
Eckdaten des Spiels
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 11. Spieltag
Datum: Samstag, 24.10.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Sportanlage Rottenburg (Kunstrasenplatz)
Spieltag-Ticker
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Fakten: Sechste FCR-Niederlage in Folge bei 2:19 Tore
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FCR ohne Torjäger Lukas Behr und Raphael Langer
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Startelfdebüt für Neuzugang und Ex-Memminger Christian Mijatovic
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Talfahrt geht weiter: FCR stürzt auf Rang 14 ab
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Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte der FCR einen Zähler mehr auf dem Konto

Herber Rückschlag: Kellerduell dahoam verloren!
Der FC Rottenburg kommt in der Verbandsliga Württemberg einfach nicht zur Ruhe. Am 11. Spieltag musste sich das Team von Trainer Marc Mutschler vor rund 180 unentwegten Zuschauern bei nasskalten Herbstwetter auf dem Kunstrasenplatz der Hohenberg-Sportanlage dem Vorletzten VfB Friedrichshafen mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Durch diese empfindliche Niederlage gegen den direkten Konkurrenten rutscht der FCR auf den 14. Tabellenplatz ab und steht weiterhin auf einem direkten Abstiegsrang. Dabei wog das Fehlen von Torjäger Lukas Behr und Raphael Langer schwer. Die Gäste aus Friedrichshafen nutzten ihre Chancen eiskalt: Kai Kramer besorgte in der 32. Minute die Pausenführung für den VfB. In der Schlussphase machten Dennis Blaser (84.) und Samuel Lindinger (87.) mit einem Doppelschlag alles klar. Während der VfB Friedrichshafen zwar Vorletzter bleibt, schrumpft der Vorsprung des FCR auf den Konkurrenten auf einen mageren Zähler zusammen. Die Alarmglocken schrillen, denn am kommenden Spieltag gastiert Rottenburg beim Tabellenzwölften FSV 08 Bietigheim-Bissingen. Beim Oberliga-Absteiger wartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Für den FCR gilt – trotz maximalem Erfolgsdruck: Es müssen dringend wieder Punkte her.
Sechs Niederlagen in Folge: Der FCR wartet inzwischen seit geraumer Zeit auf ein Erfolgserlebnis. Damit erlebt der Verein die längste Niederlagenserie der gefühlt vergangenen 20 Jahre. Bis zur längsten Sieglosserie der der letzten Jahre fehlen allerdings noch zwei Spiele. Diese datiert aus der letzten und zugleich ersten Verbandsliga-Saison: Damals blieb der FCR zunächst fünf Partien in Folge ohne Punktgewinn, erkämpfte anschließend ein Remis und kassierte danach erneut zwei Niederlagen. Mit Siegen gegen Schwäbisch Hall (4:2) und in Berg (2:1) sowie einem 2:2 gegen Ehingen-Süd gelang es der Mannschaft schließlich, diese Negativserie eindrucksvoll zu beenden. Der Schlüssel dafür waren der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der unbedingte Wille, sich niemals aufzugeben. Genau diese Eigenschaften braucht der FCR nun erneut, um aus der aktuellen Krise herauszukommen.
In der Verbandsliga Württemberg entscheiden häufig Kleinigkeiten – und nicht selten auch die größere Abgeklärtheit. Wenn ein Team aus dem Tabellenkeller anreist, steht es meist tief, überlässt dem Gastgeber den Ball und wartet geduldig auf Umschaltmomente. Je länger eine Partie torlos oder ausgeglichen bleibt, desto größer kann die mentale Blockade der Heimmannschaft werden. Gerät man dann unerwartet in Rückstand, schwindet zusätzlich das Selbstvertrauen und die Nervosität nimmt zu. So lässt sich der Auftritt des FCR am vergangenen Wochenende treffend beschreiben.
Hinzu kam eine erhöhte Konteranfälligkeit. Da der FCR das Spiel gestalten musste, rückte die Mannschaft weit auf und bot dem Gegner dadurch immer wieder große Räume für schnelle Gegenangriffe. Beim Stand von 0:2 warf der FCR nochmals alles nach vorne und löste damit teilweise die defensive Ordnung auf. Anstatt den erhofften Anschlusstreffer zu erzielen, kassierte die Mannschaft kurz vor dem Ende den entscheidenden Nackenschlag. Das 0:3 spiegelte den tatsächlichen Spielverlauf dabei nur bedingt wider.
Dennoch gilt: Wer seine Chancen vorne nicht nutzt, wird dafür häufig auf der anderen Seite bestraft. Bei aller anfänglichen spielerischen Überlegenheit wollte der Ball einfach nicht über die Linie, wodurch der Frust auf dem Platz zusätzlich wuchs. Solche Situationen lassen sich jedoch trainieren. Hier muss die Mannschaft nun konsequent ansetzen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Denn noch ist überhaupt nichts verloren.
Dem FCR fehlt derzeit vor allem ein eingespieltes Team. Woche für Woche müssen wichtige Spieler ersetzt werden, die sowohl für das Mannschaftsgefüge als auch für den sportlichen Erfolg von großer Bedeutung sind. Körperlich präsente Angreifer wie Lennis Eberle und Jakob Bader oder die nach Leinfelden-Echterdingen gewechselte Abwehrklette Stanislav Votentsev lassen sich nicht ohne Weiteres ersetzen. Die Abgänge und längerfristigen Ausfälle machen sich beim FCR inzwischen deutlich bemerkbar.
Während der VfB Friedrichshafen am Samstag nahezu in Bestbesetzung antreten konnte, musste der FCR schmerzlich auf seinen Torjäger Lukas Behr sowie auf Raphael Langer, einen Leistungsträger in der Abwehr, verzichten. Die Gäste vom Bodensee haben ihre Defensive nach dem Trainerwechsel sichtbar stabilisiert. Zudem verfügen sie mit Kai Kramer, aktuell bei acht Treffern, und dem ehemaligen Regionalligastürmer Dennis Blaser, der bislang viermal erfolgreich war, über zwei äußerst gefährliche Offensivkräfte. Die beiden erzielten damit zwölf der insgesamt 15 Saisontore des VfB – und somit 80 Prozent aller Treffer. Trotz ihrer insgesamt noch überschaubaren Torausbeute haben die Friedrichshafener damit immerhin fünf Tore mehr erzielt als der FCR.
FCR lässt zahlreiche Chancen ungenutzt und gerät dennoch in Rückstand
Der FC Rottenburg begann die Partie engagiert und aggressiv. Bereits in der 3. Minute erspielte sich der FCR die erste Ecke, die jedoch nichts einbrachte. Zwei Minuten später kam der VfB Friedrichshafen zu seinem ersten Torschuss, den Rottenburgs Torhüter Julian Häfner sicher parierte. Der erste Abschluss der Gastgeber erfolgte durch Loris Zettel, der aus rund 20 Metern am Friedrichshafener Keeper Patrick Benz scheiterte.
Das Team von Trainer Marc Mutschler bestimmte auch in der Folge das Spielgeschehen und erarbeitete sich mehrere Möglichkeiten zur Führung. Wie bereits in den vergangenen Begegnungen fehlte jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. In der 12. Minute fasste sich Aaron Leyhr ein Herz und zog aus etwa 35 Metern ab, verfehlte das Tor jedoch knapp. Drei Minuten später folgte eine Serie von drei Rottenburger Eckbällen. Die ersten beiden Standardsituationen konnten die Gäste nur mit großer Mühe klären. Unter anderem setzte sich René Hirschka im Luftduell gegen vier Friedrichshafener Gegenspieler durch, konnte den Ball jedoch nicht entscheidend aufs Tor bringen. Auch die dritte Ecke sorgte für Unruhe im Strafraum der Gäste. Die Friedrichshafener Defensive agierte dabei ungeordnet, doch der FCR konnte die entstandene Lücke nicht nutzen.
Eine Minute später gelangte der VfB erstmals wieder in die Rottenburger Hälfte und versuchte es aus rund 40 Metern. Julian Häfner nahm den Ball jedoch problemlos auf. Der FCR blieb die spielbestimmende und zugleich präsentere Mannschaft. In der 27. Minute versuchte sich Julian Kiesecker aus gut 20 Metern, doch seinen Flachschuss konnte der Friedrichshafener Torhüter Benz parieren. Nur eine Minute später kam Loris Zettel zur bis dahin besten Rottenburger Gelegenheit. Nach einer Ecke von Oeschger setzte er am Elfmeterpunkt zu einer Volleyabnahme an, traf den Ball jedoch nicht optimal und verzog deutlich. Bei einem besseren Abschluss wäre eine Führung durchaus möglich gewesen.
Stattdessen bewahrheitete sich der bekannte Fußballspruch: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft. In der 32. Minute fand ein Steckpass von Romeo Lindinger den auf halbrechts gestarteten Kai Kramer. Dieser umkurvte den herauslaufenden Häfner und schloss aus spitzem Winkel kraftvoll ab. Der Ball schlug im langen Eck ein und brachte den VfB Friedrichshafen mit ihrem ersten ernsthaften Angriff mit 1:0 in Führung – zu diesem Zeitpunkt äußerst schmeichelhaft für die Gäste.
Der Treffer wirkte bei den Friedrichshafenern wie ein Weckruf, während der FCR zunehmend den Zugriff auf die Partie verlor. In der Folge übernahm der VfB das Kommando und kam zu weiteren gefährlichen Situationen. In der 35. Minute erkannte ein Friedrichshafener Spieler, dass Häfner weit vor seinem Tor stand, und versuchte ihn zu überlupfen. Manuel Weber reagierte jedoch aufmerksam und konnte den Ball noch rechtzeitig vor der Torlinie klären.
Nur wenige Sekunden später konterte der VfB den FCR. Der anschließende Abschluss ging allerdings über das Tor. Die Bodensee-Elf trat nun deutlich offensiver auf und setzte sowohl auf lange Bälle in Richtung ihrer beiden gefährlichen Angreifer als auch auf schnelle, kurze Kombinationen. Damit stellte sie die Rottenburger Defensive zunehmend vor Probleme. Die letzte nennenswerte Möglichkeit vor der Pause hatten erneut die Gäste. In der 44. Minute kombinierte sich Friedrichshafen mit schnellen Kurzpässen in die gefährliche Zone, scheiterte beim Abschluss jedoch ebenfalls. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der souverän leitende Schiedsrichter Dr. Max Angenendt vom FV Asch-Sonderbuch bei Blaubeuren die erste Halbzeit.
Doppelpack bringt den VfB auf die Siegerstraße
Die zweite Hälfte entwickelte sich zunächst offen. Der FCR war bemüht, die nun engagierter und offensiver auftretenden Gäste auf Abstand zu halten. In der 53. Minute nahm FCR-Trainer Marc Mutschler den ersten Wechsel vor: Maxime Ackermann ersetzte Anton Jansen. In der 59. Minute blieb es dank einer Glanzparade von FCR-Keeper Häfner beim 0:1. Nach einem Freistoß der Häfler von der linken Seite flog der Ball hoch an den zweiten Pfosten. Häfner lenkte den anschließenden Kopfball jedoch sehenswert über die Latte. Sieben Minuten später folgten zwei weitere Wechsel beim FC: Luca Alfonzo kam für Loris Zettel, Ruben Nyanga ersetzte Aaron Leyhr. Eine Verbesserung brachte dies zunächst jedoch nicht. Der VfB kam in der 68. Minute zu einer guten Freistoßmöglichkeit, setzte den Ball aber über das Tor.
Anschließend meldete sich auch der FC wieder offensiv zu Wort. Nach einem Freistoß von Oeschger, den die Häfler Abwehr zunächst klären konnte, nahm Ackermann den Ball direkt und setzte ihn in Richtung Tor. Ein Abwehrspieler fälschte den Schuss jedoch zur Ecke ab. Torchancen waren durchaus vorhanden – lediglich im Abschluss fehlte den Roten an diesem Tag und aktuell überhaupt die notwendige Konsequenz. Wenig später kam der VfB erneut zu einer Konterchance. Dieses Mal war Häfner jedoch aufmerksam und konnte den Angriff entschärfen.
In der 78. Minute nahm Marc Mutschler seinen vierten und letzten Wechsel vor: Daniel Genuardi kam für Gaildonald Njekang in die Partie. Das Spiel blieb intensiv und hart umkämpft. Beide Mannschaften führten die Zweikämpfe aggressiv, aber leidenschaftlich. Die nächste Möglichkeit gehörte allerdings den Gästen, die in der 79. Minute zu einem weiteren, letztlich harmlosen Torschuss kamen. Drei Minuten später bot sich dem FCR eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Kiesecker setzte sich auf der linken Seite durch und brachte den Ball von der Torauslinie flach an den ersten Pfosten. Dort stand Genuardi bereit, wurde beim Abschluss jedoch vom Gästekeeper gestört und konnte den Ball nicht im Tor unterbringen.
Statt des Ausgleichs erzielte der VfB in der 84. Minute die Vorentscheidung. Nach einer Flanke der Gäste misslang im Rottenburger Strafraum ein Kopfballklärungsversuch. Der Ball fiel unglücklich einem VfB-Spieler vor die Füße, der ihn direkt nach links in den Lauf von Dennis Blaser weiterleitete. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Ball zum 0:2 an Häfner vorbei ins lange Eck. Nur eine Minute später kam Kiesecker aus rund 25 Metern noch einmal zum Abschluss, sein Schuss verfehlte jedoch das Tor.
In der 87. Minute machte Samuel Lindinger endgültig den Deckel drauf. Nach einem Befreiungsschlag von der Mittellinie und einem gewonnenen Zweikampf im Rottenburger Strafraum wurde er auf der linken Seite per Kopf bedient. Lindinger nahm den Ball direkt und zirkelte ihn zum 0:3 ins lange Eck. Damit war die Partie entschieden. Beim FCR sanken die Köpfe, während sich die Mannschaft ihrem Schicksal zu ergeben schien. Der Schiedsrichter beendete die Begegnung ohne nennenswerte Nachspielzeit exakt nach Ablauf der regulären Spielzeit. Angesichts des Spielverlaufs wären zwei, drei oder sogar vier zusätzliche Minuten durchaus vertretbar gewesen – schließlich hätte der FCR in dieser Zeit noch die Möglichkeit gehabt, zumindest einen Treffer zu erzielen. Wie wichtig die Tordifferenz am Saisonende sein kann, zeigte sich bereits in der vergangenen Spielzeit.
Fazit
Das Spiel war ein besonders frustrierender Fall von „gut gespielt, aber die Punkte liegen gelassen“. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft als spielbestimmendes Team, musste am Ende jedoch eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gerade unter diesen Umständen wiegt das Ergebnis besonders schwer. Für die Mannschaft von Marc Mutschler gilt es nun, dieses bittere Spiel schnell abzuhaken. Der Abstiegskampf in der Verbandsliga verzeiht keine längeren Phasen der Lethargie. Die spielerische Grundausrichtung stimmt, nun muss jedoch dringend die Effizienz im gegnerischen Strafraum zurückkehren. Gleichzeitig gilt es, die defensiven Probleme konsequent zu analysieren und abzustellen, die häufig aus taktischen Unstimmigkeiten resultieren.
Eine bessere Abstimmung, eine kompaktere defensive Grundordnung und eine intensivere Kommunikation müssen dabei die nächsten Ziele sein. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen sollten verringert werden, damit dem Gegner keine Räume für Schnittstellenpässe eröffnet werden. Nur durch ein geschlossenes Auftreten lässt sich die defensive Stabilität nachhaltig verbessern.
Für Rottenburg war es zweifellos ein gebrauchter Tag, an dem das notwendige Quäntchen Glück erneut fehlte. Dieses Glück muss sich die Mannschaft nun mit harter Arbeit zurückerobern – ein langer und beschwerlicher Weg. Es gibt viel zu tun, doch die Mannschaft hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie schwierige Situationen meistern kann. Daher besteht die Zuversicht, dass sie auch diesmal die richtige Antwort finden wird.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir konnten unsere Leistung im Vergleich zum Spiel gegen Rutesheim steigern und hatten eine druckvolle erste Halbzeit, in der wir es leider versäumt haben, uns für unseren Aufwand zu belohnen. Stattdessen geht der VfB aus dem Nichts und tatsächlich mit seinem ersten Torabschluss in Führung. Aktuell läuft vieles gegen uns. Dennoch hilft es nichts: Wir müssen wieder anfangen, Tore zu schießen und Erfolgserlebnisse zu sammeln, um uns aus dieser schwierigen Phase herauszuarbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen weitere Punkte sammeln und uns Schritt für Schritt aus der Abstiegszone befreien können.
Pressestimmen
Nichts los in der goldenen Zone
Artikel lesen | Martin Körner am 26.10.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Drei Tore, drei Punkte und das Debüt eines 17-Jährigen
Artikel lesen | Von Nico Brunetti am 25.10.2026 | Schwäbische/ Bezirk Bodensee
Sechste Niederlage in Folge
Artikel lesen | 26.10.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Aaron Leyhr (63 Nyanga), Loris Zettel (63. Alfonzo), Anton Jansen (53. Ackermann), Leon Oeschger (C), Moritz Rohrer, Manuel Weber, Julian M. Kiesecker, Christian Mijatovic, Gaildonald Chefor Njekang (78. Genuardi)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Ruben Nyanga, Luis Kalbacher, Melvin Gruhonjic, Daniel Genuardi, Max Ilijan Varivoda, Luca Alfonzo, Maxime Ackermann
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Kai Kramer (32.)
0:2 Dennis Blaser (84.)
0:3 Samuel Lindinger (87.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Dr. Max Angenendt (FV Asch-Sonderbuch, Schiedsrichtergruppe Blautal/Lonetal, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Jasper Grimm (SV Asselfingen)
Ivo Möller (TSV Laichingen)
Gelbe Karten: 3 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 180
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Das nächste Spiel der Mutschler-Elf steht bereits vor der Tür: Am Samstag, den 31. Oktober 2026, tritt die Mannschaft auswärts beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen an. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison noch in der Oberliga spielten, belegen derzeit den zwölften Tabellenplatz. Die Partie wird um 15:30 Uhr auf dem Kunstrasen des Sportgeländes am Bruchwald in Bissingen angepfiffen. Geleitet wird das Spiel von Verbandsliga-Schiedsrichter Alexander Jäger (SV Böblingen) aus der Schiedsrichtergruppe Böblingen.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 3. Spieltag
Datum: Samstag, 29.08.2026 | 17:00 Uhr
Spielort: Hohenberg-Stadion Rottenburg (Rasenplatz)
Spieltagspräsentation und Spielballspende von…

Doppelter Nackenschlag für den FCR
Der FSV Hollenbach hat sein Auswärtsspiel beim FC Rottenburg am 3. Spieltag der Verbandsliga Württemberg souverän mit 4:0 (1:0) gewonnen. Bei sommerlichen Temperaturen sahen rund 200 Zuschauer am späten Samstagnachmittag, 29. August, im Rottenburger Hohenbergstadion eine Partie, in der sich der Favorit letztlich deutlich durchsetzte. Die Gäste gingen in der 25. Minute durch den Ex-Schalker Niklas Dörr mit 1:0 in Führung. Bis dahin hatte der FC Rottenburg die Partie offen gestaltet und dem Hollenbacher Aufbauspiel mit einer konzentrierten und disziplinierten Raumaufteilung große Probleme bereitet. Die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler stand aufmerksam und ließ dem Oberliga-Absteiger nur wenige Möglichkeiten, gefährlich vor das eigene Tor zu kommen. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich jedoch die individuelle Erfahrung der mit zahlreichen ehemaligen Zweit-, Dritt- und Oberligaspielern besetzten Hollenbacher Mannschaft durch. In der 64. Minute erhöhte der frühere Balinger Regionalligaspieler Hannes Scherer auf 2:0. Juan Fassbinder sorgte in der 83. Minute mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung, ehe Niklas Dörr zwei Minuten später mit seinem zweiten Treffer den 4:0-Endstand herstellte.
Für den FC Rottenburg war die Niederlage besonders bitter. Zwar war die Ausgangslage bereits vor dem Anpfiff eindeutig zugunsten des favorisierten Oberliga-Absteigers eingeschätzt worden, doch der FCR hielt lange Zeit gut dagegen und machte den Gästen das Leben schwer. Die hohe Niederlage fiel am Ende deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ.
Zusätzlichen Ärger brachte die Rote Karte gegen Torwart Julian Häfner. Neben der deutlichen Heimniederlage muss der FC Rottenburg damit auch den Ausfall seines Stammkeepers verkraften. Der Platzverweis wirkt somit über die aktuelle Partie hinaus und stellt die Mannschaft in den kommenden Wochen vor eine zusätzliche Herausforderung.
Nach dem 0:5 gegen den TSV Oberensingen am ersten Spieltag musste der FCR nun bereits im zweiten Heimspiel der Saison eine klare Niederlage hinnehmen. Beide Gegner zeigten dabei ihre Qualität und übernahmen jeweils im Anschluss an ihren Erfolg die Tabellenführung. Durch den neuerlichen Rückschlag rutscht der FC Rottenburg um einen Platz auf Rang elf ab, befindet sich jedoch weiterhin oberhalb der Abstiegszone.
Auch in der Torjägerliste haben die beiden jüngsten Heimgegner des FCR ihre Spuren hinterlassen. Der Hollenbacher Hannes Scherer sowie Oberensingens Torjäger Patrick Werner stehen inzwischen jeweils bei fünf Treffern. Die ersten beiden Heimniederlagen der Saison verdeutlichen daher, dass der FC Rottenburg insbesondere gegen individuell stark besetzte Mannschaften vor großen Herausforderungen stand.
In den kommenden Wochen gilt es für das Team von Marc Mutschler, die defensiven Probleme in den Griff zu bekommen. Vor allem die Absicherung nach hinten und die Anfälligkeit für Konter müssen verbessert werden. Nach einem Sieg und nunmehr zwei Niederlagen befindet sich der FCR zunehmend unter Druck.
Einfacher wird die Aufgabe am kommenden Samstag nicht: Dann gastiert der FC Rottenburg bei den Sportfreunden Dorfmerkingen.
25 Minuten Standfußball – dann Rot für Häfner
In den ersten 20 bis 25 Minuten schüttelten die Zuschauer angesichts der Spielweise des favorisierten FSV Hollenbach mehrfach den Kopf. Die Gäste ließen den Ball zwar ausgiebig durch die eigenen Reihen laufen, schoben ihn jedoch nahezu ausschließlich quer von links nach rechts und wieder zurück, ohne dabei die Rottenburger Hälfte ernsthaft zu betreten.
Der FC Rottenburg verteidigte in dieser Phase äußerst diszipliniert und ließ dem Gegner kaum Räume. Eine derart passive Spielweise des Favoriten hatte man im Rottenburger Stadion wohl selten erlebt. Ob es sich dabei um Arroganz oder zunächst um eine eher ängstliche Herangehensweise handelte, blieb offen. Unterhaltsam war diese Anfangsphase jedenfalls nicht.
Der FCR hatte sich nach eingehender Analyse gut auf die Spielweise des Gegners eingestellt und konnte dessen Offensivbemühungen zunächst weitgehend unterbinden. Gegen eine Mannschaft mit durchweg starken Einzelspielern, u.a. Sebastian Schiek, der Erfahrungen beim KSC in der 2. Bundesliga sammeln durfte, sollte sich dies im weiteren Spielverlauf jedoch als äußerst schwierig erweisen. In der sechsten Minute näherte sich Hollenbach erstmals dem Rottenburger Tor. FCR-Keeper Julian Häfner musste den Ball allerdings lediglich sicher aufnehmen.
Nach genau 15 Minuten unterbrach der FC Rottenburg das bis dahin wenig inspirierte Ballgeschiebe. Johannes Bastians eroberte den Ball im Mittelkreis, erkannte, dass der Hollenbacher Torhüter weit vor seinem Tor stand, und versuchte es aus rund 45 Metern. Der mutige Versuch wurde jedoch nicht belohnt, da der Ball knapp am Tor vorbeiging. Bis zu diesem Zeitpunkt war dies die größte Szene der Partie.
Nur eine Minute später bot sich dem FCR die nächste gute Möglichkeit zur Führung. Luca Alfonzo setzte Moritz Rohrer mit einem Pass in die Tiefe ein. Rohrer kam auf der rechten Seite zum Abschluss, verfehlte das Tor neben dem langen Pfosten jedoch nur knapp. Die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler war nun deutlich besser im Spiel und übernahm in dieser Phase sogar die Initiative. Hollenbach wartete weiterhin auf die erste wirklich gefährliche Torchance.
In der 18. Minute kam es schließlich so, wie es aus Rottenburger Sicht befürchtet wurde. Die Hohenloher gingen mit einer äußerst effizienten, wenn auch wenig attraktiven Spielweise mit 1:0 in Führung. Nach gewohntem Kurzpassspiel und hohem Ballbesitzanteil fand Hollenbach schließlich die entscheidende Lücke. Julian Henning bediente Niklas Dörr mit einem präzisen Steckpass. Obwohl Dörr dabei zunächst gestört wurde, konnte er sich lösen und den Ball flach unten rechts im Tor unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des Favoriten durchaus glücklich.
Nur vier Minuten später folgte die wohl spielentscheidende Szene. Hollenbach näherte sich über die linke Seite dem Rottenburger Strafraum. FCR-Torhüter Julian Häfner verließ seinen Kasten und traf den Hollenbacher Torjäger Hannes Scherer außerhalb des Strafraums. Allerdings ging auch Scherer regelwidrig in den Zweikampf. Schiedsrichter Vincent Schöller aus Calw entschied dennoch auf Platzverweis und zeigte Häfner die Rote Karte – eine aus Rottenburger Sicht äußerst zweifelhafte Entscheidung. Beide Spieler gingen zum Ball, zudem war Häfner nicht der letzte Mann. Eine Verwarnung für beide Akteure wäre hier aus Sicht des FCR die angemessenere Entscheidung gewesen.
Infolge des Platzverweises musste Luca Alfonzo das Spielfeld verlassen. Für ihn rückte Neuzugang Nick Gutekunst, der vom SV Eutingen zum FCR gewechselt war und sein Verbandsliga-Debüt gab, ins Tor Gleich vorweg: Gutekunst zeigte anschließend eine ausgezeichnete Leistung. Der anschließend Freistoß von Jason Wink streifte den rechten Pfosten und ging ins Aus. In Überzahl übernahm Hollenbach nun zunehmend die Kontrolle und kam in der 24. Minute zur zweiten nennenswerten Torchance. Wieder über die linke Seite vorgetragen, verfehlte der Abschluss des Hollenbacher Angreifers den rechten Rottenburger Pfosten nur knapp.
Anschließend blieb die Partie längere Zeit ohne weitere Höhepunkte. Hollenbach setzte sein kontrolliertes Ballbesitzspiel fort, während der FCR immer wieder zu Entlastungsangriffen kam. In der 39. Minute verhinderte Nick Gutekunst mit einer Glanzparade einen höheren Rückstand. Auch in der Nachspielzeit rückte der Rottenburger Schlussmann erneut in den Mittelpunkt. Nach einem starken Schuss der Hollenbacher wehrte Gutekunst den Ball mit der Faust ab und verhinderte damit das mögliche 0:2.
Nach zwei Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Schöller zur Halbzeit. Seine zahlreichen Entscheidungen zugunsten der Gäste und gegen den FCR sorgten beim Rottenburger Publikum wiederholt für Unmut.
Mit zehn Mann sich mutig verkauft
In der zweiten Halbzeit war der FSV zunächst die überlegene Mannschaft. Dennoch kam auch der FCR zu guten Möglichkeiten. Hollenbach ließ den Ball unermüdlich durch die eigenen Reihen laufen, sodass die Rottenburger ständig hinterherlaufen mussten. Das kostete die inzwischen nur noch zehn Spieler zunehmend Kraft und führte schließlich auch zu mentalen Fehlern.
Die erste Chance nach dem Seitenwechsel gehörte jedoch dem FCR. In der 52. Minute flankte Anton Jansen von der rechten Seite, woraufhin Leyhr am zweiten Pfosten zum Kopfball kam, das Tor jedoch knapp verfehlte. Zwischen der 53. und 56. Minute erspielte sich Hollenbach drei gute Möglichkeiten. Bei der letzten konnte sich FCR-Torhüter Gutekunst erneut auszeichnen.
In der 59. Minute ging ein Raunen durch das Stadion: Kapitän Lukas Behr eroberte den Ball an der Mittellinie, setzte sich mit großem Willen gegen zwei Hollenbacher durch und kam im Strafraum zum Abschluss. Sein Schuss schlug mit großer Wucht unter der Latte ein – allerdings verhinderte der Torhüter den möglichen Ausgleich. Damit war der FCR in dieser Phase dem 1:1 näher als Hollenbach dem 0:2. Diese starke Einzelaktion hätte einen Treffer verdient gehabt.
Mit Jakob Bader für Anton Jansen (61.) und Leon Oeschger für Johannes Bastians (62.) brachte der FCR frische Kräfte. Doch nur zwei Minuten später gelang es dem FSV, die Rottenburger Hintermannschaft zu überwinden. Nach einem Konter über die linke Seite folgte eine Flanke, die Scherer per Abstauber zum 0:2 verwertete. Damit waren die Rottenburger Hoffnungen auf einen Punktgewinn weitgehend zunichtegemacht.
Anschließend entwickelte sich ein regelrechtes Powerplay der Hollenbacher. Ein Schuss verfehlte in der 67. Minute das Tor, ehe Gutekunst in der 71. Minute mit einer weiteren Glanzparade das 0:3 verhinderte. In der 75. Minute konnten die Rottenburger einen gefährlichen Kopfball nach einer Flanke von Scherer gerade noch abwehren.
In der 77. Minute nahm der FCR einen Doppelwechsel vor: Loris Zettel kam für Maxime Ackermann, „Guido“ Njekang ersetzte Moritz Rohrer. In der 83. Minute wäre Lukas Behr beinahe zu einer guten Möglichkeit gekommen, wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen.
Der FCR spielte nun offensiver und suchte den Anschlusstreffer. Diese offensive Ausrichtung sollte sich jedoch rächen. Nach einem Angriff über die rechte Seite gelangte der Ball ins Zentrum. Juan Fassbinder erkannte, dass Gutekunst weit vor seinem Tor stand, und traf aus rund 30 Metern zum 0:3. Hirschka versuchte noch zu retten, konnte den Treffer jedoch nicht mehr verhindern.
Nur zwei Minuten später fiel bereits das 0:4. Erneut vernachlässigte der FCR die defensive Absicherung. Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite kombinierten sich zwei Hollenbacher durch, ehe Niklas Dörr den Angriff erfolgreich abschloss. Damit war die Partie endgültig entschieden.
Anschließend passierte nicht mehr viel. Schiedsrichter Schöller beendete die Begegnung exakt mit Ablauf der regulären Spielzeit. Aus Rottenburger Sicht wäre angesichts mehrerer Unterbrechungen jedoch eine Nachspielzeit von ein oder zwei Minuten durchaus angemessen gewesen. Schließlich ist noch in Erinnerung, dass in der vergangenen Saison der Abstieg aufgrund eines einzigen Tores entschieden wurde. Vielleicht wäre dem FCR noch der Ehrentreffer gelungen.
Fazit
Der Sieg des FSV Hollenbach war insgesamt völlig verdient. Die Gäste waren in nahezu allen Bereichen überlegen. Aus Rottenburger Sicht waren insbesondere die beiden letzten Gegentore vermeidbar und letztlich Geschenke an den Gegner. Dennoch machte der FCR dem Favoriten trotz Unterzahl das Leben schwer. Hollenbach musste über weite Strecken alles investieren, um die Rottenburger Defensive zu überwinden. Nun gilt es, die positiven Aspekte aus dieser Partie mitzunehmen und die aufgetretenen Schwächen konzentriert aufzuarbeiten. Zudem war bis auf die Rote Karte ein faires Spiel, denn Gelbe Karten waren Fehlanzeige.
Am kommenden Samstag wartet bereits die nächste schwierige Aufgabe auf den FCR: Dann geht es nach Dorfmerkingen. Die Sportfreunde Dorfmerkingen gehen als klarer Favorit in das Duell gegen den FC Rottenburg am 4. Spieltag der Verbandsliga Württemberg. Das Spiel findet am Samstag, den 5. September 2026 um 13:00 Uhr in Dorfmerkingen statt. Mutmacher für den FC Rottenburg: Im letzten direkten Aufeinandertreffen im April 2026 konnte sich Rottenburg mit einer defensiven Glanzleistung überraschend mit 1:0 durchsetzen. Wenn die Rottenburger an diese Defensivleistung anknüpfen können, ist ein Punktgewinn nicht unmöglich, dennoch liegt die Favoritenrolle klar bei den Sportfreunden.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Unser Matchplan ist zunächst sehr gut aufgegangen. In den ersten 20 Minuten hatte Hollenbach kaum nennenswerte Torchancen, während wir selbst die Möglichkeit besaßen, mit 1:0 in Führung zu gehen. Direkt im Gegenzug fiel jedoch das 0:1 – in einer Situation, in der Hollenbach unsere Defensive erstmals entscheidend überwinden konnte. Auch in Unterzahl haben wir weiterhin diszipliniert und gut verteidigt und nur wenige Chancen zugelassen. Bis zur 60. Minute bestand zudem die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Die weiteren Gegentore möchten wir nicht näher bewerten. Insgesamt können wir auf einer guten Leistung über weite Strecken, insbesondere in den ersten 70 Minuten, aufbauen.
Pressestimmen
Spiel und Torwart verloren
Artikel lesen | 31.08.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
Frühe Rote Karte
Nach dem Sieg in der Vorwoche verlor Verbandsligist FC Rottenburg gegen den FSV Hollenbach zu Hause mit 0:4. FCR-Torhüter Julian Häfner sah nach 22 Minuten Rot nach Notbremse. »Wir wurden nach dem Elfmetertor mutiger, aber ausgekontert«, so Co-Spielertrainer René Hirschka.
31.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Komplette Bildergalerie vom Spiel folgt… (© Fotos: Ralph Kunze)
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Luis Kalbacher, Raphael Langer, Johannes Bastians (62. Oeschger), René Hirschka, Lukas Behr (C), Anton Jansen (61. Bader), Moritz Rohrer (77. Njekang), Luca Alfonzo (22. Gutekunst), Maxime Ackermann (77. Zettel), Aaron Leyhr
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Loris Zettel, Leon Oeschger, Melvin Gruhonjic, Jakob Bader, Daniel Genuardi, Julian M. Kiesecker, Daniel MNetzger, Ali Hamdar, Gaildonald Chefor Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Niklas Dörr (18.)
0:2 Hannes Scherer (64.)
0:3 Juan Fassbinder (83.)
0:4 Niklas Dörr (85.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Vincent Schöller (TSV Haiterbach aus der Schiedsrichtergruppe Calw, Spielklasse: Oberliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Luis Schöller (SV Überberg)
Luisa Schulze (Sportfreunde Gechingen)
Gelbe Karten: 0 / 0
Rote Karten: 1 / –
Besondere Vorkommnisse:
FCR-Torhüter Julian Häfner sieht in der 22. Minute wegen einer Notbremse die Rote Karte.
Zuschauer: ca. 200
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Samstag, den 05.09.2026 geht es für die Mutschler-Elf zum ehemaligen DFB-Pokal-Teilnehmer und Mitfavoriten auf die Meisterschaft Sf Dorfmerkingen. Gespielt wird in der Röser Arena in Neresheim-Dorfmerkingen. Spielbeginn ist bereits um 13 Uhr. Unparteiischer der Partie ist Verbandsliga-Schiedsrichter Michael Hilebrand vom SV Kressbronn aus der Schiedsrichtergruppe Friedrichshafen,.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 2. Spieltag
Datum: Sonntag, 23.08.2026 | 15:00 Uhr
Spielort: Bizerba-Arena Balingen (Neuer Kunstrasenplatz)
FCR dreht das Spiel und feiert ersten Saisonsieg
Der FC Rottenburg hat im ersten von zwei Verbandsliga-Derbys gegen die U23 der TSG Balingen seinen ersten Saisonsieg eingefahren. Auf dem neuen Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena im Balinger Norden setzte sich die Mannschaft von Trainer Marc Mutschler trotz eines 0:1-Rückstands zur Pause verdient mit 3:1 durch. Bei bestem Fußballwetter und vor rund 180 Zuschauern gingen die Gastgeber in der 30. Minute durch Nico Kieninger in Führung. Der FC Rottenburg ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und kam nach der Pause deutlich engagierter aus der Kabine. In der 55. Minute erzielte Lukas Behr den Ausgleich. In der Schlussphase drehte der FCR die Partie endgültig. Aaron Leyhr brachte die Gäste in der 75. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss mit 2:1 in Führung. Vier Minuten vor dem Abpfiff sorgte der eingewechselte Luca Alfonzo für die Entscheidung und markierte den 3:1-Endstand.
Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt mit einer 0:5-Niederlage gegen Oberensingen zeigte der FC Rottenburg eine deutliche Reaktion. Die Mannschaft überzeugte insbesondere im zweiten Durchgang mit großer Laufbereitschaft, hoher Einsatzfreude und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch der Rückstand brachte das Team nicht aus dem Konzept. Die Spieler motivierten sich gegenseitig und steigerten ihre Intensität spürbar.
Einen wichtigen Anteil daran hatte auch die Unterstützung der zahlreich mitgereisten Rottenburger Anhänger. Trotz der Niederlage zum Saisonstart stand die Fangemeinde geschlossen hinter der Mannschaft und sorgte in Balingen für eine starke Kulisse. Zusätzlich wurde das Team von fünf Spielern aus der Oberligamannschaft unterstützt.
Während die TSG Balingen II nach der Pausenführung in der zweiten Hälfte deutlich nachließ, trat der FC Rottenburg nach dem Seitenwechsel wie verwandelt auf. Angeführt von René Hirschka, der seine Mitspieler nach dem Rückstand weiter antrieb, übernahm der FCR zunehmend die Kontrolle und belohnte sich mit drei Treffern. Die Balinger auch mit fünf Spielern aus der Oberligamannschaft, die aus der letzten Saison hochgezogen wurden, ließ der FCR von Beginn an bis zum Schluss nie Zweifel aufkommen, daß das heute auf dem neuen Kunstrasenplatz schief gehen könnte.
Mit dem ersten Saisonsieg klettert der FC Rottenburg nach dem zweiten Spieltag vom letzten auf den zehnten Tabellenplatz. Damit feierte die Mannschaft nicht nur eine wichtige Kehrtwende, sondern meldete sich eindrucksvoll in der Verbandsliga zurück. Die TSG Balingen II bleibt dagegen weiterhin ohne Punkte.
FCR tritt im Derby selbstbewusst auf
Im anthrazitfarbenen Auswärtstrikot trat der FCR beim Landesligameister aus Balingen an, der in Rot auflief. Die Gäste gingen selbstbewusst in die Partie und setzten den Gegner von Beginn an unter Druck. Durch konsequentes Pressing drängte der FCR die Balinger tief in deren eigene Hälfte und ließ ihnen kaum Raum zur Entfaltung. In den ersten fünf Minuten fanden die Gastgeber durch ihr Kombinationsspiel nur wenige Lösungen, um sich aus der Umklammerung zu befreien. Der FCR zeigte früh, dass er gewillt war, Punkte aus Balingen mitzunehmen.
In den folgenden zehn Minuten wurde die Partie offener, wobei der FCR leichte Vorteile hatte. Balingen kam in der sechsten Minute nach einem Eckball zur ersten Chance, doch FCR-Torhüter Julian Häfner klärte sicher per Faustabwehr. Im Gegenzug näherten sich die Gäste über Ali Hamdar und Daniel Genuardi zunehmend dem Balinger Tor. Die erste wirklich gute Möglichkeit hatte anschließend der FCR: Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte erreichte Lukas Behr, der einige Meter Raum gewann und anschließend auf den lauernden Hamdar zurücklegte. Dessen Abschluss stellte Balingens Torhüter erstmals ernsthaft auf die Probe.
Der erste Torschuss der Gastgeber folgte in der 13. Minute, verfehlte das Tor jedoch deutlich. Der FCR war gut im Spiel und ließ nur wenig zu. Die Hintermannschaft mit Hirschka, Weber, Langer und Kalbacher stand kompakt und überzeugte mit einer starken Leistung. Insgesamt entwickelte sich eine äußerst bewegte und kämpferische Partie.
In der 14. Minute erspielte sich der FCR über Behr, Hamdar, Genuardi und Langer eine gute Möglichkeit, die schließlich zum ersten Eckball führte. Dieser blieb jedoch ohne Ertrag. Anschließend hatte der FCR eine starke Phase mit mehreren guten Chancen. Unter anderem scheiterte Leyhr mit einem Distanzschuss.
Nach einer Möglichkeit der TSG in der 18. Minute und einer weiteren FCR-Chance in der 27. Minute fiel überraschend, aber nicht völlig unverdient, die Führung für Balingen. Ein Freistoß von der rechten Seite wurde hoch in den Strafraum geschlagen. Dort kam Balingens Noah Braun zum Abschluss und traf zunächst nur die Latte. Nico Kieninger reagierte am schnellsten und verwertete den Abpraller zur 1:0-Führung. Damit erzielte die TSG ihr erstes Saisontor, während der FCR in der noch jungen Saison bereits den sechsten Gegentreffer kassierte.
FCR-Kapitän Hirschka blieb jedoch ruhig und baute seine Mitspieler auf. Noch sei genügend Zeit vorhanden, um die Partie zu drehen. In der 38. Minute konnten sich innerhalb weniger Sekunden beide Torhüter auszeichnen. Zunächst lenkte Balingens Keeper Lüdemann-Ravit einen starken Schuss von Ackermann mit den Fingerspitzen zur Ecke. Auf der Gegenseite war Häfner zur Stelle und vereitelte eine gute Balinger Abschlussmöglichkeit.
Die Partie blieb offen und ging weiterhin hin und her. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kamen die Gastgeber zu einer Großchance, doch der Abschluss traf den ersten Pfosten und so sein Ziel. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte der FCR noch zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Einen wuchtigen 25-Meter-Schuss von Leyhr lenkte der Balinger Torhüter zur Ecke. Ackermann brachte den anschließenden Eckball ins Zentrum, wo Behr zum Kopfball kam, jedoch nur den Pfosten traf (44.).
Kurz darauf stand Leyhr nach einer Flanke von der rechten Seite vermeintlich im Abseits und wäre frei zum Abschluss gekommen. Allerdings hätte Balingen zu diesem Zeitpunkt durchaus auch auf 2:0 erhöhen können. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der gut leitende Schiedsrichter Felix Günter aus Freiberg schließlich die erste Halbzeit.
Überlegener FCR in der zweiten Halbzeit
Die zweite Hälfte begann zunächst ohne nennenswerte Höhepunkte. In der 53. Minute sorgte der FCR nach einer Flanke von Behr für die erste gefährliche Szene. Die Rottenburger forderten ein Handspiel im Strafraum, doch der Unparteiische ließ weiterspielen.
Nur zwei Minuten später fiel der Ausgleich: Leyhr setzte sich auf der linken Seite durch und legte den Ball quer auf Behr. Dieser hatte aus rund fünf Metern keine Mühe, zum 1:1 zu vollenden. Während der FCR nun zunehmend an sich glaubte, fand Balingen nach der Pause überhaupt nicht mehr ins Spiel und konnte an die gute Leistung aus der ersten Hälfte nicht anknüpfen.
In der Folge reagierte FCR-Trainer Marc Mutschler mit einem Dreifachwechsel. Für Genuardi, Hamdar und Ackermann kamen Jakob Bader, Anton Jansen und Luca Alfonzo ins Spiel. Kaum auf dem Platz, gab Alfonzo in der 63. Minute den ersten Torschuss ab. Auch nach den Wechseln kontrollierte Rottenburg weiterhin das Geschehen und ließ dem Gastgeber nur wenig Raum.
Kurz vor dem Führungstreffer erspielte sich der FCR weitere gute Möglichkeiten. Behr scheiterte in der 68. Minute ebenso wie Rohrer, dessen Drehschuss in der 72. Minute knapp sein Ziel verfehlte. In der 75. Minute war es dann so weit: Nach einer Ecke von Alfonzo kam Leyhr am zweiten Pfosten an den Ball und traf per Volley aus halbrechter Position im Strafraum in den oberen linken Winkel. Ein echtes Traumtor, das ihm später sogar eine Nominierung für die Schwitzkasten-Elf sowie die FuPa-Elf der Woche einbrachte.
Drei Minuten später legte Leyhr für Langer auf, der den Ball per Lupfer über den Torhüter hinweg befördern wollte. Im direkten Gegenzug meldete sich Balingen noch einmal zurück. Ein Balinger Angreifer lief allein auf Häfner zu, doch der Rottenburger Schlussmann reagierte stark und parierte die Großchance.
In der Schlussphase kam die Heimelf zwar noch einmal besser ins Spiel, sodass auf die Rottenburger Defensive um René Hirschka noch einige Arbeit zukam. Im Kollektiv verteidigte der FCR jedoch konzentriert und hielt den eigenen Kasten sauber.
In der 86. Minute sorgte Alfonzo schließlich für die Entscheidung. Nach einem Konter bediente Behr den auf der linken Seite mitgelaufenen Offensivspieler, der den Ball mit dem linken Fuß kraftvoll unter die Latte schoss. Ein sehenswerter Treffer zum 1:3.
Nur eine Minute später hatte Bader sogar noch die Möglichkeit, weiter zu erhöhen, scheiterte jedoch frei vor dem Balinger Tor. Anschließend nahm Mutschler die letzten Wechsel vor. Johannes Bastians kam in der 88. Minute zu seinem zweiten Verbandsligaeinsatz und ersetzte Kapitän Behr, der die Kapitänsbinde an Langer weitergab, der übrigens erstmals Kapitän sein durfte. In der 90. Minute kam zudem Julian Kiesecker für Kalbacher ins Spiel, der für viele FCR-Fans zu den besten Akteuren auf dem Platz zählte.
Den Schlusspunkt hätte der eingewechselte Bastians setzen können. Nach einer weiteren Großchance fehlte ihm jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. Nach drei Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Felix Günter die Partie, für dessen Leistung es von außen gute Noten gab.
Fazit
Der Sieg des FC Rottenburg war letztlich hochverdient. Zwar hatte die Balinger U23 in der ersten Hälfte leichte optische Vorteile und ging mit einer 1:0-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel übernahm der FCR jedoch vollständig die Kontrolle, trat körperlich präsenter und zweikampfstärker auf und ließ dem Gastgeber kaum noch Möglichkeiten zur Entfaltung.
Auch Balingens Trainer Philipp Wolf räumte nach dem Abpfiff unumwunden ein, dass seine junge Mannschaft nach der Pause den Zugriff auf die Partie verloren habe und die Niederlage letztlich verdient gewesen sei. Rottenburg überzeugte im zweiten Durchgang mit größerer Effizienz und einer deutlich höheren Zweikampfstärke.
Am kommenden Samstag empfängt der FCR mit dem Oberliga-Absteiger FSV Hollenbach einen der Favoriten auf die Meisterschaft. Die Rottenburger wollen den Schwung aus dem Auswärtssieg in Balingen mitnehmen und dem Favoriten möglichst ein Bein stellen. Anstoß ist – ausnahmsweise – erst um 17 Uhr.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Von Beginn an war erkennbar, dass Balingen mit zahlreichen Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft angetreten ist. Einige Akteure waren in die erste Mannschaft aufgerückt, während diejenigen, die am Freitag in der Oberliga bei der ersten Mannschaft nicht zum Einsatz gekommen waren, bei der U23 Spielpraxis sammeln konnten. Das war in den ersten Minuten deutlich zu spüren. Dennoch erwischten wir einen guten Tag, konnten gegen die spielstarken Balinger gut dagegenhalten und uns mehrere Torchancen erarbeiten. Leider haben wir es versäumt, daraus Kapital zu schlagen. Darunter waren mindestens drei hochkarätige Möglichkeiten, die wir nicht nutzen konnten. Stattdessen kassierten wir erneut ein äußerst ärgerliches Gegentor. In dieser Situation hat die Zuordnung nicht gestimmt, was für uns natürlich besonders bitter war. Allerdings hatte auch Balingen weitere Chancen und hätte durchaus noch anderweitig treffen können. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre dem Spielverlauf nach sicherlich gerecht gewesen.
Aus der Halbzeitpause sind wir sehr gut und mit großer Klarheit herausgekommen. Wir hatten uns vorgenommen, in der zweiten Hälfte deutlich zuzulegen. Dass wir eine starke Mannschaft der zweiten Halbzeit sind und mit unseren Einwechselspielern ein Spiel drehen können, haben wir bereits mehrfach bewiesen. Auch heute konnten wir wieder zeigen, dass unsere Einwechselspieler keineswegs nur zweite Wahl sind, sondern jederzeit in der Lage sind, einer Partie neue Impulse zu geben und noch einmal eine Schippe draufzulegen. Das haben die eingewechselten Spieler hervorragend umgesetzt. Sie haben entscheidend dazu beigetragen, dass wir das Spiel drehen konnten. Bei Balingen war im weiteren Verlauf zu erkennen, dass die Kräfte und auch die Konzentration nachließen. Zwar hatten die Balinger weiterhin einige Chancen, doch betrachtet man insbesondere unsere Leistung in der zweiten Halbzeit, war der Sieg letztlich völlig verdient.
Eigentlich hätten wir die Partie früher entscheiden und uns eher für unseren Aufwand belohnen müssen. Dennoch sind wir sehr glücklich über den Sieg. Nach zwei Spielen sind wir nun endlich in der Liga angekommen. Die vergangenen beiden Partien mit insgesamt 0:11 Toren waren nicht zu entschuldigen. Zwar waren die Stuttgarter Kickers darunter, trotzdem schmerzen diese Ergebnisse sehr. Vor allem nach der Niederlage gegen Oberensingen war eine Trotzreaktion notwendig. Diese konnten wir heute phasenweise sehr gut auf dem neuen Kunstrasen zeigen.
Für uns gibt es nun keine Trainingspause. Wir werden am Montag und Dienstag trainieren und am Donnerstag ein Abschlusstraining absolvieren. Gleichzeitig gilt es, die nach und nach zurückkehrenden Urlauber wieder zu integrieren. Anschließend wollen wir gegen den Oberliga-Absteiger Hollenbach in Rottenburg etwas Zählbares holen.
Pressestimmen
Drei Punkte für den FCR
Artikel lesen | 24.08.2026 | Südwest Presse/Schwäbisches Tagblatt
Führung reicht der TSG II nicht
Artikel lesen | Matthias Jedele am 24.08.2026 | Südwest Presse/Zollenalbkreis
„Aktuell können wir noch keine Verbandsliga“: Wolf nach TSG-Pleite deutlich
Artikel lesen | Matthias Jedele am 23.08.2026 | Schwarzwälder Bote
Führung verspielt, Derby verloren: Balingen 2 legt einen Fehlstart hin
Artikel lesen | Marcus Arndt am 23.08.2026 | schwäbische.de/Region Zollernalb
FC Rottenburg dreht Partie
Artikel lesen | 24.08.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, René Hirschka, Aaron Leyhr (90. Kiesecker), Maxime Ackermann (59. Jansen), Lukas Behr (C) (88. Bastians), Luis Kalbacher, Moritz Rohrer, Manuel Weber, Daniel Genuardi (59. Alfonzo), Ali Hamdar (59. Bader)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst – Johannes Bastians, Loris Zettel, Luca Alfonzo, Anton Jansen, Jakob Bader, Julian M. Kiesecker, Gaildonald Chefor Njekang
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
1:0 Nico Kieninger (30.)
1:1 Lukas Behr (55.)
1:2 Aaron Leyhr (75.)
1:3 Luca Alfonzo (86.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Felix Günter (TuS Freiberg, SRG Ludwigsburg, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Daniel Weiss (FSV Waldebene Stuttgart Ost)
Marcel Reinert (TV Aldingen)
Gelbe Karten: 3 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 180
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Am kommenden Samstag, den 29.08.2026 empfängt die Mutschler-Elf den Oberliga-Absteiger und Mit-Favoriten auf die Meisterschaft FSV Hollenbach. Gespielt wird im Hohenbergstadion auf der Hohenberg-Sportanlage in Rottenburg. Spielbeginn ist am späten Nachmittag um 17 Uhr. Vincent Schöller, Oberliga-Schiedsrichter vom TSV Haiterbach aus der Schiedsrichtergruppe Calw, wir die Partie leiten.
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