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DFB-Mobil war zu Gast und brachte modernes Training ins Hohenbergstadion



DFB-Mobil zu Gast mit Demo-Training 

Am Montag, den 27. April 2026, war das DFB-Mobil zu Gast beim FC Rottenburg im Hohenbergstadion und sorgte für eine äußerst erfolgreiche sowie mitreißende Trainingseinheit. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand von 18:00 bis 19:30 Uhr ein abwechslungsreiches Demo-Training mit der E-Jugend statt, das sowohl bei Kindern als auch bei Trainern großen Anklang fand.
Insgesamt 17 Kinder nahmen mit großer Begeisterung und vollem Einsatz teil. Unter der fachkundigen Leitung von DFB-Trainerin Franzi stand das Training ganz im Zeichen kleiner Spielformen und der praxisorientierten Umsetzung der Trainingsphilosophie „Deutschland“. Mit viel Engagement, klaren Instruktionen und spürbarer Freude am Ballspiel gelang es ihr, die jungen Talente durchgehend zu motivieren und für den Fußball zu begeistern.
Zeitgleich widmete sich DFB-Trainer Luis intensiv parallel des Trainings den anwesenden Trainern. Insgesamt waren zwölf Trainer sowie zahlreiche Eltern vor Ort, die das Training aufmerksam verfolgten, gezielte Fragen stellten und die Gelegenheit zum offenen Austausch nutzten. Dabei erhielten die Trainer wertvolle Impulse und konkrete Anregungen, um ihre eigene Trainingsarbeit weiter zu optimieren.
Der Besuch des DFB-Mobils erwies sich somit als voller Erfolg: Die Kinder erlebten eine spielerische, motivierende Einheit mit sichtbarem Spaß am Fußball, während die Trainer von den praxisnahen Einblicken und hilfreichen Tipps unmittelbar profitierten. Angesichts dieses positiven Feedbacks planen wir, künftig weitere Fortbildungsangebote nach Rottenburg zu holen, um die Qualifizierung der Übungsleiter nachhaltig zu stärken und den Jugendfußball vor Ort weiterzuentwickeln.
Mit dieser gelungenen Veranstaltung hat der FC Rottenburg erneut bewiesen, wie wichtig und bereichernd der direkte Austausch mit Experten ist – für Kinder, Trainer und alle fußballbegeisterten Mitglieder gleichermaßen. Wir freuen uns auf zukünftige Aktionen und bedanken uns herzlich beim DFB-Mobil-Team für die inspirierende Zusammenarbeit.

Impressionen vom DFB-Mobil-Besuch

7. Volksbank Regio Cup 2025 – Favoritensiege, tolle Stimmung, neue Reform


Vom 3. bis 5.1.2025 fand in der Volksbank Arena auf dem Rottenburger Hohenberg, wieder genau eine Woche nach dem traditionellen Rottenburger Stadtpokal, die nun 7. Ausgabe des Volksbank Regio Cup für Junioren statt, dem renommierten und über die regionalen Grenzen hinaus beliebten FCR-Jugend-Hallenfußballturnier zu Beginn des Jahres.

FC Esslingen, JFV Nordschwarzwald/Dornstetten und TSV Frommern sind die neuen Volksbank Regio Cup Sieger 2025 bei den C-, D- und E-Junioren

Der Volksbank Regio Cup mit der beliebten Rundumbande, ausgerichtet vom FC Rottenburg, ging zum 7. Mal als verbindendes Element im Sport und im Jugendfußball an den Start. Traditionell am ersten Wochenende im neuen Jahr trafen sich Vereine aus verschiedenen WFV-Bezirken um sich mit anderen Top-Vereinen zu messen.
Warum der Regio Cup in Rottenburg zu einem der beliebtesten Jugend-Hallenturnieren im Bezirk Alb gehört, konnte man spätestens wieder ab den Halbfinals beobachten. Auch die Stimmung war bei den Topspielen begeisternd und wie immer war die Volksbank Arena in Rottenburg an allen drei Tagen sehr gut besucht. Schätzung war echt schwierig, aber die 2000 Besucher aus den vergangenen Jahren wurde auf jeden Fall getoppt. Alleine bei den F-Junioren und Bambini-Turnieren bzw. neuen Spielreformen war die Halle auch aus Neugier darüber sehr gut gefüllt, trotz des Wintereinbruchs.
Insgesamt fielen bei 152 Spielen unglaubliche 425 Tore in den drei Turnieren der C-, D- und E-Junioren, indem 43 Teams um Ergebnisse spielten. Bei den 60 Spielen der F-Junioren und Bambini zählte wie es vom WFV gefordert das „Erlebnis statt Ergebnis“.
Meist konnten sich die gehandelten Favoriten wie der FC Esslingen bei den C-Junioren, die JFV Nordschwarzwald/Dornstetten bei den D-Junioren und – nein – nicht die TSG Balingen, sondern der Nachbar, der TSV Frommern mit ihrem prominenten Trainer Nico Willig bei den E-Junioren durchsetzen, so daß sich diese Vereine dann am Ende die begehrte Trophäe um den Regio Cup-Sieg auch hochstemmen konnte. Der FC Esslingen und die SG Dornstetten konnten somit auch ihre Regio Cup-Siege aus dem Vorjahr erfolgreich und absolut verdient verteidigen. Bei den E-Junioren löste der TSV Frommern den Dauersieger Stuttgarter Kickers ab, obwohl es nach der Vorrunde überhaupt nicht danach aussah.
Ein besonderer Dank geht an Tuttlingen, Albstadt, Sonnenhof Großaspach, Esslingen, Zimmern oder auch Rottweil, die mit die weitesten Anreisen hatten. Danke dafür, daß diese Teams bei doch eintretenden winterlichen Bedingungen sich auf die lange Fahrt begaben.
Für den reibungslosen Ablauf dieses Turnieres waren insgesamt gut 80 ehrenamtliche Helfer des FC Rottenburg, darunter 9 Schiedsrichter und gut 10 Personen an der Turnierleitung und PR verantwortlich.

Die Sieger


Alle Finalspiele

C-Junioren:
Finale: FC Esslingen – SG Sonnenhof Großaspach 2:2, 6:4 nach 10-Meter-Schießen
Spiel um Platz 3: VfL Nagold – SV Rangendingen 1:2
D-Junioren:
Finale: VfL Herrenberg – JFV Nordschwarzwald/Dornstetten 1:5
Spiel um Platz 3: FC Esslingen – TSG Tübingen 0:1
E-Junioren:
Finale: SC 04 Tuttlingen – TSV Frommern 2:3
Spiel um Platz 3: TSG Tübingen – SV 03 Tübingen 4:2 nach 10-Meter-Schießen
F-Junioren und Bambini:
Keine Sieger – hier zählt das „Erlebnis statt Ergebnis“
Spielpläne: Alle Spiele, alle Ergebnisse

Alle Sieger

C-Junioren-Turnier: FC Esslingen
D-Junioren-Turnier: JFV Nordschwarzwald/Dornstetten
E-Junioren-Turnier: TSV Frommern

C-Junioren-Turnier

Eröffnet haben am Freitag das 3-tägige Hallen-Fußballturnier um den beliebten Volksbank Regio Cup die C-Junioren. 155 Tore in 34 Spielen, absoluter Topwert in einem Hallenturnier, bedeutet 4,5 Tore pro Spiel. Dabei marschierte der Tabellenfünfte der Oberliga FC Esslingen beeindruckend durch das Turnier, u.a. erzielten die C-Jungs von Esslingen nach vier Vorrundenspielen 34:1 Tore, und wurde am Ende trotz souveräner Auftritte noch fast vom Verbandsligisten SG Sonnenhof Großaspach gestoppt. Die Aspacher haben Esslingen, die im Finale schon 2:0 führten, nach unfassbar spannenden Verlauf noch in ein 10-Meter-Schießen gezwungen um dieses dann noch mit 4:6 zu verlieren.
Im Spiel um Platz 3 setzte sich eher überraschend der starke in der Liga ungeschlagene Kreisligist SV Rangendingen gegen den favorisierten Landesligisten VfL Nagold mit 2:1 durch.
Spielplan mit mit allen Ergebnissen

Impressionen C-Junioren-Turnier

D-Junioren-Turnier

Am Nachmittag dann waren die D-Junioren an der Reihe. Dieses Turnier war wie jedes Jahr am meisten umkämpft, es gab keine zweistelligen Ergebnisse wie noch bei den beiden Turnieren zuvor. 131 Tore erzielten die Mädels und Jungs in 26 Spielen. Überraschend aber war, daß der Rottenburger Stadtpokalsieger TuS Ergenzingen bereits als Drittplatzierter in der Vorrunde ausgeschieden war. Im Finale konnte die D-Jugend beim Stadtpokal den FCR noch mit 4:0 besiegen, beim Regio Cup nahm der FCR Revanche und bezwang in einem überzeugenden Auftritt die Ergenzinger mit 3:2.
Doch den Regio Cup gewann eine andere Mannschaft. Es war wie im Vorjahr die SG Nordschwarzwald/Dornstetten mit überzeugenden Fußball. 2024 spielte der Sieger noch unter SG Dornstetten. Im Finale konnten die Schwarzwälder den bis dahin ebenfalls überzeugenden VfL Herrenberg mit 5:1 zurechtweisen und den Pokal gewinnen. Der FC Esslingen wollte es seinen älteren Kollegen der C-Jugend nachmachen, kamen am Ende dann nicht über einen 4. Platz hinaus. Dritter wurde wie bei den E-Junioren die TSG Tübingen.
Spielplan mit mit allen Ergebnissen

Impressionen D-Junioren-Turnier

E-Junioren-Turnier

Am Samstagmorgen begann das Turnier mit den E-Junioren. Dort setzte sich das Team von Nico Willig, der TSV Frommern, ansonsten U19-Coach und ehemaliger Chefcoach des VfB Stuttgart, durch. Warum ist Willig Coach, na klar sein Sohn Jona kickt beim TSV Frommern und war mit einer der besten Stürmer der Mannschaft. Nach der Vorrunde sah es aber nicht nach einem Sieg des TSV Frommern aus, da sie nur als Vorrundenzweiter mit 4 von machbaren 9 Punkten weiterkamen. Absolut rekordverdächtig präsentierte sich hier aber die TSG Balingen, die nach 3 Spielen und 3 Siegen mit 24:0 Toren nun der Favorit war. Doch mit dem SC 04 Tuttlingen, der über Nacht für die DJK Villingen kurzfristig eingesprungen waren, hatte Balingen eine gleichwertigen Konkurrenten. Tuttlingen beendete die Vorrunde mit 21:1 Toren als Erster.
Im Viertelfinale passierte dann die erste große Überraschung. Frommern schaltete den Favoriten Balingen nach einem 10-Meter-Schießen auch noch deutlich mit 4:1 aus. Balingen war raus. Somit war der Weg frei für Tuttlingen, doch andere Teams steigerten sich von Spiel zu Spiel. Frommern wurde immer stärker und warf im Halbfinale den SV 03 Tübingen klar mit 7:1 aus dem Turnier. Tuttlingen reichte ein 2:0 gegen die TSG Tübingen um ins Finale einzuziehen.
Das Finale war dann echt hart umkämpft. Am Ende setzte sich der TSV Frommern mit 3:2 gegen Tuttlingen durch. Dritter wurde die TSG Tübingen nach einem 4:2 im 10-Meter-Schießen im Stadtduell gegen den SV 03 Tübingen.
Spielplan mit mit allen Ergebnissen

Impressionen E-Junioren-Turnier

F-Junioren und Bambini-Spieltag

Bei den F-Junioren, die nach 2019 erstmals wieder mit an Bord waren, wurde wie bei den Bambini, die sogar Premiere beim Regio Cup feierten, nach der neuen WFV-Reform gespielt. Nicht wie bei den Turnieren in der Vergangenheit oder bei den Turnieren zuvor, nein die Jüngsten spielten auf 2 Spielfelder. Im einen Spielfeld wurde im Funino 3 gegen 3 gespielt und auf 4 Mini-Tore. Auf dem anderen Spielfeld spielte man im 4 gegen 4 auf zwei Handball-Tore, bei dem das hinterste Kind immer der Torwart ist, anders als beim anderen Modell, bei dem es keinen Torhüter gibt. Zwischen den beiden Spielfeldern wurde ein Spielzone aufgebaut, bei dem sich die Kinder austoben konnten. Es galten die drei Regeln der FAIR-PLAY-LIGA: Elternzone hinter der Barriere, Spielhelfer statt Schiedsrichter, gelassene Trainer.
Es war und ist ein gewöhnungsbedürftiges Modell, aber es kam offenbar bei den Zuschauern gut an. Es war während des gesamten Tages bei den F-Junioren und bei den Bambini immer was los in der Halle. Ergebnisse gab es keine – es zählte das „Erlebnis statt Ergebnis“.

Impressionen F-Junioren und Bambini-Spieltag

Fazit 7. Volksbank Regio Cup 2025

Viele Teams haben nach dem Turnier schon wieder bekundet im 8. Volksbank Regio Cup im Jahr 2026 wieder dabei sein zu wollen. Insgesamt war es wiedermal ein sehr erfolgreiches Jugendfußball-Turnier mit sehr gut gefüllter Tribüne an allen drei Tagen.
Insgesamt erzielten die Jungs und Mädels in 152 Spielen in drei Tagen satte, ja fast schon unglaubliche 425 Tore. Also, die Kids haben voll Bock Fußball zu spielen und sie zeigten uns dies zum Jahreswechsel an den drei Tagen eindrucksvoll.
FCR-Geschäftsführer und Jugendleiter Moritz Koch bekam von den meisten teilnehmenden Mannschaften wie eigentlich schon jedes Jahr großes Lob für ein wieder einmal top-organisiertes Turnier, ein Grund warum auch immer wieder die Topteams sich die Ehre geben. Insgesamt war es für Koch wieder ein gelungenes Turnier, welches natürlich im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden wird. Desweiteren erfreute auch er sich über die coolen Teams, tollen Fußball und faire Begegnungen. Ein großes Dankeschön geht noch an die Volksbank in der Region als Topsponsor und Namensgeber des Turniers.
Außerdem geht der Dank an die Schiedsrichter, der Turnierleitung, den Hallensprechern, den Eltern und der Damenmannschaft des FCR für das Catering sowie an den ehemaligen Vorsitzenden und Jugendleiter Martin Haug und U23-Kapitän Dominik Letzgus, die gemeinsam mit Moritz Koch die Siegerehrungen durchführten.

Bilder

6 Bildergalerien vom 7. Volksbank Regio Cup 2025 (© Fotos: Ralph Kunze und Markus Riel)

Pressestimmen

Frommern siegt mit prominentem Trainer bei den E-Junioren
Artikel lesen | 08.01.2025 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt

Impressionen rund den Regio Cup


Danke an alle teilnehmenden Mannschaften und Helfer

Turnierchef Moritz Koch und der FC Rottenburg wollen sich bei allen Mannschaften für faire Spiele und tolle Stimmung sowie bei allen zahlreichen Helfern wie u.a. bei der Turnierleitung, Schiedsrichtern, Cateringteams und Putzkolonnen recht herzlich bedanken. Es war wie immer – von den teilnehmenden Mannschaften abermals bestätigt – ein toporganisiertes Turnier. Auch bei den Zuschauerzahlen stand der Regio Cup dem Rottenburger Stadtpokal nur wenig nach. An allen drei Tagen konnten wir durchgehend gut gefüllte Tribünen beobachten. Die 2000er-Zuschauer-Grenze dürfte in diesem Jahr wieder erneut überschritten worden sein, so die Einschätzung der Verantwortlichen.

Vorbericht

7. Volksbank Regio Cup 2025: Hier alle (LIVE)-Spielpläne und Informationen

750 Jahre Rottenburg, Jahresempfang und Bronze-Medaille für Wolfgang Noll



Jahresempfang 2024 mit Bürgerehrung

In diesem Jahr markierte der städtische Jahresempfang in der Festhalle den Auftakt zum Stadtjubiläum „750 Jahre Rottenburg“. Oberbürgermeister Stephan Neher ehrte am Freitag, den 12. April zehn Bürger und Bürgerinnen der Stadt für ihr herausragendes Engagement. Die Medaille der Stadt Rottenburg in Bronze erhielten Sigrun Bachmann, Jürgen Binder, Beate Fuhrer, Sabine Häuser, Jürgen Kowalski, Gustav Kränzler, Andreas Müller, Wolfgang Noll, Lieselotte Raidt und Heinrich Schieting.
Der an diesem Tag noch 79-jährige Wolfgang Noll, langjähriger und ehemaliger Technischer Leiter des FC Rottenburg, Betreuer der 1. Herrenmannschaft, Mann für alle Fälle auf der Hohenberg-Sportanlage und aktuell noch Schiedsrichter-Betreuer und Zeugwart der 1. Mannschaft, wurde von Oberbürgermeister Stephan Neher am 12. April in der Rottenburger Festhalle beim alljährlichen städtischen Jahresempfang für seine herausragenden Leistungen und langjährige Dienste im bürgerschaftlichen Engagement im Ehrenamt mit der Medaille in Bronze der Stadt Rottenburg ausgezeichnet.
„Der FC war an diesem Jahresempfang 2024 gut vertreten, als Verein, der bei der 750-Jahr-Feier Rottenburgs rund ein Zehntel so alt ist wie die Stadt. Vor allem aber, um Wolfgang Noll bei der Verleihung der Bürgermedaille zu begleiten. Wolfgang hat sich über die verdiente Ehrung sichtlich gefreut, sicher aber auch, dass fast der gesamte Vorstand, mehrere Beiratsmitglieder sowie der Kapitän und der Vizekapitän der 1. Mannschaft des FC Rottenburg dabei waren. Da hat es gut gepasst und fiel auch sehr positiv auf, dass  René Hirschka und Jan Baur in ihren weißen FC-Präsentations-Shirts gekommen waren“, so Vorstandmitglied Peter Kottlorz. In Namen anwesend waren demnach Hermann Josef Steur, Christian Dettenrieder, Peter Kottlorz, Helmut Sachse, Monika Sachse, René Hirschka, Jan Baur, Bernd Kopp, Maximilian Blesch, Martin Haug, Theo Seelmann, Frank Eberle und Markus Riel, der das Ganze u.a. bildlich dokumentierte.
Den Festbeitrag mit dem Titel „Stimmen der Stadt von morgen“ gestaltete die Schauspielerin Janne Wagler mit einem unterhaltsamen Kaleidoskop aus Texten, die im Rahmen der Schreibwerkstatt zum Stadtjubiläum entstanden ist. Der Abend bot weitere Premieren: zum einen die Filmpremiere „750 Jahre Rottenburg“, zum anderen den Start für den Verkauf des Wimmelbuchs, ein ganz besonderer Blick auf die Stadt anlässlich des Stadtjubiläums. Dazu gab es ein Glücksrad mit tollen Gewinnen, passend zu 750 Jahre Rottenburg. Außerdem zeigte der Künstlerhof im Rundling das Puzzlewerk „Köpfe“. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Fanfarenzug der Narrenzunft Rottenburg und die Junge Philharmonie Rottenburg. Der Förderverein der Kreuzerfeldsporthalle e.V. bewirtete an diesem abend beim Stehimbiss im Foyer der Festhalle. Die Veranstaltung begann vor über 400 Besuchern in der sehr gut gefüllten Rottenburger Festhalle gegen 18.20 Uhr und endete mit einem Musikstück der jungen Philharmonie gegen 20.45 Uhr. Anschließend traf man sich beim Smalltalk im Foyer mit Getränken und Fingerfood.

Wolfgang Noll und Oberbürgermeister Stephan Neher bei der Überreichung der Urkunde und der Bronze-Medaille samt Anstecknadel der Stadt Rottenburg (Bild: Steffen Schlüter)


10 Jahre Jahresempfang – Auftakt zum Jubiläumsjahr „750 Jahre Rottenburg“
Der Jahresempfang der Stadt Rottenburg am Neckar steht in diesem Jahr unter ganz besonderen Zeichen. So gibt es diesmal gleich zwei runde Geburtstage zu feiern: Vor zehn Jahren wurden beim 1. Jahresempfang erstmalig Bürgerinnen und Bürger für ihr herausragendes bürgerschaftliches Engagement mit der Medaille der Stadt Rottenburg in Bronze ausgezeichnet. Seitdem wurde diese besondere Ehre knapp 100 Menschen zuteil. Um den „10. Geburtstag der Bürgerehrung“ zu feiern, sind alle Medaillenträger*innen ausdrücklich und herzlich eingeladen zum Jahresempfang der Stadt Rottenburg am 12. April um 18 Uhr in der Festhalle. Gleichzeitig markiert der Jahresempfang den Auftakt zum großen Jubiläumsjahr „750 Jahre Rottenburg“. Die Tatsache, dass um das Jahr 1274 ein Adelsgeschlecht beschloss, hier eine neue Stadt als Herrschaftsmittelpunkt zu gründen, gilt als Geburtsstunde von Rottenburg. Der Jahresempfang mit der erneuten Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger ist ein gebührender Auftakt für ein Jubiläumsjahr mit einem vielseitigen Programm von April bis Oktober.
Der Festakt wird feierlich eröffnet vom Fanfarenzug der Narrenzunft Rottenburg; die Junge Philharmonie unter der Leitung von Albert Geiger umrahmt das gesamte Programm musikalisch. Den Festbeitrag mit dem Titel „Stimmen der Stadt von morgen“ gestaltet die Schauspielerin Janne Wagler mit einem unterhaltsamen Kaleidoskop aus Texten, die im Rahmen der Schreibwerkstatt zum Stadtjubiläum entstanden sind. Der Abend bietet weitere Premieren: zum einen die Filmpremiere „750 Jahre Rottenburg“, zum anderen den Start für den Verkauf des Wimmelbuchs, ein ganz besonderer Blick auf die Stadt anlässlich des Stadtjubiläums. Dazu gibt es ein Glücksrad mit tollen Gewinnen, passend zu 750 Jahre Rottenburg. Außerdem zeigt der Künstlerhof im Rundling das Puzzlewerk „Köpfe“. Oberbürgermeister Stephan Neher würdigt das herausragende Bürgerschaftliche Engagement von zehn Bürgerinnen und Bürgern mit der Medaille der Stadt in Bronze. Der Förderverein der Kreuzerfeldsporthalle e.V. bewirtet.

Zehn neue Trägerinnen und Träger der Rottenburger Bürgermedaille in Bronze:
Von links Andreas Müller, Wolfgang Noll, Jürgen Binder, Sabine Häuser, Heinrich Schieting, Oberbürgermeister Stephan Neher, der die Auszeichnungen am Freitag beim Jahresempfang in der Festhalle vergab, Beate Fuhrer, Jürgen Kowalski, Gustav Kränzler, Sigrun Bachmann und Lilo Raidt. (Bild: Steffen Schlüter)


Wolfgang Noll in seinem „Wohnzimmer“,
dem Hohenbergstadion
(Bild: Amelie Tress)

Wolfgang Noll – kurz vorgestellt

Fast 80 Jahre alt und immer noch ein Mann für alle Fälle – Wolfgang Noll war 35 Jahre lang der Technische Leiter des FC Rottenburg. Er gilt schon als „Vater“ des alten Clubheims und stemmte mit viel Planung und Orga und tatkräftiger Unterstützung seitens der 50er/60er-Jahre-Mannschaften auch das neue FCR-Sportheim auf dem Hohenberg. Ehrenamtlich beteiligt war er auch beim Bau des Kunstrasenplatzes und des Theo-Seelmann-Trainingsplatzes – die Hohenberg-Sportanlage kennt er wie seine Westentasche und hat sie jahrelang nahezu täglich aufgesucht.
Nicht nur technisch und organisatorisch versiert, kümmerte sich Wolfgang Noll von 1984 bis 2022 als Betreuer um die Spieler der 1. Mannschaft der Herren. Selbst war er nie aktiver Spieler, aber hatte als gute Seele im Team immer ein offenes Ohr, baute die Spieler auf, wenn es mal nicht so lief, und entwickelte sich zum „Tape-Papst“. Dafür machte er sogar extra eine Ausbildung im Winghofer Medicum und ist auch heute noch mit seinen Tape-Künsten sehr gefragt.
Über 40 Jahre lang war er Organisationsleiter bei den FCR-Großveranstaltungen, entwickelte akribisch Auf- und Abbaupläne sowie Dokumentationen, von denen seine Nachfolger heute noch profitieren. Auch die FC-eigene Waschmaschine für saubere Trikots an Spieltagen, für die er schon vor 30 Jahren als Zeugwart sorgte, wurde nie wieder abgeschafft. Knapp 80-jährig betreut er jetzt die Schiedsrichter vor und nach den Spielen der 1. Mannschaft.


Grußwort Oberbürgermeister Stephan Neher

Liebe Bürgerinnen und Bürger
750 Jahre Rottenburg – wenn das kein Grund zum gemeinsamen Feiern ist! Um das Jahr 1274 beschloss ein Adelsgeschlecht, hier eine neue Stadt als Herrschaftsmittelpunkt zu gründen. Die  Geburtsstunde von Rottenburg. 2024 jährt sich diese erste urkundliche Erwähnung zum 750. Mal. Der Jahresempfang mit der Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger ist ein gebührender Auftakt für ein Jubiläumsjahr mit einem vielseitigen Programm von April bis Oktober. Zum einen fließen beliebte und etablierte Veranstaltungen ins Jubiläumsprogramm ein, zum anderen erwarten uns aber  auch spezielle Events, Aktionen und Ausstellungen, die auf unterschiedlichste Weise Geschichte und Zukunft unserer Stadt thematisieren.
Das große Festwochenende findet vom 12. – 15. Juli statt. Die Rottenburger Bürgerwache e.V. und die Stadt Rottenburg am Neckar veranstalten im Festzelt hinter der Festhalle Formate für jeden Geschmack; mit Allgäu Power für die Jugend am Freitagabend, mit dem Treffen aller Bürgerwehren und Stadtgarden von Württemberg und Hohenzollern mit Gästen aus Baden, Hessen und Österreich am Samstag und mit einem Feldgottesdienst und dem großen Rottenburger Festumzug am Sonntag. Neben den Bürgerwehren werden auch Szenen der Rottenburger Stadtgeschichte  gezeigt. Musikvereine aus der Kernstadt, den Ortschaften und den Partnerstädten sorgen für die vielfältige musikalische Begleitung. Der Familientag mit Handwerkervesper bildet am Montag den  Abschluss des Wochenendes. Beschließen werden wir unser Jubiläumsjahr am 2. Oktober mit einer All together now – Party im Rathaus. Bei Musik aus unterschiedlichen Epochen auf  unterschiedlichen Ebenen werden die Besucher und Besucherinnen von den Dezernenten, Amtsleitern und Amtsleiterinnen des Rathauses bewirtet.
Feiern wir gemeinsam – ich freue mich auf Sie!
Stephan Neher
Oberbürgermeister


Pressestimmen

Eine Stadt feiert sich selbst
Artikel lesen | Monica Brana am 15.04.2024 | Schwäbisches Tagblatt

Broschüre

Broschüre Jahresempfang 2024
Herausgeber: Stadt Rottenburg am Neckar (PDF-Datei | 4,02 MB)

Die Geschichte vom Jahresempfang der Stadt Rottenburg am Neckar

Die Stadt Rottenburg am Neckar verleiht seit 2014 Medaillen für Bürgerschaftliches Engagement. Die Verleihung wird eingebettet in einen Jahresempfang in der Festhalle. Geehrt werden pro Jahr maximal zehn Rottenburgerinnen und Rottenburger für herausragende Leistungen und langjährige Dienste im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt. Dies kann beispielsweise soziales Engagement in der Altenpflege, Behindertenarbeit oder Senioren- bzw. Jugendarbeit sein, Natur- und Umweltschutz, Kultur- und Brauchtumspflege, Sport, Hilfe zur Selbsthilfe oder Bedürftige oder kirchliches Engagement. Anlässe für eine Ehrung können unter anderem langjährige besondere Verdienste um das örtliche Leben und das allgemeine Wohl sein; aber auch beispielsweise vorbildliche Hilfeleistung, bei der andere vor Schaden bewahrt oder aus Not und Gefahr gerettet werden. Auch Einzelleistungen, die der Förderung der dörflichen und städtischen Gemeinschaft und des örtlichen Brauchtums dienen und beispielhaften Charakter haben, können ausgezeichnet werden. Der geehrte Einwohner muss kein Mitglied in einem örtlichen Verein oder einer Institution sein. Kriterien für die Würdigung sind breite Beteiligung, ein breiter Kooperationsansatz, besonders innovativer Charakter, Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit.
Vorschlagen kann jeder jeden (z.B. unter Verwendung des Formblatts, steht auf der Homepage der Stadt Rottenburg zum Download bereit). Die Vorschläge für die Bürger-Ehrung müssen spätestens bis zum 01.10. eines Jahres bei Oberbürgermeister Stephan Neher eingereicht werden, damit im darauffolgenden Jahr eine Ehrung erfolgen kann. Eine Kommission – gebildet aus Fraktionsvertretern, Oberbürgermeister, Vorsitzender des Ortsvorsteher-Sprengels, Vertretern des Kulturamts sowie der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement – berät und entscheidet, welche Vorschläge berücksichtigt werden können. Die Geehrten erhalten die Medaille der Stadt Rottenburg am Neckar in Bronze mit einer speziellen Prägung zur Bürgerehrung.
Texte: Stadt Rottenburg, Stephan Neher, Peter Kottlorz, Markus Riel
Fotos: Steffen Schlüter, Amelie Tress und Markus Riel