
Eckdaten des Spiels
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 7. Spieltag
Datum: Samstag, 26.09.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)
Spieltag-Ticker
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Bitterer FC-Knock-Out in der Nachspielzeit
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FCR ohne sechs Stammspieler bringt Schwäbisch Hall an Rand der Niederlage
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Marcel Epple und Melvin Gruhonjic mit Verbandsliga-Premieren
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Alle vier Kapitäne abwesend: Häfner führt erstmals die Mannschaft aufs Feld
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Hirschka und Njekang als Vorbilder: Trotz Verletzungen aufgelaufen
Das Spiel wurde präsentiert von…

Maximal unglückliche Niederlage
Der FC Rottenburg hat am 7. Spieltag der Verbandsliga Württemberg nur knapp eine Überraschung gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall verpasst. Vor rund 150 Zuschauern im sonnigen Hohenbergstadion unterlag die ersatzgeschwächte Mutschler-Elf den weiterhin auswärts ungeschlagenen Gästen unglücklich mit 1:2 (0:0). Dabei hatte Rottenburg, das auf sechs Leistungsträger verzichten musste, die Haller über weite Strecken am Rande einer Niederlage. Nach einer umstrittenen Führung der Gäste glich Aaron Leyhr in der 70. Minute per Kopf nach einer präzisen Freistoßflanke von Alfonzo aus. In der Nachspielzeit gelang Schwäbisch Hall jedoch durch den zweiten Treffer von Jonas Dambacher noch der glückliche Siegtreffer. Während die Haller mit nun 15 Punkten auf Rang fünf den Anschluss an die Tabellenspitze halten, verteidigt der FCR mit weiterhin neun Zählern den achten Tabellenplatz.
Kampfgeist nicht belohnt: Trotz eines unglücklichen Rückstands steckte die Mannschaft nie auf und holte mit viel Wucht das 1:1. Ein bitteres Gegentor in der Nachspielzeit besiegelte jedoch die dramatische Niederlage. Trotz einer ausgesprochen engagierten Vorstellung stand die Mutschler-Elf nach dem Schlusspfiff gegen die Sportfreunde Schwäbisch Hall mit leeren Händen da: Der Tabellenneunte vom Hohenberg hatte maximal unglücklich gegen den körperlich überlegenden und noch ungeschlagenen Weis-Kicker 1:2 verloren. „Das ist ganz, ganz bitter“, stöhnte FCR-Trainer Marc Mutschler, „diesen einen Punkt hätten wir absolut verdient gehabt.“
Die Parte im perfekt hergerichteten Hohenbergstadion vor gut 150 Zuschauern war eine von ausgesprochen hohem Verbandsliga-Niveau – ein temporeiches Spiel mit harten Zweikämpfen, geführt mit hohem Engagement auf beiden Seiten. Mit einer wirklichen Kraftanstrengung bei dem jeder über sich hinauswuchs verdiente man sich den 1:1-Ausgleich durch den wuchtigen Kopfball von Aaron Leyhr nach einer Freistoßflanke von Luca Alfonzo, nachdem man durch eine Fehlentscheidung in Rückstand geriet.
Njekang ging trotz Leistenproblemen angeschlagen in die Begegnung und hätte eigentlich nicht eingesetzt werden dürfen. Bereits nach 20 Minuten erwog er, das Spielfeld zu verlassen. Auf Bitte des Trainers biss er sich jedoch zunächst weiter durch. Auch Hirschka war aufgrund von Rückenproblemen nur eingeschränkt belastbar und musste in der 78. Minute ausgewechselt werden. In der Schlussphase kamen daher Spieler der U23 zum Einsatz.
Deutlich spürbar war auch das Fehlen unserer Kapitäne Leon Oeschger und Lukas Behr sowie Loris Zettel, die aufgrund eines bereits geplanten Junggesellenabschieds nicht an der schweren Aufgabe gegen Schwäbisch Hall teilnehmen konnten. Ihre Abwesenheit wurde von den Rottenburger Fans bedauert, da ihre Erfahrung und Präsenz der Mannschaft sicherlich zusätzliche Stabilität verliehen hätten. Außerdem verzichten musste der FCR auf Manuel Weber aus privaten Gründen, dem noch rotgesperrten Maxime Ackermann (muss noch ein Spiel absitzen) und natürlich auf Nick Heberle, der krankheitsbedingt noch länger ausfallen und im Mittelfeld schmerzlich vermisst wird.
Obwohl Kiesecker die letzten Wochen nicht mehr in der Startelf war und Leyhr ein wenig im Formtief, machten die beiden eines ihrer besten Spiele im FCR-Trikot. Trotz zahlreicher Ausfälle durch Verletzungen und Krankheit hatte sich das Team von Marc Mutschler viel vorgenommen. „Eine sehr bittere Niederlage, die richtig weh tut. Ein 1:1 wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten“, resümierte Mutschler nach der Partie. Nun richtet sich aber der Blick nach vorn – auf das nächste Spiel bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, in dem das Team dringend wieder punkten will.
Nun, so musste der FCR am Samstag mit einem reduzierten Kader antreten und ohne sechs absolute Leistungsträger auskommen. In der Bezirksliga wäre solch ein Dilemma noch auffangbar gewesen, doch in der Verbandsliga rächt sich das Fehlen von jedem einzelnen Spieler. Wir hoffen, daß sich der Kader schnell wieder auffüllt um das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen zu verlieren. Dennoch machte der FCR ein sehr starkes Spiel und hatte den Favoriten aus Schwäbisch Hall mit alle ihren Topspielern am Rande einer Niederlage, dabei konnten sich die, die spielten, alle in den Vordergrund spielen und sich für weitere Aufgaben empfehlen.
Aus gegenseitigem Respekt fallen zunächst keine Tore
Die Partie begann zunächst zäh und mit wenig Bewegung. Spf-Trainer Tobias Weis forderte daher früh mehr Dynamik und Bewegung von seiner Mannschaft. Der FC Rottenburg war in den Anfangsminuten die spielbestimmende Mannschaft und übernahm zunehmend die Kontrolle. Nach einer ersten Chance des FC in der 6. Minute kamen zwei Minuten später auch die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. In der Folge entwickelte sich ein zunehmend flottes und körperbetontes Spiel.
Nach einer Viertelstunde kam Rottenburgs auffälligster Spieler Aaron Leyhr zu seinem ersten Torschuss, traf den Ball jedoch nicht optimal. Der FCR überzeugte weiterhin durch eine körperbetonte Spielweise und setzte die Haller mit hohem Pressing unter Druck, um sie gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen. Auf eine Chance von Genuardi in der 21. Minute reagierten die Gäste postwendend mit einem ersten echten Ausrufezeichen: Per Flugkopfball erspielten sie sich die bis dahin beste Möglichkeit der Partie.
In der 26. Minute versuchte es Moritz Rohrer mit einem Distanzschuss, der noch zum Eckball abgefälscht wurde. Nach etwas mehr als einer halben Stunde musste der FCR zunehmend auf die Aktionen der Haller reagieren, während die Gäste nun mehr Initiative übernahmen. Der FC zeigte jedoch weiterhin gute Ansätze und setzte auch offensiv immer wieder Akzente. Kurz darauf kamen die Gäste durch ein Doppelpassspiel über ihren Topspieler und ehemaligen Drittligaprofi Alexander Aschauer zu gefährlichen Aktionen.
Die 33. Minute hatte es schließlich in sich: Rottenburgs Torhüter und Kapitän Julian Häfner konnte sich gleich zweimal auszeichnen und vereitelte jeweils gute Chancen der Gäste. Zwei Minuten später tauchte der FCR wieder vor dem Tor des jungen Haller Keepers Henry Hutzenlaub auf. Nach einem von links getretenen Freistoß von Aaron Leyhr scheiterte Julian Kiesecker am Pfosten – bis dahin die beste Torchance des Spiels. Anschließend entwickelte der FCR eine starke Drangphase und hätte unter anderem nach einem gefährlichen Abschluss von links von Raphael Langer verdient in Führung gehen können. Die Gastgeber konnten diese kurze Schwächephase der Haller jedoch nicht nutzen. Stattdessen fanden die Gäste wieder besser ins Spiel und erspielten sich ihrerseits eine gute Möglichkeit.
In der 43. Minute ging ein Raunen durch das Stadion: Nach einer Flanke von Nyanga setzte Aaron Leyhr den Ball am zweiten Pfosten volley knapp am Tor vorbei. Eine starke Aktion des ehemaligen Holzhauseners. Moritz Rohrer hatte in der 44. Minute die letzte Chance der ersten Halbzeit, zielte nach einem freien Abschluss jedoch über das Tor. So blieb es beim 0:0. Schiedsrichter Patrice Blettermann vom Südbadischen Fußballverband, der bis dahin eine unauffällige und souveräne Leistung zeigte, beendete nach zwei Minuten Nachspielzeit die erste Hälfte.
Leyhrs Traumtor und zwei unglückliche Gegentore
Nun war deutlich zu erkennen, welche Mannschaft den Sieg unbedingt wollte: der FC Rottenburg. Mit großer Entschlossenheit, einer klaren Körpersprache und mehreren guten Chancen machten die Gastgeber deutlich, dass die drei Punkte im Hohenbergstadion bleiben sollten. Dieses Vorhaben schien keineswegs unrealistisch. Leyhr hatte in der 49. Minute die erste gute Gelegenheit der zweiten Halbzeit. Neun Minuten später kam René Hirschka nach einer Ecke im Fünfmeterraum zu einem starken Kopfball. Den anschließenden Nachschuss konnte Daniel Genuardi aus dem Rückraum jedoch leider nicht im Tor unterbringen.
Die nächste Großchance hatte Langer in der 68. Minute, als er aus spitzem Winkel nur knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Bereits eine Minute zuvor hatte der FCR erstmals gewechselt: Anton Jansen kam für Chefor Njekang, der die Partie von Beginn an angeschlagen bestritten hatte. Der FCR war zu diesem Zeitpunkt sehr gut im Spiel und bestimmte das Geschehen zunehmend. Die Rottenburger Hintermannschaft ließ bis dahin kaum etwas zu und erschwerte den Gästen den Spielaufbau. Die Raumaufteilung der Roten war äußerst dominant.
In der 65. Minute kam Leyhr zu einer weiteren Topchance, die jedoch aufgrund eines Handspiels zurückgepfiffen wurde. Kurz darauf folgte eine Serie von vier oder fünf Eckbällen für die Gäste. Dabei konnte Häfner einmal glänzend parieren. Der letzte Abwehrversuch wurde auf die gegenüberliegende Seite geklärt. Viele Spieler und Zuschauer gingen davon aus, dass der Ball bereits die Grundlinie überschritten hatte und es mit einem Abstoß weitergehen würde.
Der Schiedsrichter sah dies jedoch anders. Während die Rottenburger kurzzeitig das Spielen einstellten, nutzte ein Haller Akteur die Gelegenheit und brachte den Ball mit einer kurzen Flanke an den ersten Pfosten. Dort köpfte Jonas Dambacher die Gäste in der 70. Minute mit 1:0 in Führung. Eine äußerst unglückliche Situation für den FCR. Mit dem VAR hätte sich die Szene möglicherweise aufklären lassen – doch auch eine Videoanalyse hätte den Sachverhalt wohl nicht eindeutig lösen können.
In der 78. Minute musste René Hirschka schließlich ausgewechselt werden. Sein Rücken bereitete ihm zunehmend Probleme, sodass man vorsichtshalber einer schwereren Verletzung vorbeugen wollte. Für ihn kam Johannes Bastians ins Spiel, der sich bereits seit der ersten Halbzeit intensiv warmgehalten hatte, um im Fall eines früheren Ausfalls von Hirschka sofort einsatzbereit zu sein. Eine starke Einstellung, die ausdrücklich lobenswert ist. Vier Minuten später durfte der FCR dann jubeln. Eine Freistoßflanke von Luca Alfonzo aus dem linken Halbfeld kam präzise in den Strafraum. Leyhr setzte sich, umringt von mehreren Haller Spielern, energisch durch und wuchtete den Ball – ganz nach Hirschka-Manier – ins Netz. Der Jubel im Hohenbergstadion war riesig und zu diesem Zeitpunkt absolut verdient.
In der 83. Minute brachte Marc Mutschler für Genuardi den U23-Topstürmer Marcel Epple ins Spiel, der damit seine Verbandsliga-Premiere feierte. Keine Minute nach seiner Einwechslung hatte Epple bereits die nahezu perfekte Gelegenheit zur 2:1-Führung. Nach einer Flanke von Leyhr kam er im hinteren Strafraumbereich volley zum Abschluss, setzte den Ball jedoch mit links um Haaresbreite über die Latte. Es wäre ein Traumdebüt gewesen, das er vermutlich nie vergessen hätte. Umso bitterer für ihn und den FCR.
Auch der erst 19-jährige Melvin Gruhonjic feierte anschließend sein Verbandsliga-Debüt. Er kam für Alfonzo in die Partie. Ein spektakulärer Einstand wie zuvor bei Epple blieb ihm allerdings verwehrt. Dann folgte in der dritten Minute der Nachspielzeit der Schock: Nach einem Eckball der Gäste stocherten mehrere Spieler im Strafraum nach dem Ball. Schließlich war es erneut Jonas Dambacher, der die unübersichtliche Situation nutzte und den glücklichen 2:1-Siegtreffer für Schwäbisch Hall erzielte.
Ein mehr als unglückliches Gegentor, das die Niederlage des FCR besiegelte. Dambachers zweiter Treffer ließ fassungslose Rottenburger zurück, die für ihren großen Kampf am Ende nicht belohnt wurden. Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Blettermann in der vierten Minute der Nachspielzeit diese kuriose und dramatische Schlussphase ab.
Fazit
In einer dramatischen und bis zur letzten Sekunde hart umkämpften Begegnung musste sich der FC Rottenburg den Sportfreunden Schwäbisch Hall denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die Rottenburger zeigten von Beginn an eine leidenschaftliche Leistung und begegneten den Gästen über weite Strecken absolut auf Augenhöhe. Es entwickelte sich eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle, in der sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch lieferten. Am Ende fehlte dem FCR jedoch das nötige Quäntchen Glück. „Von den Chancen her, hätten wir den Punkt mehr als verdient gehabt. Deswegen tue ich mich mit dem Ergebnis so extrem schwer“, so Mutschler lange nach dem Schlusspfiff.
Für die Mannschaft und die Fans auf dem Hohenberg war die Niederlage besonders bitter, denn die Elf von Marc Mutschler kämpfte leidenschaftlich und hätte sich mindestens einen Punkt verdient gehabt. Der glückliche Sieg der Haller wurde nach dem Schlusspfiff entsprechend ausgelassen gefeiert – beinahe so, als hätten sie die Meisterschaft gewonnen. Die Freude bei den Sportfreunden war deshalb so groß, weil sie es selber nicht glauben konnten das Ding hier noch zu gewinnen. Angesichts des Spielverlaufs war nur schwer nachzuvollziehen, weshalb die von einem ehemaligen Nationalspieler und früheren Bundesliga-Profi der TSG Hoffenheim und Eintracht Frankfurt trainierte Mannschaft weiterhin ungeschlagen bleibt.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir haben ein gutes Spiel absolviert und leider vergessen, die Punkte einzukassieren. Aufgrund der Chancenverteilung wäre ein Punkt mehr als verdient gewesen. Zu den Umständen kann ich nicht viel sagen. War der Ball nun im Aus oder nicht? Weiterspielen müssen wir dennoch. Gerade in den letzten Minuten müssen wir den Ball klar klären und das muss nicht immer schön aussehen! Dennoch muss gesagt werden: Wenn wir, wie in den letzten Wochen und auch gegen Schwäbisch Hall, unsere Leistung so abrufen, werden wir gegen Hofherrnweiler, sowie in Rutesheim punkten. Wir haben keinen Grund, in ein Loch zu fallen. Die Leistungen stimmen Woche für Woche, und darauf können wir aufbauen.
Pressestimmen
Niederlage in der Nachspielzeit
Artikel lesen | Jannis Hegele am 28.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Stochertor zum Auswärtssieg
Artikel lesen | 28.09.2026 | Südwest Presse/ Haller Tagblatt
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner (C) – René Hirschka (78. Bastians), Raphael Langer, Aaron Leyhr, Ruben Nyanga, Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Daniel Genuardi (83. Epple), Julian M. Kiesecker, Luca Alfonzo (87. Gruhonjic), Gaildonald Chefor Njekang (64. Jansen)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Anton Jansen, Melvin Gruhonjic, Daniel Metzger, Marcel Epple
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Jonas Dambacher (70.)
1:1 Aaron Leyhr (82.)
1:2 Jonas Dambacher (90.+3)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Patrice Blettermann
(FV Steinmauern, SRG Baden-Baden, Südbadischer Fußballverband, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Jean-Pierre Zymara (VfB Bühl)
Oussema Kriwen (FV Ettlingenweier)
Gelbe Karten: 4 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 150
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Weiter geht es mit der Mutschler-Elf am kommenden Samstag, den 03.10.2026, mit der schweren Auswärtspartie beim Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Gespielt wird im Sparkassen-Stadion im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler bei Aalen. Spielbeginn ist um 15:30 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter David Modro vom SV Leonberg/Eltingen aus der Schiedsrichtergruppe Leonberg.

Eckdaten des Spiels
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 5. Spieltag
Datum: Samstag, 12.09.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)
Spieltag-Ticker
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Alle 3 Tore von Lukas Behr. Sein erster Hattrick in der Verbandsliga.
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Erster Heimsieg in dieser Saison beschert dem FCR mit dem 6. Platz beste Verbandsliga-Platzierung.
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René Hirschka machte sein 396. Pflichtspiel für den FCR und erreicht die Top 10 der FCR-Rekordspieler.
Das Spiel wurde präsentiert von…

Lukas Behr schießt Türkspor Neu-Ulm im Alleingang ab
Der FC Rottenburg hat am 5. Spieltag der Verbandsliga seinen ersten Heimsieg in der laufenden Saison eingefahren. Vor ca. 150 Zuschauern im Hohenbergstadion setzte sich die Mannschaft am Samstag, den 12. September 2026, bei spätsommerlichem Wetter mit 3:1 (2:0) gegen Türkspor Neu-Ulm durch. Zum Matchwinner avancierte Lukas Behr, der alle drei Treffer für den FCR erzielte und damit einen eindrucksvollen Dreierpack schnürte. Für Rottenburg war es bereits das dritte Heimspiel der Saison und zugleich der erste Erfolg vor heimischer Kulisse. Mit nun neun Punkten verbessert sich der FC Rottenburg vom achten auf den sechsten Tabellenplatz. Türkspor Neu-Ulm musste hingegen nach der Niederlage einen Rückschlag hinnehmen und rutschte vom neunten auf den elften Rang ab. Am kommenden Samstag wartet auf den FCR allerdings eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: Die Rottenburger gastieren beim 1. Göppinger SV, der mit einem deutlichen 5:0-Auswärtssieg beim TSV Ehningen ein klares Zeichen im Titelrennen setzte und seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurde.
Im dritten Heimspiel der Saison präsentierte sich der FC Rottenburg von Beginn an konzentriert, zweikampfstark und mit der notwendigen Entschlossenheit im Abschluss. Türkspor Neu-Ulm erwies sich zwar über weite Strecken als sehr unangenehmer Gegner, mit vielen Chancen, konnte den Rottenburger Offensivdrang jedoch nicht entscheidend eindämmen. Behr nutzte die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und stellte mit seinen drei Toren die Weichen für einen verdienten Erfolg.
Der Heimsieg ist für den FC Rottenburg nicht nur sportlich von großer Bedeutung. Mit nunmehr neun Punkten verbessert sich die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz. Damit erreicht der FCR zugleich die bislang beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte in der Verbandsliga. Die positive Entwicklung der vergangenen Wochen findet damit ihre eindrucksvolle Fortsetzung. Der FCR fährt nun ohne große Erwartungen und stressfrei nach Göppingen, denn dort wartet eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Der FCR kann in Göppingen nur gewinnen und nach dem unglaublich psychologisch wichtigen ersten Heimsieg frei aufspielen.
Die Partie entwickelte sich zu einem außergewöhnlich kartenreichen Spiel: Mit zehn Gelben und einer Roten Karte stellte sie einen neuen „Farbenrekord“ auf und bot reichlich Gesprächsstoff im Hinblick auf weitere mögliche Platzverweise. Die Kartenverteilung von Regionalschiedsrichter Kadir Yagci aus der SRG Tuttlingen wirkte dabei jedoch mitunter uneinheitlich. Während er bereits bei eher harmlosen Fouls beziehungsweise kleineren Nicklichkeiten umgehend die Gelbe Karte zeigte, ließ er bei härteren, durchaus gelbwürdigen Vergehen die Verwarnung teilweise aus. Möglicherweise entspricht diese Auslegung den Gepflogenheiten in der Regionalliga. Unabhängig davon bleibt festzuhalten, dass Yagci insgesamt eine gute Schiedsrichterleistung zeigte.
Hirschka nun Top 10-Spieler
Zuvor möchten wir unserer spielenden Legende und unserem Co-Spielertrainer René Hirschka herzlich gratulieren. Mit seinem 396. Pflichtspiel für den FC Rottenburg – beim Duell gegen Neu-Ulm – hat er den Sprung in die Top 10 der FCR-Rekordspieler geschafft. Angeführt wird diese Rangliste weiterhin vom 2021 verstorbenen Josef „Fidel“ Johner mit insgesamt 557 Einsätzen. Am vergangenen Samstag überholte Hirschka damit eine weitere FCR-Legende: den ehemaligen Kapitän Freddy Fischer (395 Spiele), der bislang den zehnten Platz belegte. Noch 4 Spiele und René Hirschka überholt den legendären FCR-Stürmer Hugo Vollmer, der aktuell den 8. Platz mit 400 Spielen inne hat.
Ein Spiel mit zahlreichen individuellen Fehlern
Die Zuschauer im Hohenbergstadion erlebten am Samstag eine nervöse und teilweise wild geführte Partie. Die Gäste aus Neu-Ulm erwischten den besseren Start und wollten früh in Führung gehen. Bereits in der ersten Minute bot sich ihnen dazu die Gelegenheit, doch FCR-Torhüter Nick Gutekunst parierte den Abschluss mit einer starken Fußabwehr.
Aufseiten der Gäste zeigte der 30-jährige Routinier und Neuzugang vom SSV Ehingen-Süd sowie ehemalige Regionalligaspieler Maurice Strobel, von Beginn an eine auffällige Leistung und zog im Mittelfeld die Fäden. Rottenburg stand zunächst kompakt und ließ den Gästen nur wenige Räume. Allerdings benötigte der FCR einige Minuten, um selbst ins Spiel zu finden – schlug dann aber in der siebten Minute prompt zu.
Ein langer Ball von Loris Zettel aus der eigenen Hälfte führte zu einem Einwurf für den FCR. Aaron Leyhr brachte den Ball von der linken Außenlinie auf Höhe der Box weit in den Strafraum, wo René Hirschka ihn mit dem Hinterkopf in Richtung Zentrum verlängerte. Lukas Behr nahm die Kugel am ersten Pfosten an, drehte sich um seinen Gegenspieler und vollendete mit einem sehenswerten Drehschuss zur 1:0-Führung. Neu-Ulm hatte das Spiel bis dahin zwar kontrolliert, leistete sich jedoch zu viele Ungenauigkeiten.
Zwischen der 20. und 25. Minute erhielten die Gäste zwei Freistöße zugesprochen. Der erste landete in der Mauer, der zweite flog deutlich über das Tor. Rottenburg war nun vollständig in der Partie angekommen und gestaltete das Spiel offen. Die Räume wurden konsequent zugestellt, zudem setzte der FCR die Neu-Ulmer mit einer engagierten Zweikampfführung unter Druck. Türkspor verzweifelte zunehmend an den eigenen Fehlern, was immer wieder zu Diskussionen mit Interims- und Co-Trainer Antonio Pangallo führte.
Während die Gäste zunehmend mit sich selbst beschäftigt waren, nutzte der FCR die Situation konsequent aus. In der 31. Minute erhöhte Rottenburg auf 2:0. Daniel Genuardi wurde etwa zwei Meter vor dem linken Strafraumeck regelwidrig zu Fall gebracht. Luca Alfonzo, der als Freistoßspezialist bekannt ist, brachte den Ball mit dem rechten Fuß gefühlvoll ins Zentrum. Dort setzte sich Behr auf Höhe der Fünfmeterlinie gegen mehrere Gegenspieler durch und köpfte den Ball ins Tor. Die Zuordnung in der Defensive der Gäste stimmte überhaupt nicht, sodass Behr nicht mal hochspringen musste und den Ball ins Tor zu köpfen.
Türkspor haderte mit seinen Möglichkeiten, der FCR agierte dagegen äußerst effizient. Es war bis dahin kein besonders ansehnliches Fußballspiel, doch Rottenburg nutzte seine Chancen konsequent: zwei Möglichkeiten, zwei Tore. Kurz zuvor mussten die Rottenburger Zuschauer allerdings noch einmal tief durchatmen. Wie bereits bei Julian Häfner zwei Wochen zuvor im Spiel gegen Hollenbach verließ Gutekunst sein Tor und sprang in seinen Gegenspieler. Die Szene ereignete sich nahezu an derselben Stelle und ähnelte der damaligen Aktion stark. Viele befürchteten bereits einen erneuten Platzverweis, doch der Schiedsrichter beließ es bei einer Gelben Karte. Aufseiten des FCR fiel die Erleichterung entsprechend groß aus.
Rottenburg verteidigte weiterhin konzentriert, ließ den Neu-Ulmern in dieser Phase nur wenige Möglichkeiten und profitierte zudem von deren mangelnder Präzision. Zwar kamen die Gäste in der 34., 39. und 40. Minute zu weiteren Abschlüssen, doch diese gingen entweder über das Tor oder knapp daran vorbei. In der 41. Minute zappelte der Ball schließlich im Rottenburger Netz. Nach mehreren schnellen Ballwechseln schaltete Türkspor blitzartig um und erspielte sich eine aussichtsreiche Möglichkeit. Der Torschütze stand jedoch eindeutig im Abseits, sodass der Treffer nicht anerkannt wurde.
In der 43. Minute scheiterten die Gäste nach einer Ecke im Strafraumgetümmel. In der ersten Minute der Nachspielzeit verfehlten sie das Tor zudem nur knapp am linken Pfosten. Damit blieb es zur Halbzeit bei der 2:0-Führung für den FCR. Nach einer ereignisreichen und teilweise ungeordneten ersten Hälfte kam die Pause für beide Mannschaften zur rechten Zeit.
Rot für Ackermann – Behr mit Hattrick
Die erste gute Chance der zweiten Halbzeit hatte Behr in der 52. Minute. Nach einer starken Einzelaktion bediente Moritz Rohrer seinen Mitspieler, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Der Neu-Ulmer Torhüter parierte jedoch und lenkte den Ball zur Ecke. Nur eine Minute später kam Hirschka nach dieser Standardsituation zur nächsten Möglichkeit, nachdem der Ball zurück ins Zentrum geköpft worden war.
In der 54. Minute vergab Behr eine Großchance auf das 3:0. Nach einem Steilpass lief er allein auf das Neu-Ulmer Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper. FCR-Trainer Marc Mutschler reagierte wenig später und brachte in der 57. Minute den offensiv ausgerichteten Maxime Ackermann für Daniel Genuardi ins Spiel. Mutschler erkannte, dass die Wahrscheinlichkeit eines dritten Rottenburger Treffers aktuell größer war als die Gefahr eines Neu-Ulmer Anschlusstores.
Für Ackermann war der Arbeitstag allerdings bereits nach sieben Minuten wieder beendet. In der 64. Minute kam es im Mittelfeld der Neu-Ulmer Hälfte zu einem Zweikampf. Zunächst grätschte der Neu-Ulmer Kapitän Yavuz Tuna in Ackermann hinein und brachte ihn zu Fall. Beim Versuch, sich aus der Situation zu befreien, trat Ackermann nach. Diese Reaktion blieb vom Schiedsrichter, der freie Sicht auf das Geschehen hatte, nicht ungeahndet: Er zeigte Ackermann die glattrote Karte. Aus Rottenburger Sicht wäre die Entscheidung nachvollziehbarer gewesen, wenn zuvor das Foulspiel von Tuna an Ackermann geahndet worden wäre, denn dann hätte der Neu-Ulmer Kapitän seine zweite Gelbe Karte erhalten und somit Gelb-Rot. Der Schiri hat es wohl anders gesehen.
Mutschler reagierte anschließend mit zwei weiteren Wechseln. Johannes Bastians kam für Zettel ins Spiel, Anton Jansen ersetzte Alfonzo. Trotz Unterzahl machte der FCR seine Sache weiterhin sehr gut und kam durch Einsatzbereitschaft und hohes Tempo zu einer weiteren Großchance. In der 72. Minute tauchte Behr erneut frei vor dem Neu-Ulmer Tor auf, setzte seinen Schuss jedoch über die Latte. Zuvor hatte Gutekunst einen Kopfball der Gäste sicher entschärft. Nur eine Minute nach der vergebenen Möglichkeit auf das 3:0 verkürzte Neu-Ulm auf 1:2 (74.). Die Gäste durchbrachen die Defensive von sechs Rottenburger Feldspieler mit einem präzisen Pass von der Mittellinie. Einen flache Hereingabe von der rechten Seite in die Mitte verwertete der kurz zuvor eingewechselte Maxwell Owusu zum Anschlusstreffer.
In Unterzahl musste der FCR nun um den Erfolg bangen. Trainer Mutschler hatte zuvor betont, dass er auch mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre. Seine Mannschaft agierte jedoch weiterhin ruhig und abgeklärt, hielt dem Druck stand und erspielte sich sogar selber eigene Möglichkeiten. In der 75. Minute brachte Mutschler zudem den pfeilschnellen Gaildonald Chefor Njekang für Ruben Nyanga. Nach einer herausragenden Grätsche von Luis Kalbacher, der in der 78. Minute zur Ecke klärte, nahm der FCR in der 79. Minute seinen letzten Wechsel vor: Julian Kiesecker kam für Aaron Leyhr ins Spiel.
Was sich viele Zuschauer erhofft hatten, trat dann schließlich ein: Njekang konnte seine Schnelligkeit entscheidend einbringen. Kurz vor dem eigenen Strafraum eroberte er den Ball und startete einen beeindruckenden Sololauf. Mit energischem Körpereinsatz ließ er den Neu-Ulmer Kapitän hinter sich und sah Behr in der Mitte mitlaufen. Sein Zuspiel kam punktgenau beim Stürmer an. Behr nahm den Ball mit links an, legte ihn auf den rechten Fuß und schob ihn zum 3:1 in der 82. Minute ins Netz. Damit erzielte Behr bereits seinen vierten Saisontreffer und komplettierte zugleich seinen Hattrick. Die Erleichterung und der Jubel auf Rottenburger Seite waren entsprechend groß. Obwohl noch rund zehn Minuten zu spielen waren, war die Partie damit praktisch entschieden.
In der Schlussphase bekam der FCR durch seine Einwechselspieler noch einmal die zweite Luft und hätte den Sieg sogar weiter ausbauen können. Kiesecker scheiterte nach Vorarbeit von Behr in der 89. Minute, Rohrer wurde nach einer starken Einzelaktion in der Nachspielzeit im letzten Moment geblockt. Auch Bastians verpasste in der 92. Minute aus halbrechter Position den vierten Treffer. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Der FCR feierte damit nicht nur seinen ersten Heimsieg, sondern sicherte sich zugleich drei äußerst wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Fazit
Der FC belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz und ist damit „The Best of the Rest“ – eine Entwicklung, mit der nach dem turbulenten Saisonauftakt wohl kaum jemand gerechnet hätte. Mit inzwischen sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze und nur vier Punkten Rückstand auf Platz 1 hat sich die Mannschaft eine solide Ausgangsposition erarbeitet. Der FC Rottenburg wollte und musste somit drei Punkte einfahren – und konnte dieses Ziel erreichen. Trotz sehenswerter Balleroberungen und anschließender direkter Ballstafetten führten individuelle Fehler jedoch wiederholt zu gefährlichen Situationen. Fehlpässe auf kürzeste Distanz, unnötig verlorene Zweikämpfe und Stellungsfehler sorgten dafür, dass der Ball häufig unmittelbar beim Gegner landete.
Seit der Systemumstellung greifen die Abläufe allmählich wieder besser. Wenn es der Mannschaft gelingt, ihre Qualität mit der notwendigen Einstellung zu verbinden, ist sie nur schwer zu bezwingen. Dennoch lässt der FC derzeit noch zu viele Torchancen zu. Daher muss weiterhin ein höherer Aufwand betrieben werden, um den Gegner nicht wiederholt zu gefährlichen Umschaltsituationen einzuladen.
Für die Mutschler-Truppe bietet sich nun die Gelegenheit, den jüngsten Heimsieg zu bestätigen und auch auswärts für die nächste Überraschung zu sorgen. In der Fremde ist der FCR bislang ungeschlagen. Mit dem Rückenwind des Dreierpacks von Lukas Behr, insgesamt neun Punkten sowie der bislang besten Verbandsliga-Platzierung der Vereinsgeschichte reist die Mannschaft zum aktuell formstärksten Team der Liga und zugleich zu einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Partie beim Oberliga-Absteiger und ehemaligen Regionalligisten aus Göppingen verspricht somit zu einem echten Prüfstein für die weitere Entwicklung der Rottenburger Mannschaft zu werden. Verzichten muss der 1. Göppinger SV als Tabellendritter dabei auf seinen Kapitän, Abwehrchef und Leitwolf Filip Milisic, der in Ehingen die Rote Karte erhielt.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir stehen über 90 Minuten kompakt und sind dabei mehr als effektiv. Genau das hatten wir uns vorgenommen, die Chancen, die wir bekommen konsequent zu nutzen und das aus einer stabilen Defensive heraus. Lukas Behr erwischte einen Sahnetag, aber das schmälert keineswegs die Leistung der anderen. Es war ein laufintensives und zweikampfbetontes Spiel, und genau dafür brauchen wir jeden Mann. In der zweiten Halbzeit gibt es mal wieder ein Extralob für unsere Einwechselspieler. Alle zündeten sofort und hatten keinerlei Anlaufprobleme. Genau diese Spieler sind aktuell unser Trumpf in der Hinterhand und geben uns zusätzliche Möglichkeiten. Jetzt gilt es zu hoffen, dass die Sperre von Maxime nicht zu lange anhält, denn auch ihn werden wir in den nächsten Wochen dringend brauchen.
Pressestimmen
Unentbehrlicher Lukas Behr
Artikel lesen | Tobias Zug am 14.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Individuelle Patzer sorgen für zweite Türkspor-Pleite
Artikel lesen | Detlef Groninger am 13.09.2026 | Südwest Presse/ Sport Kreis Neu-Ulm
Bilder
YouTube Fuorigioco
YouTube Video Fuorigioco
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Luis Kalbacher, Raphael Langer, René Hirschka, Loris Zettel, Lukas Behr (C), Moritz Rohrer (63. Jansen), Daniel Genuardi (57. Ackermann), Ruben Nyanga (73. Njekang), Luca Alfonzo (62. Bastians), Aaron Leyhr (79. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Anton Jansen, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang, Maxime Ackermann
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Simon Presch
Tore:
1:0 Lukas Behr (7.)
2:0 Lukas Behr (31.)
2:1 Maxwell Owusu (74.)
3:1 Lukas Behr (82.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Kadir Yagci (SV Seitingen-Oberflacht aus der Schiedsrichtergruppe Tuttlingen, Spielklasse: Regionalliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Elias Quarleiter (SV Heinstetten)
Max Müller (TSV Geislingen)
Gelbe Karten: 4 / 6
Rote Karten: 1 / –
Besondere Vorkommnisse:
Maxime Ackermann (FCR) sieht 7 Minuten nach seiner Einwechslung (64.) wegen Nachtretens die Rote Karte.
Zuschauer: ca. 150
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Weiter geht es mit der Mutschler-Elf am kommenden Samstag, den 19.09.2026, dann geht es zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellen-Zweiten und Oberliga-Absteiger 1. Göppinger SV. Göppingen spielte in der Saison 2024/25 noch in der Regionalliga, stieg dann zwei Mal in Folge ab und spielt nun in der Verbandsliga und ist großer Meisterfavorit. Gespielt wird im Stadion an der Hohenstaufenstraße 116 in 73033 Göppingen-Faurndau. Spielbeginn ist bereits um 14 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der Schiedsrichtergruppe Böblingen.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 3. Spieltag
Datum: Samstag, 29.08.2026 | 17:00 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)
Spieltagspräsentation und Spielballspende von…

Doppelter Nackenschlag für den FCR
Der FSV Hollenbach hat sein Auswärtsspiel beim FC Rottenburg am 3. Spieltag der Verbandsliga Württemberg souverän mit 4:0 (1:0) gewonnen. Bei sommerlichen Temperaturen sahen rund 200 Zuschauer am späten Samstagnachmittag, 29. August, im Rottenburger Hohenbergstadion eine Partie, in der sich der Favorit letztlich deutlich durchsetzte. Die Gäste gingen in der 25. Minute durch den Ex-Schalker Niklas Dörr mit 1:0 in Führung. Bis dahin hatte der FC Rottenburg die Partie offen gestaltet und dem Hollenbacher Aufbauspiel mit einer konzentrierten und disziplinierten Raumaufteilung große Probleme bereitet. Die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler stand aufmerksam und ließ dem Oberliga-Absteiger nur wenige Möglichkeiten, gefährlich vor das eigene Tor zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich jedoch die individuelle Erfahrung der mit zahlreichen ehemaligen Zweit-, Dritt- und Oberligaspielern besetzten Hollenbacher Mannschaft durch. In der 64. Minute erhöhte der frühere Balinger Regionalligaspieler Hannes Scherer auf 2:0. Juan Fassbinder sorgte in der 83. Minute mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung, ehe Niklas Dörr zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand herstellte.
Für den FC Rottenburg war die Niederlage besonders bitter. Zwar war die Ausgangslage bereits vor dem Anpfiff eindeutig zugunsten des favorisierten Oberliga-Absteigers eingeschätzt worden, doch der FCR hielt lange Zeit gut dagegen und machte den Gästen das Leben schwer. Die hohe Niederlage fiel am Ende deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ.
Zusätzlichen Ärger brachte die Rote Karte gegen Torwart Julian Häfner. Neben der deutlichen Heimniederlage muss der FC Rottenburg damit auch den Ausfall seines Stammkeepers verkraften. Der Platzverweis wirkt somit über die aktuelle Partie hinaus und stellt die Mannschaft in den kommenden Wochen vor eine zusätzliche Herausforderung.
Nach dem 0:5 gegen den TSV Oberensingen am ersten Spieltag musste der FCR nun bereits im zweiten Heimspiel der Saison eine klare Niederlage hinnehmen. Beide Gegner zeigten dabei ihre Qualität und übernahmen jeweils im Anschluss an ihren Erfolg die Tabellenführung. Durch den neuerlichen Rückschlag rutscht der FC Rottenburg um einen Platz auf Rang elf ab, befindet sich jedoch weiterhin oberhalb der Abstiegszone.
Auch in der Torjägerliste haben die beiden jüngsten Heimgegner des FCR ihre Spuren hinterlassen. Der Hollenbacher Hannes Scherer sowie Oberensingens Torjäger Patrick Werner stehen inzwischen jeweils bei fünf Treffern. Die ersten beiden Heimniederlagen der Saison verdeutlichen daher, dass der FC Rottenburg insbesondere gegen individuell stark besetzte Mannschaften vor großen Herausforderungen stand.
In den kommenden Wochen gilt es für das Team von Marc Mutschler, die defensiven Probleme in den Griff zu bekommen. Vor allem die Absicherung nach hinten und die Anfälligkeit für Konter müssen verbessert werden. Nach einem Sieg und nunmehr zwei Niederlagen befindet sich der FCR zunehmend unter Druck.
Einfacher wird die Aufgabe am kommenden Samstag nicht: Dann gastiert der FC Rottenburg bei den Sportfreunden Dorfmerkingen.
25 Minuten Standfußball – dann Rot für Häfner
In den ersten 20 bis 25 Minuten schüttelten die Zuschauer angesichts der Spielweise des favorisierten FSV Hollenbach mehrfach den Kopf. Die Gäste ließen den Ball zwar ausgiebig durch die eigenen Reihen laufen, schoben ihn jedoch nahezu ausschließlich quer von links nach rechts und wieder zurück, ohne dabei die Rottenburger Hälfte ernsthaft zu betreten.
Der FC Rottenburg verteidigte in dieser Phase äußerst diszipliniert und ließ dem Gegner kaum Räume. Eine derart passive Spielweise des Favoriten hatte man im Rottenburger Stadion wohl selten erlebt. Ob es sich dabei um Arroganz oder zunächst um eine eher ängstliche Herangehensweise handelte, blieb offen. Unterhaltsam war diese Anfangsphase jedenfalls nicht.
Der FCR hatte sich nach eingehender Analyse gut auf die Spielweise des Gegners eingestellt und konnte dessen Offensivbemühungen zunächst weitgehend unterbinden. Gegen eine Mannschaft mit durchweg starken Einzelspielern, u.a. Sebastian Schiek, der Erfahrungen beim KSC in der 2. Bundesliga sammeln durfte, sollte sich dies im weiteren Spielverlauf jedoch als äußerst schwierig erweisen. In der sechsten Minute näherte sich Hollenbach erstmals dem Rottenburger Tor. FCR-Keeper Julian Häfner musste den Ball allerdings lediglich sicher aufnehmen.
Nach genau 15 Minuten unterbrach der FC Rottenburg das bis dahin wenig inspirierte Ballgeschiebe. Johannes Bastians eroberte den Ball im Mittelkreis, erkannte, dass der Hollenbacher Torhüter weit vor seinem Tor stand, und versuchte es aus rund 45 Metern. Der mutige Versuch wurde jedoch nicht belohnt, da der Ball knapp am Tor vorbeiging. Bis zu diesem Zeitpunkt war dies die größte Szene der Partie.
Nur eine Minute später bot sich dem FCR die nächste gute Möglichkeit zur Führung. Luca Alfonzo setzte Moritz Rohrer mit einem Pass in die Tiefe ein. Rohrer kam auf der rechten Seite zum Abschluss, verfehlte das Tor neben dem langen Pfosten jedoch nur knapp. Die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler war nun deutlich besser im Spiel und übernahm in dieser Phase sogar die Initiative. Hollenbach wartete weiterhin auf die erste wirklich gefährliche Torchance.
In der 18. Minute kam es schließlich so, wie es aus Rottenburger Sicht befürchtet wurde. Die Hohenloher gingen mit einer äußerst effizienten, wenn auch wenig attraktiven Spielweise mit 1:0 in Führung. Nach gewohntem Kurzpassspiel und hohem Ballbesitzanteil fand Hollenbach schließlich die entscheidende Lücke. Julian Henning bediente Niklas Dörr mit einem präzisen Steckpass. Obwohl Dörr dabei zunächst gestört wurde, konnte er sich lösen und den Ball flach unten rechts im Tor unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des Favoriten durchaus glücklich.
Nur vier Minuten später folgte die wohl spielentscheidende Szene. Hollenbach näherte sich über die linke Seite dem Rottenburger Strafraum. FCR-Torhüter Julian Häfner verließ seinen Kasten und traf den Hollenbacher Torjäger Hannes Scherer außerhalb des Strafraums. Allerdings ging auch Scherer regelwidrig in den Zweikampf. Schiedsrichter Vincent Schöller aus Calw entschied dennoch auf Platzverweis und zeigte Häfner die Rote Karte – eine aus Rottenburger Sicht äußerst zweifelhafte Entscheidung. Beide Spieler gingen zum Ball, zudem war Häfner nicht der letzte Mann. Eine Verwarnung für beide Akteure wäre hier aus Sicht des FCR die angemessenere Entscheidung gewesen.
Infolge des Platzverweises musste Luca Alfonzo das Spielfeld verlassen. Für ihn rückte Neuzugang Nick Gutekunst, der vom SV Eutingen zum FCR gewechselt war und sein Verbandsliga-Debüt gab, ins Tor Gleich vorweg: Gutekunst zeigte anschließend eine ausgezeichnete Leistung. Der anschließend Freistoß von Jason Wink streifte den rechten Pfosten und ging ins Aus. In Überzahl übernahm Hollenbach nun zunehmend die Kontrolle und kam in der 24. Minute zur zweiten nennenswerten Torchance. Wieder über die linke Seite vorgetragen, verfehlte der Abschluss des Hollenbacher Angreifers den rechten Rottenburger Pfosten nur knapp.
Anschließend blieb die Partie längere Zeit ohne weitere Höhepunkte. Hollenbach setzte sein kontrolliertes Ballbesitzspiel fort, während der FCR immer wieder zu Entlastungsangriffen kam. In der 39. Minute verhinderte Nick Gutekunst mit einer Glanzparade einen höheren Rückstand. Auch in der Nachspielzeit rückte der Rottenburger Schlussmann erneut in den Mittelpunkt. Nach einem starken Schuss der Hollenbacher wehrte Gutekunst den Ball mit der Faust ab und verhinderte damit das mögliche 0:2.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Schöller zur Halbzeit. Seine zahlreichen Entscheidungen zugunsten der Gäste und gegen den FCR sorgten beim Rottenburger Publikum wiederholt für Unmut.
Mit zehn Mann sich mutig verkauft
In der zweiten Halbzeit war der FSV zunächst die überlegene Mannschaft. Dennoch kam auch der FCR zu guten Möglichkeiten. Hollenbach ließ den Ball unermüdlich durch die eigenen Reihen laufen, sodass die Rottenburger ständig hinterherlaufen mussten. Das kostete die inzwischen nur noch zehn Spieler zunehmend Kraft und führte schließlich auch zu mentalen Fehlern.
Die erste Chance nach dem Seitenwechsel gehörte jedoch dem FCR. In der 52. Minute flankte Anton Jansen von der rechten Seite, woraufhin Leyhr am zweiten Pfosten zum Kopfball kam, das Tor jedoch knapp verfehlte. Zwischen der 53. und 56. Minute erspielte sich Hollenbach drei gute Möglichkeiten. Bei der letzten konnte sich FCR-Torhüter Gutekunst erneut auszeichnen.
In der 59. Minute ging ein Raunen durch das Stadion: Kapitän Lukas Behr eroberte den Ball an der Mittellinie, setzte sich mit großem Willen gegen zwei Hollenbacher durch und kam im Strafraum zum Abschluss. Sein Schuss schlug mit großer Wucht unter der Latte ein – allerdings verhinderte der Torhüter den möglichen Ausgleich. Damit war der FCR in dieser Phase dem 1:1 näher als Hollenbach dem 0:2. Diese starke Einzelaktion hätte einen Treffer verdient gehabt.
Mit Jakob Bader für Anton Jansen (61.) und Leon Oeschger für Johannes Bastians (62.) brachte der FCR frische Kräfte. Doch nur zwei Minuten später gelang es dem FSV, die Rottenburger Hintermannschaft zu überwinden. Nach einem Konter über die linke Seite folgte eine Flanke, die Scherer per Abstauber zum 0:2 verwertete. Damit waren die Rottenburger Hoffnungen auf einen Punktgewinn weitgehend zunichtegemacht.
Anschließend entwickelte sich ein regelrechtes Powerplay der Hollenbacher. Ein Schuss verfehlte in der 67. Minute das Tor, ehe Gutekunst in der 71. Minute mit einer weiteren Glanzparade das 0:3 verhinderte. In der 75. Minute konnten die Rottenburger einen gefährlichen Kopfball nach einer Flanke von Scherer gerade noch abwehren.
In der 77. Minute nahm der FCR einen Doppelwechsel vor: Loris Zettel kam für Maxime Ackermann, „Guido“ Njekang ersetzte Moritz Rohrer. In der 83. Minute wäre Lukas Behr beinahe zu einer guten Möglichkeit gekommen, wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.
Der FCR spielte nun offensiver und suchte den Anschlusstreffer. Diese offensive Ausrichtung sollte sich jedoch rächen. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte der Ball ins Zentrum. Juan Fassbinder erkannte, dass Gutekunst weit vor seinem Tor stand, und traf aus rund 30 Metern zum 0:3. Hirschka versuchte noch zu retten, konnte den Treffer jedoch nicht mehr verhindern.
Nur zwei Minuten später fiel bereits das 0:4. Erneut vernachlässigte der FCR die defensive Absicherung. Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite kombinierten sich zwei Hollenbacher durch, ehe Niklas Dörr den Angriff erfolgreich abschloss. Damit war die Partie endgültig entschieden.
Anschließend passierte nicht mehr viel. Schiedsrichter Schöller beendete die Begegnung exakt mit Ablauf der regulären Spielzeit. Aus Rottenburger Sicht wäre angesichts mehrerer Unterbrechungen jedoch eine Nachspielzeit von ein oder zwei Minuten durchaus angemessen gewesen. Schließlich ist noch in Erinnerung, dass in der vergangenen Saison der Abstieg aufgrund eines einzigen Tores entschieden wurde. Vielleicht wäre dem FCR noch der Ehrentreffer gelungen.
Fazit
Der Sieg des FSV Hollenbach war insgesamt völlig verdient. Die Gäste waren in nahezu allen Bereichen überlegen. Aus Rottenburger Sicht waren insbesondere die beiden letzten Gegentore vermeidbar und letztlich Geschenke an den Gegner. Dennoch machte der FCR dem Favoriten trotz Unterzahl das Leben schwer. Hollenbach musste über weite Strecken alles investieren, um die Rottenburger Defensive zu überwinden. Nun gilt es, die positiven Aspekte aus dieser Partie mitzunehmen und die aufgetretenen Schwächen konzentriert aufzuarbeiten. Zudem war bis auf die Rote Karte ein faires Spiel, denn Gelbe Karten waren Fehlanzeige.
Am kommenden Samstag wartet bereits die nächste schwierige Aufgabe auf den FCR: Dann geht es nach Dorfmerkingen. Die Sportfreunde Dorfmerkingen gehen als klarer Favorit in das Duell gegen den FC Rottenburg am 4. Spieltag der Verbandsliga Württemberg. Das Spiel findet am Samstag, den 5. September 2026 um 13:00 Uhr in Dorfmerkingen statt. Mutmacher für den FC Rottenburg: Im letzten direkten Aufeinandertreffen im April 2026 konnte sich Rottenburg mit einer defensiven Glanzleistung überraschend mit 1:0 durchsetzen. Wenn die Rottenburger an diese Defensivleistung anknüpfen können, ist ein Punktgewinn nicht unmöglich, dennoch liegt die Favoritenrolle klar bei den Sportfreunden.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Unser Matchplan ist zunächst sehr gut aufgegangen. In den ersten 20 Minuten hatte Hollenbach kaum nennenswerte Torchancen, während wir selbst die Möglichkeit besaßen, mit 1:0 in Führung zu gehen. Direkt im Gegenzug fiel jedoch das 0:1 – in einer Situation, in der Hollenbach unsere Defensive erstmals entscheidend überwinden konnte. Auch in Unterzahl haben wir weiterhin diszipliniert und gut verteidigt und nur wenige Chancen zugelassen. Bis zur 60. Minute bestand zudem die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Die weiteren Gegentore möchten wir nicht näher bewerten. Insgesamt können wir auf einer guten Leistung über weite Strecken, insbesondere in den ersten 70 Minuten, aufbauen.
Pressestimmen
Spiel und Torwart verloren
Artikel lesen | 31.08.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
Frühe Rote Karte
Nach dem Sieg in der Vorwoche verlor Verbandsligist FC Rottenburg gegen den FSV Hollenbach zu Hause mit 0:4. FCR-Torhüter Julian Häfner sah nach 22 Minuten Rot nach Notbremse. »Wir wurden nach dem Elfmetertor mutiger, aber ausgekontert«, so Co-Spielertrainer René Hirschka.
31.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Komplette Bildergalerie vom Spiel folgt… (© Fotos: Ralph Kunze)
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Luis Kalbacher, Raphael Langer, Johannes Bastians (62. Oeschger), René Hirschka, Lukas Behr (C), Anton Jansen (61. Bader), Moritz Rohrer (77. Njekang), Luca Alfonzo (22. Gutekunst), Maxime Ackermann (77. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Loris Zettel, Leon Oeschger, Melvin Gruhonjic, Jakob Bader, Daniel Genuardi, Julian M. Kiesecker, Daniel MNetzger, Ali Hamdar, Gaildonald Chefor Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Niklas Dörr (18.)
0:2 Hannes Scherer (64.)
0:3 Juan Fassbinder (83.)
0:4 Niklas Dörr (85.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Vincent Schöller (TSV Haiterbach aus der Schiedsrichtergruppe Calw, Spielklasse: Oberliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Luis Schöller (SV Überberg)
Luisa Schulze (Sportfreunde Gechingen)
Gelbe Karten: 0 / 0
Rote Karten: 1 / –
Besondere Vorkommnisse:
FCR-Torhüter Julian Häfner sieht in der 22. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte.
Zuschauer: ca. 200
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Samstag, den 05.09.2026 geht es für die Mutschler-Elf zum ehemaligen DFB-Pokal-Teilnehmer und Mitfavoriten auf die Meisterschaft Sf Dorfmerkingen. Gespielt wird in der Röser Arena in Neresheim-Dorfmerkingen. Spielbeginn ist bereits um 13 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter Michael Hilebrand vom SV Kressbronn aus der Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen,.
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