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Mutschler-Elf ist ohne Chance bei der 0:1-Niederlage beim TSV Oberensingen



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 26. Spieltag
Datum: Samstag, 11.04.2026 | 14 Uhr
Spielort: Hauptplatz Sportanlage Plätschwiesen Oberensingen (Rasenplatz)


Effektive Schadensbegrenzung im Abstiegskampf

Am vergangenen Samstag trat die Mannschaft um Trainer Mutschler beim Tabellendritten TSV Oberensingen an und bewies im intensiven Kampf gegen den Abstieg große Geschlossenheit. Trotz fast sommerlicher Temperaturen und ein schwer bespielbarer Rasen auf dem Hauptplatz der Sportanlage Plätschwiesen, gelang es dem FCR, einem Debakel vorzubeugen und sich in einem hart umkämpften Spiel mit einer knappen 0:1 (0:1)-Niederlage zu behaupten. Das einzige Tor des Spiels fiel in der 27. Minute: Patrick Werner, der Toptorjäger der Oberensinger, erzielte mit einem sehenswerten Direktabnahme-Treffer die Führung für die Gastgeber. Trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen des Favoriten zeigte der FCR eine beeindruckende Defensivleistung und hielt den Rückstand über die gesamte Spieldauer konsequent in Grenzen. Der Ausgang dieses Matches hat jedoch Auswirkungen auf die Tabellenplatzierung des FCR. Durch den Sieg von Ehingen gegen Calcio rutschte die Mannschaft wieder auf den ersten Abstiegsplatz zurück und belegt nun mit 26 Punkten Rang 13. Diese Situation fordert von der Mannschaft im kommenden Spiel eine deutliche Reaktion. Am kommenden Samstag empfängt der FCR den Tabellensiebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, bei dem es gilt, dringend wieder drei Punkte einzufahren. Im Hinspiel unterlag der FCR trotz einer spektakulären und torreichen Partie unter teils irregulären Platzverhältnissen knapp mit 3:4. Nun bietet sich die Gelegenheit zur Wiedergutmachung – die Mannschaft ist gewarnt und hoch motiviert, wieder erfolgreich zu punkten.
Der TSV Oberensingen stellte bisher zweifellos eine der stärksten Herausforderungen für den FCR dar. Deshalb gebührt den Nürtingern uneingeschränkte Anerkennung für ihre herausragende Leistung, die man mit Respekt akzeptieren muss. Trotz der spielerischen Dominanz der Gastgeber präsentierte sich das Team von Trainer Marc Mutschler defensiv äußerst robust. Mit leidenschaftlichem Einsatz, einem in Topform agierenden Torhüter Julian Häfner und viel Kampfgeist gelang es den Nürtingern, am Ende trotz mangelnden Glücks doch einen drohenden Lucky Punch zu verhindern. Dieses Aufeinandertreffen war ein klassischer David-gegen-Goliath-Kampf, bei dem der Außenseiter – in diesem Fall der FCR – vor allem Schadensbegrenzung betreiben konnte.
Als Aufsteiger hatten die Rottenburger gegen den favorisierten und etablierten TSV Oberensingen kaum Chancen. Von Beginn an übernahmen die Gastgeber die Spielkontrolle und setzten den Gegner durch ihr Powerplay massiv unter Druck. Dennoch blieb eine wirklich zwingende Torchance bis auf eine Gelegenheit in der zweiten Spielminute aus. Erst als Patrick Werner das erlösende 1:0 erzielte, schien der Knoten zu platzen. Doch trotz weiterer Bemühungen scheiterte der TSV häufig an der starken Defensivarbeit des FCR, der sich kämpferisch hervorragend präsentierte. Hätte der TSV zur Halbzeitführung mit drei oder vier Treffern geführt, wäre dies durchaus verdient gewesen – doch Abwehrchef René Hirschka und seine Mannschaft warfen alles in die Waagschale und ließen keine weiteren Gegentore zu.
Für den FCR stellt dieses Spiel eine wertvolle Standortbestimmung dar, um gezielt an Verbesserungen zu arbeiten. Um gegen einen Favoriten zu bestehen, müssen Außenseiter oft über sich hinauswachsen und darauf hoffen, dass der Gegner nicht seinen besten Tag erwischt. Erschwerend kam hinzu, dass die beiden Kapitäne Leon Oeschger und Lukas Behr direkt von einem Junggesellenabend aus Düsseldorf kurzfristig anreisten und ins Spiel kamen und daher nicht in voller körperlicher Verfassung waren. Dennoch zeigten sie vollen Einsatz für die Mannschaft. Die Passivität im Spiel der Rottenburger rührte daher, dass Oberensingen durch geschicktes Pressing und hohe Intensität gar nicht erst zuließ, dass der FCR ins Spiel fand. Ballverluste waren die Folge von fehlender Aggressivität und Konzentrationsmängeln.
„Wir konnten läuferisch und spielerisch nicht an unsere Leistungen gegen Esslingen und Dorfmerkingen anknüpfen“, fasste eine Stimme aus der Mannschaft die Eindrücke aus dem Team zusammen. „Wir müssen immer noch schauen wo wir herkommen. Wir spielten mit dem fast gleichen Team vor 2 Jahren noch Bezirksliga“, so FCR-Coach Mutschler in der nach Spielende durchgeführten Pressekonferenz. Obwohl man sich nach einer klaren Niederlage nicht übermäßig beschweren sollte, spielte auch der Schiedsrichter eine nicht unerhebliche Rolle im Spielverlauf. Ein klarer Platzverweis eines Oberensingers für einen Ellenbogencheck ins Gesicht gegen Stanislav Votentsev wurde nicht ausgesprochen. Zudem wurden mehrere harte Fouls des TSV unbeachtet gelassen. In der letzten offiziellen Spielminute wurde Nick Heberle im Strafraum deutlich gefoult, doch der fällige Strafstoß blieb aus. Dieser Elfmeter hätte die Chance zum Ausgleich bedeutet.
In der Gesamtbetrachtung lag die Niederlage jedoch nicht an der Schiedsrichterleistung, sondern an der überlegenen Performance eines bärenstarken TSV Oberensingen. Das Spiel verdeutlichte eindrucksvoll die Herausforderungen, denen sich ein Aufsteiger gegen etablierte Kräfte stellen muss. Der FCR zeigte trotzdem großen Kampfgeist und bewies, dass er auch gegen starke Gegner bestehen kann. Diese Erfahrung gilt es in den kommenden Partien als Ansporn zu nutzen, um sich weiterzuentwickeln und künftig noch erfolgreicher aufzutreten.


Erste Halbzeit: Oberensingen dominiert das Spiel
Die erste Halbzeit begann mit einer klaren Marschroute der Gastgeber aus Oberensingen: Den Gästen vom FCR sollte kein Raum zur Entfaltung gegeben werden. Dieser Plan ging beeindruckend auf, denn bereits in der 2. Minute erspielte sich der TSV seinen ersten Standard. Ein Freistoß von der Strafraumgrenze auf der halblinken Seite führte zu einer brenzligen Situation, die FCR-Keeper Julian Häfner mit einer reaktionsschnellen Parade an die Latte lenken konnte. Diese frühe Aktion zeigte, dass die Defensive des FCR auf höchstem Niveau gefordert sein würde.
In den anschließenden Minuten präsentierte sich Oberensingen äußerst dominant und setzte den Gegner mit konsequentem Powerplay deutlich unter Druck. Die in Rot gekleideten Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, ließen die Kugel sicher durch ihre Reihen laufen und gewährten den Rottenburgern kaum Spielanteile – beste Voraussetzungen für ein Heimteam, das seine taktische Überlegenheit demonstrieren wollte.
Doch der FCR zeigte unmittelbar danach seine Offensivqualitäten. Bereits in der 5. Minute lauerte nach einem Einwurf in den Strafraum eine vielversprechende Gelegenheit: Nach mehreren Kopfballwechseln kam Lukas Behr an den Ball und zog direkt ab. Leider verfehlte sein Schuss knapp das Tor, wodurch eine mögliche Führung für den Gast ausblieb. Dieser Moment hatte Symbolcharakter: Chancen waren vorhanden, konnten aber nicht genutzt werden.
Danach übernahm Oberensingen wieder mehr und mehr die Kontrolle und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Die Gastgeber wirkten sehr sicher im Passspiel, agierten ruhig und zielstrebig, während der FCR meist nur zu gelegentlichen Befreiungsangriffen kam. Diese Versuche verpufften häufig aufgrund von Hektik oder ungenauen Zuspielen, sodass Oberensingen weiterhin dominant blieb.
In der 27. Minute fiel schließlich die verdiente Führung für den TSV Oberensingen. Obwohl sie bis dahin das Geschehen klar kontrolliert hatten, mangelte es aufgrund von kleinen Fehlern oder Unkonzentriertheiten noch an zwingenden Torchancen. Doch dann schlugen sie über die linke Seite zu: Eine präzise Flanke erreichte Kapitän Samuel Bosler am zweiten Pfosten, der die Kugel direkt mit dem rechten Fuß aus der Luft verwandelte – eine unhaltbare Aktion für den FCR-Keeper Häfner, der keine Abwehrchance hatte.
Dieses Tor öffnete die Tür für den Gastgeber noch weiter aufzudrehen. In der Folgephase erarbeiteten sich die Oberensinger gleich mehrere hochkarätige Chancen am Stück. So bewahrte Keeper Häfner sein Team in der 33. Minute mit einer starken Parade vor einem höheren Rückstand. Auch in der 35. Minute wurde ein klares Tor durch einen Stolperer eines Oberensingers verhindert, bevor Häfner beherzt eingriff.
Kurz vor der Pause gab es weitere gefährliche Situationen: In der 42. Minute feuerte ein Oberensinger Spieler freistehend den Ball übers Tor, ehe in der 43. Minute eine weitere Flanke von Häfner an die Latte gelenkt wurde und somit nur knapp das zweite Gegentor verhinderte. Dank der herausragenden Leistungen und Reflexe von Torhüter Häfner blieb es jedoch bei einer knappen, aber verdientermaßen führenden 1:0-Halbzeitführung für den TSV Oberensingen.
Der Unparteiische Fabian Baiz aus Wangen beendete nach einer Minute Nachspielzeit eine intensive und abwechslungsreiche erste Hälfte. Die Gäste aus Rottenburg stehen trotz Rückstand gut da, müssen jedoch im zweiten Durchgang effektiver in der Offensive auftreten, um zurück ins Spiel zu finden. Oberensingen hingegen wird versuchen, den deutlichen Heimvorteil weiter auszuspielen und die Führung auszubauen. Der zweite Durchgang verspricht spannende und umkämpfte Momente.


Zweite Halbzeit: Turbulente Phase mit umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen
Die zweite Halbzeit begann für den TSV Oberensingen vielversprechend, indem sie nahtlos an die starke Leistung aus der ersten Hälfte anknüpften. Bereits in den ersten zehn Minuten setzten sie den FC Rottenburg unter Druck und kamen zu zwei vielversprechenden Torabschlüssen. Um gegenzusteuern, reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler bereits früh mit einem Dreifachwechsel in der 54. Minute. Für Ali Hamdar, Maxime Ackermann und Julian Kiesecker kamen Lennis Eberle, Oleh Stepanenko sowie Stanislav Votentsev, der nach einem Trainingsrückstand aufgrund eines Urlaubs wieder ins Team zurückkehrte.
Neun Minuten darauf zog auch Oberensingen nach und brachte mit dem ehemaligen Profi Simon Brandstetter frischen Wind ins Spiel – unter anderem ersetzte er Torschütze Patrick Werner. Brandstetter hatte es dabei jedoch mit FCR-Abwehrchef René Hirschka zu tun, der sich über das gesamte Spiel hinweg als starker Rückhalt bewies.
Mit Beginn der letzten halben Stunde zeigte sich der FCR deutlich kämpferischer und entwickelte verstärkt Offensivaktionen, die auf den Ausgleich hoffnungsvoll machten. Chancen durch Behr (59.) und Eberle (62.) wurden jedoch vom exzellent aufgelegten Oberensinger Torwart Marcel Schleicher vereitelt. Kurz darauf konterte Oberensingen prompt nach einer Ecke, bei der ein Kopfball am zweiten Pfosten gerade noch abgewehrt wurde (64.).
Im weiteren Verlauf reagierte Mutschler erneut auf die sich zuspitzende Situation und brachte in der 76. Minute Maximilian Biesinger für Kapitän Leon Oeschger, der eine wohlverdiente Pause benötigte, sowie Loris Zettel für den rotgefährdeten Moritz Rohrer. Diese Wechsel sollten Frische und neue Impulse in die Reihen des FCR bringen.
In den letzten zehn Spielminuten erhöhte der FCR den Druck spürbar und zeigte großen Einsatz in der Defensive, was den Gastgeber sichtlich verärgerte. Leider kam es in dieser turbulenten Phase zu unschönen Situationen, geprägt von harten Fouls seitens Oberensingen, die vom Schiedsrichter jedoch nicht konsequent geahndet wurden. Besonders auffällig war ein Ellenbogencheck eines Oberensingers gegen Votentsev, der klar eine Rote Karte gerechtfertigt hätte – doch es folgte weder der Pfiff noch ein Freistoß für den FCR. Diese Entscheidung sorgte für erhebliche Unverständnis auf Seiten der Rottenburger.
Weitere grobe Fouls trafen zudem Heberle und erneut Votentsev, ohne dass der Unparteiische einschritt. Höhepunkt der umstrittenen Entscheidungen war ein klares Foul an Heberle in der letzten Spielminute im Strafraum, bei dem er von hinten in die Hacken getreten wurde. Auch hier blieb der fällige Elfmeterpfiff aus. Nach vier Minuten Nachspielzeit beendete der Referee das Spiel.
Trotz der deutlichen Überlegenheit und spielerischen Dominanz des TSV Oberensingen gestaltete sich die Schlussphase äußerst kontrovers. Der FCR wurde vor allem gegen Ende des Spiels deutlich benachteiligt und kann sich durchaus ungerecht behandelt fühlen. Diese strittigen Entscheidungen verhinderten nach Auffassung vieler Beobachter einen möglichen Ausgleich für den FCR.
Nichtsdestotrotz gebührt dem TSV Oberensingen Anerkennung für eine insgesamt herausragende und dominante Leistung. Das Oberensinger belegt Team weiterhin den dritten Tabellenplatz hinter den Topvereinen Young Boys und Holzhausen – eine bemerkenswerte Position, die für die weiterhin beeindruckende Saison spricht.
Der FC Rottenburg wird trotz der widrigen Umstände den Kampfgeist nicht verlieren und mit voller Motivation in die kommenden Partien gehen. Das Spiel zeigte eindrucksvoll, wie wichtig nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch Fairness und eine klare Schiedsrichterleitung im Fußball sind. 
Fazit
Als Fazit gilt ganz klar, es war ein klar verdienter Sieg des TSV Oberensingen. Dem FCR als Aufsteiger gelang in den letzten Minuten dennoch fast noch ein Lucky Punch nach einem aufopferungsvollen Abstiegskampf. Solche Szenen am Schluss zeigen, dass die Mannschaft bis zur letzten Minute Leidenschaft zeigen und oft noch für ihre Bemühungen belohnt werden. Das zeichnet aktuell unsere Mannschaft aus, daß man bis zum Schluss alles gibt. Deshalb reicht nach zahlreich vergebener guter Chancen ein 1:0 für Oberensingen für drei Punkte, wird aber oft als „glanzlos“ empfunden, während man bei einem 5:0 oder 6:0 ein Ausrufezeichen hätte Richtung Holzhausen setzen können. Am Ende war der FCR nach diesem Spielverlauf mit dem Ergebnis insgesamt zufrieden und kann froh sein keine Klatsche wie Waiblingen kassiert zu haben. Das spricht für ein funktionierendes Kollektiv. Am kommenden Samstag soll dann wieder eine Reaktion kommen, denn gegen Hofherrnweiler-Unterrombach haben die Kicker um Kapitän Leon Oeschger noch eine Rechnung offen.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Manchmal gilt es, ein Ergebnis einfach anzunehmen und schnell abzuhaken. Bereits nach 30 Minuten hätten wir mit drei Toren im Rückstand liegen können. Auf dem Spielfeld hatten wir erhebliche Schwierigkeiten, und jeder erkämpfte Ball ging unmittelbar wieder verloren. Bis zum Schluss blieb die Partie spannend, und mit etwas Glück gelingt uns der Ausgleich. Das äußerst starke Team aus Oberensingen hat meiner Mannschaft und mir jedoch klar unsere Grenzen aufgezeigt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
René Hirschka, Co-Spielertrainer FC Rottenburg
Im heutigen Spielverlauf müssen wir leider eingestehen, dass unser Matchplan nicht wie geplant aufgegangen ist. Das 0:1-Ergebnis erscheint uns trotz allem als glückliches Resultat, da der Gegner zahlreiche gute Chancen ungenutzt ließ, die durchaus zu einem höheren Rückstand hätten führen können. Diese verpassten Möglichkeiten gaben uns zwar noch die Hoffnung auf einen glücklichen Ausgleichstreffer, jedoch erschwerten die hohen Temperaturen sowie der anstrengende, qualitativ schlechte Rasen die Mobilisierung zusätzlicher Kräfte erheblich.
Darüber hinaus blieben unsere Standardsituationen an diesem Tag weitgehend ungefährlich und konnten somit keine echte Gefahr für den Gegner darstellen. Die Mannschaft aus Oberensingen zeigte sich in allen Spielsituationen gut eingestellt, reagierte stets angemessen und verfolgte einen klaren Plan, der – wie man eingestehen muss – heute besser umgesetzt wurde als unserer. Es gilt daher, diese Niederlage sachlich anzunehmen und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.
Dies bedeutet jedoch keineswegs Resignation. Vielmehr sollten wir dieses Ergebnis als Ansporn verstehen, bei den kommenden Begegnungen weiterhin mutig und engagiert aufzutreten. Mit dem richtigen Fokus und Einsatz ist es durchaus möglich, gegen künftige Gegner wertvolle Punkte zu erzielen. Unser Ziel muss es sein, die Lehren aus der heutigen Partie zu ziehen, um die Spielweise zu optimieren und taktisch besser auf die jeweiligen Herausforderungen einzugehen.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass Oberensingen heute mit einem durchdachteren Spielkonzept und einer präziseren Umsetzung den Erfolg für sich verbuchen konnte. Für uns gilt es nun, die Offenbarungen aus diesem Spiel konstruktiv zu nutzen, um gestärkt in die nächsten Aufgaben zu gehen. Der Wettbewerb bietet noch zahlreiche Chancen, sich zu beweisen, und mit einer konsequenten Leistungssteigerung ist es möglich, auf hohem Niveau zu bestehen.


Pressestimmen

Lukas Behr: Vom Vorbereiter zum Torjäger
Artikel lesen | Pascal Schäfer am 10.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
FC Rottenburg ohne Chance
Artikel lesen | Vincent Meissner am 13.04.2026 | Schwäbisches Tagblatt
FC Rottenburg verliert
13.04.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Nach drei Siegen aus den ersten fünf Spielen seit der Winterpause war für den Verbandsliga-Aufsteiger FC Rottenburg beim TSV Oberensingen nichts zu holen. Das Team von Trainer Marc Mutschler schlug sich beim Tabellendritten aber achtbar und unterlag nur 0:1. Oberensingens Goalgetter Patrick Werner erzielte mit seinem 15. Saisontreffer das Tor des Tages (27.). (ott)

Bilder

Komplette Bildergalerie vom Spiel (© Fotos: Markus Riel)

Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Aaron Leyhr, Lukas Behr, Leon Oeschger (C) (76. Biesinger), Ali Hamdar (54. Stepanenko), Nick Heberle, Maxime Ackermann (54. Eberle), Moritz Rohrer (76. Zettel), Manuel Weber, Julian M. Kiesecker (54. Votentsev)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Stanislav Votentsev, Dario Bedic, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Lennis Eberle, Maximilian Biesinger, Daniel Angerer, Oleh Stepanenko
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Patrick Werner (27.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Fabian Baiz (FC Wangen, Schiedsrichtergruppe Wangen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Roman Braukmann (SC Unterzeil-Reichenhofen)
Felix Braun (SG Kisslegg)
Gelbe Karten: 2/4
Besondere Vorkommnisse: 
keine
Zuschauer: ca. 170

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter mit dem 27. Spieltag am Samstag, den 18.04.2026 und dem Heimspiel gegen den Tabellen-Siebten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Spielbeginn auf dem neu renovierten Kunstrasenplatz auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg ist um 15:30 Uhr. Das Hinspiel verlor der FC Rottenburg bei irregulären Platzverhältnissen und andauernden Platzregen unglücklich mit 3:4. Das Spiel wird geleitet von Verbandsliga-Schiedsrichter Maximilian Jäger von der SV Böblingen aus der SRG Böblingen.

FCR holt nach fünf Niederlagen beim 2:2 in Waiblingen wieder einen Punkt



Infos zum Spiel

Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 12. Spieltag
Datum: Freitag, 17.10.2025 | 19:30 Uhr
Spielort: FSV-Sportpark Oberer Ring Waiblingen (Rasenplatz)

Aufsteiger teilen sich die Punkte

Der Negativlauf ist gestoppt! Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge kam die Mutschler-Elf am 12. Spieltag in der Verbandsliga zu einem 2:2 (2:1) beim Mit-Aufsteiger FSV Waiblingen. „Endlich wieder mal ein Punkt – das ist wichtig für unser Selbstvertrauen“, so FCR-Coach Marc Mutschler. Vor ca. 150 Zuschauern auf dem Rasenplatz im FSV-Sportpark erzielten unter Flutlicht Raphael Langer nach einem 0:2-Rückstand den Anschlusstreffer und Maxime Ackermann mit einem herrlichen Distanzschuss den Ausgleich. In der Tabelle bleibt der FCR nun mit 10 Punkten auf Platz 13, einen Punkt und einen Platz dahinter platziert sich der FSV Waiblingen mit 9 Punkten. Am nächsten Spieltag empfangen die Jungs um Kapitän Leon Oeschger den Oberliga-Absteiger Calcio Leinfelden-Echterdingen zum nächsten Kellerduell.
In einem über weite Strecken kämpferischen und spannenden Spiel trennen sich der FSV Waiblingen und der FCR am Freitagabend leistungsgerecht 2:2 (2:1), wobei beide Mannschaften auch als Gewinner vom Platz hätten gehen können. Das Spiel selbst war über die 90 Minuten nervös und hätte sich in den letzten Minuten noch in beide Richtungen drehen können.
Die 150 Zuschauer sahen ein verbissenes und oft zerfahrenes Verbandsligaspiel der beiden Aufsteiger (FSV Waiblingen wurde Meister in der Landesliga Staffel 1), bei dem jede der beiden Teams eine Halbzeit für sich entschieden. In der Schlussphase hätten beide die Partie mit Topchancen noch gewinnen können, so endete das Kellerduell leistungsgerecht mit dem ersten Unentschieden für den FCR. Es wurde in den letzten zehn Minuten zwar wilder, aber ein Tor hätte keine der beiden Mannschaften mehr verdient gehabt.
Personell hatten beide Mannschaften schmerzhafte Ausfälle zu verkraften. Der FCR musste kurzfristig auf seinen Leitwolf René Hirschka (privat verhindert) verzichten, außerdem fehlten mit dem noch für dieses Spiel rotgesperrte Stanislav Votentsev sowie der am Innenband verletzte Leon Villino zwei Toptalente, abgesehen von Lennis Eberle, der erst wieder Ende des Jahres zur Mannschaft stoßen wird. Dafür kehrte nach langer Verletzung mit Kapitän Leon Oeschger ein elementar wichtiger Spieler zurück. Schon seine Anwesenheit auf dem Platz gibt der Mannschaft Sicherheit.
Die Gastgeber hingegen mussten weiterhin auf ihren Torjäger, Unterschiedsspieler und Kapitän Marcel Zimmermann verzichten, der sich im Pokalspiel gegen Backnang das Kreuzband riss. Der 31-jährige Torgarant machte in 155 Spielen und 146 Tore. Außerdem musste Waiblingen auf seinen aktuellen Torjäger (7 Tore auf Platz 4 der Torjägerliste) Marvin Zimmermann, Bruder von Marcel Zimmermann und ehemaliger Regionalligaspieler für Hannover 96 II und 1860 München verzichten. Allerdings waren die Waiblinger gespickt mit anderen ehemaligen Oberliga- und Regionalligaspielern, wie u.a. Daniele Cardinale, (Ex-Oberligaspieler vom FSV 08 Bissingen), Demian Bernsee Villiers (kommt aus der Fußballschule des SV Sandhausen und TSG 1899 Hoffenheim) oder Aron Viventi, der in der Regionalliga für TSG Balingen, 1. Göppinger SV, SSV Ulm und TSG Hoffenheim spielte. Also, auf den FCR wartete ein topbesetzte Mannschaft.


Nach 0:2 schon fast am Boden, FCR zeigte dann echte Moral
Gegen die zunächst defensiveren Gäste aus Rottenburg fehlte dem viel zu hektisch agierenden Tabellenvorletzten aus Waiblingen die nötige Kreativität, um vor dem Tor richtig gefährlich zu werden, dennoch gingen sie binnen 4 Minuten mit zwei Toren in Führung. Wenn der FCR hingegen mal durchkam, dann hatten sie oft viel zu ungenau agiert.
Aus dem anfangs ideenlosen, ereignisarmen und chancenarmen Fußballspiel entwickelte sich nach und nach ein kampfbetonter Fight um die für beide Teams so wichtigen drei Punkte. Waiblingen hätte kurz vor dem Pausenpfiff mit 3:1 in Führung gehen und den Sack zumachen können, denn die Mannschaft von Cheftrainer und ehemaligen Regionalligaspieler des FC Homburg und FSV Mainz II Patrik Ribeiro-Pais der in seiner ersten Saison den FSV trainiert, hatte in den ersten 45 Minuten enorm viel investiert, Mitte der zweiten Halbzeit glänzte der FCR aufgrund einer 20-minütigen Power Play-Phase mit guten Chancen.
In der ersten Viertelstunde war gar nichts los, eine chancen- und ereignisarme Begegnung sahen die Zuschauer auf einem gut bespielbaren Rasen. Der FSV bestimmte phasenweise das Spiel, der FCR reagierte nur und war auf Konter aus. Ein Freistoß von Aaron Leyhr in der 16. Minute war die erste Chance für den FCR, doch der Keeper hatte was dagegen. Auch die zweite Torchance im Spiel hatten die Rottenburger. Ein Torschuss (22.) aus gut 20 Meter ging aber knapp am Tor vorbei.
Da waren dann die Waiblinger anschließend effektiver und gingen durch einen Abstauber durch Daniele Cardinale mit 1:0 in Führung. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte auf rechts wurde in die Mitte gepasst, Cardinale stand gut und vollendete. Drei Minuten später schockte die Ribeiro-Pais-Truppe den FCR mit dem 2:0. Ein Doppelschlag innerhalb von vier Minuten. Ein Eckball an den kurzen Pfosten wurde per Kopfball abgeschlossen. Das darf so nicht passieren. Da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht. Dieser Treffer rüttelte die Mannschaft von Marc Mutschler am späten Abend wach, denn nun spielte der FCR mit und kam immer öfter in die Gegners Hälfte.
Wieder in der gegnerischen Hälfte kam der FCR zu einem Eckball. Leon Oeschger brachte die Kugel nicht wie vermutet hoch in den Strafraum, sondern spielte flach auf den ersten Pfosten, dort stand Anton Jansen, der sprang hoch, ließ den Ball durch und täuschte die Waiblinger Hintermannschaft samt Torwart. Raphi Langer nutzte die Irritation und staubte in der 38. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer ab. Klasse, sah wie einstudiert aus.
Dann die letzte Spielminute der ersten Halbzeit. Ein Waiblinger Angriff über links wurde mit einem Torschuss abgeschlossen, dieser landete am rechten Innenpfosten, von dort prallte die Kugel entlang der Torlinie und wurde von Raphael Langer von der Torlinie zurück ins Spielfeld befördert. Es waren die Minuten des Raphi Langer. Das war nochmal richtiges Glück für den FCR nicht mit einem 1:3-Rückstand in die Halbzeitpause zu gehen. Schiedsrichter Fabian Baiz aus Wangen, der konsequent leitete aber oft von seiner Linie abwich, pfiff nach einer Minute drüber ab.

Sorgte nach einem Geniestreich für den 1:2-Anschlusstreffer: Raphael Langer


FCR glänzte in der zweiten Halbzeit mit Power-Play-Fußball
Der FCR kam mit einem ganz anderen Gesicht aus der Pause. Da müssen wohl ernsthaftere Worte gefallen sein, denn die Mutschler-Elf spielte nun Power Play und ließ die Waiblinger die ersten 20 bis 25 Minuten kaum mehr zur Entfaltung kommen. Waiblingen dürfte sich in der ersten Hälfte zu sehr verausgabt haben, denn das Tempo der Gastgeber war sehr hoch.
Für den offensiveren Fußball belohnte sich der FCR dann in der 54. Minute, als Maxime Ackermann über links kommend, nachdem sich der FCR mit einem wunderschönen Angriff in Position brachte, sich den Mut fasste und mit links abzog und über den gleichen Innenpfosten wie die Waiblinger zuvor zum Erfolg kam. Denn der Ball sprang beim FCR ins Tor zum 2:2-Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt total verdient.
Es folgte zwei Minuten später ein Torschuss von Bader und wieder 6 Minuten später von Behr. Zwischenzeitlich (58.) wechselte Mutschler Julian Kiesecker für den Torschützen Ackermann, der trotz der Auswechslung wieder überzeugen konnte.
Es kam die Phase, bei dem der FCR einen Eckball nach dem anderen produzierte, ohne aber erfolgreich zu werden. Schade, da hätte man locker mit 3 oder 4:2 in Führung gehen können, ja müssen. Deshalb kam der kräftige Luca Alfonzo für Jansen (66.) neu ins Spiel um die Waiblinger Hintermannschaft evtl. doch noch zu knacken.
Dann die 72. Minute: Behr setzte sich über links klasse durch, sah Bader in der Mitte, legte quer, doch Bader rutschte frei vor dem Tor der Ball über den Schlappen. Es war die beste Chance zur Führung. In der 81. Minute konnte FCR-Keeper Julian Häfner sich beweisen. Mit einer Glanzparade verhinderte er wiederum die Waiblinger Führung. Oleh Stepanenko kam dann noch in der 85. Minute für Kapitän abgekämpften Leon Oeschger ins Spiel, der seine Binde an Heberle weitergab.
Die Schlussphase hatte es dann in sich, denn auch Waiblingen konnte Power Play. Nach drei Einschussmöglichkeiten in der Nachspielzeit kam plötzlich ein Waiblinger Spieler zu Fall. Schiri Baiz war die Sicht verdeckt und ließ weiterlaufen, auch sein Assistent machte keine Anzeichen sich einzumischen. Nochmal Glück für den FCR, denn diese Situation hätte man pfeifen können und es hätte in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einen Elfmeter für Waiblingen gegeben. Kurz darauf beendete der Schiri das am Schluss hitzige Spiel.
Fazit
Der FCR ist nach einem 0:2-Rückstand mit dem einen Punkt zufrieden, da man nach fünf Niederlagen in Folge endlich wieder punkten konnte, was nun für die Psyche und Moral sich positiv auswirken könnte. Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung. Nach fünf Niederlagen wieder zu punkten bedeutet, dass dies oft das Ergebnis von mentaler Erholung ist, dem Setzen neuer, realistischer Ziele und der Fähigkeit, aus vergangenen Fehlern zu lernen, um im nächsten Spiel wieder zu glänzen. Denn es ist wichtig, die Niederlagen zu akzeptieren, aber nicht zu grübeln. Dabei muss man optimistisch bleiben und versuchen den Optimismus zu bewahren und sich selbst zu belohnen, daß wieder gute Leistungen gezeigt werden können.
Nach diesem 2:2 auf fremden Platz zeigte sich FCR-Trainer Marc Mutschler mehr als zufrieden. „Die lange Niederlagenserie von fünf Spielen ist damit beendet. Das war heute ein ganz wichtiges Spiel. Ein großes Lob an die Mannschaft“, betonte der Chefcoach des FCR. „Hut ab, die kämpferische Einstellung war heute top gewesen“, lobte Rottenburg´s Cheftrainer Marc Mutschler.
Wir bedanken uns bei den paar mitgereisten Rottenburger Fans die am Freitagabend sich die Mühe machten und die Zeit nahmen um unsere Mannschaft zu supporten. Das sind echte Fans!! Danke.

Stimmen zum Spiel

Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Der Punkt in Waiblingen fühlt sich sehr gut an, vor allem weil wir einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen mussten. Auch wenn der Punkt in der Tabelle nicht viel bringt, ist er für die Köpfe enorm wichtig, da wir damit den negativen Trend stoppen konnten. Wir hatten sogar einige Chancen, das Spiel komplett zu drehen. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung und gibt uns neue Zuversicht für die kommenden Aufgaben.

Pressestimme

FCR holt nach 0:2 noch 2:2
Artikel lesen | Hansjörg Lösel am 18.10.2025 | Schwäbisches Tagblatt
Der FC Rottenburg erkämpft einen Punkt
Artikel lesen | Kilian Jährig am 18.10.2025 | Reutlinger General-Anzeiger

Sorgte mit seinem krassen 2:2-Ausgleichstreffer bei den Waiblinger Fans und beim Stadionsprecher für Stille: Maxime Ackermann


Fakten und Zahlen zum Spiel

So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Lukas Behr, Anton Jansen (66. Alfonzo), Leon Oeschger (C) (85. Stepanenko), Nick Heberle, Jakob Bader, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Aaron Leyhr, Maxime Ackermann (58. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Maximilian Blesch – Maximilian Biesinger, Julian M. Kiesecker, Oleh Stepanenko, Luca Alfonzo
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Betreuer Karl Ellsässer
Tore:
1:0 Daniele Cardinale (23.)
2:0 Endrit Beshi (26.)
2:1 Raphael Langer (38.)
2:2 Maxime Ackermann (54.)
Fussball.de:
Aufstellung und Spielverlauf
Spieltag und Tabelle
Schiedsrichter:
Fabian Baiz (FC Wangen, Schiedsrichtergruppe Wangen)
Schiedsrichter-Assistenten:
Marco Komander (TSG Maselheim-Sulmingen)
Felix Dürr (TSG Bad Wurzach)
Gelbe Karten: 3/6
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse: 
Keine
Zuschauer: ca. 150

Ausblick Herren 1. Mannschaft

In der Verbandsliga geht es weiter am kommenden Samstag, den 25.10. mit dem 13. Spieltag und einem Heimspiel gegen Oberliga-Absteiger und Tabellenelften Calcio Leinfelden-Echterdingen. Spielbeginn im Hohenbergstadion in Rottenburg ist um 15:30 Uhr.