Monika Sachse, Jugend-Staffelleiterin vom FC, macht nach 27 Jahren Schluss


„Der Ton ist rauer, der Respekt ist weg“

Seit 1994 ist die Rottenburgerin Monika Sachse Jugendstaffelleiterin. Der Umgangston auf dem Platz sei wüster geworden, sagt sie. Und wie die Nationalmannschaft in der Krise helfen kann.

“Da stand ich dann da, und dann machte ich es halt.” Monika Sachse, Jugendstaffelleiterin vom FC Rottenburg (Bild: Ralph Kunze)

Egal, wie und wann diese Fußballsaison beendet wird: Danach ist für Monika Sachse Schluss. Nach dann 27 Jahren hört die Rottenburgerin als Jugend-Staffelleiterin auf. „Irgendwann reicht’s dann auch“, sagt die 69-Jährige, „es müssen halt auch mal die Jüngeren ran!“ Zur Not könnte der Bezirk Alb diese ja so ins Amt hieven, wie er es 1994 mit Sachse gemacht hatte: Beim Staffeltag im Vereinsheim des FC Rottenburg wurde noch ein Staffelleiter oder eine Staffelleiterin gesucht. Bezirksmitarbeiter Horst Milda meldete sich daraufhin: „Die Monika Sachse macht das.“ Die war zu dem Zeitpunkt zu Hause und wusste gar nichts davon. Sachse leitete damals mit Inge Seelmann die Bambini-Spielgruppe beim FC Rottenburg und war mit dem langjährigen FCR-Jugendtrainer Milda gut befreundet. Milda rief Sachse sogleich an, sie solle doch ins Vereinsheim kommen. „Da stand ich dann da“, erzählt Sachse, „und dann machte ich es halt.“ Wie alle, die im Bezirk neu in ein solches Amt kommen, leitete Sachse zunächst die E-Jugend- Staffeln. „Da gibt es keine Schiedsrichter, da ist dann nicht so viel zu tun“, erläutert sie. Die Spielpläne erfasste sie damals noch auf der Schreibmaschine, mit der Post schickte sie diese den Vereinen.
Am Abend nach den Spielen, die im Normalfall auf Samstag angesetzt waren, mussten die Trainerinnen und Trainer der Gastgeberteams ihre jeweiligen Staffelleiter anrufen, um das Spielergebnis durchzugeben. Die Staffelleiter gaben diese mitsamt den Tabellen dann den örtlichen Zeitungen weiter, wo sie dann veröffentlicht wurden. „Da hat auch mal einer ein falsches Ergebnis durchgegeben, weil er nicht verlieren wollte“, erzählt Sachse, „hat es alles schon gegeben – da musste man dann nachfragen, wenn auf die Zeitungsveröffentlichung der andere Trainer reagiert hatte.“ Im Zeitalter des Internets fallen diese regelmäßigen telefonischen Kontakte weg. „Irgendwo fehlt da was“, sagt sie, „man kommuniziert nur noch über E-Mail oder Whatsapp.“ Im TAGBLATT spricht Sachse über bedenkliche Entwicklungen im Jugend- und Nachwuchsfußball des Bezirks:
Nachwuchsmangel:
Der Rückgang an Spielerinnen und Spielern macht sich schon bei den Jüngsten bemerkbar. Zu Beginn ihrer Zeit als Staffelleiterin gab es in der E-Jugend mehrere Staffeln mit jeweils zehn Teams – aktuell sind es nur noch wenige Siebener-Staffeln.
Zwischenhochs machte Sachse aus, wenn die deutsche Nationalmannschaft gute Turniere gespielt hatte: „Das hat immer was ausgemacht, da kamen dann immer mehr zum Fußballspielen, sowohl bei Jungs als auch Mädchen.“
Verhalten auf den Plätzen:
„Der Ton ist rauer, der Respekt ist weg“, sagt Monika Sachse. Als Staffelleiterin
bekommt sie die Spielberichte der Schiedsrichter. Bei entsprechenden Vorfällen leitet sie diese an das Sportgericht weiter. Sachse registriert dabei zunehmend Beschimpfungen, „die unter der Gürtellinie sind, das fängt schon bei D-Jugendspielern an“. Fielen früher Ausdrücke wie „du Rindvieh“, berichtet Sachse, geht es mittlerweile mehr ins Obszöne, werden die Mütter der Gegenspieler oder gar Schiedsrichter mit sexuellen Kraftausdrücken beleidigt.
Trainer:
Die Verweildauer der Jugendtrainerinnen und –trainer sei kürzer geworden, sagt Sachse. „Bei den Kleinen gibt es kaum noch Trainer, die das länger als zwei, drei Jahre machen. Früher machten die das wesentlich länger.“ Wenn auch keine 27 Jahre, wie Sachse ihre Arbeit als Staffelleiterin. Einen Nachfolger für ihre E-Jugend-Staffeln hat sie bereits gefunden: Der Wurmlinger Chrissowalandis Kallioupis übernimmt diese.
Die „Kicker-Krise“ als TAGBLATT-Serie
Der Fußball, hierzulande traditionell der Volkssport Nummer 1, ist drauf und dran, diesen Status zu verlieren – zumindest bei den Amateuren. Fast jeder kleinere Verein hat mit Spielermangel im Jugendfußball zu kämpfen, weshalb auch immer weniger Spielerinnen und Spieler zu den Aktiven stoßen – dagegen klettern die Abozahlen der Pay-TV-Sender auf immer neue Rekordhöhen. In der Serie „Die Kicker-Krise“ beleuchtet das TAGBLATT in unregelmäßigen Abständen den Jugendfußball in der Region, spricht mit Beteiligten und Ex-Fußballern – zeigt aber auch Vereine, welche es geschafft haben, die Flaute (noch) einigermaßen zu meistern.
Pressebericht von Tobias Zug/ Schwäbisches Tagblatt, 20.01.2021

Seit 33 Jahren FC-Mitglied
Es ist schade, dass der FC Rottenburg mit Monika Sachse, seit 1988 im Verein, eine wichtige Persönlichkeit in den Gremien beim Württembergischen Fußball-Verband verliert. Doch ihrem Heimatverein, dem FC Rottenburg, bleibt sie bis auf weiteres verbunden. Monika Sachse ist aktuell im FC-Ausschuss die Person die in Sachen Passwesen mit all ihrem Fachwissen dieses Amt mit vollster Verantwortung ausübt.

Sparkassen Junior-Cup 2019/20: Alle FC-Teams raus! – D-Juniorinnen Finalist


Sparkassen Junior-Cup LogoLetztes Kapitel für alle FC-Teams beim Sparkassen Junior-Cup

Keine einzige Mannschaft des FC Rottenburg erreichte nach der Bezirksrunde des Bezirks Alb die Verbandsrunde bei den Hallenmeisterschaften des wfv.
Die D-Juniorinnen erreichten in der Bezirks-Endrunde nach der Vorrunde 3 Siege aus 3 Spielen und standen deshalb im Finale gegen die Mädels des SV Unterjesingen und unterlagen dort leider knapp mit 1:2 und waren somit wie alle anderen FC-Teams raus beim Junior-Cup. Somit waren die D-Mädels von Coach Florian Schwinghammer nach der Bezirks-Runde bestes FC-Team bei den wfv-Hallenmeisterschaften.
Leider war auch für den Rest unserer Juniorenteams nach der Zwischenrunde beim Sparkassen Junior-Cup schon Endstation. Die C-Juniorinnen starteten wie die D-Mädels gleich in der Endrunde und hatten dort keine Chance, beendeten die Vorrunde auf dem letzten Platz. Dort erreichte der TSV Gomaringen II als Bezirkssieger die Vorrunde auf Verbandsebene. Bei den Junioren gab es 2x einen 2. Platz und 2x einen 3. Platz, welche aber nicht für die Endrunde reichten, denn nur der jeweilige Gruppensieger erreichte die Bezirks-Endrunde. Somit war nach der Bezirks-Zwischenrunde für vier Juniorenteams und nach der Bezirks-Endrunde für unsere beiden Juniorinnenteams die Hallenmeisterschaften Geschichte.

Die Bezirks-Hallenmeister 2020 im Bezirk Alb

C-Junioren: SSV Reutlingen
D-Junioren: SSV Reutlingen
E-Junioren: SSV Reutlingen II
C-Juniorinnen: TSV Gomaringen II
D-Juniorinnen: SV Unterjesingen

Alle Spielpläne, Ergebnisse und Tabellen nach der Bezirksrunde

D-Juniorinnen werden Vize-Bezirks-Hallenmeister 2020. Enttäuschung allerdings bei den Junioren – alle vier FCR-Teams scheiden bereits in der Bezirks-Zwischenrunde aus und verpassen dabei die Endrunde auf Verbandsebene.

Bezirks-Zwischenrunde C1-Junioren: PDF-Spielplan | Fussball.de

BZN-Sporthalle Rommelsbach


Bezirks-Zwischenrunde D1-Junioren: PDF-Spielplan | Fussball.de

Schönberghalle Pfullingen


Bezirks-Zwischenrunde E1-Junioren: PDF-Spielplan | Fussball.de

BZN-Sporthalle Rommelsbach


Bezirks-Zwischenrunde E3-Junioren: PDF-Spielplan | Fussball.de

BZN-Sporthalle Rommelsbach


Bezirks-Endrunde C-Juniorinnen: PDF-Spielplan | Fussball.de

Günther-Zeller Sporthalle Eningen unter Achalm


Bezirks-Endrunde D-Juniorinnen: PDF-Spielplan | Fussball.de

Stäblehalle Neustetten-Remmingsheim
Bezirks-Finale Alb: FC Rottenburg – SV Unterjesingen 1:2

Wer wird Württembergischer Hallenmeister 2019/20?

In fünf Altersklassen, nämlich bei den C- und D-Juniorinnen sowie den C-, D-, und E-Junioren werden die Verbands-Hallenmeister beim Sparkassen-Junior-Cup 2020 gesucht. Die Vorrunde auf Verbandsebene wird am 15. und 16. Februar 2020 ausgespielt – leider ohne Mannschaften des FC Rottenburg.
Die Württembergischen Bezirks-Hallenmeister Alb 2018/19
C-Junioren – TSG Tübingen
D-Junioren – SSV Reutlingen
E-Junioren – SSV Reutlingen
C-Juniorinnen – SV Unterjesingen
D-Juniorinnen – TSV Gomaringen
Die Württembergischen Hallenmeister 2018/19
C-Junioren – FSV Waiblingen
D-Junioren – FC Esslingen
E-Junioren – SSV Reutlingen
C-Juniorinnen – SGM Donzdorf
D-Juniorinnen – FC Esslingen

4. Volksbank Regio Cup: Erstes Highlight im neuen Jahr – Hier die Spielpläne


Regio Cup auch im neuen Jahrzehnt als verbindendes Element

Regio Cup der Volksbank wieder als verbindendes Element im Sport und im Jugendfußball. So geht es weiter mit Fußball Total auch im neuem Jahrzehnt. Nach dem Stadtpokal ist vor dem Regio Cup. Der FC Rottenburg veranstaltet übers Wochenende vom 4. bis 6.1.2020 bereits den 4. Volksbank Regio Cup in der Volksbank Arena in Rottenburg.
Die drei etablierten Jugendturniere der Vereine FC Rottenburg, VfL Herrenberg und VfL Nagold finden nun zum vierten Mal unter dem Namen Volksbank Regio Cup statt. Den Anfang der Regio Cup Reihe (es finden noch Turniere für A- und B-Junioren in Herrenberg und Nagold statt) eines Jahres macht der FC Rottenburg und richtet traditionell sein Hallenfußball-Turnier in der ersten Kalenderwoche aus. An allen drei Tagen, Samstag bis Montag, wird die Volksbank Arena in Rottenburg auf dem Hohenberg-Sportgelände Austragungsort des beliebten Hallenspektakels sein, den der FC Rottenburg in altbewährter Tradition veranstalten wird. 
Wieder werden Teams aus dem gesamten Gebiet des Württembergischen Fußball-Verbandes anreisen, das heißt vom Bodensee bis zum Raum Stuttgart und vom Schwarzwald bis hinüber zur Ostalb ist alles dabei. Um den Titel des Regio Cups bei den C- bis E-Junioren werden sich demnach Teams von den Jahrgängen 2005 bis 2010 wie z.B. der VfL Herrenberg, SV Vaihingen, SSV Zuffenhausen, VfL Kirchheim, TSG Tübingen, VfL Nagold, FC Horb, TSG Balingen, TuS Ergenzingen, SSV Reutlingen, VfL Pfullingen, Young Boys Reutlingen, FV 08 Rottweil, TSV Berkheim oder auch die Spvgg Freudenstadt und viele Teams aus der nahen Region spielen.
Als veranstaltender Verein werden sich die insgesamt 10 Mannschaften des FC Rottenburg alles versuchen den Heimvorteil zu nutzen wobei unsere E1- und D1-Junioren als aktuelle Stadtpokalsieger mit zu den Favoriten zählen werden. Insgesamt werden sich wieder 72 Mannschaften messen. Wir erwarten daher wieder spannende und heiße Duelle, denn das Jugendturnier des FCR unter dem bereits etablierten Namen „Volksbank Regio Cup“ ist mittlerweile zu einem echten Prestigeturnier emporgestiegen. Dies erlebt man immer wieder an der Riesenstimmung während der 3 Tage. Also, uns erwartet wieder Fußball Total gemäß den Durchführungsbestimmungen des FC Rottenburg.
Wer dieses Turnier gewinnt, darf zu Recht stolz sein, namhafte Gegner bezwungen zu haben und sich Regio-Cup-Sieger zu nennen. Es werden wieder an drei Tagen bis zu 2000 Besucher erwartet. Für das leibliche Wohl und die Rundumversorgung wie Live-Spielpläne oder aktuelle Bilder sorgen wieder zahlreiche ehrenamtliche Helfer des FC Rottenburg.
Auf der Homepage des FC Rottenburg unter www.fcrottenburg.de/turniere/volksbank-regio-cup oder auf unserem Facebook-Portal unter https://www.facebook.com/fcrottenburg/ gibt es immer die neuesten Infos und Ergebnisse rund um den 4. Volksbank Regio Cup 2020.

Kontakt und Turniertelefon
Martin Alber (Turnierorganisator)
Mobil: 0176 8436 8828
E-Mail: martin.alber@fcrottenburg.de

Die Termine

…täglich ab 9 Uhr
04.01.2020, Samstag (vormittags) | D-Junioren, Jahrgang 2007 und jünger
04.01.2020, Samstag (nachmittags) | C-Junioren, Jahrgang 2005 und jünger
05.01.2020, Sonntag (vormittags) | E1-Junioren, Jahrgang 2009 und jünger
05.01.2020, Sonntag (nachmittags) | E2-Junioren, Jahrgang 2010 und jünger
06.01.2020, Montag (vormittags) | F1-Junioren, Jahrgang 2011 und jünger
06.01.2020, Montag (nachmittags) | F2-Junioren, Jahrgang 2012 und jünger


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Pressestimmen

Regio-Cup in Rottenburg
Artikel vom 03.01.2020 | Schwäbisches Tagblatt