Articles tagged with: Frank Kiefer

Ordentliche Mitgliederversammlung 2023: H. J. Steur neuer 1. Vorsitzender


Ordentliche Mitgliederversammlung am 25. September 2023 (Protokoll)

Neuwahlen und Neues „Gremium Ehrenamt“

Am Montag, den 25.09.2022 hielt der FC Rottenburg seine jährliche Mitgliederversammlung in der FC-Gaststätte auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ab. FCR-Vorsitzender Frank Kiefer begrüßte alle anwesenden Mitglieder. Die ordentliche Mitgliederversammlung wurde wie immer ordnungsgemäß durch die rechtzeitige Veröffentlichung in der Presse sowie auf der Homepage und den sozialen Netzwerken des FCR im Internet einberufen, somit war sie satzungsgemäß beschlussfähig.
Der Abend begann nicht traditionsgemäß um 20 Uhr sondern aufgrund der vielen Tagesordnungspunkte eine ganze Stunde früher auch dieses Mal wieder auch traditionsgemäß mit einer Schweigeminute für die verstorbenen Mitglieder. Insgesamt konnte der FC Rottenburg an diesem spannenden Abend, an dem u.a. Neuwahlen als einer der Tagesordnungspunkte stand, erfreulicherweise 62 stimmberechtigte Mitglieder, starke 25 mehr als noch bei der letzten Versammlung begrüßen, die auf Grundlage der Teilnehmerliste festgestellt wurden.


Bericht zur Mitgliederversammlung

Die Gaststätte des FC war rappelvoll als der 1. Vorsitzende Frank Kiefer die diesjährige Mitgliederversammlung eröffnete. Nach den ersten Regularien erläuterte er den Geschäftsbericht des Vorstandes.
Zunächst ging Frank Kiefer auf die in den letzten Jahren leider etwas kontinuierlich sinkenden Mitgliederzahlen ein. Aktuell hat der FC 517 Mitglieder, 14 weniger als im Vorjahr. Diesen Trend zu stoppen und wieder mehr Mitglieder zu gewinnen, wird Aufgabe des neuen Vorstandes sein.
2022 und 2023 gab es eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die Kiefer in Erinnerung rief: F-Jugend-Spieltage, Neckarfest, Micki Sport Cup, 75jähriges Jubiläum, Weihnachtsfeier, Volksbank Regio Cup, AH-Turnier, Elfmeterball und Schmotziger. Sein großer Dank galt allen Verantwortlichen und den Helferinnen und Helfern, ohne die solche Veranstaltungen nicht machbar wären.
Die Finanzsituation zeigt sich derzeit solide, ohne dass größere Spielräume vorhanden wären. Im letzten Jahr sanken die Einnahmen, durch konsequentes Ausgabeverhalten wurde dies jedoch aufgefangen, so dass eine schwarze Null erwirtschaftet werden konnte. In den nächsten Jahren wird es auch darum gehen, die Einnahmen wieder zu erhöhen, um Spielraum für neue Maßnahmen zu gewinnen.
Große Beachtung fand der Bericht des „Gremiums Ehrenamt“, vorgetragen durch Michael „Botsche“ Heberle. Hauptaufgabe des Gremiums war die Suche nach Ehrenamtlichen, die die Verantwortung im Verein übernehmen können, nachdem der seitherige Vorsitzende Frank Kiefer Ende letzten Jahres angekündigt hatte, nicht mehr zu kandidieren und die Position des Schriftführers schon länger vakant war. Zunächst jedoch rückte die Jugend und hier vor allem die A-Jugend in den Fokus. Durch viele Gespräche gelang es hier eine gut funktionierende Spielgemeinschaft zu bilden. Herzlichen Dank an die Mitglieder des Gremiums!
Zweites, sehr wichtiges Projekt war, den Verein in seinen Verantwortungsbereichen neu zu strukturieren. Kernstück dabei war und ist es, erstmals in der Geschichte des FC einen hauptamtlichen, angestellten Leiter für den Bereich Sport einzusetzen. Für diese Aufgabe konnte Moritz Koch gefunden werden, der als studierter Sportmanager und Kenner des FC  diese Aufgabe ab 01.10.2023 übernommen hat.
Der Bericht von Robert Hahn für die Kassenprüfung ergab ein einwandfreies Wirtschaften seitens der Verantwortlichen im Vorstand, insbesondere des Kassiers Martin Alber! Die durch Hahn beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Für die meisten spannend erwartet ging es an die Wahl des neuen Vorstandes. Schon länger war klar, dass Christian Dettenrieder als 2. Vorsitzender und Martin Alber als Kassier wieder kandidierten. Aber wer waren die Kandidaten für den Schriftführer und den 1. Vorsitzenden? Als Schriftführer kandidierte Peter Kottlorz, der sich noch im Urlaub befand.
Als 1. Vorsitzender kandidierte Hermann Josef Steur, den älteren im Verein wohlbekannt als früherer Jugendtrainer.
Mehr zu seiner Kandidatur im folgenden Link: Vita Hermann Josef Steur
Ohne Gegenstimmen wurde der neue Vorstand in offener Abstimmung gewählt.
Als erste Amtshandlung durfte der neue Vorsitzende eine wohl nicht zu umgehende Beitragsanpassung ankündigen. Christian Dettenrieder erläuterte, dass diese für 2025 auf die Tagesordnung in 2024 käme. Bis dahin, so Steur, würde nochmals genau analysiert, wo und in welchem Umfang bei welchen Gruppierungen Anpassungen denkbar wären.
Das Übersichts-Protokoll zur ordentlichen Mitgliederversammlung gibt es im folgenden Link:
Das Protokoll im Überblick (PDF)


Ehrungen

Höhepunkt der Mitgliederversammlung waren die Ehrungen mehr als verdienter langjähriger, treue Engagierter:
  • 40 Jahre: Dietmar „Didi“ Weber
  • 50 Jahre: Bernd „Culle“ Haug, Pascal Müller, Andreas Noll
  • 60 Jahre: Stefan Dettenrieder, Karl „Karle“ Ellsässer, Jürgen Ruckgaber
  • 65 Jahre: Berthold Hallmaier
  • 70 Jahre: Klaus Liedtke
Der Beifall für alle zeigte, mit welcher Hochachtung die Anwesenden die zu Ehrenden bedachten.
Anträge wurden keine gestellt und Dettenrieder beendete die Versammlung mit herzlichem Dank an alle Anwesenden. Noch deutlich nach Schluss war die Gaststätte mit den Aktiven der Frauen, der Männer und den Passiven gefüllt um den Abend mit ein paar Gesprächen ausklingen zu lassen.


Pressestimmen

Erfahrener Steuermann
Artikel lesen – Werner Bauknecht am 18.10.2023, Schwäbisches Tagblatt (Rottenburger Post)

Bilder

Bildergalerie Ordentliche Mitgliederversammlung 2023 (© Fotos: Markus Riel)

19. Micki Sport Cup 2023: MEGA-Fussball-Wochenende startet mit dem „MSC“



Grußwort Frank Kiefer

Liebe Fußballfreunde, verehrte Gäste,
freuen Sie sich mit uns, auf den 19. Micki Sport Cup in Rottenburg. Seit 2003 richten wir in Kooperation mit dem Namensgeber Intersport Micki Sport aus Rottenburg dieses Traditionsturnier aus.  Über die Stadtgrenzen Rottenburg´s hinaus, ist das beliebte Turnier für viele Vereine und Fußballfans ein Highlight zum Saisonabschluss. Obwohl es auch dieses Mal wieder tolle Preise gibt, und alle Spieler und Spielerinnen auch eine Medaille bekommen, so sind die Siegerpokale immer wieder besonders begehrt. Das Wichtigste jedoch ist, das die Freude am Fußballspielen im Vordergrund steht und im Sinne des Fair Plays gehandelt wird. Ich wünsche allen Mannschaften und Zuschauer einen tollen Tag.
Frank Kiefer
1. Vorsitzender
FC Rottenburg 1946 e.V.

Grußwort Daniel Bort

Liebe Spieler, liebe Fans des Jugendfußballs,
an dieser Stelle wünsche ich als Turnier-Organisator und der FC Rottenburg euch vorab beim diesjährigen 19. Micki Sport Cup viel Freude und Spaß sowie einen angenehmen Aufenthalt. Wir konnten wieder namhafte Mannschaften aus dem überregionalen Gebiet einladen und somit dem Turnier wie immer den bekannten Charme und Reiz geben. Nach dem letztjährigen für alle großartigen Erfolg, nachdem das Turnier aufgrund der Corona-Pandemie zuvor zwei Jahre pausieren musste, gilt bei unseren Turnieren bei aller Euphorie und Ehrgeiz und das darf nicht vergessen werden: Der Spaß am Fußball sollte immer im Vordergrund stehen. Freut Euch über eure Tore und bleibt fair in der Niederlage.
Wir sind sehr froh unseren traditionellen Micki Sport Cup in seiner 19. Ausgabe erneut, aber in diesem Jahr in mit nur einem E- und D-Junioren-Turnier abgespeckten Version wieder veranstalten zu dürfen. Nun steht ein Mega-Fussball-Wochenende auf dem Hohenberg bevor. Die Spannung und das Kribbeln sind natürlich nach dem einen Tag später stattfindenden 2. C-Jugend-Masters in Form eines Benefizturniers vor einem unserer Sommer-Highlights besonders groß. Wir brauchen dieses Jahr nicht auf gutes Wetter zu hoffen – es wird gut, daher freuen wir uns auf begeisterte Fußballer, viele Fans und natürlich viele neutrale Zuschauer die sich mit leidenschaftlichen Jugendfußball unterhalten lassen wollen. Wir wollen wie bei jedem unserer Turniere einen reibungslosen Ablauf garantieren und wünschen an am Samstag, den 8. Juli allen einen angenehmen aber auch spannenden Aufenthalt.
Allen Helfern rund ums Stadion und den Schiedsrichtern während dieses Turniers, sei jetzt schon ein großes Danke gesagt. Wir wünschen nun uns einen fairen und sportlichen Turnierverlauf.
Daniel Bort
Jugend-Koordinator und Turnier-Organisator
FC Rottenburg 1946 e.V.


Anpfiff zum 19. Micki Sport Cup

Endlich wieder Turnier-Feeling im Hohenberg-Stadion. Der FC Rottenburg richtet am Samstag, den 8. Juli mit dem „MSC“ eines der beliebtesten Fußball-Kleinfeldturniere in der Region aus. Gespielt wird bei den D- und E-Junioren im normalen Turniermodus. Die Ergebnisse können bei uns auf der Homepage auf einem LIVE-Spielplan verfolgt werden, oder man scannt mit dem Handy den hier bereitgestellten oder im Stadion ausgehängte QR-Coade ein um mit dem Handy stets auf dem Laufenden zu sein. In diesem Jahr finden erstmals keine F-Jugend und Bambini-Turnier statt, das sich der Aufwand nicht mehr lohnt und es eh untersagt wird Ergebnisse zu übermitteln. Für die Turniere gelten die bekannten Durchführungsbestimmungen des WFV. Der FCR hat wieder alles in die Wege geleitet um wieder ein erfolgreiches Turnier zu organisieren. Denn der traditionsreiche Micki Sport Cup verspricht wieder und davon sind wir wieder überzeugt, Nachwuchsfußball vom Feinsten.
Dem demografischen Wandel geschuldet, wird der Micki Sport Cup mit nur noch zwei Turnieren zwar weiterhin fortgeführt, in seiner 19ten Ausgabe in einer abgespeckten Version stattfinden. Es finden sich u.a. auch und vorallem im E-Jugend-Bereich nicht mehr so einfach Mannschaften, wie in den vergangenen Jahren noch der Fall war, hier wird und muss der FCR um fast die Hälfte reduzieren und plant statt zwei Turniere nur noch mit einem E-Jugend-Turnier. Dennoch dürfen wir am 8.7.2023 immerhin noch stolze sowie großartige aber auch namhafte 20 D-Jugend-Mannschaften sowie 16-E-Jugend-Teams begrüßen. Bei den E- und D-Junioren wird es wieder um Pokale und Sachpreise gehen, gesponsert von unserem Namensgeber und Premium Partner Intersport Micki Sport aus Rottenburg. In diesem Jahr stehen beim 19. Micki Sport Cup die Jahrgänge 2010/11 bei den D-Junioren und 2012/13 bei den E-Junioren im Fokus.

Der Turnierfahrplan

  • E-Junioren [7er], Jahrgang 2012/13, Samstag, 08. Juli 2023, ab 9 Uhr
  • D-Junioren [9er], Jahrgang 2010/11, Samstag, 08. Juli 2023, ab 13:30 Uhr

„MSC“ mit neuem erschlankten Gesicht

Es werden bei diesem prestigeträchtigen Juniorenturnier, das über die Grenzen und Bezirke hinaus bekannt und begehrt ist wieder namhafte Teams antreten. Eine gesunde Mischung aus höherklassig angesiedelten und kleineren Vereinen bilden den richtigen Rahmen für dieses alljährlich ausgetragene Jugendturnier. Wir erwarten trotz einer lintierten Auflage und tollen Wetter gut 1000 Zuschauer, vorwiegend Eltern, Großeltern und Verwandte, dürfen sich daher trotz allem auf tolle Begegnungen freuen mit vielen namhaften Vereinen, wie z.B. TSG Balingen, VfL Pfullingen, SKV Rutesheim, VfL Nagold, TSG Tübingen, VfL Herrenberg, die Young Boys Reutlingen oder auch vom Albrandder FV Bad Urach. Turnierchef Daniel Bort in seinem zweiten Turnier, konnte im Vorfeld dann wieder ein auserlesenens Teilnehmerfeld zusammenstellen, so daß wir am Samstag von 9 – 18 Uhr Nachwuchfußball bewundern können, mit den eventuell zukünftigen Nationalspielern, wer weiß. 
Leider hat der VfR Heilbronn, der im letzten Jahr bei seiner MSC-Premiere mit zwei Mannschaften das D-Junioren-Turnier gewann, aber auch noch den 3. Platz belegte, sich nicht angemeldet. Das bedauern wir sehr, dennoch sind es wieder zahlreiche Teams die den Micki Sport Cup endlich gewinnen und den MSC-Pokal endlich ihr eigen nennen wollen. Bei der 19. Austragung von unserem traditionsreichen Kleinfeldturnier der E- und D-Junioren wird es dieses Jahr bei zwei tollen Turnieren Teams geben, die den Titel zum ersten Mal gewinnen wollen. Gespielt wird wieder auf zwei bzw. drei Spielfeldern im Hohenberg-Stadion in Rottenburg. So werden voraussichtlich bis zu 500 Kids um Pokale und sonstige wertvolle Sachpreise kämpfen.
Für die Turniere gelten die bekannten Durchführungsbestimmungen des Württembergischen-Fußball-Verband. Wie jedes Jahr müssen wir darauf hinweisen, daß es eventuell noch am Turniertag selber vorkommen kann, daß Mannschaften unverständlicherweise absagen und den kompletten Spielplan auf den Kopf stellen. Daher bitten wir schon mal bei allen Teilnehmer Verständnis aufzubringen, sollten es zu Verzögerungen oder unerwarteten Pausen kommen und zu einem verzerrten Spielplan führen. Aber so ist es jedes Jahr und wir oder besser gesagt unser Turnierchef Daniel Bort wird alles seiner Macht stehende tun um einen reibungslosen Ablauf des MSC zu gewährleisten, was er z.B. auch im letzten Jahr beeindruckend vollzogen hat. Aber das erzählen wir jedes Jahr und nichts bessert sich. Ärgerlich für alle ehrlich teilnehmenden Vereine am Turnier.
Als erstes um 9 Uhr an den Start gehen wird am Samstag der E-Jugend-Jahrgang. Enden wird das Turnier am gleichen Tag gegen 18:15 Uhr mit dem D-Junioren-Turnier. Wir freuen uns bereits auf tollen Kleinfeld-Fußball und würden uns über viele Zuschauer freuen.
Wir vom FC Rottenburg wünschen nun alle teilnehmenden Vereinen einen angenehmen Aufenthalt auf unserer wunderschönen Hohenberg-Sportanlage und wünschen zusätzlich allen viel Erfolg. Für das leibliche Wohl bzw. unter unserer schattenspendenden Platanenalle ist bestens gesorgt. Wir freuen uns auf ihren/ euren Besuch!!


Spielpläne und Turnierbestimmungen

Hier gibt es alle Spielpläne im PDF-Format zum Download.
LIVE-Spielpläne
QR-Codes für LIVE-Spielpläne auf´s Handy
Turnierbestimmungen

Ansprechpartner

Turnier-Koordinator Daniel Bort
E-Mail: daniel.bort@fcrottenburg.de
Mobil: 0176 43414761

Vorankündigung: Sportliches mit Gutem verbinden!

Einen Tag, also am Sonntag, den 9. Juli erwartet uns im gleichen Stadion Top-Jugendfußball in Rottenburg, u.a. mit dem VfB Stuttgart, dem frischgebackenen C-Junioren-Regionalliga-Meister 2023, WFV-Pokalsieger 2023 und süddeutschen Vizemeister 2023 – alles für einen guten Zweck!!
Der FC Rottenburg veranstaltet nämlich am 9. Juli ab 10 Uhr auf dem Hohenberg-Campus in Rottenburg sein 2. C-Jugend-Masters mit 10 Top-Teams aus dem württembergischen Raum, darunter Hochkaräter wie die Regionalligisten (das ist die Bundesliga der C-Junioren) VfB Stuttgart, der FSV Waiblingen und der SSV Reutlingen.
Weitere Teilnehmer sind die Oberligamannschaften SV Stuttgarter Kickers (frischgebackener Meister der Oberliga), 1. FC Heidenheim (Vizemeister der Oberliga), SGV Freiberg und die SV Böblingen. Aus dem regionalen Umfeld komplettieren die TSG Balingen, die TSG Tübingen und der gastgebende FC Rottenburg als frischgebackener Bezirkspokalsieger, trainiert von Franco Sancarlo, das Teilnehmerfeld.
Jugendliche helfen Kinder
Dabei handelt es sich wie schon bei der 1. Ausgabe 2019, damals noch organisiert von Giuseppe Perrino, um ein Benefiz-Fußballturnier zu Gunsten des Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.

Hinweis zu Foto- & Filmaufnahmen

Wir fotografieren und filmen während der Veranstaltungen zum Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit und Veröffentlichung auf unserer Webseite www.fcrottenburg.de sowie unseren Social Media Kanälen (Facebook, Instagram, YouTube). Mit Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der Veröffentlichung von Fotos einverstanden, auf denen auch Sie bzw. Ihre Spieler abgebildet sind.

DFB-Stützpunkt Rottenburg: 20 Jahre Kooperation mit dem FCR und der Stadt


20 Jahre DFB-Stützpunkt Rottenburg

Im Rahmen der sportwissenschaftlichen Testung der Spieler vom Stützpunkt Rottenburg konnte DFB-Sportkoordinator Thomas Sinz am Montag, den 17. April auf dem Kunstrasenplatz der MERZ ARENA das aktualisierte Stützpunkt-Schild – mit einem Button „20 Jahre DFB-Stützpunkt Rottenburg“ drauf – im Beisein von ca. 60 Kindern und deren Eltern, den Trainern, Vertretern der Stadt Rottenburg und des FC Rottenburg an Rottenburgs Sportkoordinatorin Anne Schröder übergeben werden, die dann nach ein paar Dankesworten das Schild an FCR-Vorsitzender Frank Kiefer übergab, der wiederum mit einer kurzen Rede seine Freude kund tat. Den Dankesworten vom Thomas Sinz folgte parallel auch noch die obligatorische Ballübergabe an Frank Kiefer. Nachdem der offizielle Teil beendet war, die dazu üblichen Pressefotos geschossen wurden und die Trainer mit den Kindern das Training aufgenommen hatten, versammelte sich am Mittelkreis noch eine kleine Diskussionsrunde mit Thomas Sinz (DFB-Sportkoordinator), Frank Kiefer (1. Vorsitzender FC Rottenburg), Christian Dettenrieder (2. Vorsitzender FC Rottenburg), Anne Schröder (Sportkoordinatorin Stadt Rottenburg), Michelle Reich (Amt für Bildung, Kultur und Sport) und Markus Riel (PR-Team FC Rottenburg). Die Themen waren in dieser knapp einstündigen Nachbesprechung vielseitig, informativ und sehr interessant.

Fussball-Jugendförderung 20 Jahre Stützpunkt in Rottenburg am 17.04.2023:
Von links nach rechts: Wolfgang Poerschke (DFB-Stützpunkttrainer), Andreas Felger (DFB-Stützpunkttrainer), Fynn Bergmann (DFB-Stützpunkttrainer), Jonathan Annel (DFB-Stützpunkttrainer), Martin Vöhringer (DFB-Stützpunkttrainer), Michelle Reich (Stadt Rottenburg), Anne Schröder (Stadt Rottenburg), Frank Kiefer (1. Vorsitzender FC Rottenburg), Christian Dettenrieder (2. Vorsitzender FC Rottenburg) und Thomas Sinz (DFB-Stützpunkt-Koordinator)
FOTO: ULMER Pressebildagentur
xxNOxMODELxRELEASExx


Stimmen

Thomas Sinz (DFB)
Thomas Sinz arbeitet für den Deutschen Fußballbund in der Talentförderung. Als Stützpunktkoordinator für die Region WFV Süd arbeitet er mit 55 Honorartrainern zusammen. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Nachwuchstalente für den deutschen Fußball entdecken.
Thomas Sinz ist ein Mann der ersten Stunde beim DFB-Stützpunkt und noch immer mit vollem Elan bei der Sache: „Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie motiviert die Spielerinnen und Spieler im Training zur Sache gehen. Die Aufgabe ist nach wie vor abwechslungsreich und spannend.“
Natürlich schafft nicht jedes Talent den Sprung ganz nach oben. Dennoch ist sich Thomas Sinz sicher, dass in der Datenbank auf seinem Laptop ein paar Juwelen gespeichert sind, die in ein paar Jahren von sich reden machen – sozusagen die nächste Generation, die Deutschland weitere Fußball-Sommermärchen beschert.
„Ich danke der Stadt Rottenburg und dem FC Rottenburg für 20 Jahre Partnerschaft. Es besteht – was nicht selbstverständlich ist – seither eine lange und gut gelebte Partnerschaft von Beginn des DFB-Talentförderprogramms. Wir können auf gute Trainingsbedingungen mit Halle für das Wintertraining und einen Kunstrasenplatz zurückgreifen, des Weiteren haben die eigenen Spieler des FC Rottenburg zudem kurze Wege an den Stützpunkt hier auf dem Rottenburger Hohenberg. Wir bieten Fortbildungsmöglichkeit im Sinne der Möglichkeiten, Trainingseinheiten zu beobachten und Angebote der Teilnahme an den Trainingsdialogen“, so Sinz.
Alles in allem habe er eine Aufgabe, „die spannend ist und ständig neue Herausforderungen mit sich bringt“, bilanziert Sinz.
Anne Schröder (Stadt Rottenburg)
„Aus unserer Sicht können wir die langjährige Arbeit des FC Rottenburg mit dem DFB Stützpunkt nur unterstützen und freuen uns sehr, dass wir in Rottenburg eine spezielle Förderung fußballbegeisterter Kinder und Jugendliche haben. Es ist für den Verein, aber auch für die Stadt Rottenburg am Neckar, eine besondere Auszeichnung einen Stützpunkt in der Region zu haben. Kinder und Jugendliche benötigen zusätzliche Anreize und Förderung, wenn sie ambitioniert und ehrgeizig einem Hobby nachkommen wollen. Das ist gelebte Sportförderung. Die 20-jährige Zusammenarbeit mit dem Dachverband DFB wünschen wir uns weitere 20 Jahre. Die Sportstätten auf dem Hohenberg-Gelände bieten dafür optimale Bedingungen, die Trainer*innen werden vom DFB gestellt. Wir danken dem DFB und auch dem FC Rottenburg für die gute und reibungslose Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere Jahre und vielleicht kickt das ein oder andere Talent auch mal in der Bundesliga“, so Anne Schröder.
Ein weiterer Stützpunkt in Rottenburg ist für talentierte und begeisterte Sportler*innen in der Sportart Volleyball, hier finden ebenfalls Stützpunktrainingseinheiten in Rottenburger Sportstätten statt.
Christian Dettenrieder (FC Rottenburg)
„Es besteht eine gute Kooperation mit der Stadt Rottenburg, dem DFB und unserem FC Rottenburg. Die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei und das in seinem 20. Jahr. Deshalb auch hier ein Dank von unserer Seite an die anderen beiden Kooperationspartner. Wir sind froh den Kindern die Möglichkeiten zu geben sie zu fördern und zu fordern. Die Kinder sind bei den erfahrenen und lizenzierten Trainern Wolfgang Poerschke, Martin Vöhringer, Jonathan Annel, Andreas Felger und Fynn Bergmann hier vom Stützpunkt in Rottenburg in sehr guten Händen. Fachlich wie menschlich bietet der DFB-Stützpunkt hier auf dem Hohenberg in Rottenburg echt super Trainer. Wir sind auch stolz auf 20 Jahre DFB-Fußball-Talentförderung hier in Rottenburg. Das ist doch wirklich ein langer Zeitraum in der heutigen Zeit. Wir sind bereit und freuen uns auf die nächsten 20 Jahre mit dem DFB und der Stadt Rottenburg“, bilanziert Christian Dettenrieder.
Gastbeitrag Martin Haug
Martin Haug war vor 20 Jahren am 10.09.2003 Jugendleiter des FC Rottenburg und war von Beginn an dabei wie es damals zur Kooperation zwischen dem DFB, der Stadt Rottenburg und dem FC Rottenburg kam. Er schildert von damals mit Hintergrundgeschichten. Ein interessanter Einblick aus der Sicht von Martin Haug, Ehrenmitglied des FC Rottenburg.
Beitrag lesen


Aus einem Desaster entstanden

Seit gut 20 Jahren versammeln sich jeden Montag die besten D- und C-Jugendlichen aus dem Kreis Tübingen in Rottenburg zum Stützpunkt-Training.
Seinen Ursprung nahm die Geschichte im Jahr 2000. Bei der Fußball-Europameisterschaft in den Niederlanden und Belgien schied die von Erich Ribbeck trainierte deutsche Nationalmannschaft mit einem mageren Pünktchen nach der Vorrunde sang- und klanglos aus – ein Desaster für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Doch das Aus war damals auch eine Art Weckruf, dass die Nationalmannschaft zehn Jahre nach dem WM-Titel von Rom und der deutschen Wiedervereinigung wohl doch nicht auf Jahre hin nicht zu besiegen sein würde, wie von Weltmeistertrainer Franz Beckenbauer prognostiziert – und dass der Verband in der Nachwuchsarbeit was tun musste. Eine Idee, die direkt an der Amateurbasis ansetzte, war die Erfindung der DFB-Stützpunkte, die 2002 starteten.
Im Fußball-Bezirk Alb richtete der Verband zwei Stützpunkte ein: für den Kreis Reutlingen in Reutlingen selbst und für den Kreis Tübingen in Rottenburg. Welche Jugendlichen wohin kommen, hängt dabei nicht vom Verein ab, sondern vom Wohnort. Dienstältester Stützpunkt-Trainer in Rottenburg ist Wolfgang Poerschke. Der 59-Jährige kam im Jahr 2008 dazu, zeitgleich mit Sohn Marc, Jahrgang 1996, der damals als Jugendlicher aufgenommen wurde. Wolfgang Poerschke hatte sich beworben, nachdem ältere Kollegen ihren Abschied angekündigt hatten. Voraussetzung für ein Engagement am Stützpunkt ist die B-Lizenz oder Elite-Jugend-Lizenz. Die hatte Poerschke, wurde genommen und ist auch nach 15 Jahren mit Freude dabei und hat Hunderte Jugendliche begleitet: „Es macht nach wie vor Spaß“, sagt der Gomaringer, der zuvor bei verschiedenen Vereinen in der Jugendarbeit tätig war.
Poerschke ist neben Jonathan Annel, Andreas Felger, Fynn Bergmann und Martin Vöhringer einer von fünf Coaches. „Wir kommen alle sehr gut miteinander aus“, sagt Poerschke. „Jeder bringt seine Erfahrungen mit.“ Stützpunkt-Training ist immer montags von 17.30 Uhr an drei Stunden für die Talente aus dem Kreis. In zwei Gruppen sind hintereinander die beiden D- und C-Jugendjahrgänge mit je 12 bis 15 Spielern pro Jahrgang dran. Im Sommer auf dem Hohenberg-Kunstrasen, im Winter in der benachbarten Otto-Locher-Halle. Der Schwerpunkt liegt am Stützpunkt auf der technischen Ausbildung. Einzel- und gruppentaktische Elemente gibt es auch, aber keine mannschaftstaktischen Sachen. Ab und zu stehen auch Turniere gegen andere Stützpunkte an. Was prima klappt, ist die Kooperation mit dem FC Rottenburg und der Stadt. Kürzlich gab’s vor dem Training eine Urkunde vom DFB für die 20 Jahre. Mit dabei waren der Vorstand des FCR und Vertreter der Stadt. „Die Zusammenarbeit mit dem FCR ist sehr gut“, lobt Poerschke. „Da haben wir es wirklich gut erwischt.“ Schließlich mussten andere Stützpunkte auch mal umziehen, oder Halle und Feld sind weit auseinander.
Kritik von kleineren Vereinen
Wenn sich neue Spieler bei Sichtungen aufdrängen, gibt es mitunter auch Jugendliche, die nicht mehr mittrainieren dürfen. „Das gehört dazu, das ist für uns auch immer schwierig“, sagt Poerschke. „Aber wir sagen den Spielern immer, dass die Tür offenbleibt. Allerdings gibt es auch immer welche, die es ungerecht finden.“ Immerhin: „Es gab noch nie jemanden, der ein Riesentheater gemacht hat. Wir versuchen das schon, so zu verpacken, dass man damit leben kann.“ Mancher Spieler hört auch freiwillig auf, weil ihm der Aufwand zu groß ist parallel zum Vereinstraining.
In der Vergangenheit kritisierten auch kleinere Vereine, dass ihre Talente im Stützpunkt-Training den ambitionierteren Klubs präsentiert werden und ihren Heimatklub verlassen. Poerschke kann diese Kritik nicht nachvollziehen: „Vereine wie der SSV Reutlingen schauen sowieso recht früh bei den kleinen Vereinen. Wenn einer sehr gut ist, wird er gesehen“, sagt er. „Und wenn er gut ist, soll er auch so hoch wie möglich spielen – mit der Betonung auf spielen. Beim SSV auf der Bank sitzen, bringt natürlich auch nichts.“ Eine Einschätzung, ob es jemand höherklassig im Verein schaffen könnte, geben die Stützpunkttrainer auf Anfrage. Auf eins legt Poerschke jedoch Wert: „Wir sagen den Spielern nicht, dass sie irgendwohin wechseln sollen. Es gibt da keine Connections zu bestimmten Vereinen.“
Wer für Poerschke der bislang Beste am Stützpunkt war
Manche später prominente Spielerinnen und Spieler durchliefen den Stützpunkt in Rottenburg. „Vor meiner Zeit war’s Kim Kulig“, sagt Wolfgang Poerschke. Die Poltringerin hatte 33 Länderspiele für Deutschland absolviert, ehe sie ihre Karriere wegen Knieproblemen beendete. Inzwischen ist die 33-Jährige Co-Trainerin bei Frauen-Bundesligist VfL Wolfsburg. In Poerschkes erstem Jahrgang war Thilo Kehrer (26) aus Pfäffingen, der es mittlerweile zum 26-fachen Nationalspieler gebracht hat und bei West Ham United in der englischen Premier League spielt. Aus Gomaringen war Janina Hechler (24) von Bundesligist Eintracht Frankfurt am Stützpunkt. Besonders in Erinnerung geblieben ist Poerschke der Kusterdinger Lukas Laupheimer. Der 20-Jährige ist beim VfB Stuttgart unter Vertrag und spielt im Regionalliga-Team. „Er war für mich der beste Spieler am Stützpunkt, auch von seiner ganzen Art“, sagt Poerschke. „Wir hatten schon sehr gute Spieler hier – beim Schritt zum Profi gehört aber eben auch immer Glück dazu.“
Vincent Meissner am 26.04.2023 | Schwäbisches Tagblatt

Fotos: ULMER Pressebildagentur


Stützpunkt-Spieler mit Karriere

Ehemalige Spieler beim FC Rottenburg:
Max Besuschkow (Profispieler bei Hannover 96 – aktuell in der 2. Bundesliga, war Juniorennationalspieler, spielte noch beim FC Rottenburg, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Holstein Kiel und Union Saint-Gilloise – damals 2. belgische Liga, SSV Jahn Regensburg)
Cedric Guarino (SV Stuttgarter Kickers – wurde soeben Oberligameister, SSV Ulm, TSG Balingen, 1. FC Heidenheim, FC Rottenburg)
Tobias Dierberger (TSG Balingen, TSG Tübingen, FC Rottenburg)
Christoph Hollnberger (TSG Tübingen, ehemaliger U17- und U19-Bundesligaspieler des SC Freiburg, FC Rottenburg)
Spieler die aktuell beim FC Rottenburg spielen:
Lennis Eberle, Nick Heberle, Aaron Damm (alle FC Rottenburg 1. Mannschaft)
Endrit Demhasaj (FC Rottenburg U23)
Spieler und Spielerinnen vom DFB-Stützpunkt Rottenburg die nicht beim FC kickten aber es national und international geschafft haben:
Thilo Kehrer (West Ham United, Paris St. Germain, FC Schalke 04, VfB Stuttgart, SSV Reutlingen, TSG Tübingen, aktueller deutscher Nationalspieler)
Kim Kulig (Neue Cheftrainerin ab kommender Saison beim FC Basel, Co-Trainerin VfL Wolfsburg, Trainerin 1. FFC Frankfurt II, 1. FFC Frankfurt, Hamburger SV, VfL Sindelfingen, ehemalige deutsche Nationalspielerin, Europameisterin mit den Damen)
Janina Hechler (Eintracht Frankfurt, 1. FFC Frankfurt, VfL Sindelfingen, TSV Gomaringen, U-Nationalspielerin)
Gina Rilling (SV Hegnach, VfL Sindelfingen, TSV Lustnau, U-Nationalspielerin)
Lukas Laupheimer (VfB Stuttgart II – seit der C-Jugend beim VfB Stuttgart, SSV Reutlingen)

Noch ein paar Impressionen aus diesem 20-jährigen Anlass

Fotos: Markus Riel