
Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 7. Spieltag
Datum: Samstag, 13.09.2025 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)
Das Spiel wurde präsentiert von…

Der Spielball wurde gespendet von…

Verbandsliga-Derby: Eine Frage der Leidenschaft
Die TSG Tübingen hat das erste Verbandsliga-Derby der Geschichte vor ca. 400 Zuschauern im Hohenbergstadion gegen den FC Rottenburg mit 1:0 (1:0) für sich entschieden und ist nach fünf sieglosen Spielen zurück in der Spur. Der FCR hingegen ging nach drei Siegen in Folge voller Selbstvertrauen in das Derby und kassierte seine dritte wirklich unnötige Niederlage in dieser Saison. Beim Siegtreffer für Tübingen durch Philipp Biermann gab der FCR schmerzliche Nachbarschaftshilfe. In der Tabelle rutschte der FCR daher wieder um zwei Plätze nach unten und belegt nun den 9. Platz mit weiterhin 9 Punkten, ein Punkt hinter unserem nächsten Gegner SF Dorfmerkingen. Der Ex-DFB-Pokalteilnehmer hat die gleiche Bilanz wie der FCR, außer daß sie ein Spiel und ein Unentschieden mehr auf dem Konto haben. Eine Statistik noch zur Aufmunterung: Der FCR hat mit 11 Gegentoren nach 6 Spielen mit drei anderen Mannschaften die viertbeste Abwehr der Liga! Man muss immer das Positive aus Niederlagen mitnehmen.
Es sollte der vierte Sieg und zusätzlich der zweite Heimsieg in Folge werden. Vor dem Spiel war der FCR eigentlich voll im Soll. Mit so einem Start hätte vorher niemand gerechnet. Das Derby gegen die TSG Tübingen sollte ein Highlight in der Vorrunde werden, es war alles angerichtet. Erstmals, präsentierte der FCR seinen von Intersport Micki Sport gespendeten Spielball auf einer Stele – mittlerweile Standard in fast allen Vereinen. An dieser Stelle geht eine besonderer Dank an Benny Mickeler für die Bereitstellung der Ballstele und den Spielball.
Vor eigenem Publikum allerdings sieht die Bilanz nach der Niederlage bislang eher mager aus: Zwei der drei Heimspiel gingen verloren. Heimspiele bleiben anscheinend die Achillesferse des FC Rottenburg. Zuletzt gewann man noch grandios mit 1:0 gegen den Ex-Profiverein und mit Ex-Oberliga- und Regionalligaspielern gespickten VfR Heilbronn. Mit dem gleichen Ergebnis musste man sich nun geschlagen geben. Um wieder an alte Stärke im heimischen Stadion anzuknüpfen, braucht die Mannschaft die volle Unterstützung, gerne mit Gesängen (ohne Trommel, ihr wisst schon) der Rottenburger Fans.
Eine verdammt ärgerliche Niederlage
Niederlage die doppelt schmerzt – Derbyniederlage und Heimniederlage – und das gegen schwache Tübinger, der bislang schwächste Verbandsliga-Gegner. Man wusste, daß dieses mit Spannung erwartete Derby gegen den Verbandsliga-Dino kein Spaziergang wird, dazu kam noch die Brisanz eines Derbys, sowie der kurzfristige Ausfall von Abwehrchef und FCR-Legende René Hirschka hinzu.
Mit Oeschger (verletzt), Hirschka (krank), Baur (Vaterschaftspause), Eberle (Studium) und Stepanenko (verletzt) fielen gleich fünf Unterschiedsspieler weg und solche Spieler gleichwertig zu ersetzen ist verdammt schwierig. Selbst die großen Mannschaften könnten keine halbe Mannschaft einfach so wegstecken. Beispiele braucht man da nicht erwähnen, aber jeder kennt die Topspieler der Verbandsliga. Deshalb darf man aktuell mit der Leistung des FCR zufrieden sein, auch deshalb da die meisten Spieler des FCR erstmals Verbandsliga spielen und zudem noch verdammt jung sind, am Samstag wieder mit einem Durchschnittsalter von 23,7 Jahre. Man hat bei der TSG Tübingen die letzten Wochen gesehen wohin es führen kann, wenn eine Vielzahl von Leistungsträgern verletzungs-, berufs- oder urlaubsbedingt wegbricht.
Die Ausgangslage für die Mannschaft von Coach Marc Mutschler war klar, man wollte ohne den Derby-Druck den vierten Sieg in Folge einfahren, die TSG musste gewinnen um aus dem Tabellenkeller rauszukommen. Doch es kam nie zu einem kampfbetonten Spiel eher mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Passgenauigkeit und Passschärfe ließen oft zu Wünschen übrig, obwohl der FCR über gut 70 Minuten die klar bessere Mannschaft war, ohne aber vorne so richtig gefährlich zu werden. Zu harmlos agierte der FCR. Das zeigte auch die Anzahl der Gelben Karten – 6:1 für die TSG. Der FCR sah sich nie in der Favoritenrolle, aber nahm sie aufgrund der Tabellenkonstellation an und wollte definitiv um die Punkte fighten. Es war klar, dass wir die Leistung abrufen müssen, die wir gegen Fellbach und Esslingen gezeigt haben. Nur dann hätten wir erneut erfolgreich sein können.
Der FCR geht nun mit zwei Siegen (Heilbronn und Esslingen) und einer Niederlage raus aus der Englischen Woche. Eigentlich keine schlechte Bilanz, die man hätte krönen können. Doch nicht nur das Spiel war schwach, auch Schiedsrichter Ismail Halici hatte keinen guten Tag, denn er hätte in der 27. Minute einen klaren Elfmeter für den FCR geben müssen, aber auch eine klare Rote Karte gegen Tübingens Biermann, der Aaron Leyhr unfassbar rüde mit offener Sohle im wahrsten Sinne umgesäbelt hatte. Insgesamt aber war es eines der schwächsten Spiele des FCR in den letzten Monaten. Es war nicht der Tag des FCR.
Schiri mit doppeltem Blackout
Die Mutschler-Elf hatte den besseren Start und kam in der 2. Minute zur ersten ernsthaften Annäherung auf das Tübinger Tor. Tübingen hatte in der 3. Minute ihren ersten Abschluss, aber alles noch nicht zwingend. Die erste ernsthafte Chance hatte dann der FCR. In der 8. Minute kam es zu einem Freistoß von der linken Seite, anstatt den Ball hoch in den Strafraum zu bringen, legte Behr die Kugel in den Rückraum auf Votentsev, der aus gut 20 Metern abzog. TSG-Keeper Mang konnte den Ball nur ins Getümmel im 16er abwehren den Rest erledigte seine Abwehr.
In der 10. Minute ein weiterer Freistoß von Behr, dieses Mal aus zentraler Position unmittelbar hinter der Strafraumlinie. Sein Schuss streifte die Mauer, so daß es Eckball gab, diesen verwertete Ackermann am Tor vorbei. Eine Minute später war es wieder Behr, der mit einem Torschuss übers Tor die Tübinger ein weiteres Mal prüfte.
Es war dann die 14. Minute, als eine Behr-Ecke den Kopf von Rohrer fand, der aber am Tor vorbei köpfte. Bis zur 20. Minute gehörte das Spiel ganz klar dem FCR, doch alles noch zu harmlos gegen Tübinger die sich kaum wehrten. In der 20. Minute dann die erste gute Möglichkeit für die TSG. Eine kurz ausgeführte Ecke kam auf den 2. Pfosten. Per Kopf prüfte ein Tübinger FCR-Keeper Häfner.
In der 24. Minute dann eine Riesenchance von Maximilian Biesinger, dessen jüngerer Bruder Mathis auf der anderen Seite mit den weißen Trikots spielte, doch Torwart Mang war wieder zur Stelle, außerdem entschied der Assistent auf Abseits. Zwei Minuten war es wieder Behr, der es nun mit einem Schlenzer versuchte, doch wieder vorbei. Der FCR war die klar spielbestimmende Mannschaft, bei der TSG war vieles Zufall.
Die 27. Minute wurde dann zum ersten großen Aufreger, denn Behr wurde im Strafraum aber so was von klar gefoult, auch bis zur Tribüne zu hören, welche hörbar entrüstet zu pfeifen begann. Behr der ein fairer Sportsmann ist, bestätigte nach dem Spiel einen klaren Kontakt. Doch der Schiedsrichter Ismail Halici vom VfL Pfuhl ließ weiter laufen und pfiff nicht mal. Der anschließende Torschuss von Leyhr ging am Tor vorbei. Da war sie, die erste große Fehlentscheidung! Gehört anscheinend dazu um in ein Derby Brisanz hinein zu bekommen.
In der 33. Minute kam Grauer nach einem Konter über links zu einem Torabschluss, wurde aber zur Ecke abgefälscht. Dann der zweite große Aufreger und wieder war der FCR der Benachteiligte. Der Tübinger Biermann grätschte vor der Tübinger Bank mit offener Sohle in Leyhr rein, der danach lange behandelt werden musste. Ein Aufschrei im Stadion nach der Roten Karte und die nach diesem rüden Foul berechtigt gewesen wäre, denn das war dunkelrot. Für Biermann gab es unverständlicherweise nur Gelb. Wir wissen nicht was der Schiri hier wahr genommen hat. Selbst der Assistent müsste gute Sicht darauf gehabt haben. Eine fatale Fehlentscheidungen und die hatte weitere Folgen für den FCR, denn ausgerechnet der Übeltäter – hätte gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen – erzielte später das Siegtor- Glück für die TSG, Pech für den FCR!
Doch, der FCR blieb ruhig und blieb das spielbestimmende Team, bei der TSG herrschte Frust. Nach einem Torschuss von Rohrer (39.) folgte eine weitere Topchance von Behr. Frei gespielt und plötzlich frei vor Tübingens Kasten, konnte Behr im letzten Moment geblockt werden, verdammt schade.
Dann die Führung für die TSG aus dem Nichts. Von der rechten Hälfte konnte Biermann unter Mithilfe der Rottenburger Spieler hindurch marschieren, keiner machte Anzeichen den Tübinger irgendwie durch ein Foul zu stoppen. Aus ca. 20 Metern erkannte er, daß Häfner zu weit vor seinem Kasten stand und schlenzte die Kugel kurz vor der Pause (43.) halbherzig mit links in den oberen linken Winkel zum 0:1. Was für ein Schock bei den Roten, obwohl der Torschütze hätte gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. Nochmal, mehr Glück konnte Tübingen hier nicht haben.
In der zweiten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam Tübingen durch den Ex-Rottenburger Gampert zu einer ja schon fast 100%igen Torchance, als er am zweiten Pfosten die Kugel nicht ins leere Tor drücken konnte, sondern nur den Pfosten traf. Da musste der FCR erstmal tief durchschnaufen, den das hätte eigentlich das 0:2 sein müssen. Dann war Pause und der Redebedarf auf der rappelvollen Tribüne war groß.
Schwache zweite Hälfte ohne Struktur
Die zweite Hälfte startete für die TSG sehr schwungvoll, dabei kamen sie zu zwei Chancen. Zunächst musste Votentsev auf der Linie klären (46.), in der 50. Minute kamen die Tübinger nach einem Häfner-Patzer zu einem weiteren Torschuss. Mutschler hatte nun genug gesehen und brachte Offensivtalent Leon Villino ins Spiel, der Schwung ins Offensivspiel bringen sollte. Für ihn verließ Maxi Biesinger das Feld.
Das Spiel war nun offener, jedoch blieb es bei einem vogelwilden Kick mit vielen Fehlpässen und Stockfehler auf beiden Seiten. War es der Druck eines Derbys, erstmals ein Pflichtspiel in der Verbandsliga zu gewinne? In der Statistik führt die TSG mit 11:8 Siegen. Zuletzt konnte Tübingen in einem Pflichtspiel, also in der Landesliga, drei Mal in Folge gegen den FCR gewinnen. Letzter Pflichtspielsieg in der Landesliga für den FCR – mit Hirschka und Baur – gegen die TSG war am 18.05.2016. Damals gewann der FCR 4:1 im Hohenbergstadion. Doch zurück zum Spiel.
Es war die 59. Minute: Daniel Angerer kam für Ackermann ins Spiel. Er sollte zusätzlich für Tempo sorgen. In der 60. Minute dann eine kuriose Szene. Nach Kopfballstafetten hin und her, wurde FCR-Keeper Häfner zu Fall gebracht, doch der Schiri ließ auch hier laufen und pfiff nicht. Was die Schiri-Entscheidungen angeht war die TSG heute klar bevorteilt. Ein Villino-Flanke (61.) konnte Behr per Fallrückzieher abnehmen, aber ohne Erfolg. Der FCR war nun wieder am Drücker, jedoch harmlos und erfolglos.
Mit den beiden bulligen Stürmern Jakob Bader (64.) und Luca Alfonzo (73.) ging Mutschler nun All in. Es gingen Kiesecker und Weber. Es war die 74. Minute, als Tübingen eine sehr gute Chance hatte. Ein Aufsetzer konnte Häfner mit einem starken Reflex klasse parieren.
Letzter Wechsel (76.) war ein Besonderer: René Hirschka kam für Kapitän Behr – der in der Saison 2021/22 selber für die TSG spielte – ins Spiel. Behr übergab wie in Esslingen schon Nick Heberle die Kapitänsbinde. Ja warum Hirschka nicht von Anfang an spielte war auch das große Thema vor dem Spiel. Hirschka wollte eigentlich krankheitsbedingt mit Luftnot, gar nicht spielen, doch der Spielstand zwang ihn doch noch eine Viertelstunde auf die Zähne zu beißen und er brachte gleich im Luftkampf Gefahr ins Spiel.
Langer musste in der 83. Minute alles geben und im Rückwärtsspurt den Ball vor der Linie klären, da Häfner bei einem seiner Neuer-Ausflüge geschlagen war. Glück für den FCR. In der 85. Minute musste wieder ein Rottenburger behandelt werden, denn der Tübinger Schiffel, ehemaliger Regionalligaspieler, wurde nach einem überharten Einsteigen gegen Votentsev nun doch vom Schiri mit Gelb bestraft.
Die Schlussphase gehörte nun ganz dem FCR. Tübingen stellte sich hinten rein und Rottenburg probierte es in allen Lagen mit hohen Bällen auf Hirschka. Das ein oder andere Mal kam der Ball durch, doch zum Großteil blieb man erfolglos. Eine Villino-Flanke, der nach einer starken Einzelaktion seinen Einsatz erneut bestätigte, fand bei Angerer per Kopf einen Abnehmer, die zur Ecke führte. In der zweiten Minute der Nachspielzeit hätte Villino seinen großen Moment haben können, doch sein Vorstoß wurde radikal geblockt. Schade. Nach 5 Minuten drüber war dann auch Schluss.
Fazit
Eigentlich hätte dieses Spiel keinen Sieger verdient. Tübingen war demnach die glücklichere Mannschaft. Rottenburg wurde in zwei Entscheidungen erheblich benachteiligt. Nun gut, nach einem schwachen Verbandsligaspiel, indem die FCR-Jungs in keinster Weise an die Form des Esslingen- oder Fellbach-Spiel anknüpfen konnten, kann es wieder nur besser werden. Man blieb erstmals seit dem 0:2 gegen den FC 07 Albstadt ohne eigenes Tor, also 14x in Folge war man immer erfolgreich.
Ach übrigens: Während unsere Haupttribüne fast voll war, konnte man auf unserer Gegengerade unglaubliche 15 Zuschauer zählen. Absoluter Zuschauerrekord auf der anderen Seite des Stadions 😉. Hier verlaufen sich wenn es hoch kommt oft nur 2 oder 3 Zuschauer, der Rest bleibt auf der Seite der Tribüne (ist es auch näher zum Kiosk). Musste einfach jetzt erwähnt werden. Danke an alle die da waren.
FCR-Trainer Marc Mutschler:
„Wir hatten keinen guten Tag, das war am Treffpunkt schon ein wenig abzusehen. Für die nicht optimalen Verhältnisse sind wir gut gestartet und hatten Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Für mich aus dem Nichts geht die TSG mit einem Sonntagsschuss in Führung. In Halbzeit zwei gab es nicht viele Möglichkeiten, da uns auch hier der maximale Wille gefehlt hat. Wir sind in der Verbandsliga angekommen und wir merken, dass jeder Fehler sofort bestraft wird. Daher ist es umso wichtiger, dass wir fokussiert bleiben.“
Ex-DFB-Pokal-Teilnehmer SF Dorfmerkingen wartet
Nun geht es am kommenden Samstag zur, nach Friedrichshafen, zweitweitesten Auswärtsfahrt (149 km) nach Dorfmerkingen, ehemaliger WFV-Pokalsieger, DFB-Pokal-Teilnehmer und Tabellensechster. Der seinerzeitige Landesligist Sportfreunde Dorfmerkingen gewann 2016/17 den WFV-Pokal-Titel mit einem 3:1-Endspielerfolg gegen die drei Spielklassen höher antretenden Stuttgarter Kickers aus der Regionalliga Süd. In der Ostalb-Arena in Aalen unterlagen die Sportfreunde Dorfmerkingen in der 1. Runde des DFB-Pokals dann dem Bundesligisten RB Leipzig klar mit 0:5.
Mitfahrgelegenheit nach Dorfmerkingen gesucht
Achtung! Wir suchen für unsere treuen Fans – u.a. unser Fotografen-Team – am kommenden Samstag Mitfahrgelegenheiten zum nächsten Auswärtsspiel nach Dorfmerkingen. Wer fährt und noch einen oder mehrere Plätze frei hat und nicht alleine fahren will, kann/soll sich doch bitte unter der E-Mail-Adresse info@fcrottenburg.de melden und mitteilen wieviel Plätze frei wären und wo und wann Abfahrt wäre. Unsere Mannschaft braucht bei diesem schweren Auswärtsspiel jede mögliche Unterstützung. Also, meldet euch doch.
Bitte E-Mail-Adresse bzw. Handynummer angeben, damit man kommunizieren kann.
Pressestimmen
Dunkelgelb in die Galerie
Artikel lesen | Jannis Hegele am 15.09.2025 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg verliert Derby
Artikel lesen | 15.09.2025 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev, Aaron Leyhr, Lukas Behr (C) (76. Hirschka), Maximilian Biesinger (51. Villino), Nick Heberle, Moritz Rohrer, Manuel Weber (73. Alfonzo), Julian M. Kiesecker (64. Bader), Maxime Ackermann (59. Ackermann)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – René Hirschka, Jakob Bader, Daniel Angerer, Leon Villino, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Tobias Straub
Tore:
0:1 Philipp Biermann (43.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Ismail Halici (TSV Pfuhl, Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm)
Schiedsrichter-Assistenten:
Stephan Kohler (SC Lehr)
Dennis Mehl (FV Asch-Sonderbuch)
Gelbe Karten: 1/6
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 400
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter am kommenden Samstag, den 20.09. mit dem 8. Spieltag und einem Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Dorfmerkingen. Spielbeginn in der Röser Arena in Dorfmerkingen (ca. 20 km sodöstlich von Aalen) ist bereits um 14 Uhr.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 5. Spieltag
Datum: Samstag, 06.09.2025 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)
Das Spiel wurde präsentiert von…

Da ist er: Der erste Verbandsliga-Heimsieg!
Die Mannschaft um Kapitän Leon Oeschger gewann am Samstagnachmittag vor ca. 250 Zuschauern im Hohenbergstadion sein zweites Saisonspiel in der Verbandsliga mit 1:0 (0:0) gegen den hochgehandelten VfR Heilbronn durch das Tor des Tages von Manuel Weber in der 77. Minute. Bei herrlichstem Spätsommerwetter kam der VfR Heilbronn nach Rottenburg um zu gewinnen. Doch da machten die Lang-Kicker aus siebtgrößten Stadt in Baden Württemberg die Rechnung ohne den FC Rottenburg. In der Tabelle kletterte der FCR mit nun 6 Punkten vor auf den 10. Platz. Erstmals zum Einsatz für den FCR hingegen kam der 18-jährige Leon Villino, Neuzugang von der U19 des SSV Reutlingen.

Im zweiten Heimspiel der Verbandsliga hat es nun geklappt. Die Mutschler-Elf gewann ihr erstes Verbandsliga-Heimspiel der Geschichte spät, knapp aber verdient mit 1:0 gegen den ehemaligen Zweitligisten VfR Heilbronn, zudem wurde die erste Mini-Serie in der 6. Liga gestartet. Der Sieg gegen Heilbronn war nämlich nach dem 4:2-Auswärtssieg beim SV Fellbach schon der zweite Sieg in Folge. Wenn man genauer hinschaut waren beide Gegner keine Laufkundschaft, sondern gehandelte Favoriten auf die Meisterschaft.
Die Einstellung, der Wille und das Kollektiv stimmten beim FCR. Genießen und dran glauben, dann klappt es auch um solche Gegner wie den Ex-Zweitligisten VfR Heilbronn zu besiegen. Man hatte sich akribisch auf dieses Spiel vorbereitet, denn man wollte nicht sein zweites Heimspiel in Folge verlieren. Es war aber nicht alles Gold was glänzte, aber die Abläufe scheinen langsam wieder zu greifen. Mit einer ausgewogenen Balance zwischen den einzeln Mannschaftsteilen, das Vertrauen untereinander und Mut – dann kann man viel erreichen und das haben die Jungs am Samstag geschafft.
Nach der späten Führung geriet man die letzten fünf Minuten nochmal gehörig unter Druck, denn wir alle wissen, Fußball war schon immer eine Drecksau und ist erst nach 90 Minuten plus Nachspielzeit beendet. „Wir haben keine Mannschaft“ – so ein Edel-Fan des VfR Heilbronn zur Heilbronner Stimme und forderte Handeln nach dem Debakel. Da hat der FCR was angerichtet. Bis auf drei Spieler hatten alle Heilbronner Startelf-Spieler mindestens eine Oberliga, Regionalliga bzw 3. Liga-Vergangenheit. Für die Jungs vom FCR ist die Verbandsliga hingegen ihr Karriere-Highlight. Für den VfR Heilbronn wird diese Niederlage beim FCR Folgen haben, schrieb die Heilbronner Zeitung. „Welche das sind, wird der Klubchef Anfang der Woche verkünden“, so bei Stimme.de zu lesen. Beim FCR ist man derzeit erstmal entspannt, aber man versucht trotzdem die Spannung hoch zu halten, vorallem wenn es jetzt am kommenden Mittwoch zum nächsten Spiel beim Tabellenvorletzten FC Esslingen kommt. Die Esslinger für ihre gute Jugendarbeit bekannt wird ein weiteres Highlight, denn man spielt wieder in einem großartigen Stadion.
Heilbronner Ultras bringen Bundesliga-Atmosphäre ins Hohenbergstadion
Bevor das Spiel lief, war schon gute Stimmung im Stadion, durch den Heilbronner Fanclub „Phönix“. Riesenfahne wie wir eine nur in der Bundesliga sonst sehen, den ein oder anderen Banner, Trommler, einen Vorsänger mit Megaphon und zehn Ultras, die vor der Haupttribüne für ungewöhnliche Bilder und ungewöhnliche Stimmung sorgten. Angereist waren die Heilbronner gemeinsam mit der Mannschaft in einem dreiachsigen bundesligareifen Bus von Scania. Beeindruckend anzuschauen wie er da auf der Straße parkte.
Am Samstag war im Hohenbergstadion erstmals Anpfiff gegen einen Ex-Profiverein bei dem es um Punkte ging – natürlich spielten schon Mannschaften wie der VfB Stuttgart, SC Freiburg, 1860 München oder der 1. FC Kaiserslautern hier auf dem Hohenberg, doch dabei handelte es sich immer nur um Freundschafts- oder Testspiele.
Das Marschrichtung der Heilbronner war alternativlos – es musste ein Sieg her oder es gibt Konsequenzen. Das wussten unsere Jungs und stemmten sich dem entgegen. Es war zu Beginn eher ein Abtasten beider Mannschaften aber mit Vorteilen und mehr Ballkontakten für den FCR. Die erste Chance im Spiel dann in der 6. Minute durch den VfR Heilbronn, Ecke, Kopfball, drüber. Zwei Minuten später legten die Heilbronner nach und kamen über links durch einen Konter zur nächsten Chance. Das Zuspiel in die Mitte verzog ein Heilbronner Stürmer.
Es war die 15. Minute, als der erste Aufreger da war. Die Ultras mussten das Trommeln einstellen, da eine Anwohnerin sich über den Krach beschwerte und sich auf einen vor vielen Jahren vollzogenen Gerichtsbeschluss auf Lärmschutz hinwies. FCR-Vorsitzender Hermann Steur ging mit den Ultras ins Gespräch und erklärte ihnen den Sachverhalt. Die Heilbronner Fans akzeptierten die Anweisung und stellten das Trommeln ein. Dafür gab es vom FCR als Entschädigung eine Kiste Bier. Doch die Gesänge gingen weiter und das war auch gut so. Ein Fußballspiel ohne Stimmung ist kein Fußballspiel. Gegen diesen Bescheid sollte die Stadt Rottenburg endlich nochmal in Berufung gehen. Was wäre wenn der FCR in die Oberliga aufsteigen sollte. Dann würde das alle zwei Wochen vorkommen oder der FCR müsste seine Heimspiele auswärts austragen. Will das die Stadt Rottenburg? Die freundlichen Heilbronner Fans texteten einfach kurzerhand ihre Lieder um und sangen für den Lärmschutz – natürlich ironisch gemeint. Sehr gut. Der FCR hingegen musste sich nun wieder wegen einer Person bei allen Pressevertretern erklären.
Das Spiel lief währenddessen weiter. Es war eine Phase in der der FCR unter Druck war. Ein Schreckmoment in der 20. Minute als ein Heilbronner mit einem gewaltigen Torschuss Leon Oeschger im Unterleib traf, der sofort zusammenbrach und schmerzverzerrt liegen blieb. Nach einiger Zeit konnte er sich aufrappeln und weitermachen. Das hätte noch gefehlt, wenn unser Kapitän erneut ausfallen würde.
Es war die 22. Minute als der besagte Oeschger eine Ecke schlug und diese um ein Haar direkt verwandelte, doch ein Heilbronner konnte auf der Linie die Kugel wegdreschen. Es war die erste Chance für den FCR und Riesenglück für Heilbronn. Das Spiel plätscherte nun so vor sich hin, für Stimmung (ohne Trommel) sorgten weiterhin die Heilbronner Ultras mit ihren Gesängen. Der FCR nahm nun das Spiel in die Hand und hatte deutlich mehr Spielanteile ohne aber zwingend zu werden.
Bis zur 40. Minute, als Manuel Weber für Moritz Rohrer auflegte und der aus halbrechter Position und gut 25 Metern den Ball aus der Luft nahm und mit dem Außenrist mit Schmackes den Heilbronner Keeper prüfte. Der rettete den VfR mit einer Riesen Glanzparade zur Ecke. Was für eine geile Szene. Es war die beste Aktion im ganzen Spiel durch diese beiden Akteure. Prädikat Verbandsligatauglich! Nach zwei Minuten Nachspielzeit beendete der sehr gut leitende Schiedsrichter Dr. John Köber aus Stuttgart die erste Halbzeit.
Heilbronn emotionslos und ein FCR-Debüt
Die zweite Halbzeit startete gut für den FCR. Ein Freistoß von Oeschger aus dem Mittelfeld fand René Hirschka als Abnehmer (47.). Sein Kopfball schnappte sich Neuzugang und Heilbronns Bester, Keeper Nils Leidenberger, der sich im Kampf um die Nummer 1 gegen den ehemaligen Ober- und Regionalligatorwart Simon Wagner durchsetzte.
FCR-Trainer Marc Mutschler nahm früh in der 53. Minute den ersten Wechsel vor. Für den ausgepowerten Daniel Angerer, er war viel unterwegs, kam mit Jakob Bader ein frischer Stürmer ins Spiel. Fünf Minuten später erarbeitet sich der FCR einen weiteren Eckball. Oeschger brachte diesen in den 16er, dort sprang Hirschka, wer sonst, am höchsten und zwang Leidenberger zu einer weiteren Glanztat, als er den Ball mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte. Die anschließende Ecke köpfte dieses Mal Bader, doch auch hier war der Heilbronner Keeper Endstation. Eine Rottenburger Führung wäre nun verdient gewesen.
In der 56. Minute eine Freistoß-Situation in ca. 25 Meter Entfernung. Hirschka, Oeschger und Leyhr diskutierten und standen um den Ball. Am Ende war es Hirschka der übernahm, doch wieder war Leidenberger Endstation. Nun kam nach ca. einer Stunde (62.) Julian Kiesecker, der sich nach seinem Urlaub nun auch endlich Verbandsligaspieler nennen darf, ins Spiel. Für ihn räumte Maxime Ackermann den Platz, der für viele FC-Fans sein bestes Spiel im FCR-Trikot machte.
Nun plätscherte das Spiel wieder vor sich hin – ohne Höhepunkte. Ein Mittelfeldgeplänkel bei dem zu diesem Zeitpunkt beide Mannschaften ein 0:0 unterschreiben würden. Doch nach einem Drehschuss von Aaron Leyhr (70.) zwischendurch und weiteren zehn Minuten Langeweile, passierte es dann doch. Kiesecker schickte aus der eigenen Hälfte Bader auf dem linken Flügel, der sah den mitlaufenden Manuel Weber auf der anderen Seite, passte rüber auf den 2. Pfosten und Weber nahm die Kugel direkt im 5er, chippte irgendwie das runde Ding in der 77. Minute über den Keeper zur verdienten 1:0-Führung für den FCR ins Tor. Wow, das Stadion rastete nun wirklich komplett aus, die Spieler im Jubeltaumel. Herrlich.
In der 80. Minute dann ein besonderer Moment im Hohenbergstadion. Mutschler brachte nun in der 80. Minute mit Leon Villino die jüngste Errungenschaft bzw. Neuzugang ins Spiel. Das 18-jährige Toptalent Leon Villino kam von der U19 des SSV Reutlingen und spielte in der letzten Saison noch in der DFB-Nachwuchsliga, also A-Junioren-Bundesliga. Schon der erste Ballkontakt von Villino begeisterte die Zuschauer. „Wir haben weiter Qualität dazugewonnen“, so einige Meinungen auf den Rängen. Doch lassen wir dem jungen Burschen erstmal ankommen und geben ihm die Zeit, die er wie es aussieht nicht braucht.
Kaum zwei Minuten im Spiel hatte Villino auch schon seinen ersten Torabschluss, doch auch er machte Bekanntschaft mit dem Heilbronner Keeper. Leyhr probierte es auch nochmal mit einem Torschuss, doch dieses Mal am Tor vorbei. Mit Luca Alfonzo (85.) und Anton Jansen (90.) warf Mutschler nochmal zwei Stürmer ins Geschehen. Für die beiden mussten Torschütze Weber und Mittelfeldmotor Moritz Rohrer das Feld räumen. Auch die beiden waren ungemein viel unterwegs.
Was vorallem in der zweiten Hälfte stark auffiel war, daß die Rottenburger Defensive um René Hirschka sehr gut funktionierte, denn Heilbronn stand nun ein ums andere Mal im Abseits. Die letzten sieben Minuten gehörten nun dem VfR Heilbronn, die nach dem 0:1 alles nach vorne warfen, der FCR war nun hinten wie festgetackert. So kamen die Heilbronner noch zu zwei guten Chancen um den Ausgleich zu machen. In der 90.+4 Minute konnte Julian Häfner einen Heilbronner Torschuss sehr gut klären. In der 90.+5 Minute kam es nochmal zu einem Power Play für Heilbronn, doch Raphael Langer konnte für den FCR in letzter Not klären (90.+6). So blieb es beim 1:0 für den FCR.
Fazit
Am Ende war es ein verdienter Sieg für den FC Rottenburg, doch auch mit einem Unentschieden hätte man gut leben können. Bei Heilbronn vermisste man die Emotionalität und die fehlende Leistungsbereitschaft. Man hatte das Gefühl, daß beim VfR elf Einzelkämpfer auf dem Platz standen und keine Mannschaft. Der Unterschied zwischen dem VfR Heilbronn und dem FC Rottenburg war demnach: „Rottenburg war eine Mannschaft und Heilbronn war keine Mannschaft.“ So die einhellige Meinung der Rottenburger aber auch Heilbronner Fans, mit denen wir vom FCR nach dem Spiel noch in einen sehr angenehmen Austausch gingen. Eines muss man zugeben – die Heilbronner Fans waren bislang in den letzten Jahren die Fairsten im Hohenbergstadion. Wir freuen uns jetzt schon im März 2026 im mit 17.000 Zuschauer fassenden Heilbronner Frankenstadion spielen zu dürfen – wenn es die Wetterbedingungen zulassen. Auf jeden Fall war der FCR einer der Gewinner des 5. Spieltages, da er in der Tabelle um vier Plätze nach oben kletterte.
„Wir freuen uns sehr über den ersten Heimsieg in der Verbandsliga! Das ist eine tolle Momentaufnahme. Trotzdem gilt unser Fokus bereits ab heute den Spielen am Mittwoch beim FC Esslingen und Samstag gegen die TSG Tübingen, um auch dort wichtige Punkte zu holen. Das Spiel war von einer zähen und chancenarmen Phase geprägt, wobei sich das Geschehen größtenteils im Mittelfeld abspielte. Ich denke, es tut uns gut, gegen ambitionierte Mannschaften anzutreten, denn so können wir befreiter aufspielen und den Druck von uns nehmen. Besonders hervorheben möchte ich die geschlossene Defensivleistung unseres Teams sowie das konsequente Abseits-Spiel rund um Hirschka“, so ein sehr zufriedener FCR-Coach Marc Mutschler.
Heilbronns Trainer Markus Lang fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Keiner hat sich aufgebäumt – diese Niederlage tut weh.“
Niklas Noll hängt vorerst Kickstiefel an den Nagel
Torwarttalent Niklas Noll hat uns mitgeteilt, dass er mit seinen jungen 21 Jahren mit dem Fußball spielen vorerst aufhört. Er war seit seinem Wechsel von der TSG Tübingen zu uns im Sommer 2024 ständig verletzt und hatte auch davor schon mit Verletzungen zu kämpfen. Nach mehreren versuchten Comebacks und Rückschlägen hat er sich dazu entschieden nun aufzuhören.
Pressestimmen
Erfolg der Arbeiter
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„Wir haben keine Mannschaft“
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Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev, René Hirschka, Leon Oeschger (C), Nick Heberle, Moritz Rohrer (85. Alfonzo), Manuel Weber (80. Villino), Daniel Angerer (53. Bader), Aaron Leyhr (90. Jansen), Maxime Ackermann (62. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Anton Jansen, Maximilian Biesinger, Jakob Bader, Julian M. Kiesecker, Leon Villino, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Manuel Weber (77.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Dr. John Köber (ABV Stuttgart, Schiedsrichtergruppe Stuttgart)
Schiedsrichter-Assistenten:
Stephan Nerlich (TSV Heumaden)
Matti Kastendeich (FSV Waldebene Stuttgart Ost)
Gelbe Karten: 4/3
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse:
Das Trommeln des Heilbronner Fanclubs „Phönix Heilbronn“ wurde nach ca. einer Viertelstunde untersagt. Anwohner haben sich beschwert, da laut eines Gerichtsbeschlusses das Trommeln im Stadion untersagt ist. Leider – doch hier waren dem FCR die Hände gebunden. Schade, Schade, daß ein Mensch die Freude und Stimmung so vieler Menschen nimmt.
Zuschauer: ca. 250
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es bereits weiter am kommenden Mittwoch, den 10.09. mit dem 6. Spieltag und einem Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FC Esslingen. Spielbeginn im Sportpark Weil in Esslingen ist abends um 19:30 Uhr.
Das nächste Heimspiel ist bereits am kommenden Samstag, den 13.09. mit dem Derby gegen die TSG Tübingen. Spielbeginn im Hohenbergstadion ist wieder um 15:30 Uhr. Wir hoffen auf ein volles Stadion und lautstarke Unterstützung unserer Fans.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 3. Spieltag
Datum: Freitag, 22.08.2025 | 19 Uhr
Spielort: Max-Graser-Stadion Fellbach (Rasenplatz, Kapazität: 4500)
Historischer Sieg und die ersten Verbandsligapunkte
Was für ein Spieltag und was für ein Abend für den FC Rottenburg. Die Mutschler-Elf schaffte es nach dem holprigen Saison-Auftakt mit zwei Niederlagen und dem Aus im WFV-Pokal nun im vorgezogenen Verbandsligaspiel des 3. Spieltags am Freitagabend die große Sensation und besiegte den großen Favoriten und Absteiger aus der Oberliga SV Fellbach mit 4:2 (2:1) durch Tore von Lukas Behr, 2x Leon Oeschger und Nick Heberle. Vor ca. 200 Zuschauern im sehr schönen Max-Graser-Stadion auf der imposanten Sportanlage auf dem Kappelberg in Stuttgart-Fellbach gelang dem FCR ein eindrucksvoller aber auch völlig verdienter Achtungserfolg.
Fellbach- eine Stadt mit 47.123 Einwohnern im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg liegt an der nordöstlichen Stadtgrenze Stuttgarts – war die erste längere Verbandsliga-Reise wert. Denn beim Auswärtserfolg am Freitagabend im Max-Graser-Stadion – der Name des Stadions erinnert an den früheren Oberbürgermeister und langjährigen Vorsitzenden des SV Fellbach Max Graser – schrieb der FCR erneut Geschichte und fügte ein weiteres Kapitel in seiner zuletzt außergewöhnlichen Erfolgshistorie hinzu. Dem FCR gelang in Fellbach nicht nur der erste Saisonsieg – nein – sondern auch und das ist viel bedeutsamer und historischer, der erste Verbandsligasieg überhaupt in der 79-jährigen Vereinsgeschichte. Er war somit wie es das Schwäbische Tagblatt richtig titelte – „ein Sieg für die Vereins-Annalen“.
Nach der deutlichen aber viel zu hohen Heimniederlage des FCR am 2. Spieltag gegen den TSV Weilimdorf und dem 5:2-Sieg der Fellbacher am 1. Spieltag gegen den gleichen Gegner aber beim TSV Weilimdorf, war die Ausgangslage eigentlich klar. Für Fellbach sollte es in ihrem ersten Heimspiel nach dem Abstieg aus der Oberliga eine Pflichtaufgabe werden, den Aufsteiger aus der Landesliga zu schlagen und fest verplante 3 Punkte auf dem Kappelberg zu halten, denn außerdem trennten in der letzten Saison beide Mannschaften noch ganze zwei Ligen. Nun schlug der Aufsteiger den Absteiger völlig unerwartet und landet einen Überraschungssieg, der von den Kickern des FCR ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde, nachdem die zahlreichen treuesten Rottenburger Fans die lange aber angenehme Heimreise antraten. Nach der ca. 1 ½-stündigen Hinfahrt durch den Berufsverkehr durch die Stuttgarter Vororte hatte man zwei Stunden zuvor wahrlich keine Freude. Doch die Ankunft auf dem Sportgelände in Fellbach entschädigte die Tortur der Fahrt, denn es erwartete den Rottenburgern eine tolle Atmosphäre mit freundlichen Gastgebern und einem tollen Stadion. FCR-Trainer Marc Mutschler reiste extra aus seinem Urlaub mit Familie vom Bodensee nach Fellbach an. Respekt.
Frühe Führung setzte Kräfte frei
Nachdem die Mannschaften aus den Tiefen der Katakomben auf das Spielfeld liefen, der Stadionsprecher mit seiner angenehmen Stimme Lust auf mehr machte und das tolle Wetter sein übriges gab, konnten alle, Fotografen, Presse und Zuschauer es kaum erwarten bis Schiedsrichter Felix Günter aus der Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg das Spiel anpfiff. Erstmals trat der FCR gegen einen ehemaligen Oberligisten in einem Punktspiel an.
Dann war es soweit und der FCR legte von Beginn an mit Tempo los und übernahm auch die Spielkontrolle, ein unerwarteter Beginn der Roten, äh Anthraziten, denn der FCR lief erstmals in seinen neuen Auswärtstrikots auf, da der Gastgeber mit weißen Trikots und roten Hosen spielte.
So hatte der FCR gleich in der 1. Minute seine ersten Chance durch einen Kopfball von René Hirschka. Der FC blieb auch danach die spielbestimmende Mannschaft, Fellbach spekulierte schon früh nur auf Konter über ihre beiden auch schnellen und ehemaligen Regionalligaspieler Rafael Terpsiadis und Sirin Emre Durmus.
Folgerichtig dem Spielverlauf angemessen, ging der FCR durch Lukas Behr mit 1:0 in Führung. Ein Freistoß von Stanislav Votentsev aus dem rechten Mittelfeld kurz hinter der Mittellinie kam hoch in die Box, dort kam es zu einem Gestochere zwischen Hirschka, Heberle und einigen Fellbacher Spielern. Der Ball fiel schließlich Behr so vor die Füße, daß er ihn kurz zurecht legte, zum Torschuss ansetzte und die Kugel unter die Latte knallte. 1:0 für den FCR in der 11. Minute und die war nicht unverdient.
Wie ein alter Hase konnte Bastian Narr in der 12. Minute den ersten richtigen Angriff der Fellbacher, so richtig abgeklärt, vor FCR-Keeper Julian Häfner sicher klären. Wow, was für eine starke Abwehraktion des 23-jährigen Allrounders. Eine Minute später war es erneut Hirschka, der per Kopf scheitert. Doch durch das intensive Spiel nach vorne, wurde auch die Defensive immer öfter vernachlässigt, so kam der SVF in der 19. Minute zum 1:1-Ausgleich. Ein langer Ball in die Spitze auf Terpsiadis, der den Ball im Lauf mitnahm, in die Mitte zog und Langer so den Laufweg versperrte und Häfner keine Chance ließ. Fellbach war wieder im Spiel.
In der 22. Minute war es wieder Fellbach, die sich nun ein wenig gefangen haben und gleich eine Chance nachlegten. Nach einer Flanke auf den 2. Pfosten köpfte Fellbach am Tor vorbei. Es folgten nun wieder 10 Minuten die der FCR bestimmte, so kam Behr zu einer Riesenchance zur erneuten Führung, doch bei SVF-Keeper Alexander Lang war Endstation.
In der 30. Minute dann eine Riesenchance für den FCR. Ein gefährlich getretener Freistoß von Kapitän Leon Oeschger, der nach der 5-Spiele-Sperre erstmals wieder im Kader stand, dabei Dreh- und Angelpunkt im Spiel des FCR war, kam direkt aufs Tor. Keeper Lang konnte klären, aber nicht gut genug, denn der Ball landete bei Votentsev der aus gut 25 Meter den Nachschuss übers Tor donnerte (30.).
Schade, sehr gute Möglichkeit zur Führung, die dann aber in der 25. Minute folgte. Elfmeter für den FCR. Plötzlich lagen mit Eberle und Oeschger zwei Spieler des FC am Boden. Der Schiri zögert nicht lange und zeigte sofort auf den Punkt, was das neue Trainerteam des SV Fellbach endzürnte und sich beschwerten, ohne Erfolg. Oeschger bekam von hinten einen Schubser, so daß er zu Fall kam. Beim Fallen nahm er noch Eberle mit zu Boden. Der fällige Strafstoß (35.) verwandelte Oeschger sehr souverän indem er den Keeper ausschaute und ihn ins falsche Eck schickte. 1:2 für den FCR. Ja mei, es lief verdammt gut für die Mutschler-Truppe.
In der 36. Minute erzielte Fellbach per Kopf einen Treffer, doch die Fahne ging hoch – Abseits. Nun folgte für den FCR eine starke Schlussphase in der ersten Hälfte mit weiteren guten Chance. In der 44. Minute kam Behr per Kopfball zu einer Riesenchance, doch der Keeper parierte mit einem tollen Reflex und lenkte die Kugel über die Latte. Nach dieser Ecke kam erneut Behr an den Ball. Sein Schuss ging am Tor vorbei. Nach zwei Minuten Nachspielzeit und einem souveränen Auftritt des FCR ging es dann in die Pause.
Oeschger krönt seine Leistung mit seinem zweiten Treffer
Der FCR kam gut aus der Pausenkabine und setze an der Leistung der ersten Halbzeit an. So machten die Roten sogar das 3:1. Ein genialer Steckpass von Lukas Behr auf dem linken Flügel erreicht Oeschger, der sich von seinem Gegenspieler weggestohlen hat im Lauf, der machte ein paar Meter und schlenzt mit rechts aus gut 10 Meter und einer Selbstverständlichkeit die Kugel am Keeper vorbei ins Tor zur 3:1-Führung (49.). Die Fellbacher, die sich sicherlich in der Pause einiges vorgenommen hatten, kam weiterhin nicht viel. Ein Freistoß aus zentraler Position (55.) und ca. 20 Meter Entfernung war aber zu wenig, denn der Ball landete in der Mauer.
So bestrafte der FCR die Fellbacher erneut und erhöhte auf 4:1. In der 59. Minute brachte Schienenspieler Aaron Leyhr einen Freistoß von der linken Seitenauslinie im Halbfeld hoch in die Box, Nick Heberle stieg an der 5-Meter-Linie hoch und nickte die Kugel vom rechten Innenpfosten ins Tor zur 4:1-Führung. Es lief und es hätte höher stehen können.
In der 60. Minute dann eine brenzlige Situation im FC-Strafraum. Nach einem geilen Angriff der Gastgeber kam es in der Box zu leidenschaftlichen und intensiven Abwehrsituationen der FC-Abwehr, die man letztlich erfolgreich abschloss. Die Abwehr stand und vorne war der FCR heute effektiv.
In der 62. Minute hatte Behr eine weitere Riesenchane, als Eberle über rechts überragend vorbereitet, die Kugel in die Mitte bringt. Leider kam die Fellbacher Abwehr knapp vor Behr zu Klärung. Eberle wollte in der 64. Minute den Gästekeeper übertölpeln, indem er aus fast 40 Meter den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart überlupfen wollte, der Ball aber kullert am Tor vorbei. Schade, ein Versuch war´s wert.
Nun war Zeit für die ersten Wechsel. Jakob Bader kam für den überragenden Bastian Narr ins Spiel (66.). Für Narr war es zweifelsohne eines seiner besten Spiele im FC-Trikot, dementsprechend ausgepumpt war er. In diese Phase, der FC war kurz orientierungslos, erzielte Fellbach den 2:4-Anschlusstreffer (70.). Zu weit aufgerückte Rottenburger waren der Grund. Es war kurz Unordnung im Rottenburger Spiel. Dies nutzten die Fellbacher aus. Eine Flanke von rechts auf den 2. Pfosten wurde zurück ins Zentrum geköpft, dort stand völlig frei der kurz zuvor eingewechselte Filip Stanic, der den Ball aus der Luft nahm und abstaubte. Kurze Verwirrung beim FCR, es war nun auch die Phase indem die Fellbacher stärker wurden und dem 3:4 nahe waren.
FCR-Coach Marc Mutschler erkannte dies und wechselte unmittelbar danach mit Oleh Stepanenko für Eberle einen frischen und schnellen Stürmer ein. Alleine Stepanenko hätte in der Schlussphase das Spiel endgültig entscheiden können. Er spielte engagiert und hatte die ein oder andere Möglichkeit den Sack zuzumachen.
Wie in der 71. Minute, als er aus sehr spitzen Winkel knapp am 2. Pfosten vorbeischoss oder in der 76. Minute als er mit einem weiteren strammen Torschuss nur knapp scheiterte. Keine drei Minuten später war es erneut Stepanenko, der mit einem Hammerschuss abermals nur knapp das Tor verfehlte. Eine starke Phase des FCR, vorallem durch Stepanenko.
Maxime Ackermann kam dann in der 84. Minute für Lukas Behr ins Spiel. Übrigens wurden alle unsere Spieler von den Rottenburger Fans mit frenetischen Beifall verabschiedet. Ja, die gut 20 mitgereisten Rottenburger Fans machten mehr Lärm als die restlichen 180 Fellbacher. Klasse!
Es war die 90. Minute angebrochen als Manuel Weber, der zuletzt mit einer Fingerverletzung passen musste, für Kapitän Leon Oeschger kam. Er bekam für seinen überragenden Auftritt einen Sonderapplaus seiner Fans. In der ersten Minute der Nachspielzeit hatte Ackermann seinen Auftritt, indem er drei Fellbacher foppte, sich den Ball auf den linken Fuß legte, aber leider dann am Keeper scheiterte. Wow, was für eine starke Aktion vom Maxime. Nach vier Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Günter vom TuS Freiberg unter Flutlicht das klasse Spiel.
Fazit
Es war ein total verdienter Sieg des FCR, der durchaus auch hätte höher ausfallen können. Das Kurzpassspiel der Fellbacher auf dem holprigen und tiefen Geläuf wurde ihnen zum Verhängnis. Der FCR durchschaute das und zelebrierte sein erfolgreiches Pressing-Spiel und lief den Gegner früh an, ließ dem Gegner auch kaum Luft zu atmen. Jetzt sollte der FCR genau diese Spielweise auch künftig anwenden, wenn es der Gegner zulassen sollte. Doch Trainerfuchs Mutschler und sein Co-Stratege Hirschka werden sich zum nächsten Gegner, dem VfR Heilbronn, ein großer Name im deutschen Fußball, genau studieren und vorbereiten. Der FCR wird dann seinem vierten Neuzugang Leon Villino von der U19 des SSV Reutlingen vorstellen. Wir freuen uns auf dieses Nachwuchstalent. Nun hat man zwei Wochen Pause, denn am kommenden Wochenende (4. Spieltag) hat der FCR spielfrei und genügend Zeit sich auf die Heilbronner vorzubereiten, die sich als Ziel die Vision 2031 setzte: Etablierung in der Verbandsliga, langfristiges Ziel: Regionalliga. Das heißt: „Wir wachsen Schritt für Schritt – mit Substanz, Herz und Verantwortung“, so die Zielrichtung der Heilbronner. Es gibt einiges zu tun für unser Trainerteam.
Pressestimmen
Sieg für die Vereins-Annalen
Artikel lesen | Vincent Meissner am 23.08.2025 | Schwäbisches Tagblatt
Das andere Gesicht
Artikel lesen | Susanne Degel am 23.08.2025 | Stuttgarter Zeitung
Rottenburger Ausrufezeichen
4:2-Sieg gegen Oberliga-Absteiger. Aufsteiger FC Rottenburg hat in der Fußball-Verbandsliga zum Auftakt des dritten Spieltags ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Beim Oberliga-Absteiger SV Fellbach hat das Team von Trainer Marc Mutschler nach zwei Niederlagen zum Auftakt verdient mit 4:2 (2:1) gewonnen. Matchwinner hierbei: Leon Oeschger, der nach einer Sperre zurückge-kehrt ist. Mit zwei Toren und einer Vorlage war der 29-Jährige der entscheidende Mann. »Es war ein perfektes Comeback. Er hat tolle Standards geschlagen, sich super zurechtgefunden«, lobte Mutschler. Ebenfalls spielentscheidend: Das hohe aggressive Rottenburger Pressing verhinderte Fellbachs Kurzpassspiel. Den ersten Sieg feierten die Rottenburger standesgemäß in der Stuttgarter Innenstadt. »Das haben sich meine Jungs verdient. Ich bin stolz auf jeden Einzelnen.«
Artikel lesen | 25.08.2025 | Reutlinger General-Anzeiger
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev, René Hirschka, Aaron Leyhr, Lennis Eberle (70. Stepanenko), Lukas Behr (84. Ackermann), Leon Oeschger (C) (90.+1 Weber), Nick Heberle, Moritz Rohrer, Bastian Narr (66. Bader)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Maxime Ackermann, Jakob Bader, Manuel Weber, Oleh Stepanenko
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
0:1 Lukas Behr (11.)
1:1 Rafael Terpsiadis (19.)
1:2 Leon Oeschger (35., Strafstoß)
1:3 Leon Oeschger (49.)
1:4 Nick Heberle (59.)
2:4 Filip Stanic (70.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Felix Günter (Tus Freiberg, Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg)
Schiedsrichter-Assistenten:
Daniel Weiss (FSV Waldebene Stuttgart Ost)
Valerio Cauteruccio (Spfr Neckarwestheim)
Gelbe Karten: 3/3
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 200
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Wochenende (4. Spieltag, 30.08.2025) hat der FC Rottenburg spielfrei. Weiter geht es am Samstag, den 06.09. mit einem Heimspiel gegen den ehemaligen Zweitligisten VfR Heilbronn. Spielbeginn im Hohenbergstadion in Rottenburg ist um 15:30 Uhr.
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