
Eckdaten des Spiels
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2026/27
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 11. Spieltag
Datum: Samstag, 24.10.2026 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenberg-Sportanlage Rottenburg (Kunstrasenplatz)
Spieltag-Ticker
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Fakten: Sechste FCR-Niederlage in Folge bei 2:19 Tore
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FCR ohne Torjäger Lukas Behr und Raphael Langer
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Startelfdebüt für Neuzugang und Ex-Memminger Christian Mijatovic
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Talfahrt geht weiter: FCR stürzt auf Rang 14 ab
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Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte der FCR einen Zähler mehr auf dem Konto

Herber Rückschlag: Kellerduell dahoam verloren!
Der FC Rottenburg kommt in der Verbandsliga Württemberg einfach nicht zur Ruhe. Am 11. Spieltag musste sich das Team von Trainer Marc Mutschler vor rund 180 unentwegten Zuschauern bei nasskalten Herbstwetter auf dem Kunstrasenplatz der Hohenberg-Sportanlage dem Vorletzten VfB Friedrichshafen mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Durch diese empfindliche Niederlage gegen den direkten Konkurrenten rutscht der FCR auf den 14. Tabellenplatz ab und steht weiterhin auf einem direkten Abstiegsrang. Dabei wog das Fehlen von Torjäger Lukas Behr und Raphael Langer schwer. Die Gäste aus Friedrichshafen nutzten ihre Chancen eiskalt: Kai Kramer besorgte in der 32. Minute die Pausenführung für den VfB. In der Schlussphase machten Dennis Blaser (84.) und Samuel Lindinger (87.) mit einem Doppelschlag alles klar. Während der VfB Friedrichshafen zwar Vorletzter bleibt, schrumpft der Vorsprung des FCR auf den Konkurrenten auf einen mageren Zähler zusammen. Die Alarmglocken schrillen, denn am kommenden Spieltag gastiert Rottenburg beim Tabellenzwölften FSV 08 Bietigheim-Bissingen. Beim Oberliga-Absteiger wartet eine anspruchsvolle Aufgabe. Für den FCR gilt – trotz maximalem Erfolgsdruck: Es müssen dringend wieder Punkte her.
Sechs Niederlagen in Folge: Der FCR wartet inzwischen seit geraumer Zeit auf ein Erfolgserlebnis. Damit erlebt der Verein die längste Niederlagenserie der gefühlt vergangenen 20 Jahre. Bis zur längsten Sieglosserie der der letzten Jahre fehlen allerdings noch zwei Spiele. Diese datiert aus der letzten und zugleich ersten Verbandsliga-Saison: Damals blieb der FCR zunächst fünf Partien in Folge ohne Punktgewinn, erkämpfte anschließend ein Remis und kassierte danach erneut zwei Niederlagen. Mit Siegen gegen Schwäbisch Hall (4:2) und in Berg (2:1) sowie einem 2:2 gegen Ehingen-Süd gelang es der Mannschaft schließlich, diese Negativserie eindrucksvoll zu beenden. Der Schlüssel dafür waren der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und der unbedingte Wille, sich niemals aufzugeben. Genau diese Eigenschaften braucht der FCR nun erneut, um aus der aktuellen Krise herauszukommen.
In der Verbandsliga Württemberg entscheiden häufig Kleinigkeiten – und nicht selten auch die größere Abgeklärtheit. Wenn ein Team aus dem Tabellenkeller anreist, steht es meist tief, überlässt dem Gastgeber den Ball und wartet geduldig auf Umschaltmomente. Je länger eine Partie torlos oder ausgeglichen bleibt, desto größer kann die mentale Blockade der Heimmannschaft werden. Gerät man dann unerwartet in Rückstand, schwindet zusätzlich das Selbstvertrauen und die Nervosität nimmt zu. So lässt sich der Auftritt des FCR am vergangenen Wochenende treffend beschreiben.
Hinzu kam eine erhöhte Konteranfälligkeit. Da der FCR das Spiel gestalten musste, rückte die Mannschaft weit auf und bot dem Gegner dadurch immer wieder große Räume für schnelle Gegenangriffe. Beim Stand von 0:2 warf der FCR nochmals alles nach vorne und löste damit teilweise die defensive Ordnung auf. Anstatt den erhofften Anschlusstreffer zu erzielen, kassierte die Mannschaft kurz vor dem Ende den entscheidenden Nackenschlag. Das 0:3 spiegelte den tatsächlichen Spielverlauf dabei nur bedingt wider.
Dennoch gilt: Wer seine Chancen vorne nicht nutzt, wird dafür häufig auf der anderen Seite bestraft. Bei aller anfänglichen spielerischen Überlegenheit wollte der Ball einfach nicht über die Linie, wodurch der Frust auf dem Platz zusätzlich wuchs. Solche Situationen lassen sich jedoch trainieren. Hier muss die Mannschaft nun konsequent ansetzen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken. Denn noch ist überhaupt nichts verloren.
Dem FCR fehlt derzeit vor allem ein eingespieltes Team. Woche für Woche müssen wichtige Spieler ersetzt werden, die sowohl für das Mannschaftsgefüge als auch für den sportlichen Erfolg von großer Bedeutung sind. Körperlich präsente Angreifer wie Lennis Eberle und Jakob Bader oder die nach Leinfelden-Echterdingen gewechselte Abwehrklette Stanislav Votentsev lassen sich nicht ohne Weiteres ersetzen. Die Abgänge und längerfristigen Ausfälle machen sich beim FCR inzwischen deutlich bemerkbar.
Während der VfB Friedrichshafen am Samstag nahezu in Bestbesetzung antreten konnte, musste der FCR schmerzlich auf seinen Torjäger Lukas Behr sowie auf Raphael Langer, einen Leistungsträger in der Abwehr, verzichten. Die Gäste vom Bodensee haben ihre Defensive nach dem Trainerwechsel sichtbar stabilisiert. Zudem verfügen sie mit Kai Kramer, aktuell bei acht Treffern, und dem ehemaligen Regionalligastürmer Dennis Blaser, der bislang viermal erfolgreich war, über zwei äußerst gefährliche Offensivkräfte. Die beiden erzielten damit zwölf der insgesamt 15 Saisontore des VfB – und somit 80 Prozent aller Treffer. Trotz ihrer insgesamt noch überschaubaren Torausbeute haben die Friedrichshafener damit immerhin fünf Tore mehr erzielt als der FCR.
FCR lässt zahlreiche Chancen ungenutzt und gerät dennoch in Rückstand
Der FC Rottenburg begann die Partie engagiert und aggressiv. Bereits in der 3. Minute erspielte sich der FCR die erste Ecke, die jedoch nichts einbrachte. Zwei Minuten später kam der VfB Friedrichshafen zu seinem ersten Torschuss, den Rottenburgs Torhüter Julian Häfner sicher parierte. Der erste Abschluss der Gastgeber erfolgte durch Loris Zettel, der aus rund 20 Metern am Friedrichshafener Keeper Patrick Benz scheiterte.
Das Team von Trainer Marc Mutschler bestimmte auch in der Folge das Spielgeschehen und erarbeitete sich mehrere Möglichkeiten zur Führung. Wie bereits in den vergangenen Begegnungen fehlte jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss. In der 12. Minute fasste sich Aaron Leyhr ein Herz und zog aus etwa 35 Metern ab, verfehlte das Tor jedoch knapp. Drei Minuten später folgte eine Serie von drei Rottenburger Eckbällen. Die ersten beiden Standardsituationen konnten die Gäste nur mit großer Mühe klären. Unter anderem setzte sich René Hirschka im Luftduell gegen vier Friedrichshafener Gegenspieler durch, konnte den Ball jedoch nicht entscheidend aufs Tor bringen. Auch die dritte Ecke sorgte für Unruhe im Strafraum der Gäste. Die Friedrichshafener Defensive agierte dabei ungeordnet, doch der FCR konnte die entstandene Lücke nicht nutzen.
Eine Minute später gelangte der VfB erstmals wieder in die Rottenburger Hälfte und versuchte es aus rund 40 Metern. Julian Häfner nahm den Ball jedoch problemlos auf. Der FCR blieb die spielbestimmende und zugleich präsentere Mannschaft. In der 27. Minute versuchte sich Julian Kiesecker aus gut 20 Metern, doch seinen Flachschuss konnte der Friedrichshafener Torhüter Benz parieren. Nur eine Minute später kam Loris Zettel zur bis dahin besten Rottenburger Gelegenheit. Nach einer Ecke von Oeschger setzte er am Elfmeterpunkt zu einer Volleyabnahme an, traf den Ball jedoch nicht optimal und verzog deutlich. Bei einem besseren Abschluss wäre eine Führung durchaus möglich gewesen.
Stattdessen bewahrheitete sich der bekannte Fußballspruch: Wer seine Chancen nicht nutzt, wird dafür bestraft. In der 32. Minute fand ein Steckpass von Romeo Lindinger den auf halbrechts gestarteten Kai Kramer. Dieser umkurvte den herauslaufenden Häfner und schloss aus spitzem Winkel kraftvoll ab. Der Ball schlug im langen Eck ein und brachte den VfB Friedrichshafen mit ihrem ersten ernsthaften Angriff mit 1:0 in Führung – zu diesem Zeitpunkt äußerst schmeichelhaft für die Gäste.
Der Treffer wirkte bei den Friedrichshafenern wie ein Weckruf, während der FCR zunehmend den Zugriff auf die Partie verlor. In der Folge übernahm der VfB das Kommando und kam zu weiteren gefährlichen Situationen. In der 35. Minute erkannte ein Friedrichshafener Spieler, dass Häfner weit vor seinem Tor stand, und versuchte ihn zu überlupfen. Manuel Weber reagierte jedoch aufmerksam und konnte den Ball noch rechtzeitig vor der Torlinie klären.
Nur wenige Sekunden später konterte der VfB den FCR. Der anschließende Abschluss ging allerdings über das Tor. Die Bodensee-Elf trat nun deutlich offensiver auf und setzte sowohl auf lange Bälle in Richtung ihrer beiden gefährlichen Angreifer als auch auf schnelle, kurze Kombinationen. Damit stellte sie die Rottenburger Defensive zunehmend vor Probleme. Die letzte nennenswerte Möglichkeit vor der Pause hatten erneut die Gäste. In der 44. Minute kombinierte sich Friedrichshafen mit schnellen Kurzpässen in die gefährliche Zone, scheiterte beim Abschluss jedoch ebenfalls. Nach einer Minute Nachspielzeit beendete der souverän leitende Schiedsrichter Dr. Max Angenendt vom FV Asch-Sonderbuch bei Blaubeuren die erste Halbzeit.
Doppelpack bringt den VfB auf die Siegerstraße
Die zweite Hälfte entwickelte sich zunächst offen. Der FCR war bemüht, die nun engagierter und offensiver auftretenden Gäste auf Abstand zu halten. In der 53. Minute nahm FCR-Trainer Marc Mutschler den ersten Wechsel vor: Maxime Ackermann ersetzte Anton Jansen. In der 59. Minute blieb es dank einer Glanzparade von FCR-Keeper Häfner beim 0:1. Nach einem Freistoß der Häfler von der linken Seite flog der Ball hoch an den zweiten Pfosten. Häfner lenkte den anschließenden Kopfball jedoch sehenswert über die Latte. Sieben Minuten später folgten zwei weitere Wechsel beim FC: Luca Alfonzo kam für Loris Zettel, Ruben Nyanga ersetzte Aaron Leyhr. Eine Verbesserung brachte dies zunächst jedoch nicht. Der VfB kam in der 68. Minute zu einer guten Freistoßmöglichkeit, setzte den Ball aber über das Tor.
Anschließend meldete sich auch der FC wieder offensiv zu Wort. Nach einem Freistoß von Oeschger, den die Häfler Abwehr zunächst klären konnte, nahm Ackermann den Ball direkt und setzte ihn in Richtung Tor. Ein Abwehrspieler fälschte den Schuss jedoch zur Ecke ab. Torchancen waren durchaus vorhanden – lediglich im Abschluss fehlte den Roten an diesem Tag und aktuell überhaupt die notwendige Konsequenz. Wenig später kam der VfB erneut zu einer Konterchance. Dieses Mal war Häfner jedoch aufmerksam und konnte den Angriff entschärfen.
In der 78. Minute nahm Marc Mutschler seinen vierten und letzten Wechsel vor: Daniel Genuardi kam für Gaildonald Njekang in die Partie. Das Spiel blieb intensiv und hart umkämpft. Beide Mannschaften führten die Zweikämpfe aggressiv, aber leidenschaftlich. Die nächste Möglichkeit gehörte allerdings den Gästen, die in der 79. Minute zu einem weiteren, letztlich harmlosen Torschuss kamen. Drei Minuten später bot sich dem FCR eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Kiesecker setzte sich auf der linken Seite durch und brachte den Ball von der Torauslinie flach an den ersten Pfosten. Dort stand Genuardi bereit, wurde beim Abschluss jedoch vom Gästekeeper gestört und konnte den Ball nicht im Tor unterbringen.
Statt des Ausgleichs erzielte der VfB in der 84. Minute die Vorentscheidung. Nach einer Flanke der Gäste misslang im Rottenburger Strafraum ein Kopfballklärungsversuch. Der Ball fiel unglücklich einem VfB-Spieler vor die Füße, der ihn direkt nach links in den Lauf von Dennis Blaser weiterleitete. Dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Ball zum 0:2 an Häfner vorbei ins lange Eck. Nur eine Minute später kam Kiesecker aus rund 25 Metern noch einmal zum Abschluss, sein Schuss verfehlte jedoch das Tor.
In der 87. Minute machte Samuel Lindinger endgültig den Deckel drauf. Nach einem Befreiungsschlag von der Mittellinie und einem gewonnenen Zweikampf im Rottenburger Strafraum wurde er auf der linken Seite per Kopf bedient. Lindinger nahm den Ball direkt und zirkelte ihn zum 0:3 ins lange Eck. Damit war die Partie entschieden. Beim FCR sanken die Köpfe, während sich die Mannschaft ihrem Schicksal zu ergeben schien. Der Schiedsrichter beendete die Begegnung ohne nennenswerte Nachspielzeit exakt nach Ablauf der regulären Spielzeit. Angesichts des Spielverlaufs wären zwei, drei oder sogar vier zusätzliche Minuten durchaus vertretbar gewesen – schließlich hätte der FCR in dieser Zeit noch die Möglichkeit gehabt, zumindest einen Treffer zu erzielen. Wie wichtig die Tordifferenz am Saisonende sein kann, zeigte sich bereits in der vergangenen Spielzeit.
Fazit
Das Spiel war ein besonders frustrierender Fall von „gut gespielt, aber die Punkte liegen gelassen“. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft als spielbestimmendes Team, musste am Ende jedoch eine deutliche Niederlage hinnehmen. Gerade unter diesen Umständen wiegt das Ergebnis besonders schwer. Für die Mannschaft von Marc Mutschler gilt es nun, dieses bittere Spiel schnell abzuhaken. Der Abstiegskampf in der Verbandsliga verzeiht keine längeren Phasen der Lethargie. Die spielerische Grundausrichtung stimmt, nun muss jedoch dringend die Effizienz im gegnerischen Strafraum zurückkehren. Gleichzeitig gilt es, die defensiven Probleme konsequent zu analysieren und abzustellen, die häufig aus taktischen Unstimmigkeiten resultieren.
Eine bessere Abstimmung, eine kompaktere defensive Grundordnung und eine intensivere Kommunikation müssen dabei die nächsten Ziele sein. Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen sollten verringert werden, damit dem Gegner keine Räume für Schnittstellenpässe eröffnet werden. Nur durch ein geschlossenes Auftreten lässt sich die defensive Stabilität nachhaltig verbessern.
Für Rottenburg war es zweifellos ein gebrauchter Tag, an dem das notwendige Quäntchen Glück erneut fehlte. Dieses Glück muss sich die Mannschaft nun mit harter Arbeit zurückerobern – ein langer und beschwerlicher Weg. Es gibt viel zu tun, doch die Mannschaft hat bereits mehrfach bewiesen, dass sie schwierige Situationen meistern kann. Daher besteht die Zuversicht, dass sie auch diesmal die richtige Antwort finden wird.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir konnten unsere Leistung im Vergleich zum Spiel gegen Rutesheim steigern und hatten eine druckvolle erste Halbzeit, in der wir es leider versäumt haben, uns für unseren Aufwand zu belohnen. Stattdessen geht der VfB aus dem Nichts und tatsächlich mit seinem ersten Torabschluss in Führung. Aktuell läuft vieles gegen uns. Dennoch hilft es nichts: Wir müssen wieder anfangen, Tore zu schießen und Erfolgserlebnisse zu sammeln, um uns aus dieser schwierigen Phase herauszuarbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass wir in den kommenden Wochen weitere Punkte sammeln und uns Schritt für Schritt aus der Abstiegszone befreien können.
Pressestimmen
Nichts los in der goldenen Zone
Artikel lesen | Martin Körner am 26.10.2026 | Südwest Presse/ Schwäbisches Tagblatt
Drei Tore, drei Punkte und das Debüt eines 17-Jährigen
Artikel lesen | Von Nico Brunetti am 25.10.2026 | Schwäbische/ Bezirk Bodensee
Sechste Niederlage in Folge
Artikel lesen | 26.10.2026 | Reutlinger General-Anzeiger
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – René Hirschka, Aaron Leyhr (63 Nyanga), Loris Zettel (63. Alfonzo), Anton Jansen (53. Ackermann), Leon Oeschger (C), Moritz Rohrer, Manuel Weber, Julian M. Kiesecker, Christian Mijatovic, Gaildonald Chefor Njekang (78. Genuardi)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Nick Gutekunst, Fazli Krasniqi – Johannes Bastians, Ruben Nyanga, Luis Kalbacher, Melvin Gruhonjic, Daniel Genuardi, Max Ilijan Varivoda, Luca Alfonzo, Maxime Ackermann
Trainerbank FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Kai Kramer (32.)
0:2 Dennis Blaser (84.)
0:3 Samuel Lindinger (87.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Dr. Max Angenendt (FV Asch-Sonderbuch, Schiedsrichtergruppe Blautal/Lonetal, Spielklasse: Verbandsliga)
Schiedsrichter-Assistenten:
Jasper Grimm (SV Asselfingen)
Ivo Möller (TSV Laichingen)
Gelbe Karten: 3 / 3
Rote Karten: – / –
Besondere Vorkommnisse:
Keine
Zuschauer: ca. 180
Ausblick Herren 1. Mannschaft
Das nächste Spiel der Mutschler-Elf steht bereits vor der Tür: Am Samstag, den 31. Oktober 2026, tritt die Mannschaft auswärts beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen an. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison noch in der Oberliga spielten, belegen derzeit den zwölften Tabellenplatz. Die Partie wird um 15:30 Uhr auf dem Kunstrasen des Sportgeländes am Bruchwald in Bissingen angepfiffen. Geleitet wird das Spiel von Verbandsliga-Schiedsrichter Alexander Jäger (SV Böblingen) aus der Schiedsrichtergruppe Böblingen.

Infos zum Spiel
Mannschaft: Herren 1. Mannschaft
Spielzeit: Saison 2025/26
Wettbewerb: Verbandsliga Württemberg, 9. Spieltag
Datum: Samstag, 27.09.2025 | 15:30 Uhr
Spielort: Hohenbergstadion Rottenburg (Rasenplatz)
Das Spiel wurde präsentiert von…


Packendes Spiel: Oberensingen ringt FCR 1:0 nieder
Die Turn- und Sportvereinigung Oberensingen gewinnt auf einem tiefen Geläuf gegen den FCR vor ca. 170 Zuschauern im Hohenbergstadion ein intensives, torarmes und umkämpftes Spiel am Ende verdient mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages für Oberensingen erzielte aus dem Nichts nach 19 Minuten und einer starken Rottenburger Drangphase der Ex-Pfullinger Lukas Linder. Die Mutschler-Elf verlor so sein drittes Spiel in Folge mit nur einem Tor Unterschied. In der Tabelle rutscht der FCR um einen Platz auf den 11. Platz zurück. Oberensingen konnte seinen 4. Platz erfolgreich verteidigen und nach dem 0:0 im Topspiel zwischen Berg und Holzhausen den Rückstand sogar verkürzen. Der FCR ist nach wie vor im Soll und will im nächsten Auswärtsspiel bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach erneut angreifen und endlich wieder punkten.
In der Anfangsphase konnte der FCR mit seiner Griffigkeit und seinem berühmten Pressingspiel die ersten Akzente im Spiel setzen. Diesem setzte die Gastmannschaft mit ihren immer wieder langen Bällen auf die Flügel und auf ihren Topstürmer und ehemaligen Profi des MSV Duisburg in der 2. Bundesliga Simon Brandstetter sehr gut um. „Brandstetter ist eine Waffe“, so Mutschler über den Ausnahmestürmer in der Verbandsliga. Somit wollte man auch die hochspielende Abwehr um Keeper Julian Häfner, den es selten im eigen Sechszehner hielt überspielen, was ihnen auch das ein oder andere Mal sehr gut gelang.
Beim FCR fehlte immer noch der verletzte Kapitän Leon Oeschger, der im Mittelfeld hinten wie vorne vermisst wird. Dem FCR fehlt mit Oeschger ein Denker und Lenker im Mittelfeld, aber auch Garant der für gefährliche Standards bekannt ist. Deshalb müssen die Jungs von Trainer Marc Mutschler bis auf weiteres noch auf seinen Kapitän verzichten. Die Aufgabe verteilt sich aktuell mit Leyhr, Heberle, Behr, Rohrer, Langer, Kiesecker und Ackermann auf mehrere Schultern. Routinier Jan Baur, der nach seinem Vaterschaftsurlaub zurück ist, aber am Wochenende noch auf der Bank schmorte, wird in den kommenden Spielen wieder in den Kader zurückkehren.
Die Jungs um ihre aktuellen Kapitäne Lukas Behr und Nick Heberle spielen Woche für Woche ständig auf Augenhöhe gegen etablierte Verbandsligamannschaften, belohnen sich aber nicht für ihre harte Arbeit die sie drei Mal pro Woche im Training abliefern. Da heißt es geduldig bleiben, denn die Zeit wird kommen. Muss der Trainer sein System ändern oder bleibt er seiner Linie treu? Wir werden sehen.
Beide Leon´s mit längeren Ausfallzeiten
Der FCR wird wahrscheinlich erstmal auf seinen jüngsten Neuzugang Leon Villino verzichten müssen, der sich beim Aufwärmen so schwer verletzte, daß er vermutlich mit einer Bänderverletzung die kommenden Wochen passen muss. Über seinen Genesungszustand werden wir hier berichten. Auch unserem anderen Leon, unserem Kapitän, gilt das Gleiche. Auch bei Leon Oeschger wird es voraussichtlich noch die ein oder andere Woche dauern bis er wieder einsatzfähig ist. Wir wünschen beiden Leon´s von ganzen Herzen Gute Besserung und einen schnellen Heilungsprozess. Wir brauchen euch!!
Niederlage ist kein Grund zur Panik
Nach der dritten Niederlage in Folge muss man beim FCR ruhig bleiben. Das ist noch kein Grund zur Panik, doch je eher das Punktekonto aufgestockt wird desto besser. Nun geht es am kommenden Samstag zum Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Also, auch beim Vorort von Aalen ist was möglich.
Der FCR verlor gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Liga, dennoch war man die ersten 15 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Es entwickelte sich ein sehr munteres Spiel. Bereits nach 40 Sekunden hatte der FCR die Riesenchance mit 1:0 in Führung zu gehen. Behr spielte Biesinger mit einem genialen Steckpass in die Tiefe an, doch Biesinger scheiterte am TSV-Keeper und Neuzugang vom Oberligisten TSG Backnang Marcel Schleicher. Schade – fast eine Kopie des Dorfmerkingen-Spiels, als der FCR in der 1. Minute in Führung ging.
In der 6. Minute dann eine Oberensinger Ecke die zunächst abgewehrt wurde, der Nachschuss aus der 2. Reihe konnte erneut zur Ecke geklärt werden, die dann nichts einbrachte. Dieser Angriff schüchterte den FCR aber nicht ein und so blieb man auch insgesamt in den ersten 15 Minuten die spielbestimmende Mannschaft, welche sich auch Chancen erarbeitete. Mit seinem starkem Pressing ließ der FCR die TSVO kaum zur Entfaltung kommen, prallte aber meist an der starken Gästeabwehr ab.
Es dauerte dann bis zur 19. Minute, als sich die TSVO befreien konnte und sie den FCR schockten. Eine Flanke von links konnte zunächst geklärt werden, der Ball jedoch kam zum Oberensinger Ausnahmestürmer und Kapitän Brandstetter, der für Lukas Linder auflegte und der wiederum legte sich die Kugel zurecht und schob sie ins Toreck zur 0:1-Führung für die Gäste. Ein Tor aus dem Nichts, denn der FCR war selber dran in Führung zu gehen. So bitter kann Fußball sein. Doch das brachte den FCR nicht aus dem Konzept, jedoch brach dieses Tor den Bann bei den Gästen, die dann das Spiel offener gestalteten. Doch auch der FCR stand in der Defensive sehr gut, so entwickelte sich von Minute zu Minute ein intensives und spannendes Spiel.
Die Gäste agierten sehr viel mit langen Bällen von hinten heraus, vorallem durch ihren Keeper, der seine beiden Flügelspieler sowie Mittelstürmer Brandstetter immer gut in Szene setzte. Oberensingen war mittlerweile bewußt, daß Rottenburgs Keeper Julian Häfner sehr oft außerhalb seines Wohnzimmers, also des Strafraumes sich aufhielt und dies zu bestrafen versuchte, was auch das ein oder andere Mal fast belohnt wurde.
So wie in der 30. Minute, als eben ein langer Ball in die Spitze auf Brandstetter fast erfolgreich zu Ende gebracht werden konnte. Häfner war wieder außerhalb seines Strafraumes, doch der lange Ball überspielte ihn, so daß Brandstetter an den Ball kam und alleine auf das leere Rottenburger Tor zulief. Doch durch die Aufmerksamkeit von Raphael Langer wurde der Winkel zum Tor immer spitzer, so daß Brandstetter die schon fast 100%ige Chance ans Außennetz setzte. Riesenglück für den FCR. Doch dazu muss man sagen, daß Brandstetter klar im Abseits stand, doch der Assistent ließ die Fahne unten. Das Tor hätte also gezählt.
Es hört sich komisch an, doch der FCR blieb die spielbestimmende Mannschaft mit dem meisten Ballbesitz, die besseren Torchancen allerdings erspielten sich die Gäste. Die TSVO spekulierte weiter mit langen Bällen auf seine drei Topstürmer. Kurz vor dem Pausenpfiff ein kleiner Lichtblick beim FCR. Maxime Ackermann setzte per Lupfer einen Torschuss auf das Tor. Das war es dann auch, mehr kam nicht von beiden Mannschaften. Nach drei Minuten Nachspielzeit schickte der oft unsichere Schiedsrichter Dr. Max Angenendt aus der Schiedsrichtegruppe Blautal/Lonetal die Teams in die Pause.
Ausgleich lag in der Luft, Oberensingens Defensive aber stand kompakt
Die Mutschler-Truppe kam wieder voller Elan und Zuversicht auf den Platz zurück und war gleich zu Beginn auch besser im Spiel, dennoch wechselte FCR-Coach Mutschler in der 63. Minute zum ersten Mal und gleich doppelt. Mit Oleh Stepanenko für Maximilian Biesinger und Julian M. Kiesecker für Maxime Ackermann kam noch frühzeitig frischer Wind ins Rottenburger Spiel.
In der 58. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen, denn nach einer scharfen Stepanenko-Flanke verpasste Bader am 2. Pfosten nur um Zentimeter den Ball. Nach genau 1 Stunde herrschte Hektik und durcheinander im Rottenburger Strafraum, bis ein Oberensinger zum Schuß kam und übers Tor schoß. In der 70. Minute kam Manuel Weber für Bader ins Spiel und Weber war es der dann der in der 73. Minute eine Riesenchance vergab. Nach einer Klasse Flanke von links kommend von Aaron Leyhr schlug Weber ein Luftloch, der sich anschließend selber am meisten ärgerte die Kugel nicht getroffen zu haben.
In der 75. Minute kam Stürmer Luca Alfonzo für den ausgepowerten Kapitän Lukas Behr, der sehr viel unterwegs war. Behr übergab seine Kapitänsbinde wie schon so oft in dieser Saison an Nick Heberle. Bei einem Zuspiel in den Fünf-Meter-Raum auf Heberle, setzte sich zunächst der neue Kapitän mit vollem Körpereinsatz gegen seinen Gegenspieler durch. Gleichzeit kam TSVO-Keeper Schleicher aus seinem Kasten und so prallten beide Spieler zusammen, beidem der Torwart liegen blieb und behandelt werden musste. Zur Entschuldigung für Heberle ist zu sagen, daß er voll im Fokus war und den herauslaufen Torwart nicht sah und es so zum heftigen Crash kam. Doch beide gaben sich die Hand und es ging weiter. Sowieso ein Wunder, daß sich hier nicht Heberle verletzte, denn Schleicher im Oberensinger Tor ist körperlich schon eine Maschine.
Der FCR kam nun immer mehr zu Chancen und drängte die Gäste in der eigenen Hälfte fest, nur ohne Erfolg. In der 84. Minute konnten sich Gjini-Kicker mal wieder befreien und hatten gleich wieder eine gute Chance, doch FCR-Keeper Häfner hielt in dieser Szene den Kasten mit einem starken Reflex sauber. In der Schlussphase (87.) durfte dann nochmal der schnelle Daniel Angerer ran. Für ihn verließ Leyhr den Platz.
Dann in der 93. Minute nochmal Glück für den FCR, denn nach einer Oberensinger Flanke kam ein Mitspieler am 2. Pfosten zum Kopfball, doch Votentsev konnte die Kugel von der Linie kratzen. Das war es dann auch. Nach 5 Minuten Nachspielzeit beendete Schiedsrichter Dr. Max Angenendt vom FV Asch-Sonderbuch ein hitziges und intensiv geführtes Verbandsligaspiel.
Fazit
Es war eine ganz starke Leistung gegen einen spielstarken Gegner, den bislang stärksten Gegner gegen den der FCR spielen musste. Hierfür geht ein Kompliment an die komplette Offensive um Simon Brandstetter, die wenn sie vor dem Tor des FCR auftauchten stets gefährlich waren. Am Ende geht der Sieg der TSV Oberensingen in Ordnung und war verdient. Der FCR hingegen machte wieder ein gutes Spiel, verlor aber leider zum dritten Mal in Folge mit nur einem Tor. Davon kann man sich nichts kaufen und es gibt auch keine Punkte dafür.
Noch eine kleine Story zum 21-jährigen Spieler mit der Nummer 12 Simon Gorr der TSV Oberensingen: Gorr spielte 2019 für die C-Junioren des SSV Reutlingen hier im Hohenbergstadion bei unserem Benefizturnier, damals das 1. C-Jugend-Masters. Simon Gorr wurde von der Turnierleitung, den Schiedsrichtern und den acht Trainern zum Spieler des Turniers gewählt. Bericht und Bilder kann man hier unter dem Menüpunkt „Kalender/C-Jugend-Masters“ einsehen. Nun kehrte er nach 6 Jahren zurück an seinen Erfolg. Gorr wechselte damals von der U16 des SSV zur U17 des 1. FC Heidenheim in die Bundesliga und spielte die komplette A-Jugend für den Heidenheimer U19-Bundesligisten. Sein Wechsel führte ihn dann zu den Aktiven Herren des VfL Pfullingen, TSG Balingen, TSG Balingen II bis zur TSV Oberensingen. Ein beeindruckender Werdegang für Simon.
Stimmen zum Spiel
Marc Mutschler, Trainer FC Rottenburg
Wir sind wie in den vergangenen Wochen erneut gut ins Spiel gestartet, haben es aber versäumt, ein Tor zu erzielen. Aus dem Nichts ergab sich für Oberensingen ihre erste Torchance, die sie sofort nutzten. Nach dem Rückstand haben wir den Faden verloren und konnten keine weiteren Chancen herausspielen.
In der zweiten Halbzeit sind wir wieder engagiert aus der Kabine gekommen und haben Druck gemacht, doch der Ausgleich wollte uns leider nicht gelingen. Unterm Strich waren die letzten drei Spiele etwas unglücklich, aber wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen und müssen weiterhin an uns glauben. Das solche Phasen kommen, war uns allen klar.
TSV Oberensingen
„Es entwickelte nach dem 0:1 ein kampfbetontes Spiel mit vielen intensiven Zweikämpfen. Zwar kamen wir nicht mehr richtig in Fahrt und ließen weitere Chancen liegen, doch defensiv standen wir kompakt und ließen kaum gefährliche Möglichkeiten des Gegners zu. Am Ende nehmen wir die drei Punkte mit nach Oberensingen und haken das Spiel ab – Sieg ist Sieg! Wir wünschen dem FC Rottenburg eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison“, so ein kurzes Statement der Oberensinger.
Pressestimmen
Wieder ein Tor zu wenig
Artikel lesen | Tobias Zug am 29.09.2025 | Schwäbisches Tagblatt
Lukas Linders präziser Abschluss reicht TSV Oberensingen zu drei Punkten
Artikel lesen | Alexander Schmird am 27.09.2025 | Nürtinger Zeitung
Bilder
Fakten und Zahlen zum Spiel
So spielte der FC Rottenburg:
Julian Häfner – Raphael Langer, Stanislav Votentsev, René Hirschka, Aaron Leyhr (87. Angerer), Lukas Behr (C) (75. Alfonzo), Maximilian Biesinger (53. Stepanenko), Nick Heberle, Jakob Bader (70. Weber), Moritz Rohrer, Maxime Ackermann (53. Kiesecker)
Auswechselbank FC Rottenburg:
Fazli Krasniqi – Jan Baur, Manuel Weber, Daniel Angerer, Julian M. Kiesecker, Leon Villino, Oleh Stepanenko, Luca Alfonzo
Trainerstab FC Rottenburg:
Trainer Marc Mutschler, Co-Spielertrainer René Hirschka, Betreuer Karl Ellsässer, Betreuer Klaus Schiebel
Tore:
0:1 Lukas Linder (19.)
Fussball.de:
Schiedsrichter:
Dr. Max Angenendt (FV Asch-Sonderbuch, Schiedsrichtergruppe Blautal/Lonetal)
Schiedsrichter-Assistenten:
Ivo Möller (TSV Laichingen)
Jasper Minne (SV Asselfingen)
Gelbe Karten: 5/3
Rote Karten: -/-
Besondere Vorkommnisse:
Der Spieler Leon Villino verletzte sich beim Aufwärmtraining so schwer, daß er zur Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Für ihn rückte Maximilian Biesinger in die Startelf.
Zuschauer: ca. 170
Ausblick Herren 1. Mannschaft
In der Verbandsliga geht es weiter am kommenden Samstag, den 04.10. mit dem 10. Spieltag und einem Auswärtsspiel beim Tabellensechsten TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. Spielbeginn auf dem Rasenplatz im Fritz-Sportpark in Hofherrnweiler – ca. 3 km westlich von Aalen – ist um 15:30 Uhr.
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