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Mutschler-Elf ist ohne Chance bei der 0:1-Niederlage beim TSV Oberensingen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 26. Spieltag
Datum: Samstag, 11.04.2026 | 14 Uhr
Spielort: Hauptplatz Sportanlage Plätschwiesen Oberensingen (Rasenplatz)


Effektive Schadensbegrenzung im Abstiegskampf

Am vergangenen Samstag trat die Mannschaft um Trainer Mutschler beim Tabellendritten TSV Oberensingen an und bewies im intensiven Kampf gegen den Abstieg große Geschlossenheit. Trotz fast sommerlicher Temperaturen und ein schwer bespielbarer Rasen auf dem Hauptplatz der Sportanlage Plätschwiesen, gelang es dem FCR, einem Debakel vorzubeugen und sich in einem hart umkämpften Spiel mit einer knappen 0:1 (0:1)-Niederlage zu behaupten. Das einzige Tor des Spiels fiel in der 27. Minute: Patrick Werner, der Toptorjäger der Oberensinger, erzielte mit einem sehenswerten Direktabnahme-Treffer die Führung für die Gastgeber. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen des Favoriten zeigte der FCR eine beeindruckende Defensivleistung und hielt den Rückstand über die gesamte Spieldauer konsequent in Grenzen. Der Ausgang dieses Matches hat jedoch Auswirkungen auf die Tabellenplatzierung des FCR. Durch den Sieg von Ehingen gegen Calcio rutschte die Mannschaft wieder auf den ersten Abstiegsplatz zurück und belegt nun mit 26 Punkten Rang 13. Diese Situation fordert von der Mannschaft im kommenden Spiel eine deutliche Reaktion. Am kommenden Samstag empfängt der FCR den Tabellensiebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, bei dem es gilt, dringend wieder drei Punkte einzufahren. Im Hinspiel unterlag der FCR trotz einer spektakulären und torreichen Partie unter teils irregulären Platzverhältnissen knapp mit 3:4. Nun bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung – die Mannschaft ist gewarnt und hoch motiviert, wieder erfolgreich zu punkten.
Der TSV Oberensingen stellte bisher zweifellos eine der stärksten Herausforderungen für den FCR dar. Deshalb gebührt den Nürtingern uneingeschränkte Anerkennung für ihre herausragende Leistung, die man mit Respekt akzeptieren muss. Trotz der spielerischen Dominanz der Gastgeber präsentierte sich das Team von Trainer Marc Mutschler defensiv äußerst robust. Mit leidenschaftlichem Einsatz, einem in Topform agierenden Torhüter Julian Häfner und viel Kampfgeist gelang es den Nürtingern, am Ende trotz mangelnden Glücks doch einen drohenden Lucky Punch zu verhindern. Dieses Aufeinandertreffen war ein klassischer David-gegen-Goliath-Kampf, bei dem der Außenseiter – in diesem Fall der FCR – vor allem Schadensbegrenzung betreiben konnte.
Als Aufsteiger hatten die Rottenburger gegen den favorisierten und etablierten TSV Oberensingen kaum Chancen. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle und setzten den Gegner durch ihr Powerplay massiv unter Druck. Dennoch blieb eine wirklich zwingende Torchance bis auf eine Gelegenheit in der zweiten Spielminute aus. Erst als Patrick Werner das erlösende 1:0 erzielte, schien der Knoten zu platzen. Doch trotz weiterer Bemühungen scheiterte der TSV häufig an der starken Defensivarbeit des FCR, der sich kämpferisch hervorragend präsentierte. Hätte der TSV zur Halbzeitführung mit drei oder vier Treffern geführt, wäre dies durchaus verdient gewesen – doch Abwehrchef René Hirschka und seine Mannschaft warfen alles in die Waagschale und ließen keine weiteren Gegentore zu.
Für den FCR stellt dieses Spiel eine wertvolle Standortbestimmung dar, um gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Um gegen einen Favoriten zu bestehen, müssen Außenseiter oft über sich hinauswachsen und darauf hoffen, dass der Gegner nicht seinen besten Tag erwischt. Erschwerend kam hinzu, dass die beiden Kapitäne Leon Oeschger und Lukas Behr direkt von einem Junggesellenabend aus Düsseldorf kurzfristig anreisten und ins Spiel kamen und daher nicht in voller körperlicher Verfassung waren. Dennoch zeigten sie vollen Einsatz für die Mannschaft. Die Passivität im Spiel der Rottenburger rührte daher, dass Oberensingen durch geschicktes Pressing und hohe Intensität gar nicht erst zuließ, dass der FCR ins Spiel fand. Ballverluste waren die Folge von fehlender Aggressivität und Konzentrationsmängeln.
„Wir konnten läuferisch und spielerisch nicht an unsere Leistungen gegen Esslingen und Dorfmerkingen anknüpfen“, fasste eine Stimme aus der Mannschaft die Eindrücke aus dem Team zusammen. „Wir müssen immer noch schauen wo wir herkommen. Wir spielten mit dem fast gleichen Team vor 2 Jahren noch Bezirksliga“, so FCR-Coach Mutschler in der nach Spielende durchgeführten Pressekonferenz. Obwohl man sich nach einer klaren Niederlage nicht übermäßig beschweren sollte, spielte auch der Schiedsrichter eine nicht unerhebliche Rolle im Spielverlauf. Ein klarer Platzverweis eines Oberensingers für einen Ellenbogencheck ins Gesicht gegen Stanislav Votentsev wurde nicht ausgesprochen. Zudem wurden mehrere harte Fouls des TSV unbeachtet gelassen. In der letzten offiziellen Spielminute wurde Nick Heberle im Strafraum deutlich gefoult, doch der fällige Strafstoß blieb aus. Dieser Elfmeter hätte die Chance zum Ausgleich bedeutet.
In der Gesamtbetrachtung lag die Niederlage jedoch nicht an der Schiedsrichterleistung, sondern an der überlegenen Performance eines bärenstarken TSV Oberensingen. Das Spiel verdeutlichte eindrucksvoll die Herausforderungen, denen sich ein Aufsteiger gegen etablierte Kräfte stellen muss. Der FCR zeigte trotzdem großen Kampfgeist und bewies, dass er auch gegen starke Gegner bestehen kann. Diese Erfahrung gilt es in den kommenden Partien als Ansporn zu nutzen, um sich weiterzuentwickeln und künftig noch erfolgreicher aufzutreten.


Erste Halbzeit: Oberensingen dominiert das Spiel
Die erste Halbzeit begann mit einer klaren Marschroute der Gastgeber aus Oberensingen: Den Gästen vom FCR sollte kein Raum zur Entfaltung gegeben werden. Dieser Plan ging beeindruckend auf, denn bereits in der 2. Minute erspielte sich der TSV seinen ersten Standard. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze auf der halblinken Seite führte zu einer brenzligen Situation, die FCR-Keeper Julian Häfner mit einer reaktionsschnellen Parade an die Latte lenken konnte. Diese frühe Aktion zeigte, dass die Defensive des FCR auf höchstem Niveau gefordert sein würde.
In den anschließenden Minuten präsentierte sich Oberensingen äußerst dominant und setzte den Gegner mit konsequentem Powerplay deutlich unter Druck. Die in Rot gekleideten Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, ließen die Kugel sicher durch ihre Reihen laufen und gewährten den Rottenburgern kaum Spielanteile – beste Voraussetzungen für ein Heimteam, das seine taktische Überlegenheit demonstrieren wollte.
Doch der FCR zeigte unmittelbar danach seine Offensivqualitäten. Bereits in der 5. Minute lauerte nach einem Einwurf in den Strafraum eine vielversprechende Gelegenheit: Nach mehreren Kopfballwechseln kam Lukas Behr an den Ball und zog direkt ab. Leider verfehlte sein Schuss knapp das Tor, wodurch eine mögliche Führung für den Gast ausblieb. Dieser Moment hatte Symbolcharakter: Chancen waren vorhanden, konnten aber nicht genutzt werden.
Danach übernahm Oberensingen wieder mehr und mehr die Kontrolle und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Die Gastgeber wirkten sehr sicher im Passspiel, agierten ruhig und zielstrebig, während der FCR meist nur zu gelegentlichen Befreiungsangriffen kam. Diese Versuche verpufften häufig aufgrund von Hektik oder ungenauen Zuspielen, sodass Oberensingen weiterhin dominant blieb.
In der 27. Minute fiel schließlich die verdiente Führung für den TSV Oberensingen. Obwohl sie bis dahin das Geschehen klar kontrolliert hatten, mangelte es aufgrund von kleinen Fehlern oder Unkonzentriertheiten noch an zwingenden Torchancen. Doch dann schlugen sie über die linke Seite zu: Eine präzise Flanke erreichte Kapitän Samuel Bosler am zweiten Pfosten, der die Kugel direkt mit dem rechten Fuß aus der Luft verwandelte – eine unhaltbare Aktion für den FCR-Keeper Häfner, der keine Abwehrchance hatte.
Dieses Tor öffnete die Tür für den Gastgeber noch weiter aufzudrehen. In der Folgephase erarbeiteten sich die Oberensinger gleich mehrere hochkarätige Chancen am Stück. So bewahrte Keeper Häfner sein Team in der 33. Minute mit einer starken Parade vor einem höheren Rückstand. Auch in der 35. Minute wurde ein klares Tor durch einen Stolperer eines Oberensingers verhindert, bevor Häfner beherzt eingriff.
Kurz vor der Pause gab es weitere gefährliche Situationen: In der 42. Minute feuerte ein Oberensinger Spieler freistehend den Ball übers Tor, ehe in der 43. Minute eine weitere Flanke von Häfner an die Latte gelenkt wurde und somit nur knapp das zweite Gegentor verhinderte. Dank der herausragenden Leistungen und Reflexe von Torhüter Häfner blieb es jedoch bei einer knappen, aber verdientermaßen führenden 1:0-Halbzeitführung für den TSV Oberensingen.
Der Unparteiische Fabian Baiz aus Wangen beendete nach einer Minute Nachspielzeit eine intensive und abwechslungsreiche erste Hälfte. Die Gäste aus Rottenburg stehen trotz Rückstand gut da, müssen jedoch im zweiten Durchgang effektiver in der Offensive auftreten, um zurück ins Spiel zu finden. Oberensingen hingegen wird versuchen, den deutlichen Heimvorteil weiter auszuspielen und die Führung auszubauen. Der zweite Durchgang verspricht spannende und umkämpfte Momente.


Zweite Halbzeit: Turbulente Phase mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen
Die zweite Halbzeit begann für den TSV Oberensingen vielversprechend, indem sie nahtlos an die starke Leistung aus der ersten Hälfte anknüpften. Bereits in den ersten zehn Minuten setzten sie den FC Rottenburg unter Druck und kamen zu zwei vielversprechenden Torabschlüssen. Um gegenzusteuern, reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler bereits früh mit einem Dreifachwechsel in der 54. Minute. Für Ali Hamdar, Maxime Ackermann und Julian Kiesecker kamen Lennis Eberle, Oleh Stepanenko sowie Stanislav Votentsev, der nach einem Trainingsrückstand aufgrund eines Urlaubs wieder ins Team zurückkehrte.
Neun Minuten darauf zog auch Oberensingen nach und brachte mit dem ehemaligen Profi Simon Brandstetter frischen Wind ins Spiel – unter anderem ersetzte er Torschütze Patrick Werner. Brandstetter hatte es dabei jedoch mit FCR-Abwehrchef René Hirschka zu tun, der sich über das gesamte Spiel hinweg als starker Rückhalt bewies.
Mit Beginn der letzten halben Stunde zeigte sich der FCR deutlich kämpferischer und entwickelte verstärkt Offensivaktionen, die auf den Ausgleich hoffnungsvoll machten. Chancen durch Behr (59.) und Eberle (62.) wurden jedoch vom exzellent aufgelegten Oberensinger Torwart Marcel Schleicher vereitelt. Kurz darauf konterte Oberensingen prompt nach einer Ecke, bei der ein Kopfball am zweiten Pfosten gerade noch abgewehrt wurde (64.).
Im weiteren Verlauf reagierte Mutschler erneut auf die sich zuspitzende Situation und brachte in der 76. Minute Maximilian Biesinger für Kapitän Leon Oeschger, der eine wohlverdiente Pause benötigte, sowie Loris Zettel für den rotgefährdeten Moritz Rohrer. Diese Wechsel sollten Frische und neue Impulse in die Reihen des FCR bringen.
In den letzten zehn Spielminuten erhöhte der FCR den Druck spürbar und zeigte großen Einsatz in der Defensive, was den Gastgeber sichtlich verärgerte. Leider kam es in dieser turbulenten Phase zu unschönen Situationen, geprägt von harten Fouls seitens Oberensingen, die vom Schiedsrichter jedoch nicht konsequent geahndet wurden. Besonders auffällig war ein Ellenbogencheck eines Oberensingers gegen Votentsev, der klar eine Rote Karte gerechtfertigt hätte – doch es folgte weder der Pfiff noch ein Freistoß für den FCR. Diese Entscheidung sorgte für erhebliche Unverständnis auf Seiten der Rottenburger.
Weitere grobe Fouls trafen zudem Heberle und erneut Votentsev, ohne dass der Unparteiische einschritt. Höhepunkt der umstrittenen Entscheidungen war ein klares Foul an Heberle in der letzten Spielminute im Strafraum, bei dem er von hinten in die Hacken getreten wurde. Auch hier blieb der fällige Elfmeterpfiff aus. Nach vier Minuten Nachspielzeit beendete der Referee das Spiel.
Trotz der deutlichen Überlegenheit und spielerischen Dominanz des TSV Oberensingen gestaltete sich die Schlussphase äußerst kontrovers. Der FCR wurde vor allem gegen Ende des Spiels deutlich benachteiligt und kann sich durchaus ungerecht behandelt fühlen. Diese strittigen Entscheidungen verhinderten nach Auffassung vieler Beobachter einen möglichen Ausgleich für den FCR.
Nichtsdestotrotz gebührt dem TSV Oberensingen Anerkennung für eine insgesamt herausragende und dominante Leistung. Das Oberensinger belegt Team weiterhin den dritten Tabellenplatz hinter den Topvereinen Young Boys und Holzhausen – eine bemerkenswerte Position, die für die weiterhin beeindruckende Saison spricht.
Der FC Rottenburg wird trotz der widrigen Umstände den Kampfgeist nicht verlieren und mit voller Motivation in die kommenden Partien gehen. Das Spiel zeigte eindrucksvoll, wie wichtig nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Fairness und eine klare Schiedsrichterleitung im Fußball sind. 
Fazit
Als Fazit gilt ganz klar, es war ein klar verdienter Sieg des TSV Oberensingen. Dem FCR als Aufsteiger gelang in den letzten Minuten dennoch fast noch ein Lucky Punch nach einem aufopferungsvollen Abstiegskampf. Solche Szenen am Schluss zeigen, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute Leidenschaft zeigen und oft noch für ihre Bemühungen belohnt werden. Das zeichnet aktuell unsere Mannschaft aus, daß man bis zum Schluss alles gibt. Deshalb reicht nach zahlreich vergebener guter Chancen ein 1:0 für Oberensingen für drei Punkte, wird aber oft als „glanzlos“ empfunden, während man bei einem 5:0 oder 6:0 ein Ausrufezeichen hätte Richtung Holzhausen setzen können. Am Ende war der FCR nach diesem Spielverlauf mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden und kann froh sein keine Klatsche wie Waiblingen kassiert zu haben. Das spricht für ein funktionierendes Kollektiv. Am kommenden Samstag soll dann wieder eine Reaktion kommen, denn gegen Hofherrnweiler-Unterrombach haben die Kicker um Kapitän Leon Oeschger noch eine Rechnung offen.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Manchmal gilt es, ein Ergebnis einfach anzunehmen und schnell abzuhaken. Bereits nach 30 Minuten hätten wir mit drei Toren im Rückstand liegen können. Auf dem Spielfeld hatten wir erhebliche Schwierigkeiten, und jeder erkämpfte Ball ging unmittelbar wieder verloren. Bis zum Schluss blieb die Partie spannend, und mit etwas Glück gelingt uns der Ausgleich. Das äußerst starke Team aus Oberensingen hat meiner Mannschaft und mir jedoch klar unsere Grenzen aufgezeigt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
René Hirschka, Co-Spielertrainer FC Rottenburg
Im heutigen Spielverlauf müssen wir leider eingestehen, dass unser Matchplan nicht wie geplant aufgegangen ist. Das 0:1-Ergebnis erscheint uns trotz allem als glückliches Resultat, da der Gegner zahlreiche gute Chancen ungenutzt ließ, die durchaus zu einem höheren Rückstand hätten führen können. Diese verpassten Möglichkeiten gaben uns zwar noch die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgleichstreffer, jedoch erschwerten die hohen Temperaturen sowie der anstrengende, qualitativ schlechte Rasen die Mobilisierung zusätzlicher Kräfte erheblich.
Darüber hinaus blieben unsere Standardsituationen an diesem Tag weitgehend ungefährlich und konnten somit keine echte Gefahr für den Gegner darstellen. Die Mannschaft aus Oberensingen zeigte sich in allen Spielsituationen gut eingestellt, reagierte stets angemessen und verfolgte einen klaren Plan, der – wie man eingestehen muss – heute besser umgesetzt wurde als unserer. Es gilt daher, diese Niederlage sachlich anzunehmen und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.
Dies bedeutet jedoch keineswegs Resignation. Vielmehr sollten wir dieses Ergebnis als Ansporn verstehen, bei den kommenden Begegnungen weiterhin mutig und engagiert aufzutreten. Mit dem richtigen Fokus und Einsatz ist es durchaus möglich, gegen künftige Gegner wertvolle Punkte zu erzielen. Unser Ziel muss es sein, die Lehren aus der heutigen Partie zu ziehen, um die Spielweise zu optimieren und taktisch besser auf die jeweiligen Herausforderungen einzugehen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Oberensingen heute mit einem durchdachteren Spielkonzept und einer präziseren Umsetzung den Erfolg für sich verbuchen konnte. Für uns gilt es nun, die Offenbarungen aus diesem Spiel konstruktiv zu nutzen, um gestärkt in die nächsten Aufgaben zu gehen. Der Wettbewerb bietet noch zahlreiche Chancen, sich zu beweisen, und mit einer konsequenten Leistungssteigerung ist es möglich, auf hohem Niveau zu bestehen.


Pressestimmen

Lukas Behr: Vom Vorbereiter zum Torjäger
Artikel lesen | Pascal Schäfer am 10.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
FC Rottenburg ohne Chance
Artikel lesen | Vincent Meissner am 13.04.2026 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg verliert
13.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Nach drei Siegen aus den ersten fünf Spielen seit der Winterpause war für den Verbandsliga-Aufsteiger FC Rottenburg beim TSV Oberensingen nichts zu holen. Das Team von Trainer Marc Mutschler schlug sich beim Tabellendritten aber achtbar und unterlag nur 0:1. Oberensingens Goalgetter Patrick Werner erzielte mit seinem 15. Saisontreffer das Tor des Tages (27.). (ott)

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Aaron Leyhr, Lukas Behr, Leon Oeschger (C) (76. Biesinger), Ali Hamdar (54. Stepanenko), Nick Heberle, Maxime Ackermann (54. Eberle), Moritz Rohrer (76. Zettel), Manuel Weber, Julian M. Kiesecker (54. Votentsev)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Stanislav Votentsev, Dario Bedic, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Daniel Angerer, Oleh Stepanenko
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Patrick Werner (27.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Fabian Baiz (FC Wangen, Schiedsrichtergruppe Wangen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Roman Braukmann (SC Unterzeil-Reichenhofen)
Felix Braun (SG Kisslegg)
Gelbe Karten: 2/4
Besondere Vorkommnisse: 
keine
Zuschauer: ca. 170

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 27. Spieltag am Samstag, den 18.04.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellen-Siebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15:30 Uhr. Das Hinspiel verlor der FC Rottenburg bei irregulären Platzverhältnissen und andauernden Platzregen unglücklich mit 3:4. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der SRG Böblingen.

Die Hoffnung im Abstiegskampf lebt: 1:0 gegen den Vierten SF Dorfmerkingen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 25. Spieltag
Datum: Samstag (Ostern), 04.04.2026 | 14 Uhr
Spielort: Neuer Kunstrasenplatz Rottenburg (Hohenberg-Sportanlage)

Das Spiel wurde präsentiert von…



1:0 – Genau so geht Abstiegskampf!

Der FC Rottenburg untermauerte mit einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen den Tabellenvierten SF Dorfmerkingen seine ernsthaften Ambitionen auf den Klassenerhalt. Vor rund 170 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Rottenburger Hohenberg verschaffte sich die Mutschler-Elf unter anhaltend bewölktem, jedoch trockenem Frühlingswetter etwas Luft im Kampf gegen den Abstieg. Der entscheidende Treffer fiel in der 49. Minute durch Aaron Leyhr, der per Linksschuss ins lange Eck das Tor erzielte. Angesichts der klaren Torchancen hätte der Sieg des FCR, die ohne ihren Kapitän Leon Oeschger und Abwehrklette Stanislav Votentsev antraten, durchaus höher ausfallen können. Durch diesen Erfolg rückten die Rottenburger in der Tabelle am SSV Ehingen-Süd vorbei und belegen nun den 12. Platz, der aktuell zur Teilnahme an der Relegation berechtigen würde. Für die Gäste aus Dorfmerkingen blieb die tabellarische Situation trotz der Niederlage unverändert. Am kommenden Samstag tritt der FC Rottenburg beim Tabellen-Dritten TSV Oberensingen an, wobei der FCR erneut in der Außenseiterrolle an den Start gehen wird.
Im Abstiegskampf setzte sich der FC Rottenburg nach einem intensiven Spiel gegen das Spitzenteam und ehemaligen WFV-Pokalsieger SF Dorfmerkingen mit 1:0 durch und zeigte damit eine starke kämpferische Leistung. Trainer Marc Mutschler äußerte sich im Anschluss sichtlich erleichtert, insbesondere nach einer kritischen 18-minütigen Phase in Tübingen, die das Team überwinden musste. Trotz großer Belastung in den letzten fünf Spielminuten bewahrte Rottenburg Ruhe, erarbeitete sich Chancen und brachte am Ende das nötige Glück ins Ziel. Mit diesem Heimsieg kehrte der FCR, nach dem überzeugenden 5:1-Erfolg in der Vorwoche gegen Esslingen, erfolgreich in die Erfolgsspur der Fußball-Verbandsliga zurück.
In der Nachspielzeit gelang es den Roten, ihr Defensivbollwerk um Abwehrchef René Hirschka organisiert zu positionieren und den verdienten Sieg unter großem Druck zu verteidigen. „Wir hätten das Spiel früher für uns entscheiden müssen“, resümierte Mutschler nach dem Spiel. Dieser intensive Abstiegskampf erfordert ein Höchstmaß an Konzentration und Einsatzbereitschaft.
Der FCR-Coach lobte das Team für die spielerische und kämpferische Einstellung, hob jedoch die körperliche Präsenz von Dorfmerkingen hervor: „Körperlich war Dorfmerkingen eine Ansage. Unsere Defensive hat sehr diszipliniert gegen den Ball gearbeitet.“ Besonders zufrieden zeigte sich Mutschler darüber, dass die Null zum zweiten Mal nach dem 1:0 Heimsieg gegen Heilbronn gehalten werden konnte – ein erfreulicher Fortschritt nach zuletzt einigen defensiven Schwächephasen. Offensiv fehle derzeit allerdings noch die nötige Konsequenz, was sich darin zeigte, dass zahlreiche Konterchancen nicht sauber zu Ende gespielt wurden. „Der Übereifer verhinderte manchmal das genaue Abspiel beziehungsweise den Abschluss.“
In Partien wie dieser zählt nicht nur die individuelle Qualität einzelner Spieler, sondern vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung und die gemeinsame Kraftanstrengung, um solche Erfolge zu feiern. Die jungen Spieler orientieren sich dabei an erfahrenen Spielern wie René Hirschka, der mit 32 Jahren eines seiner stärksten Spiele im FCR-Trikot ablieferte – trotz blutverschmierter Knie und sichtbarer Blessuren.
Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs ist zudem die Unterstützung der Fans. Zum Heimspiel gegen Dorfmerkingen wurde erneut eine positive Resonanz auf das Angebot neuer Fan-Schals verzeichnet (Preis: 15 Euro, erhältlich an der Eintrittskasse bei Heimspielen oder in der FCR-Geschäftsstelle). Besonders freut man sich im Verein stets über den Besuch ehemaliger Spieler und Trainer, die zu den Heimspielen erscheinen – ein klarer Ausdruck der anhaltenden Verbundenheit mit dem FC Rottenburg.


Erste Halbzeit: Offenes Spiel mit Chancenplus für den FCR
Die Begegnung begann mit einer dominanten Phase der Dorfmerkinger, die in den ersten zehn Minuten das Spielgeschehen bestimmten. Trotz ihrer spielerischen Qualität zeigten sich die SF jedoch recht zurückhaltend im Umgang mit ihren Möglichkeiten. Ab der 10. Minute konnte sich der FCR zunehmend aus der Umklammerung befreien und erspielte sich prompt seine erste nennenswerte Gelegenheit: Nach einer Ecke von Leyhr verpasste Lukas Behr nur knapp.
Das Spiel entwickelte sich daraufhin zu einem temporeichen und intensiven Duell, geprägt von zahlreichen Zweikämpfen und spielstarken Sportfreunden. Der FCR erwies sich als äußerst robust und erinnerte an seine starke Leistung in der zweiten Hälfte in Tübingen, sodass er den eigenen Kasten bis dato sauber hielt. Die nächste vielversprechende Aktion in der 17. Minute resultierte erneut aus einer Ecke, bei der Behr vom Torwart gestoppt wurde. Kurz darauf, in der 18. Minute, folgten nach einer weiteren Leyhr-Ecke zwei Großchancen für den FCR – unter anderem durch den bärenstarken Ali Hamdar. Anschließend setzte Hamdar Maxi Biesinger gekonnt in Szene, doch dessen Direktabnahme wurde vom Dorfmerkinger Torhüter und Kapitän glänzend pariert.
Nach etwa 20 Minuten mit mehr Ballbesitz und guten Chancen meldeten sich die SF zurück und registrierten in der 28. Minute ihren ersten erwähnenswerten Torschuss. Doch bereits in der Folgezeit zeigte der FCR wieder Präsenz und kam in der 33. sowie 42. Minute zu zwei hervorragenden Möglichkeiten: Erst verfehlte Behr mit einem frechen Lupfer, der zur Ecke abgefälscht wurde, nur knapp sein Ziel. Wenig später nutzte er eine Gelegenheit, als der 40-jährige SF-Keeper Christian Zech zu weit vor seinem Tor stand. Behr versuchte aus gut 25 Metern das leere Gehäuse zu treffen, doch der Ball ging knapp vorbei, da er sich schnell entscheiden musste. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Daniel Buck von der SRG Böblingen eine spannende erste Hälfte, in der der FCR aufgrund der Spielanteile leichte Vorteile hatte. Für die Roten gegen die in Weiß spielenden Ostälbler sieht die Ausgangslage somit vielversprechend aus.


Zweite Halbzeit: Zwei klar verweigerte Elfmeter und Gelb-Rot für Bader
In der zweiten Halbzeit kam richtig Bewegung ins Spiel – sowohl auf als auch neben dem Platz, denn SFD-Trainer Stephan Schill war nicht mit jeder Entscheidung zufrieden. Bereits in der 49. Minute setzte der FCR dann ein starkes Ausrufezeichen: Nach konsequentem Pressing, das die Gäste zu Fehlern zwang, gelangte der Ball zu Nick Heberle, der präzise auf Aaron Leyhr ablegte. Leyhr zog aus der Strafraumgrenze ab und traf souverän ins lange Eck zur verdienten 1:0-Führung. Der Jubel war groß und mehr als gerechtfertigt.
Nur wenige Minuten später, in der 57. Minute, ergab sich eine klare Strafstoß-Situation zu Gunsten des FCR. Biesinger – von Hirschka per Steilpass geschickt – lief allein aufs Tor der Gäste zu und wurde im Strafraum klar regelwidrig zu Fall gebracht. Schiedsrichter Buck ließ jedoch weiterspielen, was für Unverständnis sorgte. Im Anschluss folgte eine Ecke, aus der die Gäste schnell konterten und einen Torschuss für weitere Gefahr verbuchten.
Der FCR-Trainer reagierte darauf, indem er mit der Einwechslung von Lennis Eberle in der 63. Minute frischen Offensivdruck erzeugte. Zwei Minuten später feierte Oleh Stepanenko nach langer Verletzungspause sein beeindruckendes Comeback, während Hamdar, trotz starker Leistung, vom Feld genommen wurde. In der 74. Minute wurde zudem Loris Zettel für Ackermann eingewechselt, der erneut eine starke Partie zeigte.
Die letzten zwanzig Minuten dominierten allen voran Stepanenko und Hirschka das Spielgeschehen. Ein kraftvoller Torschuss von Stepanenko aus rechter Position wurde zwar pariert, doch seine Präsenz auf dem Feld war unübersehbar. In der 76. Minute ersetzte Jakob Bader den heute glücklosen Kapitän Lukas Behr. Die Binde streifte sich Eberle über. Nach einem Freistoß der Gäste in der 79. Minute kam Stepanenko per Kopfvorlage von Bader zum Abschluss; sein strammer Linksschuss verfehlte den linken Pfosten nur knapp. Dorfmerkingen antwortete unmittelbar mit einem gefährlichen Schuss, der jedoch ebenfalls nicht zum Tor führte. Also, es war was geboten auf dem Rottenburger Hohenberg.
In der 85. Minute zeigte Stepanenko dann seine ganze Klasse, indem er sich mehrfach gegen die Verteidiger durchsetzte, im Strafraum jedoch erneut deutlich sichtbar am Trikot gezogen und zu Fall gebracht wurde. Trotz der klaren Situation blieb dem FCR ein weiterer Strafstoß verwehrt – eine überraschende Entscheidung eines ansonsten souverän leitenden Schiedsrichters.
Der FCR setzte den Druck fort und erspielte sich weitere Chancen. Eberle scheiterte nur knapp in der Nachspielzeit (90.+2), Stepanenko vergab eine hundertprozentige Möglichkeit, als er vor dem leeren Tor zu zögerlich agierte und ein Abwehrspieler noch im letzten Moment vor der Linie klären konnte. Dieses Tor hätte die Entscheidung bedeutet. In den letzten drei Minuten der Nachspielzeit machte es Bader nochmal spannend, als er wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz musste.
Dorfmerkingen witterte noch einmal Hoffnung und setzte in den Schlussminuten alles auf eine Karte. Doch die Rottenburger Mannschaft verteidigte mit großem Einsatz und hielt den Kasten bis zum Schlusspfiff sauber. Dieses Spiel war purer Abstiegskampf – Spannung und Leidenschaft bis zur letzten Sekunde. Hervorragende Leistung!

Fazit
Der FCR sicherte sich einen verdienten Sieg gegen den SF Dorfmerkingen. Durch zahlreiche erstklassige Torchancen bot sich mehrfach die Gelegenheit, das Ergebnis weiter auszubauen. Trotz eines engagierten Auftritts war Dorfmerkingen vor dem Tor jedoch zu unpräzise und zeigte sich zu ungeduldig. Unsere Defensive hatte zwar alle Hände voll zu tun, agierte jedoch jederzeit souverän und kontrollierte über lange Phasen des Spiels das Geschehen. Mit diesem zweiten Heimsieg in Folge gelang dem FCR eine für die aktuelle Saison eher ungewöhnliche Erfolgsserie. Nach dieser Leistung schmerzt die Niederlage von Tübingen doppelt.
Die Mannschaft darf diesen großartigen Triumph nun gebührend feiern. Am kommenden Wochenende zum 26. Spieltag kehren zudem mit Kapitän Leon Oeschger, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat, sowie Stanislav Votentsev, der nach einer privaten Auszeit wieder zur Verfügung steht, zwei wichtige Leistungsträger in den Kader zurück. Beim Tabellen-Dritten und Aufstiegsaspiranten TSV Oberensingen, angeführt von ihrem erfahrenen Spitzenspieler Simon Brandstetter, ehemaliger Zweitligaprofi, ist der FCR zwar klarer Außenseiter – doch gerade deshalb besteht die Chance, bei den Nürtingern zu punkten.
Nach dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft haben die Spieler ihre Fans am vergangenen Ostersamstag erneut begeistert und ein Frohes Osterfest beschert. Weiter so, Jungs – bleibt dran!

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Die Freude über den Sieg ist nach wie vor groß und lässt die Niederlage in Tübingen leichter verkraften. Dank einer geschlossenen Defensivleistung konnten wir die Räume eng halten und haben spielerisch kaum etwas zugelassen. Gefährlich wurde es eigentlich nur bei Standardsituationen sowie durch viele Diagonalbälle. Unter dem Strich ist der Sieg verdient, da wir die klareren Chancen hatten. Wir glauben an den Klassenerhalt und hierfür wollen wir weiter Punkte sammeln


Pressestimmen

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Bilder

Zwei komplette Bildergalerien vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze und Markus Riel)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Lukas Behr (C) (76. Bader), Maximilian Biesinger (63. Eberle), Nick Heberle, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Julian M. Kiesecker (90.+4 Baur), Ali Hamdar (65. Stepanenko), Maxime Ackermann (74. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Dario Bedic, Loris Zettel, Jan Baur, Lennis Eberle, Jakob Bader, Daniel Angerer, Oleh Stepanenko, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Aaron Leyhr (49.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter (Verbandsliga):
Daniel Buck (TV Gültstein, Schiedsrichtergruppe Böblingen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Jean-Marcel Kirigenda (TSV Stetten/Hechingen)
Oskar Diebold (FC Killertal 04)
Gelbe Karten: 4/3
Gelb-Rote Karten: 1/0
Besondere Vorkommnisse: 
Jakob Bader (FC Rottenburg) sieht in der 4. Minute der Nachspielzeit (90.+4) wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte
Zuschauer: ca. 170

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 26. Spieltag am Samstag, den 11.04.2026 und dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten TSV Oberensingen. Spielbeginn auf dem Rasenplatz der Sportanlage Plätschwiesen im Nürtinger Stadtteil Oberensingen ist um 14 Uhr. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Fabian Baiz vom FC Wangen aus der Schiedsrichtergruppe Wangen.

Dämpfer im Kreis-Derby: Mutschler-Elf verliert mit 2:5 bei der TSG Tübingen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 24. Spieltag
Datum: Samstag, 28.03.2026 | 15 Uhr
Spielort: TSG-Gelände Tübingen (Kunstrasenplatz)


18 Minuten Fassungslosigkeit beim FC Rottenburg

Die Verbandsliga bleibt weiterhin eine herausfordernde Bühne für den FC Rottenburg. Erstmals seit längerer Zeit trat der FCR nicht als Außenseiter in der Universitätsstadt Tübingen an. Nach zwei Siegen in Serie folgte jedoch eine klare Niederlage. Die TSG Tübingen setzte binnen 18 Minuten, also zwischen der 10. und 28. Minute ein deutliches Zeichen und brachte die Rottenburger früh auf die Verliererstraße. Dennoch präsentierte sich das Team von Trainer Marc Mutschler im weiteren Verlauf beeindruckend: Über die restlichen 60 Minuten dominierte der FC mit einer mitreißenden zweiten Halbzeit. Trotz anhaltenden Regens erzielten Lennis Eberle (36. Minute, 1:4) und Lukas Behr (58. Minute, 2:4) die beiden Tore für Rottenburg. Besonders bitter verlief die 87. Minute, als Behr einen vielversprechenden Strafstoß vergab – eine Gelegenheit, den Rückstand weiter zu verkürzen. Vor rund 300 Zuschauern, von denen gut die Hälfte aus Rottenburg angereist waren, zeigte der FCR eine starke zweite Halbzeit und bestimmte das Spielgeschehen klar, blieb jedoch ohne den erhofften Punktgewinn. Zudem sorgte der Schiedsrichter für Diskussionen, da viele Beobachter seine Entscheidungen als eindeutig zugunsten der TSG werteten.
Tabellarisch bleibt die Situation für den FC Rottenburg unverändert: Mit 23 Punkten verbleibt das Team drei Zähler hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Die TSG Tübingen hat durch den Sieg auf zwei Punkte zu den Rottenburgern aufgeschlossen. Am kommenden Ostersamstag, dem 4. April, empfängt der FCR im nächsten Heimspiel die Sportfreunde Dorfmerkingen, aktuell Tabellenvierter mit 42 Punkten. Das Hinspiel endete trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Halbzeitführung für Rottenburg noch mit einer 2:3-Niederlage. Dieses bevorstehende Duell verspricht erneut eine anspruchsvolle Herausforderung für die Mannschaft von Marc Mutschler.
Unkonzentrierte Anfangsphase als entscheidender Faktor
Die frühe Phase des Spiels wurde durch zahlreiche Unkonzentriertheiten geprägt. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive fehlte es an der notwendigen Präzision, was sich in einfachen Ballverlusten und vermeidbaren Gegentoren niederschlug. Insbesondere die etwas zu offensive Ausrichtung führte zu Lücken in der Hintermannschaft, die der Gegner konsequent ausnutzte. Dennoch spiegelte das Ergebnis nicht die Gesamtleistung des FCR wider. Trotz großer Einsatzbereitschaft gelang es nicht, die nötige Stabilität zu erreichen und eine erfolgreiche Aufholjagd zu starten, auch weil der Ex-Rottenburger Tom Mang im Tübinger Tor einen Sahnetag erwischte und nicht zu Unrecht – dank des FC Rottenburg – in der Schwitzkasten-Elf der Woche steht.
Die Reaktionen der zahlreich mitgereisten Rottenburger Fans waren eindeutig: Als schwächstes Glied wurde vor allem der Schiedsrichter kritisiert. Insbesondere nachdem bekannt wurde, dass derselbe Unparteiische bereits beim Auswärtsspiel in Hofherrnweiler zwei FCR-Spieler unter fragwürdigen Umständen mit Rot vom Platz gestellt hatte. In dieser Saison kassierte der FCR somit bereits drei Platzverweise – alle drei durch denselben Schiedsrichter. Auch am vergangenen Samstag wurde ein Platzverweis als ungerecht empfunden, über den an dieser Stelle nichts weiter gesagt werden muss. Statt Frust dominierte jedoch überraschenderweise Optimismus, denn die starke zweite Halbzeit zeigte deutlich das Potenzial der Mannschaft. Die Spieler wirkten selten so emotional und wütend wie beim diesjährigen Derby in Tübingen – dies ist aufgrund der intensiven Bedeutung des Spiels und der schwachen Schiedsrichterleistungen gut nachvollziehbar.
Verbandsliga verlangt höchste Konzentration und Disziplin
Die Verbandsliga stellt hohe Anforderungen: Es darf keine Momente der Unachtsamkeit geben, jeder Fehler wird sofort bestraft. Der FC Rottenburg steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe, bei der keinerlei nachlassende Konzentration erlaubt ist. Das Team muss lernen, schwierige Phasen besser zu überstehen und eigene Schwächen zu minimieren. Trainer Marc Mutschler kann auf der gezeigten Leistung aufbauen, wenngleich die kritischen 18 Minuten zum Spielbeginn deutliche Defizite offenbarten.


Erste Halbzeit: Totaler Blackout in kürzester Zeit
Der FC Rottenburg ging mit dem klaren Ziel in das Spiel, einen Dreier zu erringen und somit die Mini-Siegesserie fortzusetzen. Bereits in der 2. Spielminute setzte Lukas Bahr mit seinem ersten Torschuss ein erstes Ausrufezeichen, doch der ehemalige FCR-U19-Keeper Tom Mang im Tübinger Tor konnte den Ball souverän parieren. In der siebten Minute kam es im Rottenburger Strafraum nach einer Freistoßflanke zu einer brenzligen Situation, die jedoch geklärt werden konnte.
Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit zeigte sich leider eine Phase, die als Blackout bezeichnet werden muss. Ein schneller Konter über die linke Seite führte aus halblinker Position zur 1:0-Führung für Tübingen. Zwei Minuten später hatte Jan Baur die große Möglichkeit zum Ausgleich: Ein Freistoß von Maxime Ackermann (11.) fand René Hirschka, der jedoch regelwidrig zu Fall gebracht wurde – der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. In der 20. Minute erzielte die TSG nach einem schnellen Angriff das 2:0, wobei die Zuschauer eine Abseitsposition reklamierten, die vom Schiedsrichter nicht anerkannt wurde.
Nur drei Minuten später erhöhte die TSG erneut, nachdem sie den FCR in einer Überzahlsituation (3 gegen 1) überrumpelte und auf 3:0 stellte. Das Spiel drohte für Rottenburg zunehmend bitter zu verlaufen. Vier Minuten später erzielte TSG-Kapitän Marius Thomas per Kopf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld das 4:0.
Angesichts der Situation reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler und brachte in der 31. Minute Lennis Eberle und Julian Kiesecker für Jan Baur und Jakob Bader in die Partie, um neuen Schwung ins Spiel zu bringen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: In der 36. Minute erzielte Lennis Eberle nach einem Freistoß von Kapitän Leon Oeschger den Anschlusstreffer zum 1:4. Nach einer Parade des Tübinger Torhüters Mang gelang Eberle durch den Abpraller der erfolgreiche Abschluss.
Die 42. Minute brachte jedoch weitere Unruhe: Nach einem zunächst harmlosen Foul von Leon Oeschger an einem Tübinger Spieler zögerte der Schiedsrichter Mario Doser lange mit der Entscheidung, bevor er Oeschger die Gelb-Rote Karte zeigte. Diese Entscheidung wurde von Spielern, Fans und Betreuern des FCR als unverhältnismäßig empfunden, insbesondere da Oeschger bereits in der 27. Minute wegen eines vergleichbar unkritischen Fouls verwarnt worden war. Die Rottenburger Anhänger sowie die Mannschaftsbank reagierten daraufhin mit heftiger Empörung. Insgesamt wurde die Leistung des Schiedsrichters, der auch in anderen Entscheidungen während der ersten Halbzeit umstritten agierte, als mangelhaft wahrgenommen.


Zweite Halbzeit gibt weiter Hoffnung: Ausgleich war drin
Der FCR zeigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit trotz Unterzahl mutig und offensiv ausgerichtet – ein notwendiger Schritt nach dem 1:4-Rückstand. In der 58. Minute nutzte Behr eine Kopfballvorlage von Nick Heberle konsequent, profitierte dabei von einem Fehler des gegnerischen Torwarts und erzielte mit seinem 16. Saisontor den wichtigen 2:4-Anschluss.
Dieser Treffer gab dem FCR neue Hoffnung. Bereits in der 61. Minute reagierte das Team mit einer personellen Veränderung: Winter-Neuzugang Ali Hamdar mit aufsteigender Tendenz ersetzte Manuel Weber, der sich bislang defensiv orientiert hatte und zudem bei einem rutschigen Kunstrasen sein Schuhwerk wechseln musste. Kurz darauf, in der 67. Minute, bot sich die nächste Gelegenheit für den Anschlusstreffer, als ein Freistoß von Ackermann hoch in den Strafraum zu Hirschka kam. Dessen Kopfball parierte TSG-Keeper Mang jedoch souverän zur Ecke.
Die darauffolgenden zehn Minuten blieben ohne nennenswerte Höhepunkte. In der 78. Minute wurde Luca Alfonzo eingewechselt, der nach seiner Rückkehr von der TSG Tübingen noch nicht vollständig in Form ist, er ersetzte den angeschlagenen Nick Heberle. Trotz weiterhin dominanter Spielanteile und guten Angriffen fehlte es dem FCR an dem nötigen Glück und der Präzision im Abschluss.
In der 79. Minute hatte die TSG ihre einzige nennenswerte Chance der zweiten Halbzeit, doch FCR-Torwart Julian Häfner zeigte erneut seine starke Form und vereitelte mit einer Riesentat diese vielversprechende Situation. Im Gegenzug scheiterte Ackermann mit einem Distanzschuss, bevor Behr kurz darauf mit voller Entschlossenheit agierte. Sein Kopfball wurde wiederum vom Torwart zur Ecke abgewehrt.
Die 87. Minute brachte einen großen Hoffnungsschimmer: Behr wurde im Strafraum klar mit der Hand von hinten weggedrückt – Elfmeter für den FCR. Die Chance, auf 3:4 zu verkürzen und die Spannung zurück ins Spiel zu bringen, war greifbar. Leider rutschte Behr bei den schwierigen Wetterbedingungen der Ball unglücklich über den Fuß und flog weit über das Tor. Dieser Fehlschuss markierte vermutlich die letzte große Gelegenheit für den Ausgleich. Trotz Unterzahl war der FCR erneut die bessere Mannschaft auf dem Platz.
In der Folge sorgten die offensiven Bemühungen jedoch für defensive Lücken, die die TSG schnell ausnutzte: Nach einem Konter, der durch einen klar falschen Einwurf eingeleitet wurde, stellte sie den Spielstand mit dem 5:2 endgültig her – ein Ergebnis, das keine weiteren Diskussionen mehr zuließ. Anschließend konzentrierte sich die Debatte auf das schwache Auftreten des Schiedsrichtergespanns, insbesondere nachdem ein klarer Foulimpuls an Eberle im Strafraum ebenfalls unbeachtet blieb.
Insgesamt war es ein schwarzer Tag für den FCR, der sich jedoch bis auf eine schwache Phase von 18 Minuten nichts vorzuwerfen hatte. Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dieses Derby ab.
Fazit
Fußball kann gnadenlos sein: Die Mutschler-Elf wurde zwischen der 10. und 28. Minute unerklärlicherweise bei vielen individuellen Fehlern schon früh um die Früchte ihrer Arbeit gebracht. Abgesehen von diesen 18 Minuten kann der FC-Trainer Marc Mutschler mit der gezeigten Leistung zufrieden sein. Das Team will nun gegen Dorfmerkingen, die im Hinspiel knapp unterlagen, an die starke zweite Halbzeit anknüpfen und so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Ein Sieg im anstehenden Topspiel gegen die Ost-Älbler wäre dabei eine wertvolle Hilfe.
Zusammenfassend zeigt die Mannschaft trotz der Niederlage eine Entwicklung in die richtige Richtung. Der Fußball des FCR ist von Dominanz und Spielkontrolle geprägt, was das Team weiter ausbauen muss. Entscheidend wird sein, zukünftig stabil über die gesamte Spieldauer  bzw. zwei durchgehend zwei starke Halbzeiten, konstante Leistungen abzurufen und das notwendige Quäntchen Glück zu erzwingen. Nur so lässt sich der Klassenerhalt in der Verbandsliga realistisch gestalten.
Für den FCR gilt es nun, die negativen Eindrücke abzuschütteln und die Lehren aus diesem Derby zu ziehen, um in den kommenden Partien wieder die aufsteigende Form zu finden. Gleichzeitig wird man den Umgang mit Schiedsrichterentscheidungen künftig gelassener angehen müssen, auch wenn die aktuelle Partie zeigte, dass eine ausgewogenere Schiedsrichter-Leistung und mehr Fingerspitzengefühl in solch emotionalen Derbys durchaus wünschenswert gewesen wären.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Ich bin nach wie vor enttäuscht über die mangelhafte Leistung der Schiedsrichter. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zu dem Auftritt mit null Punkten. Unser Plan funktionierte in der ersten Halbzeit nicht wie besprochen, und wir wurden überrollt – aus drei Chancen resultieren drei Tore. Wir wollen die Tage nach den Fehlern bei uns suchen und uns fragen, warum wir regelmäßig in der ersten Halbzeit noch nicht auf dem Niveau sind. Vor der zweiten Halbzeit ziehe ich meinen Hut. Wir haben viel gearbeitet und es geschafft, dass die Unterzahl nicht auffiel. Es gab Chancen für die Aufholjagd, und ein Unentschieden wäre durchaus möglich gewesen, aber es sollte nicht sein.


Pressestimmen

Lukas Behr: Vom Vorbereiter zum Torjäger
Artikel lesen | Sascha Eggebrecht am 26.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
TSG Tübingen beendet den Rottenburger Aufwärtstrend
Artikel lesen | Max Schäfer am 30.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg verpasst Big Points
Artikel lesen | Sascha Eggebrecht am 30.03.2026 | Neckar-Chronik

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Maxime Ackermann (87. Biesinger), Jan Baur (31. Eberle), Lukas Behr, Leon Oeschger (C), Nick Heberle (78. Alfonzo), Jakob Bader (31. Bader), Moritz Rohrer, Manuel Weber (61. Hamdar)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch, Fazli Krasniqi – Loris Zettel, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Ali Hamdar, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Oleh Stepanenko, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Physiotherapeut Tobias Straub
Tore:
1:0 Constantin Zeyer (10.)
2:0 Hennoch Grauer (20.)
3:0 Hennoch Grauer (23.)
4:0 Marius Thomas (28.)
4:1 Lennis Eberle (36.)
4:2 Lukas Behr (58.)
5:2 Jan Rieger (90.+2)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Mario Doser (TSV Scheer, Schiedsrichtergruppe Saulgau)
Schiedsrichter-Assistenten:
Mirko Borjanovic (TSV Betzingen)
Michael Guter (TSV Scheer)
Gelbe Karten: 3/5
Besondere Vorkommnisse: 
Leon Oeschger (FC Rottenburg) muss in der 43. Minute wegen wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz.
Marc Mutschler (Trainer FC Rottenburg) sieht in der 58. Minute wegen Unsportlichkeit die Gelbe Karte.
Zuschauer: ca. 300

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 25. Spieltag am Oster-Samstag, den 04.04.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellen-Vierten Sportfreunde Dorfmerkingen. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist bereits um 14 Uhr. Das Hinspiel verlor der FC Rottenburg nach einer 2:0-Halbzeitführung noch unglücklich mit 2:3. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Daniel Buck vom TV Gültstein aus der SRG Böblingen, der schon die 2:3-Niederlage beim Auftaktspiel am 1. Spieltag bei den Young Boys geleitet hat.