Mutschler-Elf startet mit einer 1:3-Niederlage gegen Fellbach ins neue Jahr



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 20. Spieltag
Datum: Samstag, 28.02.2026 | 15 Uhr
Spielort: Neuer Kunstrasenplatz Rottenburg (Hohenberg-Sportanlage)

Das Spiel wurde präsentiert von…



Nach Niederlage wächst der Druck

Am Samstag, den 28. Februar, musste der FCR auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz eine schmerzliche 1:3 (0:1)-Niederlage gegen den Oberliga-Absteiger SV Fellbach hinnehmen. Unter kühlen Temperaturen fiel der entscheidende Treffer für die Gäste in der 88. Minute, wodurch Fellbach in der 5. Minute der Nachspielzeit das Resultat auf 3:1 erhöhte. FCR-Torjäger Lukas Behr – kletterte mit seinem 11. Saisontreffer auf den 4. Platz der Verbandsliga-Torjägerliste – sorgte mit seinem Ausgleichstreffer per Direktabnahme in der 51. Minute für große Hoffnungen bei den etwa 150 Zuschauern, dass möglicherweise noch eine Wende im Spiel herbeigeführt werden könnte. Zu diesem Zeitpunkt war der FCR die spielbestimmende Mannschaft, doch trotz des Ausgleichs gelang es dem Mutschler-Team nicht, die Führung zu übernehmen. Nach insgesamt 96 Minuten Spielzeit blieb der erhoffte Sieg aus, was nicht zuletzt durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters Jonas Rosenberger von der SpVgg Bissingen beeinträchtigt wurde. Diese Entscheidungen trugen zur Enttäuschung der FCR-Anhänger bei und ließen die Hoffnung auf einen positiven Ausgang schwinden.
Es ist natürlich, alleine für den Kopf, nie gut mit einer Niederlage das neue Jahr zu beginnen, so ist jetzt von entscheidender Wichtigkeit, dass FCR-Trainer Marc Mutschler Strategien entwickelt, um aus dieser Erfahrung zu lernen und das Team auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten. Der Schwerpunkt sollte darauf liegen, die Ursachen der Niederlage zu analysieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sowohl die Leistung als auch den Zusammenhalt des Teams zu verbessern. Nur durch eine gründliche Auseinandersetzung kann eine positive Entwicklung sichergestellt werden.
Die Mutschler-Elf hat am vergangenen Wochenende ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2026 und gleichzeitig drittes Pflichtspiel in Folge verloren. Der FCR ging mit der festen Absicht in die Partie, drei Punkte zu sichern. Doch die erste Halbzeit verlief enttäuschend. Die Fellbacher sorgten bereits in der 7. Minute mit einem Lattentreffer für Aufsehen, doch dies sollte nicht die einzige Chance bleiben, die sie im ersten Durchgang verzeichneten. Insgesamt blieb der FCR jedoch im ersten Abschnitt blass, während die Fellbacher durch ein direktes Kurzpassspiel und ständige Bewegungen überzeugten.
Die junge Mannschaft der Kappelberg-Kicker, deren Altersdurchschnitt bei etwa 22 Jahren liegt, zeigte sich frischer, athletischer und aggressiver im Spielverlauf. Bis zu diesem Zeitpunkt war Fellbach die dominierende und spielbestimmende Mannschaft, die es dem FCR zunehmend schwer machte, ins Spiel zu finden. Auch wenn der FCR sporadisch zu Offensivaktionen kam, verpassten sie es, den Druck auf den Gegner zu erhöhen. In den Minuten 15 und 22 konnte Behr beziehungsweise Ackermann vielversprechende Torchancen kreieren, die jedoch nicht zum Erfolg führten.
Eine entscheidende Wendung nahm das Spiel in der 25. Minute, als Kapitän Leon Oeschger bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler am Fuß traf. Diese Entscheidung war durchaus umstritten, da viele Zuschauer der Meinung waren, dass diese Aktion nicht strafwürdig war. Schiedsrichter Rosenberger entschied dennoch auf Elfmeter, was bei den Rottenburger Zuschauern auf Unverständnis stieß. Fellbachs Torjäger Rafael Terpsiadis, der nun bereits 9 Tore erzielt hatte, verwandelte den Strafstoß platziert ins linke untere Eck. FCR-Keeper Julian Häfner ahnte zwar die Ecke, konnte den Schuss jedoch nicht abwehren. So ging es nach 46 Minuten mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause.


Gute Chancen zur Führung vergeben
Zu Beginn des neuen Jahres verfolgte unsere Mannschaft das Ziel, die aktuellen Tabellenverhältnisse zu verbessern und sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. Leider gelang uns dies zunächst nicht.
In der 51. Minute jedoch konnte Nick Heberle über den rechten Flügel einen vielversprechenden Pass in die Mitte zu Behr spielen. Dieser nahm den Ball im Strafraum direkt mit dem rechten Fuß und verwandelte ihn zum Ausgleich ins lange Eck – 1:1. Diese Aktion gab den Spielern und den Anhängern neue Hoffnung, da der FCR nun ein deutlich verbessertes Spiel zeigte und sich mehrere hochkarätige Torchancen erarbeitete.
Bereits eine Minute nach dem Ausgleich hatte Behr die Möglichkeit, per Lupfer erneut zu treffen (52.). In der 58. Minute kam es nach einer gelungenen Balleroberung im Mittelfeld erneut zu einem Abschluss durch Behr. Auch Ackermann hatte in der 63. Minute eine gute Gelegenheit, scheiterte jedoch am Torwart von Fellbach. Tatsächlich verbuchte der FC in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit mehr Chancen als der Gegner in der gesamten ersten Halbzeit.
In der 65. Minute erfolgten die ersten Wechsel beim FCR: Anton Jansen kam für den auffälligen Maxime Ackermann und Manuel Weber ersetzte Lennis Eberle, der nach seinem Auslandsaufenthalt noch nach seiner Form sucht. Anmerkung für Statistiker: Eberle war bei seinem letzten Spiel für den FC ausgerechnet in Fellbach, das 4:2 gewonnen wurde, letztmalig in der Verbandsliga auf dem Platz. Wir sind zuversichtlich, dass sich seine Form bald wieder einstellen wird.
Fünf Minuten später musste Leon Villino nach einem Foul von hinten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Nach längerer Behandlungspause wurde er schließlich durch Maxi Biesinger ersetzt, der bekannt dafür ist, immer für Tore gut zu sein. Der FCR drängte weiter und kam in der 76. Minute nach einer Flanke von Biesinger zu einer weiteren hervorragenden Kopfballchance. Leider konnte Aaron Leyhr den Ball nicht optimal platzieren und köpfte über das Tor.
Nur drei Minuten später hatte Biesinger erneut eine große Möglichkeit, diesmal nach einer Flanke von Jansen, doch auch diese Chance wurde vergeben. In der 81. Minute kam Luca Alfonzo für den ausgepowerten Lukas Behr ins Spiel. In dieser Phase drängte der FCR auf die Führung, doch Fellbach konterte zügig. Obwohl der FCR defensiv hoch stand, gelang es Fellbach, aus stark abseitsverdächtiger Position in Führung zu gehen. Dieses Tor war zum hiesigen Zeitpunkt höchst unverdient.
Um den Rückstand auszugleichen, öffnete der FCR nun die Defensive. Dies führte dazu, dass Fellbach durch einen schnellen Konter aus gut 30 Meter das leere Tor traf, was die Situation für den FCR weiter verschlechterte. In diesen entscheidenden Momenten hätten wir jedoch mindestens drei Elfmeter zugesprochen bekommen müssen. Zwischendurch reklamierte aber auch Fellbach. Auch sie wollten einen Strafstoß. Schiedsrichter Rosenberger entschied sich trotzdem mehrmals gegen uns, während er für Fellbach in Halbzeit eins einen strittigen Strafstoß gab. Dies verstärkte den Unmut der Rottenburger Zuschauer.
Es ist wichtig, festzuhalten, dass wir nicht aufgrund von Schiedsrichterentscheidungen verloren haben, sondern weil wir unsere zahlreichen Chancen wieder nicht besser genutzt haben. Nach einer insgesamt spannenden Partie ertönte schließlich der Schlusspfiff nach insgesamt sechs Minuten Nachspielzeit.


Fazit
Ein Unentschieden hätte dem Spielverlauf gerechter entsprochen. Diese Niederlage war vermeidbar. Ein zusätzlicher Aspekt, der dem FC an diesem Nachmittag Schwierigkeiten bereitete, war die mangelhafte Chancenverwertung. Besonders in der zweiten Halbzeit vergaben die Roten zahlreiche Möglichkeiten, was schmerzlich war. Die 45 überzeugenden Minuten, die der FC Rottenburg zeigte, reichten nicht aus, um den Weg zurück zum Erfolg zu finden. Dennoch ist allen bewusst, was nun erforderlich ist. Trotz dieser Niederlage ist der Abstieg noch lange nicht besiegelt. Es stehen noch 13 Spiele und damit 39 Punkte auf dem Spiel, jedoch gilt es zu bedenken: „Spiele werden an Toren gemessen“, und dafür bin ich gerne bereit, in das Mannschafts-Phrasenschwein zu investieren. Der FC Rottenburg benötigt daher dringend ein positives Erlebnis. 
„Rückblickend lässt sich feststellen, dass wir einige entscheidende Punkte liegen gelassen haben, die wir hätten besser nutzen können. Genau darüber und im Hinblick auf diese Auftaktniederlage wollen wir in Ruhe sprechen“, so Mutschler. Wie können wir in den kritischen Momenten der kommenden Wochen mehr Selbstbewusstsein aufbauen und konsequenter agieren? Wir sind uns alle bewusst, gegen welche Mannschaften wir in den nächsten drei Spielen antreten müssen – alles Teams, die sich auf Abstiegsplätzen befinden. Wenn wir wirklich aus der roten Zone herauskommen wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als gegen die nächsten drei Gegner (beim VfR Heilbronn, gegen den FC Esslingen und bei der TSG Tübingen) zu gewinnen. 
„Wir werden dieses Spiel sehr detailliert analysieren. Es gibt einiges zu besprechen“, äußerte sich FCR-Trainer Marc Mutschler. Der Kampf um den Klassenverbleib, das ist spätestens nach diesem schmerzlichen Rückschlag allen klar, wird wohl bis zum letzten Spieltag andauern.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Mein Fazit fällt trotzdem schon ein Stück positiv aus, denn in der letzten Trainingswoche haben wir echt überzeugt, dennoch haben wir gegen Fellbach die erste Halbzeit schon ein wenig verschlafen, aber auch außer dem Lattentreffer und dem Gegentor wenig zugelassen. Die zweite Halbzeit haben wir gute 30 Minuten das Spiel dominiert und waren auch die bessere Mannschaft. Erste Halbzeit geht an Fellbach, zweite Halbzeit an uns. Ein Unentschieden wäre deshalb gerecht gewesen. Natürlich sind wir am Ende enttäuscht, doch es sind noch viele Punkte offen und es war für uns definitiv ein „Hallo wach“. Wir können definitiv mit jedem Gegner mithalten. Wenn wir an die 2. Halbzeit vom heutigen Spiel anknüpfen, ist in Heilbronn definitiv was drin.


Pressestimmen

Die Belohnung fällt aus
Artikel lesen | Paul Junker am 02.03.2026 | Schwäbisches Tagblatt
Die erste Hürde ist genommen
Artikel lesen | Susanne Degel am 01.03.2026 | Reutlinger General-Anzeiger

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Lennis Eberle (65. Weber), Lukas Behr (81. Alfonzo), Leon Oeschger (C), Nick Heberle, Moritz Rohrer, Leon Villino (70. Biesinger), Maxime Ackermann (65. Jansen), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Dario Bedic, Loris Zettel, Anton Jansen, Maximilian Biesinger, Manuel Weber, Daniel Angerer, Ali Hamdar, Luca Alfonzo
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Tobias Straub
Tore:
0:1 Rafael Terpsiadis (25., Strafstoß)
1:1 Lukas Behr (51.)
1:2 Mart Ali Icmez (88.)
1:3 Tobias Hohloch (90.+5)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Jonas Rosenberger (SpVgg Bissingen, Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg)
Schiedsrichter-Assistenten:
Valerio Cauteruccio (Spfr Neckarwestheim)
Marcel Ernst (GSV Pleidelsheim)
Gelbe Karten: 2/5
Besondere Vorkommnisse: Keine
Zuschauer: ca. 150

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Am kommenden Wochenende, den 07./08. März (21. Spieltag) hat unsere Erste gleich wieder spielfrei. In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 22. Spieltag am Samstag, den 14.03.2026 und dem Auswärtsspiel beim VfR Heilbronn. Spielbeginn im Frankenstadion in Heilbronn ist um 14 Uhr.

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Verbandsliga-Hinrunde 2025/26: Rückblick, Ausblick, Analysen und Statistiken


Saisonziel Verbandsliga 2025/26:
Klassenerhalt mit einstelligem Tabellenplatz 

Der FC Rottenburg hat die Hinrunde der laufenden Verbandsligasaison auf einem soliden zwölften Platz abgeschlossen. Als Aufsteiger in diese Liga war das Erreichen dieses Rangordnungsverhältnisses sowohl ein Erfolg als auch ein wichtiges Fundament für die weitere Saison. Trainer Marc Mutschler zeigte sich trotz der schwierigen Umstände zufrieden mit der bisherigen Leistung seiner Mannschaft, deren Ziel klar der Klassenerhalt und wenn möglich ein einstelliger Tabellenplatz ist, den es vermutlich brauchen wird um die Liga zu halten.
Die erste Halbserie der aktuellen aber auch ersten Verbandsligasaison 2025/26 war für die 1. Mannschaft des FC Rottenburg eine bewundernswerte, jedoch zugleich herausfordernde Reise. Als Neuling in einer Liga, die für ihren hohen Wettbewerbsdruck und die spielerische Qualität bekannt ist, stand das Team vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Der Aufstieg und Durchmarsch aus der Bezirksliga, der mit viel Enthusiasmus und harter Arbeit erzielt wurde, stellte sich als Grundstein für die nun zu leistenden Aufgaben heraus.
Von Anfang an war klar, dass diese Saison keine einfache sein würde. Die Spieler und das gesamte Umfeld des FC Rottenburg hatten noch nie in der Verbandsliga gespielt, was den Druck auf die jungen Akteure erhöhte. Mit einem Schnitt von durchschnittlich 25 Jahren – hierbei sind Co-Spielertrainer René Hirschka und Jan Baur mit 32 und Maxime Ackermann und Leon Villino mit 19 Jahren die jüngsten Spieler – ist unsere Mannschaft nicht nur talentiert, sondern hat auch einen unermüdlichen Willen, sich weiterzuentwickeln und an sich zu glauben. Dennoch beendeten wir das Jahr leider auf einem Abstiegsplatz. Dies sollte jedoch nicht das Ende unserer Träume bedeuten, sondern vielmehr als ein Ansporn dienen, die Ärmel hochzukrempeln. Bei noch 14 ausstehenden Spielen, davon 7 Heim- und 7 Auswärtsspiele, hat der FC Rottenburg die Möglichkeit, sich zu beweisen. Insbesondere die Auswärtsspiele könnte der FCR nutzen, da das Team in diesen Begegnungen häufig unberechenbarer und stärker auftritt. Die kommenden Partien werden entscheidend dafür sein, ob der Aufsteiger sein Saisonziel erreichen kann.

Als Belohnung für den Gewinn der Landesliga-Meisterschaft und den Durchmarsch in die Verbandsliga, kamen die Jungs der 1. Mannschaft in den Genuss eines professionellen Fotoshootings um auch ihre neuen Trikots zu präsentieren.


Spielerische Entwicklung und Fehleranalyse
Die Hinrunde begann holprig. In den ersten Partien zeigten die Jungs zwar einige gute Ansätze, jedoch fehlte es oftmals an der nötigen Konsequenz vor dem Tor. Trotz sorgfältiger Vorbereitung und strategischer Ansätze fiel es schwer, den Schwung von der Bezirksliga in die höhere Klasse zu übertragen. Die Gegner waren zum Teil physisch und spielerisch überlegen, was uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellte. Es war eine Zeit des Lernens – sowohl auf als auch neben dem Platz. Von Beginn an war spürbar, dass die Verbandsliga ein anderes Niveau verlangt: höheres Tempo, mehr körperliche Präsenz, taktische Reife und absolute Konsequenz in jeder Spielsituation. Unsere Mannschaft stellte sich dieser Aufgabe mutig, engagiert und mit großem Willen. Viele Spiele der Hinrunde waren hart umkämpft, oft entschieden Kleinigkeiten über Punkte oder Niederlagen. Trotz phasenweise sehr ansprechender Leistungen und deutlicher Entwicklung blieb die Mannschaft am Ende des Jahres 2025 auf einem Abstiegsplatz – ein Resultat, das den tatsächlichen Einsatz und Lernfortschritt nur unzureichend widerspiegelt.
Saisonstart und erste Wochen
Die ersten Spiele waren von Unsicherheit geprägt. Einer überzeugenden Leistung trotz der 2:3-Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer Young Boys Reutlingen am 1. Spieltag, folgte ein enttäuschendes 1:2 in der 3. Runde des WFV-Pokals beim Landesligisten VfB Bösingen und einer ersten auch bitteren 1:4-Heimniederlage im ersten Verbandsliga-Heimspiel gegen Mit-Aufsteiger TSV Weilimdorf. Es schien, als ob die Mannschaft noch Zeit brauchte, um sich an die neue Spielphilosophie zu gewöhnen und die Automatismen zu verinnerlichen.

Das erste Highlight der Hinrunde: Der Moment als René Hirschka per Strafstoß den ersten Treffer in der Verbandsliga überhaupt erzielte. Ein emotionaler Augenblick für unseren ehemaligen Kapitän und Co-Spielertrainer und den FC Rottenburg mit seinen Fans.


Höhen und Tiefen
Im Laufe der Hinrunde zeigte der FC Rottenburg immer wieder sein Potenzial, lernte von Spiel zu Spiel dazu. So folgten drei Vorrunden-Highlights des FCR, mit dem überzeugenden 4:2 auch ersten Auswärtssieg der Verbandsliga beim SV Fellbach, mit dem 1:0-Sieg der erste Heimsieg der Verbandsliga gegen Ex-Zweitligist VfR Heilbronn und dem 3:1-Flutlicht-Auswärtssieg beim FC Esslingen. Besonders hervorzuheben sind der überraschende 4:2-Auswärtssieg beim Oberliga-Absteiger SV Fellbach und der beeindruckende und nervenaufreibende 2:1-Sieg bei einem der Meisterschaftsfavoriten TSV Berg. Allerdings gab es auch bittere Rückschläge, wie eben die deutliche 1:4-Niederlage im ersten Heimspiel gegen Weilimdorf, beim 0:1 zu Hause im langersehnten Derby gegen die TSG Tübingen, der unnötigen 2:3-Niederlage beim ehemaligen DFB-Pokal-Teilnehmer SF Dorfmerkingen trotz 2:0-Pausenführung oder bei der Regenschlacht und unverdienten 3:4-Niederlage in zweimaliger Unterzahl bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Genauer betrachtet waren die 9 der 13 Niederlagen bitter, da sie nur mit einem Tor verloren gingen. Deutlich hingegen waren das 2:5 gegen Friedrichshafen und das 1:5 im ersten Rückrundenspiel gegen die Young Boys, die man ohne drumherum zu reden verdient verloren wurden, nachdem man gegen den Primus vielversprechend 1:0 führte. Bei den Spielen gegen Tübingen, Oberensingen und in Holzhausen blieb man ohne eigenen Treffer. Im Schnitt aber erzielte man 1,8 Tore pro Spiel, welches ein akzeptabler Wert für einen Aufsteiger darstellt.

Ein Tag, an dem sich alle FC´ler die dabei waren immer erinnern werden. Am 16.08.2025 bestritt der FCR – hier in Rot mit Einlaufkinder beim Einmarschieren ins Stadion – sein erstes Heimspiel in der Verbandsliga überhaupt. Ein weiterer Moment mit Geschichte. Selbst OB Stephan Neher (ganz links) wollte sich diesen Augenblick nicht nehmen lassen.


Schlüsselspieler und Taktik
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für den FC Rottenburg in dieser Saison ist Lukas Behr, der mit seinen 10 Toren nicht nur der beste Torschütze des Teams, sondern auch auf Platz 6 der Verbandsliga-Torjägerliste rangiert. Seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten für Tore zu sorgen, ist für die Offensive der Roten von großer Bedeutung. Neben seiner Torgefährlichkeit steuerte er noch nebenbei 4 Assists bei. Neben Behr sticht auch Moritz Rohrer hervor; er hat bislang alle 18 Spiele absolviert und bildet eine wichtige Konstante im Kader.
Auch Kapitän Leon Oeschger, der lange Zeit verletzungsbedingt passen musste, aber auch Nick Heberle, zeigten starke Leistungen im Mittelfeld und sorgten für Stabilität und Kreativität. Ebenfalls positiv in Erscheinung getreten ist Stanislav Votentsev, der an seinen Gegnern wie eine Klette dranhing und zu 90 % seine Zweikämpfe gewann und auch kontrolliert zum Mitspieler brachte. Der FC Rottenburg verfügt zudem über einen der jüngsten Kader in der Liga, was in Anbetracht der Entwicklungen in den vergangenen Jahren bemerkenswert ist, zu erwähnen sind ganz junge Spieler wie Leon Villino und Maxime Ackermann, die sich von Spiel zu Spiel steigern und immer besser werden. Es sind ganz wichtige Spieler beim FCR, auch für die Zukunft.
Die gesunde Mischung aus erfahrenen Spielern und talentierten Nachwuchsspielern gibt Anlass zur Hoffnung. So stammen fast alle Spieler aus der eigenen Jugend und sind mittlerweile seit etwa fünf Jahren Teil des Teams. Dies trägt nicht nur zur Stabilität, sondern auch zur Identifikation der Spieler mit dem Verein bei. Doch zum Erfolg gehört eine Mannschaft, da ist der FCR gefestigt, so daß man aktuell auf keinen einzigen verzichten möchte. Trainer Marc Mutschler setzte in den meisten Spielen auf ein taktisches 3-5-2-System, variierte aber je nach Gegner auch mit einer anderem Taktik.
Probleme und Herausforderungen
Trotz der positiven Ansätze gab es auch einige Probleme zu bewältigen. Die Defensive zeigte sich nicht immer sattelfest und ließ zu viele Gegentore zu. Zudem fehlte es der Mannschaft in manchen Spielen an Konstanz und Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Auch die Verletzung von Kapitän Leon Oeschger oder René Hirschka war ein herber Verlust für das Team.
Doch in schwierigen Phasen zeigte sich meist der Charakter dieses Teams. Trainer Marc Mutschler, ein Meister seines Fachs, fand stets die richtigen Worte, um die Motivation seiner Schützlinge aufrechtzuerhalten, so arbeitete die Mannschaft Woche für Woche intensiv daran, sich an das neue Niveau anzupassen. Auch die Erfahrung von Spielerlegende René Hirschka, der seinen jungen Mitspielern nicht nur als ehemaliger Kapitän, sondern auch als Mentor zur Seite stand, war von unschätzbarem Wert. Seine Ratschläge halfen dabei, die mentale Stärke zu fördern, die in momentanen Krisen oft gefordert ist. Besonders in schweren Spielen, wo wir mehr als einmal nur knapp scheiterten, zeigte sich, dass der Glaube an die eigene Stärke fundamentale Bedeutung hatte. Fehler werden angenommen, analysiert und als Chance genutzt – ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung.
Das gemeinsame Arbeiten am Trainer- und Betreuerteam sowie der Einsatz der Spieler in jedem Training haben über die Monate hinweg deutliche Fortschritte gezeigt. Ein besonderes Merkmal dieser Mannschaft ist ihre Mentalität. Trotz Rückschlägen, trotz der ungewohnten Tabellenkonstellation, blieb der Glaube an die eigene Stärke stets erhalten. Strategien wurden neu überdacht, die Kommunikation auf und neben dem Platz wurde gefestigt. Dennoch blieben uns einige Punktverluste nicht erspart. Die Erfahrung zeigte, dass wir an der Präzision im Abschluss und der Defensive arbeiten mussten. Diese Erkenntnisse führten dazu, dass unser Team vom Kämpferherz geprägt wurde und nie aufgab.

Moritz Rohrer (re.), hier beim ersten Auswärtssieg in Fellbach und immer eine Fußspitze eher am Ball wie seine Gegner, ist Spitzenreiter bei den meisten Einsätzen. Mit 18 Spielen machte er alle als einziger alle Spiele in der Hinrunde mit, vor Nick Heberle (li.), Aaron Leyhr und Maxime Ackermann mit je 17 Einsätzen.


Analyse der Heim- und Auswärtsleistungen in der Hinrunde
In der aktuellen Hinrunde konnte die Mannschaft insgesamt fünf Siege verbuchen, von denen jedoch lediglich zwei von neun Heimspielen resultierten. Diese Bilanz im Hohenbergstadion und auf dem neuen Kunstrasen fällt hinter den Erwartungen zurück und wirft Fragen auf.
Besonders bemerkenswert ist, dass die bislang erzielten Auswärtssiege gegen Mannschaften wie Fellbach, Esslingen und Berg eingefahren werden konnten, die nicht als „Laufkundschaft“ gehandelt werden. Diese Erfolge deuten darauf hin, dass die Qualität und das Potenzial des Teams grundsätzlich vorhanden sind, um auch gegen stärkere Gegner zu bestehen.
Das deutlich erkennbare Muster in den bisherigen Leistungen zeigt, dass die Mannschaft auswärts besser agiert als zuhause. Während sie in der Fremde die notwendige Leistung abrufen kann, scheint es im heimischen Stadion an der Umsetzung zu hapern. Dies könnte verschiedene Ursachen haben, wie etwa mentalen Druck, die hohe Erwartungshaltung der eigenen Fans oder möglicherweise Schwierigkeiten bei der Implementierung der Spielanlage unter den spezifischen Bedingungen im Hohenbergstadion.
Es ist entscheidend, dass die Verantwortlichen diese Herausforderungen analysieren und geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Heimstärke zu erhöhen und damit eine ausgeglichene Bilanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen zu erzielen. Nur so kann die Mannschaft ihre Leistungsfähigkeit voll ausschöpfen und die angestrebten Ziele erreichen.

Die Mannschaft freut sich hier nach dem ersten Auswärtssieg beim SV Fellbach eine Woche zuvor, über ihren ersten Verbandsliga-Heimsieg der Geschichte und das gegen den Ex-Zweitligisten VfR Heilbronn und bedankt sich bei seinen zahlreichen Fans. Ein weiterer historischer Meilenstein des FC Rottenburg.


Neuzugänge und Hoffnung für die Rückrunde
Ein mitentscheidender Wendepunkt könnte die Verpflichtung vom 23-jährigen Stürmer, ehemaligen libanesischen Jugend-Nationalspieler und Verbandsligaspieler der TSG Tübingen Ali Hamdar werden, der zuletzt für den SSC Tübingen in der Landesliga spielte und uns in dem ein oder anderen Spiel gegen die Tübinger oder Croatia ärgerte. Ein Stürmer, der im letzten Vereinsgefüge auf besonders gute Weise die Erwartungen erfüllt hat, könnte die Offensive beleben und die Lücken schließen, die uns in der Hinrunde das Leben schwer gemacht haben. Außerdem kehren mit Lennis Eberle und Raphael Langer zwei wertvolle junge Spieler in den Kader zurück, die in der Hinrunde beruflich bedingt im Ausland waren. Spieler, die das Team im Winter verstärken sollten und werden. Diese Neuzugänge bringen nicht nur frischen Wind, sondern auch dringend benötigte Erfahrung mit. Die Vorfreude auf die Rückrunde steigt tagtäglich, denn unsere Kaderplanung war strategisch fokussiert darauf, die richtigen Spieler ins Team zu holen und unsere Mannschaft für den Klassenerhalt optimal aufzustellen. Außerdem kehrt Routinier Stefan Seidel nach seinem Kreuzbandriss vor gut einem Jahr bei einem Testspiel gegen den FC Holzhausen wieder in den Kader zurück und wird für Mutschler eine weitere Option für die Außenbahn.
Die Vorfreude, gepaart mit dem Vertrauen in unsere Talente, ist enorm. Das Team hat gezeigt, dass es auch gegen starke Gegner bestehen kann. Der Zusammenhalt ist spürbar, und die Dynamik innerhalb der Mannschaft erreicht einen hohen Level. In vielen Trainingseinheiten untermalten sie ihr Potenzial und den kollektiven Willen, gemeinsam große Leistungen zu bringen.
Der Kampf um den Klassenerhalt ist kein einfacher, aber er ist machbar. Mit der richtigen Einstellung und dem unerschütterlichen Glauben an die eigene Stärke werden unsere Spieler alles geben, um in den verbleibenden 14 Spielen außergewöhnliche Leistungen abzuliefern. Jeder Punkt zählt, und jeder Fan, der uns unterstützt, ist ein Teil dieses Abenteuers.

Lukas Behr führt die interne Torschützenliste mit sagenhaften 10 Toren aus 16 Spielen an, bereitete noch 4 Treffer vor und steht in der Torjägerliste der Verbandsliga auf einem hervorragenden 6. Platz, gemeinsam mit vier weiteren Topstürmern. Dabei lässt er namhafte Stürmer wie Ex-Profi Simon Brandstetter aus Oberensingen oder Holzhausen´s Topstürmer Tim Steinhilber hinter sich. Die Torjägerliste führt Janik Michel vom FC Holzhausen (18 Tore) vor Hannes Pöschl vom TSV Berg (14) und Ante Galic (12) von den Young Boys an. Beim FCR folgen hinter Behr dann René Hirschka und Maxime Ackermann mit je 4 Treffern.


Die Rolle der Fans
Diese Rückmeldung gilt nicht allein den Spielern und dem Trainerteam, sondern auch unseren treuen und treuesten Fans. Euer unerschütterlicher Support ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Erfolgs und motiviert die Jungs Woche für Woche aufs Neue. Die stimmungsvolle Kulisse im Stadion, das Anfeuern und das Begleiten zu den weiten Auswärtsspielen sind ein großer Anreiz, den Kampf um den Klassenerhalt aufzunehmen. Ihr seid nicht einfach Zuschauer – ihr seid ein Teil des Teams! Daher ist es wichtig, dass wir zusammenhalten, uns gegenseitig unterstützen und optimistisch in die Rückrunde gehen.
Nach dem 19. Spieltag steht der FCR bei seinen Heimspielen mit 216 Zuschauern im Schnitt in der Zuschauerstatistik immerhin auf dem 9. Platz der Liga – einem sehr guten Mittelfeldplatz. Insgesamt besuchten 1.900 Zuschauer die bisherigen 9 Heimspiele. Damit stehen wir in der Zuschauergunst immerhin vor so Top-Mannschaften wie Holzhausen, Dorfmerkingen oder Berg. Mehr geht immer, so hoffen wir in der Rückrunde auf einen weiteren Zuschauerboom beim Kampf um den Klassenerhalt. Spitzenreiter hier sind die Spfr Schwäbisch Hall mit 354, die Young Boys mit 346 und der VfR Heilbronn mit 343 Zuschauern im Schnitt klar auf den ersten drei Plätzen.
Eure Begeisterung ist unser Antrieb. Jeder einzelne Zuschauer, jeder Schlachtgesang im Stadion ist für unsere Spieler ein weiterer Motivationsschub, die 90 Minuten alles zu geben. Gemeinsam können wir Sensationen erleben, die über die Liga hinausstrahlen. Glaubt an diese junge Mannschaft und an das enorme Potential, das wir haben. Lasst uns zuversichtlich in die Rückrunde starten!
Lasst uns zeigen, dass Rottenburg Verbandsliga kann.
Lasst uns gemeinsam leiden, feiern und glauben.
Denn: Zusammen ist alles möglich.
Auf geht’s FCR!
Trainingsauftakt
Am Samstag, den 28.02.2026 starten die Verbandsliga-Fußballer des FC Rottenburg mit dem Heimspiel gegen den SV Fellbach in die Restrunde, nachdem man die Hallensaison mit zwei zweiten Plätzen beim Rottenburger Stadtpokal und beim Stäble Cup in Remmingsheim gespielt und mit vielen Fragezeichen beendet hat, machen sich die Jungs am 27. Januar mit den Schwerpunkten Athletik und Spinning auf zum Trainingsauftakt, später als das ein oder andere Team welche schon ihre ersten Testspiele absolvierten. Doch die Jungs bekamen von Trainer Marc Mutschler schon vorher ihre Hausaufgaben, indem sie in einer App ihre Daten und Kilometer eintragen mussten, welche sie außerhalb des eigentlichen Mannschaftstraining in Läufen absolvieren mussten um auch während der Winterpause im Saft zu bleiben. Beim Spinning, auch Indoor Cycling oder Indoor Spinning genannt, ist eine Form des Radfahrens, die drinnen stattfindet. Dabei werden spezielle Indoor-Cycling-Bikes verwendet. Diese Bikes sind so konzipiert, dass sie ein intensives Training mit Datenerfassung ermöglichen, bei dem sowohl Ausdauer als auch Kraft trainiert werden.
Zum ersten Mal ernst wird es dann wieder am 31. Januar. An diesem Samstag geht es für die Jungs erstmal wieder traditionell nach Mössingen ins „Bäck Stage“, einer Event-Gastronomie der ganz besonderen Art, zum gemeinsamen Frühstück bevor dann ein Ausdauer-Pendellauf folgt. Am Mittag erwartet man dann obligatorisch die U19-Oberliga-Junioren des SSV Reutlingen zum Testspiel-Auftakt. Ein Wiedersehen für Leon Villino mit seinen ehemaligen Vereins und Mannschaftkameraden. Die Reutlinger spielten in der letzten Saison noch in der DFB-Nachwuchsliga, also der U19-Bundesliga.

Meistertrainer Marc Mutschler (li.) hat normalerweise alle Fäden in der Hand. Doch am 11.10.2025 stand der damals noch verletzte Kapitän Leon Oeschger (re.) an der Seitenlinie und übernahm erstmals in seiner Karriere eine Mannschaft als Chefcoach, denn Marc Mutschler aber auch sein Spielertrainer René Hirschka waren an diesem Tag gegen den VfB Friedrichshafen privat verhindert und so kam Oeschger zu der Ehre des Cheftrainers. 


Vorbereitungsspiele

  • Samstag, 31.01.2026 | 14:00 Uhr | FC Rottenburg – SSV Reutlingen 1905 U19
  • Samstag, 07.02.2026 | 11:00 Uhr | TSV Hirschau – FC Rottenburg
  • Dienstag, 10.02.2026 | 19:00 Uhr | FC Rottenburg – VfL Pfullingen
  • Samstag, 21.02.2026 | 14:00 Uhr | FC Rottenburg – TSG Balingen U23

Fazit und Ausblick
Die Hinrunde mag uns auf dem ersten Abstiegsplatz (13.) zurückgelassen haben, jedoch bedeutet dies nicht, dass wir unsere Köpfe hängen lassen, denn das Saisonziel für die Hinrunde war ein Nichtabstiegsplatz und den hatte man nach dem 17. Spieltag mit Platz 11 erreicht, noch 2 Punkte vor dem Relegationsplatz – noch ist man aktuell 2 Punkte hinter dem Relegationsplatz positioniert. Vielmehr wird diese Platzierung als Lernprozess und als Aufruf verstanden, jegliches Potenzial zu entfalten, das in dieser Truppe steckt. Der Aufstieg in die Verbandsliga war erst der Anfang, und die Mannschaft ist fest entschlossen, das Beste aus der Rückrunde herauszuholen.
Wir stehen vor einer entscheidenden Phase, und mit dem zusätzlichen Rückhalt durch die Neuzugänge sehen wir positiv in die Zukunft. Unser Trainerteam, bestehend aus Marc Mutschler, René Hirschka und Jürgen Haug, gibt alles, um diese Truppe optimal vorzubereiten. Wir appellieren an die Unterstützung unserer Fans und an jeden einzelnen Akteur, den Kampfgeist in jeder Sekunde des Spiels auf den Platz zu bringen.
In diesem Sinne blicken wir voller Zuversicht in die Rückrunde 2025/26 und werden alles daransetzen, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Lasst uns gemeinsam diese Herausforderung meistern, denn wir sind der FC Rottenburg, und wir glauben an unsere Stärke!