Nachruf auf Horst Milda – Wir nehmen Abschied von einem treuen FC-Mitglied


 

Wir nehmen Abschied von Horst Milda †

*23.02.1936  †13.05.2026

 



Nachruf auf Horst Milda

Horst Milda

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Horst Milda, der am 13. Mai 2026 im Alter von 90 Jahren von uns gegangen ist. Sein Tod ist ein großer Verlust für den FC Rottenburg und die gesamte Vereinsfamilie. Horst Milda war über Jahrzehnte hinweg ein treuer Fan, engagierter Jugendtrainer, langjähriger Schiedsrichter und ehrenamtlicher Mitarbeiter, dessen Leidenschaft und Verbundenheit mit dem Verein stets unverkennbar waren.
Geboren am 23. Februar 1936 in Rottenburg am Neckar, widmete sich Horst Milda zeitlebens mit großem Einsatz dem Fußball und insbesondere der Förderung des Jugendbereichs. Als Jugendstaffelleiter und Beisitzer im Bezirksjugendausschuss des Württembergischen Fußballverbands (wfv) im Bezirk Alb leistete er wertvolle Arbeit, die weit über den heimischen Verein hinaus Anerkennung fand. Beim FC Rottenburg 1946 e.V. war er nicht nur ein geschätztes Mitglied, sondern auch lange Jahre als Jugendtrainer und Betreuer aktiv. Unter anderem betreute er die erfolgreichste A-Jugendzeit, die damals von Rainer Noll trainiert wurde und er gemeinsam mit Horst Milda die damalige A-Jugend (u.a. im Jahr 1983) zu Meisterschaftsehren führte. Zu den damaligen Spielern gehörten unter anderem FC-Legenden wie Andy Noll, Pascal Müller, Jochen Stammler und Freddy Fischer.
Horst Milda war bekannt für seinen spontanen Einsatz und seine Weitsicht – so ernannte er 1994 beim WFV-Staffeltag überraschend Monika Sachse zur neuen Staffelleiterin, die dieses Amt anschließend 27 Jahre lang ausübte. Für sein außerordentliches Engagement und seine langjährige Treue wurde er 2024 für seine 55-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bis zuletzt verfolgte Horst Milda mit Begeisterung und Unterstützung die Heimspiele der ersten Mannschaft des FC Rottenburg. Die offizielle Schweigeminute beim Verbandsligaspiel am 16. Mai 2026 gegen den FC Holzhausen unterstreicht die Wertschätzung, die ihm von Verein und Verband entgegengebracht wurde. Die Mannschaft des FC Rottenburg trug im Spiel zudem Trauerflor als Zeichen des Respekts und der Würdigung seines langjährigen Engagements.
Wir verlieren mit Horst Milda eine prägende Persönlichkeit, deren Einsatz und Herzlichkeit unvergessen bleiben. Sein Andenken wird durch die vielen schönen gemeinsamen Erinnerungen und seine unermüdliche Vereinstreue stets in Ehren gehalten.
Unser herzlichstes Beileid gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen.
FC Rottenburg 1946 e.V.
Württembergischer Fußballverband Bezirk Alb

Traueranzeige für Horst Milda (Schwäbisches Tagblatt am 19.05.2026)

KSK-Aktion „Trainer gesucht!“: Vom FCR stehen fünf Nominierte zur Wahl


Unser Premium-Sponsor, die Kreissparkasse, hat mit der Aktion „Trainer gesucht!“ (m/w/d) dazu aufgerufen, außergewöhnliche Trainer*innen aus unserem Verein zu würdigen, deren Engagement das Team weiterbringt. Wir würden am liebsten alle Trainer*innen für diese Aktion vorschlagen, weil sie alle tolle Arbeit mit den Jugendlichen (m/w/d) und Aktiven (m/w/d) leisten. Jedoch ist die Aktion auf 5 Vorschläge beschränkt und wir haben uns dafür entschieden den Erfolg der Trainer*innen anhand von der Platzierung der letzten Saison zu würdigen.
Hervorzuheben ist natürlich die historische Leistung unserer Aktiven-Mannschaft mit dem Aufstieg in die Verbandsliga Württemberg. Das gab es noch nie und darum sind wir besonders stolz darauf. Votet bitte für unsere 5 Vorschläge bis zum 31.10.2025 unter folgenden Links:

Hier geht es zur Abstimmung


Aktion „Trainer gesucht! (m/w/d)“ der Kreissparkasse

Um im Sportvereinsleben tolle Ergebnisse zu erzielen, sich kontinuierlich zu verbessern und zu einer festen Gemeinschaft zusammen zu wachsen, brauchen Sportler*innen Trainer*innen, die sie mit Engagement und Leidenschaft unterstützen.
Da eure Trainer*innen häufig ehrenamtlich tätig sind, möchte der Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit seiner Aktion „Trainer gesucht! (m/w/d)“ dieses Ehrenamt würdigen und euch eine Möglichkeit bieten, sich bei den entsprechenden Personen öffentlich zu bedanken.
Um bei dieser tollen Aktion teilzunehmen, nominiert bis zum 23.10.2025 außergewöhnliche Trainer*innen aus eurem Verein, deren Engagement das Team weiterbringt.
Die Verlinkung auf die externe Webseite für die Nominierung und weitere Informationen findet ihr hier: Eure Trainer gesucht.
Anschließend stimmt ihr vom 24.10. bis 31.10.2025 kräftig für eure Nominierten ab, am besten täglich.
Aus dem öffentlichen Voting wird es pro Bundesland jeweils eine*n Gewinner*in geben. Diese Person bekommt eine Fördersumme von 2.500 Euro für den Verein.
Unter den 16 Landesgewinner*innen werden außerdem drei weitere Personen ausgelost, die zusätzlich mit einer Reise zu den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 und weiteren 2.500 Euro für die Vereinsarbeit belohnt werden.
Zusätzlich zu den Landesgewinner*innen werden vier Wildcards ausgelost, die ebenfalls mit 2.500 Euro Preisgeld für ihren Verein ausgezeichnet werden.
Da für uns als Kreissparkasse Tübingen die Stärkung des Breitensportes einen sehr hohen Stellenwert hat, richten wir zusätzlich zum DSGV Wettbewerb einen regionalen Wettbewerb aus:
Wir honorieren jede*n nominierte*n Trainer*in aus dem Landkreis Tübingen pauschal mit 100 Euro für eure Vereinskasse (max. fünf Personen je Verein).
Die drei besten Trainer*innen aus den Vereinen unseres Landkreises erhalten von uns zudem Sportgutscheine im Wert von 500 bis 1.000 Euro zum Kauf von Sportausrüstung (z. B. Trikots).

Leon Oeschger (28): Mehr als 25 Jahre im Verein und neuer Kapitän des FCR


23.08.2024 | Von Constantin Zeyer

Das ganze Leben in Rot-Weiß

Fußball-Landesliga Leon Oeschger ist der neue Kapitän beim FC Rottenburg. Der 28-Jährige will mit dem Aufsteiger in der Landesliga bestehen.
Ein Vierteljahrhundert beim selben Verein – das schaffen nur die wenigsten Fußballer überhaupt. Und falls doch, dann erst, wenn sie bei den Alten Herren kicken. Nicht so Leon Oeschger: Sein Vater meldete ihn als Baby beim FC Rottenburg an, weshalb der 28-jährige zentrale Mittelfeldspieler bereits 2022 eine Ehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt. Bis zu seiner Aktivenzeit spielte Oeschger parallel auch Handball für den TV Rottenburg, genau wie seine älteren Brüder Lucas und Till sowie seine jüngere Schwester Anna. Mittlerweile konzentriert er sich aber voll auf den Fußball.
Zur aktuellen Saison ist Oeschger zum neuen Kapitän des FC Rottenburg aufgestiegen. Damit tritt er in die Fußstapfen von René Hirschka, der nun Co-Spielertrainer ist. An seine neue Führungsrolle muss sich der 28-Jährige zwar noch gewöhnen, von Hirschka hat er sich in den vergangenen Jahren aber so einiges abgeschaut: „René ist eine absolute Maschine“, sagt Oeschger. „Er feuert die Jungs ständig an, kann sich aber trotzdem voll auf sein eigenes Spiel fokussieren.“ Diese Fähigkeiten wolle er nun selbst in die Mannschaft einbringen.
Trainer Marc Mutschler beschreibt Oeschger als ruhigen und gelassenen Typen, „der sehr beliebt bei der Mannschaft ist“. Für Mutschler war der Mittelfeldspieler, der zuletzt an der Hochschule Reutlingen seinen Master (Dezentrale Energiesysteme) gemacht hat und demnächst eine Stelle bei einem Hechinger Unternehmen antreten wird, der logische Nachfolger von Hirschka als Spielführer: „Er hat hier in der Mannschaft die längste Vereinsmitgliedschaft, war in den vergangenen Jahren auch schon im Mannschaftsrat und in der zurückliegenden Saison Vizekapitän.“
Trotzdem müsse sich Oeschger als Kapitän jetzt erst mal beweisen: „Er muss vorangehen und kann sich nicht zurücklehnen, das erwarten wir  von ihm“, sagt Mutschler. „In einem halben Jahr wird sich dann zeigen, wie es gelaufen ist. In guten Zeiten ist es einfach, in den schweren Zeiten zeigt sich dann wirklich, ob er ein guter Kapitän ist.“ Das Debüt mit der Binde am Arm verlief für Oeschger jedenfalls vielversprechend: Zum Saisonauftakt gewann sein Team mit 5:1 beim SV Nehren.
Am Wochenende steht für den FC Rottenburg nun das erste Heimspiel in der Landesliga an. Am Sonntag geht es gegen den VfB Bösingen. Damit es Trainer Mutschler und Co-Spielertrainer Hirschka, die aus dem Urlaub zurückkehren, pünktlich zum Spiel schaffen, ist die Begegnung erst auf 17 Uhr angesetzt. Gegen Bösingen spielten die Rottenburger bereits im WFV-Pokal, der VfB setzte sich nach Verlängerung mit 3:2 durch. „Ich erwarte einen starken Gegner“, sagt Oeschger. „Bösingen ist eine gestandene Landesliga-Mannschaft.“ Zudem fehlte im Pokal VfB-Torjäger Marius Müller. Was muss am Sonntag also besser laufen als Ende Juli? „Fehler vermeiden, kompakt stehen und die eigenen Stärken ausspielen“, sagt Oeschger.
Trotz des furiosen Auftakts in Nehren bremst der neue Kapitän die Euphorie. Das Mannschaftsziel für die Saison sei ganz klar der Klassenverbleib. Ohnehin sei es „schwierig, ein Urteil über die Liga zu fällen, da sie neu zusammengewürfelt ist und ich viele Gegner gar nicht kenne“, sagt der 28-Jährige. Aber: „Wir hatten eine gute Vorbereitung. Wir haben in den vergangenen beiden Jahren gut gespielt. Die anderen Mannschaften können also gespannt sein, wenn der FC kommt. Wir haben viele hungrige Leute.“

Leon Oeschger (FC Rottenburg) jubelt über den zwischenzeitlichen 2:1-Führungstreffer in der ersten Runde des WFV-Pokals Ende Juli gegen den VfB Bösingen. Bild: Ralph Kunze