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FCR nach dem 3:1-Sieg beim VfB Friedrichshafen mit einem perfekten Tag



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 28. Spieltag
Datum: Samstag, 25.04.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Zeppelinstadion Friedrichshafen (Rasenplatz)


FCR mit einem perfekten Tag

Das war am letzten Samstag ein Sieg des Willens! Der FCR überzeugt einmal mehr in der Verbandsliga und bedankt sich mit 3 Punkten bei seinen gut 50 mitgereisten Rottenburger Fans. Bei der weitesten Auswärtsfahrt der laufenden Saison, kehrte der FCR mit Sailer Reisen vom Mit-Aufsteiger VfB Friedrichshafen vor ca. 350 Zuschauern in Friedrichshafen mit einem verdienten 3:1 (1:1)-Erfolg nach Rottenburg zurück. Die Tore 47, 48 und 49 beim zehnten Saisonsieg für den FCR im beeindruckenden Zeppelinstadion, erzielten Luca Alfonzo (13.), Aaron Leyhr (61.) und Nick Heberle (66.). Den Gegentreffer für den VfB zum 1:1-Ausgleich markierte der ehemalige Regional- bzw. Oberligaspieler Dennis Blaser. In der Tabelle verharrt der FCR nach dem am 27. Spieltag trotz Auswärtssieg mit jetzt 32 Punkten auf Relegations-Tabellenplatz 12, konnte jedoch den Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz auf nur noch 3 Punkte verkürzen. Die Häfler hingegen rutschten mittlerweile auf den 9. Platz zurück. Am kommenden Samstag empfängt die Mutschler-Elf in heimischen Stadion den Tabellenvorletzten FSV Waiblingen, die im Heimspiel am letzten Freitag zuhause gegen Fellbach mit 1:2 den Kürzeren zogen.
Erstmals in dieser Saison reiste die Mannschaft gemeinsam mit seinem Fanclub in einem großen dreiachsigen Reisebus der Rottenburger Firma Sailer Reisen zu einem Auswärtsspiel. Eine Auswärtsfahrt mit dem Reisebus ist immer für jeden ein Highlight in jeder Saison. Die Organisation erfordert jedoch eine solide Planung, von der Buchung bis zu der Verpflegung im Bus. Busreisen zu Auswärtsspielen mit weiter Anreise stärken meist den Teamgeist, bieten Fans eine gemeinsame Anreise, den direkten Kontakt zur Mannschaft und ermöglichen eine entspannte Fahrt, so wurde diese Fahrt von den FCR-Senioren organisiert und finanziert. Daher gilt der besondere Dank an Sailer Reisen mit seinem Busfahrer Rolf Müller – der uns sicher an den Bodensee und zurück brachte und der AH des FC Rottenburg, die den Tag mit organisierten.
Um 11 Uhr bei herrlichsten Wetter war auf dem Hohenberg Abfahrt mit Sailer Reisen. Busfahrer Rolf Müller begrüßte die rund 60 mitfahrenden Gäste incl. Mannschaft und wünschte allen eine angenehme Fahrt und wies schon früh darauf hin, daß man auf der Rastanlage Hegau-West eine Mittagspause einlegen wird. Diese dauerte dann ca. eine Dreiviertelstunde, dann ging es weiter Richtung Bodensee – die ersten Bergketten der Alpen und der See tauchten nun auf – nach gut 2 ½ Std. war Friedrichshafen erreicht – viele reisten noch im Privat-PKW an. Alle wollten dabei sein um sich für die unrühmliche 2:5-Heimpackung zu revanchieren. Die AH machten derweil noch einen Kurztrip zum Bodensee runter um sich mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk, u.a. Aperol und dem ein oder anderen Weizenbier, heiß zu machen. Die Mannschaft hingegen machte sich auf in Richtung ca. 10.000 Zuschauer fassende Zeppelinstadion und begutachtete den sauber daliegenden Rasen. Hier residierte u.a. schon die Nationalmannschaft Iran während der WM 2006. Des Weiteren kickten hier schon der VfB Stuttgart und die FC Bayern Allstars, außerdem wurden schon Testspiele wie Fenerbahce Istanbul – 1. FC Nürnberg, FC Augsburg – Bayer Leverkusen, SC Freiburg – FC St. Pauli oder der VfB Stuttgart – FC Zürich ausgetragen und nun kam der FC Rottenburg zu einem Verbandsligaspiel in diese altehrwürdige Stadion mit futuristischer Tribüne.
Die Fanclubs der Häfler und des FC Rottenburg – alle mit den brandneuen FCR-Fanschals ausgestattet und mit Trommlern bestückt – waren mittlerweile im Stadion angekommen, die restlichen Gäste waren bereit, die Mannschaften kamen aus den Katakomben und das Spiel gegen den Mit-Aufsteiger VfB Friedrichshafen konnte unter der Leitung von Oberligaschiedsrichter Roman Reck aus Leonberg beginnen. Beide Mannschaften wollten bzw. mussten unbedingt gewinnen um nicht oder nicht noch mehr in den Abstiegskampf hineingezogen zu werden. Die Häfler zuvor mit drei Niederlagen in Folge und null eigenen erzielten Toren wollten raus der Minikrise und empfing nun Rottenburg, die in den letzten sechs Spielen 4x gewinnen konnte und sich nun endgültig den Verbandsliga-Status erarbeitet hat. Die Elf von Marc Mutschler hat nun die Muster, die Härte, die Spielweise und die Qualität dieser Verbandsliga erkannt und sich angepasst. Da die Verbandsliga oft sehr ausgeglichen ist, entscheiden Nuancen und Tagesform über Sieg oder Niederlage. Auch in schwierigen Situationen, wie im Abstiegskampf der Verbandsliga Württemberg, ist ein diszipliniertes Auftreten und das Annehmen von Ergebnissen ein Zeichen von Professionalität. Die Arbeit an diesen Werten hilft, nicht nur sportlich, sondern auch menschlich in der Liga anerkannt zu werden.
Mit jedem Gegner mithalten zu können, ist eine Kombination aus hoher fußballerischer Qualität, körperlicher Fitness und mentaler Stabilität erforderlich. Es ist wichtig, gegen Aufstiegskandidaten und unangenehme Gegner ein „ekliger“ Gegenspieler zu sein und die eigene Leistung abzurufen. Alles davon konnte der FCR am Samstag vorweisen.


Erste Halbzeit: Alfonzo erzielt sein erstes Tor seit Rückkehr zum FCR
Bereits im vorangegangenen Spiel gegen Hofherrnweiler übernahm der FCR von Beginn an die Spielführung und entwickelte erneut zahlreiche Torchancen. In der dritten Minute verfehlte René Hirschka einen Freistoß aus etwa 20 Metern knapp, der über die Mauer geschossen wurde. Drei Minuten später setzte Nick Heberle nach einer Flanke von Julian Kiesecker einen Schuss aus der Distanz knapp am Tor vorbei. Kurz darauf ereignete sich eine besorgniserregende Situation: VfB-Mittelfeldspieler Eugen Strom musste nach einem heftigen Zusammenprall lange behandelt und anschließend mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Für den verletzten Spieler wurde Abwehrspieler Marcin Musso eingewechselt. Der FCR wünscht Eugen Strom eine schnelle und vollständige Genesung.
Trotz dieses Schockmoments und einer anfänglich ungeordneten Defensive des VfB gelang dem FCR in der Folge die Führung zum 1:0. Aaron Leyhr spielte einen langen Ball in die Spitze zu Lukas Behr, der den Ball weiter zu René Hirschka durchließ. Dieser legte quer auf den besser postierten Luca Alfonzo, der den Ball mit dem rechten Fuß sicher zum ersten Verbandsligator für den FC in seinem 13. Einsatz einschieben konnte. Insgesamt erzielte Alfonzo bereits 16 Tore in der Verbandsliga, davon 15 für die TSG Tübingen.
In der 20. Minute hatte Alfonzo die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, traf jedoch nach einem flachen Querpass von Ackermann nur den Pfosten. Im direkten schnellen Gegenzug nutzte der VfB die Gelegenheit und kam durch Dennis Blaser, der bereits im Hinspiel doppelt erfolgreich war, zum Ausgleichstreffer in der 21. Minute. Anschließend dominierte Friedrichshafen das Spielgeschehen und hätte in der 26. Minute beinahe die Führung erzielt, doch die Latte verhinderte einen Rückstand für den FCR.
Ein weiterer Schockmoment ereignete sich auf Seiten des FCR, als Außenverteidiger Stanislav Votentsev sich schwer verletzte und ebenfalls längere Behandlung benötigte, jedoch weiterspielen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief das Defensivkonzept von FCR-Trainer Marc Mutschler jedoch nicht wie geplant, woraufhin er frühzeitig einen Wechsel vornahm. Für den ursprünglich als Stürmer eingeplanten Jakob Bader wurde der erfahrene Abwehrspieler Manuel Weber in der 34. Minute eingewechselt, um die Defensive zu stabilisieren.
In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit übernahm der FCR zunehmend das Spielgeschehen. Kiesecker versuchte es mit einem Torschuss in der 38. Minute, gefolgt von einem Abschluss Ackermanns und einem Kopfball von Hirschka in der vierten Minute der Nachspielzeit. Es kam zu mehreren Fouls gegen den FCR – zunächst an Behr, später an Hirschka – was mit einer Gelben Karte für den VfB geahndet wurde. Es folgte ein Power Play für den FCR indem der Ball hin und her gespielt wurde. Brenzlige Situation für den Gastgeber, doch sie hielten die Kiste sauber und so beendete der gut leitende Oberligaschiedsrichter Roman Reck aus Leonberg nach 7 Minuten Nachspielzeit die erste Hälfte.


Zweite Halbzeit: Doppelpack besiegelt die Niederlage des VfB
Kaum war die zweite Halbzeit angepfiffen (47. Minute), erfolgte beim FCR gleich der erste geplante Wechsel. Leon Oeschger wurde für Ackermann eingewechselt und übernahm gleichzeitig die Kapitänsbinde von Behr. Wenige Minuten später (53.) brachte Trainer Mutschler Lennis Eberle für den Torschützen Alfonzo ins Spiel. Daraufhin setzte der FCR seine dominante Phase fort: Nach einem Seitfallzieher von Behr nach einer Ecke von Oeschger (54.) sowie einer hervorragenden Chance durch Eberle, vorbereitet von Oeschger und Behr (57.), erzielte der FC in der 61. Minute die verdiente Führung zum 2:1. Dabei leitete Oeschger einen Angriff über die rechte Seite ein, passte in die Mitte zu Behr, der unmittelbar weiter nach links auf Aaron Leyhr spielte. Dieser vollendete unwiderstehlich mit seinem rechten Fuß ins lange Eck zur erneuten Führung für den FCR.
Nur fünf Minuten später (66.) entschied Nick Heberle die Partie endgültig: Auf Zuspiel von Leyhr halblinks am Strafraum schoss er aus dem Halbfeld platziert mit der Innenseite zum 3:1 ein. In der 67. Minute ereignete sich eine kuriose Szene, als Schiedsrichter Reck dem FC-Coach Mutschler die Rote Karte zeigte. Die Entscheidung überraschte sowohl die Zuschauer im Stadion als auch die Akteure auf dem Platz und den Tribünenrang. Begründet wurde der Platzverweis mit grober Unsportlichkeit: Mutschler hatte nach zwei aufeinanderfolgenden strittigen Entscheidungen des Linienrichters seinen Unmut geäußert und dabei die Coachingzone verlassen. Der Schiedsrichter räumte jedoch ein, dass die Entscheidung vor allem aus emotionalen Gründen getroffen wurde und Mutschler keine beleidigenden Äußerungen getätigt hatte. Es bleibt abzuwarten, wo sich Mutschler am kommenden Samstag im Spiel gegen Waiblingen aufhalten wird.
Das Coaching übernahmen daraufhin offenbar Rottenburgs Rekordspieler und jetziger Betreuer Klaus Schiebel, der bereits Jugendmannschaften des FCR betreute, sowie Bader, der sich engagiert an der Seitenlinie zeigte. In der 73. Minute klärte Hirschka nach intensiven Zweikämpfen per Kopf. Maximilian Biesinger ersetzte Behr (78.). Die letzten zehn Minuten des Spiels hatten es noch einmal in sich: Zunächst scheiterte Biesinger, als VfB-Torhüter Patrick Benz seinen Schuss an die Latte lenkte.
In der 88. Minute parierte FCR-Keeper Julian Häfner einen 15-Meter-Schuss sicher. Auf der Gegenseite entwickelte sich an der Eckfahne ein intensiver Zweikampf zwischen Häflern und Votentsev (90.), der mit dem Einsatz aller Körperteile geführt wurde. Der folgende Gegenangriff bot weitere dramatische Szenen mit Flanke, Latte und Nachschuss, die das Ergebnis jedoch nicht mehr veränderten. Der FCR ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen und konnte sogar in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen weiteren Torschuss der Häfler durch Heberle erfolgreich verteidigen. Nach einer unerklärlich langen Nachspielzeit von sechs Minuten beendete Schiedsrichter Roman Reck – der insgesamt eine souveräne Leistung zeigte, abgesehen vom Assistenten an der Linie auf der Tribünenseite – das ereignisreiche Verbandsligaspiel, das der FCR als verdienter Sieger für sich entschied.


Fazit
Der FC Rottenburg erlebte einen nahezu perfekten Spieltag: ideale Wetterbedingungen, eine angenehme Busfahrt mit dem Fanclub, ein verdienter Auswärtssieg, Alpenpanorama, der Bodensee sowie eine beeindruckende Flugshow mit Verkehrs- und Sportflugzeugen aber auch Zeppeline über dem Stadion, trugen zu einem rundum gelungenen Ereignis und Erlebnis bei. Das Spiel und der gesamte Spieltag haben dem Team sichtbar gutgetan. Von Beginn an zeigte die Mannschaft eine dominante Leistung und prägte das Spielgeschehen maßgeblich.
Trainer Marc Mutschler betonte den großen Einsatz des Trainerstabs: „Keiner im Verantwortlichen-Team zeigt Resignation oder spricht von einem vorzeitigen Abstieg. Dies ist für mich Antrieb und Motivation zugleich. Mit Stolz gehe ich in jedes Spiel und schätze die Verbandsliga, in der wir uns vollumfänglich verdient haben, sehr. Mein Ziel ist es, zu verdeutlichen, dass wir auf Augenhöhe mit den besten Teams der Liga agieren können.“ Der heutige Erfolg war somit vor allem ein Sieg des Willens.
Inzwischen hat sich der FC Rottenburg zum dritt-formstärksten Team der Liga entwickelt – hinter Weilimdorf und den Young Boys. Diese Leistung verdient höchste Anerkennung und Respekt für die gesamte Mannschaft. Die volle Unterstützung von den Rängen sowie der klare Glaube an den eigenen Erfolg wurden von der ersten Spielminute an auf dem Platz sichtbar umgesetzt. Mit dem achtbesten Sturm der Liga befindet sich das Team derzeit außerdem in hervorragender Verfassung.
Für den FC Rottenburg stand im Mittelpunkt, den Fans für ihre anhaltende Unterstützung etwas zurückzugeben. Bereits nach den ersten Chancen zeichnete sich ab, dass die Partie zugunsten des FCR verlaufen würde. Zwar gelang es nicht, nach der Führung unmittelbar den zweiten Treffer zu erzielen, doch insbesondere in der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Mannschaft in einem überzeugenden Spielfluss.
Der Weg ist weiterhin lang, dennoch sollte der heutige Tag als Maßstab für die verbleibenden sechs Partien dienen.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Der Tag gestaltete sich äußerst angenehm, wofür wir den Organisatoren nochmals unseren ausdrücklichen Dank aussprechen möchten. Zum Spielverlauf: Unsere Mannschaft startete konzentriert und präsentierte sich in den Zweikämpfen äußerst robust, wodurch wir verdient mit 1:0 in Führung gingen. In der 20. Minute wurde eine vielversprechende Gelegenheit zum Ausbau der Führung leider nicht genutzt. Im unmittelbaren Gegenzug fiel der Ausgleich zum 1:1, woraufhin insbesondere auf der rechten Spielfeldseite vorübergehend Schwierigkeiten auftraten. Glücklicherweise gelang es uns, einen Rückstand zu vermeiden. Aufgrund der hohen Temperaturen lag unser Fokus verstärkt auf der zweiten Halbzeit. In dieser Phase erspielten wir uns wiederholt gute Torchancen und konnten folgerichtig die erneute Führung erzielen. Kurz darauf bauten wir den Vorsprung zum verdienten 3:1-Endstand aus. Nun gilt es, konsequent weiterzuarbeiten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nachhaltig zu sichern.


Pressestimmen

FCR siegt beim Bodensee-Trip
Artikel lesen | Tobias Zug am 27.04.2026 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg holt Big Points – 3:1
Artikel lesen | 27.04.2026 | Neckar Chronik
VfB-Fußballer sind im Abwärtstrend
Artikel lesen | Klaus Eichler am 26.04.2026 | Schwäbische/ Bodensee

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Lukas Behr (C) (78. Biesinger), Nick Heberle, Jakob Bader (34. Weber), Moritz Rohrer (82. Baur), Julian M. Kiesecker, Luca Alfonzo (53. Eberle), Maxime Ackermann (47. Oeschger), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Jan Baur, Lennis Eberle, Leon Oeschger, Maximilian Biesinger, Manuel Weber, Ali Hamdar
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Luca Alfonzo (13.)
1:1 Dennis Blaser (21.)
1:2 Aaron Leyhr (61.)
1:3 Nick Heberle (66.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Roman Reck (TSV Höfingen, Schiedsrichtergruppe Leonberg)
Schiedsrichter-Assistenten:
Michael Bartling (TSV Höfingen)
Dejan Jovanovic (OFK Beograd Stuttgart)
Gelbe Karten: 1/1
Besondere Vorkommnisse: 
Der Spieler Eugen Strom vom VfB Friedrichshafen verletzte sich in der 11. Minute so schwer, daß er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Rote Karte für FCR-Trainer Marc Mutschler in der 67. Minute wegen Unsportlichkeit.
Zuschauer: ca. 350

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 29. Spieltag am Samstag, den 02.05.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten FSV Waiblingen. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15:30 Uhr. Das Hinspiel am 12. Spieltag endete in einem Flutlichtspiel in Waiblingen 2:2-Unentschieden. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Justin Volz von der TG Schömberg aus der SRG Zollern-Balingen.

FCR gewinnt das Kellerduell im Frankenstadion beim VfR Heilbronn mit 2:1



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 22. Spieltag
Datum: Samstag, 14.03.2026 | 14 Uhr
Spielort: Frankenstadion Heilbronn (Rasenplatz, Kapazität: 17.284 Zuschauer)


Rottenburg feiert wichtigen Sieg im Abstiegskampf

Der FCR hat sein erstes Auswärtsspiel 2026 im imposanten Frankenstadion in Heilbronn mit ca. 18.000 Zuschauer fassenden ehemaligen Zweitligastadion, beim VfR Heilbronn mit 2:1 (0:0) gewonnen und im Abstiegskampf wichtige 3 Punkte eingefahren. Ein Doppelpack in der zweiten Halbzeit von Rottenburgs Torjäger Lukas Behr (61., 71.) sorgte bei kühlen Temperaturen, dafür trockenen Wetter und vor knapp 300 Zuschauer für den erhofften Auswärtssieg. Den späten Anschlusstreffer erzielte die ehemalige Oberliga-Legende Julian Schiffmann in der 86. Minute per Strafstoß, der das Spiel nochmal spannend machte. Rottenburg verbesserte sich mit nun 20 Punkten – bei einem Spiel weniger – auf den 13. Platz und hat wieder 2 Punkte Vorsprung auf die TSG Tübingen, steht aber immer noch 4 Punkte hinter dem Relegationsplatz (SSV Ehingen-Süd, Platz 12) und 6 Punkte hinter Calcio Leinfelden-Echterdingen (Platz 11), die den ersten offiziellen Nichtabstiegsplatz belegen. Die Hoffnung lebt weiter, denn es stehen noch 12 Spiele aus, in denen alles möglich ist. Die Mannschaft wird alles daran setzen, um in den kommenden Wochen weitere Punkte zu sammeln und den Klassenerhalt zu sichern.
Die Mutschler-Elf hat mit ihrem Sieg in Heilbronn einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Verbandsliga gemacht. Den Heilbronnern hingegen droht nach ihrer siebten Heimniederlage der Abstieg. Der jüngste Erfolg, der durch einen hart umkämpften Arbeitssieg im Auswärtsspiel zustande kam, verdeutlicht die positive Entwicklung der letzten Spiele. Mit einer soliden Defensivleistung und einer effizienten Chancenverwertung konnte das Team den Gegner schließlich, wenn auch knapp, aber verdient besiegen. Die Mannschaftsführung hob nach dem Match hervor, wie bedeutend solche Siege für das Selbstvertrauen und die Position in der Tabelle sind. Die taktische Ausrichtung der Auswärtsspiele zeigt klare Strukturen, die auf Flexibilität und Anpassungsfähigkeit abzielen.
FCR feiert Doppelpacker Behr
In einem beeindruckenden Auftritt erzielte Behr seinen insgesamt 12. und 13. Treffer in der Verbandsliga und rückt damit dem Torjäger Janik Michel vom FC Holzhausen, der derzeit 18 Tore auf seinem Konto hat, immer näher. Mit seinen beiden Toren sowie fünf Assists belegt Behr nun den 5. Platz in der Torjägerliste, hinter namhaften Persönlichkeiten wie Pöschl und Iggoute (beide mit 14 Treffern) sowie Galic (15 Tore) und eben Michel.
Der Auswärtssieg hat für das Team weitreichende Konsequenzen. Er stärkt nicht nur das Selbstvertrauen der Mannschaft, sondern fördert auch eine positive Dynamik, die in den kommenden Begegnungen fortgeführt werden soll. In tabellarischer Hinsicht ist dieser Sieg ein entscheidender Schritt, um den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen nicht weiter vergrößern zu lassen. Für das Trainerteam stellt dieser Erfolg zudem eine Bestätigung der aktuellen taktischen Ausrichtung dar und motiviert sie zugleich, weiterhin an den Feinheiten ihrer Strategie zu arbeiten.
Die Anreise der Mannschaft, die mit 27 Mann nach einer rund anderthalbstündigen Fahrt in drei 9-sitzigen Sprintern des Shuttle-Service „Sunflower“ des Reiseunternehmens Sailer nach Heilbronn gelangte, verlief reibungslos. Die etwa 20 angereisten Fans aus Rottenburg reisten privat an und wurden gemeinsam mit der Mannschaft herzlich vom VfR Heilbronn empfangen. Alle Rahmenbedingungen stimmten: Staufreie Anfahrt, trockenes Wetter, freundlicher Empfang und ein beeindruckendes Stadion, in dem früher Profis aktiv waren. Zusätzlich bot der für die Jahreszeit gut bespielbare Rasen optimale Voraussetzungen für das Spiel, was zusammen mit dem Gewinn von drei Punkten gegen den Abstieg einen rundum perfekten Tag für die gesamte FCR-Familie darstellt – ein Erlebnis, das Lust auf mehr macht.
Das Spiel hatte den Charakter eines Schicksalsspiels oder eines kleinen Endspiels für die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler, da es unmittelbar mit dem Abstiegskampf verbunden war. Trotz des Drucks konnte die Mannschaft die Nerven bewahren und setzte ein starkes Zeichen an die Konkurrenz. Langfristig kann ein solcher Auswärtserfolg die Wahrnehmung der Mannschaft sowohl bei den Fans als auch bei Experten nachhaltig verbessern. Dies verdeutlicht, dass das Team in der Lage ist, auch in Drucksituationen und in fremdem Umfeld zu bestehen, was in einer langen Saison von entscheidender Bedeutung ist. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass dieser Sieg nicht nur für den Moment, sondern auch für die Zukunft des Vereins von großer Bedeutung ist.
Eine spannende Auseinandersetzung bis zum Schluss
Der Sieg kann als klassischer Arbeitssieg betrachtet werden: zahlreiche Standardsituationen, intensive Zweikämpfe und wenig Spielglanz. Dennoch war der Erfolg letztlich verdient, insbesondere aufgrund einer überzeugenden zweiten Halbzeit. Zwar zeugte die spielerische Darbietung nicht von Eleganz, jedoch ist es in der 6. Liga selten, dass Spiele durch Dominanz gewonnen werden. Hier sind Einsatzbereitschaft, Mentalität und die Entschlossenheit, jeden Zweikampf anzunehmen, entscheidend. Genau diese Eigenschaften hat die Mannschaft unter Beweis gestellt.
Für die Mutschler-Elf stellte dieser Sieg bereits den vierten Auswärtserfolg dar. Im Abstiegskampf bleibt es äußerst eng und spannend. Nun gilt es, fokussiert zu bleiben und im nächsten Heimspiel gegen den tabellarisch drittletzten FC Esslingen nachzulegen. FCR-Coach Mutschler betonte: „Der Sieg war für uns von großer Bedeutung, auch für unser Selbstvertrauen.“
Für die bevorstehenden Partien ist es von zentraler Bedeutung, die Leistungen konstant zu halten und die positiven Elemente des Spiels weiter auszubauen, um langfristig erfolgreich zu sein. Die Mannschaft hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Lage ist, auch in schwierigen Situationen zu bestehen, was in der laufenden Saison von großer Wichtigkeit sein wird.


FCR in der ersten Halbzeit mit erheblichem Glück
Um 14 Uhr begann ein entscheidendes Spiel im Abstiegskampf für den FCR. Die Mannschaft unter der Leitung von Kapitän Leon Oeschger war sich der Herausforderung bewusst, da auch der VfR Heilbronn auf einen Sieg angewiesen war, um seine letzten Chancen zu wahren. Der FCR startete vielversprechend in die Partie und dominierte die ersten zehn Minuten. Durch Baur und Jansen ergab sich die erste vielversprechende Möglichkeit, jedoch verpasste Jan Baur am zweiten Pfosten die Chance zur Führung.
In der 8. Minute kam Heilbronn durch einen Kopfball zu seiner ersten Gelegenheit, die zugleich als Wendepunkt für den ehemaligen Zweitligisten diente, der fortan das Spielgeschehen zunehmend kontrollierte. In der 12. Minute musste der FCR eine kritische Situation überstehen, in der Manuel Weber verletzt am Boden lag und behandelt werden musste. Heilbronn setzte überwiegend über seine linke Seite zum Angriff an, doch bei Votentsev endeten die Angriffe häufig.
In der 29. Minute hatte der FCR großes Glück als sowohl Votentsev als auch Hirschka gerade noch vor der Torlinie klären konnten. In der 33. Minute sah sich FCR-Trainer Marc Mutschler dann gezwungen zu handeln, da Anton Jansen verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden musste. Max Biesinger wurde eingewechselt.
In der 38. Minute gelang dem VfR ein vielversprechender Angriff. Nach einem Querpass in die Mitte verfehlte ein Heilbronner am zweiten Pfosten nur knapp das Tor und die Kugel rollte am Pfosten vorbei ins Aus. Eine Minute später vergab Heilbronn eine weitere gute Möglichkeit. Zu diesem Zeitpunkt zeigte Heilbronn mehr Leidenschaft und Willensstärke, während der FCR weitgehend nur reagierte.
In der ersten Halbzeit war deutlich zu erkennen, dass der VfR mit gut ausgebildeten Spielern aufwartete, die bereits auf höherem Niveau gespielt hatten, jedoch agierten sie nicht als geschlossene Mannschaft, sondern konzentrierten sich eher auf individuelle Leistungen. Nach zwei Minuten Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Gregor Wiederrecht die Spieler zur Halbzeitpause.


Turbulente Szenen in den Schlussminuten
Die Heilbronner Mannschaft trat entschlossen aus den Katakomben hervor und setzte ihren Druck kontinuierlich fort. In der 48. Minute konnte FCR-Torwart Juli Häfner einen Rückstand von 0:1 durch eine eindrucksvolle Fußparade verhindern, was als Weckruf für das Team fungierte. Der FCR fand zunehmend besser ins Spiel und erspielte sich Chancen, wie etwa durch Oeschger, der in der 52. Minute aus der Distanz sein Glück versuchte.
FC-Coach Mutschler erkannte den positiven Trend und entschied sich, offensiver zu agieren. Er brachte in der 57. Minute Lennis Eberle für den defensiv orientierten Jan Baur ins Spiel, um die Abwehrreihe der Heilbronner zu durchbrechen. Dies gelang schließlich auch. Hirschka unterbrach den Aufbau des Heilbronner Spiels an der Mittellinie und spielte den Ball sofort zu Oeschger. Dieser leitete das Spiel schnell weiter und passte im Mittelfeld auf Behr, der Biesinger in besserer Position bediente. Leider konnte Biesinger den Ball nicht kontrollieren, wodurch dieser wieder frei wurde. Ein Spieler von Heilbronn erlangte die Kontrolle über den Ball, verlor ihn jedoch vor dem Strafraum an Behr. Dieser reagierte prompt und erzielte aus etwa 15 Metern Entfernung das 1:0 für den FCR, was im Publikum große Begeisterung auslöste.
Mit diesem Tor war der Bann gebrochen. In der 68. Minute versuchte Heilbronn, ihr Spiel von hinten aufzubauen, zeigte jedoch nicht die nötige Konsequenz. Behr eroberte den Ball, spielte Eberle an, der sich im Eins-gegen-Eins mit dem Heilbronner Torwart befand. Eberle lupfte den Ball über den Keeper, wurde jedoch foul gespielt. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt – Elfmeter. Trotz einer Verletzung konnte Eberle kurz darauf aufstehen, sodass Lukas Behr bereit war, den Strafstoß auszuführen. Behr verwandelte in der 71. Minute souverän zur 2:0-Führung, was Konflikte mit dem gegnerischen Torwart zur Folge hatte, infolgedessen Behr die gelbe Karte erhielt. Dennoch war der FCR mit 2:0 in Führung, und es blieben noch offiziell 19 Minuten zu spielen – die Aussichten waren vielversprechend.
Zwei Minuten später, in der 73. Minute, wurde Behr, der eine hervorragende Leistung gezeigt hatte, ausgewechselt und feierte seinen verdienten Beifall von den Rottenburger Fans. Daniel Angerer kam als weiterer Stürmer ins Spiel. Die Heilbronner schienen geschockt, wodurch auch von ihrer Seite nicht mehr viel Offensive ausging. Der FCR versuchte nun, das Ergebnis zu verwalten und es kam zu weniger nennenswerten Höhepunkten.
Ein besonderer Moment ereignete sich in der 81. Minute, als Loris Zettel nach einer langen Verletzungspause für Ackermann eingewechselt wurde und nun ebenfalls den Status eines Verbandsligaspielers erlangte. Nur eine Minute später kehrte Jakob Bader nach langer Verletzungsabwesenheit zurück ins Spiel und ersetzte den unglücklich agierenden Maxi Biesinger.
In der 86. Minute durften die Heilbronner wieder hoffen. Angerer foulte einen Heilbronner Spieler im Strafraum und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Julian Schiffmann verwandelte den Strafstoß flach und sicher zum 1:2-Anschlusstreffer. Die Partie wurde nun hektisch und spannend.
Angerer hätte in der 89. Minute die Gelegenheit gehabt, seinen vorherigen Fehler wiedergutzumachen, als er nach einem Querpass von Eberle freistehend vor Heilbronns bestem Spieler, dem Torwart Nils Leidenberger, zum Abschluss kam, den Ball jedoch über das Tor beförderte. Hierbei ist anzumerken, dass Angerer in Rückenlage agierte, was die Situation erschwerte.
Die Nachspielzeit begann und hielt einige Überraschungen parat. Die meisten Zuschauer rechneten mit etwa fünf Minuten, doch der Schiedsrichter pfiff nicht sofort ab. Der FCR konnte immer wieder Entlastung schaffen und Zeit an der Eckfahne schinden, während Heilbronn sich oft das Spielgerät zurückholte. Der FCR verteidigte sich mit allem, was ihm zur Verfügung stand, und kam zu einigen Freistößen, die wertvolle Zeit brachten. Diese Freistöße wurden sowohl von der Bank als auch von den Zuschauern euphorisch gefeiert, bis der Schiedsrichter schließlich nach neun Minuten Nachspielzeit das Spiel beendete.
Fazit
Der Sieg für Rottenburg war am Ende aufgrund des ausgeprägten Willens und der Effizienz verdient. Der FCR zeigte ein hohes Maß an Entschlossenheit und agierte in seinen Möglichkeiten effektiver. Im Gegensatz dazu hatte Heilbronn Schwierigkeiten mit der Verwertung seiner Chancen. Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf durchaus entsprochen, ohne dass man sich darüber hätte beschweren können. Es war unbestreitbar ein typisches Unentschiedenspiel, jedoch scheint der FCR besser auf die Herausforderungen des Abstiegskampfes vorbereitet zu sein als Heilbronn.
15 Minuten nach Spielschluss fand im VIP-Raum des VfR Heilbronn eine aufschlussreiche Pressekonferenz der beiden Trainer bei Kaffee und Kuchen statt.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Das Spiel war von vielen Zweikämpfen und langen Bällen geprägt, was zu erwarten war, da der VfR äußersten Druck verspürt um die Klasse zu halten. Hierzu müssen sie möglichst schnell Punkte sichern. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, aber aufgrund unserer Aggressivität und unserer starken Zweikampfquote gehen wir hier als Sieger vom Platz. Wir machen zwar in den letzten 10 Minuten das Spiel nochmals spannend, aber wir konnten als Team die drei Punkte verwalten. Nun muss eine gute Trainingswoche absolviert werden, um im nächsten Heimspiel erneut Punkte zu holen. Wir glauben an den Klassenverbleib!


Pressestimmen

Doppelpack Lukas Behr
Artikel lesen | Vincent Meissner am 16.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
VfR Heilbronn trifft das Tor nicht – Wegweisende Niederlage gegen FC Rottenburg
Artikel lesen | Olaf Kubasik am 14.03.2026 | Heilbronner Stimme
„Viel Kampf, wenig Fußball“ – VfR Heilbronn gewinnt dennoch Erkenntnisse
Artikel lesen | Olaf Kubasik am 14.03.2026 | Heilbronner Stimme
„Nichts als Leere“ – Verpasste Torchancen brechen dem VfR Heilbronn das Genick
Artikel lesen | Alexander Bertok und Olaf Kubasik am 16.03.2026  | Heilbronner Stimme
FC Rottenburg mit Big Points
16.03.2026 | Neckar-Chronik
  • Der FC Rottenburg hat das Abstiegsduell in der Fußball-Verbandsliga beim VfR Heilbronn mit 2:1 (0:0) gewonnen. Matchwinner war Lukas Behr, der in 61. und 71. Minute doppelt traf und seine Elf auf die Siegerstraße brachte. Heilbronn hatte während des Spiels zwar mehr Torchancen, doch es reichte durch Julian Schiffmann (86.) nur noch zum Anschluss. Heilbronn bleibt letzter und der FC Rottenburg hat mit 20 Punkten den Anschluss an den Relegationsplatz hergestellt.
FC Rottenburg wahrt Chance
16.03.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
  • Mit einem 2:1-Sieg beim Tabellenletzten VfR Heilbronn wahrt sich der FC Rottenburg derweil gute Chancen auf den Klassenerhalt. Die Partie im Tabellenkeller war wie zu erwarten. Viele lange Bälle hinter die Abwehrketten, viel Kampf. »Wir haben die zweiten Bälle gewonnen, das war entscheidend, gingen dann, verdient mit 2:0 in Führung«, sagte Rottenburgs Trainer Marc Mutschler. Zwar wurde die Begegnung nach dem 1:2 eng, doch Rottenburg verteidigte gut und sicherte sich die Zähler.

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)

Pressekonferenz im VIP-Raum des Frankenstadions mit Heilbronns neuem Trainer Andreas Lechner (li.) – seit nun mehr drei Spielen erst im Amt – und Rottenburgs Coach Marc Mutschler (re.)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Jan Baur (57. Eberle), Lukas Behr (73. Angerer), Anton Jansen (33. Biesinger, 82. Bader), Leon Oeschger (C), Nick Heberle, Manuel Weber, Maxime Ackermann (81. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Dario Bedic, Loris Zettel, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Jakob Bader, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Ali Hamdar, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Lukas Behr (61.)
0:2 Lukas Behr (71., Strafstoß)
1:2 Julian Schiffmann (86., Strafstoß)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Gregor Wiederrecht (SKG Erbstetten, Schiedsrichtergruppe Backnang)
Schiedsrichter-Assistenten:
Dennis Verbraeken (SK Fichtenberg)
Jannik Wieland (SV Allmersbach)
Gelbe Karten: 3/4
Besondere Vorkommnisse: Keine
Zuschauer: ca. 280

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 23. Spieltag am Samstag, den 21.03.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellen-Drittletzten und Namensvetter FC Esslingen. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15 Uhr. Das Hinspiel konnte der FC Rottenburg in einem Flutlichtspiel auf dem Kunstrasen auswärts in Esslingen-Weil gewinnen. Das Spiel wird geleitet von Oberliga-Schiedsrichter Christian Buschmann.