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U17 leider durch ein vermeintliches Abseitstor knapp verloren

Spvgg Freudenstadt U17 – FC Rottenburg U17 1:0 (1:0)

B1-Junioren  |  Verbandsstaffel Süd Württemberg  |  17.Spieltag  |  Sonntag, 23.03.2014

Spielbericht:
Gegen die Spvgg aus Freudenstadt war klar, dass trotz des Hinspielsiegs ein erneutes Punkten eine schwere Aufgabe sein würde. Denn auch bei der ersten Begegnung hatte sich gezeigt, warum Sie um die vordersten Plätze mitkämpfen. Trotzdem war das Ziel mit dem Rückenwind aus dem Sieg vom Wochenende zuvor mit Schwung in diese Partie zu gehen und einen erneuten Coup zu landen. Folglich wurde der Spielaufbau des Gegners gestört und früh attackiert. Leider zeigte sich jedoch, dass die Freudenstädter damit keine so großen Probleme hatten, da sie über das ganze Spiel die langen Bälle der eigenen Viererkette erlaufen und erkämpfen konnten. Es kam also immer wieder zu gefährlichem Ballbesitz der Freudenstädter vor unserer hintersten Reihe.
Natürlich wurde das Spiel auch nicht leichter, als es bereits in der 5. Minute 1:0 stand. Ein Ball wurde an der Mittellinie leichtfertig verloren, da der Spieler nicht richtig entgegengekommen  ist. Anstatt nach dem Ballverlust sofort umzuschalten wurde der Mittelfeldspieler der Spvgg nicht unter Druck gesetzt und konnte ungehindert in den Lauf des Torschützen spielen, der allerdings wohl im Abseits stand. Im Laufe der ersten Halbzeit blieb das Bild das gleiche. Meist zu langsam, viel zu zweikampfschwach und im Kopf immer einen Schritt hinterher. Auch wenn die Spieler versuchten zu kämpfen und mit der Zeit mehr Zugriff auf das Spiel bekamen, war es insgesamt zu wenig. Was uns immer wieder stark macht, ist dass wir viele gute Torchancen herausspielen. Dies war heute jedoch in keinster Weise der Fall. Nur Mitte der ersten Halbzeit chipte Manuel Weber nach einer Einzelaktion den Ball an die Latte, nachdem er den Torspieler gut ausgeguckt hatte. Hätte dies zum Ausgleich geführt, wäre das Spiel eventuell ganz anders verlaufen.
Für die zweite Halbzeit wurden dann noch einige Offensivwechsel vorgenommen, um mit mehr Druck nach Vorne spielen zu können. Doch nach wie vor stand Freudenstadt hinten kompakt und störte unser Aufbauspiel permanent, wodurch wenige kontrollierte und präzise Aktionen zustande kamen. Natürlich nahm der Druck auf das Tor der Heimmannschaft dennoch zu und es gab die eine oder andere Standardsituation, aber eben nicht ausreichend gefährlich. Die Gastgeber warteten immer wieder ab und versuchten über ihre Individuell sehr starken Offensivspieler zu kontern, wodurch sich die eine oder andere Möglichkeit auftat, die unser Torspieler Fazli Krasniqi gut vereitelte. Selbst als wir in der Schlussphase nur noch mit einer Dreierkette agierten und es in der letzten Spielminute nochmals zwei Ecken für uns gab, konnten wir heute den Freudenstädter Abwehrriegel einfach nicht überwinden.
Maßgeblich für die heutige Niederlage waren die fehlende Präzision im Passspiel, wenig druckvolle Aktionen, sowie eine schwache Zweikampfquote, was etwas überraschend ist, da unser Zweikampfverhalten sowohl in der Vorbereitung, als auch letzte Woche eine Stärke von uns war. Dies zeigt auch, dass das Spiel gegen Blaustein für heute vielleicht doch nicht so gut war, da den Spielern offensichtlich nicht klar war, wie anders und wie viel schwerer es ist, gegen einen so starken Gegner zu spielen und sich zu behaupten. Natürlich muss man auch einfach anerkennen, dass Freudenstadt heute cleverer gespielt und unser Pressing gut ausgekontert hat. Obwohl das Tor wohl Abseits war, hatte Freudenstadt ein klares Chancenplus und folglich kann man sich nicht beschweren, ohne Punkte dazustehen.
Nichtsdestotrotz braucht man jetzt nicht die Köpfe hängen zu lassen, da Freudenstadt nicht umsonst so viele Punkte hat und auch im weiteren Verlauf der Saison noch viele Spiele höher als 1:0 gewinnen wird. Wir konnten zwar nicht erneut Punkten, dennoch empfinde ich die Mannschaft in der Gesamtheit nach der Pause stärker als zuvor. Man muss sich jetzt wieder dem eigenen Spiel widmen und es verbessern, damit wir nächste Woche in Laupheim erfolgreich die nächsten drei Punkte holen.
(Spielbericht von Cheftrainer Daniel Anhorn-Weckesser)

Tore: 1:0 (5.) Lysander Skoda

Tormaschine der U17 Junioren kam ins laufen

FC Rottenburg U17 – TSV Blaustein U17 6:3 (4:2)

B1-Junioren | 16.Spieltag | Verbandsstaffel Süd Württemberg | Nachholspiel vom 08.12.2013 | Sonntag, 16.03.2014

Spielbericht:
Vor dem Spiel gegen Blaustein war allen klar, dass wir uns bei einem Sieg zunächst etwas von unten absetzen, hingegen bei einer Niederlage Blaustein auf drei Punkte herankommt. Somit begannen wir das Spiel, wie es sein sollte. Aggressiv gegen den Ball und schnell nach vorne. Das gelang gut und es gab die eine oder andere Torchance auf unserer Seite. Dann jedoch der Schock in der 13. Minute. Bei einem hohen Ball gab es zunächst ein Abstimmungsproblem bei den zentral hinteren Spielern und daraufhin einen schwachen Rückpass unter Druck auf den Torspieler, der den Rückpass nicht mehr bekommen konnte, wodurch der Blausteiner Stürmer zum 0:1 einschieben konnte. Die meisten sahen sich wahrscheinlich schon wieder in der Hinrunde, wo immer exakt das gleiche Schema zu erkennen war. Wir spielen, haben Tormöglichkeiten und der Gegner führt. Jedoch zeigte die Mannschaft im Anschluss an den Gegentreffer, dass sie jetzt stabiler und reifer ist als vor der Winterpause. Wir nahmen das Heft in die Hand und drehten deutlich auf. In der 17. Minute traf Erich Wachendorfer nach Vorarbeit von Manuel Weber aus kurzer Distanz zum 1:1. Es wurde weiter Druck von uns ausgeübt und in der 21. Minute kam dann auch gleich der Treffer zum 2:1. Daniel Wiedmaier spielte Marc Erath auf außen optimal frei und dieser legte im Sechzehner auf Eric Wachendorfer quer, der seinen zweiten Treffer markieren konnte. Doch auch nach dem 2:1 machten wir weiter und nur eine Minute nach dem Führungstreffer fiel dann auch schon das 3:1. Niklas Behr setzte sich super auf außen im Dribbling durch und netzte souverän ein. Fortan waren wir weiter die spielbestimmende Mannschaft, jedoch war das Spiel nach dem 3:1 etwas zerfahrener und es gab nicht mehr so viele gute Möglichkeiten für uns. In der 33. Minute trafen wir dann doch nochmal durch Manuel Weber, der dem letzten Gegenspieler den Ball abnahm und dann die Kugel gekonnt am Innenpfosten zum 4:1 versenkte. Leider fiel bereits in der 35. Minute der 4:2 Anschlusstreffer, als die Gegner nach einem Einwurf nicht entschlossen genug attackiert wurden und den Ball auf einen freien Mitspieler im Strafraum spielen konnten, welcher etwas glücklich ins kurze Eck traf.
Nach der Halbzeit wollten wir gegen den Ball noch besser arbeiten, um die gute Ausgangsposition nicht noch zu gefährden. Das gelang auch im Großen und Ganzen sehr gut. Blaustein kam zu fast keinen Chancen mehr aus dem Spiel heraus und auch bei Standards der Gäste wirkten wir wesentlich stabiler als in der Vorrunde. Der TSV fiel im Laufe der zweiten Hälfte dann vor allem durch Meckern auf. Auch der Schiedsrichter wurde zunehmend kritisiert, welcher aber ein sehr gutes Spiel machte. In der 73. und 75. Minute machte der eingewechselte Pascal Ulmer durch einen Doppelschlag endgültig den Deckel drauf. Zunächst gewann Erdem Sonay durch gutes Nachsetzen einen Ball von der gegnerischen Viererkette und spielte den eben genannten Schützen frei, der überlegen einschob. Dann erkämpfte Pascal Ulmer selbst einen Ball vom letzten Mann und traf erneut. Mit dem 6:2 in der 75. Minute war das Spiel dann entschieden. Leider gewährten wir den Gästen dann noch das 6:3 in der letzten Spielminute. Ein Absprachefehler von Viererkette und Mittelfeld führte dazu, dass ein Blausteiner frei auf unser Tor zulaufen konnte und auch erfolgreich abschloss.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Tormaschine endlich ins Laufen gekommen ist  als auch dass die Mannschaft reifer und kompakter auf dem Feld steht. Man könnte zwar meinen, dass die drei Gegentreffer dagegen sprechen, allerdings waren es individuelle Fehler, die eben einfach vorkommen. Insgesamt steht die gesamte Mannschaft aber wesentlich stabiler.
Nach diesem ersten Schritt in die richtige Richtung ist Freudenstadt am kommenden Wochenende sicherlich eine ganz andere Nummer.

Tore: 0:1 (13.) Marcello Tostoni, 1:1 (17.) Eric Wachendorfer, 2:1 (20.) Eric Wachendorfer, 3:1 ( 21.) Niklas Behr, 4:1 (33.) Manuel Weber, 4:2 (35.) Tim Schweizer, 5:2 (73.) Pascal Ulmer, 6:2 (75.) Pascal Ulmer, 6:3 (80.) Armin Ramic

Derbysieger FC Rottenburg U17, 2:1 Sieger gegen die TSG Tübingen

FC Rottenburg U17 – TSG Tübingen U17 2:1 (1:1)

B1-Junioren  |  Verbandsstaffel Süd Württemberg  |  13.Spieltag  |  17.11.2013

Nach zwei herben Niederlagen konnten die B1-Junioren in der Verbandsstaffel Süd drei wichtige Punkte einfahren. Torschütze zum 1:0 war in der 8.Minute Pascal Ulmer und den 2:1 Siegtreffer erzielte in der 44.Minute Luca Alfonzo. Beim 2:1 Heimsieg im Derby gegen die TSG Tübingen konnte sich die B1 in der Tabelle auf Platz 6 vorarbeiten. Dennoch fehlen immer noch 8 Punkte auf den Tabellenvierten FV Ravensburg.

17.11.2013_FC Rottenburg U17 - TSG Tuebingen U17 2:1

Vor dem Spiel gegen die TSG war klar, dass nur ein Sieg in Frage kommen darf! Zum einen, da es ein Derby ist, zum anderen, da es die Tabellen- und Punktsituation dringend erfordert hat. Mit  dieser Einstellung und viel Feuer begannen wir das Spiel. Gleich in der 3. Minute wurde der Tübinger Torspieler umkurvt und der Ball vor dem leeren Tor an den Innenpfosten geschoben. Da unser mitgelaufener Spieler jedoch schon zum Jubeln abdrehte, verpasste er die Einschussmöglichkeit, als der Ball vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld sprang. Auch weiterhin bestimmten wir  das Spiel und in der 8. Minute wurde dann Erdem Sonay im Sechzehnmeterraum umgerannt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Pascal Ulmer zum 1:0. Nach dem Führungstreffer versuchten wir weiterhin das Spiel zu bestimmen. Die TSG beschränkte sich darauf, tief zu stehen und lange Bälle zu schlagen. Dass ein 1:0 trotz spielerischer Überlegenheit jedoch leicht kippen kann, zeigte  sich in der 28. Minute. Ein schwach getretener Eckball wurde unnötigerweise zu einem erneuten Eckstoß geklärt. Dieser kam dann wesentlich besser und nach einem Kopfballduell fiel der Ball vor die Füße von Simeon Zahn, welcher nur noch aus kurzer Distanz zum 1:1 einschieben musste. Durch den Ausgleich ließen wir uns jedoch nicht aus der Fassung bringen und spielten nach  wie vor gefällig nach vorne. Dies gipfelte in einer Chance des weit aufgerückten Tobias Wiedmaier, der aus fünf Metern am Tor vorbeischoss.

Die zweite Hälfte wurde genauso begonnen, wie wir die Erste beendet hatten. Immer wieder wurden die vorderen Spieler eingesetzt, allerdings kam jetzt auch mehr Gift und Aggressivität ins  Spiel, weshalb wir nun auch öfters Bälle wegschlagen mussten. In der 44. Minute erfolgte dann das verdiente 2:1 von Luca Alfonzo. Tübingen konnte einen Eckball nicht richtig klären, der Ball  wurde auf Luca abgelegt und von diesem aus kurzer Distanz versenkt. Nach dieser erneuten Führung wurde das Spiel überwiegend durch Kampf auf beiden Seiten bestimmt. Wenn es jedoch  herausgespielte Chancen gab, waren diese von uns. Unter anderem wurde es dann auch ruppiger, wie bei einem Derby nicht unüblich. Letztlich wurde das 2:1 erfolgreich verwaltet und somit drei  Punkte eingefahren. Über das gesamte Spiel gesehen war der Sieg auf jeden Fall verdient, da wir sowohl spielerisch als auch kämpferisch überzeugen konnten. Einziger Kritikpunkt war -mal  wieder- die Chancenverwertung. Denn auch wenn wir das 2:1 recht souverän verwalten konnten, muss man nur einmal schlafen und schon werden aus drei Punkten ein Punkt. Die TSG war in  der ersten Hälfte fast nur durch Standardsituationen auffällig. In Hälfte zwei hatten wir dann auch diese im Griff, lediglich eine Tübinger Möglichkeit galt es noch zu verzeichnen. Im Vergleich zum Spiel gegen Zimmern war gegen den Ball eine deutliche Steigerung auszumachen, insbesondere von den Mittelfeldspielern. Die 4er-Kette stand sehr gut, agierte über weite Strecken abgezockt  und ließ kaum etwas zu.
(Bericht: Cheftrainer Daniel Anhorn-Weckesser)


Tore:
0:1 Pascal Ulmer (8. Strafstoßtor), 1:1 Simeon Zahn (28.), 2:1 Luca Alfonzo (44.)