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0:5! – FCR vermasselt den Verbandsliga-Auftakt gegen den TSV Oberensingen



Spieltagspräsentation und Spielballspende


Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 1. Spieltag
Datum: Samstag, 15.08.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)

Schweigeminute für Helmut Flach

Mit tiefem Bedauern nahm der FC Rottenburg Abschied von Helmut Flach, der am 4. August 2026 im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Helmut Flach war dem Verein seit seiner Jugend eng verbunden und prägte ihn über Jahrzehnte hinweg auf herausragende Weise. Als aus den eigenen Nachwuchsreihen stammende Stammspieler führte er die Mannschaft als Kapitän im Jahr 1966 zu einer bedeutenden Meisterschaft und zum Pokalsieg. Mit insgesamt 529 absolvierten Spielen belegt er in der ewigen Rekordspielerliste des Vereins den zweiten Platz und wird nur von Josef Johner übertroffen. Der FC Rottenburg spricht der Familie Flach sein tief empfundenes Beileid aus. Möge Helmut Flach in Frieden ruhen. Wir werden Helmut Flach in einem gesonderten Nachruf gedenken.


Heimdebakel zum Saisonauftakt

Der FC Rottenburg erlebte am 15. August 2026 einen bitteren Fehlstart in die zweite Verbandsliga-Saison, als er im heimischen Hohenbergstadion vor rund 200 Zuschauern mit 0:5 (0:4) gegen den stark aufspielenden TSV Oberensingen unterging. Für die Mutschler-Elf lief von Beginn an fast alles schief. Die Gäste aus Oberensingen erwischten einen Saison-Start wie im Rausch und überrollten die Defensive der Hausherren in der ersten Halbzeit förmlich. Schon nach den ersten 45 Minuten war die Partie beim Stand von 0:4 quasi entschieden.
Ursachen für diese Niederlage lagen insbesondere im fehlenden Engagement, der mangelnden Konsequenz sowie in einer schwachen Körpersprache des FC Rottenburg. Im Vergleich dazu präsentierte sich der TSV Oberensingen deutlich aggressiver und ehrgeiziger. Der FC agierte ohne den notwendigen Siegeswillen, zeigte zu wenig Laufbereitschaft und fehlende Frische im Zweikampfverhalten. Während der Vorjahresdritte nach einer durchwachsenen Vorbereitung einen souveränen Eindruck hinterließ, musste Trainier Marc Mutschler feststellen, dass die Abstimmung seiner vergleichsweise jungen Mannschaft gegenüber einem Spitzenteam der Liga noch nicht optimal funktionierte. Oberensingen nutzte konsequent die gebotenen Räume, während die Offensive der Rottenburger kaum Entlastung und zwingende Torchancen generieren konnte.
Schon in der vergangenen Saison war dem FC Rottenburg ein Auftaktverlust gegen den späteren Meister Young Boys Reutlingen widerfahren – damals mit 2:3 – gefolgt von einer weiteren deutlichen Heimniederlage gegen Mitaufsteiger Weilimdorf. Diese Parallelen verdeutlichen, dass trotz der Niederlagen stets das Bestreben vorhanden war, konkurrenzfähig zu sein. Trainer Mutschler räumte zudem ein, sich von der vorangegangenen Euphorie zu sehr mitreißen lassen zu haben und nahm das Ergebnis auf seine Verantwortung. Obwohl die zweite Halbzeit eine Leistungssteigerung zeigte, bleibt der Verein angesichts dieses Rückschlags optimistisch und bewahrt Ruhe. Der Fokus richtet sich nun auf das kommende Auswärtsspiel bei Balingen II.

Die Schlüsselszenen

  • Früher Rückschlag: Die Hintermannschaft des FCR fand keinen Zugriff auf die Offensivkräfte des letztjährigen Tabellendritten.
  • Foul- und Pechsträhne: Neben den Treffern der Gäste (darunter ein Doppelpack sowie ein weiterer Treffer) trugen vor allem zwei unglückliche Eigentore dazu bei, dass das Ergebnis schon vor dem Seitenwechsel eine schmerzhafte Höhe an nahm.
  • Zweite Halbzeit: Nach der Pause schaltete Oberensingen einen Gang zurück, während Rottenburg bemüht war, den Schaden zu begrenzen, aber offensiv kaum zwingende Akzente setzen konnte.


Spielverlauf

Die Begegnung begann zunächst zurückhaltend und bot nur wenige offensive Aktionen. Erst in der achten Minute zeigten die Gäste erstmals erkennbare Ambitionen. Ein vielversprechender Angriff wurde von der Abwehr des FCR jedoch sicher geklärt. Zwei Minuten später ergab sich die erste gute Torchance für Oberensingen, doch der FCR-Torhüter Julian Häfner reagierte hervorragend und konnte den Ball zur Ecke abwehren. In der 14. Minute gelang dem FCR die erste erwähnenswerte Möglichkeit: Nach einer Vorlage von Maxime Ackermann brachte Anton Jansen einen Schuss aus rund 20 Metern aufs Tor, verfehlte dieses jedoch.
Lukas Behr, der den urlaubenden Kapitän Leon Oeschger vertrat, setzte sich auf der rechten Seite stark gegen mehrere Oberensinger durch und legte den Ball auf Aaron Leyhr zurück, welcher aus halblinker Position etwa 25 Meter vor dem Tor zum Abschluss kam – eine Chance, aus der mehr hätte entstehen können. Kurz darauf fing Häfner eine Flanke von Oberensingen sicher ab.
Nach 26 Minuten öffnete der letztjährige Tabellendritte durch einen schnellen Angriff über die rechte Seite seine Offensivqualitäten. Eine präzise Flanke erreichte den Torjäger Patrick Werner am zweiten Pfosten, der ungehindert zum 0:1 einnetzte. Im weiteren Spielverlauf folgten nun Tore im Abstand von jeweils fünf Minuten. Das 0:2 ähnelte dem ersten Treffer: Erneut konnte die FCR-Abwehr auf der rechten Seite hinterspielt werden und ein Ball ins Zentrum führte, durch ein unglückliches Eigentor von René Hirschka bei dem Versuch, zur Ecke zu klären, zum zweiten Gegentreffer.
Trotz dieser Rückschläge keimte Hoffnung auf, als Leyhr mit einem Steckpass Behr in Szene setzte, dessen Abschluss jedoch an der dicht gestaffelten Abwehr scheiterte. Nur fünf Minuten nach dem 0:2 folgte bereits das 0:3: Nach mehreren Fehlern im Mittelfeld schloss Oberensingen aus ungefähr 30 Metern ab. Der Ball prallte zunächst an die Latte, anschließend an den Pfosten und schließlich ins Tor. Für Häfner bestand keine Abwehrmöglichkeit. Mit diesem Rückstand entsprach das Ergebnis nicht den Erwartungen von FCR-Coach Marc Mutschler, der auf eine offensive Spielweise gesetzt hatte, um selbst die Führung zu erzielen. Die taktische Ausrichtung wurde jedoch vom Gegner frühzeitig erkannt und effektiv konterkariert.
Das 0:4 fiel wiederum fünf Minuten später: Erneut wurde die linke Abwehrseite des FCR überspielt, die folgende Flanke landete im Zentrum, wo Manuel Weber unglücklicherweise wie zuvor Hirschka ein Eigentor erzielte. Solche Situationen mit zwei Eigentoren innerhalb kurzer Zeit sind äußerst selten und zeigen deutlich, dass dies kein gelungener Tag für den FCR war. Ähnlich wie im Spiel gegen die Kickers kassierte man innerhalb kürzester Zeit zu viele Gegentore – diesmal benötigten die Gäste lediglich 15 Minuten für vier Tore.
Ungeachtet des Rückstandes zeigte der FCR Kampfgeist und erspielte sich in der zweiten Minute der Nachspielzeit eine gute Gelegenheit. Das Gedränge vor dem TSV-Keeper Marcel Schleicher – ehemaliger Oberliga-Torwart des 1. Göppinger SV – war jedoch zu unkoordiniert, sodass die Abwehr der Gäste klären konnte. Nach einer Ecke von Leyhr kam Jakob Bader zum Kopfball, den Schleicher sicher parierte. Weil Schleicher den Ball anschließend länger als acht Sekunden hielt, wurde dem FCR gemäß neuer Regelung ein weiterer Eckball zugesprochen. Keiner der Spieler wollte diesen jedoch ausführen, was symptomatisch für die gesamte erste Halbzeit des FCR war. Offenbar fehlte es dem Team an Konzentration und Präsenz. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Benjamin Schmidt vom VfL Obereisesheim die erste Halbzeit. Die Partie erinnerte an das Spiel gegen die Kickers, bei dem man ebenfalls mit einem deutlichen Rückstand in die Pause gegangen war.


Ein schwarzer Tag für den FCR – beinahe ein drittes Eigentor durch Langer
Die Halbzeitansprache gestaltete sich sachlich, wobei Marc Mutschler die Verantwortung für die erste Halbzeit übernahm: „Ich habe mich vercoacht“, gestand der Trainer. Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichener, unter anderem hinsichtlich der Torchancen, wobei die Oberensinger die besseren Möglichkeiten hatten. Der FCR bemühte sich um den Anschlusstreffer, doch sowohl das nötige Glück als auch der Wille schienen zu fehlen. Erst in der 60. Minute ergab sich für den Gast nach einer Ecke die erste Gelegenheit, ein Direktschuss verfehlte jedoch das Tor. Zwei Minuten später scheiterte Behr nach einer Ecke von Ackermann mit einem Kopfball am Tor.
Es entwickelte sich ein offenes Spiel ohne großes Tempo, eher ein Sommerkick mit wenig Brisanz. In der 64. Minute traf Luca Alfonzo den Gästekeeper mit einem Schuss. Eine Minute später parierte Häfner einen Distanzschuss der Oberensinger aus etwa 25 Metern. Anschließend erfolgte ein Doppelwechsel: In der 66. Minute kamen Ruben Nyanga für Jansen sowie Loris Zettel für Ackermann ins Spiel, um neuen Schwung zu bringen. Danach wurde eine Trinkpause eingelegt.
In der 72. Minute hätte der FCR ungewollt fast Negativ-Geschichte geschrieben: Raphael Langer verhinderte knapp ein drittes Eigentor, als seine Grätsche nur knapp am linken Pfosten vorbeiging. Im weiteren Verlauf blieb das Spiel ereignisarm, da auch Oberensingen zunehmend passiv agierte. Dies ermöglichte Mutschler einen weiteren Doppelwechsel: Johannes Bastians ersetzte den angeschlagenen Hirschka und Luis Kalbacher kam für den nach langer Verletzungspause noch nicht vollständig fitte Manuel Weber aufs Feld.
In der 84. Minute bot sich dem FCR dennoch die Chance auf einen Ehrentreffer. Freistoßspezialist Alfonzo legte sich aus halbrechter Position den Ball zurecht, doch sein Schuss konnte von der Mauer geblockt werden. Auf der Gegenseite nutzten die Oberensinger ihre Gelegenheit besser: Nach einem Konter stand Werner frei vor Häfner und erzielte das 0:5, indem er den Ball am Torwart vorbeilegte. In der 86. Minute hatten die Gäste die Möglichkeit, das halbe Dutzend voll zu machen, doch Häfner verhinderte dies. Nach zwei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Schmidt die Partie – ein Schlusspfiff, auf den alle im Stadion sehnsüchtig warteten.
Fazit
So kann Fußball verlaufen: Entweder läuft alles wie am Schnürchen und man gewinnt Spiele, bei denen kaum jemand mit einem Punkt gerechnet hätte – oder man kassiert eine deutliche Niederlage. Solche Phasen sind gerade zu Saisonbeginn normal, wenn viele Spieler noch aus dem Urlaub zurückkehren und Automatismen mit den Neuzugängen erst entwickelt werden müssen. Dennoch war der deutliche Auswärtssieg der Oberensinger hochverdient. Sie bestätigten ihre Favoritenrolle und dürfen nach zwei dritten Plätzen in Folge berechtigte Hoffnung auf den Aufstieg in die Oberliga hegen. Für den FCR gilt es nun, das Spiel gründlich zu analysieren, das Ergebnis abzuhaken und den Blick nach vorne auf die Begegnung gegen TSG Balingen II zu richten. Beim Aufsteiger ist ein Sieg nahezu Pflicht, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Nach einer Nacht drüber schlafen geht es mir immer noch nicht besser. Da bin ich schon mega enttäuscht. Ich habe es der Mannschaft auch schon zu Halbzeit gesagt. Das geht völlig auf meine Kappe. Komplette Schuld geht auf mich. Ich habe mich richtig vercoacht, aber richtig. Ich habe mich von der Euphorie anstecken lassen. Zudem war klar, dass bei Oberensingen fünf Spieler fehlten, und deshalb falsch vorbereitet haben.
Deswegen wollten wir unbedingt aufs Sieg spielen. Aber ich hätte das nicht durchziehen sollen, auf gar keinen Fall. Wir hätten einen Punkt anstreben sollen, tief stehen, keine langen Bälle zulassen, einfach das Ding verweilen, so lange wie es geht. Das wäre die bessere Option gewesen, wie im ersten Spieltag gleich fünf Eier zu bekommen. Ich wiederhole mich, geht voll auf meine Kappe. Das habe ich den Jungs auch so gesagt.
Jetzt gilt es, nächste Woche alles besser zu machen um den Anschluss nicht gleich einfach zu verlieren, zumindest etwas Zählbares mitnehmen, wenn nicht müssen wir sogar drei Punkte holen, deshalb musst Du sogar in Balingen gewinnen, wenn du drinbleiben will.
Aber da gibt es jetzt noch einiges aufzuarbeiten, auch für mich persönlich. Ich hoffe auch, dass es nächste Woche personell ein bisschen besser aussieht. Nick wird noch länger ausfallen. Moritz ist zumindest wieder im Training dabei. Genuardi wird wieder da sein und Leon Oeschger wird auch wieder da sein. Aber ich möchte es nicht verschreien. Das weiß man bei uns nicht so genau, was einfach ein massives Problem ist. Aber den Frust der Fans habe ich gestern auch zu spüren bekommen. Deswegen muss es ganz klar besser werden.

Pressestimmen

Krachender Fehlstart für den sprachlosen FCR
Artikel lesen | Niels Pecho am 16.08.2026 | Schwäbisches Tagblatt
Klatsche zum Auftakt
Artikel lesen | 17.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, René Hirschka (79. Bastians), Lukas Behr (C), Anton Jansen (66. Nyanga), Jakob Bader, Manuel Weber (79. Kalbacher), Julian M. Kiesecker, Luca Alfonzo, Maxime Ackermann (66. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Johannes Bastians, Loris Zettel, Daniel Metzger, Melvin Gruhonjic, Luis Kalbacher, Ruben Nyanga
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Assistenztrainer Simon Samtner, Torwarttrainer Jürgen Haug, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Patrick Werner (26.)
0:2 René Hirschka (31., Eigentor)
0:3 Lukas Linder (36.)
0:4 Manuel Weber (41., Eigentor)
0:5 Patrick Werner (85.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Benjamin Schmidt (VfL Obereisesheim, SRG Kocher/Jagst, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Michael Fährmann (VfB Stuttgart)
Constantin Knödler (FC Obersulm)
Gelbe Karten: 3 / 1
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse: 
Keine
Zuschauer: ca. 200

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Am kommenden Sonntag, den 23.08.2026 kann sich unsere Mannschaft für die bittere 0:5-Auftaktniederlage wieder rehabilitieren, denn dann geht es zum Aufsteiger und U23 der TSG Balingen. Gespielt wir auf dem Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena in Balingen. Spielbeginn ist um 15 Uhr. Schiedsrichter der Partie ist Felix Günther vom TuS Freiberg aus der Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg.

FCR-Aktive Kicker sammelten zirka 80 Tonnen Altpapier bzw. Altpapierbündel


FCR sammelte (vielleicht das letzte Mal) Altpapier in Rottenburg

War das die letzte Sammlung? Altpapiersammlung – Zukunft offen!
Bei perfekten Wetter machten sich am Samstag, den 25.01. wieder knapp 30 freiwillige Helfer unserer männlichen – aber in diesem Jahr auch erstmals weiblichen Kicker auf – um das der Rottenburger Bürger bereitgestellte Altpapier zu sammeln. Wie jedes Jahr ging es morgens gegen halb 8 wieder los. Erst wurden alle Helfer und Helferinnen in „Mannschaften“ eingeteilt und sie dann in sechs Presswagen-LKW´s des Entsorgungsunternehmen Heilemann GmbH aus Wendlingen am Neckar auf Tour zu schicken. Bevor es aber dann losging konnte jede Truppe seine Tour bzw. Sammelgebiet auswählen, indem gesammelt wurde – doch vorher wurden alle Sammler mit einer vorgeschriebenen Warnweste ausgestattet.
Bei den Pausen die eingelegt werden mussten, traf man sich wie gewohnt in den Katakomben des Hohenbergstadions auf der Hohenberg-Sportanlage um nach anstrengenden Tour-Etappen zu regenerieren und zu stärken. Tour-Koordinator Christian Dettenrieder hatte dabei soweit alles im Griff, er versorgte die Jungs und Mädels u.a. mit Vesper und Getränken – zum Mittag gab es leckere Pizza vom Sherif aus unserer FC Gaststätte.
Die Menge des Altpapiers dieses Jahr (es waren schätzungsweise 80 Tonnen), zeigte wieder ganz klar, daß die Rottenburger klar PRO Altpapiersammlung und KONTRA Altpapiertonne sind. Allerdings wird das sich in Zukunft eventuell ändern, nicht weil die Rottenburger ihr Altpapier nicht mehr auf die Straße stellen wollen, sondern weil ein akuter Fahrermangel für die Press-LKW´s (ab 7,5 t) besteht. „Es war sehr schwierig einen Entsorger zu finden. Es herrscht überall Fahrermangel. Mit der Firma Heilemann aus Wendlingen konnten wir dann jemanden finden. Es ist aber ungewiss wie es mit der Altpapiersammlung der Vereine weitergeht. Das wird sich in den nächsten Wochen entscheiden“, so Altpapier-Koordinator und 2. Vorsitzender des FC Rottenburg Christian Dettenrieder.
An dieser Stelle möchten wir uns aber wieder bei allen gut 30 Helfern und Helferinnen des FCR bedanken für die abermals anstrengende Arbeit, aber auch wieder recht herzlichen Dank an die Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Rottenburg – dieses Mal ohne den Teilort Bad Niedernau, da an diesem Tag in Bad Niedernau ein Fasnets-Umzug war und es nicht möglich war zu sammeln – die großartige Mengen an Altpapier bereitstellten. Also vielen Dank im Namen der sammelnden Vereine an alle!

750 Jahre Rottenburg, Jahresempfang und Bronze-Medaille für Wolfgang Noll



Jahresempfang 2024 mit Bürgerehrung

In diesem Jahr markierte der städtische Jahresempfang in der Festhalle den Auftakt zum Stadtjubiläum „750 Jahre Rottenburg“. Oberbürgermeister Stephan Neher ehrte am Freitag, den 12. April zehn Bürger und Bürgerinnen der Stadt für ihr herausragendes Engagement. Die Medaille der Stadt Rottenburg in Bronze erhielten Sigrun Bachmann, Jürgen Binder, Beate Fuhrer, Sabine Häuser, Jürgen Kowalski, Gustav Kränzler, Andreas Müller, Wolfgang Noll, Lieselotte Raidt und Heinrich Schieting.
Der an diesem Tag noch 79-jährige Wolfgang Noll, langjähriger und ehemaliger Technischer Leiter des FC Rottenburg, Betreuer der 1. Herrenmannschaft, Mann für alle Fälle auf der Hohenberg-Sportanlage und aktuell noch Schiedsrichter-Betreuer und Zeugwart der 1. Mannschaft, wurde von Oberbürgermeister Stephan Neher am 12. April in der Rottenburger Festhalle beim alljährlichen städtischen Jahresempfang für seine herausragenden Leistungen und langjährige Dienste im bürgerschaftlichen Engagement im Ehrenamt mit der Medaille in Bronze der Stadt Rottenburg ausgezeichnet.
„Der FC war an diesem Jahresempfang 2024 gut vertreten, als Verein, der bei der 750-Jahr-Feier Rottenburgs rund ein Zehntel so alt ist wie die Stadt. Vor allem aber, um Wolfgang Noll bei der Verleihung der Bürgermedaille zu begleiten. Wolfgang hat sich über die verdiente Ehrung sichtlich gefreut, sicher aber auch, dass fast der gesamte Vorstand, mehrere Beiratsmitglieder sowie der Kapitän und der Vizekapitän der 1. Mannschaft des FC Rottenburg dabei waren. Da hat es gut gepasst und fiel auch sehr positiv auf, dass  René Hirschka und Jan Baur in ihren weißen FC-Präsentations-Shirts gekommen waren“, so Vorstandmitglied Peter Kottlorz. In Namen anwesend waren demnach Hermann Josef Steur, Christian Dettenrieder, Peter Kottlorz, Helmut Sachse, Monika Sachse, René Hirschka, Jan Baur, Bernd Kopp, Maximilian Blesch, Martin Haug, Theo Seelmann, Frank Eberle und Markus Riel, der das Ganze u.a. bildlich dokumentierte.
Den Festbeitrag mit dem Titel „Stimmen der Stadt von morgen“ gestaltete die Schauspielerin Janne Wagler mit einem unterhaltsamen Kaleidoskop aus Texten, die im Rahmen der Schreibwerkstatt zum Stadtjubiläum entstanden ist. Der Abend bot weitere Premieren: zum einen die Filmpremiere „750 Jahre Rottenburg“, zum anderen den Start für den Verkauf des Wimmelbuchs, ein ganz besonderer Blick auf die Stadt anlässlich des Stadtjubiläums. Dazu gab es ein Glücksrad mit tollen Gewinnen, passend zu 750 Jahre Rottenburg. Außerdem zeigte der Künstlerhof im Rundling das Puzzlewerk „Köpfe“. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Fanfarenzug der Narrenzunft Rottenburg und die Junge Philharmonie Rottenburg. Der Förderverein der Kreuzerfeldsporthalle e.V. bewirtete an diesem abend beim Stehimbiss im Foyer der Festhalle. Die Veranstaltung begann vor über 400 Besuchern in der sehr gut gefüllten Rottenburger Festhalle gegen 18.20 Uhr und endete mit einem Musikstück der jungen Philharmonie gegen 20.45 Uhr. Anschließend traf man sich beim Smalltalk im Foyer mit Getränken und Fingerfood.

Wolfgang Noll und Oberbürgermeister Stephan Neher bei der Überreichung der Urkunde und der Bronze-Medaille samt Anstecknadel der Stadt Rottenburg (Bild: Steffen Schlüter)


10 Jahre Jahresempfang – Auftakt zum Jubiläumsjahr „750 Jahre Rottenburg“
Der Jahresempfang der Stadt Rottenburg am Neckar steht in diesem Jahr unter ganz besonderen Zeichen. So gibt es diesmal gleich zwei runde Geburtstage zu feiern: Vor zehn Jahren wurden beim 1. Jahresempfang erstmalig Bürgerinnen und Bürger für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement mit der Medaille der Stadt Rottenburg in Bronze ausgezeichnet. Seitdem wurde diese besondere Ehre knapp 100 Menschen zuteil. Um den „10. Geburtstag der Bürgerehrung“ zu feiern, sind alle Medaillenträger*innen ausdrücklich und herzlich eingeladen zum Jahresempfang der Stadt Rottenburg am 12. April um 18 Uhr in der Festhalle. Gleichzeitig markiert der Jahresempfang den Auftakt zum großen Jubiläumsjahr „750 Jahre Rottenburg“. Die Tatsache, dass um das Jahr 1274 ein Adelsgeschlecht beschloss, hier eine neue Stadt als Herrschaftsmittelpunkt zu gründen, gilt als Geburtsstunde von Rottenburg. Der Jahresempfang mit der erneuten Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger ist ein gebührender Auftakt für ein Jubiläumsjahr mit einem vielseitigen Programm von April bis Oktober.
Der Festakt wird feierlich eröffnet vom Fanfarenzug der Narrenzunft Rottenburg; die Junge Philharmonie unter der Leitung von Albert Geiger umrahmt das gesamte Programm musikalisch. Den Festbeitrag mit dem Titel „Stimmen der Stadt von morgen“ gestaltet die Schauspielerin Janne Wagler mit einem unterhaltsamen Kaleidoskop aus Texten, die im Rahmen der Schreibwerkstatt zum Stadtjubiläum entstanden sind. Der Abend bietet weitere Premieren: zum einen die Filmpremiere „750 Jahre Rottenburg“, zum anderen den Start für den Verkauf des Wimmelbuchs, ein ganz besonderer Blick auf die Stadt anlässlich des Stadtjubiläums. Dazu gibt es ein Glücksrad mit tollen Gewinnen, passend zu 750 Jahre Rottenburg. Außerdem zeigt der Künstlerhof im Rundling das Puzzlewerk „Köpfe“. Oberbürgermeister Stephan Neher würdigt das herausragende Bürgerschaftliche Engagement von zehn Bürgerinnen und Bürgern mit der Medaille der Stadt in Bronze. Der Förderverein der Kreuzerfeldsporthalle e.V. bewirtet.

Zehn neue Trägerinnen und Träger der Rottenburger Bürgermedaille in Bronze:
Von links Andreas Müller, Wolfgang Noll, Jürgen Binder, Sabine Häuser, Heinrich Schieting, Oberbürgermeister Stephan Neher, der die Auszeichnungen am Freitag beim Jahresempfang in der Festhalle vergab, Beate Fuhrer, Jürgen Kowalski, Gustav Kränzler, Sigrun Bachmann und Lilo Raidt. (Bild: Steffen Schlüter)


Wolfgang Noll in seinem „Wohnzimmer“,
dem Hohenbergstadion
(Bild: Amelie Tress)

Wolfgang Noll – kurz vorgestellt

Fast 80 Jahre alt und immer noch ein Mann für alle Fälle – Wolfgang Noll war 35 Jahre lang der Technische Leiter des FC Rottenburg. Er gilt schon als „Vater“ des alten Clubheims und stemmte mit viel Planung und Orga und tatkräftiger Unterstützung seitens der 50er/60er-Jahre-Mannschaften auch das neue FCR-Sportheim auf dem Hohenberg. Ehrenamtlich beteiligt war er auch beim Bau des Kunstrasenplatzes und des Theo-Seelmann-Trainingsplatzes – die Hohenberg-Sportanlage kennt er wie seine Westentasche und hat sie jahrelang nahezu täglich aufgesucht.
Nicht nur technisch und organisatorisch versiert, kümmerte sich Wolfgang Noll von 1984 bis 2022 als Betreuer um die Spieler der 1. Mannschaft der Herren. Selbst war er nie aktiver Spieler, aber hatte als gute Seele im Team immer ein offenes Ohr, baute die Spieler auf, wenn es mal nicht so lief, und entwickelte sich zum „Tape-Papst“. Dafür machte er sogar extra eine Ausbildung im Winghofer Medicum und ist auch heute noch mit seinen Tape-Künsten sehr gefragt.
Über 40 Jahre lang war er Organisationsleiter bei den FCR-Großveranstaltungen, entwickelte akribisch Auf- und Abbaupläne sowie Dokumentationen, von denen seine Nachfolger heute noch profitieren. Auch die FC-eigene Waschmaschine für saubere Trikots an Spieltagen, für die er schon vor 30 Jahren als Zeugwart sorgte, wurde nie wieder abgeschafft. Knapp 80-jährig betreut er jetzt die Schiedsrichter vor und nach den Spielen der 1. Mannschaft.


Grußwort Oberbürgermeister Stephan Neher

Liebe Bürgerinnen und Bürger
750 Jahre Rottenburg – wenn das kein Grund zum gemeinsamen Feiern ist! Um das Jahr 1274 beschloss ein Adelsgeschlecht, hier eine neue Stadt als Herrschaftsmittelpunkt zu gründen. Die  Geburtsstunde von Rottenburg. 2024 jährt sich diese erste urkundliche Erwähnung zum 750. Mal. Der Jahresempfang mit der Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger ist ein gebührender Auftakt für ein Jubiläumsjahr mit einem vielseitigen Programm von April bis Oktober. Zum einen fließen beliebte und etablierte Veranstaltungen ins Jubiläumsprogramm ein, zum anderen erwarten uns aber  auch spezielle Events, Aktionen und Ausstellungen, die auf unterschiedlichste Weise Geschichte und Zukunft unserer Stadt thematisieren.
Das große Festwochenende findet vom 12. – 15. Juli statt. Die Rottenburger Bürgerwache e.V. und die Stadt Rottenburg am Neckar veranstalten im Festzelt hinter der Festhalle Formate für jeden Geschmack; mit Allgäu Power für die Jugend am Freitagabend, mit dem Treffen aller Bürgerwehren und Stadtgarden von Württemberg und Hohenzollern mit Gästen aus Baden, Hessen und Österreich am Samstag und mit einem Feldgottesdienst und dem großen Rottenburger Festumzug am Sonntag. Neben den Bürgerwehren werden auch Szenen der Rottenburger Stadtgeschichte  gezeigt. Musikvereine aus der Kernstadt, den Ortschaften und den Partnerstädten sorgen für die vielfältige musikalische Begleitung. Der Familientag mit Handwerkervesper bildet am Montag den  Abschluss des Wochenendes. Beschließen werden wir unser Jubiläumsjahr am 2. Oktober mit einer All together now – Party im Rathaus. Bei Musik aus unterschiedlichen Epochen auf  unterschiedlichen Ebenen werden die Besucher und Besucherinnen von den Dezernenten, Amtsleitern und Amtsleiterinnen des Rathauses bewirtet.
Feiern wir gemeinsam – ich freue mich auf Sie!
Stephan Neher
Oberbürgermeister


Pressestimmen

Eine Stadt feiert sich selbst
Artikel lesen | Monica Brana am 15.04.2024 | Schwäbisches Tagblatt

Broschüre

Broschüre Jahresempfang 2024
Herausgeber: Stadt Rottenburg am Neckar (PDF-Datei | 4,02 MB)

Die Geschichte vom Jahresempfang der Stadt Rottenburg am Neckar

Die Stadt Rottenburg am Neckar verleiht seit 2014 Medaillen für Bürgerschaftliches Engagement. Die Verleihung wird eingebettet in einen Jahresempfang in der Festhalle. Geehrt werden pro Jahr maximal zehn Rottenburgerinnen und Rottenburger für herausragende Leistungen und langjährige Dienste im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt. Dies kann beispielsweise soziales Engagement in der Altenpflege, Behindertenarbeit oder Senioren- bzw. Jugendarbeit sein, Natur- und Umweltschutz, Kultur- und Brauchtumspflege, Sport, Hilfe zur Selbsthilfe oder Bedürftige oder kirchliches Engagement. Anlässe für eine Ehrung können unter anderem langjährige besondere Verdienste um das örtliche Leben und das allgemeine Wohl sein; aber auch beispielsweise vorbildliche Hilfeleistung, bei der andere vor Schaden bewahrt oder aus Not und Gefahr gerettet werden. Auch Einzelleistungen, die der Förderung der dörflichen und städtischen Gemeinschaft und des örtlichen Brauchtums dienen und beispielhaften Charakter haben, können ausgezeichnet werden. Der geehrte Einwohner muss kein Mitglied in einem örtlichen Verein oder einer Institution sein. Kriterien für die Würdigung sind breite Beteiligung, ein breiter Kooperationsansatz, besonders innovativer Charakter, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit.
Vorschlagen kann jeder jeden (z.B. unter Verwendung des Formblatts, steht auf der Homepage der Stadt Rottenburg zum Download bereit). Die Vorschläge für die Bürger-Ehrung müssen spätestens bis zum 01.10. eines Jahres bei Oberbürgermeister Stephan Neher eingereicht werden, damit im darauffolgenden Jahr eine Ehrung erfolgen kann. Eine Kommission – gebildet aus Fraktionsvertretern, Oberbürgermeister, Vorsitzender des Ortsvorsteher-Sprengels, Vertretern des Kulturamts sowie der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement – berät und entscheidet, welche Vorschläge berücksichtigt werden können. Die Geehrten erhalten die Medaille der Stadt Rottenburg am Neckar in Bronze mit einer speziellen Prägung zur Bürgerehrung.
Texte: Stadt Rottenburg, Stephan Neher, Peter Kottlorz, Markus Riel
Fotos: Steffen Schlüter, Amelie Tress und Markus Riel