
Spieltagspräsentation und Spielballspende
Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 1. Spieltag
Datum: Samstag, 15.08.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)
Schweigeminute für Helmut Flach
Mit tiefem Bedauern nahm der FC Rottenburg Abschied von Helmut Flach, der am 4. August 2026 im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Helmut Flach war dem Verein seit seiner Jugend eng verbunden und prägte ihn über Jahrzehnte hinweg auf herausragende Weise. Als aus den eigenen Nachwuchsreihen stammende Stammspieler führte er die Mannschaft als Kapitän im Jahr 1966 zu einer bedeutenden Meisterschaft und zum Pokalsieg. Mit insgesamt 529 absolvierten Spielen belegt er in der ewigen Rekordspielerliste des Vereins den zweiten Platz und wird nur von Josef Johner übertroffen. Der FC Rottenburg spricht der Familie Flach sein tief empfundenes Beileid aus. Möge Helmut Flach in Frieden ruhen. Wir werden Helmut Flach in einem gesonderten Nachruf gedenken.
Heimdebakel zum Saisonauftakt
Der FC Rottenburg erlebte am 15. August 2026 einen bitteren Fehlstart in die zweite Verbandsliga-Saison, als er im heimischen Hohenbergstadion vor rund 200 Zuschauern mit 0:5 (0:4) gegen den stark aufspielenden TSV Oberensingen unterging. Für die Mutschler-Elf lief von Beginn an fast alles schief. Die Gäste aus Oberensingen erwischten einen Saison-Start wie im Rausch und überrollten die Defensive der Hausherren in der ersten Halbzeit förmlich. Schon nach den ersten 45 Minuten war die Partie beim Stand von 0:4 quasi entschieden.
Ursachen für diese Niederlage lagen insbesondere im fehlenden Engagement, der mangelnden Konsequenz sowie in einer schwachen Körpersprache des FC Rottenburg. Im Vergleich dazu präsentierte sich der TSV Oberensingen deutlich aggressiver und ehrgeiziger. Der FC agierte ohne den notwendigen Siegeswillen, zeigte zu wenig Laufbereitschaft und fehlende Frische im Zweikampfverhalten. Während der Vorjahresdritte nach einer durchwachsenen Vorbereitung einen souveränen Eindruck hinterließ, musste Trainier Marc Mutschler feststellen, dass die Abstimmung seiner vergleichsweise jungen Mannschaft gegenüber einem Spitzenteam der Liga noch nicht optimal funktionierte. Oberensingen nutzte konsequent die gebotenen Räume, während die Offensive der Rottenburger kaum Entlastung und zwingende Torchancen generieren konnte.
Schon in der vergangenen Saison war dem FC Rottenburg ein Auftaktverlust gegen den späteren Meister Young Boys Reutlingen widerfahren – damals mit 2:3 – gefolgt von einer weiteren deutlichen Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Weilimdorf. Diese Parallelen verdeutlichen, dass trotz der Niederlagen stets das Bestreben vorhanden war, konkurrenzfähig zu sein. Trainer Mutschler räumte zudem ein, sich von der vorangegangenen Euphorie zu sehr mitreißen lassen zu haben und nahm das Ergebnis auf seine Verantwortung. Obwohl die zweite Halbzeit eine Leistungssteigerung zeigte, bleibt der Verein angesichts dieses Rückschlags optimistisch und bewahrt Ruhe. Der Fokus richtet sich nun auf das kommende Auswärtsspiel bei Balingen II.
Die Schlüsselszenen
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Früher Rückschlag: Die Hintermannschaft des FCR fand keinen Zugriff auf die Offensivkräfte des letztjährigen Tabellendritten.
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Foul- und Pechsträhne: Neben den Treffern der Gäste (darunter ein Doppelpack sowie ein weiterer Treffer) trugen vor allem zwei unglückliche Eigentore dazu bei, dass das Ergebnis schon vor dem Seitenwechsel eine schmerzhafte Höhe an nahm.
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Zweite Halbzeit: Nach der Pause schaltete Oberensingen einen Gang zurück, während Rottenburg bemüht war, den Schaden zu begrenzen, aber offensiv kaum zwingende Akzente setzen konnte.
Spielverlauf
Die Begegnung begann zunächst zurückhaltend und bot nur wenige offensive Aktionen. Erst in der achten Minute zeigten die Gäste erstmals erkennbare Ambitionen. Ein vielversprechender Angriff wurde von der Abwehr des FCR jedoch sicher geklärt. Zwei Minuten später ergab sich die erste gute Torchance für Oberensingen, doch der FCR-Torhüter Julian Häfner reagierte hervorragend und konnte den Ball zur Ecke abwehren. In der 14. Minute gelang dem FCR die erste erwähnenswerte Möglichkeit: Nach einer Vorlage von Maxime Ackermann brachte Anton Jansen einen Schuss aus rund 20 Metern aufs Tor, verfehlte dieses jedoch.
Lukas Behr, der den urlaubenden Kapitän Leon Oeschger vertrat, setzte sich auf der rechten Seite stark gegen mehrere Oberensinger durch und legte den Ball auf Aaron Leyhr zurück, welcher aus halblinker Position etwa 25 Meter vor dem Tor zum Abschluss kam – eine Chance, aus der mehr hätte entstehen können. Kurz darauf fing Häfner eine Flanke von Oberensingen sicher ab.
Nach 26 Minuten öffnete der letztjährige Tabellendritte durch einen schnellen Angriff über die rechte Seite seine Offensivqualitäten. Eine präzise Flanke erreichte den Torjäger Patrick Werner am zweiten Pfosten, der ungehindert zum 0:1 einnetzte. Im weiteren Spielverlauf folgten nun Tore im Abstand von jeweils fünf Minuten. Das 0:2 ähnelte dem ersten Treffer: Erneut konnte die FCR-Abwehr auf der rechten Seite hinterspielt werden und ein Ball ins Zentrum führte, durch ein unglückliches Eigentor von René Hirschka bei dem Versuch, zur Ecke zu klären, zum zweiten Gegentreffer.
Trotz dieser Rückschläge keimte Hoffnung auf, als Leyhr mit einem Steckpass Behr in Szene setzte, dessen Abschluss jedoch an der dicht gestaffelten Abwehr scheiterte. Nur fünf Minuten nach dem 0:2 folgte bereits das 0:3: Nach mehreren Fehlern im Mittelfeld schloss Oberensingen aus ungefähr 30 Metern ab. Der Ball prallte zunächst an die Latte, anschließend an den Pfosten und schließlich ins Tor. Für Häfner bestand keine Abwehrmöglichkeit. Mit diesem Rückstand entsprach das Ergebnis nicht den Erwartungen von FCR-Coach Marc Mutschler, der auf eine offensive Spielweise gesetzt hatte, um selbst die Führung zu erzielen. Die taktische Ausrichtung wurde jedoch vom Gegner frühzeitig erkannt und effektiv konterkariert.
Das 0:4 fiel wiederum fünf Minuten später: Erneut wurde die linke Abwehrseite des FCR überspielt, die folgende Flanke landete im Zentrum, wo Manuel Weber unglücklicherweise wie zuvor Hirschka ein Eigentor erzielte. Solche Situationen mit zwei Eigentoren innerhalb kurzer Zeit sind äußerst selten und zeigen deutlich, dass dies kein gelungener Tag für den FCR war. Ähnlich wie im Spiel gegen die Kickers kassierte man innerhalb kürzester Zeit zu viele Gegentore – diesmal benötigten die Gäste lediglich 15 Minuten für vier Tore.
Ungeachtet des Rückstandes zeigte der FCR Kampfgeist und erspielte sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit eine gute Gelegenheit. Das Gedränge vor dem TSV-Keeper Marcel Schleicher – ehemaliger Oberliga-Torwart des 1. Göppinger SV – war jedoch zu unkoordiniert, sodass die Abwehr der Gäste klären konnte. Nach einer Ecke von Leyhr kam Jakob Bader zum Kopfball, den Schleicher sicher parierte. Weil Schleicher den Ball anschließend länger als acht Sekunden hielt, wurde dem FCR gemäß neuer Regelung ein weiterer Eckball zugesprochen. Keiner der Spieler wollte diesen jedoch ausführen, was symptomatisch für die gesamte erste Halbzeit des FCR war. Offenbar fehlte es dem Team an Konzentration und Präsenz. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Benjamin Schmidt vom VfL Obereisesheim die erste Halbzeit. Die Partie erinnerte an das Spiel gegen die Kickers, bei dem man ebenfalls mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gegangen war.
Ein schwarzer Tag für den FCR – beinahe ein drittes Eigentor durch Langer
Die Halbzeitansprache gestaltete sich sachlich, wobei Marc Mutschler die Verantwortung für die erste Halbzeit übernahm: „Ich habe mich vercoacht“, gestand der Trainer. Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichener, unter anderem hinsichtlich der Torchancen, wobei die Oberensinger die besseren Möglichkeiten hatten. Der FCR bemühte sich um den Anschlusstreffer, doch sowohl das nötige Glück als auch der Wille schienen zu fehlen. Erst in der 60. Minute ergab sich für den Gast nach einer Ecke die erste Gelegenheit, ein Direktschuss verfehlte jedoch das Tor. Zwei Minuten später scheiterte Behr nach einer Ecke von Ackermann mit einem Kopfball am Tor.
Es entwickelte sich ein offenes Spiel ohne großes Tempo, eher ein Sommerkick mit wenig Brisanz. In der 64. Minute traf Luca Alfonzo den Gästekeeper mit einem Schuss. Eine Minute später parierte Häfner einen Distanzschuss der Oberensinger aus etwa 25 Metern. Anschließend erfolgte ein Doppelwechsel: In der 66. Minute kamen Ruben Nyanga für Jansen sowie Loris Zettel für Ackermann ins Spiel, um neuen Schwung zu bringen. Danach wurde eine Trinkpause eingelegt.
In der 72. Minute hätte der FCR ungewollt fast Negativ-Geschichte geschrieben: Raphael Langer verhinderte knapp ein drittes Eigentor, als seine Grätsche nur knapp am linken Pfosten vorbeiging. Im weiteren Verlauf blieb das Spiel ereignisarm, da auch Oberensingen zunehmend passiv agierte. Dies ermöglichte Mutschler einen weiteren Doppelwechsel: Johannes Bastians ersetzte den angeschlagenen Hirschka und Luis Kalbacher kam für den nach langer Verletzungspause noch nicht vollständig fitte Manuel Weber aufs Feld.
In der 84. Minute bot sich dem FCR dennoch die Chance auf einen Ehrentreffer. Freistoßspezialist Alfonzo legte sich aus halbrechter Position den Ball zurecht, doch sein Schuss konnte von der Mauer geblockt werden. Auf der Gegenseite nutzten die Oberensinger ihre Gelegenheit besser: Nach einem Konter stand Werner frei vor Häfner und erzielte das 0:5, indem er den Ball am Torwart vorbeilegte. In der 86. Minute hatten die Gäste die Möglichkeit, das halbe Dutzend voll zu machen, doch Häfner verhinderte dies. Nach zwei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Schmidt die Partie – ein Schlusspfiff, auf den alle im Stadion sehnsüchtig warteten.
Fazit
So kann Fußball verlaufen: Entweder läuft alles wie am Schnürchen und man gewinnt Spiele, bei denen kaum jemand mit einem Punkt gerechnet hätte – oder man kassiert eine deutliche Niederlage. Solche Phasen sind gerade zu Saisonbeginn normal, wenn viele Spieler noch aus dem Urlaub zurückkehren und Automatismen mit den Neuzugängen erst entwickelt werden müssen. Dennoch war der deutliche Auswärtssieg der Oberensinger hochverdient. Sie bestätigten ihre Favoritenrolle und dürfen nach zwei dritten Plätzen in Folge berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg in die Oberliga hegen. Für den FCR gilt es nun, das Spiel gründlich zu analysieren, das Ergebnis abzuhaken und den Blick nach vorne auf die Begegnung gegen TSG Balingen II zu richten. Beim Aufsteiger ist ein Sieg nahezu Pflicht, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Nach einer Nacht drüber schlafen geht es mir immer noch nicht besser. Da bin ich schon mega enttäuscht. Ich habe es der Mannschaft auch schon zu Halbzeit gesagt. Das geht völlig auf meine Kappe. Komplette Schuld geht auf mich. Ich habe mich richtig vercoacht, aber richtig. Ich habe mich von der Euphorie anstecken lassen. Zudem war klar, dass bei Oberensingen fünf Spieler fehlten, und deshalb falsch vorbereitet haben.
Deswegen wollten wir unbedingt aufs Sieg spielen. Aber ich hätte das nicht durchziehen sollen, auf gar keinen Fall. Wir hätten einen Punkt anstreben sollen, tief stehen, keine langen Bälle zulassen, einfach das Ding verweilen, so lange wie es geht. Das wäre die bessere Option gewesen, wie im ersten Spieltag gleich fünf Eier zu bekommen. Ich wiederhole mich, geht voll auf meine Kappe. Das habe ich den Jungs auch so gesagt.
Jetzt gilt es, nächste Woche alles besser zu machen um den Anschluss nicht gleich einfach zu verlieren, zumindest etwas Zählbares mitnehmen, wenn nicht müssen wir sogar drei Punkte holen, deshalb musst Du sogar in Balingen gewinnen, wenn du drinbleiben will.
Aber da gibt es jetzt noch einiges aufzuarbeiten, auch für mich persönlich. Ich hoffe auch, dass es nächste Woche personell ein bisschen besser aussieht. Nick wird noch länger ausfallen. Moritz ist zumindest wieder im Training dabei. Genuardi wird wieder da sein und Leon Oeschger wird auch wieder da sein. Aber ich möchte es nicht verschreien. Das weiß man bei uns nicht so genau, was einfach ein massives Problem ist. Aber den Frust der Fans habe ich gestern auch zu spüren bekommen. Deswegen muss es ganz klar besser werden.
Pressestimmen
Krachender Fehlstart für den sprachlosen FCR
Artikel lesen | Niels Pecho am 16.08.2026 | Schwäbisches Tagblatt
Klatsche zum Auftakt
Artikel lesen | 17.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, René Hirschka (79. Bastians), Lukas Behr (C), Anton Jansen (66. Nyanga), Jakob Bader, Manuel Weber (79. Kalbacher), Julian M. Kiesecker, Luca Alfonzo, Maxime Ackermann (66. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Johannes Bastians, Loris Zettel, Daniel Metzger, Melvin Gruhonjic, Luis Kalbacher, Ruben Nyanga
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Assistenztrainer Simon Samtner, Torwarttrainer Jürgen Haug, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Patrick Werner (26.)
0:2 René Hirschka (31., Eigentor)
0:3 Lukas Linder (36.)
0:4 Manuel Weber (41., Eigentor)
0:5 Patrick Werner (85.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Benjamin Schmidt (VfL Obereisesheim, SRG Kocher/Jagst, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Michael Fährmann (VfB Stuttgart)
Constantin Knödler (FC Obersulm)
Gelbe Karten: 3 / 1
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 200
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Sonntag, den 23.08.2026 kann sich unsere Mannschaft für die bittere 0:5-Auftaktniederlage wieder rehabilitieren, denn dann geht es zum Aufsteiger und U23 der TSG Balingen. Gespielt wir auf dem Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena in Balingen. Spielbeginn ist um 15 Uhr. Schiedsrichter der Partie ist Felix Günther vom TuS Freiberg aus der Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 26. Spieltag
Datum: Samstag, 11.04.2026 | 14 Uhr
Spielort: Hauptplatz Sportanlage Plätschwiesen Oberensingen (Rasenplatz)
Effektive Schadensbegrenzung im Abstiegskampf
Am vergangenen Samstag trat die Mannschaft um Trainer Mutschler beim Tabellendritten TSV Oberensingen an und bewies im intensiven Kampf gegen den Abstieg große Geschlossenheit. Trotz fast sommerlicher Temperaturen und ein schwer bespielbarer Rasen auf dem Hauptplatz der Sportanlage Plätschwiesen, gelang es dem FCR, einem Debakel vorzubeugen und sich in einem hart umkämpften Spiel mit einer knappen 0:1 (0:1)-Niederlage zu behaupten. Das einzige Tor des Spiels fiel in der 27. Minute: Patrick Werner, der Toptorjäger der Oberensinger, erzielte mit einem sehenswerten Direktabnahme-Treffer die Führung für die Gastgeber. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen des Favoriten zeigte der FCR eine beeindruckende Defensivleistung und hielt den Rückstand über die gesamte Spieldauer konsequent in Grenzen. Der Ausgang dieses Matches hat jedoch Auswirkungen auf die Tabellenplatzierung des FCR. Durch den Sieg von Ehingen gegen Calcio rutschte die Mannschaft wieder auf den ersten Abstiegsplatz zurück und belegt nun mit 26 Punkten Rang 13. Diese Situation fordert von der Mannschaft im kommenden Spiel eine deutliche Reaktion. Am kommenden Samstag empfängt der FCR den Tabellensiebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, bei dem es gilt, dringend wieder drei Punkte einzufahren. Im Hinspiel unterlag der FCR trotz einer spektakulären und torreichen Partie unter teils irregulären Platzverhältnissen knapp mit 3:4. Nun bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung – die Mannschaft ist gewarnt und hoch motiviert, wieder erfolgreich zu punkten.
Der TSV Oberensingen stellte bisher zweifellos eine der stärksten Herausforderungen für den FCR dar. Deshalb gebührt den Nürtingern uneingeschränkte Anerkennung für ihre herausragende Leistung, die man mit Respekt akzeptieren muss. Trotz der spielerischen Dominanz der Gastgeber präsentierte sich das Team von Trainer Marc Mutschler defensiv äußerst robust. Mit leidenschaftlichem Einsatz, einem in Topform agierenden Torhüter Julian Häfner und viel Kampfgeist gelang es den Nürtingern, am Ende trotz mangelnden Glücks doch einen drohenden Lucky Punch zu verhindern. Dieses Aufeinandertreffen war ein klassischer David-gegen-Goliath-Kampf, bei dem der Außenseiter – in diesem Fall der FCR – vor allem Schadensbegrenzung betreiben konnte.
Als Aufsteiger hatten die Rottenburger gegen den favorisierten und etablierten TSV Oberensingen kaum Chancen. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle und setzten den Gegner durch ihr Powerplay massiv unter Druck. Dennoch blieb eine wirklich zwingende Torchance bis auf eine Gelegenheit in der zweiten Spielminute aus. Erst als Patrick Werner das erlösende 1:0 erzielte, schien der Knoten zu platzen. Doch trotz weiterer Bemühungen scheiterte der TSV häufig an der starken Defensivarbeit des FCR, der sich kämpferisch hervorragend präsentierte. Hätte der TSV zur Halbzeitführung mit drei oder vier Treffern geführt, wäre dies durchaus verdient gewesen – doch Abwehrchef René Hirschka und seine Mannschaft warfen alles in die Waagschale und ließen keine weiteren Gegentore zu.
Für den FCR stellt dieses Spiel eine wertvolle Standortbestimmung dar, um gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Um gegen einen Favoriten zu bestehen, müssen Außenseiter oft über sich hinauswachsen und darauf hoffen, dass der Gegner nicht seinen besten Tag erwischt. Erschwerend kam hinzu, dass die beiden Kapitäne Leon Oeschger und Lukas Behr direkt von einem Junggesellenabend aus Düsseldorf kurzfristig anreisten und ins Spiel kamen und daher nicht in voller körperlicher Verfassung waren. Dennoch zeigten sie vollen Einsatz für die Mannschaft. Die Passivität im Spiel der Rottenburger rührte daher, dass Oberensingen durch geschicktes Pressing und hohe Intensität gar nicht erst zuließ, dass der FCR ins Spiel fand. Ballverluste waren die Folge von fehlender Aggressivität und Konzentrationsmängeln.
„Wir konnten läuferisch und spielerisch nicht an unsere Leistungen gegen Esslingen und Dorfmerkingen anknüpfen“, fasste eine Stimme aus der Mannschaft die Eindrücke aus dem Team zusammen. „Wir müssen immer noch schauen wo wir herkommen. Wir spielten mit dem fast gleichen Team vor 2 Jahren noch Bezirksliga“, so FCR-Coach Mutschler in der nach Spielende durchgeführten Pressekonferenz. Obwohl man sich nach einer klaren Niederlage nicht übermäßig beschweren sollte, spielte auch der Schiedsrichter eine nicht unerhebliche Rolle im Spielverlauf. Ein klarer Platzverweis eines Oberensingers für einen Ellenbogencheck ins Gesicht gegen Stanislav Votentsev wurde nicht ausgesprochen. Zudem wurden mehrere harte Fouls des TSV unbeachtet gelassen. In der letzten offiziellen Spielminute wurde Nick Heberle im Strafraum deutlich gefoult, doch der fällige Strafstoß blieb aus. Dieser Elfmeter hätte die Chance zum Ausgleich bedeutet.
In der Gesamtbetrachtung lag die Niederlage jedoch nicht an der Schiedsrichterleistung, sondern an der überlegenen Performance eines bärenstarken TSV Oberensingen. Das Spiel verdeutlichte eindrucksvoll die Herausforderungen, denen sich ein Aufsteiger gegen etablierte Kräfte stellen muss. Der FCR zeigte trotzdem großen Kampfgeist und bewies, dass er auch gegen starke Gegner bestehen kann. Diese Erfahrung gilt es in den kommenden Partien als Ansporn zu nutzen, um sich weiterzuentwickeln und künftig noch erfolgreicher aufzutreten.
Erste Halbzeit: Oberensingen dominiert das Spiel
Die erste Halbzeit begann mit einer klaren Marschroute der Gastgeber aus Oberensingen: Den Gästen vom FCR sollte kein Raum zur Entfaltung gegeben werden. Dieser Plan ging beeindruckend auf, denn bereits in der 2. Minute erspielte sich der TSV seinen ersten Standard. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze auf der halblinken Seite führte zu einer brenzligen Situation, die FCR-Keeper Julian Häfner mit einer reaktionsschnellen Parade an die Latte lenken konnte. Diese frühe Aktion zeigte, dass die Defensive des FCR auf höchstem Niveau gefordert sein würde.
In den anschließenden Minuten präsentierte sich Oberensingen äußerst dominant und setzte den Gegner mit konsequentem Powerplay deutlich unter Druck. Die in Rot gekleideten Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, ließen die Kugel sicher durch ihre Reihen laufen und gewährten den Rottenburgern kaum Spielanteile – beste Voraussetzungen für ein Heimteam, das seine taktische Überlegenheit demonstrieren wollte.
Doch der FCR zeigte unmittelbar danach seine Offensivqualitäten. Bereits in der 5. Minute lauerte nach einem Einwurf in den Strafraum eine vielversprechende Gelegenheit: Nach mehreren Kopfballwechseln kam Lukas Behr an den Ball und zog direkt ab. Leider verfehlte sein Schuss knapp das Tor, wodurch eine mögliche Führung für den Gast ausblieb. Dieser Moment hatte Symbolcharakter: Chancen waren vorhanden, konnten aber nicht genutzt werden.
Danach übernahm Oberensingen wieder mehr und mehr die Kontrolle und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Die Gastgeber wirkten sehr sicher im Passspiel, agierten ruhig und zielstrebig, während der FCR meist nur zu gelegentlichen Befreiungsangriffen kam. Diese Versuche verpufften häufig aufgrund von Hektik oder ungenauen Zuspielen, sodass Oberensingen weiterhin dominant blieb.
In der 27. Minute fiel schließlich die verdiente Führung für den TSV Oberensingen. Obwohl sie bis dahin das Geschehen klar kontrolliert hatten, mangelte es aufgrund von kleinen Fehlern oder Unkonzentriertheiten noch an zwingenden Torchancen. Doch dann schlugen sie über die linke Seite zu: Eine präzise Flanke erreichte Kapitän Samuel Bosler am zweiten Pfosten, der die Kugel direkt mit dem rechten Fuß aus der Luft verwandelte – eine unhaltbare Aktion für den FCR-Keeper Häfner, der keine Abwehrchance hatte.
Dieses Tor öffnete die Tür für den Gastgeber noch weiter aufzudrehen. In der Folgephase erarbeiteten sich die Oberensinger gleich mehrere hochkarätige Chancen am Stück. So bewahrte Keeper Häfner sein Team in der 33. Minute mit einer starken Parade vor einem höheren Rückstand. Auch in der 35. Minute wurde ein klares Tor durch einen Stolperer eines Oberensingers verhindert, bevor Häfner beherzt eingriff.
Kurz vor der Pause gab es weitere gefährliche Situationen: In der 42. Minute feuerte ein Oberensinger Spieler freistehend den Ball übers Tor, ehe in der 43. Minute eine weitere Flanke von Häfner an die Latte gelenkt wurde und somit nur knapp das zweite Gegentor verhinderte. Dank der herausragenden Leistungen und Reflexe von Torhüter Häfner blieb es jedoch bei einer knappen, aber verdientermaßen führenden 1:0-Halbzeitführung für den TSV Oberensingen.
Der Unparteiische Fabian Baiz aus Wangen beendete nach einer Minute Nachspielzeit eine intensive und abwechslungsreiche erste Hälfte. Die Gäste aus Rottenburg stehen trotz Rückstand gut da, müssen jedoch im zweiten Durchgang effektiver in der Offensive auftreten, um zurück ins Spiel zu finden. Oberensingen hingegen wird versuchen, den deutlichen Heimvorteil weiter auszuspielen und die Führung auszubauen. Der zweite Durchgang verspricht spannende und umkämpfte Momente.
Zweite Halbzeit: Turbulente Phase mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen
Die zweite Halbzeit begann für den TSV Oberensingen vielversprechend, indem sie nahtlos an die starke Leistung aus der ersten Hälfte anknüpften. Bereits in den ersten zehn Minuten setzten sie den FC Rottenburg unter Druck und kamen zu zwei vielversprechenden Torabschlüssen. Um gegenzusteuern, reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler bereits früh mit einem Dreifachwechsel in der 54. Minute. Für Ali Hamdar, Maxime Ackermann und Julian Kiesecker kamen Lennis Eberle, Oleh Stepanenko sowie Stanislav Votentsev, der nach einem Trainingsrückstand aufgrund eines Urlaubs wieder ins Team zurückkehrte.
Neun Minuten darauf zog auch Oberensingen nach und brachte mit dem ehemaligen Profi Simon Brandstetter frischen Wind ins Spiel – unter anderem ersetzte er Torschütze Patrick Werner. Brandstetter hatte es dabei jedoch mit FCR-Abwehrchef René Hirschka zu tun, der sich über das gesamte Spiel hinweg als starker Rückhalt bewies.
Mit Beginn der letzten halben Stunde zeigte sich der FCR deutlich kämpferischer und entwickelte verstärkt Offensivaktionen, die auf den Ausgleich hoffnungsvoll machten. Chancen durch Behr (59.) und Eberle (62.) wurden jedoch vom exzellent aufgelegten Oberensinger Torwart Marcel Schleicher vereitelt. Kurz darauf konterte Oberensingen prompt nach einer Ecke, bei der ein Kopfball am zweiten Pfosten gerade noch abgewehrt wurde (64.).
Im weiteren Verlauf reagierte Mutschler erneut auf die sich zuspitzende Situation und brachte in der 76. Minute Maximilian Biesinger für Kapitän Leon Oeschger, der eine wohlverdiente Pause benötigte, sowie Loris Zettel für den rotgefährdeten Moritz Rohrer. Diese Wechsel sollten Frische und neue Impulse in die Reihen des FCR bringen.
In den letzten zehn Spielminuten erhöhte der FCR den Druck spürbar und zeigte großen Einsatz in der Defensive, was den Gastgeber sichtlich verärgerte. Leider kam es in dieser turbulenten Phase zu unschönen Situationen, geprägt von harten Fouls seitens Oberensingen, die vom Schiedsrichter jedoch nicht konsequent geahndet wurden. Besonders auffällig war ein Ellenbogencheck eines Oberensingers gegen Votentsev, der klar eine Rote Karte gerechtfertigt hätte – doch es folgte weder der Pfiff noch ein Freistoß für den FCR. Diese Entscheidung sorgte für erhebliche Unverständnis auf Seiten der Rottenburger.
Weitere grobe Fouls trafen zudem Heberle und erneut Votentsev, ohne dass der Unparteiische einschritt. Höhepunkt der umstrittenen Entscheidungen war ein klares Foul an Heberle in der letzten Spielminute im Strafraum, bei dem er von hinten in die Hacken getreten wurde. Auch hier blieb der fällige Elfmeterpfiff aus. Nach vier Minuten Nachspielzeit beendete der Referee das Spiel.
Trotz der deutlichen Überlegenheit und spielerischen Dominanz des TSV Oberensingen gestaltete sich die Schlussphase äußerst kontrovers. Der FCR wurde vor allem gegen Ende des Spiels deutlich benachteiligt und kann sich durchaus ungerecht behandelt fühlen. Diese strittigen Entscheidungen verhinderten nach Auffassung vieler Beobachter einen möglichen Ausgleich für den FCR.
Nichtsdestotrotz gebührt dem TSV Oberensingen Anerkennung für eine insgesamt herausragende und dominante Leistung. Das Oberensinger belegt Team weiterhin den dritten Tabellenplatz hinter den Topvereinen Young Boys und Holzhausen – eine bemerkenswerte Position, die für die weiterhin beeindruckende Saison spricht.
Der FC Rottenburg wird trotz der widrigen Umstände den Kampfgeist nicht verlieren und mit voller Motivation in die kommenden Partien gehen. Das Spiel zeigte eindrucksvoll, wie wichtig nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Fairness und eine klare Schiedsrichterleitung im Fußball sind.
Fazit
Als Fazit gilt ganz klar, es war ein klar verdienter Sieg des TSV Oberensingen. Dem FCR als Aufsteiger gelang in den letzten Minuten dennoch fast noch ein Lucky Punch nach einem aufopferungsvollen Abstiegskampf. Solche Szenen am Schluss zeigen, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute Leidenschaft zeigen und oft noch für ihre Bemühungen belohnt werden. Das zeichnet aktuell unsere Mannschaft aus, daß man bis zum Schluss alles gibt. Deshalb reicht nach zahlreich vergebener guter Chancen ein 1:0 für Oberensingen für drei Punkte, wird aber oft als „glanzlos“ empfunden, während man bei einem 5:0 oder 6:0 ein Ausrufezeichen hätte Richtung Holzhausen setzen können. Am Ende war der FCR nach diesem Spielverlauf mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden und kann froh sein keine Klatsche wie Waiblingen kassiert zu haben. Das spricht für ein funktionierendes Kollektiv. Am kommenden Samstag soll dann wieder eine Reaktion kommen, denn gegen Hofherrnweiler-Unterrombach haben die Kicker um Kapitän Leon Oeschger noch eine Rechnung offen.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Manchmal gilt es, ein Ergebnis einfach anzunehmen und schnell abzuhaken. Bereits nach 30 Minuten hätten wir mit drei Toren im Rückstand liegen können. Auf dem Spielfeld hatten wir erhebliche Schwierigkeiten, und jeder erkämpfte Ball ging unmittelbar wieder verloren. Bis zum Schluss blieb die Partie spannend, und mit etwas Glück gelingt uns der Ausgleich. Das äußerst starke Team aus Oberensingen hat meiner Mannschaft und mir jedoch klar unsere Grenzen aufgezeigt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
René Hirschka, Co-Spielertrainer FC Rottenburg
Im heutigen Spielverlauf müssen wir leider eingestehen, dass unser Matchplan nicht wie geplant aufgegangen ist. Das 0:1-Ergebnis erscheint uns trotz allem als glückliches Resultat, da der Gegner zahlreiche gute Chancen ungenutzt ließ, die durchaus zu einem höheren Rückstand hätten führen können. Diese verpassten Möglichkeiten gaben uns zwar noch die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgleichstreffer, jedoch erschwerten die hohen Temperaturen sowie der anstrengende, qualitativ schlechte Rasen die Mobilisierung zusätzlicher Kräfte erheblich.
Darüber hinaus blieben unsere Standardsituationen an diesem Tag weitgehend ungefährlich und konnten somit keine echte Gefahr für den Gegner darstellen. Die Mannschaft aus Oberensingen zeigte sich in allen Spielsituationen gut eingestellt, reagierte stets angemessen und verfolgte einen klaren Plan, der – wie man eingestehen muss – heute besser umgesetzt wurde als unserer. Es gilt daher, diese Niederlage sachlich anzunehmen und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.
Dies bedeutet jedoch keineswegs Resignation. Vielmehr sollten wir dieses Ergebnis als Ansporn verstehen, bei den kommenden Begegnungen weiterhin mutig und engagiert aufzutreten. Mit dem richtigen Fokus und Einsatz ist es durchaus möglich, gegen künftige Gegner wertvolle Punkte zu erzielen. Unser Ziel muss es sein, die Lehren aus der heutigen Partie zu ziehen, um die Spielweise zu optimieren und taktisch besser auf die jeweiligen Herausforderungen einzugehen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Oberensingen heute mit einem durchdachteren Spielkonzept und einer präziseren Umsetzung den Erfolg für sich verbuchen konnte. Für uns gilt es nun, die Offenbarungen aus diesem Spiel konstruktiv zu nutzen, um gestärkt in die nächsten Aufgaben zu gehen. Der Wettbewerb bietet noch zahlreiche Chancen, sich zu beweisen, und mit einer konsequenten Leistungssteigerung ist es möglich, auf hohem Niveau zu bestehen.
Pressestimmen
Lukas Behr: Vom Vorbereiter zum Torjäger
Artikel lesen | Pascal Schäfer am 10.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
FC Rottenburg ohne Chance
Artikel lesen | Vincent Meissner am 13.04.2026 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg verliert
13.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Nach drei Siegen aus den ersten fünf Spielen seit der Winterpause war für den Verbandsliga-Aufsteiger FC Rottenburg beim TSV Oberensingen nichts zu holen. Das Team von Trainer Marc Mutschler schlug sich beim Tabellendritten aber achtbar und unterlag nur 0:1. Oberensingens Goalgetter Patrick Werner erzielte mit seinem 15. Saisontreffer das Tor des Tages (27.). (ott)
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Aaron Leyhr, Lukas Behr, Leon Oeschger (C) (76. Biesinger), Ali Hamdar (54. Stepanenko), Nick Heberle, Maxime Ackermann (54. Eberle), Moritz Rohrer (76. Zettel), Manuel Weber, Julian M. Kiesecker (54. Votentsev)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Stanislav Votentsev, Dario Bedic, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Daniel Angerer, Oleh Stepanenko
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Patrick Werner (27.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Fabian Baiz (FC Wangen, Schiedsrichtergruppe Wangen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Roman Braukmann (SC Unterzeil-Reichenhofen)
Felix Braun (SG Kisslegg)
Gelbe Karten: 2/4
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer: ca. 170
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 27. Spieltag am Samstag, den 18.04.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellen-Siebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15:30 Uhr. Das Hinspiel verlor der FC Rottenburg bei irregulären Platzverhältnissen und andauernden Platzregen unglücklich mit 3:4. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der SRG Böblingen.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 9. Spieltag
Datum: Samstag, 27.09.2025 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)
Das Spiel wurde präsentiert von…


Packendes Spiel: Oberensingen ringt FCR 1:0 nieder
Die Turn- und Sportvereinigung Oberensingen gewinnt auf einem tiefen Geläuf gegen den FCR vor ca. 170 Zuschauern im Hohenbergstadion ein intensives, torarmes und umkämpftes Spiel am Ende verdient mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages für Oberensingen erzielte aus dem Nichts nach 19 Minuten und einer starken Rottenburger Drangphase der Ex-Pfullinger Lukas Linder. Die Mutschler-Elf verlor so sein drittes Spiel in Folge mit nur einem Tor Unterschied. In der Tabelle rutscht der FCR um einen Platz auf den 11. Platz zurück. Oberensingen konnte seinen 4. Platz erfolgreich verteidigen und nach dem 0:0 im Topspiel zwischen Berg und Holzhausen den Rückstand sogar verkürzen. Der FCR ist nach wie vor im Soll und will im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach erneut angreifen und endlich wieder punkten.
In der Anfangsphase konnte der FCR mit seiner Griffigkeit und seinem berühmten Pressingspiel die ersten Akzente im Spiel setzen. Diesem setzte die Gastmannschaft mit ihren immer wieder langen Bällen auf die Flügel und auf ihren Topstürmer und ehemaligen Profi des MSV Duisburg in der 2. Bundesliga Simon Brandstetter sehr gut um. „Brandstetter ist eine Waffe“, so Mutschler über den Ausnahmestürmer in der Verbandsliga. Somit wollte man auch die hochspielende Abwehr um Keeper Julian Häfner, den es selten im eigen Sechszehner hielt überspielen, was ihnen auch das ein oder andere Mal sehr gut gelang.
Beim FCR fehlte immer noch der verletzte Kapitän Leon Oeschger, der im Mittelfeld hinten wie vorne vermisst wird. Dem FCR fehlt mit Oeschger ein Denker und Lenker im Mittelfeld, aber auch Garant der für gefährliche Standards bekannt ist. Deshalb müssen die Jungs von Trainer Marc Mutschler bis auf weiteres noch auf seinen Kapitän verzichten. Die Aufgabe verteilt sich aktuell mit Leyhr, Heberle, Behr, Rohrer, Langer, Kiesecker und Ackermann auf mehrere Schultern. Routinier Jan Baur, der nach seinem Vaterschaftsurlaub zurück ist, aber am Wochenende noch auf der Bank schmorte, wird in den kommenden Spielen wieder in den Kader zurückkehren.
Die Jungs um ihre aktuellen Kapitäne Lukas Behr und Nick Heberle spielen Woche für Woche ständig auf Augenhöhe gegen etablierte Verbandsligamannschaften, belohnen sich aber nicht für ihre harte Arbeit die sie drei Mal pro Woche im Training abliefern. Da heißt es geduldig bleiben, denn die Zeit wird kommen. Muss der Trainer sein System ändern oder bleibt er seiner Linie treu? Wir werden sehen.
Beide Leon´s mit längeren Ausfallzeiten
Der FCR wird wahrscheinlich erstmal auf seinen jüngsten Neuzugang Leon Villino verzichten müssen, der sich beim Aufwärmen so schwer verletzte, daß er vermutlich mit einer Bänderverletzung die kommenden Wochen passen muss. Über seinen Genesungszustand werden wir hier berichten. Auch unserem anderen Leon, unserem Kapitän, gilt das Gleiche. Auch bei Leon Oeschger wird es voraussichtlich noch die ein oder andere Woche dauern bis er wieder einsatzfähig ist. Wir wünschen beiden Leon´s von ganzen Herzen Gute Besserung und einen schnellen Heilungsprozess. Wir brauchen euch!!
Niederlage ist kein Grund zur Panik
Nach der dritten Niederlage in Folge muss man beim FCR ruhig bleiben. Das ist noch kein Grund zur Panik, doch je eher das Punktekonto aufgestockt wird desto besser. Nun geht es am kommenden Samstag zum Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Also, auch beim Vorort von Aalen ist was möglich.
Der FCR verlor gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Liga, dennoch war man die ersten 15 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Es entwickelte sich ein sehr munteres Spiel. Bereits nach 40 Sekunden hatte der FCR die Riesenchance mit 1:0 in Führung zu gehen. Behr spielte Biesinger mit einem genialen Steckpass in die Tiefe an, doch Biesinger scheiterte am TSV-Keeper und Neuzugang vom Oberligisten TSG Backnang Marcel Schleicher. Schade – fast eine Kopie des Dorfmerkingen-Spiels, als der FCR in der 1. Minute in Führung ging.
In der 6. Minute dann eine Oberensinger Ecke die zunächst abgewehrt wurde, der Nachschuss aus der 2. Reihe konnte erneut zur Ecke geklärt werden, die dann nichts einbrachte. Dieser Angriff schüchterte den FCR aber nicht ein und so blieb man auch insgesamt in den ersten 15 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, welche sich auch Chancen erarbeitete. Mit seinem starkem Pressing ließ der FCR die TSVO kaum zur Entfaltung kommen, prallte aber meist an der starken Gästeabwehr ab.
Es dauerte dann bis zur 19. Minute, als sich die TSVO befreien konnte und sie den FCR schockten. Eine Flanke von links konnte zunächst geklärt werden, der Ball jedoch kam zum Oberensinger Ausnahmestürmer und Kapitän Brandstetter, der für Lukas Linder auflegte und der wiederum legte sich die Kugel zurecht und schob sie ins Toreck zur 0:1-Führung für die Gäste. Ein Tor aus dem Nichts, denn der FCR war selber dran in Führung zu gehen. So bitter kann Fußball sein. Doch das brachte den FCR nicht aus dem Konzept, jedoch brach dieses Tor den Bann bei den Gästen, die dann das Spiel offener gestalteten. Doch auch der FCR stand in der Defensive sehr gut, so entwickelte sich von Minute zu Minute ein intensives und spannendes Spiel.
Die Gäste agierten sehr viel mit langen Bällen von hinten heraus, vorallem durch ihren Keeper, der seine beiden Flügelspieler sowie Mittelstürmer Brandstetter immer gut in Szene setzte. Oberensingen war mittlerweile bewußt, daß Rottenburgs Keeper Julian Häfner sehr oft außerhalb seines Wohnzimmers, also des Strafraumes sich aufhielt und dies zu bestrafen versuchte, was auch das ein oder andere Mal fast belohnt wurde.
So wie in der 30. Minute, als eben ein langer Ball in die Spitze auf Brandstetter fast erfolgreich zu Ende gebracht werden konnte. Häfner war wieder außerhalb seines Strafraumes, doch der lange Ball überspielte ihn, so daß Brandstetter an den Ball kam und alleine auf das leere Rottenburger Tor zulief. Doch durch die Aufmerksamkeit von Raphael Langer wurde der Winkel zum Tor immer spitzer, so daß Brandstetter die schon fast 100%ige Chance ans Außennetz setzte. Riesenglück für den FCR. Doch dazu muss man sagen, daß Brandstetter klar im Abseits stand, doch der Assistent ließ die Fahne unten. Das Tor hätte also gezählt.
Es hört sich komisch an, doch der FCR blieb die spielbestimmende Mannschaft mit dem meisten Ballbesitz, die besseren Torchancen allerdings erspielten sich die Gäste. Die TSVO spekulierte weiter mit langen Bällen auf seine drei Topstürmer. Kurz vor dem Pausenpfiff ein kleiner Lichtblick beim FCR. Maxime Ackermann setzte per Lupfer einen Torschuss auf das Tor. Das war es dann auch, mehr kam nicht von beiden Mannschaften. Nach drei Minuten Nachspielzeit schickte der oft unsichere Schiedsrichter Dr. Max Angenendt aus der Schiedsrichtegruppe Blautal/Lonetal die Teams in die Pause.
Ausgleich lag in der Luft, Oberensingens Defensive aber stand kompakt
Die Mutschler-Truppe kam wieder voller Elan und Zuversicht auf den Platz zurück und war gleich zu Beginn auch besser im Spiel, dennoch wechselte FCR-Coach Mutschler in der 63. Minute zum ersten Mal und gleich doppelt. Mit Oleh Stepanenko für Maximilian Biesinger und Julian M. Kiesecker für Maxime Ackermann kam noch frühzeitig frischer Wind ins Rottenburger Spiel.
In der 58. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen, denn nach einer scharfen Stepanenko-Flanke verpasste Bader am 2. Pfosten nur um Zentimeter den Ball. Nach genau 1 Stunde herrschte Hektik und durcheinander im Rottenburger Strafraum, bis ein Oberensinger zum Schuß kam und übers Tor schoß. In der 70. Minute kam Manuel Weber für Bader ins Spiel und Weber war es der dann der in der 73. Minute eine Riesenchance vergab. Nach einer Klasse Flanke von links kommend von Aaron Leyhr schlug Weber ein Luftloch, der sich anschließend selber am meisten ärgerte die Kugel nicht getroffen zu haben.
In der 75. Minute kam Stürmer Luca Alfonzo für den ausgepowerten Kapitän Lukas Behr, der sehr viel unterwegs war. Behr übergab seine Kapitänsbinde wie schon so oft in dieser Saison an Nick Heberle. Bei einem Zuspiel in den Fünf-Meter-Raum auf Heberle, setzte sich zunächst der neue Kapitän mit vollem Körpereinsatz gegen seinen Gegenspieler durch. Gleichzeit kam TSVO-Keeper Schleicher aus seinem Kasten und so prallten beide Spieler zusammen, beidem der Torwart liegen blieb und behandelt werden musste. Zur Entschuldigung für Heberle ist zu sagen, daß er voll im Fokus war und den herauslaufen Torwart nicht sah und es so zum heftigen Crash kam. Doch beide gaben sich die Hand und es ging weiter. Sowieso ein Wunder, daß sich hier nicht Heberle verletzte, denn Schleicher im Oberensinger Tor ist körperlich schon eine Maschine.
Der FCR kam nun immer mehr zu Chancen und drängte die Gäste in der eigenen Hälfte fest, nur ohne Erfolg. In der 84. Minute konnten sich Gjini-Kicker mal wieder befreien und hatten gleich wieder eine gute Chance, doch FCR-Keeper Häfner hielt in dieser Szene den Kasten mit einem starken Reflex sauber. In der Schlussphase (87.) durfte dann nochmal der schnelle Daniel Angerer ran. Für ihn verließ Leyhr den Platz.
Dann in der 93. Minute nochmal Glück für den FCR, denn nach einer Oberensinger Flanke kam ein Mitspieler am 2. Pfosten zum Kopfball, doch Votentsev konnte die Kugel von der Linie kratzen. Das war es dann auch. Nach 5 Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Dr. Max Angenendt vom FV Asch-Sonderbuch ein hitziges und intensiv geführtes Verbandsligaspiel.
Fazit
Es war eine ganz starke Leistung gegen einen spielstarken Gegner, den bislang stärksten Gegner gegen den der FCR spielen musste. Hierfür geht ein Kompliment an die komplette Offensive um Simon Brandstetter, die wenn sie vor dem Tor des FCR auftauchten stets gefährlich waren. Am Ende geht der Sieg der TSV Oberensingen in Ordnung und war verdient. Der FCR hingegen machte wieder ein gutes Spiel, verlor aber leider zum dritten Mal in Folge mit nur einem Tor. Davon kann man sich nichts kaufen und es gibt auch keine Punkte dafür.
Noch eine kleine Story zum 21-jährigen Spieler mit der Nummer 12 Simon Gorr der TSV Oberensingen: Gorr spielte 2019 für die C-Junioren des SSV Reutlingen hier im Hohenbergstadion bei unserem Benefizturnier, damals das 1. C-Jugend-Masters. Simon Gorr wurde von der Turnierleitung, den Schiedsrichtern und den acht Trainern zum Spieler des Turniers gewählt. Bericht und Bilder kann man hier unter dem Menüpunkt „Kalender/C-Jugend-Masters“ einsehen. Nun kehrte er nach 6 Jahren zurück an seinen Erfolg. Gorr wechselte damals von der U16 des SSV zur U17 des 1. FC Heidenheim in die Bundesliga und spielte die komplette A-Jugend für den Heidenheimer U19-Bundesligisten. Sein Wechsel führte ihn dann zu den Aktiven Herren des VfL Pfullingen, TSG Balingen, TSG Balingen II bis zur TSV Oberensingen. Ein beeindruckender Werdegang für Simon.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir sind wie in den vergangenen Wochen erneut gut ins Spiel gestartet, haben es aber versäumt, ein Tor zu erzielen. Aus dem Nichts ergab sich für Oberensingen ihre erste Torchance, die sie sofort nutzten. Nach dem Rückstand haben wir den Faden verloren und konnten keine weiteren Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit sind wir wieder engagiert aus der Kabine gekommen und haben Druck gemacht, doch der Ausgleich wollte uns leider nicht gelingen. Unterm Strich waren die letzten drei Spiele etwas unglücklich, aber wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen weiterhin an uns glauben. Das solche Phasen kommen, war uns allen klar.
TSV Oberensingen
„Es entwickelte nach dem 0:1 ein kampfbetontes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Zwar kamen wir nicht mehr richtig in Fahrt und ließen weitere Chancen liegen, doch defensiv standen wir kompakt und ließen kaum gefährliche Möglichkeiten des Gegners zu. Am Ende nehmen wir die drei Punkte mit nach Oberensingen und haken das Spiel ab – Sieg ist Sieg! Wir wünschen dem FC Rottenburg eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison“, so ein kurzes Statement der Oberensinger.
Pressestimmen
Wieder ein Tor zu wenig
Artikel lesen | Tobias Zug am 29.09.2025 | Schwäbisches Tagblatt
Lukas Linders präziser Abschluss reicht TSV Oberensingen zu drei Punkten
Artikel lesen | Alexander Schmird am 27.09.2025 | Nürtinger Zeitung
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev, René Hirschka, Aaron Leyhr (87. Angerer), Lukas Behr (C) (75. Alfonzo), Maximilian Biesinger (53. Stepanenko), Nick Heberle, Jakob Bader (70. Weber), Moritz Rohrer, Maxime Ackermann (53. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Jan Baur, Manuel Weber, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Leon Villino, Oleh Stepanenko, Luca Alfonzo
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Lukas Linder (19.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Dr. Max Angenendt (FV Asch-Sonderbuch, Schiedsrichtergruppe Blautal/Lonetal)
Schiedsrichter-Assistenten:
Ivo Möller (TSV Laichingen)
Jasper Minne (SV Asselfingen)
Gelbe Karten: 5/3
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse:
Der Spieler Leon Villino verletzte sich beim Aufwärmtraining so schwer, daß er zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Für ihn rückte Maximilian Biesinger in die Startelf.
Zuschauer: ca. 170
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter am kommenden Samstag, den 04.10. mit dem 10. Spieltag und einem Auswärtsspiel beim Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Spielbeginn auf dem Rasenplatz im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler – ca. 3 km westlich von Aalen – ist um 15:30 Uhr.
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