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FCR lässt beim 1:1 gegen die TSG Tübingen II erstmals zuhause Punkte liegen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Wettbewerb: Bezirksliga Alb, 19. Spieltag
Datum: Sonntag, 03.03.2024 | 14:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)

Spielballspende durch Oberbürgermeister Stephan Neher


Blütenweiße Weste hat ersten Fleck

Die Serie von sieben Heimsiegen in Folge ist gerissen: Die Mutschler-Elf kam nämlich am Sonntagnachmittag im Hohenbergstadion vor der schönen Kulisse von ca. 200 Zuschauern, darunter Oberbürgermeister Stephan Neher, gegen die die zweite Garde der TSG Tübingen nicht über ein 1:1 (1:0)-Unentschieden hinaus, lag dabei nach 13 Minuten durch Alioune K. Diedhiou bereits früh mit 1:0 in Führung. Am Ende geht aber das Unentschieden aufgrund der ausgeglichenen Torchancen in Ordnung. In der Tabelle musste man nun 2 Punkte, jetzt aufgrund des 4:3-Sieges des TSV Hirschau beim Anadolu SV Reutlingen, von 7 Punkten Vorsprung auf jetzt 5 Punkte einbüßen.
Dabei bekam das Derby vor dem Anpfiff einen würdigen Rahmen, denn Oberbürgermeister Stephan Neher spendete wiedermal den Spielball der Marke “adidas UEFA Champions League“. Zuvor richtete Hermann Josef Steur, 1. Vorsitzender des FC Rottenburg aber auch Stephan Neher noch ein paar schöne und aufbauende Worte an das Publikum und die Mannschaft, bevor man das obligatorische Foto der Ballübergabe an FCR-Kapitän Jan Baur machte. Jan Baur vertrat übrigens René Hirschka als Kapitän, der wahrscheinlich noch weitere Spiele die Kapitänsbinde an Baur überlassen muss bzw. wird. Eine genauere Diagnose von Hirschka´s Verletzung wird am Montag erwartet, wenn er im Winghofer Medicum vom FCR-Mannschaftsarzt Dr. Maik Schwitalle untersucht wird. Drücken wir alle die Daumen, daß nichts operiert werden muss und Schlimmeres diagnostiziert wird.
Was für die Kicker des FC Rottenburg an diesem Sonntagnachmittag verheißungsvoll in der 13. Minute durch die frühe 1:0-Führung durch Diedhiou begann, endete nicht nur mit einem ernüchternden Ergebnis. Auch die Art und Weise, wie sich Rottenburg, ambitionierter Bezirksliga-Tabellenführer, gegen die Rot-Weißen aus der Uni-Stadt Tübingen beim 1:1 (1:0) präsentierte, war ganz und gar nicht überzeugend. „Das ist nicht unser Anspruch“, stellte denn auch FCR-Trainer Marc Mutschler nach diesem Spiel fest, in dem seine Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison nicht als Sieger im heimischen Stadion den Platz verließ. Und das zu Recht. Selbst in der letzten Saison kam der FCR im Heimspiel gegen die TSG II nicht über ein 0:0 hinaus.
Es entwickelte sich von Beginn an ein auf tiefem und holprigen Geläuf kampfbetontes, Mittelfeld lastiges, von Fehlern geprägten und daher ein chancenarmes Derby. Der FCR war von Beginn an und über die gesamte Spielzeit viel in der Defensive gefordert, hatten oft Mühe gegen die agile TSG-Offensive. Die erste Chance im Spiel (2.) hatte jedoch der FCR durch einen Freistoß von Lukas Behr, doch TSG-Ersatzkeeper Denis-Andreas Cojocaru nahm in sicher.
10 Minuten später nach viel Hin und Her-Geplänkel schickte Behr per geilen Steckpass Alioune Diedhiou links auf die Reise, der konnte sich in seiner Manier durchsetzen und schob die Kugel gekonnt und sehr platziert ins lange Eck des Tübinger Tores. 1:0 für den FCR in der 13. Minute, na das lief ja alles wie geplant.
Ja wie gesagt, es war kein Offensivspektakel, so spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Torchancen gab es z.B. für die TSG in der 16. Minute nach einem Torschuss den FCR-Keeper Häfner sichern konnte und einen Freistoß der Tübinger (26.) der symptomatisch voll in der Rottenburger Mauer landete. Vom FCR hingegen kam bis dato gar nichts, was man so vom FCR eigentlich nicht gewohnt ist.
Nach genau einer halben Stunde dann trotz der Führung das erste echte Lebenszeichen der in grau/neongelb spielenden Rottenburger Elf. Ein starker Pass vom heute sehr aggressiv und vorbildlich kämpfend aufspielenden Stefan Seidel, sah im Übrigen auch schon in der 6. Minute eine Gelbe Karte und spielte fortan beim insgesamt gut leitenden Schiedsrichter Soner Celkin aus Nürtingen auf Bewährung, fand Lukas Behr auf rechts, der dann im 1 gegen 1 zu überhastet abschloss und am Tor vorbeischoss. Schade das hätte das 2:0 sein können und vielleicht eine aufgrund des passiven Spielverlaufs mögliche Vorentscheidung. Das wars dann aber auch schon von der ersten Halbzeit. Das Publikum hätte von diesem Derby und den ersten Heimauftritt im Hohenbergstadion in diesem Jahr wohl mehr erwartet. Auch OB Stephan Neher war ein wenig enttäuscht, den sein gespendeter Spielball hatte keinen großen Auftritt, denn er landete durch einen Tübinger Spieler nach ca. 10 Minuten in Nachbars Garten und war fortan aus dem Spiel.


Ruckaberle und Francisco vergaben Lucky Punch
Die TSG kam besser aus der Halbzeitpause und hatte in der 49. Minute eine echt gute Chance um früh auszugleichen, doch die Rottenburger war in diesem Moment sehr sattelfest und konnten souverän entschärfen. FCR-Coach Marc Mutschler reagierte deshalb recht früh, auch weil Seidel kurz vor einem Platzverweis stand. Es kam dafür Stürmer Melwin Ruckaberle für eben Stefan Seidel (55.). Es folgte eine Topchance für die TSG Tübingen (57.), doch Baur und Votentsev im Verbund gaben alles und konnten klären. Zwei Minuten später waren es wieder die Gäste aus Tübingen, die mit einem Schuß aus halblinker Position im 1 gegen 1 am Tor vorbeizielten. Diese Szene hätte aber gar nicht zu Ende gespielt werden dürfen, denn kurz zuvor hatte ein Tübinger mit einem klaren Handspiel diese Szene eingeleitet.
Mutschler brachte nun für unseren Techniker Oleh Stepanenko, der wohl mit den Platzverhältnissen nicht so richtig zu Recht kam (63.), Allrounder Daniel Wiedmaier ins Spiel. Eine Hereingabe über die rechte Flanke verpassten ganze drei Spieler des FCR (64.), ein gute Chance wurde hier sicherlich vertan. Nachdem die Tübinger in der 68. Minute einen Freistoß aus gut 30 Metern übers Tor schossen, muss man sagen, daß wenn die Tübinger, unabhängig von diesem Freistoß konsequenter gewesen wären, stünde es schon 1:1.
Mit Leon Oeschger kam nun ein weiterer Leistungsträger für den nächsten jungen Spieler Julian M. Kiesecker ins Spiel (70.). Doch auch dieser Wechsel fruchtete zunächst nicht, denn die Tübinger erzielten durch ihren Torjäger Ben Göppert in der 72. Minute den verdienten 1:1-Ausgleich (72.), welcher schon lange in der Luft lag. Ein langer Ball von rechts erreichte Göppert im Zentrum, der überraschte im letzten Moment noch FCR-Keeper Häfner am 2. Pfosten und konnte noch gerade so unseren Keeper überwinden, auch Dani Wiedmaier und Baur kamen hier leider viel zu spät. Da wurde der FCR überrascht, da zu offensiv agierte wurde und alle vorne verweilten. Die Absicherung nach hinten fehlte total.
Nun brachte Mutschler in der letzten Viertelstunde mit Patrick Francisco für Jakob Bader und Manuel Weber für Alioune K. Diedhiou mit seinen beiden letzten Joker, zwei „alte“ und erfahrene Hasen. Doch bis die beiden Spieler zunächst so richtig im Spiel waren, vergab die TSG die Führung, welche durch Häfner und Langer zur Ecke geklärt werden konnte. Hui, da wurde es nochmal so richtig brenzlig.
Die letzten fünf Minuten dann waren die Minuten unserer Joker. Ruckaberle vergab schon fast eine 100%ige (86.) als er eine flache scharfe Hereingabe von rechts durch Oeschger am 2. Pfosten über anstatt ins Tor zu beförderte. Das hätte es sein müssen! Ja gut, von außen ist immer gut Kirschen essen. Wir denken, daß der holprige Platz seine Mitschuld hatte. In der 90. Minute setzte Francisco zu einem seiner berühmten Seitfallzieher, ach was, das war ja fast schon ein Fallrückzieher, egal es war ein geiles Ding und hätte einen Treffer verdient gehabt, Schade! Die anschließende Ecke köpfte Francisco dann neben das Tor. Was für eine geile Drangphase des FCR. Da war noch was drin. Die TSG verschanzte sich nun total in der eigenen Hälfte und wollte den Punkt vom Tabellenführer unbedingt aus Rottenburg entführen, auch der Torjubel zum 1:1 ähnelte schon eines Meisterschaftstreffer, heftig diese Freude bei den Tübingern.
Die Schlussphase gehörte voll und ganz dem FCR, die Arrivierten mussten es richten. Ein geiler Torschuss von Oeschger (90.+ 1) aus gut 20 Meter ging drüber. Doch mitten in die Drangphase des FCR konnten sich die Tübinger kurz befreien und vergaben ihrerseits eine Topchance zum Sieg. Glück gehabt FCR. Der Abschluss gehörte Zettel (glaube ich) in der 4. Minute der Nachspielzeit, als er einen Kopfball daneben setzte. Schade, kurz danach war dann auch Schluss.
Fazit
Wir wollten 3 Punkte, am Ende wurde es leider nur einer. Doch dieses Unentschieden geht vollkommen in Ordnung, da auch mit der TSG Tübingen immerhin die zurzeit viert-formstärkste Mannschaft der Liga zu Gast war. Der FCR schwächelte in diesem Jahr erstmals und zeigte seine bislang schwächste Saisonleistung. Der nächste Gegner TSV Hirschau dürfte nun Motivation genug sein um an die Stärken anzuknüpfen, die die Mannschaft in den letzten Spielen stark machte. Hoffentlich geht das mit den Unentschieden wie schon letzte Saison nicht schon wieder los!
„Es sind immer noch 39 Punkte zu vergeben, daher war das jetzt kein Endspiel und es ist nichts passiert. Wir hatten in den letzten beiden Spielen schon eine Phase, wo wir keinen Druck auf den Ball bekommen sowie es nicht schafften, früh in die Zweikämpfe zu kommen. Wir haben alle fünf Wechsel bis zur 70. Minute hereingeworfen, um einer drohenden Niederlage entgegenzusteuern. Zudem hat Juli Häfner 2x super gehalten, aber natürlich hatten wir auch noch den Lucky Punch auf dem Fuß. Bittere Pille, aber unter dem Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Wir müssen das Spiel jetzt aus dem Kopf bekommen und den Blick auf kommenden Sonntag werfen“, so ein doch enttäuschter FCR-Trainer Marc Mutschler.


Pressestimmen

Nach fünf Siegen in Serie gibt der FC Rottenburg mal wieder Punkte ab. Ohne Kapitän Rene Hirschka auf dem holprigen Rasenplatz in Rottenburg sprach FCR-Trainer Marc Mutschler „von einem gerechten Unentschieden“. Kurz vor Schluss vergaben die eingewechselten Patrick Francisco und Melwin Ruckaberle noch zwei gute Möglichkeiten für den FCR.
Paul Junker am 04.03.2024 | Schwäbisches Tagblatt
Der Bezirksliga-Spitzenreiter FC Rottenburg hat im Meisterrennen einen kleinen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Elf von Trainer Marc Mutschler kam nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen die TSG Tübingen II hinaus. »Wir sind gut ins Spiel gekommen, hatten dann aber zu viele Phasen, in denen wir zu unachtsam waren«, resümierte Mutschler. Alioune Diedhiou hatte den Tabellenführer in Front gebracht. Vor allem in Durchgang zwei zeigten sich die Tübinger ebenbürtig und kamen durch Ben Göppert zum 1:1-Ausgleich.
GEA am 04.03.2024 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg
Julian Häfner – Raphael Langer, Lukas Behr, Stefan Seidel (55. Ruckaberle), Loris Zettel, Jan Baur (C), Alioune K. Diedhiou (73. Weber), Jakob Bader (73. Francisco), Stanislav Votentsev, Oleh Stepanenko (63. Wiedmaier), Julian M. Kiesecker (70. Oeschger)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Patrick Francisco, Daniel Wiedmaier, Leon Oeschger, Melwin Ruckaberle, Mauro Carta, Manuel Weber
Trainer- und Betreuerstaff:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer Bernd Kopp, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
1:0 Alioune K. Diedhiou (13.)
1:1 Ben Göppert (72.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Soner Celkin (TSV Jesingen, Schiedsrichtergruppe Nürtingen)
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
ca. 200

Ausblick

Weiter geht´s am kommenden Sonntag, den 10.03. mit dem 20. Spieltag. Die Mutschler-Elf empfängt zum absoluten Topspiel und Derby den Tabellenzweiten TSV Hirschau. Spielbeginn im Hohenbergstadion in Rottenburg ist um 14:30 Uhr. Das Spiel wird geleitet von Schiedsrichter Fotis Josifidis vom FC Onstmettingen (SRG Zollern-Balingen).

130 Tonnen schwere Altpapier-Bündelsammlung musste in die Verlängerung


Zweite Altpapiersammlung unter Corona-Bedingungen

Bei perfekten Wetter machten sich wieder knapp 30 freiwillige Helfer unserer männlichen Kicker auf um das der Rottenburger Bürger bereitgestellte Altpapier zu sammeln, also einen Tag nach dem Testspiel gegen Dettingen. Wie jedes Jahr ging es morgens gegen halb 8 wieder los. Erst wurden alle „geboosterten“ Helfer in „Mannschaften“ eingeteilt und dann die sechs Presswagen-LKW´s der Firma Renz und dem einen der Firma Bogenschütz zugeteilt. Bevor es aber dann losging konnte jede Truppe seine Tour bzw. Sammelgebiet auswählen, indem gesammelt wurde – doch vorher wurden alle Sammler mit einer Warnweste ausgestattet. Wieder unter strengen Auflagen, geschuldet der Corona-Pandemie, war man bis zum Nachmittag unterwegs.
Bei den Pausen die eingelegt werden mussten, traf man sich nicht wie gewohnt in den Umkleidekabinen der Hohenberg-Sportanlage, sondern – Gott sei Dank, spielte das Wetter mit – so daß man Biertischgarnituren auf der Laufbahn aufstellen konnte um nach einer anstrengenden Tour zu regenerieren. Der für den privat verhinderten Altpapier-Tour-Chef Martin Haug eingesprungene neue Tour-Koordinator Christian Dettenrieder hatte soweit alles im Griff, versorgte die Jungs u.a. mit Vesper und Getränken.
Um gegen 15 Uhr waren dann alle Straßen abgefahren – Halt nicht alle. Durch einen technischen Ausfall eines Presswagens hatten wir keine Chance mehr die komplette Stadt zu schaffen. Das liegengebliebene Altpapier wurde dann am darauffolgenden Mittwoch eingesammelt. Bei dieser Nachsammlung waren nochmal mit René Hirschka, Matze Amthor und Manuel Weber drei Helfer unserer 1. Mannschaft im Einsatz. Wir hatten sogar Unterstützung vom APS-Organisator der Bürgerwache Joachim Weiß. Es wurde nochmal ein kompletter Presswagen in 4 Stunden gefüllt. Das Gebiet war um den Aldi in Richtung Industriegebiet. Ein Presswagen im Übrigen fasst ca. 8-10 Tonnen.
Die Menge des Altpapiers dieses Jahr (es waren schätzungsweise über 130 Tonnen, also mehr als voriges Jahr), zeigte wieder ganz klar, daß die Rottenburger ganz klar PRO Altpapiersammlung und KONTRA Altpapiertonne sind. Koordinator Christian Dettenrieder war trotz der Panne, die gefühlt jedes Jahr auftritt, sehr zufrieden.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen gut 30 Helfern des FCR bedanken für die abermals anstrengende Arbeit, aber auch wieder recht herzlichen Dank an die Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Rottenburg und dem Teilort Bad Niedernau, die wieder trotz Corona, großartige Mengen an Altpapier bereitstellten. Also vielen Dank Rottenburg am Neckar und Bad Niedernau.
Wir, die Rottenburger Vereine, bitten weiter um Unterstützung
Der FC Rottenburg weist darauf hin, dass die Altpapiersammlungen für die Vereine eine, sowieso während der Corona-Pandemie und den vielen ausgefallenen Veranstaltungen erst recht, unverzichtbare Einnahmequelle ist, durch die auch die Jugendarbeit in den Vereinen finanziert wird. Deshalb bitten wir Sie auch in Zukunft und in den weiteren Abholungen um Unterstützung der Vereine bei diesen Sammlungen.

Ein paar Impressionen der 22er-Altpapiersammlung

Ehrung für Brigitte Weber beim Jahresempfang 2019 der Stadt Rottenburg


Jahresempfang 2019 der Stadt Rottenburg am Neckar

Brigitte Weber, „Mädchen für alles“ und im Vorstand beim FC Rottenburg 1946 e.V. als Geschäftsführerin im Amt, wurde am Freitag, den 12. April vom Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg am Neckar Stephan Neher mit der Bronze-Medaille sowie einer Ehrenurkunde für ihr langjähriges Bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt ausgezeichnet.
Höhepunkte des Abends waren die Verleihungen der Silbermedaille für Ursula Sieber sowie neun Bronze-Medaillen an Personen für ihre langjährigen Dienste im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt in der Stadt Rottenburg, ein Festvortrag vom Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz, der Vorstellung des neuen Imagefilms der Stadt Rottenburg sowie diverse Tanzdarbietungen der Ballettschule Ciechoradzki.


Silber und Bronze beim Jahresempfang
Am Freitag, den 12. April 2019, ehrte die Stadt Rottenburg am Neckar im Rahmen des Jahresempfangs Bürger*innen für ihr herausragendes Engagement. In diesem Jahr gibt es Silber- und Bronze-Medaillen. Außerdem wurden Gemeinderäte und Ortschaftsräte für 30 und 40-jähriges kommunalpolitisches Engagement ausgezeichnet. Als Festredner kam Manfred Holz aus Neuss in Nordrhein-Westfalen. Er ist Fairtrade-Ehrenbotschafter und wusste die besonderen Verdienste von Ursula Sieber sehr gut zu schätzen. Die 73-jährige hat sich über Jahrzehnte vielfältig sozial und politisch engagiert und unter anderem dazu beigetragen, dass Rottenburg 2009 die erste Fairtrade-Stadt Baden-Württembergs wurde.
Sie wurde mit der Medaille der Stadt Rottenburg am Neckar in Silber ausgezeichnet. Oberbürgermeister Stephan Neher würdigte außerdem das herausragende Bürgerschaftliche Engagement von neun Bürgerinnen und Bürgern mit der Medaille der Stadt in Bronze. Feierlich umrahmt wurde das Programm durch Tanz-Darbietungen der Ballettschule Ciechoradzki. Der Kultur- und Förderverein Hemmendorf bewirtete. Alle Bürger*innen waren herzlich eingeladen. Der Jahresempfang begann um 19 Uhr in der Rottenburger Festhalle.
Bürger-Ehrung und Bronze-Medaille für Brigitte Weber
Zum Jahresempfang  und Bürger-Ehrung 2019 der Stadt Rottenburg am Neckar lud Oberbürgermeister Stephan Neher am vergangenen Freitag, den 12.04.2019 in die Festhalle Rottenburg, bei der die gesamte Bevölkerung eingeladen war. Die Einwohner Rottenburg´s nahmen die Veranstaltung an und kamen so zahlreich wie noch nie. Die Festhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt, man schätzt so ca. 400 Gäste.  Nach der ca. 2-stündigen Veranstaltung traf man sich anschließend im Foyer bei einem kalten Buffet mit angenehmen Gesprächen.
Als Unterstützung durfte sich Brigitte Weber auf das Kommen der folgenden Vorstand- und Ausschussmitglieder freuen. So waren der 1. Vorsitzende Frank Kiefer, der 2. Vorsitzende Bernd Henn, Jugendleiter Martin Haug sowie für die Berichterstattung unser PR-Team um Markus Riel und Ralph Kunze vor Ort in der Festhalle.
An dieser Stelle wollen wir nachträglich Brigitte Weber für diese angesehene Ehrung recht herzlich gratulieren und Danke sagen für das jahrelange Engagement bei unserem geliebten FC Rottenburg!!

Brigitte Weber bei der Übergabe der Bronze-Medaille und Urkunde durch Oberbürgermeister Stephan Neher


Das ist Brigitte Weber…

Brigitte Weber ist beim FC Rottenburg „Mädchen für alles“

…angefangen hat alles als Fahrerin, Zuschauerin, Betreuerin … als Fußball-Mama verbringt sie mehr Zeit auf dem Sportplatz als im heimischen Wohnzimmer. Bei Brigitte Weber geht das Engagement noch weit darüber hinaus. Denn die studierte Gymnasiallehrerin ist seit rund 20 Jahren rein ehrenamtlich vor allem im Bereich Verwaltung für den FC Rottenburg 1946 e.V. mit derzeit 24 Mannschaften tätig. In der Geschäftsstelle organisiert sie Turniere wie beispielsweise im Winter den Volksbank-Regio-Cup oder den Micki-Sport-Cup im Sommer. Bei dem jährlichen Pokalturnier sind regelmäßig rund 90 Mannschaften dabei. Ganzjährig koordiniert sie als Geschäftsführerin des Vereins alle Mannschaftskalender, d. h. die Anmeldungen zu den auswärtigen Hallen- und Freiluftturnieren, und regelt die Belegungen für die Spielstätten des FC Rottenburg. Sie kümmert sich um Neuaufnahmen beim über 600 Mitglieder zählenden Verein, managt den Zugang zu Teilhabeprogrammen und vertreibt nebenbei die Sport-Kollektion des FC Rottenburg. Sie organisiert die Fußballschule Yotaro (Young Talents Rottenburg) und ist Ansprechpartnerin für die Kooperation mit den Schulen und den Bufdi. Auch die Mithilfe bei der Organisation von Vereinsveranstaltungen gehört zu ihren vielfältigen Aufgaben. Von 2005 bis 2008 war die Mutter von drei kickenden Söhnen und einem Judo-begeisterten Sohn auch Jugendleiterin beim FC Rottenburg. In den 80-er Jahren hat die heute 59-jährige mit ihrem Ehemann auch schon das Vereinsheim in der Morizschule betrieben.


Grußwort Oberbürgermeister Stephan Neher

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
In diesem Jahr habe ich die große Ehre, eine ganz besondere Frau auszuzeichnen. Ursula Sieber war 36 Jahre Mitglied des Gemeinderats der Stadt Rottenburg am Neckar. Wenn man pro Monat etwa ein bis zwei Sitzungen kalkuliert, dazu weitere Sitzungen von zwei Ausschüssen, Fraktionssitzungen und sonstige Gemeinderatstermine, dann komme ich auf eine geschätzte Lebenszeit von fast einem ganzen Jahr – nämlich rund 8.640 Stunden oder 360 „24-Stunden-Tage“, die sie der Stadt und ihren Bürger*innen geschenkt hat, um mit kommunalpolitischen Entscheidungen Rottenburg noch lebenswerter zu machen. Was sie darüber hinaus geleistet, bewegt und angestoßen hat, steht im Portrait zu ihrer Ehrung mit der Medaille der Stadt Rottenburg in Silber. Ich bin stolz, dass wir noch viel mehr Menschen wie eine Ursel Sieber in unserer Stadt haben. Nicht alle können 8.640 Stunden Lebenszeit investieren, aber es gibt unzählige, die sich mit ihrem  ehrenamtlichen Engagement für das Wohl ihrer Mitbürger*innen einsetzen; manche von ihnen mit verantwortungsvollen Posten in Vereinen, manche mit stiller Arbeit ganz im Hintergrund. Die Medaille der Stadt in Bronze ist ein Zeichen der Wertschätzung und ehrt – stellvertretend für viele – einzelne Engagierte, die anderen Menschen durch ihr Engagement aufgefallen sind. Ich freue mich, dass wir heute Abend gemeinsam das Ehrenamt in Rottenburg am Neckar feiern!
Stephan Neher
Oberbürgermeister


Pressestimmen

Der Lohn für unentgeltliche Mühen
Artikel von Werner Bauknecht am 15.04.2019, Schwäbisches Tagblatt
Rottenburger feiern das Ehrenamt
Artikel von Angela Baum am 14.04.2019, Schwarzwälder Bote

Broschüre und Video

Broschüre Jahresempfang 2019
Quelle: Stadt Rottenburg am Neckar, PDF-Datei, Größe: 2,7 MB

Video

Quelle: Homepage Stadt Rottenburg | MP4-Video, Größe 33 MB | Video auf YouTube anschauen

Bilder

Bildergalerie vom Jahresempfang 2019 (© Fotos: Ralph Kunze)

Die Geschichte vom Jahresempfang der Stadt Rottenburg am Neckar

Die Stadt Rottenburg am Neckar verleiht seit 2014 Medaillen für Bürgerschaftliches Engagement. Die Verleihung wird eingebettet in einen Jahresempfang in der Festhalle. Geehrt werden pro Jahr maximal zehn Rottenburgerinnen und Rottenburger für herausragende Leistungen und langjährige Dienste im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt. Dies kann beispielsweise soziales Engagement in der Altenpflege, Behindertenarbeit oder Senioren- bzw. Jugendarbeit sein, Natur- und Umweltschutz, Kultur- und Brauchtumspflege, Sport, Hilfe zur Selbsthilfe oder Bedürftige oder kirchliches Engagement. Anlässe für eine Ehrung können unter anderem langjährige besondere Verdienste um das örtliche Leben und das allgemeine Wohl sein; aber auch beispielsweise vorbildliche Hilfeleistung, bei der andere vor Schaden bewahrt oder aus Not und Gefahr gerettet werden. Auch Einzelleistungen, die der Förderung der dörflichen und städtischen Gemeinschaft und des örtlichen Brauchtums dienen und beispielhaften Charakter haben, können ausgezeichnet werden. Der geehrte Einwohner muss kein Mitglied in einem örtlichen Verein oder einer Institution sein. Kriterien für die Würdigung sind breite Beteiligung, ein breiter Kooperationsansatz, besonders innovativer Charakter, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit.
Vorschlagen kann jeder jeden (z.B. unter Verwendung des Formblatts). Die Vorschläge für die Bürger-Ehrung müssen spätestens bis zum 01.10. bei Oberbürgermeister Stephan Neher eingereicht werden, damit im darauffolgenden Jahr eine Ehrung erfolgen kann. Eine Kommission – gebildet aus Fraktionsvertretern, Oberbürgermeister, Vorsitzender des Ortsvorsteher-Sprengels, Vertretern des Kulturamts sowie der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement – berät und entscheidet, welche Vorschläge berücksichtigt werden können. Die Geehrten erhalten die Medaille der Stadt Rottenburg am Neckar in Bronze mit einer speziellen Prägung zur Bürgerehrung. (Quelle Texte: Homepage Stadt Rottenburg)