
Eckdaten des Spiels
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 5. Spieltag
Datum: Samstag, 12.09.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)
Spieltag-Ticker
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Alle 3 Tore von Lukas Behr. Sein erster Hattrick in der Verbandsliga.
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Erster Heimsieg in dieser Saison beschert dem FCR mit dem 6. Platz beste Verbandsliga-Platzierung.
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René Hirschka machte sein 396. Pflichtspiel für den FCR und erreicht die Top 10 der FCR-Rekordspieler.
Das Spiel wurde präsentiert von…

Lukas Behr schießt Türkspor Neu-Ulm im Alleingang ab
Der FC Rottenburg hat am 5. Spieltag der Verbandsliga seinen ersten Heimsieg in der laufenden Saison eingefahren. Vor ca. 150 Zuschauern im Hohenbergstadion setzte sich die Mannschaft am Samstag, den 12. September 2026, bei spätsommerlichem Wetter mit 3:1 (2:0) gegen Türkspor Neu-Ulm durch. Zum Matchwinner avancierte Lukas Behr, der alle drei Treffer für den FCR erzielte und damit einen eindrucksvollen Dreierpack schnürte. Für Rottenburg war es bereits das dritte Heimspiel der Saison und zugleich der erste Erfolg vor heimischer Kulisse. Mit nun neun Punkten verbessert sich der FC Rottenburg vom achten auf den sechsten Tabellenplatz. Türkspor Neu-Ulm musste hingegen nach der Niederlage einen Rückschlag hinnehmen und rutschte vom neunten auf den elften Rang ab. Am kommenden Samstag wartet auf den FCR allerdings eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: Die Rottenburger gastieren beim 1. Göppinger SV, der mit einem deutlichen 5:0-Auswärtssieg beim TSV Ehningen ein klares Zeichen im Titelrennen setzte und seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurde.
Im dritten Heimspiel der Saison präsentierte sich der FC Rottenburg von Beginn an konzentriert, zweikampfstark und mit der notwendigen Entschlossenheit im Abschluss. Türkspor Neu-Ulm erwies sich zwar über weite Strecken als sehr unangenehmer Gegner, mit vielen Chancen, konnte den Rottenburger Offensivdrang jedoch nicht entscheidend eindämmen. Behr nutzte die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und stellte mit seinen drei Toren die Weichen für einen verdienten Erfolg.
Der Heimsieg ist für den FC Rottenburg nicht nur sportlich von großer Bedeutung. Mit nunmehr neun Punkten verbessert sich die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz. Damit erreicht der FCR zugleich die bislang beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte in der Verbandsliga. Die positive Entwicklung der vergangenen Wochen findet damit ihre eindrucksvolle Fortsetzung. Der FCR fährt nun ohne große Erwartungen und stressfrei nach Göppingen, denn dort wartet eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Der FCR kann in Göppingen nur gewinnen und nach dem unglaublich psychologisch wichtigen ersten Heimsieg frei aufspielen.
Die Partie entwickelte sich zu einem außergewöhnlich kartenreichen Spiel: Mit zehn Gelben und einer Roten Karte stellte sie einen neuen „Farbenrekord“ auf und bot reichlich Gesprächsstoff im Hinblick auf weitere mögliche Platzverweise. Die Kartenverteilung von Regionalschiedsrichter Kadir Yagci aus der SRG Tuttlingen wirkte dabei jedoch mitunter uneinheitlich. Während er bereits bei eher harmlosen Fouls beziehungsweise kleineren Nicklichkeiten umgehend die Gelbe Karte zeigte, ließ er bei härteren, durchaus gelbwürdigen Vergehen die Verwarnung teilweise aus. Möglicherweise entspricht diese Auslegung den Gepflogenheiten in der Regionalliga. Unabhängig davon bleibt festzuhalten, dass Yagci insgesamt eine gute Schiedsrichterleistung zeigte.
Hirschka nun Top 10-Spieler
Zuvor möchten wir unserer spielenden Legende und unserem Co-Spielertrainer René Hirschka herzlich gratulieren. Mit seinem 396. Pflichtspiel für den FC Rottenburg – beim Duell gegen Neu-Ulm – hat er den Sprung in die Top 10 der FCR-Rekordspieler geschafft. Angeführt wird diese Rangliste weiterhin vom 2021 verstorbenen Josef „Fidel“ Johner mit insgesamt 557 Einsätzen. Am vergangenen Samstag überholte Hirschka damit eine weitere FCR-Legende: den ehemaligen Kapitän Freddy Fischer (395 Spiele), der bislang den zehnten Platz belegte. Noch 4 Spiele und René Hirschka überholt den legendären FCR-Stürmer Hugo Vollmer, der aktuell den 8. Platz mit 400 Spielen inne hat.
Ein Spiel mit zahlreichen individuellen Fehlern
Die Zuschauer im Hohenbergstadion erlebten am Samstag eine nervöse und teilweise wild geführte Partie. Die Gäste aus Neu-Ulm erwischten den besseren Start und wollten früh in Führung gehen. Bereits in der ersten Minute bot sich ihnen dazu die Gelegenheit, doch FCR-Torhüter Nick Gutekunst parierte den Abschluss mit einer starken Fußabwehr.
Aufseiten der Gäste zeigte der 30-jährige Routinier und Neuzugang vom SSV Ehingen-Süd sowie ehemalige Regionalligaspieler Maurice Strobel, von Beginn an eine auffällige Leistung und zog im Mittelfeld die Fäden. Rottenburg stand zunächst kompakt und ließ den Gästen nur wenige Räume. Allerdings benötigte der FCR einige Minuten, um selbst ins Spiel zu finden – schlug dann aber in der siebten Minute prompt zu.
Ein langer Ball von Loris Zettel aus der eigenen Hälfte führte zu einem Einwurf für den FCR. Aaron Leyhr brachte den Ball von der linken Außenlinie auf Höhe der Box weit in den Strafraum, wo René Hirschka ihn mit dem Hinterkopf in Richtung Zentrum verlängerte. Lukas Behr nahm die Kugel am ersten Pfosten an, drehte sich um seinen Gegenspieler und vollendete mit einem sehenswerten Drehschuss zur 1:0-Führung. Neu-Ulm hatte das Spiel bis dahin zwar kontrolliert, leistete sich jedoch zu viele Ungenauigkeiten.
Zwischen der 20. und 25. Minute erhielten die Gäste zwei Freistöße zugesprochen. Der erste landete in der Mauer, der zweite flog deutlich über das Tor. Rottenburg war nun vollständig in der Partie angekommen und gestaltete das Spiel offen. Die Räume wurden konsequent zugestellt, zudem setzte der FCR die Neu-Ulmer mit einer engagierten Zweikampfführung unter Druck. Türkspor verzweifelte zunehmend an den eigenen Fehlern, was immer wieder zu Diskussionen mit Interims- und Co-Trainer Antonio Pangallo führte.
Während die Gäste zunehmend mit sich selbst beschäftigt waren, nutzte der FCR die Situation konsequent aus. In der 31. Minute erhöhte Rottenburg auf 2:0. Daniel Genuardi wurde etwa zwei Meter vor dem linken Strafraumeck regelwidrig zu Fall gebracht. Luca Alfonzo, der als Freistoßspezialist bekannt ist, brachte den Ball mit dem rechten Fuß gefühlvoll ins Zentrum. Dort setzte sich Behr auf Höhe der Fünfmeterlinie gegen mehrere Gegenspieler durch und köpfte den Ball ins Tor. Die Zuordnung in der Defensive der Gäste stimmte überhaupt nicht, sodass Behr nicht mal hochspringen musste und den Ball ins Tor zu köpfen.
Türkspor haderte mit seinen Möglichkeiten, der FCR agierte dagegen äußerst effizient. Es war bis dahin kein besonders ansehnliches Fußballspiel, doch Rottenburg nutzte seine Chancen konsequent: zwei Möglichkeiten, zwei Tore. Kurz zuvor mussten die Rottenburger Zuschauer allerdings noch einmal tief durchatmen. Wie bereits bei Julian Häfner zwei Wochen zuvor im Spiel gegen Hollenbach verließ Gutekunst sein Tor und sprang in seinen Gegenspieler. Die Szene ereignete sich nahezu an derselben Stelle und ähnelte der damaligen Aktion stark. Viele befürchteten bereits einen erneuten Platzverweis, doch der Schiedsrichter beließ es bei einer Gelben Karte. Aufseiten des FCR fiel die Erleichterung entsprechend groß aus.
Rottenburg verteidigte weiterhin konzentriert, ließ den Neu-Ulmern in dieser Phase nur wenige Möglichkeiten und profitierte zudem von deren mangelnder Präzision. Zwar kamen die Gäste in der 34., 39. und 40. Minute zu weiteren Abschlüssen, doch diese gingen entweder über das Tor oder knapp daran vorbei. In der 41. Minute zappelte der Ball schließlich im Rottenburger Netz. Nach mehreren schnellen Ballwechseln schaltete Türkspor blitzartig um und erspielte sich eine aussichtsreiche Möglichkeit. Der Torschütze stand jedoch eindeutig im Abseits, sodass der Treffer nicht anerkannt wurde.
In der 43. Minute scheiterten die Gäste nach einer Ecke im Strafraumgetümmel. In der ersten Minute der Nachspielzeit verfehlten sie das Tor zudem nur knapp am linken Pfosten. Damit blieb es zur Halbzeit bei der 2:0-Führung für den FCR. Nach einer ereignisreichen und teilweise ungeordneten ersten Hälfte kam die Pause für beide Mannschaften zur rechten Zeit.
Rot für Ackermann – Behr mit Hattrick
Die erste gute Chance der zweiten Halbzeit hatte Behr in der 52. Minute. Nach einer starken Einzelaktion bediente Moritz Rohrer seinen Mitspieler, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Der Neu-Ulmer Torhüter parierte jedoch und lenkte den Ball zur Ecke. Nur eine Minute später kam Hirschka nach dieser Standardsituation zur nächsten Möglichkeit, nachdem der Ball zurück ins Zentrum geköpft worden war.
In der 54. Minute vergab Behr eine Großchance auf das 3:0. Nach einem Steilpass lief er allein auf das Neu-Ulmer Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper. FCR-Trainer Marc Mutschler reagierte wenig später und brachte in der 57. Minute den offensiv ausgerichteten Maxime Ackermann für Daniel Genuardi ins Spiel. Mutschler erkannte, dass die Wahrscheinlichkeit eines dritten Rottenburger Treffers aktuell größer war als die Gefahr eines Neu-Ulmer Anschlusstores.
Für Ackermann war der Arbeitstag allerdings bereits nach sieben Minuten wieder beendet. In der 64. Minute kam es im Mittelfeld der Neu-Ulmer Hälfte zu einem Zweikampf. Zunächst grätschte der Neu-Ulmer Kapitän Yavuz Tuna in Ackermann hinein und brachte ihn zu Fall. Beim Versuch, sich aus der Situation zu befreien, trat Ackermann nach. Diese Reaktion blieb vom Schiedsrichter, der freie Sicht auf das Geschehen hatte, nicht ungeahndet: Er zeigte Ackermann die glattrote Karte. Aus Rottenburger Sicht wäre die Entscheidung nachvollziehbarer gewesen, wenn zuvor das Foulspiel von Tuna an Ackermann geahndet worden wäre, denn dann hätte der Neu-Ulmer Kapitän seine zweite Gelbe Karte erhalten und somit Gelb-Rot. Der Schiri hat es wohl anders gesehen.
Mutschler reagierte anschließend mit zwei weiteren Wechseln. Johannes Bastians kam für Zettel ins Spiel, Anton Jansen ersetzte Alfonzo. Trotz Unterzahl machte der FCR seine Sache weiterhin sehr gut und kam durch Einsatzbereitschaft und hohes Tempo zu einer weiteren Großchance. In der 72. Minute tauchte Behr erneut frei vor dem Neu-Ulmer Tor auf, setzte seinen Schuss jedoch über die Latte. Zuvor hatte Gutekunst einen Kopfball der Gäste sicher entschärft. Nur eine Minute nach der vergebenen Möglichkeit auf das 3:0 verkürzte Neu-Ulm auf 1:2 (74.). Die Gäste durchbrachen die Defensive von sechs Rottenburger Feldspieler mit einem präzisen Pass von der Mittellinie. Einen flache Hereingabe von der rechten Seite in die Mitte verwertete der kurz zuvor eingewechselte Maxwell Owusu zum Anschlusstreffer.
In Unterzahl musste der FCR nun um den Erfolg bangen. Trainer Mutschler hatte zuvor betont, dass er auch mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre. Seine Mannschaft agierte jedoch weiterhin ruhig und abgeklärt, hielt dem Druck stand und erspielte sich sogar selber eigene Möglichkeiten. In der 75. Minute brachte Mutschler zudem den pfeilschnellen Gaildonald Chefor Njekang für Ruben Nyanga. Nach einer herausragenden Grätsche von Luis Kalbacher, der in der 78. Minute zur Ecke klärte, nahm der FCR in der 79. Minute seinen letzten Wechsel vor: Julian Kiesecker kam für Aaron Leyhr ins Spiel.
Was sich viele Zuschauer erhofft hatten, trat dann schließlich ein: Njekang konnte seine Schnelligkeit entscheidend einbringen. Kurz vor dem eigenen Strafraum eroberte er den Ball und startete einen beeindruckenden Sololauf. Mit energischem Körpereinsatz ließ er den Neu-Ulmer Kapitän hinter sich und sah Behr in der Mitte mitlaufen. Sein Zuspiel kam punktgenau beim Stürmer an. Behr nahm den Ball mit links an, legte ihn auf den rechten Fuß und schob ihn zum 3:1 in der 82. Minute ins Netz. Damit erzielte Behr bereits seinen vierten Saisontreffer und komplettierte zugleich seinen Hattrick. Die Erleichterung und der Jubel auf Rottenburger Seite waren entsprechend groß. Obwohl noch rund zehn Minuten zu spielen waren, war die Partie damit praktisch entschieden.
In der Schlussphase bekam der FCR durch seine Einwechselspieler noch einmal die zweite Luft und hätte den Sieg sogar weiter ausbauen können. Kiesecker scheiterte nach Vorarbeit von Behr in der 89. Minute, Rohrer wurde nach einer starken Einzelaktion in der Nachspielzeit im letzten Moment geblockt. Auch Bastians verpasste in der 92. Minute aus halbrechter Position den vierten Treffer. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Der FCR feierte damit nicht nur seinen ersten Heimsieg, sondern sicherte sich zugleich drei äußerst wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Fazit
Der FC belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz und ist damit „The Best of the Rest“ – eine Entwicklung, mit der nach dem turbulenten Saisonauftakt wohl kaum jemand gerechnet hätte. Mit inzwischen sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze und nur vier Punkten Rückstand auf Platz 1 hat sich die Mannschaft eine solide Ausgangsposition erarbeitet. Der FC Rottenburg wollte und musste somit drei Punkte einfahren – und konnte dieses Ziel erreichen. Trotz sehenswerter Balleroberungen und anschließender direkter Ballstafetten führten individuelle Fehler jedoch wiederholt zu gefährlichen Situationen. Fehlpässe auf kürzeste Distanz, unnötig verlorene Zweikämpfe und Stellungsfehler sorgten dafür, dass der Ball häufig unmittelbar beim Gegner landete.
Seit der Systemumstellung greifen die Abläufe allmählich wieder besser. Wenn es der Mannschaft gelingt, ihre Qualität mit der notwendigen Einstellung zu verbinden, ist sie nur schwer zu bezwingen. Dennoch lässt der FC derzeit noch zu viele Torchancen zu. Daher muss weiterhin ein höherer Aufwand betrieben werden, um den Gegner nicht wiederholt zu gefährlichen Umschaltsituationen einzuladen.
Für die Mutschler-Truppe bietet sich nun die Gelegenheit, den jüngsten Heimsieg zu bestätigen und auch auswärts für die nächste Überraschung zu sorgen. In der Fremde ist der FCR bislang ungeschlagen. Mit dem Rückenwind des Dreierpacks von Lukas Behr, insgesamt neun Punkten sowie der bislang besten Verbandsliga-Platzierung der Vereinsgeschichte reist die Mannschaft zum aktuell formstärksten Team der Liga und zugleich zu einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Partie beim Oberliga-Absteiger und ehemaligen Regionalligisten aus Göppingen verspricht somit zu einem echten Prüfstein für die weitere Entwicklung der Rottenburger Mannschaft zu werden. Verzichten muss der 1. Göppinger SV als Tabellendritter dabei auf seinen Kapitän, Abwehrchef und Leitwolf Filip Milisic, der in Ehingen die Rote Karte erhielt.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir stehen über 90 Minuten kompakt und sind dabei mehr als effektiv. Genau das hatten wir uns vorgenommen, die Chancen, die wir bekommen konsequent zu nutzen und das aus einer stabilen Defensive heraus. Lukas Behr erwischte einen Sahnetag, aber das schmälert keineswegs die Leistung der anderen. Es war ein laufintensives und zweikampfbetontes Spiel, und genau dafür brauchen wir jeden Mann. In der zweiten Halbzeit gibt es mal wieder ein Extralob für unsere Einwechselspieler. Alle zündeten sofort und hatten keinerlei Anlaufprobleme. Genau diese Spieler sind aktuell unser Trumpf in der Hinterhand und geben uns zusätzliche Möglichkeiten. Jetzt gilt es zu hoffen, dass die Sperre von Maxime nicht zu lange anhält, denn auch ihn werden wir in den nächsten Wochen dringend brauchen.
Pressestimmen
Unentbehrlicher Lukas Behr
Artikel lesen | Tobias Zug am 14.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Individuelle Patzer sorgen für zweite Türkspor-Pleite
Artikel lesen | Detlef Groninger am 13.09.2026 | Südwest Presse/ Sport Kreis Neu-Ulm
Bilder
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Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Luis Kalbacher, Raphael Langer, René Hirschka, Loris Zettel, Lukas Behr (C), Moritz Rohrer (63. Jansen), Daniel Genuardi (57. Ackermann), Ruben Nyanga (73. Njekang), Luca Alfonzo (62. Bastians), Aaron Leyhr (79. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Anton Jansen, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang, Maxime Ackermann
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Simon Presch
Tore:
1:0 Lukas Behr (7.)
2:0 Lukas Behr (31.)
2:1 Maxwell Owusu (74.)
3:1 Lukas Behr (82.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Kadir Yagci (SV Seitingen-Oberflacht aus der Schiedsrichtergruppe Tuttlingen, Spielklasse: Regionalliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Elias Quarleiter (SV Heinstetten)
Max Müller (TSV Geislingen)
Gelbe Karten: 4 / 6
Rote Karten: 1 / –
Besondere Vorkommnisse:
Maxime Ackermann (FCR) sieht 7 Minuten nach seiner Einwechslung (64.) wegen Nachtretens die Rote Karte.
Zuschauer: ca. 150
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Weiter geht es mit der Mutschler-Elf am kommenden Samstag, den 19.09.2026, dann geht es zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellen-Zweiten und Oberliga-Absteiger 1. Göppinger SV. Göppingen spielte in der Saison 2024/25 noch in der Regionalliga, stieg dann zwei Mal in Folge ab und spielt nun in der Verbandsliga und ist großer Meisterfavorit. Gespielt wird im Stadion an der Hohenstaufenstraße 116 in 73033 Göppingen-Faurndau. Spielbeginn ist bereits um 14 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der Schiedsrichtergruppe Böblingen.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 2. Spieltag
Datum: Sonntag, 23.08.2026 | 15:00 Uhr
Spielort: Bizerba-Arena Balingen (Neuer Kunstrasenplatz)
FCR dreht das Spiel und feiert ersten Saisonsieg
Der FC Rottenburg hat im ersten von zwei Verbandsliga-Derbys gegen die U23 der TSG Balingen seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Auf dem neuen Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena im Balinger Norden setzte sich die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler trotz eines 0:1-Rückstands zur Pause verdient mit 3:1 durch. Bei bestem Fußballwetter und vor rund 180 Zuschauern gingen die Gastgeber in der 30. Minute durch Nico Kieninger in Führung. Der FC Rottenburg ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und kam nach der Pause deutlich engagierter aus der Kabine. In der 55. Minute erzielte Lukas Behr den Ausgleich. In der Schlussphase drehte der FCR die Partie endgültig. Aaron Leyhr brachte die Gäste in der 75. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss mit 2:1 in Führung. Vier Minuten vor dem Abpfiff sorgte der eingewechselte Luca Alfonzo für die Entscheidung und markierte den 3:1-Endstand.
Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt mit einer 0:5-Niederlage gegen Oberensingen zeigte der FC Rottenburg eine deutliche Reaktion. Die Mannschaft überzeugte insbesondere im zweiten Durchgang mit großer Laufbereitschaft, hoher Einsatzfreude und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch der Rückstand brachte das Team nicht aus dem Konzept. Die Spieler motivierten sich gegenseitig und steigerten ihre Intensität spürbar.
Einen wichtigen Anteil daran hatte auch die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Rottenburger Anhänger. Trotz der Niederlage zum Saisonstart stand die Fangemeinde geschlossen hinter der Mannschaft und sorgte in Balingen für eine starke Kulisse. Zusätzlich wurde das Team von fünf Spielern aus der Oberligamannschaft unterstützt.
Während die TSG Balingen II nach der Pausenführung in der zweiten Hälfte deutlich nachließ, trat der FC Rottenburg nach dem Seitenwechsel wie verwandelt auf. Angeführt von René Hirschka, der seine Mitspieler nach dem Rückstand weiter antrieb, übernahm der FCR zunehmend die Kontrolle und belohnte sich mit drei Treffern. Die Balinger auch mit fünf Spielern aus der Oberligamannschaft, die aus der letzten Saison hochgezogen wurden, ließ der FCR von Beginn an bis zum Schluss nie Zweifel aufkommen, daß das heute auf dem neuen Kunstrasenplatz schief gehen könnte.
Mit dem ersten Saisonsieg klettert der FC Rottenburg nach dem zweiten Spieltag vom letzten auf den zehnten Tabellenplatz. Damit feierte die Mannschaft nicht nur eine wichtige Kehrtwende, sondern meldete sich eindrucksvoll in der Verbandsliga zurück. Die TSG Balingen II bleibt dagegen weiterhin ohne Punkte.
FCR tritt im Derby selbstbewusst auf
Im anthrazitfarbenen Auswärtstrikot trat der FCR beim Landesligameister aus Balingen an, der in Rot auflief. Die Gäste gingen selbstbewusst in die Partie und setzten den Gegner von Beginn an unter Druck. Durch konsequentes Pressing drängte der FCR die Balinger tief in deren eigene Hälfte und ließ ihnen kaum Raum zur Entfaltung. In den ersten fünf Minuten fanden die Gastgeber durch ihr Kombinationsspiel nur wenige Lösungen, um sich aus der Umklammerung zu befreien. Der FCR zeigte früh, dass er gewillt war, Punkte aus Balingen mitzunehmen.
In den folgenden zehn Minuten wurde die Partie offener, wobei der FCR leichte Vorteile hatte. Balingen kam in der sechsten Minute nach einem Eckball zur ersten Chance, doch FCR-Torhüter Julian Häfner klärte sicher per Faustabwehr. Im Gegenzug näherten sich die Gäste über Ali Hamdar und Daniel Genuardi zunehmend dem Balinger Tor. Die erste wirklich gute Möglichkeit hatte anschließend der FCR: Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Lukas Behr, der einige Meter Raum gewann und anschließend auf den lauernden Hamdar zurücklegte. Dessen Abschluss stellte Balingens Torhüter erstmals ernsthaft auf die Probe.
Der erste Torschuss der Gastgeber folgte in der 13. Minute, verfehlte das Tor jedoch deutlich. Der FCR war gut im Spiel und ließ nur wenig zu. Die Hintermannschaft mit Hirschka, Weber, Langer und Kalbacher stand kompakt und überzeugte mit einer starken Leistung. Insgesamt entwickelte sich eine äußerst bewegte und kämpferische Partie.
In der 14. Minute erspielte sich der FCR über Behr, Hamdar, Genuardi und Langer eine gute Möglichkeit, die schließlich zum ersten Eckball führte. Dieser blieb jedoch ohne Ertrag. Anschließend hatte der FCR eine starke Phase mit mehreren guten Chancen. Unter anderem scheiterte Leyhr mit einem Distanzschuss.
Nach einer Möglichkeit der TSG in der 18. Minute und einer weiteren FCR-Chance in der 27. Minute fiel überraschend, aber nicht völlig unverdient, die Führung für Balingen. Ein Freistoß von der rechten Seite wurde hoch in den Strafraum geschlagen. Dort kam Balingens Noah Braun zum Abschluss und traf zunächst nur die Latte. Nico Kieninger reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller zur 1:0-Führung. Damit erzielte die TSG ihr erstes Saisontor, während der FCR in der noch jungen Saison bereits den sechsten Gegentreffer kassierte.
FCR-Kapitän Hirschka blieb jedoch ruhig und baute seine Mitspieler auf. Noch sei genügend Zeit vorhanden, um die Partie zu drehen. In der 38. Minute konnten sich innerhalb weniger Sekunden beide Torhüter auszeichnen. Zunächst lenkte Balingens Keeper Lüdemann-Ravit einen starken Schuss von Ackermann mit den Fingerspitzen zur Ecke. Auf der Gegenseite war Häfner zur Stelle und vereitelte eine gute Balinger Abschlussmöglichkeit.
Die Partie blieb offen und ging weiterhin hin und her. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kamen die Gastgeber zu einer Großchance, doch der Abschluss traf den ersten Pfosten und so sein Ziel. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der FCR noch zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Einen wuchtigen 25-Meter-Schuss von Leyhr lenkte der Balinger Torhüter zur Ecke. Ackermann brachte den anschließenden Eckball ins Zentrum, wo Behr zum Kopfball kam, jedoch nur den Pfosten traf (44.).
Kurz darauf stand Leyhr nach einer Flanke von der rechten Seite vermeintlich im Abseits und wäre frei zum Abschluss gekommen. Allerdings hätte Balingen zu diesem Zeitpunkt durchaus auch auf 2:0 erhöhen können. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der gut leitende Schiedsrichter Felix Günter aus Freiberg schließlich die erste Halbzeit.
Überlegener FCR in der zweiten Halbzeit
Die zweite Hälfte begann zunächst ohne nennenswerte Höhepunkte. In der 53. Minute sorgte der FCR nach einer Flanke von Behr für die erste gefährliche Szene. Die Rottenburger forderten ein Handspiel im Strafraum, doch der Unparteiische ließ weiterspielen.
Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich: Leyhr setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball quer auf Behr. Dieser hatte aus rund fünf Metern keine Mühe, zum 1:1 zu vollenden. Während der FCR nun zunehmend an sich glaubte, fand Balingen nach der Pause überhaupt nicht mehr ins Spiel und konnte an die gute Leistung aus der ersten Hälfte nicht anknüpfen.
In der Folge reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler mit einem Dreifachwechsel. Für Genuardi, Hamdar und Ackermann kamen Jakob Bader, Anton Jansen und Luca Alfonzo ins Spiel. Kaum auf dem Platz, gab Alfonzo in der 63. Minute den ersten Torschuss ab. Auch nach den Wechseln kontrollierte Rottenburg weiterhin das Geschehen und ließ dem Gastgeber nur wenig Raum.
Kurz vor dem Führungstreffer erspielte sich der FCR weitere gute Möglichkeiten. Behr scheiterte in der 68. Minute ebenso wie Rohrer, dessen Drehschuss in der 72. Minute knapp sein Ziel verfehlte. In der 75. Minute war es dann so weit: Nach einer Ecke von Alfonzo kam Leyhr am zweiten Pfosten an den Ball und traf per Volley aus halbrechter Position im Strafraum in den oberen linken Winkel. Ein echtes Traumtor, das ihm später sogar eine Nominierung für die Schwitzkasten-Elf sowie die FuPa-Elf der Woche einbrachte.
Drei Minuten später legte Leyhr für Langer auf, der den Ball per Lupfer über den Torhüter hinweg befördern wollte. Im direkten Gegenzug meldete sich Balingen noch einmal zurück. Ein Balinger Angreifer lief allein auf Häfner zu, doch der Rottenburger Schlussmann reagierte stark und parierte die Großchance.
In der Schlussphase kam die Heimelf zwar noch einmal besser ins Spiel, sodass auf die Rottenburger Defensive um René Hirschka noch einige Arbeit zukam. Im Kollektiv verteidigte der FCR jedoch konzentriert und hielt den eigenen Kasten sauber.
In der 86. Minute sorgte Alfonzo schließlich für die Entscheidung. Nach einem Konter bediente Behr den auf der linken Seite mitgelaufenen Offensivspieler, der den Ball mit dem linken Fuß kraftvoll unter die Latte schoss. Ein sehenswerter Treffer zum 1:3.
Nur eine Minute später hatte Bader sogar noch die Möglichkeit, weiter zu erhöhen, scheiterte jedoch frei vor dem Balinger Tor. Anschließend nahm Mutschler die letzten Wechsel vor. Johannes Bastians kam in der 88. Minute zu seinem zweiten Verbandsligaeinsatz und ersetzte Kapitän Behr, der die Kapitänsbinde an Langer weitergab, der übrigens erstmals Kapitän sein durfte. In der 90. Minute kam zudem Julian Kiesecker für Kalbacher ins Spiel, der für viele FCR-Fans zu den besten Akteuren auf dem Platz zählte.
Den Schlusspunkt hätte der eingewechselte Bastians setzen können. Nach einer weiteren Großchance fehlte ihm jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Günter die Partie, für dessen Leistung es von außen gute Noten gab.
Fazit
Der Sieg des FC Rottenburg war letztlich hochverdient. Zwar hatte die Balinger U23 in der ersten Hälfte leichte optische Vorteile und ging mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCR jedoch vollständig die Kontrolle, trat körperlich präsenter und zweikampfstärker auf und ließ dem Gastgeber kaum noch Möglichkeiten zur Entfaltung.
Auch Balingens Trainer Philipp Wolf räumte nach dem Abpfiff unumwunden ein, dass seine junge Mannschaft nach der Pause den Zugriff auf die Partie verloren habe und die Niederlage letztlich verdient gewesen sei. Rottenburg überzeugte im zweiten Durchgang mit größerer Effizienz und einer deutlich höheren Zweikampfstärke.
Am kommenden Samstag empfängt der FCR mit dem Oberliga-Absteiger FSV Hollenbach einen der Favoriten auf die Meisterschaft. Die Rottenburger wollen den Schwung aus dem Auswärtssieg in Balingen mitnehmen und dem Favoriten möglichst ein Bein stellen. Anstoß ist – ausnahmsweise – erst um 17 Uhr.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Von Beginn an war erkennbar, dass Balingen mit zahlreichen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft angetreten ist. Einige Akteure waren in die erste Mannschaft aufgerückt, während diejenigen, die am Freitag in der Oberliga bei der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz gekommen waren, bei der U23 Spielpraxis sammeln konnten. Das war in den ersten Minuten deutlich zu spüren. Dennoch erwischten wir einen guten Tag, konnten gegen die spielstarken Balinger gut dagegenhalten und uns mehrere Torchancen erarbeiten. Leider haben wir es versäumt, daraus Kapital zu schlagen. Darunter waren mindestens drei hochkarätige Möglichkeiten, die wir nicht nutzen konnten. Stattdessen kassierten wir erneut ein äußerst ärgerliches Gegentor. In dieser Situation hat die Zuordnung nicht gestimmt, was für uns natürlich besonders bitter war. Allerdings hatte auch Balingen weitere Chancen und hätte durchaus noch anderweitig treffen können. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre dem Spielverlauf nach sicherlich gerecht gewesen.
Aus der Halbzeitpause sind wir sehr gut und mit großer Klarheit herausgekommen. Wir hatten uns vorgenommen, in der zweiten Hälfte deutlich zuzulegen. Dass wir eine starke Mannschaft der zweiten Halbzeit sind und mit unseren Einwechselspielern ein Spiel drehen können, haben wir bereits mehrfach bewiesen. Auch heute konnten wir wieder zeigen, dass unsere Einwechselspieler keineswegs nur zweite Wahl sind, sondern jederzeit in der Lage sind, einer Partie neue Impulse zu geben und noch einmal eine Schippe draufzulegen. Das haben die eingewechselten Spieler hervorragend umgesetzt. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir das Spiel drehen konnten. Bei Balingen war im weiteren Verlauf zu erkennen, dass die Kräfte und auch die Konzentration nachließen. Zwar hatten die Balinger weiterhin einige Chancen, doch betrachtet man insbesondere unsere Leistung in der zweiten Halbzeit, war der Sieg letztlich völlig verdient.
Eigentlich hätten wir die Partie früher entscheiden und uns eher für unseren Aufwand belohnen müssen. Dennoch sind wir sehr glücklich über den Sieg. Nach zwei Spielen sind wir nun endlich in der Liga angekommen. Die vergangenen beiden Partien mit insgesamt 0:11 Toren waren nicht zu entschuldigen. Zwar waren die Stuttgarter Kickers darunter, trotzdem schmerzen diese Ergebnisse sehr. Vor allem nach der Niederlage gegen Oberensingen war eine Trotzreaktion notwendig. Diese konnten wir heute phasenweise sehr gut auf dem neuen Kunstrasen zeigen.
Für uns gibt es nun keine Trainingspause. Wir werden am Montag und Dienstag trainieren und am Donnerstag ein Abschlusstraining absolvieren. Gleichzeitig gilt es, die nach und nach zurückkehrenden Urlauber wieder zu integrieren. Anschließend wollen wir gegen den Oberliga-Absteiger Hollenbach in Rottenburg etwas Zählbares holen.
Pressestimmen
Drei Punkte für den FCR
Artikel lesen | 24.08.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
Führung reicht der TSG II nicht
Artikel lesen | Matthias Jedele am 24.08.2026 | Südwest Presse/Zollenalbkreis
„Aktuell können wir noch keine Verbandsliga“: Wolf nach TSG-Pleite deutlich
Artikel lesen | Matthias Jedele am 23.08.2026 | Schwarzwälder Bote
Führung verspielt, Derby verloren: Balingen 2 legt einen Fehlstart hin
Artikel lesen | Marcus Arndt am 23.08.2026 | schwäbische.de/Region Zollernalb
FC Rottenburg dreht Partie
Artikel lesen | 24.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, René Hirschka, Aaron Leyhr (90. Kiesecker), Maxime Ackermann (59. Jansen), Lukas Behr (C) (88. Bastians), Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Daniel Genuardi (59. Alfonzo), Ali Hamdar (59. Bader)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Johannes Bastians, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Anton Jansen, Jakob Bader, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Nico Kieninger (30.)
1:1 Lukas Behr (55.)
1:2 Aaron Leyhr (75.)
1:3 Luca Alfonzo (86.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Felix Günter (TuS Freiberg, SRG Ludwigsburg, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Daniel Weiss (FSV Waldebene Stuttgart Ost)
Marcel Reinert (TV Aldingen)
Gelbe Karten: 3 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 180
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Samstag, den 29.08.2026 empfängt die Mutschler-Elf den Oberliga-Absteiger und Mit-Favoriten auf die Meisterschaft FSV Hollenbach. Gespielt wird im Hohenbergstadion auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg. Spielbeginn ist am späten Nachmittag um 17 Uhr. Vincent Schöller, Oberliga-Schiedsrichter vom TSV Haiterbach aus der Schiedsrichtergruppe Calw, wir die Partie leiten.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 34. und letzter Spieltag
Datum: Samstag, 06.06.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Sportzentrum Ehingen-Kirchbierlingen (Rasenplatz)

Mannheim entscheidet über die Zukunft des FC Rottenburg
Ohne echte Chancen verlor die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler ihr letztes Saisonspiel in der Verbandsliga beim SSV Ehingen-Süd mit 1:4 (0:2) in Kirchbierlingen südlich von Ehingen an der Donau. Trotz des klaren Resultats verhinderte vor rund 300 Zuschauern die engagierte Defensivleistung der Rottenburger unter der Führung von Kapitän Leon Oeschger ein noch höheres Debakel. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen der Hintermannschaft um Abwehrchef René Hirschka, Raphael Langer – der sein 100. Pflichtspiel für den FCR absolvierte – sowie Torhüter Julian Häfner, der sich in Topform präsentierte. Der Ehrentreffer des langjährigen Routiniers Jan Baur in der fünften Minute der Nachspielzeit, schenkt dem FC die Chance auf die Relegation, sollte der Oberligist VfR Mannheim tatsächlich in die Regionalliga aufsteigen. Der SSV Ehingen-Süd muss nach neun Jahren Verbandsligazugehörigkeit in die Landesliga absteigen.
Das Spiel bot bis zur Nachspielzeit Spannung und ließ ein kleines Fußballwunder für den SSV Ehingen-Süd erahnen, denn Ehingen-Süd hätte einen 5:0-Sieg benötigt, um selber in die Relegation zu dürfen. Die Gastgeber gingen durch Tore von Alexander Schrode (1.), Angelo Barone (28.), Simon Dilger (46.) und Daniel Schuhmacher (81.) mit 4:0 in Führung und verpassten es trotz mehrfacher Chancen, das Ergebnis auszubauen.
Besonders hervorzuheben ist deshalb das Last-Minute-Tor von Jan Baur, der nach 22 Jahren und 316 Pflichtspielen für den FC Rottenburg seinen Abschied nach dieser Saison angekündigt hat. Sein späten Treffer verhinderte ein Debakel und bewahrte das Team vor dem direkten Abstieg.
Für den FC Rottenburg ist die Entscheidung über die Zukunft jedoch noch nicht gefallen. Mit 41 Punkten liegen der FCR (-11), der TSV Weilimdorf (-12) und der SSV Ehingen-Süd (-13) punktgleich, jedoch aufgrund der Tordifferenz knapp vor den beiden Konkurrenten. Sollte Oberligist VfR Mannheim den Aufstieg in die Regionalliga schaffen, würde der FC Rottenburg den Relegationsplatz erreichen und somit die Chance erhalten, den Verbleib in der Verbandsliga zu sichern. Im Fall eines Scheiterns Mannheims droht hingegen der Abstieg in die Landesliga.
Brutal für Ehingen-Süd und Weilimdorf. Am Ende nach 32 Spielen wegen ein bzw. zwei Toren abzusteigen. Eine Dramatik in einem kaum zu überbietenden Saisonfinale der Konkurrenz. Dabei absolvierte Ehingen vielleicht vermutlich sogar sein bestes Spiel der Saison und schnupperte so sogar am Fußballwunder. Denn der FCR absolvierte letzte Woche noch gegen Berg ebenfalls eines seiner besten Spiele in der Verbandsliga. Daher ist diese Leistung in Ehingen unerklärlich für Mutschler und „nicht in Worte zu fassen“.
Der mögliche Relegationsspieltermin ist für Sonntag, den 21. Juni, um 15 Uhr vorgesehen; der Austragungsort steht noch aus und wird im Bezirk des Verbandsligisten liegen. Der FC Rottenburg würde dort gegen den Sieger der Entscheidungsspiele der Tabellenzweiten aus den vier Landesligen antreten. Die anstehenden Partien in der ersten Runde lauten: FV Löchgau (Landesliga 1) gegen SG Empfingen (Landesliga 3) sowie FV Rot-Weiß Weiler (Landesliga 4) gegen TSV Köngen (Landesliga 2).
8. Platz in der Rückrundentabelle
Die Saisonendphase zeichnete sich durch eine hohe Dramatik aus, bei der nur wenige Tore über den Klassenerhalt entschieden. Für die Mannschaft aus Ehingen-Süd und den TSV Weilimdorf ist der Abstieg in die Landesliga trotz starker Leistungen bitter. Der FC Rottenburg bestach in der Rückrunde durch eine bemerkenswerte Leistungssteigerung und erreichte in der Rückrundentabelle einen sehr guten achten Platz – vor renommierten Teams wie Dorfmerkingen, Berg, Calcio und Friedrichshafen. Doch das 1:6 von Schwäbisch Hall wurde der Mannschaft zwei Wochen später dann fast noch zum Verhängnis, denn wieder hat man sich gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion schwer getan.
Trainer Mutschler betonte die Schwierigkeiten am Samstag, insbesondere hinsichtlich der Kompaktheit und Ballkontrolle, zu große Lücken zwischen den Reihen ermöglichte dem Gegner Platz, die dem Team das Spiel gegen Ehingen-Süd erschwerten. Das frühe und hohe Tempo und die läuferische Qualität des Gegners führten aber dazu, dass sich bei den Ehingern ab der 70. Minute Krämpfe bemerkbar machten, wodurch der erforderliche fünfte Treffer für den Klassenerhalt ausblieb. Die Mannschaft benötigt nun einige Tage, um die Möglichkeit einer Relegation vollumfänglich zu realisieren. Dies untermauert die berechtigte Hoffnung, auch in der nächsten Saison in der Verbandsliga spielen zu dürfen.
Markus Riel vom PR-Team betont: „Unter dem Strich haben wir eine sehr gute Premieren-Saison gespielt. Jetzt entscheidet der VfR Mannheim am Mittwoch in Pirmasens über die Zukunft des FC Rottenburg. Gegen 21 Uhr werden wir Gewissheit haben, bis dahin gilt es, Ruhe zu bewahren und intensiv weiter zu trainieren, um im Falle der Relegation bestmöglich vorbereitet zu sein.“
Weitere detaillierte Informationen und Berichte zum Spiel finden Sie in den entsprechenden Presseartikeln.
Rottenburg wünscht Mannheim viel Erfolg
Am Mittwochabend richtet der FC Rottenburg seinen Fokus gespannt auf das Spiel in Pirmasens. Dort kommt es um 19 Uhr zum Duell zwischen dem FK Pirmasens, Vizemeister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, und dem VfR Mannheim, Tabellenzweiter der Oberliga Baden-Württemberg.
Der VfR Mannheim startete vielversprechend in die Aufstiegsrunde und sicherte sich mit einem klaren 4:1-Erfolg gegen den FC Eddersheim, den Vizemeister der Oberliga Hessen, wichtige drei Punkte. Im Gegensatz dazu musste Pirmasens eine deutliche 1:4-Niederlage gegen Eddersheim hinnehmen. Diese Ergebnisse schaffen eine eindeutige Ausgangslage: Solange der VfR Mannheim in Pirmasens nicht mit einem Torunterschied von mehr als drei Treffern unterliegt, verteidigt er die Spitzenposition in der Dreiergruppe und sichert sich somit den Aufstieg in die Regionalliga Südwest.
Für den FC Rottenburg ergeben sich daraus vielversprechende Perspektiven. Ein entsprechendes Ergebnis würde nämlich die Zahl der Absteiger aus der Verbandsliga reduzieren, sodass der FCR die Möglichkeit erhält, in der Relegation um den Verbleib in der Liga zu kämpfen. Somit bleiben spannende und entscheidende Wochen für den Verein.

Stimmen zum Spiel
Leon Oeschger, Kapitän FC Rottenburg
Unsere gestrige Begegnung war wahrlich ein verrückte Nummer, bei dem wir uns viel vorgenommen hatten. Während des Aufwärmens hatte ich den Eindruck, dass jeder Spieler fokussiert und bei sich war. Wir waren uns durchaus bewusst, dass wir einiges zu bewältigen hatten, denn Ehingen musste ja mindestens fünf Tore erzielen, um die Relegationsplätze spannend zu gestalten. Unser Ziel war zunächst klar: kein Gegentor kassieren und das Spiel in der zweiten Halbzeit offener gestalten. Doch dieser Plan ging leider sofort nach hinten los. Bereits nach wenigen Sekunden erzielte Ehingen das erste Tor. Man spürte von Anfang an ihre Entschlossenheit, Emotionen und den großen Einsatz – sie zeigten mehr Leidenschaft und Wille als wir, und das mussten wir anerkennen. Wir konnten kaum Akzente setzen; bis auf einen Schuss von Jacke und eine erzwungene Ecke gelang uns wenig nennenswertes. Ehingen spielte konsequent weiter wie zu Beginn, was schließlich auch zum zweiten Gegentor führte.
In der Halbzeitpause setzte Marc dann mit einer klaren Ansprache ein deutliches Zeichen, was auch dringend nötig war. Allerdings hatten wir uns zu sehr darauf konzentriert, ein Debakel mit einem 0:5 zu vermeiden, anstatt selbst offensiv und siegesorientiert aufzutreten. Rückblickend denke ich, wenn wir von Beginn an mit Selbstvertrauen auf Sieg gespielt hätten und vielleicht früh ein Tor erzielt, wäre die Situation für Ehingen noch schwieriger geworden. So aber starteten wir die zweite Halbzeit erneut mit einem schnellen Gegentor – nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff landete eine Flanke direkt beim Stürmer, der eiskalt verwandelte. Es war schwer zu fassen, doch Fußball ist eben unberechenbar. Ehingen glaubte fest daran, ihre fünf Tore zu erzielen, und erzielte auch das vierte. Das machte das Spiel natürlich spannend.
Doch dann schrieb der Fußball seine eigenen Geschichten: Jan Baur gelang der Anschlusstreffer. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte er seit Jahren kein Tor mehr erzielt – gestern waren es fünf Jahre, hieß es sogar. Umso größer war unsere Freude über diesen wichtigen Treffer, der verhinderte, dass Weilimdorf an uns vorbei zog. Trotz der Niederlage war klar, dass wir uns diese Leistung nicht hätten gefallen lassen müssen. Nach Spielende erfuhren wir, dass Calcio verloren hatte – ein Umstand, der uns die Chancen um den Klassenerhalt gegeben hätte. Dennoch hatten wir in dieser Partie keinen Anspruch auf einen Sieg gehabt, was die Situation realistisch widerspiegelt.
Jetzt heißt es, die Daumen für Mannheim zu drücken. Ich habe das starke Gefühl, dass unsere überzeugende Rückrunde am Ende doch noch belohnt wird und wir den Einzug in die Relegation schaffen. Natürlich bleibt abzuwarten, wie es dort für uns läuft, doch jetzt liegt das Ergebnis nicht mehr in unserer Hand. Daher heißt es abwarten, hoffen und bangen. Am kommenden Mittwoch werden wir mehr wissen.
Pressestimmen
Später Hoffnungsschimmer
Artikel lesen | Vincent Meissner am 08.06.2026 | Südwest Presse / Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg hat noch einen Hoffnungsschimmer
Artikel lesen | 08.06.2026 | Südwest Presse / Neckar Chronik
Das Wunder knapp verpasst
Artikel lesen | Sebastian Schmid am 07.06.2026 | Südwest Presse Region Ehingen
Die schönste 1:4-Niederlage der Vereinsgeschichte
Artikel lesen | Pascal Schäfer am 07.06.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Am Wunder geschnuppert
Artikel lesen | Andrej Meinzer am 07.06.2026 | Schwäbische / Regionalsport Ulm/Alb-Donau
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev (46. Baur), René Hirschka, Lennis Eberle (83. Zettel), Leon Oeschger (C) (78. Jansen), Nick Heberle, Jakob Bader (42. Kiesecker), Moritz Rohrer, Manuel Weber (37. Ackermann), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Dario Bedic, Loris Zettel, Jan Baur, Anton Jansen, Maximilian Biesinger, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Ali Hamdar, Maxime Ackermann
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Athletiktrainer Andreas Bader
Tore:
1:0 Alexander Schrode (1.)
2:0 Angelo Barone (28.)
3:0 Simon Dilger (46.)
4:0 Daniel Schuhmacher (81.)
4:1 Jan Baur (90.+5)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Matthias Wituschek (TSV Erbach, Schiedsrichtergruppe Ulm/Neu-Ulm)
Schiedsrichter-Assistenten:
Manuel Bergmann (TSV Erbach)
Johannes Deiß (SC Staig)
Gelbe Karten: 1/5
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 300
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Die allererste Verbandsliga-Saison unserer 1. Herrenmannschaft ist Geschichte. Man beendete eine sehr gute Runde mit einem 11. Platz, der nun zur Relegation berechtigt. Sollte es zu diesem Relegationsspiel kommen ist der Termin auf den 21. Juni um 15 Uhr gelegt. Gespielt wird im Bezirk des Verbandsliga-Releganten, also im Bezirk des FC Rottenburg.
Nun geht es erstmal weiter gleich nach dem Ehingen-Spiel mit der Saison-Abschlussfahrt zum Rottenburger Haus. Das Rottenburger Haus liegt im Konstanzer Tal zwischen Immenstadt und Oberstaufen im Allgäu. Es folgen Arbeitsdienste beim Neckarfest, bevor es bereits am 29. Juni mit der Vorbereitung mit individuellen Intervallläufen auf die neue Saison weitergeht. Nach dem obligatorischen Media Day am 9. Juli folgt ein internes Beach-Volleyballturnier am 10. Juli im Sportpark 1861 in Rottenburg. Einen Tag später am 10. Juli wird es dann auch schon wieder ernst, wenn zum ersten Testspiel die U19 des SSV Reutlingen an die Reutlinger Kreuzeiche bittet. Zum ersten Pflichtspiel der Saison kommt es voraussichtlich am 25. Juli in der 1. Runde des DB Regio-wfv-Pokals, je nachdem was die Auslosung ergibt. Weitere Infos zur 1. Mannschaft folgen zeitnah. Informiert euch hier auf unserer Homepage.
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