
Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 23. Spieltag
Datum: Samstag, 21.03.2026 | 15 Uhr
Spielort: Neuer Kunstrasenplatz Rottenburg (Hohenberg-Sportanlage)
Das Spiel wurde präsentiert von…

FCR zeigt brutale Effizienz im Abstiegskampf!!
Im Rahmen der Verbandsliga hat der FC Rottenburg am Samstagnachmittag, den 21. März, ein bedeutendes Signal im Kampf um den Klassenerhalt gesetzt. Im Kellerduell gegen den FC Esslingen auf dem Kunstrasenplatz Hohenberg in Rottenburg gelang dem Team von Trainer Marc Mutschler ein überzeugender 5:1-Erfolg (Halbzeitstand 3:0). Vor rund 150 Zuschauern trugen sich Aaron Leyhr (15. Minute), Lukas Behr mit zwei Treffern (28. und 31. Minute), Maxime Ackermann (66.) sowie Winterneuzugang Ali Hamdar (79.) als Torschützen ein. Die Begegnung verlief überwiegend fair und bot durch die deutliche Leistungssteigerung des FCR einen Kantersieg.
Bei kühlen Temperaturen konnte der FC Rottenburg somit seinen ersten Heimsieg im neuen Jahr verbuchen und dadurch seinen Vorsprung auf die Verfolger dahinter auf fünf Punkte ausbauen. Gleichzeitig wurde der Rückstand auf den Relegationsplatz auf nur noch einen Punkt reduziert, während der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nun bei nur noch drei Zählern liegt. Diese Entwicklung unterstreicht die derzeit starke Form des Teams, das sich als Mannschaft der Stunde im Abstiegskampf präsentiert. Mit insgesamt 23 Punkten gelingt es dem FCR Schritt für Schritt, sich aus der unmittelbaren Gefahrenzone der Tabelle zu befreien.
Vor diesem Hintergrund gilt es, den positiven Trend am kommenden Samstag im Derby bei der TSG Tübingen fortzusetzen. Ein weiterer Erfolg würde die Position im Abstiegskampf nachhaltig stärken und für zusätzliche Sicherheit sorgen. Der FC Rottenburg demonstriert mit dieser Leistung eindrucksvoll, dass er gewillt ist, den Klassenerhalt aktiv anzugehen und sich nicht mit einer Rolle im Tabellenkeller abzufinden. Das Team nimmt die Herausforderung mit großem Engagement an und strebt weiterhin eine stabile Platzierung in der Verbandsliga an.
Das Glück wieder zurück erarbeitet
Trainer Marc Mutschler betonte mal, daß in Krisenzeiten nur durch gesteigerte Intensität in Zweikämpfen, Laufbereitschaft und Kompaktheit das Wenden des Schicksals möglich ist. Er fordert nach einer Negativserie, das Glück durch Leistung zurück zu arbeiten. Es war wie in Heilbronn kein Fußballspiel für Feinschmecker, es war Abstiegskampf pur mit Leidenschaft von jedem Einzelnen und die Mannschaft um Kapitän Leon Oeschger legte alles rein um als Sieger vom Platz zu gehen, obwohl man hätte nach 20 Minuten auch 1:3 zurückliegen können. Durch diese Leidenschaft hat man sich nun auch wieder das erwähnte Glück zurück erarbeitet.
Es ist schon einige Zeit vergangen, doch nun schreibt die Mutschler-Elf wieder Geschichte: Mit diesem beeindruckenden 5:1-Kantersieg gegen den FC Esslingen erzielte das Team den höchsten Erfolg in der Verbandsliga-Geschichte des Vereins. Dieser eindrucksvolle Sieg markiert den größten Heimsieg seit dem 13. April 2025, als man im Pflichtspiel mit 7:0 gegen den SV Wittendorf gewann – auch damals fand die Partie auf Kunstrasen statt. Damit setzt die Mannschaft unter der Führung von Trainer Marc Mutschler einen weiteren bedeutenden Meilenstein in seiner Erfolgsgeschichte.
Nicht nur auf Teamseite gab es Grund zum Feiern, auch bei den Torjägern zeichnet sich ein neuer Star ab: Der mittlerweile 29-jährige Lukas Behr traf nach Esslingen, Heilbronn und Friedrichshafen nun bereits zum dritten Mal doppelt und erhöhte seine Saisontore auf 15. Damit klettert er auf Platz zwei der Torjägerliste, hinter Janik Michel, der trotz einer Verletzung mit 18 Treffern die Spitze in der Verbandsliga weiterhin souverän anführt – ein bemerkenswerter Umstand, der für die Qualität beider Spieler spricht.
Eine interessante Parallele besteht zwischen dem FCR und dem FC Esslingen: Beide Vereine beeindruckten durch eine beeindruckende Aufstiegsserie. Während unser Gegner aus Esslingen mit Meistertiteln in der Bezirksliga (Saison 2022/23) und der Landesliga (Saison 2023/24) erfolgreich wie der FCR den Durchmarsch schaffte, steht unser Team nach zwei Aufeinandertreffen mit dem FC Esslingen insgesamt mit einem klaren 8:2-Ergebnis da. Für einen Aufsteiger und gegen ein ebenbürtiges Team ein überaus beachtliches Resultat.
Oeschger zieht mit Pascal Müller gleich
Ein weiterer Höhepunkt war das 191. Pflichtspiel von Leon Oeschger im Trikot des FCR, mit dem er nun mit der Vereinslegende Pascal Müller gleichgezogen hat – eine bemerkenswerte Leistung, die seine langjährige Treue und Bedeutung für den Verein unterstreicht.
Insgesamt zeigt die Mannschaft nicht nur sportliche Stärke, sondern auch eine beeindruckende Kontinuität und Entwicklung unter der Leitung von Marc Mutschler. Die jüngsten Erfolge und Rekorde sind Ausdruck eines konsequenten Aufbau-Prozesses und lassen auf eine spannende Zukunft hoffen. Die Kombination aus erfahrenen Spielern wie Oeschger, Hirschka, Behr, Weber oder Baur und jungen Talenten wie Eberle, Kiesecker, Häfner, Rohrer, Langer, Villino, Ackermann, Votentsev, Leyhr u.v.m. macht den FCR zu einer festen Größe in der Verbandsliga und lässt die Fans voller Vorfreude auf die kommenden Begegnungen blicken.
Erste Halbzeit: Statt 1:3 geht es mit einem 3:0 in die Pause
Nach gerade einmal 35 Sekunden hätte Esslingen bereits in Führung gehen müssen, doch eine konsequent organisierte Abwehrreihe der Rottenburger verhinderte den frühen Rückstand. Esslingen startete druckvoll und dominierte insbesondere die ersten zwanzig Minuten dieses Kellerduells klar. In der achten Minute war es erneut FCR-Torhüter Julian Häfner, der mit einer starken Parade die nächste Chance auf die Führung vereitelte.
Trotz der klaren Spielüberlegenheit Esslingens blieb die erste Viertelstunde torlos. Im Anschluss nutzte Rottenburg jedoch seinen ersten ernsthaften Angriff effizient aus: Moritz Rohrer wurde im Strafraum zu Fall gebracht, woraufhin Schiedsrichter Christian Buschmann aus Stuttgart zunächst auf Elfmeter entscheiden wollte, dann aber den Vorteil laufen ließ. Dieser wurde von Aaron Leyhr erfolgreich zum 1:0 für Rottenburg abgeschlossen – der Elfmeterpfiff wurde damit hinfällig.
Esslingen ließ sich von dem Rückstand nicht beirren und setzte das Spiel weiterhin dominant fort. In der 17. sowie in der 19. Minute ergaben sich gleich zwei hochkarätige Chancen zum Ausgleich. Die erste wurde von Torhüter Häfner nach einer präzisen Flanke stark pariert, während Moritz Rohrer beim Nachschuss mit vollem Einsatz klärte. Die zweite hundertprozentige Gelegenheit vereitelte Häfner erneut mit einer herausragenden Parade, bevor Manuel Weber anschließend auf der Linie rettete. Diese brenzligen Situationen erhöhten den Druck auf Rottenburg spürbar, sodass sich nun auch die Gastgeber zunehmend ins Spiel kämpften und selbst Chancen verbuchten. So wurde Rohrer innerhalb des Strafraums regelwidrig zu Fall gebracht, doch der Pfiff blieb aus – der erst 17-jährige Esslinger Keeper Panagiotis Diakoulas konnte den Ball sicher aufnehmen.
Beim nächsten Angriff auf Rottenburger Seite wurde das junge Talent Maxime Ackermann im Esslinger Strafraum gefoult. Dieses Mal zögerte der Schiedsrichter nicht und zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Lukas Behr übernahm die Verantwortung, nahm die Gelegenheit mit großer Ruhe wahr und verwandelte sicher zum 2:0 in der 28. Minute – sein bereits vierzehntes Saisontor. Während Esslingen zunehmend an Kontrolle im Spielverlauf verlor, gewann der FCR immer mehr an Oberhand. Die Partie entwickelte sich nun unter den wachsamen Augen vom beruflich pausierenden Mathias Hägele, der zu Besuch in Rottenburg war und sich in seiner Auszeit beim FC Golzheim in Köln fit hält.
Nur drei Minuten später erhöhte Behr sein Torekonto auf beeindruckende 15 Treffer. Nach einem präzisen Zuspiel von Leon Oeschger über die linke Seite schloss Behr mit einem gekonnten Ausfallschritt am kurzen Pfosten zur 3:0-Führung ab, indem er zwischen Pfosten und Torwart traf – ein typischer Moment für einen echten Torjäger, wie Behr ihn mittlerweile verkörpert. Seine herausragende Saison erlebt damit einen weiteren Höhepunkt. Der Schiedsrichter legte noch zwei zusätzliche Minuten Nachspielzeit obendrauf, ehe die Halbzeitpause eingeläutet wurde.
Zusammenfassend ließ sich festhalten: Esslingen begann munter und spielbestimmend, scheiterte allerdings wiederholt an der Rottenburger Abwehr und einem exzellenten Torhüter. Rottenburg nutzte seine wenigen Chancen konsequent und setzte die Esslinger Defensive mit zunehmender Spieldauer unter Druck. Insbesondere Lukas Behr stellte mit seinen Toren seine herausragende Form unter Beweis und sorgte maßgeblich für die komfortable Pausenführung des FCR. Das Kellerduell blieb spannend, da Esslingen trotz des Rückstands weiterspielte, sich jedoch zunehmend schwer tat, die Rottenburger Hintermannschaft zu überwinden. Für die zweite Halbzeit verspricht diese dynamische Begegnung weiterhin viel Brisanz und Kampfgeist auf beiden Seiten.
Zweite Halbzeit: Hamdar-Premiere mit einen Tor und einem Assist
Obwohl der FCR von Beginn an der zweiten Halbzeit eine engagierte und kontrollierte Spielweise zeigte, brachte Esslingen in der 54. Minute seinen ersten Torschuss aufs Tor. Um die Offensive weiter zu beleben, reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler in der 60. Minute mit einem personellen Wechsel: Für Luca Alfonzo, kam der quirlige und schnelle Neuzugang Ali Hamdar ins Spiel, der bei seinem Pflichtspieldebüt für den FCR zu seiner ersten auch überzeugenden halben Stunde kam.
Trotz eines deutlichen Rückstands von 0:3 blieb Esslingen kämpferisch und verkürzte in der 65. Minute durch einen Kopfball von Florian Haradinaj am 2. Pfosten nach einer Freistoßflanke auf 1:3. Die Antwort des FCR ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Bereits 45 Sekunden später setzte Oeschger mit einem hervorragenden Zuspiel Hamdar in Szene, der mit Übersicht querlegte. Ackermann nutzte diese Vorlage sicher zum 4:1 und baute den Vorsprung damit wieder auf drei Tore aus (66.).
Im weiteren Verlauf wechselte Mutschler zweimal: Julian Kiesecker ersetzte Jakob Bader, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder in der Startelf stand (68.), und Lennis Eberle übernahm die Position von Torschütze Ackermann (70.). In der Folge zeigte der FCR eine druckvolle Phase mit mehreren vielversprechenden Chancen, insbesondere durch Behr und Hamdar (71.). Ein Freistoß von Oeschger wurde vom Esslinger Torhüter sicher gehalten (73.), während ein weiterer vielversprechender Angriff zu überhastet abgeschlossen wurde (74.).
Esslingen setzte ebenfalls weiter Akzente: Nach einem Kopfball, der knapp verfehlte (77.), versuchte das Team in der Schlussphase alles, um noch einmal heranzukommen. Doch in der 79. Minute sorgte Hamdar mit seinem ersten Saisontor für die endgültige Entscheidung. Nach einer Ballgewinnsituation im Mittelfeld durch Weber leitete dieser auf Behr weiter, der halb rechts auf Hamdar passte. Der junge Stürmer zog sofort ab, und sein abgefälschter Schuss fand den Weg ins Esslinger Tor – ein gelungener Einstand mit einem Tor und einer Vorlage innerhalb von nur 30 Minuten.
In der Folge nahmen weitere Wechsel Einfluss auf das Spielgeschehen: Maximilian Biesinger, der den Verein nach dieser Saison verlässt und in die Landesliga zum SV Nehren wechselt, wurde für Behr eingewechselt (79.), ebenso wie Jan Baur für Aaron Leyhr. Esslingen blieb bis zum Abpfiff bemüht, traf in der 82. Minute den Pfosten und verpasste in der Schlussphase nach einem schnellen Konter nur knapp den Anschlusstreffer (85.).
Schiedsrichter Buschmann beendete die intensiv geführte und temporeiche Partie schließlich etwas früher als geplant. Insgesamt präsentierte sich der FCR trotz einiger unerwarteter Situationen souverän und zeigte eine starke Leistungsbereitschaft, die letztlich zu einem verdienten Sieg führte. Die taktischen Anpassungen von Trainer Mutschler und der gelungene Einstand von Neuzugang Ali Hamdar waren dabei entscheidende Faktoren für den Erfolg.
Fazit
Der Sieg war am Ende absolut verdient, wenngleich über die Höhe des Ergebnisses durchaus diskutiert werden kann. Bis zur 20. Minute hatte Esslingen zahlreiche hochkarätige Chancen, um mit drei Toren in Führung zu gehen. Aufgrund mangelnder Erfahrung gelang es ihnen jedoch nicht, diese Möglichkeiten zu nutzen. Im Gegensatz dazu zeigte der FCR eine beeindruckende Chancenverwertung und nutzte seine Möglichkeiten konsequent – ein Paradebeispiel für effizientes Spiel. Effizienz stellt oftmals den entscheidenden Faktor dar, der über Sieg oder Niederlage entscheidet, insbesondere wenn ein Team trotz geringer Spielanteile durch seine Tore gewinnt.
Trainer Mutschler kommentierte die Situation nüchtern: „Der Sieg ist zwar wichtig, aber noch nicht der entscheidende Schritt. Nach diesem Spieltag sind wir im Abstiegskampf weiterhin gefordert. Deshalb gilt es, fokussiert zu bleiben, hart zu arbeiten und kontinuierlich Punkte zu sammeln.“ Diese Einstellung unterstreicht den Ernst der Lage und macht deutlich, dass der Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht entschieden ist.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Zunächst muss gesagt werden, dass das Ergebnis den Spielverlauf nicht ganz widerspiegelt. Esslingen hatte durchaus gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Umso lobenswerter ist es, wie wir mit allem verteidigt haben, was wir hatten. Genau daran sieht man, dass wir die Punkte heute mehr wollten als Esslingen. Zwar haben wir wieder etwa 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, doch unsere Kaltschnäuzigkeit war bemerkenswert: drei Chancen, drei Tore. Ich freue mich besonders für Lukas Behr und auch für uns als Team, dass wir aktuell einen echten Torjäger in unseren Reihen haben. Vielleicht ist genau das unser Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt. Mit zwei Siegen in Folge fahren wir am kommenden Spieltag mit breiter Brust nach Tübingen. Mit einem weiteren Sieg könnten wir uns rechnerisch um drei Plätze auf den 10. Platz verbessern.
Der Sieg ist noch nicht entscheidend. Wir sind nach diesem Spieltag aber auch noch nicht durch, also müssen wir weiter hart arbeiten und weiter Punkte sammeln“, bewertete Mutschler abschließend die Ausgangslage im Abstiegskampf.
Pressestimmen
Der FC Rottenburg feiert seinen höchsten Saisonsieg
Artikel lesen | Martin Körner am 23.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
Der FC Esslingen und die individuellen Fehler
Artikel lesen | 22.03.2026 | Stuttgarter Zeitung
Zweiter Sieg in Serie
23.03.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Den zweiten Sieg in Serie gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten feierte der FC Rottenburg beim 5:1-Heimsieg gegen den FC Esslingen. Doch es brauchte erst mehrere Glanztaten von Torhüter Julian Häfner, bis die Rottenburger in die Spur kamen. „Dann waren wir sehr effektiv, haben mit fast jeder Chance ein Tor erzielt“, berichtete René Hirschka. Jedoch war die Chancenverwertung nicht nur auf Rottenburger Seite entscheidend. „Wenn Esslingen effektiver gewesen wäre, sähe das Ergebnis anders aus.
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Lukas Behr (79. Biesinger), Leon Oeschger (C), Jakob Bader (68. Kiesecker), Moritz Rohrer, Manuel Weber, Luca Alfonzo (60. Hamdar), Maxime Ackermann (70. Eberle), Aaron Leyhr (82. Baur)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Loris Zettel, Jan Baur, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Ali Hamdar
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Simon Presch
Tore:
1:0 Aaron Leyhr (15.)
2:0 Lukas Behr (28, Strafstoß)
3:0 Lukas Behr (31.)
3:1 Florian Haradinaj (65)
4:1 Maxime Ackermann (66.)
5:1 Ali Hamdar (79.)
Fussball.de:
Schiedsrichter (Oberliga):
Christian Buschmann (TV Echterdingen, Schiedsrichtergruppe Stuttgart)
Schiedsrichter-Assistenten:
Daniel Auch-Schwarz (TV Echterdingen)
Fabijan Otasevic (FC Gerlingen)
Gelbe Karten: 3/1
Besondere Vorkommnisse: Keine
Zuschauer: ca. 150
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 24. Spieltag am Samstag, den 28.03.2026 mit dem Derby und Auswärtsspiel bei der TSG Tübingen. Spielbeginn auf dem TSG-Gelände in Tübingen (Kunstrasen oder Rasen?) ist um 15 Uhr. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Mario Doser aus der Schiedsrichtergruppe Saulgau.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 20. Spieltag
Datum: Samstag, 28.02.2026 | 15 Uhr
Spielort: Neuer Kunstrasenplatz Rottenburg (Hohenberg-Sportanlage)
Das Spiel wurde präsentiert von…

Nach Niederlage wächst der Druck
Am Samstag, den 28. Februar, musste der FCR auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz eine schmerzliche 1:3 (0:1)-Niederlage gegen den Oberliga-Absteiger SV Fellbach hinnehmen. Unter kühlen Temperaturen fiel der entscheidende Treffer für die Gäste in der 88. Minute, wodurch Fellbach in der 5. Minute der Nachspielzeit das Resultat auf 3:1 erhöhte. FCR-Torjäger Lukas Behr – kletterte mit seinem 11. Saisontreffer auf den 4. Platz der Verbandsliga-Torjägerliste – sorgte mit seinem Ausgleichstreffer per Direktabnahme in der 51. Minute für große Hoffnungen bei den etwa 150 Zuschauern, dass möglicherweise noch eine Wende im Spiel herbeigeführt werden könnte. Zu diesem Zeitpunkt war der FCR die spielbestimmende Mannschaft, doch trotz des Ausgleichs gelang es dem Mutschler-Team nicht, die Führung zu übernehmen. Nach insgesamt 96 Minuten Spielzeit blieb der erhoffte Sieg aus, was nicht zuletzt durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters Jonas Rosenberger von der SpVgg Bissingen beeinträchtigt wurde. Diese Entscheidungen trugen zur Enttäuschung der FCR-Anhänger bei und ließen die Hoffnung auf einen positiven Ausgang schwinden.
Es ist natürlich, alleine für den Kopf, nie gut mit einer Niederlage das neue Jahr zu beginnen, so ist jetzt von entscheidender Wichtigkeit, dass FCR-Trainer Marc Mutschler Strategien entwickelt, um aus dieser Erfahrung zu lernen und das Team auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, die Ursachen der Niederlage zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sowohl die Leistung als auch den Zusammenhalt des Teams zu verbessern. Nur durch eine gründliche Auseinandersetzung kann eine positive Entwicklung sichergestellt werden.
Die Mutschler-Elf hat am vergangenen Wochenende ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2026 und gleichzeitig drittes Pflichtspiel in Folge verloren. Der FCR ging mit der festen Absicht in die Partie, drei Punkte zu sichern. Doch die erste Halbzeit verlief enttäuschend. Die Fellbacher sorgten bereits in der 7. Minute mit einem Lattentreffer für Aufsehen, doch dies sollte nicht die einzige Chance bleiben, die sie im ersten Durchgang verzeichneten. Insgesamt blieb der FCR jedoch im ersten Abschnitt blass, während die Fellbacher durch ein direktes Kurzpassspiel und ständige Bewegungen überzeugten.
Die junge Mannschaft der Kappelberg-Kicker, deren Altersdurchschnitt bei etwa 22 Jahren liegt, zeigte sich frischer, athletischer und aggressiver im Spielverlauf. Bis zu diesem Zeitpunkt war Fellbach die dominierende und spielbestimmende Mannschaft, die es dem FCR zunehmend schwer machte, ins Spiel zu finden. Auch wenn der FCR sporadisch zu Offensivaktionen kam, verpassten sie es, den Druck auf den Gegner zu erhöhen. In den Minuten 15 und 22 konnte Behr beziehungsweise Ackermann vielversprechende Torchancen kreieren, die jedoch nicht zum Erfolg führten.
Eine entscheidende Wendung nahm das Spiel in der 25. Minute, als Kapitän Leon Oeschger bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler am Fuß traf. Diese Entscheidung war durchaus umstritten, da viele Zuschauer der Meinung waren, dass diese Aktion nicht strafwürdig war. Schiedsrichter Rosenberger entschied dennoch auf Elfmeter, was bei den Rottenburger Zuschauern auf Unverständnis stieß. Fellbachs Torjäger Rafael Terpsiadis, der nun bereits 9 Tore erzielt hatte, verwandelte den Strafstoß platziert ins linke untere Eck. FCR-Keeper Julian Häfner ahnte zwar die Ecke, konnte den Schuss jedoch nicht abwehren. So ging es nach 46 Minuten mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.
Gute Chancen zur Führung vergeben
Zu Beginn des neuen Jahres verfolgte unsere Mannschaft das Ziel, die aktuellen Tabellenverhältnisse zu verbessern und sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Leider gelang uns dies zunächst nicht.
In der 51. Minute jedoch konnte Nick Heberle über den rechten Flügel einen vielversprechenden Pass in die Mitte zu Behr spielen. Dieser nahm den Ball im Strafraum direkt mit dem rechten Fuß und verwandelte ihn zum Ausgleich ins lange Eck – 1:1. Diese Aktion gab den Spielern und den Anhängern neue Hoffnung, da der FCR nun ein deutlich verbessertes Spiel zeigte und sich mehrere hochkarätige Torchancen erarbeitete.
Bereits eine Minute nach dem Ausgleich hatte Behr die Möglichkeit, per Lupfer erneut zu treffen (52.). In der 58. Minute kam es nach einer gelungenen Balleroberung im Mittelfeld erneut zu einem Abschluss durch Behr. Auch Ackermann hatte in der 63. Minute eine gute Gelegenheit, scheiterte jedoch am Torwart von Fellbach. Tatsächlich verbuchte der FC in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit mehr Chancen als der Gegner in der gesamten ersten Halbzeit.
In der 65. Minute erfolgten die ersten Wechsel beim FCR: Anton Jansen kam für den auffälligen Maxime Ackermann und Manuel Weber ersetzte Lennis Eberle, der nach seinem Auslandsaufenthalt noch nach seiner Form sucht. Anmerkung für Statistiker: Eberle war bei seinem letzten Spiel für den FC ausgerechnet in Fellbach, das 4:2 gewonnen wurde, letztmalig in der Verbandsliga auf dem Platz. Wir sind zuversichtlich, dass sich seine Form bald wieder einstellen wird.
Fünf Minuten später musste Leon Villino nach einem Foul von hinten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach längerer Behandlungspause wurde er schließlich durch Maxi Biesinger ersetzt, der bekannt dafür ist, immer für Tore gut zu sein. Der FCR drängte weiter und kam in der 76. Minute nach einer Flanke von Biesinger zu einer weiteren hervorragenden Kopfballchance. Leider konnte Aaron Leyhr den Ball nicht optimal platzieren und köpfte über das Tor.
Nur drei Minuten später hatte Biesinger erneut eine große Möglichkeit, diesmal nach einer Flanke von Jansen, doch auch diese Chance wurde vergeben. In der 81. Minute kam Luca Alfonzo für den ausgepowerten Lukas Behr ins Spiel. In dieser Phase drängte der FCR auf die Führung, doch Fellbach konterte zügig. Obwohl der FCR defensiv hoch stand, gelang es Fellbach, aus stark abseitsverdächtiger Position in Führung zu gehen. Dieses Tor war zum hiesigen Zeitpunkt höchst unverdient.
Um den Rückstand auszugleichen, öffnete der FCR nun die Defensive. Dies führte dazu, dass Fellbach durch einen schnellen Konter aus gut 30 Meter das leere Tor traf, was die Situation für den FCR weiter verschlechterte. In diesen entscheidenden Momenten hätten wir jedoch mindestens drei Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Zwischendurch reklamierte aber auch Fellbach. Auch sie wollten einen Strafstoß. Schiedsrichter Rosenberger entschied sich trotzdem mehrmals gegen uns, während er für Fellbach in Halbzeit eins einen strittigen Strafstoß gab. Dies verstärkte den Unmut der Rottenburger Zuschauer.
Es ist wichtig, festzuhalten, dass wir nicht aufgrund von Schiedsrichterentscheidungen verloren haben, sondern weil wir unsere zahlreichen Chancen wieder nicht besser genutzt haben. Nach einer insgesamt spannenden Partie ertönte schließlich der Schlusspfiff nach insgesamt sechs Minuten Nachspielzeit.
Fazit
Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf gerechter entsprochen. Diese Niederlage war vermeidbar. Ein zusätzlicher Aspekt, der dem FC an diesem Nachmittag Schwierigkeiten bereitete, war die mangelhafte Chancenverwertung. Besonders in der zweiten Halbzeit vergaben die Roten zahlreiche Möglichkeiten, was schmerzlich war. Die 45 überzeugenden Minuten, die der FC Rottenburg zeigte, reichten nicht aus, um den Weg zurück zum Erfolg zu finden. Dennoch ist allen bewusst, was nun erforderlich ist. Trotz dieser Niederlage ist der Abstieg noch lange nicht besiegelt. Es stehen noch 13 Spiele und damit 39 Punkte auf dem Spiel, jedoch gilt es zu bedenken: „Spiele werden an Toren gemessen“, und dafür bin ich gerne bereit, in das Mannschafts-Phrasenschwein zu investieren. Der FC Rottenburg benötigt daher dringend ein positives Erlebnis.
„Rückblickend lässt sich feststellen, dass wir einige entscheidende Punkte liegen gelassen haben, die wir hätten besser nutzen können. Genau darüber und im Hinblick auf diese Auftaktniederlage wollen wir in Ruhe sprechen“, so Mutschler. Wie können wir in den kritischen Momenten der kommenden Wochen mehr Selbstbewusstsein aufbauen und konsequenter agieren? Wir sind uns alle bewusst, gegen welche Mannschaften wir in den nächsten drei Spielen antreten müssen – alles Teams, die sich auf Abstiegsplätzen befinden. Wenn wir wirklich aus der roten Zone herauskommen wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als gegen die nächsten drei Gegner (beim VfR Heilbronn, gegen den FC Esslingen und bei der TSG Tübingen) zu gewinnen.
„Wir werden dieses Spiel sehr detailliert analysieren. Es gibt einiges zu besprechen“, äußerte sich FCR-Trainer Marc Mutschler. Der Kampf um den Klassenverbleib, das ist spätestens nach diesem schmerzlichen Rückschlag allen klar, wird wohl bis zum letzten Spieltag andauern.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Mein Fazit fällt trotzdem schon ein Stück positiv aus, denn in der letzten Trainingswoche haben wir echt überzeugt, dennoch haben wir gegen Fellbach die erste Halbzeit schon ein wenig verschlafen, aber auch außer dem Lattentreffer und dem Gegentor wenig zugelassen. Die zweite Halbzeit haben wir gute 30 Minuten das Spiel dominiert und waren auch die bessere Mannschaft. Erste Halbzeit geht an Fellbach, zweite Halbzeit an uns. Ein Unentschieden wäre deshalb gerecht gewesen. Natürlich sind wir am Ende enttäuscht, doch es sind noch viele Punkte offen und es war für uns definitiv ein „Hallo wach“. Wir können definitiv mit jedem Gegner mithalten. Wenn wir an die 2. Halbzeit vom heutigen Spiel anknüpfen, ist in Heilbronn definitiv was drin.
Pressestimmen
Die Belohnung fällt aus
Artikel lesen | Paul Junker am 02.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
Die erste Hürde ist genommen
Artikel lesen | Susanne Degel am 01.03.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Lennis Eberle (65. Weber), Lukas Behr (81. Alfonzo), Leon Oeschger (C), Nick Heberle, Moritz Rohrer, Leon Villino (70. Biesinger), Maxime Ackermann (65. Jansen), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Dario Bedic, Loris Zettel, Anton Jansen, Maximilian Biesinger, Manuel Weber, Daniel Angerer, Ali Hamdar, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Tobias Straub
Tore:
0:1 Rafael Terpsiadis (25., Strafstoß)
1:1 Lukas Behr (51.)
1:2 Mart Ali Icmez (88.)
1:3 Tobias Hohloch (90.+5)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Jonas Rosenberger (SpVgg Bissingen, Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg)
Schiedsrichter-Assistenten:
Valerio Cauteruccio (Spfr Neckarwestheim)
Marcel Ernst (GSV Pleidelsheim)
Gelbe Karten: 2/5
Besondere Vorkommnisse: Keine
Zuschauer: ca. 150
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Wochenende, den 07./08. März (21. Spieltag) hat unsere Erste gleich wieder spielfrei. In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 22. Spieltag am Samstag, den 14.03.2026 und dem Auswärtsspiel beim VfR Heilbronn. Spielbeginn im Frankenstadion in Heilbronn ist um 14 Uhr.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 19. Spieltag
Datum: Samstag, 06.12.2025 | 14:00 Uhr
Spielort: Sportgelände Stuttgart-Weilimdorf (Kunstrasenplatz)
Eine Niederlage die sehr weh tut
Der Mutschler-Elf fehlten am Samstag im letzten Spiel vor der Winterpause ganze fünf Minuten zu einem versöhnlichen Jahresabschluss. Am 19. Spieltag, dem zweiten Rückrundenspiel, unterlag Verbandsligist FC Rottenburg auf dem kleinen Kunstrasenplatz an der Giebelstraße in Stuttgart-Weilimdorf nach einem 0:2-Rückstand und einem zwischenzeitlichen 2:2 am Ende sehr bitter und unverdient noch mit 2:3 (0:1) beim Mit-Aufsteiger TSV Weilimdorf und rutschte in der Tabelle um einen Platz vom Relegationsplatz 12 auf den ersten Abstiegsplatz 13 zurück. Weilimdorf zog mit nun 2 Punkten Vorsprung und jetzt 19 Punkten am FCR (17 Punkte) am FCR vorbei. Vor einer mageren Zuschauerkulisse von nicht mal 100 Zuschauern, darunter gut 20 aus Rottenburg und bei regnerischen und kalten Wetter erzielten Lukas Behr per direkt verwandelten Freistoß von der Strafraumgrenze, sowie Nick Heberle nach einem Eckball für die in anthrazit spielenden Rottenburger die Tore.
Ein Unentschieden wäre nach 90 plus 5 Minuten Nachspielzeit das gerechte Ergebnis gewesen, denn der FCR hatte u.a. durch 2x Behr, Ackermann und Stepanenko Topchancen das Spiel für sich zu entscheiden, aber auch Weilimdorf hatte Möglichkeiten den Sack zuzumachen. Der FCR hat momentan, aber auch schon in der Vergangenheit das Problem, immer einem Rückstand, in den letzten Spielen oft auch einen 2-Tore-Rückstand, hinterherzulaufen. Dabei kassiert man meist die Gegentore durch überschaubare Standards. In den Meisterjahren war die Defensive noch das Prunkstück des FCR. Das Positive beim FCR aber auch ist, daß man nie aufgibt, Moral zeigt und immer wieder zurückkommt, auch wenn es fast schon zu spät ist. Doch diese Kraftanstrengungen gehen immer mehr an die Substanz der Mannschaft. Daher kommt jetzt die Winterpause zur richtigen Zeit, leider überwintert man nach dieser bitteren Niederlage in Weilimdorf jetzt auf dem ersten Abstiegsplatz. Doch das Halbjahresziel hatte man dennoch erreicht. Nach dem 17. Spieltag, also nach der Hinrunde, stand man in der Tabelle über dem Strich, das heißt also auf einem Nichtabstiegsplatz.
Spektakuläres Hackentor nach 120 Sekunden
Es waren erst zwei Minuten gespielt, da stand es schon 1:0 für den Gastgeber. Eckball, Hacke von Daniel Baierle am ersten Pfosten, Tor. Fazli Krasniqi für den verletzten Julian Häfner im Tor, wurde völlig überrascht. Weilimdorf ging somit früh in Führung und wie dann der Spielverlauf war hatte mit Fair Play nicht viel zu tun. Ab der 3. Minute nach der Führung spielten die Roten von Weilimdorf schon auf Zeit. Immer wieder lag ein Weilimdorfer Spieler am Boden und ließ sich behandeln, darüber hinaus rückte man die Ersatzbälle nicht raus, damit das Spiel fortgeführt werden konnten. Das brachte die Rottenburger, auch seine weit angereisten Fans auf die Palme.
Nach einer starken Anfangsphase des TSV kam der FCR immer besser ins Spiel und erspielte sich Chance um Chance. Der FC kam durch Behr (4.), Stepanenko (14.), Oeschger (16.) und nochmal Behr (25.) zu guten Chancen. Weilimdorf beschäftigte den FCR in der 13. Minute und in der 19. Minute mit guten Chancen. Ackermann hatte in der 36. Minute die wohl beste Chance der ersten Hälfte nach Einwurf von Aaron Leyhr. Alleine vor dem gegnerischen Keeper war dann Endstation.
In der 37. Minute dann ein großer Aufreger. Hirschka erwischte einen Weilimdorfer Spieler, die Gastgeber forderten die Rote Karte. Schiedsrichter Manuel Krieger aus Schwäbisch Gmünd winkte sofort ab. Richtige Entscheidung, denn der Schiri fiel nicht mehr auf alles rein. Den anschließenden Freistoß konnte FCR-Keeper Krasniqi mit zwei guten Taten, einmal klärte er zur Ecke, den Nachschuss konnte er dann sichern.
Zwei Minuten später (39.) hatte erneut Stepanenko eine Riesenchance, nachdem er von Behr super in Szene gesetzt wurde. Doch sein Schuss ging übers Tor. Dann die 41. Minute. Moritz Rohrer wurde beim Betreten des Strafraums klar zu Fall gebracht, doch der Elfmeterpfiff blieb aus. Reklamationen waren zwecklos. Weilimdorf hatte in der 44. Minute nochmal eine Kopfballchance, dann war nach einer Minute Nachspielzeit Halbzeit.
Rottenburger Aufholjagd wertlos durch Lucky Punch in letzter Minute
Es wurde nun ein Spiel ohne jede Höhepunkte, bis zur 57. Minute, als Krasniqi einen Weilimdorfer Freistoß aus zentraler Position von der Strafraumgrenze mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Klasse Tat vom Rottenburger Keeper. Bis zur 68. Minute passierte wieder nichts nennenswertes, denn da erzielte Weilimdorf das 2:0 durch ihren torgefährlichen Abwehrspieler Erdinc Bozoglu nach einer Ecke per Kopf. Es blieb ein offenes Hin und Her.
Nach dem 0:2 aus Rottenburger Sicht handelte FCR-Trainer Marc Mutschler und brachte für Rottenburger Verhältnisse erst spät in der 70. Minute mit Julian Kiesecker für Jan Baur einen frischen Spieler. Der FCR wurde nun immer stärker und kam in der 76. Minute durch Oleh Stepanenko zur nächsten Chance. Doch Stepanenko wurde im Ansatz seines Schusses so übel behindert, daß der Schiri pfeifen musste. Allerdings passierte das Foul ganz klar innerhalb des 16ers und hätte Strafstoß geben müssen. Doch der Schiri legte den Tatort außerhalb des Strafraums auf die Linie. Hmm, auch die Bilder belegen ein Foul innerhalb des Strafraums. Nun gut, Freistoß für den FCR. Hirschka, Ackermann und Behr standen um den Ball. Behr lief an und schlenzte die Kugel über die Mauer in den oberen rechten Knick. Dann halt so. Der FCR verkürzt auf 1:2 in der 78. Minute.
Zwei Minuten später passierte es, der Ausgleich für den FCR. Die Schwarzen waren nun klar die bessere Mannschaft und erzwangen diesen Treffer. Ein Eckball wurde von Oeschger im Strafraum weitergeleitet, so daß Nick Heberle trotz Getümmel keine Mühe mehr hatte die offene Lücke zu nutzen und einzuschießen. 2:2 in der 78. Minute. Der FCR war wieder im Spiel und würde dieses Ergebnis nun auch unterschreiben.
Doch es entwickelte sich nun in der Schlussphase ein sehr hektisches Spiel mit vielen Nicklichkeiten und zwei guten Chancen (79. und 81.) der Gastgeber. Der FCR hätte dann in der 84. Minute selber den Sack zumachen können, als Behr alleine Richtung Weilimdorfer Tor unterwegs war und beim Abschluss nur den Pfosten traf. Schade. Das hätte das 3:2 für den FCR sein können, vielleicht müssen.
Nach einer weiteren Torchance für den FC in der 85. Minute kam Stürmer Anton Jansen für den ausgepowerten Stepanenko, der ein gutes Spiel machte und die Weilimdorfer Abwehr immer wieder beschäftigte. Doch dann wie aus dem Nichts jubelten die Gastgeber. Nachdem sich jeder mit dem Unentschieden abgefunden hatte jubelten auf einmal die Gastgeber. Flanke Kapitän Bastian Joas auf den Kopf vom kurz zuvor eingewechselten Terry Offei und es stand 3:2 für den TSV. Schock bei allen Rottenburgern. Gleichzeitig musste Weilimdorfs Keeper Sunny Simone nach einem Check mit Leon Oeschger verletzungsbedingt mit der Trage vom Spielfeld getragen werden.
Nach 5 Minuten Nachspielzeit beendete der gut leitende aber nicht immer konsequente Schiedsrichter Manuel Krieger die hitzige Partie mit vielen Unsportlichkeiten der Gastgeber.
Fazit
Am Ende war es ein sehr glücklicher Sieg des TSV Weilimdorf im letzten Spiel des Jahres. Für den FCR tut diese Niederlage unglaublich weh, die sich nach einer phänomenalen Aufholjagd sich ein Unentschieden verdient hätten, den Topchancen nach wäre sogar ein Rottenburger Sieg verdient gewesen. So geht man mit einer Niederlage in die Winterpause und bereitet sich nun intensiv für den Auftakt 2026 am 28. Februar mit dem Heimspiel gegen den SV Fellbach vor.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten das Jahr positiv abschließen – leider ist uns das nicht gelungen. Wir wirkten träge und konnten unsere klaren Torchancen nicht nutzen. Es war ein absolutes 6-Punkte-Spiel, das man im Kampf um den Klassenerhalt nicht verlieren darf, daher schmerzt diese Niederlage besonders. Jetzt müssen wir die Köpfe freibekommen und ein paar Tage Ruhe genießen, um gut in die Vorbereitung zu starten. Im neuen Jahr stehen direkt mehrere weitere 6-Punkte-Spiele an, die wir unbedingt für uns entscheiden wollen.
Pressestimmen
Wieder knapp verloren
Artikel lesen | Tobias Zug am 08.12.2025 | Schwäbisches Tagblatt
Nachspielzeit-Torjubel und ein Keeper auf der Trage
Artikel lesen | Franz Stettmer am 07.12.2025 | Stuttgarter Zeitung
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Aaron Leyhr, Jan Baur (70. Kiesecker), Lukas Behr, Leon Oeschger (C), Maxime Ackermann, Nick Heberle, Moritz Rohrer, Oleh Stepanenko (86. Jansen)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Loris Zettel, Anton Jansen, Manuel Weber, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Daniel Baierle (2.)
2:0 Erdinc Bozoglu (68.)
2:1 Lukas Behr (76.)
2:2 Nick Heberle (78.)
3:2 Terry Offei (90.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Manuel Krieger (TSV Schwäbisch Gmünd, Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Gmünd)
Schiedsrichter-Assistenten:
Gian-Marco Cherchi (TSV Ruppertshofen)
Manuel Barth (SV DJK Nordhausen-Zipplingen)
Gelbe Karten: 4/5
Gelb-Rote Karte: -/-
Besondere Vorkommnisse:
-
Lamari Hassan, Teammanager des TSV Weilimdorf, erhält in der 62. Minute wegen Unsportlichkeit die Gelbe Karte.
-
Marc Mutschler, Trainer des FC Rottenburg, erhält in der 72. Minute ebenfalls wegen Unsportlichkeit die Gelbe Karte.
Zuschauer: ca. 100
Bilder: © Fotos von Markus Riel
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter im nächsten Jahr am Samstag, den 28.02.2026 mit dem 20. Spieltag und dem ersten Heimspiel 2026 gegen den Oberliga-Absteiger SV Fellbach. Spielbeginn auf dem Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15 Uhr. Das Hinspiel konnte der FCR mit 4:2 für sich entscheiden.
In der Wintervorbereitung trifft der FCR – Stand heute – auf die U19 des SSV Reutlingen, die beiden Landesligisten VfL Sindelfingen und TSG Balingen II und gegen unseren Nachbarn und Bezirksligisten TSV Hirschau. Start in die Vorbereitung ist am 31. Januar um 14 Uhr auf dem Rottenburger Kunstrasen gegen die A-Junioren und Oberligamannschaft des SSV Reutlingen.
Zum Jahresende bestreitet unser Verbandsliga-Team noch den Rottenburger Stadtpokal, bei dem sie einmal mehr als Favorit an den Start gehen werden. Spielpläne und Ergebnisse finden sie hier auf unserer Startseite der Homepage. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung und wünschen allen jetzt schon ein frohes Weihnachtsfest.
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