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Die Lukas Behr-Show: FC Rottenburg triumphiert 3:1 über Türkspor Neu-Ulm!



Eckdaten des Spiels

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 5. Spieltag
Datum: Samstag, 12.09.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)

Spieltag-Ticker

  • Alle 3 Tore von Lukas Behr. Sein erster Hattrick in der Verbandsliga.
  • Erster Heimsieg in dieser Saison beschert dem FCR mit dem 6. Platz beste Verbandsliga-Platzierung.
  • René Hirschka machte sein 396. Pflichtspiel für den FCR und erreicht die Top 10 der FCR-Rekordspieler.

Das Spiel wurde präsentiert von… 


Lukas Behr schießt Türkspor Neu-Ulm im Alleingang ab

Der FC Rottenburg hat am 5. Spieltag der Verbandsliga seinen ersten Heimsieg in der laufenden Saison eingefahren. Vor ca. 150 Zuschauern im Hohenbergstadion setzte sich die Mannschaft am Samstag, den 12. September 2026, bei spätsommerlichem Wetter mit 3:1 (2:0) gegen Türkspor Neu-Ulm durch. Zum Matchwinner avancierte Lukas Behr, der alle drei Treffer für den FCR erzielte und damit einen eindrucksvollen Dreierpack schnürte. Für Rottenburg war es bereits das dritte Heimspiel der Saison und zugleich der erste Erfolg vor heimischer Kulisse. Mit nun neun Punkten verbessert sich der FC Rottenburg vom achten auf den sechsten Tabellenplatz. Türkspor Neu-Ulm musste hingegen nach der Niederlage einen Rückschlag hinnehmen und rutschte vom neunten auf den elften Rang ab. Am kommenden Samstag wartet auf den FCR allerdings eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: Die Rottenburger gastieren beim 1. Göppinger SV, der mit einem deutlichen 5:0-Auswärtssieg beim TSV Ehningen ein klares Zeichen im Titelrennen setzte und seiner Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht wurde.
Im dritten Heimspiel der Saison präsentierte sich der FC Rottenburg von Beginn an konzentriert, zweikampfstark und mit der notwendigen Entschlossenheit im Abschluss. Türkspor Neu-Ulm erwies sich zwar über weite Strecken als sehr unangenehmer Gegner, mit vielen Chancen, konnte den Rottenburger Offensivdrang jedoch nicht entscheidend eindämmen. Behr nutzte die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und stellte mit seinen drei Toren die Weichen für einen verdienten Erfolg.
Der Heimsieg ist für den FC Rottenburg nicht nur sportlich von großer Bedeutung. Mit nunmehr neun Punkten verbessert sich die Mannschaft auf den sechsten Tabellenplatz. Damit erreicht der FCR zugleich die bislang beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte in der Verbandsliga. Die positive Entwicklung der vergangenen Wochen findet damit ihre eindrucksvolle Fortsetzung. Der FCR fährt nun ohne große Erwartungen und stressfrei nach Göppingen, denn dort wartet eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Der FCR kann in Göppingen nur gewinnen und nach dem unglaublich psychologisch wichtigen ersten Heimsieg frei aufspielen.
Die Partie entwickelte sich zu einem außergewöhnlich kartenreichen Spiel: Mit zehn Gelben und einer Roten Karte stellte sie einen neuen „Farbenrekord“ auf und bot reichlich Gesprächsstoff im Hinblick auf weitere mögliche Platzverweise. Die Kartenverteilung von Regionalschiedsrichter Kadir Yagci aus der SRG Tuttlingen wirkte dabei jedoch mitunter uneinheitlich. Während er bereits bei eher harmlosen Fouls beziehungsweise kleineren Nicklichkeiten umgehend die Gelbe Karte zeigte, ließ er bei härteren, durchaus gelbwürdigen Vergehen die Verwarnung teilweise aus. Möglicherweise entspricht diese Auslegung den Gepflogenheiten in der Regionalliga. Unabhängig davon bleibt festzuhalten, dass Yagci insgesamt eine gute Schiedsrichterleistung zeigte.
Hirschka nun Top 10-Spieler
Zuvor möchten wir unserer spielenden Legende und unserem Co-Spielertrainer René Hirschka herzlich gratulieren. Mit seinem 396. Pflichtspiel für den FC Rottenburg – beim Duell gegen Neu-Ulm – hat er den Sprung in die Top 10 der FCR-Rekordspieler geschafft. Angeführt wird diese Rangliste weiterhin vom 2021 verstorbenen Josef „Fidel“ Johner mit insgesamt 557 Einsätzen. Am vergangenen Samstag überholte Hirschka damit eine weitere FCR-Legende: den ehemaligen Kapitän Freddy Fischer (395 Spiele), der bislang den zehnten Platz belegte. Noch 4 Spiele und René Hirschka überholt den legendären FCR-Stürmer Hugo Vollmer, der aktuell den 8. Platz mit 400 Spielen inne hat.


Ein Spiel mit zahlreichen individuellen Fehlern
Die Zuschauer im Hohenbergstadion erlebten am Samstag eine nervöse und teilweise wild geführte Partie. Die Gäste aus Neu-Ulm erwischten den besseren Start und wollten früh in Führung gehen. Bereits in der ersten Minute bot sich ihnen dazu die Gelegenheit, doch FCR-Torhüter Nick Gutekunst parierte den Abschluss mit einer starken Fußabwehr.
Aufseiten der Gäste zeigte der 30-jährige Routinier und Neuzugang vom SSV Ehingen-Süd sowie ehemalige Regionalligaspieler Maurice Strobel, von Beginn an eine auffällige Leistung und zog im Mittelfeld die Fäden. Rottenburg stand zunächst kompakt und ließ den Gästen nur wenige Räume. Allerdings benötigte der FCR einige Minuten, um selbst ins Spiel zu finden – schlug dann aber in der siebten Minute prompt zu.
Ein langer Ball von Loris Zettel aus der eigenen Hälfte führte zu einem Einwurf für den FCR. Aaron Leyhr brachte den Ball von der linken Außenlinie auf Höhe der Box weit in den Strafraum, wo René Hirschka ihn mit dem Hinterkopf in Richtung Zentrum verlängerte. Lukas Behr nahm die Kugel am ersten Pfosten an, drehte sich um seinen Gegenspieler und vollendete mit einem sehenswerten Drehschuss zur 1:0-Führung. Neu-Ulm hatte das Spiel bis dahin zwar kontrolliert, leistete sich jedoch zu viele Ungenauigkeiten.
Zwischen der 20. und 25. Minute erhielten die Gäste zwei Freistöße zugesprochen. Der erste landete in der Mauer, der zweite flog deutlich über das Tor. Rottenburg war nun vollständig in der Partie angekommen und gestaltete das Spiel offen. Die Räume wurden konsequent zugestellt, zudem setzte der FCR die Neu-Ulmer mit einer engagierten Zweikampfführung unter Druck. Türkspor verzweifelte zunehmend an den eigenen Fehlern, was immer wieder zu Diskussionen mit Interims- und Co-Trainer Antonio Pangallo führte.
Während die Gäste zunehmend mit sich selbst beschäftigt waren, nutzte der FCR die Situation konsequent aus. In der 31. Minute erhöhte Rottenburg auf 2:0. Daniel Genuardi wurde etwa zwei Meter vor dem linken Strafraumeck regelwidrig zu Fall gebracht. Luca Alfonzo, der als Freistoßspezialist bekannt ist, brachte den Ball mit dem rechten Fuß gefühlvoll ins Zentrum. Dort setzte sich Behr auf Höhe der Fünfmeterlinie gegen mehrere Gegenspieler durch und köpfte den Ball ins Tor. Die Zuordnung in der Defensive der Gäste stimmte überhaupt nicht, sodass Behr nicht mal hochspringen musste und den Ball ins Tor zu köpfen.
Türkspor haderte mit seinen Möglichkeiten, der FCR agierte dagegen äußerst effizient. Es war bis dahin kein besonders ansehnliches Fußballspiel, doch Rottenburg nutzte seine Chancen konsequent: zwei Möglichkeiten, zwei Tore. Kurz zuvor mussten die Rottenburger Zuschauer allerdings noch einmal tief durchatmen. Wie bereits bei Julian Häfner zwei Wochen zuvor im Spiel gegen Hollenbach verließ Gutekunst sein Tor und sprang in seinen Gegenspieler. Die Szene ereignete sich nahezu an derselben Stelle und ähnelte der damaligen Aktion stark. Viele befürchteten bereits einen erneuten Platzverweis, doch der Schiedsrichter beließ es bei einer Gelben Karte. Aufseiten des FCR fiel die Erleichterung entsprechend groß aus.
Rottenburg verteidigte weiterhin konzentriert, ließ den Neu-Ulmern in dieser Phase nur wenige Möglichkeiten und profitierte zudem von deren mangelnder Präzision. Zwar kamen die Gäste in der 34., 39. und 40. Minute zu weiteren Abschlüssen, doch diese gingen entweder über das Tor oder knapp daran vorbei. In der 41. Minute zappelte der Ball schließlich im Rottenburger Netz. Nach mehreren schnellen Ballwechseln schaltete Türkspor blitzartig um und erspielte sich eine aussichtsreiche Möglichkeit. Der Torschütze stand jedoch eindeutig im Abseits, sodass der Treffer nicht anerkannt wurde.
In der 43. Minute scheiterten die Gäste nach einer Ecke im Strafraumgetümmel. In der ersten Minute der Nachspielzeit verfehlten sie das Tor zudem nur knapp am linken Pfosten. Damit blieb es zur Halbzeit bei der 2:0-Führung für den FCR. Nach einer ereignisreichen und teilweise ungeordneten ersten Hälfte kam die Pause für beide Mannschaften zur rechten Zeit.


Rot für Ackermann – Behr mit Hattrick
Die erste gute Chance der zweiten Halbzeit hatte Behr in der 52. Minute. Nach einer starken Einzelaktion bediente Moritz Rohrer seinen Mitspieler, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Der Neu-Ulmer Torhüter parierte jedoch und lenkte den Ball zur Ecke. Nur eine Minute später kam Hirschka nach dieser Standardsituation zur nächsten Möglichkeit, nachdem der Ball zurück ins Zentrum geköpft worden war.
In der 54. Minute vergab Behr eine Großchance auf das 3:0. Nach einem Steilpass lief er allein auf das Neu-Ulmer Tor zu, scheiterte jedoch am Keeper. FCR-Trainer Marc Mutschler reagierte wenig später und brachte in der 57. Minute den offensiv ausgerichteten Maxime Ackermann für Daniel Genuardi ins Spiel. Mutschler erkannte, dass die Wahrscheinlichkeit eines dritten Rottenburger Treffers aktuell größer war als die Gefahr eines Neu-Ulmer Anschlusstores.
Für Ackermann war der Arbeitstag allerdings bereits nach sieben Minuten wieder beendet. In der 64. Minute kam es im Mittelfeld der Neu-Ulmer Hälfte zu einem Zweikampf. Zunächst grätschte der Neu-Ulmer Kapitän Yavuz Tuna in Ackermann hinein und brachte ihn zu Fall. Beim Versuch, sich aus der Situation zu befreien, trat Ackermann nach. Diese Reaktion blieb vom Schiedsrichter, der freie Sicht auf das Geschehen hatte, nicht ungeahndet: Er zeigte Ackermann die glattrote Karte. Aus Rottenburger Sicht wäre die Entscheidung nachvollziehbarer gewesen, wenn zuvor das Foulspiel von Tuna an Ackermann geahndet worden wäre, denn dann hätte der Neu-Ulmer Kapitän seine zweite Gelbe Karte erhalten und somit Gelb-Rot. Der Schiri hat es wohl anders gesehen.
Mutschler reagierte anschließend mit zwei weiteren Wechseln. Johannes Bastians kam für Zettel ins Spiel, Anton Jansen ersetzte Alfonzo. Trotz Unterzahl machte der FCR seine Sache weiterhin sehr gut und kam durch Einsatzbereitschaft und hohes Tempo zu einer weiteren Großchance. In der 72. Minute tauchte Behr erneut frei vor dem Neu-Ulmer Tor auf, setzte seinen Schuss jedoch über die Latte. Zuvor hatte Gutekunst einen Kopfball der Gäste sicher entschärft. Nur eine Minute nach der vergebenen Möglichkeit auf das 3:0 verkürzte Neu-Ulm auf 1:2 (74.). Die Gäste durchbrachen die Defensive von sechs Rottenburger Feldspieler mit einem präzisen Pass von der Mittellinie. Einen flache Hereingabe von der rechten Seite in die Mitte verwertete der kurz zuvor eingewechselte Maxwell Owusu zum Anschlusstreffer.
In Unterzahl musste der FCR nun um den Erfolg bangen. Trainer Mutschler hatte zuvor betont, dass er auch mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre. Seine Mannschaft agierte jedoch weiterhin ruhig und abgeklärt, hielt dem Druck stand und erspielte sich sogar selber eigene Möglichkeiten. In der 75. Minute brachte Mutschler zudem den pfeilschnellen Gaildonald Chefor Njekang für Ruben Nyanga. Nach einer herausragenden Grätsche von Luis Kalbacher, der in der 78. Minute zur Ecke klärte, nahm der FCR in der 79. Minute seinen letzten Wechsel vor: Julian Kiesecker kam für Aaron Leyhr ins Spiel.
Was sich viele Zuschauer erhofft hatten, trat dann schließlich ein: Njekang konnte seine Schnelligkeit entscheidend einbringen. Kurz vor dem eigenen Strafraum eroberte er den Ball und startete einen beeindruckenden Sololauf. Mit energischem Körpereinsatz ließ er den Neu-Ulmer Kapitän hinter sich und sah Behr in der Mitte mitlaufen. Sein Zuspiel kam punktgenau beim Stürmer an. Behr nahm den Ball mit links an, legte ihn auf den rechten Fuß und schob ihn zum 3:1 in der 82. Minute ins Netz. Damit erzielte Behr bereits seinen vierten Saisontreffer und komplettierte zugleich seinen Hattrick. Die Erleichterung und der Jubel auf Rottenburger Seite waren entsprechend groß. Obwohl noch rund zehn Minuten zu spielen waren, war die Partie damit praktisch entschieden.
In der Schlussphase bekam der FCR durch seine Einwechselspieler noch einmal die zweite Luft und hätte den Sieg sogar weiter ausbauen können. Kiesecker scheiterte nach Vorarbeit von Behr in der 89. Minute, Rohrer wurde nach einer starken Einzelaktion in der Nachspielzeit im letzten Moment geblockt. Auch Bastians verpasste in der 92. Minute aus halbrechter Position den vierten Treffer. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter die Partie. Der FCR feierte damit nicht nur seinen ersten Heimsieg, sondern sicherte sich zugleich drei äußerst wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Fazit
Der FC belegt aktuell den sechsten Tabellenplatz und ist damit „The Best of the Rest“ – eine Entwicklung, mit der nach dem turbulenten Saisonauftakt wohl kaum jemand gerechnet hätte. Mit inzwischen sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze und nur vier Punkten Rückstand auf Platz 1 hat sich die Mannschaft eine solide Ausgangsposition erarbeitet. Der FC Rottenburg wollte und musste somit drei Punkte einfahren – und konnte dieses Ziel erreichen. Trotz sehenswerter Balleroberungen und anschließender direkter Ballstafetten führten individuelle Fehler jedoch wiederholt zu gefährlichen Situationen. Fehlpässe auf kürzeste Distanz, unnötig verlorene Zweikämpfe und Stellungsfehler sorgten dafür, dass der Ball häufig unmittelbar beim Gegner landete.
Seit der Systemumstellung greifen die Abläufe allmählich wieder besser. Wenn es der Mannschaft gelingt, ihre Qualität mit der notwendigen Einstellung zu verbinden, ist sie nur schwer zu bezwingen. Dennoch lässt der FC derzeit noch zu viele Torchancen zu. Daher muss weiterhin ein höherer Aufwand betrieben werden, um den Gegner nicht wiederholt zu gefährlichen Umschaltsituationen einzuladen.
Für die Mutschler-Truppe bietet sich nun die Gelegenheit, den jüngsten Heimsieg zu bestätigen und auch auswärts für die nächste Überraschung zu sorgen. In der Fremde ist der FCR bislang ungeschlagen. Mit dem Rückenwind des Dreierpacks von Lukas Behr, insgesamt neun Punkten sowie der bislang besten Verbandsliga-Platzierung der Vereinsgeschichte reist die Mannschaft zum aktuell formstärksten Team der Liga und zugleich zu einem der Meisterschaftsfavoriten. Die Partie beim Oberliga-Absteiger und ehemaligen Regionalligisten aus Göppingen verspricht somit zu einem echten Prüfstein für die weitere Entwicklung der Rottenburger Mannschaft zu werden. Verzichten muss der 1. Göppinger SV als Tabellendritter dabei auf seinen Kapitän, Abwehrchef und Leitwolf Filip Milisic, der in Ehingen die Rote Karte erhielt.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir stehen über 90 Minuten kompakt und sind dabei mehr als effektiv. Genau das hatten wir uns vorgenommen, die Chancen, die wir bekommen konsequent zu nutzen und das aus einer stabilen Defensive heraus. Lukas Behr erwischte einen Sahnetag, aber das schmälert keineswegs die Leistung der anderen. Es war ein laufintensives und zweikampfbetontes Spiel, und genau dafür brauchen wir jeden Mann. In der zweiten Halbzeit gibt es mal wieder ein Extralob für unsere Einwechselspieler. Alle zündeten sofort und hatten keinerlei Anlaufprobleme. Genau diese Spieler sind aktuell unser Trumpf in der Hinterhand und geben uns zusätzliche Möglichkeiten. Jetzt gilt es zu hoffen, dass die Sperre von Maxime nicht zu lange anhält, denn auch ihn werden wir in den nächsten Wochen dringend brauchen.

Pressestimmen

Unentbehrlicher Lukas Behr
Artikel lesen | Tobias Zug am 14.09.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Individuelle Patzer sorgen für zweite Türkspor-Pleite
Artikel lesen | Detlef Groninger am 13.09.2026 | Südwest Presse/ Sport Kreis Neu-Ulm

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)

YouTube Fuorigioco

Verbandsliga-Elf der Woche vom 5. Spieltag

YouTube Video Fuorigioco

Zusammenfassung des Spiels (Quelle: Fuorigioco / YouTube)


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Luis Kalbacher, Raphael Langer, René Hirschka, Loris Zettel, Lukas Behr (C), Moritz Rohrer (63. Jansen), Daniel Genuardi (57. Ackermann), Ruben Nyanga (73. Njekang), Luca Alfonzo (62. Bastians), Aaron Leyhr (79. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Anton Jansen, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang, Maxime Ackermann
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel, Physiotherapeut Simon Presch
Tore:
1:0 Lukas Behr (7.)
2:0 Lukas Behr (31.)
2:1 Maxwell Owusu (74.)
3:1 Lukas Behr (82.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Kadir Yagci (SV Seitingen-Oberflacht aus der Schiedsrichtergruppe Tuttlingen, Spielklasse: Regionalliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Elias Quarleiter (SV Heinstetten)
Max Müller (TSV Geislingen)
Gelbe Karten: 4 / 6
Rote Karten: 1 / –
Besondere Vorkommnisse: 
Maxime Ackermann (FCR) sieht 7 Minuten nach seiner Einwechslung (64.) wegen Nachtretens die Rote Karte.
Zuschauer: ca. 150

Ausblick Herren 1. Mannschaft

Weiter geht es mit der Mutschler-Elf am kommenden Samstag, den 19.09.2026, dann geht es zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellen-Zweiten und Oberliga-Absteiger 1. Göppinger SV. Göppingen spielte in der Saison 2024/25 noch in der Regionalliga, stieg dann zwei Mal in Folge ab und spielt nun in der Verbandsliga und ist großer Meisterfavorit. Gespielt wird im Stadion an der Hohenstaufenstraße 116 in 73033 Göppingen-Faurndau. Spielbeginn ist bereits um 14 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der Schiedsrichtergruppe Böblingen.

Spitzenposition des FC nach dem 3:0-Sieg gegen Harthausen/Scher ausgebaut



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2024/25
Wettbewerb: Landesliga Staffel 3 Württemberg, 8. Spieltag
Datum: Sonntag, 06.10.2024 | 15 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)

Spieltagspräsentation von…



FCR-Serie hält auch gegen Harthausen

Der Traum geht weiter!! Die Mutschler-Elf baut seine Tabellenführung in der Landesliga weiter aus und bleibt auch nach achten Spiel ungeschlagen. Wiedermal trafen im Hohenbergstadion die beiden leistungsstärksten Teams der Landesliga aufeinander. Nach dem nie gefährdeten 3:0 (2:0)-Heimerfolg gegen den TSV Harthausen/Scher, die zuvor drei Mal in Folge siegreich waren, stellt der FCR seine Spitzenposition erneut nicht in Frage und hat nun mittlerweile nach 8 Spieltagen 22 Punkte auf der Habenseite und 6 Punkte Vorsprung auf jetzt vier Mannschaften die alle 16 Punkte auf dem Konto haben. Vor ca. 200 Zuschauern im Hohenbergstadion bei herbstlichen Temperaturen erzielten Kapitän Leon Oeschger (18.), Lennis Eberle (25.) und Julian M. Kiesecker (87.) die Tore für den FC Rottenburg.
Der Aufsteiger FC Rottenburg sorgt weiter für Furore in der Fußball-Landesliga. Mit 22 Punkten aus 8 Spielen, 27 erzielten Toren (3,3 Tore im Schnitt pro Spiel) und nur 4 Gegentoren, stellt der FCR selbst seinen Rekord aus der Bezirksliga ein, dort startete man im gleichen Zeitraum im Meisterjahr mit nur 18 Punkten in die Saison. Desweiteren ist der FCR nach 8 Spieltagen unter allen 69 Landesligisten in Württemberg (Landesliga 1-4) statistisch gesehen die beste Mannschaft. Die ganze Situation scheint allmählich unheimlich zu werden, aber schön!
Trainer Marc Mutschler hat deshalb bislang allen Grund zu strahlen. Der Saisonstart ist mehr als geglückt. 8 Spiele, 22 Punkte – das klingt nach einem Start nach Maß und nach einer Mannschaft, die möglicherweise das Zeug dazu hat, dauerhaft oben dabei zu sein. Für den FC geht es als Aufsteiger darum, erstmal nicht abzusteigen. Jeder Punkt den wir sammeln, soll am Ende dabei helfen, dass wir hoffentlich die Klasse halten können”, betont Mutschler immer wieder, der trotz der komfortablen Tabellensituation einmal mehr warnend den Zeigefinder hebt.
Ein weiterer Vorteil: Der Kader ist mit 33 Mann sehr groß. Mutschler kann meist trotz wöchentlich fehlender Leistungsträger, wie nun seit zwei Wochen auch Toptorjäger Oleh Stepanenko, so gut wie aus dem Vollen schöpfen. Wer nicht spielt, ist aber trotzdem auch voll dabei, unterstützt von außen und versucht alles, um zum Erfolg beitragen zu können. Die Jungs sind einfach extrem heiß auf diese Liga.
Wir dürfen uns alle froh schätzen aktuell Zeitzeugen zu sein wie die Mannschaft Woche für Woche Historisches vollbringt und nach dem Doublegewinn aus der letzten Saison nun seinen Landesliga-Startrekord wöchentlich nach oben treibt. Die Jungs sind so locker drauf und bleiben gleichzeitig auf dem Teppich, was für den Erfolg der Mannschaft spricht. Wir haben jetzt am Sonntag sehr diszipliniert gespielt. Wir haben lediglich übersehen, das vierte und fünfte Tor zu machen. Da haben wir auch einige Situationen nicht vernünftig zu Ende gespielt.


Von Beginn an der Favoritenrolle gerecht geworden
Der FCR, der heute ohne seinen Abfangjäger Nick Heberle auskommen musste, wollte gleich von der ersten Minute an dem Gegner zeigen wo es hingehen soll und dominierte die ersatzgeschwächten Gäste aus Harthausen/Scher, allerdings bis zur 5. Minute noch ohne nennenswerte Chance. Die hatte der Gast durch einen ersten Torschuss. Dabei blieb es auch bis zur Pause, denn fortan erspielte sich der Tabellenführer wiedermal Chance um Chance, aber im Vergleich zu Wittendorf ein paar weniger. Kämpferisch konnte man den Gästen nichts absprechen, sie gaben alles, vorallem in der Defensive. Dort verteidigten sie mit zwei Ketten, es war schwer durchzukommen, dabei lauerten sie auf Konter, denn stetig waren drei Harthausener Stürmer an der Mittellinie auf Lauer.
Die erste Topchance im Spiel hatte Lennis Eberle, der in der 8. Minute als er alleine vor dem Gästekeeper Timo Reinhardt auftauchte, die Kugel aber am Torwart und am Tor vorbeischob. Das hätte bereits die Führung sein müssen. Kapitän Leon Oeschger, der die Fäden in der Hand hatte, scheiterte durch einen abgefälschten Schuss, welcher zur Ecke gelenkt wurde. Nach dieser Ecke fiel dann auch schon das 1:0 (Torschütze nicht erkannt), doch Schiedsrichter Jochen Frey erkannte irgendwo ein Foulspiel und gab diesen Treffer leider nicht. Auch die Zuschauer schauten sich an und fragten sich warum.
Doch dann ist es doch passiert. In der 18. Minute erzielte Leon Oeschger die 1:0-Führung für den FCR durch einen direkt verwandelten Freistoß. Bei der Ausführung allerdings erstmal ein wenig Slapstick von Oeschger und Lukas Behr, die da mal was einstudiert und vorbereitet hatten und das ganz schön schief ging. Bei der Ausführung sprang Behr letztlich über den Ball, Oeschger war denn leicht verwirrt, lief an und schlug die Kugel flach unten links an der Mauer vorbei ins Tor. Der Gästekeeper wollte da noch irgendwie ran, sah komisch aus, doch da zappelte schon das Netz.
Nach einem Kopfball von Jakob Bader (21.), der im Sturm gemeinsam mit Eberle wirbelte – Torjäger Nr. 1 Oleh Stepanenko fiel erneut verletzungsbedingt aus, ist aber wieder im Aufbautraining – fiel in der 25. Minute auch schon das 2:0 für den FCR. Ein scharfe Hereingabe von rechts von Lukas Behr erreichte Eberle am 2. Pfosten, der dann unter Bedrängnis nur noch abstauben musste. Stepanenko meinte noch vor dem Spiel, daß er so schnell wie möglich wieder auf den Platz stehen will um seinen Kameraden zu helfen und meinte, „Ich will Fußball spielen, ich bin Stürmer und Tore schießen ist mein Job“, wie er mit einem mittlerweile guten Deutsch mitteilte.
Weiter gings mit einer Ecke von Oeschger in der 32. Minute, die erreichte dann Manuel Weber, der dann einfach mal in seiner Art ohne Vorwarnung aus ca. 20 Meter abzog. Dieser richtig geile Schuss zwang den Gästekeeper zu einer Parade, die er zur nächsten Ecke lenkte, die dann nichts einbrachte.
In der 42. Minute dann der nächste Treffer, der dem FCR aberkannt wurde – Hirschka netzte ein. Ein angebliches Handspiel soll dieses Mal der Auslöser gewesen sein, welches der sehr kleinlich pfeifende Schiri aus Waiblingen anzeigte. Auch bei dieser Szene erkannten die Zuschauer nicht was der Grund sein sollte. Nun gut, erneutes Glück für Harthausen, die wenn sie gefoult wurden, sich mit lauten Schreien aufmerksam machten und der Schiri oft darauf reinfiel. Wie gesagt zu kleinlich die Entscheidungen, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen und auch die Zuschauer immer wieder entnervten. Nun gut, was willste machen. Nach drei Minuten Nachspielzeit schickte der Unparteiische die Spieler in die Pause.


Gegner in der 2. Halbzeit nur noch in der Statistenrolle
Anders als noch vor einer Woche, als Wittendorfs Spielertrainer den FCR als schwächstes Team die hier gespielt haben betitelte, lobte Harthausen´s Trainer Akin Aktebe „Rottenburg war bockstark“, und erkannte, daß er mit diesem Ergebnis noch gut bedient war. Denn in den zweiten 45 Minuten flachte die Partie zwar einigermaßen ab – Rottenburg musste nicht mehr, Harthausen konnte nicht mehr – doch die Spielkontrolle lag weiterhin klar auf Seiten des FCR. Man musste sich nie Gedanken machen, daß da heute noch was schief läuft.
Nach genau 52 Sekunden die erste gute Chance, als Jan Baur über rechts kommend nach Doppelpass mit Eberle nur das Tornetz von außen zappeln ließ und er sich selber drüber am meisten aufregte, daß er da nicht mehr draus machte. In der 53. Minute hatte Bader die nächste Riesenchance zum 3:0, nachdem Behr und Oeschger über die linke Seite klasse vorbereiteten. Gut eine Stunde war nun gespielt. Zeit für die ersten Wechsel. So brachte Marc Mutschler, der heute relativ ruhig an der Seitenlinie agierte, wie auch sein Trainerkollege Aktebe, der in den 90 Minuten so gut wie nichts sagte, mit Daniel Angerer für Bader einen frischen Stürmer, denn Mutschler erkannte, daß da heute mehr in der Luft lag.
Nach einem Oeschger-Freistoß aus dem Mittelfeld, der hoch in die Box kam, sprang Eberle am höchsten und scheiterte mit einem klasse Kopfball, der Ball ging schließlich übers Tor. Nächster Wechsel (71.): Alioune K. Diedhiou, der frisch aus dem Urlaub zurück ist, durfte dann die letzten 20 Minuten noch ran. Er kam für Jan Baur, so baute Mutschler noch einmal mehr auf Offensive.
Eberle wurde danach in der 72. Minute im 5er von Harthausens Sebastian Dahlke hart, aber auch hörbar von den Beinen geholt und gefoult, doch der Pfiff blieb aus, im Gegenteil, der in blau pfeifende Schiri Jochen Frey entschied sogar auf Stürmerfoul. Was immer er da gesehen hatte – eine klare Fehlentscheidung vom insgesamt guten Schiedsrichter vom FSV Aichwald. Einen klaren Elfer forderte hingegen Behr, der ungläubig am Boden kniete und die Hände über dem Kopf zusammenschlug. Er konnte es nicht fassen, daß der Schiri hier keinen Strafstoß gab. Nun – das Spiel plätscherte jetzt ein wenig so vor sich hin, bis Mutschler mit Maximilian Biesinger für Torschütze Lennis Eberle einen weiteren frischen Stürmer ins Spiel warf.
In der 75. Minute setzte sich Daniel Angerer über die linke Seite durch, brachte die Kugel in die Mitte, dort erreichte sie Behr am 1. Pfosten, der den Keeper abpasste, aber leider scheiterte – Gute Chance zum 3:0. Mutschler nahm nun seinen Kapitän verletzungsbedingt vom Feld, reine Vorsichtsmaßnahme, und brachte Moritz Rohrer (77.) der überraschend aus Augsburg von seinem Studium in Rottenburg anreiste und als Belohnung auch dafür ran durfte.
Ein Raunen ging dann in der 79. Minute durchs Oval im Stadion. Lukas Behr probierte einen Freistoß aus gut 35 Metern direkt. Der Schuss kam scharf, flach und für den Keeper gefährlich, so daß er nur zur Ecke klären konnte. Deshalb ist der FCR zurzeit unberechenbar, weil Dinge passieren mit den der Gegner nicht rechnet. Das Stadion war wieder wach, nachdem das Spiel eingeschlafen war. Nun kam noch Anton Jansen für Behr ins Spiel und wieder wurde die Kapitänsbinde weitergereicht. Nachdem Oeschger nach seiner Auswechslung die Binde an Behr übergab, kam FCR-Keeper Julian Häfner erstmals zu der Ehre Kapitän seiner Mannschaft zu sein, hat er auch verdient. Jeder rechnete, daß Behr seinem alten Kapitän René Hirschka die Binde übersteifte, doch das war eine Überraschung als er auf Häfner zulief. Tolle Geste.
Es brach nun die Schlussphase an und die Scher-Kicker wachten auf einmal auf und kamen noch zu der ein oder anderen Chance. Der erste Schuss (81.) ging allerdings in die Wolken. Es folgte dann die größte Chance (83.) für die Gäste. Nach einer Kopfballvorlage kam dann Harthausens Torjäger Finn Locher einen Schritt zu spät und rutschte am Ball vorbei – Häfner konnte die Situation dann entschärfen, der heute wie in Wittendorf wieder einen entspannten Nachmittag erlebte.
Hektisch wurde es in der 85. Minute, als ein Hirschka-Freistoß aus gut 20 Meter in die Box und dann ein gewaltiges Durcheinander herrschte, bis die Situation sich entschärfte. Zwei Minuten später (87.) dann eine ähnliche Situation, nachdem zuvor Biesinger und Angerer es verpassten den Sack endgültig zu zumachen. Biesinger hätte schießen müssen, passte aber uneigennützig in die Mitte auf  Angerer und die Chance war vergeben.
Es folgte eine unübersichtliche Strafraumszene, aus dem Nichts kam Julian Kiesecker zum Schuss. Mit links donnerte er nach einer Bedic-Kopfballvorlage die Kugel eiskalt in den oberen linken Torwinkel. Hirschka, der heute hinten wieder stand wie eine Bank und alles entsorgte was auf ihn zukam, kam zu einem weiteren Freistoß, den er direkt aufs Tor brachte, doch Keeper Reinhardt parieren konnte. Das war´s, dachten sich alle im Stadion, doch Harthausen war in der Schlussphase ein harter Brocken und so kamen sie in der zweiten Minute der Nachspielzeit zu ihrer besten Chance, allerdings zu spät. Ein gefährlicher Torschuss konnte Hirschka eben noch von der Linie kratzen. So blieb der Kasten auch vierten Spiel in Folge sauber. Es wäre eh nur eine Ergebniskorrektur gewesen. Das war´s dann endgültig. Nach 3 Minuten plus war Feierabend. Nach dem Spiel meinten die Gäste: „Wie konntet ihr gegen Schwenningen nur Unentschieden spielen?“ Ein schönes Lob vom Gegner.
Fazit
Die Mutschler-Elf ist nicht aufzuhalten. Favorisierter Aufsteiger aus Rottenburg marschiert weiter durch die Liga. Vor Ligastart hätten dies wohl auch die kühnsten Optimisten beim FC Rottenburg nicht erwartet, daß man nach 8 Spieltagen mit 6 Punkten Vorsprung auf den Zweiten die Landesliga-Tabelle als Aufsteiger souverän anführt. Mit dem 3:0 dürfen die Gäste aus Harthausen zufrieden sein, denn der FCR war 90 Minuten die dominierende Mannschaft und hat wieder die ein oder andere Topchance liegen gelassen. Daher ist der Sieg für den FCR absolut verdient und geht auch in der vollkommen in Ordnung. Selbst Harthausens Trainer Akin Aktebe meinte, daß der FCR an diesem Tag „bockstark“ war.


Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir haben uns in den letzten Wochen einen gewissen Respekt erarbeitet, davon profitieren wir aktuell. In den letzten zwei Partien hat man gesehen, dass die Gegner sich ausschließlich auf die Defensive konzentrieren. Das macht es uns nicht leichter, da die Räume unheimlich eng werden und es so gut wie keine Möglichkeit gibt über das Zentrum zu kombinieren. Daher umso schöner, dass Leon den Freistoß direkt verwandelte. Ja, wir waren auch am Sonntag erneut das dominantere Team und haben so gut wie gar nichts auf unser Tor zugelassen. Im Gegenzug hatten wir zu den Toren noch 2 Großchancen sowie einen klaren Elfmeter, der uns aberkannt wurde. Die Freude ist groß, bereits am 8. Spieltag 22 Punkte auf dem Konto zu haben.

Pressestimmen

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Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Stanislav Votentsev, René Hirschka, Dario Bedic, Jan Baur (71. Diedhiou), Lukas Behr (81. Jansen), Jakob Bader (61. Angerer), Leon Oeschger (C) (77. Rohrer), Lennis Eberle (74. Biesinger), Manuel Weber, Julian M. Kiesecker
Auswechselbank FC Rottenburg:
Philipp Abrosimov, Fazli Krasniqi – Anton Jansen, Alioune K. Diedhiou, Maximilian Biesinger, Moritz Rohrer, Daniel Angerer
Trainer- und Betreuerstab:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
1:0 Leon Oeschger (18.)
2:0 Lennis Eberle (25.)
3:0 Julian M. Kiesecker (87.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Jochen Frey (ASV Aichwald, Schiedsrichtergruppe Waiblingen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Oskar Klauß (SSV Steinach-Reichenbach)
Lennox Lachmann (SG Weinstadt)
Besondere Vorkommnisse:
keine
Zuschauer:
ca. 200

Bilder

Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Ralph Kunze)

Ausblick

Am kommenden Sonntag, den 13.10. kommt es am 9. Spieltag zu einem weiteren Heimspiel unserer Elf gegen den Tabellenzwölften SC 04 Tuttlingen. Gespielt wird wieder im Hohenbergstadion in Rottenburg. Das Spiel beginnt um 15 Uhr. Das Spiel steht unter der Leitung von Verbandsliga-Schiedsrichter Jonas Rosenberger von der Sportvereinigung Bissingen aus der Schiedsrichtergruppe Ludwigsburg.