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Rottenburger FCR-Senioren gewinnen Freundschaftsspiel beim TSV Kiebingen


Wie können auch freitags und Großfeldspiel

Am Freitagabend, den 18.09. war unsere AH wieder zum Gastspiel in Kiebingen. Standard in Kiebingen ist eigentlich donnerstags und Kleinfeldturnier, nun aber Großfeld und Flutlicht. Die Kaderfindung gestaltete sich durchaus spannend: Ich komme, ich komme doch nicht, ich komme später, mir reicht es doch nicht, usw. usw. Zu Beginn des Spieles war der Kader noch dünn besetzt, füllte sich aber zunehmend.

Die Startaufstellung ergab sich schließlich wie folgt:
  • Torspieler: Alfredo Labarile
  • Abwehr: Christian (Dede) Dettenrieder, Chris Huber, Patrik (Culle) Haug, Hermon Rezene
  • Mittelfeld: Alex Schilke, Jürgen Schwab, Ciro Pierno, Christopher Wolf (Picco)
  • Sturm: Hasim Gruhonjic, Leo Trolli
  • Ersatz: Hamza Rahali, Kastriot Morina, Carsten Ulmer
  • Trainer: Günter Schomaker


Zu Beginn des Spieles war die fehlende Routine und Positionierung für ein Großfeldspiel unserer AH anzumerken. Kiebingen hatte die Spielkontrolle und kam immer wieder über beide Flügel zu gefährlichen Flanken in den Strafraum, ein früher Gegentreffer lag daher durchaus in der Luft. Nach ca. 20 Minuten wurde das Spiel ausgeglichener. Unsere AH versuchte über direkt gespielte vertikale Bälle in die gefährlichen Zonen zu kommen. In dieser Phase konnte der FC auch durch Hasim Gruhonjic in Führung gehen. Nach der Führung ergaben sich einige gute Möglichkeiten, die leider nicht genutzt wurden und so kam es wie es kommen muss – der Ausgleich – wenn auch nicht unverdient, für den TSV Kiebingen. Kurz vor der Pause sorgte eine Standardsituation für die 2:1 Führung für den Gastgeber. In der Halbzeitpause gab es die eine oder andere direkte Ansage von Coach Günter Schomaker.
Kurz nach der Halbzeitpause konnte unsere AH durch Leo Trolli den Ausgleich herstellen, die Körpersprache wurde besser und der Glaube an einen Erfolg kamen zurück. Über schnelles Spiel und viele vertikale Bälle in die freien Räume hinter der Abwehr der TSV Kiebingen, konnte viele guten Aktionen generiert werden. Das immer gleiche Schema führte zur Mitte der 2. Halbzeit zum Erfolg, Alex Schilke erzielte zwei fast identische Tore, der FC lag zwischenzeitlich mit 4:2 vorn. In Folge drückte der TSV Kiebingen, die Folge viele Standardsituationen führten, zum 3:4-Anschlusstreffer. Da die Kiebinger auf den Ausgleich drängten ergaben sich etliche Kontermöglichkeiten, eine nutzte Carsten Ulmer zum vorentscheidenden 5:2.
Fazit: Wir schaffen auch noch 90 Minuten und Großfeld macht doch Spaß.

FCR-Senioren waren wieder aktiv: Auf AH-Turnier in Kiebingen folgte Grillfest


8. AH-Ü35-Kleinfeld-Turnier in Kiebingen am 24.07.2025

2. Platz erkämpft

Am 24.07. fand zum 8ten mal das AH-Ü35-Turnier in Kiebingen statt. Gespielt wurde auf Kleinfeld mit 5 Feldspielern und Torwart, die Spielzeit betrug 10 Minuten. Es nahmen 12 Mannschaften teil, die in 2 Gruppen eingeteilt waren. Die Gegner unsere AH hießen SGM Seebronn/BFSO, TSV Kiebingen I, TSV Altingen, SV Neustetten und TSV Dettingen.
Das erste Spiel gegen die TSV Dettingen endete 0:0, wobei ein Sieg auf Grund der Vielzahl an guten Chancen möglich und sicherlich nicht unverdient gewesen wäre. Die beiden nächsten Spiele gegen die SGM Seebronn/BFSO und TSV Altingen wurden knapp mit 1:0 bzw. mit 2:1 gewonnen. Der Spielmodus sah vor, dass die jeweils Gruppenersten beider Gruppen das Finale und die jeweils Gruppenzweiten das Spiel um Platz 3 austragen würden. Die Konstellation in unserer Gruppe vor dem 4. Spiel war, dass die beiden kommenden Gegner und unsere AH, die Chancen auf einer der beiden ersten Gruppenplätze hatten.
Im 4. Spiel gegen den SV Neustetten durfte man sich, wenn man die Endspielhase erreichen wollte, keine Niederlage einhandeln. Das spannenden, aber nicht gute Spiel, bei dem man beiden Mannschaften die Bedeutung des Spieles anmerkte, endete 1:1. Das letzte Spiel der Vorrunde bestritten unsere AH und der Gastgeber TSV Kiebingen. Auf Grund des Unentschieden des SV Neustetten waren beide Mannschaften bereits für die Finalrunde qualifiziert, allerdings konnte unsere AH nur durch einen Sieg das Endspiel erreichen. Das Spiel endete in einem ebenfalls umkämpften, emotionalen 1:0-Sieg für unserer Mannschaft. Der Finaleinzug war geschafft. Im Finale stand man der besten Mannschaft des gesamten Turniers, dem TSV Weitingen gegenüber.
Die TSV Weitingen waren im Finale das bessere und körperlich fittere Team und vergab auch die eine oder andere große Chance. Nach großem Kampf endete das Spiel etwas glücklich für unsere AH 0:0. Somit musste das 9-Meterschießen die Entscheidung bringen. Die ging mit 5:4 an den TSV Weitingen, den verdienten Sieger des Turniers. Das Spiel um Platz 3 gewann der SV Poltringen gegen den TSV Kiebingen 1 mit 6:1.
Die AH möchte sich beim Ausrichter TSV Kiebingen für die gewohnt tolle Organisation und Durchführung des Turniers bedanken.


Spiele Vorrunde

FCR-Senioren – TSV Dettingen 0:0
FCR-Senioren – SGM Seebronn/BFSO 1:0
FCR-Senioren – TSV Altingen 2:1
FCR-Senioren – TSV Neustetten 1:1
FCR-Senioren – TSV Kiebingen I 1:0

Finale

FCR-Senioren – SV Weitingen 0:0, 4:5 nach 9-Meter-Schießen
Spielplan mit allen Ergebnissen

AH-Spätsommer-Grillfest

Mit Verspätung fand am 06.09 das (Spät)-Sommer-Grillfest statt, trotz gegen den Abend kühleren Temperaturen fanden sich eine schöne Anzahl von AH‘ler mit Ihren Frauen, Freundinnen und etliche mit Kindern auf dem Gartengrundstück im Weggental ein. Das Wetter war glücklicherweise trockener als 2024. Für das leibliche Wohl gab es Grillgut und vegetarisches Essen vom Kohle- und Holzgrill. Viele leckere Salate wurden zu einem tollen Buffet beigesteuert.
Gegen die später aufziehende Kälte waren Grillstelle, Feuerschale und Feuerkorb eine willkommene Wärmequelle. Man sieht die AH kann nicht nur nass, sondern auch kühl. Das nächste Gartenfest wird kommen, bestimmt.

Impressionen vom Grillfest

Der Neckarpokal – Das bestbesetzte Vorbereitungsturnier im Kreis lebt weiter


Pressestimmen: Schwäbisches Tagblatt von Vincent Meissner am 23.04.2020

Der Neckarpokal lebt weiter

Das am besten besetzte Vorbereitungstunrier im Kreis soll in veränderter Form fortbestehen. Die TSG Tübingen plant trotz Corona-Krise für Juli.
Nach dem Finaltag im Juli 2019 sah es nichtaus für den Neckarpokal: „Der 8. Neckarpokal ist vorerst auch der letzte seiner Art“, schrieb das TAGBLATT damals nach dem 3:1-Finalsieg des SV 03 Tübingen gegen die lokale Konkurrenz von der TSG Tübingen auf dem Gelände des SSC Tübingen oben auf dem Holderfeld.
Jeder der acht teilnehmenden Vereine hatte das 2002 erstmals veranstaltete Vorbereitungsturnier ein Mal ausgerichtet. Der Hauptsponsor „Micki-Sport“ zog sich zurück und für besonders viel Zuschaueraufkommen hatte der Wettbewerb – im Gegensatz zu den Traditionsturnieren wie den Eichenberg- oder Pfaffenbergpokal – ohnehin nie gesorgt. „Das ist ein Jammer, aber das Turnier wird irgendwie nicht angenommen“, sagte Erfinder Armin Schmid vom TSV Kiebingen.
Doch so leicht wollte Schmid sein Baby dann doch nicht sterben lassen. Anfang des Jahres lud er die Vertreter der teilnehmenden Vereine ins Sportheim nach Kiebingen ein. Und da stellte sich heraus, dass eigentlich alle das Turnier gerne weiter fortführen würden. Allerdings in veränderter Form. Und darauf haben sie sich nun geeinigt.
Die gräßte Veränderung: Statt wie bisher über mehrere Tage soll das Turnier an einem Wochenende über die Bühne gehen. „Dann ist es auch einfacherfür die Vereine, Helfer zu finden“, sagt Alexander Wütz, Abteilungsleiter beim diesjährigen Ausrichter TSG Tübingen. Angenehmer Nebeneffekt beim bislang eben nicht als Zuschauermagnet bekannten Turnier: Wenn alle Mannschaften an beiden Tagen spielen, sind automatisch mehr Leute da. Und auch der Austausch untereinander ist größer, ähnlich wie bei den Hallen-Stadtpokalen in Rottenburg und Tübingen.
Entsprechend der kürzeren Turnierdauer wird auch die Spielzeit angepasst: Die Vorrunden-Partien am Samstag in zwei Vierergruppen dauern jeweils 2 x 20 Minuten, sodass jede Mannschaft 120 Minuten spielt. Am Finaltag am Sonntag dauern die Spiele dann 2 x 30 Minuten. Für die Teilnehmer der Platzierungsspiele um Rang 5 und 7 bedeutet das folglich eine Spielzeit von 60 Minuten, für die Halbfinalisten sind es erneut 120 Minuten. Dass das zu viel sein könnte, befürchtet TSG-Abteilungsleiter Wütz nicht. Schließlich haben praktisch alle Teilnehmer zweite Mannschaften und dadurch ausreichend viele Spieler.

Der Neckarpokal – er war acht Mal das Objekt der Begierde!

Da die beiden B-Ligisten TSV Kiebingen und der SV Bühl künftig eine Spielgemeinschaft bilden, rückt der SV Pfrondorf als achter Teilnehmer nach. „Nachdem das Angebot kam, haben wir nicht zwei Mal überlegen müssen“,  sagte SVP-Abteilungsleiter Dominik Kuti. „Für uns ist es eine tolle Möglichkeit uns mit vielen höherklassigen Mannschaften in der Vorbereitung zu messen.“
Damit spielen – nach heutigem Stand – ein Verbandsligist (TSG Tübingen), drei Landesligisten (SV 03 Tübingen, SSC Tübingen, FC Rottenburg), zwei Bezirksligisten (TSV Hirschau, SV Pfrondorf), ein A-Ligist (TSV Lustnau und ein B-Ligist (SGM Kiebingen/Bühl) mit. Die Auslosung allerdings steht noch aus: „Da müssen wir jetzt einfach noch warten“, sagt Wütz.
Er geht jedoch trotz der aktuellen Corona-Pandemie davon aus, dass das Turnier im Rahmen der Jubiläums-Feierlichkeiten anlässlich von 175 Jahren TSG Tübingen am 18. und 19. Juli steigen kann. „Wir verfolgen gebannt die Entscheidung des Verbands und hoffen, das wir das Turnier unter den notwendigen Sicherheitsbestimmungen durchführen können“, sagt Wütz. „Aber man merkt ja bei allen Vereinen, dass die Lust groß ist, wieder zu kicken.“
In Zukunft könnte es auch ein Jugendturnier geben
Sollte der Neckarpokal dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie doch nicht gespielt werden, dann plant Alexander Wütz von der TSG Tübingen 2021 einen neuen Anlauf auf dem TSG-Gelände. In Zukunft soll das Turnier dann wieder im jährlichen Wechsel von allen Teilnehmern ausgerichtet werden. Für die Zukunft schwebt den Neckarpokal-Machern auch ein Jugendturnier vor. „Aber jetzt wollen wir erst mal abwarten, wie es bei den Aktiven dieses Jahr angenommen wird“, sagt Wütz, der noch nach Sponsoren sucht.

Neckarpokal-Sieger im Rottenburger Hohenbergstadion bei der 6. Ausgabe 2017 und Rekordsieger (4x) SV 03 Tübingen mit Namensgeber und dem scheidenden Hauptsponsor Thomas Mickeler (hinten links) von „Intersport Micki Sport“ Rottenburg.
Nun wird ab der neuen und überarbeiteten 9. Auflage ein Namensgeber und Hauptsponsor bzw. Sponsoren gesucht, aber auch muss ein neuer Wanderpokal her!