TAGBLATT-Tor des Monats: Leon Haug von der Zwoiden des FC erster Sieger


08.09.2026 – Artikel von Vincent Meissner/Schwäbisches Tagblatt

Leon Haug erzielt das erste TAGBLATT-Tor des Monats

Mit einem Freistoß-Tor hat der Hirschauer Leon Haug vom FC Rottenburg II die erste Wahl zum TAGBLATT-Tor des Monats für sich entschieden. Dabei wollte er eigentlich gar nicht mehr schießen.

Er hat das TAGBLATT-Tor des Monats August erzielt: Leon Haug vom FC Rottenburg II.


„Tatsächlich?“, lautet Leon Haugs erste Reaktion auf die telefonische Mitteilung, dass er der Premieren-Sieger beim TAGBLATT-Tor des Monats ist. Mit seinem Freistoß aus gut 20 Metern mit links über die Mauer in den Winkel erzielte der Anlagenmechaniker für Heizung und Sanitär am zweiten Spieltag in der Fußball-Kreisliga A3 beim SV Hirrlingen in der 78. Minute die 2:1-Führung.
Dabei wollte Haug den Freistoß eigentlich gar nicht mehr schießen. Denn zuvor hatte er es in diesem Spiel schon fünf, sechs Mal vergeblich versucht, wie er berichtet. „Aber irgendwie ist sonst keiner hingelaufen“, sagt Haug, der sich die Ausführung der Standards beim FCR II hauptsächlich mit Marcel Epple teilt, im Gespräch mit dem TAGBLATT. Zum Sieg reichte es an jenem 23. August allerdings nicht, da Hirrlingens Marvin Jauch tief in der Nachspielzeit noch der 2:2-Ausgleich gelang.

Flexibel einsetzbarer Freistoßspezialist

Haug (23) spielt seit der B-Jugend beim FC Rottenburg. Angefangen hat er einst in seinem Heimatort beim TSV Hirschau. Über die TSG Tübingen ging es in der C-Jugend für ein Jahr zum SSV Reutlingen. Während der Corona-Pandemie pausierte er und begann dann bei den Aktiven in Rottenburg wieder. Ein Spiel hat er zu Bezirksliga-Zeiten auch mal für die inzwischen in die Verbandsliga aufgestiegene erste Rottenburger Mannschaft gemacht. Und hin und wieder gab’s auch Anfragen von Trainer Marc Mutscher. „Aber mir gefällt es so gut in der Zweiten, dass ich lieber da bleibe.“
Als ausgewiesenen Freistoß-Spezialisten will sich Haug bescheidenerweise gar nicht bezeichnen. „Aber ich treffe schon hin und wieder mal einen.“ Seine Lieblingsposition ist im offensiven Mittelfeld oder im Sturm. Wobei der 23-Jährige flexibel einsetzbar ist. Diese Saison kam er auch schon in der Innenverteidigung zum Einsatz. Und ein halbes Jahr war er mal Torwart, weil es keinen gelernten Keeper im Team gab. „Da war ich sogar mal in der Schwitzkasten-Elf der Woche“, berichtet er. Sein Trainer Vincenzo Fortuna lobt die „überragende Schusstechnik“ seines Leistungsträgers. „Deshalb trifft er auch nicht nur per Freistoß, sondern auch mit Fernschüssen.“

Dynamischer Offensivspieler: Linksfuß Leon Haug vom FC Rottenburg II.


50-Euro-Gutschein von Intersport Räpple als Prämie

Als Prämie für sein Tor des Monats August erhält Haug einen 50-Euro-Gutschein von Intersport-Räpple in Tübingen. Neue Kickschuhe hat er sich zwar eben erst gekauft. „Aber da findet sich bestimmt was“, sagt der 23-Jährige auf die Frage, was er mit dem Gutschein anfangen will. „In der Freizeit mache ich auch gerne andere Sachen, wie zum Beispiel Tischtennis.“
Zu sehen gibt es Haugs Freistoß noch mal hier (falls euch das Video nicht direkt angezeigt wird, stimmt einfach dem Anzeigen externer Inhalte zu, dann werden das Video sichtbar): Das Video vom Tor des Monats auf Instagram
Insgesamt standen bei der Premiere der Wahl 13 sehenswerte Treffer zur Auswahl. Die Leserinnen und Leser haben sich auf www.tagblatt.de online mehrheitlich für Haugs Tor entschieden. Knapp ein Viertel – 24,4 Prozent oder in absoluten Zahlen 91 von 373 – wählten den Freistoß-Treffer. Nur zwei Stimmen weniger bekam Cem Öge (23,9 Prozent). Der Rottenburger hatte für Landesligist SV Böblingen im Test gegen die SKV Rutesheim ebenfalls per Freistoß getroffen. Und auch auf Rang 3 landete ein Freistoß-Tor: Lukas Wittlinger zirkelte den Ball in der Bezirksliga gegen die TSG Tübingen II fast von der Außenlinie rein, was ihm 11,3 Prozent der Stimmen brachte.

Nach dem Tor des Monats ist vor dem Tor des Monats

Das SCHWÄBISCHE TAGBLATT hat im August erstmals das Tor des Monats ausgelobt. Auch im September freuen wir uns über Einsendungen besonders sehenswerter Treffer aus der Region, etwa Fallrückzieher, Fernschuss oder feiner Lupfer. Wer ein solches Tor auf Video hat, kann es per Mail an sport@tagblatt.de oder über Instagram an @tagblatt schicken. Egal ob Frauen- oder Männerfußball, Kreis- oder Oberliga: Wichtig ist nur, dass das Tor im jeweiligen Monat erzielt wurde.
Nach Monatsende trifft die TAGBLATT-Sportredaktion aus allen Einsendungen eine Vorauswahl. Anschließend stimmen die Leserinnen und Leser über das schönste Tor ab. Auf die Torschützin oder den Torschützen des beliebtesten Treffers wartet ein 50-Euro-Gutschein von Intersport Räpple. Am Jahresende treten die Monatssiegerinnen und Monatssieger bei der Wahl zum TAGBLATT-Tor des Jahres gegeneinander an.

Sportlerehrung Sportjahr 2025: Damen & Herren mit Plakette ausgezeichnet


Sportlerehrung für das Sportjahr 2025

Die offizielle Sportlerehrung der Stadt Rottenburg für das Sportjahr 2025 fand am Mittwoch, den 6. Mai 2026 in der Rottenburger Festhalle statt. Oberbürgermeister Stephan Neher ehrte dabei rund 255 Sportlerinnen und Sportler für ihre herausragenden Erfolge. Ausgezeichnet wurden Erfolge auf Landes-, Süddeutscher- und Bundesebene sowie Teilnahmen an internationalen Meisterschaften in einer breiten Vielfalt von Disziplinen (u.a. Volleyball, Fußball, Leichtathletik, Schwimmen, Reiten und Turnen). Die Sportplakette wurde vom Gemeinderat der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar im Juni 1979 gestiftet. Mit ihr ehrt die Stadt Rottenburg am Neckar Sportler und Sportlerinnen aber auch Mannschaften, die besondere sportliche Leistungen erbracht haben.
Herren und Damenmannschaft des FC Rottenburg geehrt 
Mit zwei nahezu kompletten Mannschaften war der FC bei der Sportlerehrung der Stadt stark vertreten. Am 6. Mai liefen die Erste Herrenmannschaft sowie die Damenmannschaft dabei in der Festhalle auf. Jeder Spieler und jede Spielerin bekam bei diesem fast 4-stündigen langen Ehrungsmarathon die silberne Sportplakette am Bande der Stadt Rottenburg von Oberbürgermeister Stephan Neher persönlich umgehängt. Die Herren wurden für die erstmalige aber auch historische Landesligameisterschaft und den Durchmarsch von der Bezirksliga in die Verbandsliga, die Damen für die Vizemeisterschaft in der Bezirksliga und dem damit verbundenen Aufstieg in der Relegation in die Regionenliga in der Saison 2024/25 geehrt.

Gruppenbild aller Geehrten mit Oberbürgermeister Stephan Neher und Sabine Siebrecht, 1. Vorsitzende des TV 1861 Rottenburg e. V..


Sportliche Leistungen und Vielfalt gewürdigt

Am vergangenen Mittwoch fand in der Festhalle Rottenburg die diesjährige Sportlerehrung statt, bei der insgesamt 255 Athletinnen und Athleten für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2025 gewürdigt wurden. Die Veranstaltung spiegelte einmal mehr die große sportliche Vielfalt der Stadt wider: Ausgezeichnet wurden Erfolge in zahlreichen Disziplinen, darunter Volleyball, Beachvolleyball, Fußball, Karate, Kartslalom, Leichtathletik, Schwimmen, Taekwondo, Reiten, Radsport, Schießen, Special Olympics, Tischtennis und Turnen.
Ein besonderer Höhepunkt der Feier war die Ehrung der Herren-Volleyballmannschaft des TV 1861 Rottenburg. Das Team sicherte sich mit einem starken dritten Platz in der 2. Bundesliga nicht nur den sportlichen Aufstieg in die 1. Bundesliga, sondern erhielt zudem die besondere Würdigung durch den Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Rottenburg. Oberbürgermeister Stephan Neher überreichte die Sportlerplaketten unter dem Beisein von rund 200 Gästen und trug dabei feierlich seine Amtskette. Dabei betonte Neher die Vorbildfunktion solcher sportlichen Erfolge für Nachwuchssportler und Schüler sowie die Bedeutung der kommenden Bundesligaspiele für die lokale Sportkultur und die Zuschauerzahlen in der Rottenburger Volksbank Arena.
Die Ehrung begann mit einem mitreißenden Auftritt der jungen Zumba-Gruppe des TV Rottenburg, deren dynamische Darbietung das Publikum begeisterte. Zudem sorgte der Tanz-Formations-Club (TFC) Rottenburg mit einer imposanten Showeinlage für weitere sportliche Akzente während des Abends. Die Moderation lag wie im vergangenen Jahr in den Händen von Sabine Siebrecht, 1. Vorsitzende des TVR, die im Anschluss an die Ehrungen ein Gespräch mit einigen Volleyballspielern führte.
Neben den Volleyballern wurden zahlreiche weitere Vereine und Schulen geehrt: Die Lindenschule erzielte bei den Special Olympics Erfolge in der Leichtathletik, die DLRG-Ortsgruppe wurde für ihre Leistungen im Rettungssport ausgezeichnet, und die Sportschule Ertan gewann insbesondere im Jugendbereich mehrere Titel im Kampfsport. Der FC Rottenburg erhielt Medaillen für die Landesliga-Meisterschaft und den historischen Aufstieg in die Verbandsliga, ebenso wurden die Fußballerinnen des FCR für ihre Leistungen und den Aufstieg in die Regionenliga gewürdigt. Bei den Teilorten standen unter anderem die Schützenvereine aus Bad Niedernau, Seebronn und Hailfingen im Mittelpunkt, die besonders im Jugendbereich hervorragende Resultate erzielten. Auch der 80-jährige Laufsportler Walter Johnen aus Kiebingen erhielt einmal mehr Anerkennung für seine langjährigen Erfolge.
Oberbürgermeister Neher hob zudem hervor, dass die Stadt kontinuierlich in die sportliche Infrastruktur investiere, wie beispielsweise in die Erneuerung des Rasenplatzes in Weiler und des Kunstrasenplatzes in Rottenburg. Den Abschluss des offiziellen Teils bildete ein gemeinsames Buffet, das Raum für Gespräche und den Austausch unter den Sportlern, Vereinsvertretern und Gästen bot.
Die diesjährige Sportlerehrung unterstrich aber auch einmal mehr die breite und engagierte Sportszene in Rottenburg und setzte zugleich neue Impulse für die kommende Saison – ganz besonders für die hochkarätigen Volleyball-Bundesligaspiele, auf die sich die Stadtgemeinschaft freut.
(Textinhalte u.a. von der Stadt Rottenburg und Werner Bauknecht)

Herren 1. Mannschaft, FC Rottenburg

Meister Landesliga 3 Württemberg, Saison 2024/25

Von links nach rechts:
Oberbürgermeister Stephan Neher, Anton Jansen, Fazli Krasniqi, Maxime Ackermann, Raphael Langer, Trainer Marc Mutschler, Julian Häfner, Jan Baur, Julian M. Kiesecker, Philipp Abrosimov, Patrick Francisco, Nick Heberle, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Maximilian Blesch, René Hirschka

TEAM Damen, FC Rottenburg

Vizemeister Bezirksliga Alb, Saison 2024/25

Von links nach rechts:
Oberbürgermeister Stephan Neher, Kathrin Zug, Jana Ziegler, Selina Bernhagen, Luisa Witt, Svenja Baumgärtner, Luise Truckenbrodt, Stefanie Schneck, Lilly Medic, Alina Fehlker, Pia Dolgow, Nathalie Amos, Carolin Amos, Fiona Tschochner, Fee Weigel

Impressionen Sportlerehrung

Erstmalig Weihnachtsfeier mit einem Landesligameister – Der FC sagte Danke


Geschenke, Danksagungen und großartige Unterhaltung

Am 20. Dezember 2025 fand ab 18 Uhr die Weihnachtsfeier des FC Rottenburg 1946 e.V. in der Zehntscheuer in Rottenburg statt. Zahlreiche Mitglieder, Spieler, Trainer, Ehrenamtliche sowie Freunde des Vereins folgten der Einladung und verbrachten gemeinsam einen stimmungsvollen Abend.
Durch das Programm führte Stefan Seidel, der die Gäste souverän und unterhaltsam durch den Abend begleitete. Die offizielle Begrüßung übernahm Vorstand Hermann Steur, der in seiner Ansprache auf das vergangene Vereinsjahr zurückblickte und sich bei allen Aktiven und Unterstützern für ihren Einsatz und ihr Engagement bedankte.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Essen wurde von der Metzgerei Wiech aus Rottenburg geliefert und kam bei den Gästen sehr gut an. Die Getränke kamen wie immer von der Schimpf Brauerei aus Remmingsheim.
Ein besonderes Highlight des Abends waren die Programmpunkte, die von den drei aktiven Teams organisiert wurden. Die 2. Mannschaft veranstaltete – organisiert von den anwesenden Neuzugängen – ein Quiz, bei dem die Gäste Aufstellungen und Fakten legendärer Fußballspiele erraten mussten, ganz ohne zu googeln. Unter anderem stand das WM-Finale 2014 Deutschland gegen Argentinien auf dem Programm. Das Damen-Team sorgte mit einem Quiz inklusive lustiger, vorab gedrehter Videos für zahlreiche Lacher. Die 1. Mannschaft rundete das Programm mit dem klassischen Spiel „Wer bin ich?“ ab.
Gegen 23:30 Uhr endeten die offiziellen Programmpunkte und so ging man nahtlos in eine ausgelassene Party über, bei der bis spät in die Nacht gefeiert wurde.
Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau sowie während des Abends zum Gelingen der Weihnachtsfeier beigetragen haben. Die Feier war ein gelungener Jahresabschluss und unterstrich einmal mehr den starken Zusammenhalt innerhalb des FC Rottenburg 1946 e.V.