligen. Auch dort gibt es noch keine Entscheidungen über den weiteren Saisonverlauf. Wenn wir isoliert vollendete Tatsachen schaffen, die später nicht in Einklang mit denen bspw. der Regionalliga Südwest gebracht werden können, gehen damit erhebliche rechtliche Probleme einher.
  • Auch eine Entscheidung über die Aussetzung des Spielbetriebs bis 15. August oder 1. September 2020 wäre zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht. Die Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg, die in der aktuellen Fassung erst am heutigen Tag in Kraft getreten ist, nennt im Moment den 3. Mai 2020 als Datum, bis zu dem es Einschränkungen des öffentlichen Lebens gibt, die auch die Austragung von Fußballspielen unmöglich machen. Eine belastbare Einschätzung, ob danach wieder gespielt werden kann, ist angesichts der dynamischen Entwicklungen nicht möglich. Nach unserer aktuellen Spielordnung dauert das Spieljahr bis 30. Juni 2020. Es erscheint rechtlich problematisch, bereits jetzt unwiderruflich darüber zu entscheiden, bis dahin auch dann nicht mehr zu spielen, sollte es rechtlich wieder möglich werden. Mit einer kompletten Aussetzung des Spielbetriebs und dem pauschalen Ausschluss von Alternativen wie bspw. Geisterspielen, würden wir zudem unsere Möglichkeiten, einen Landespokal-Sieger 2019/20 und damit den Teilnehmer am DFB-Pokal 2020/21 zu ermitteln, ohne zwingende Gründe erheblich einschränken. Dies wollen wir vermeiden.
  • Abwarten wollen wir außerdem die Beratungen zwischen Bund und Ministerpräsidenten am 30. April 2020, in deren Rahmen eine gemeinsame Position zum Sport entwickelt werden soll. Erst dann wird Klarheit herrschen, inwieweit das derzeitige Trainings- und Spielverbot im Fußball aufrechterhalten wird.
wfv-Präsident Matthias Schöck: „Auch vor dem Hintergrund ständig neuer Wasserstandsmeldungen hinsichtlich der Fortführung der Saison sind wir gut beraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und alle möglichen Alternativen auf die wichtigen Kriterien hin intensiv zu prüfen. Wir haben sehr viele Gespräche geführt, Meinungen eingeholt und Szenarien durchgespielt. Ich bin sehr dankbar dafür, dass wir in Baden-Württemberg eine einheitliche Haltung hinsichtlich unserer gemeinsamen Vorgehensweise haben. Uns allen ist bewusst, dass der Fußball eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt, aber im Moment angesichts der gesundheitlichen Herausforderungen in den Hintergrund treten muss.“ 
Wie geht es weiter?
Sobald uns das beauftragte Rechtsgutachten vorliegt, werden sich unsere Verbandgremien auf dieser Grundlage mit Modellen befassen, ob und ggf. wie die Saison 2019/20 zu Ende gebracht werden kann. In der Folge wollen wir uns dann innerhalb Baden-Württembergs und mit der Regionalliga Südwest abstimmen. Wir gehen davon aus, dass wir dann über die Ergebnisse der Beratungen Anfang Mai informieren können.
(Quelle Bild und Text: Württembergischer Fußball-Verband)

Infektionsschutz: Rechtsverordnung Baden-Württemberg

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung überarbeitet. Die Maßnahmen gelten ab 17. und 20. April.
(Quelle: Homepage Stadt Rottenburg am Neckar)

Bitte weiterhin

Reichert´s Südamerikaner gegen Weltmeister Frankreich, FCR – Dußlingen 2:2


FC Rottenburg – SF Dußlingen II 2:2 (1:1) …oder Paraguay gegen Frankreich

Steffen Reichert luchst Weltmeister Punkt ab

Der FCR mit Reichert und Oeschger bleiben bei der 1. TAGBLATT-Fifa20-WM auf der Playstation weiter ungeschlagen. Nach dem 2:1-Auftaktsieg von Oeschger gegen die TSG Tübingen, konnte Reichert gegen den Weltmeister aus Frankreich ein Remis abluchsen.
72 Zuschauer waren Augenzeuge eines etwas zähen Kicks zwischen den Paraguayern von Steffen Reichert (FC Rottenburg) und Dario Josipovic (SF Dusslingen II). Aber dafür war es sehr, sehr spannend. Reicherts Südamerikaner standen nach der Halbzeit unter Druck, lagen 1:2 hinten. Doch im Gegenzug konnte der FCR mit einem herrlichen Treffer zum 2:2 ausgleichen. Dabei blieb es.
Zu Beginn kam Reichert stark ins Spiel und konnte sich gute Chancen erspielen. So ging er in der 20. Minute nach einem schönen Doppelpassspiel auch verdient mit 1:0 in Führung. Dußlingen mit Dario Josipovic am Controller wehrte sich und konnte in der 35. Minute zum 1:1 ausgleichen, nachdem die rechte Rottenburger Abwehrseite schwer gepennt hatte.
Nach der Pause wurde es eine ausgeglichene Partie. Das 2:1 in der 70. Minute für Frankreich fiel eher überraschend nach einem schönen Doppelpassspiel, doch konnte Reichert seinen FC in der 72. Minute mit einem Traumtor wieder ins Spiel zurückbringen.
Reichert legte nun alles in eine Waagschale, änderte seine Taktik und scheiterte in der Schlussminute mit einer Riesenchance. Das hätte der Siegtreffer sein müssen! „Schade“ war der kurze Kommentar von einem am Ende aufgrund der vergebenen Topchance doch enttäuschten Steffen Reichert.
Durch dieses Unentschieden bleibt der FCR aber auch der SF Dußlingen II ungeschlagen und stehen gemeinsam je 4 Punkten mit je 4:3 Toren an der Tabellenspitze. Beim anderen Spiel der Gruppe G konnte die TSG Tübingen sein Spiel gegen Lustnau klar mit 5:1 gewinnen. So bleibt die Gruppe offen und spannend.


Ungeschlagen in letzte Gruppenspiel gegen Lustnau

Das 1:0 fiel nach einem Doppelpassspiel zentral 20 Meter vor dem Tor. Der Paraguayer Cubas konnte dann freistehend vom 11-Meter-Punkt vollenden. Schön herausgespielt, wie wir es von Reichert im wahren Leben kennen.
Beim 1:1 Ausgleich reagierte der französische Keeper schnell und schlug auf den links freistehenden Mitspieler ab, der leitete den Ball direkt weiter auf den ebenfalls links startenden Flügelstürmer der Franzosen. Da sah die Rottenburger Abwehr gar nicht gut, sie war offen wie ein Scheunentor. In der Mitte lief Topstürmer Giroud mit, der aus zentraler Position direkt zum Ausgleich abschließen konnte. „Das glaub ich ja nicht, wo war mein Rechtsverteidiger“ empörte sich Reichert am Mikrofon. Trotzdem Wow, zugegeben klasse Tor. In der 29. Minute rettete der Pfosten für den FCR.
Das 2:1 in der 70. Minute für Frankreich fiel ebenfalls nach einem schönen Doppelpassspiel und einer Balleroberung an der Mittellinie.
Dann kamen doch tatsächlich Kommentare wie „Zieht den Rottenburgern die Lederhose aus“, muss man als Schwabe erstmal verstehen. Doch Reichert ließ das nicht auf sich sitzen und stellte seine Taktik um und kam dann so zum 2:2-Ausgleich. Dieser Treffer von Rottenburg bzw. Paraguay, wie man will, darf man der Kategorie Traumtor zusprechen. Ein doppelter Doppelpass nach Balleroberung in der eigenen Hälfte. Dann ging es schnell und Romero hatte dann keine Mühe mehr die Kugel im Netz zu versenken. Verdienter Ausgleich!
In der Nachspielzeit, also in der 92. Minute hätte Reichert das Ding noch für sich entscheiden können. Der letzte Angriff für den FCR kam über die linke Seite. Ein Hereingabe in die Mitte konnte Reichert ganz freistehend nicht verwerten. Er traf nur den Keeper. Mann, der hätte rein müssen und das Spiel wäre gewonnen und man wäre vorzeitig ins Achtelfinale eingezogen. Doch hätte hätte…
Es war ein Spiel der tollen Paraden und ein Spiel das hin und herging, mit katastrophalen Abwehrfehlern auf beiden Seiten und mit zum Teil hochkarätigen Torchancen, genauer gesagt hatten beiden Mannschaften je fünf 100%ige Topchancen auf dem Fuß, deshalb geht dieses Unentschieden am Ende in Ordnung.


Stimmen zum Spiel

Steffen Reichert (Spieler/ Zocker für den FCR an der PS4)
Steffen Reichert sah beim 2:2 sein Spiel eher durchschnittlich und wertete es so – “Es war aber kein gutes Spiel, eher zerfahren. Vielleicht auch ein wenig diesem Modus geschuldet, weil dort alles ein bisschen langsamer ist als sonst. Ich habe 1:0 geführt, dann leider noch den Ausgleich kassiert und nach der Pause das 1:2 nach bösen Stellungsfehlern meines rechten Verteidigers bekommen, anschließend hab ich umgestellt auf 4-4-2, ins Spiel ging ich mit einem 4-3-2-1. Nun habe ich offensiver spielen lassen und denke nach dieser Umstellung war ich besser im Spiel und hatte folgerichtig gute Chancen. So viel dann auch das 2:2 nach einem schönen rausgespielten Spielzug !:) In der 92. min hatte ich sogar noch das 3:2 auf dem Fuß, leider gut gehalten vom gegnerischen Torwart. Alles in allem denk ich war das ein gerechtes Unentschieden mit dem wir ganz gut leben können. Das Tagblatt sah das anders und kommentierte beim Abpfiff: „Hammerspiel Jungs!“

Spielplan mit Ergebnissen

Spielplan, Ergebnisse und Video

Das Spiel kann man sich, wer es nicht gesehen hat, nochmal hier online unter folgenden Link anschauen: www.twitch.tv/videos/585560488
Alle Spiele und Ergebnisse:
www.meinspielplan.de/plan/f5ktTm
Berichte und Kommentare auf Tagblatt:
www.tagblatt.de/Nachrichten/tagblattturnier

Vorschau

Am Mittwoch, den 15.04. um 15 Uhr geht es nun gegen den Tabellenletzten TSV Lustnau II um den Einzug ins Achtelfinale. Nach den heutigen letzten Spielen der Gruppe A und B sind die Mannschaften vom TB Kirchentellinsfurt (Ungarn), SV Rommelsbach (Schweden), SG Reutlingen (Polen) und TSV Kiebingen (Deutschland) für das Achtelfinale qualifiziert.