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4. Kegelabend der AH-Abteilung: Christian Dettenrieder ist Kegelkönig 2026


Thronwechsel auf der Kegelbahn: Hoch lebe der neue König!

Am Freitag, den 23.10.2026 hieß es zum vierten Mal „Gut Holz“ beim Sponsor und Förderer des FC Rottenburg – im Haus der Bürgerwache. Für das Kegeln hatten sich 13 AH‘ler angemeldet, viele alte Kegelhasen, aber auch der eine oder andere Frischling. Vor dem kräftezehrenden Sportabend gab es zur Stärkung – fast schon traditionell – Wurstsalat, Wurst- und Käseplatte.

13 AH-Kegelbrüder des FC Rottenburg erneut auf der Kegelbahn bei unserem Förderer im Haus der Bürgerwache.


Christian „D.D.“ Dettenrieder holt den Kegeltitel
Nach einigen Aufwärmrunden stand zunächst das Spiel „Tannenbaum – Jung gegen Alt“ auf dem Programm. Dank der Treffsicherheit von Hansi Braun konnten sich die Jüngeren knapp gegen die älteren Kegler durchsetzen.
Anschließend begann die mittlerweile vierte AH-Kegelmeisterschaft. Jeder Teilnehmer hatte fünf Würfe auf die volle Kegelzahl. Zum Kegelkönig 2026 wurde der Spieler gekürt, der dabei die meisten Kegel abräumte.
Die Trefferquoten fielen sowohl von Wurf zu Wurf als auch von Spieler zu Spieler sehr unterschiedlich aus. Nach einem zunächst eher verhaltenen Start gelang Christian „D.D.“ Dettenrieder im letzten Durchgang der entscheidende Wurf: Mit einem Neuner – im Keglerjargon „Volle“, also dem Abräumen sämtlicher Kegel – sicherte er sich mit insgesamt 27 gefallenen Kegeln den Titel.
Knapp dahinter belegte Ernst „Erne“ Beuter mit 25 Kegeln den zweiten Platz. Dritter wurde Neuling Pascal Haug mit 21 abgeräumten Kegeln. Über die weiteren Platzierungen wird an dieser Stelle – ganz im Sinne der sportlichen Fairness – der Mantel des Schweigens gelegt.
Damit setzt sich der sogenannte Königsfluch weiter fort: Auch in diesem Jahr konnte der amtierende Kegelkönig seinen Titel nicht verteidigen. Zudem schaffte kein Teilnehmer des Podiums aus dem Jahr 2025 erneut den Sprung unter die ersten drei. Da war wohl der Holzwurm im Spiel.
Michael „Botsche“ Heberle gewinnt das Sargspiel
Zum Abschluss des Abends folgte noch das traditionelle Sargspiel. Dabei gilt es, den Mitspielern möglichst viele Sargstriche zu verpassen. Sobald ein Spieler einen vollständigen Sarg hat, scheidet er aus. Sieger ist, wer als Letzter im Spiel verbleibt.
Als treffsicherster Teilnehmer erwies sich Michael „Botsche“ Heberle. Bildlich gesprochen machte er den Sarg seiner Mitspieler nach und nach zu und sicherte sich damit den Sieg.
Auch der vierte Kegelabend der AH-Abteilung war wieder eine rundum gelungene und äußerst unterhaltsame Veranstaltung. Nun bleibt nur noch die spannende Frage: Wann wird der Titel erstmals erfolgreich verteidigt?

Die Sieger der AH-Kegelnacht 2026 von links nach rechts: Pascal Haug (3.), Christian Dettenrieder (1.) und Ernst Beuter (2.)

 

DFB-Stützpunkt Rottenburg: 20 Jahre Kooperation mit dem FCR und der Stadt


20 Jahre DFB-Stützpunkt Rottenburg

Im Rahmen der sportwissenschaftlichen Testung der Spieler vom Stützpunkt Rottenburg konnte DFB-Sportkoordinator Thomas Sinz am Montag, den 17. April auf dem Kunstrasenplatz der MERZ ARENA das aktualisierte Stützpunkt-Schild – mit einem Button „20 Jahre DFB-Stützpunkt Rottenburg“ drauf – im Beisein von ca. 60 Kindern und deren Eltern, den Trainern, Vertretern der Stadt Rottenburg und des FC Rottenburg an Rottenburgs Sportkoordinatorin Anne Schröder übergeben werden, die dann nach ein paar Dankesworten das Schild an FCR-Vorsitzender Frank Kiefer übergab, der wiederum mit einer kurzen Rede seine Freude kund tat. Den Dankesworten vom Thomas Sinz folgte parallel auch noch die obligatorische Ballübergabe an Frank Kiefer. Nachdem der offizielle Teil beendet war, die dazu üblichen Pressefotos geschossen wurden und die Trainer mit den Kindern das Training aufgenommen hatten, versammelte sich am Mittelkreis noch eine kleine Diskussionsrunde mit Thomas Sinz (DFB-Sportkoordinator), Frank Kiefer (1. Vorsitzender FC Rottenburg), Christian Dettenrieder (2. Vorsitzender FC Rottenburg), Anne Schröder (Sportkoordinatorin Stadt Rottenburg), Michelle Reich (Amt für Bildung, Kultur und Sport) und Markus Riel (PR-Team FC Rottenburg). Die Themen waren in dieser knapp einstündigen Nachbesprechung vielseitig, informativ und sehr interessant.

Fussball-Jugendförderung 20 Jahre Stützpunkt in Rottenburg am 17.04.2023:
Von links nach rechts: Wolfgang Poerschke (DFB-Stützpunkttrainer), Andreas Felger (DFB-Stützpunkttrainer), Fynn Bergmann (DFB-Stützpunkttrainer), Jonathan Annel (DFB-Stützpunkttrainer), Martin Vöhringer (DFB-Stützpunkttrainer), Michelle Reich (Stadt Rottenburg), Anne Schröder (Stadt Rottenburg), Frank Kiefer (1. Vorsitzender FC Rottenburg), Christian Dettenrieder (2. Vorsitzender FC Rottenburg) und Thomas Sinz (DFB-Stützpunkt-Koordinator)
FOTO: ULMER Pressebildagentur
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Stimmen

Thomas Sinz (DFB)
Thomas Sinz arbeitet für den Deutschen Fußballbund in der Talentförderung. Als Stützpunktkoordinator für die Region WFV Süd arbeitet er mit 55 Honorartrainern zusammen. Alle haben ein gemeinsames Ziel: Nachwuchstalente für den deutschen Fußball entdecken.
Thomas Sinz ist ein Mann der ersten Stunde beim DFB-Stützpunkt und noch immer mit vollem Elan bei der Sache: „Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie motiviert die Spielerinnen und Spieler im Training zur Sache gehen. Die Aufgabe ist nach wie vor abwechslungsreich und spannend.“
Natürlich schafft nicht jedes Talent den Sprung ganz nach oben. Dennoch ist sich Thomas Sinz sicher, dass in der Datenbank auf seinem Laptop ein paar Juwelen gespeichert sind, die in ein paar Jahren von sich reden machen – sozusagen die nächste Generation, die Deutschland weitere Fußball-Sommermärchen beschert.
„Ich danke der Stadt Rottenburg und dem FC Rottenburg für 20 Jahre Partnerschaft. Es besteht – was nicht selbstverständlich ist – seither eine lange und gut gelebte Partnerschaft von Beginn des DFB-Talentförderprogramms. Wir können auf gute Trainingsbedingungen mit Halle für das Wintertraining und einen Kunstrasenplatz zurückgreifen, des Weiteren haben die eigenen Spieler des FC Rottenburg zudem kurze Wege an den Stützpunkt hier auf dem Rottenburger Hohenberg. Wir bieten Fortbildungsmöglichkeit im Sinne der Möglichkeiten, Trainingseinheiten zu beobachten und Angebote der Teilnahme an den Trainingsdialogen“, so Sinz.
Alles in allem habe er eine Aufgabe, „die spannend ist und ständig neue Herausforderungen mit sich bringt“, bilanziert Sinz.
Anne Schröder (Stadt Rottenburg)
„Aus unserer Sicht können wir die langjährige Arbeit des FC Rottenburg mit dem DFB Stützpunkt nur unterstützen und freuen uns sehr, dass wir in Rottenburg eine spezielle Förderung fußballbegeisterter Kinder und Jugendliche haben. Es ist für den Verein, aber auch für die Stadt Rottenburg am Neckar, eine besondere Auszeichnung einen Stützpunkt in der Region zu haben. Kinder und Jugendliche benötigen zusätzliche Anreize und Förderung, wenn sie ambitioniert und ehrgeizig einem Hobby nachkommen wollen. Das ist gelebte Sportförderung. Die 20-jährige Zusammenarbeit mit dem Dachverband DFB wünschen wir uns weitere 20 Jahre. Die Sportstätten auf dem Hohenberg-Gelände bieten dafür optimale Bedingungen, die Trainer*innen werden vom DFB gestellt. Wir danken dem DFB und auch dem FC Rottenburg für die gute und reibungslose Zusammenarbeit und hoffen auf viele weitere Jahre und vielleicht kickt das ein oder andere Talent auch mal in der Bundesliga“, so Anne Schröder.
Ein weiterer Stützpunkt in Rottenburg ist für talentierte und begeisterte Sportler*innen in der Sportart Volleyball, hier finden ebenfalls Stützpunktrainingseinheiten in Rottenburger Sportstätten statt.
Christian Dettenrieder (FC Rottenburg)
„Es besteht eine gute Kooperation mit der Stadt Rottenburg, dem DFB und unserem FC Rottenburg. Die Zusammenarbeit funktioniert einwandfrei und das in seinem 20. Jahr. Deshalb auch hier ein Dank von unserer Seite an die anderen beiden Kooperationspartner. Wir sind froh den Kindern die Möglichkeiten zu geben sie zu fördern und zu fordern. Die Kinder sind bei den erfahrenen und lizenzierten Trainern Wolfgang Poerschke, Martin Vöhringer, Jonathan Annel, Andreas Felger und Fynn Bergmann hier vom Stützpunkt in Rottenburg in sehr guten Händen. Fachlich wie menschlich bietet der DFB-Stützpunkt hier auf dem Hohenberg in Rottenburg echt super Trainer. Wir sind auch stolz auf 20 Jahre DFB-Fußball-Talentförderung hier in Rottenburg. Das ist doch wirklich ein langer Zeitraum in der heutigen Zeit. Wir sind bereit und freuen uns auf die nächsten 20 Jahre mit dem DFB und der Stadt Rottenburg“, bilanziert Christian Dettenrieder.
Gastbeitrag Martin Haug
Martin Haug war vor 20 Jahren am 10.09.2003 Jugendleiter des FC Rottenburg und war von Beginn an dabei wie es damals zur Kooperation zwischen dem DFB, der Stadt Rottenburg und dem FC Rottenburg kam. Er schildert von damals mit Hintergrundgeschichten. Ein interessanter Einblick aus der Sicht von Martin Haug, Ehrenmitglied des FC Rottenburg.
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Aus einem Desaster entstanden

Seit gut 20 Jahren versammeln sich jeden Montag die besten D- und C-Jugendlichen aus dem Kreis Tübingen in Rottenburg zum Stützpunkt-Training.
Seinen Ursprung nahm die Geschichte im Jahr 2000. Bei der Fußball-Europameisterschaft in den Niederlanden und Belgien schied die von Erich Ribbeck trainierte deutsche Nationalmannschaft mit einem mageren Pünktchen nach der Vorrunde sang- und klanglos aus – ein Desaster für den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Doch das Aus war damals auch eine Art Weckruf, dass die Nationalmannschaft zehn Jahre nach dem WM-Titel von Rom und der deutschen Wiedervereinigung wohl doch nicht auf Jahre hin nicht zu besiegen sein würde, wie von Weltmeistertrainer Franz Beckenbauer prognostiziert – und dass der Verband in der Nachwuchsarbeit was tun musste. Eine Idee, die direkt an der Amateurbasis ansetzte, war die Erfindung der DFB-Stützpunkte, die 2002 starteten.
Im Fußball-Bezirk Alb richtete der Verband zwei Stützpunkte ein: für den Kreis Reutlingen in Reutlingen selbst und für den Kreis Tübingen in Rottenburg. Welche Jugendlichen wohin kommen, hängt dabei nicht vom Verein ab, sondern vom Wohnort. Dienstältester Stützpunkt-Trainer in Rottenburg ist Wolfgang Poerschke. Der 59-Jährige kam im Jahr 2008 dazu, zeitgleich mit Sohn Marc, Jahrgang 1996, der damals als Jugendlicher aufgenommen wurde. Wolfgang Poerschke hatte sich beworben, nachdem ältere Kollegen ihren Abschied angekündigt hatten. Voraussetzung für ein Engagement am Stützpunkt ist die B-Lizenz oder Elite-Jugend-Lizenz. Die hatte Poerschke, wurde genommen und ist auch nach 15 Jahren mit Freude dabei und hat Hunderte Jugendliche begleitet: „Es macht nach wie vor Spaß“, sagt der Gomaringer, der zuvor bei verschiedenen Vereinen in der Jugendarbeit tätig war.
Poerschke ist neben Jonathan Annel, Andreas Felger, Fynn Bergmann und Martin Vöhringer einer von fünf Coaches. „Wir kommen alle sehr gut miteinander aus“, sagt Poerschke. „Jeder bringt seine Erfahrungen mit.“ Stützpunkt-Training ist immer montags von 17.30 Uhr an drei Stunden für die Talente aus dem Kreis. In zwei Gruppen sind hintereinander die beiden D- und C-Jugendjahrgänge mit je 12 bis 15 Spielern pro Jahrgang dran. Im Sommer auf dem Hohenberg-Kunstrasen, im Winter in der benachbarten Otto-Locher-Halle. Der Schwerpunkt liegt am Stützpunkt auf der technischen Ausbildung. Einzel- und gruppentaktische Elemente gibt es auch, aber keine mannschaftstaktischen Sachen. Ab und zu stehen auch Turniere gegen andere Stützpunkte an. Was prima klappt, ist die Kooperation mit dem FC Rottenburg und der Stadt. Kürzlich gab’s vor dem Training eine Urkunde vom DFB für die 20 Jahre. Mit dabei waren der Vorstand des FCR und Vertreter der Stadt. „Die Zusammenarbeit mit dem FCR ist sehr gut“, lobt Poerschke. „Da haben wir es wirklich gut erwischt.“ Schließlich mussten andere Stützpunkte auch mal umziehen, oder Halle und Feld sind weit auseinander.
Kritik von kleineren Vereinen
Wenn sich neue Spieler bei Sichtungen aufdrängen, gibt es mitunter auch Jugendliche, die nicht mehr mittrainieren dürfen. „Das gehört dazu, das ist für uns auch immer schwierig“, sagt Poerschke. „Aber wir sagen den Spielern immer, dass die Tür offenbleibt. Allerdings gibt es auch immer welche, die es ungerecht finden.“ Immerhin: „Es gab noch nie jemanden, der ein Riesentheater gemacht hat. Wir versuchen das schon, so zu verpacken, dass man damit leben kann.“ Mancher Spieler hört auch freiwillig auf, weil ihm der Aufwand zu groß ist parallel zum Vereinstraining.
In der Vergangenheit kritisierten auch kleinere Vereine, dass ihre Talente im Stützpunkt-Training den ambitionierteren Klubs präsentiert werden und ihren Heimatklub verlassen. Poerschke kann diese Kritik nicht nachvollziehen: „Vereine wie der SSV Reutlingen schauen sowieso recht früh bei den kleinen Vereinen. Wenn einer sehr gut ist, wird er gesehen“, sagt er. „Und wenn er gut ist, soll er auch so hoch wie möglich spielen – mit der Betonung auf spielen. Beim SSV auf der Bank sitzen, bringt natürlich auch nichts.“ Eine Einschätzung, ob es jemand höherklassig im Verein schaffen könnte, geben die Stützpunkttrainer auf Anfrage. Auf eins legt Poerschke jedoch Wert: „Wir sagen den Spielern nicht, dass sie irgendwohin wechseln sollen. Es gibt da keine Connections zu bestimmten Vereinen.“
Wer für Poerschke der bislang Beste am Stützpunkt war
Manche später prominente Spielerinnen und Spieler durchliefen den Stützpunkt in Rottenburg. „Vor meiner Zeit war’s Kim Kulig“, sagt Wolfgang Poerschke. Die Poltringerin hatte 33 Länderspiele für Deutschland absolviert, ehe sie ihre Karriere wegen Knieproblemen beendete. Inzwischen ist die 33-Jährige Co-Trainerin bei Frauen-Bundesligist VfL Wolfsburg. In Poerschkes erstem Jahrgang war Thilo Kehrer (26) aus Pfäffingen, der es mittlerweile zum 26-fachen Nationalspieler gebracht hat und bei West Ham United in der englischen Premier League spielt. Aus Gomaringen war Janina Hechler (24) von Bundesligist Eintracht Frankfurt am Stützpunkt. Besonders in Erinnerung geblieben ist Poerschke der Kusterdinger Lukas Laupheimer. Der 20-Jährige ist beim VfB Stuttgart unter Vertrag und spielt im Regionalliga-Team. „Er war für mich der beste Spieler am Stützpunkt, auch von seiner ganzen Art“, sagt Poerschke. „Wir hatten schon sehr gute Spieler hier – beim Schritt zum Profi gehört aber eben auch immer Glück dazu.“
Vincent Meissner am 26.04.2023 | Schwäbisches Tagblatt

Fotos: ULMER Pressebildagentur


Stützpunkt-Spieler mit Karriere

Ehemalige Spieler beim FC Rottenburg:
Max Besuschkow (Profispieler bei Hannover 96 – aktuell in der 2. Bundesliga, war Juniorennationalspieler, spielte noch beim FC Rottenburg, VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt, Holstein Kiel und Union Saint-Gilloise – damals 2. belgische Liga, SSV Jahn Regensburg)
Cedric Guarino (SV Stuttgarter Kickers – wurde soeben Oberligameister, SSV Ulm, TSG Balingen, 1. FC Heidenheim, FC Rottenburg)
Tobias Dierberger (TSG Balingen, TSG Tübingen, FC Rottenburg)
Christoph Hollnberger (TSG Tübingen, ehemaliger U17- und U19-Bundesligaspieler des SC Freiburg, FC Rottenburg)
Spieler die aktuell beim FC Rottenburg spielen:
Lennis Eberle, Nick Heberle, Aaron Damm (alle FC Rottenburg 1. Mannschaft)
Endrit Demhasaj (FC Rottenburg U23)
Spieler und Spielerinnen vom DFB-Stützpunkt Rottenburg die nicht beim FC kickten aber es national und international geschafft haben:
Thilo Kehrer (West Ham United, Paris St. Germain, FC Schalke 04, VfB Stuttgart, SSV Reutlingen, TSG Tübingen, aktueller deutscher Nationalspieler)
Kim Kulig (Neue Cheftrainerin ab kommender Saison beim FC Basel, Co-Trainerin VfL Wolfsburg, Trainerin 1. FFC Frankfurt II, 1. FFC Frankfurt, Hamburger SV, VfL Sindelfingen, ehemalige deutsche Nationalspielerin, Europameisterin mit den Damen)
Janina Hechler (Eintracht Frankfurt, 1. FFC Frankfurt, VfL Sindelfingen, TSV Gomaringen, U-Nationalspielerin)
Gina Rilling (SV Hegnach, VfL Sindelfingen, TSV Lustnau, U-Nationalspielerin)
Lukas Laupheimer (VfB Stuttgart II – seit der C-Jugend beim VfB Stuttgart, SSV Reutlingen)

Noch ein paar Impressionen aus diesem 20-jährigen Anlass

Fotos: Markus Riel

Wir gratulieren Jan Baur für 250 Pflichtspiele in der 1. Mannschaft des FCR


250 Pflichtspiele! – Ehrung für Jan Baur

250 Spiele für den FC Rottenburg, da musste man lange darauf warten. Jüngst im Mai diesen Jahres wurde nach vielen Jahren René Hirschka für seinen 250. Pflichtspieleinsatz im Trikot des FCR geehrt. Nun trat Jan Baur, der fast gemeinsam mit dem René seine Aktiven-Karriere beim FC begann, dem 250er-Club bei. Am Samstag, den 19.11.2022 war es soweit. Vor dem Bezirksligaspiel gegen den SV Pfrondorf wurde Jan in der MERZ ARENA vom 2. Vorsitzenden Christian Dettenrieder für diesen Anlass geehrt, dabei erhielt Jan eine große Bildercollage mit einem Zusammenschnitt aus seiner erfolgreichen Zeit beim FC Rottenburg sowie einen Geschenkkorb mit Leckereien als Dankeschön überreicht.
250x in Meisterschaft und Pokalwettbewerb, dabei erzielte er mit der Rückennummer 9 vorwiegend als Abwehrspieler doch 7 Tore. Wenn man nun noch die Test- und Freundschaftsspiele, Spiele bei Hallenturnieren und die Ausfälle während Corona noch dazu zählt, käme der Jan auf gut 400 Spiele. Es ist das schnelllebige Geschäft im Fußball welches eine hohe Anzahl an Spielen kaum noch zulässt. Durch diese Entwicklung wurde das Wort Treue zum Fremdwort. Doch nun kamen und kommen sie langsam wieder – die Treuen. Mit Bernd Kopp wird wahrscheinlich noch in dieser Saison der dritte Spieler innerhalb kürzester Zeit die 250 erreichen.

Jan Baur und der 2. Vorsitzende des FCR Christian Dettenrieder bei der Ehrung vor dem Bezirksligaspiel gegen den SV Pfrondorf


Als Hirrlinger von Wurmlingen nach Rottenburg
Jan begann seine Fußballer-Karriere 1999 beim SV Wurmlingen. Im Jahr 2004, also jetzt seit 18 Jahren ist er beim FCR, begann seine FC-Karriere bei den D-Junioren und ist bis heute ununterbrochen dem FC treu geblieben. Sein Trainer damals war kein geringerer als sein Vater Richard Baur, der aus Wurmlingen stammt. Der 29-jährige Allrounder im Team von Marc Mutschler ist hinter Manuel Weber und Leon Oeschger, beide seit 2003, der Dienstälteste Spieler beim FC.
Der gelernte Mechatronik- Industriemeister ist mit seinen 29 Jahren hinter Bernd Kopp, Patrick Francisco, Daniel Gall und Max Blesch, man mag es nicht glauben, bereits der fünftälteste Spiel im Team.
Sein erster Trainer bei den Aktiven und gleichzeitig Entdecker für seine erfolgreiche Karriere beim FCR war der ehemalige Regionalligaspieler Erol Türkoglu, der Jan im Jahr 2012 fast gemeinsam mit unserem heutigen Kapitän René Hirschka – beide Jahrgang 1993 – noch als A-Jugendspieler sehr früh in die 1. Mannschaft integrierte und dort seine ersten Erfahrungen bei den Aktiven sammeln durfte. Jan ist im Übrigen seit 2016, nachdem Hirschka zum Kapitän ernannt wurde, offiziell der Vizekapitän des FCR.
Jan wurde zwischen 2009 und 2012 in der B- wie auch in der A-Jugend jeweils Bezirks- aber auch Verbandsstaffelmeister sowie Pokalsieger mit der legendären 93er-Mannschaft des FCR, daß heißt er gewann mit der A- und B-Jugend unter ihrem Erfolgstrainer Klaus Reichert 2x die höchste württembergische Jugendliga. Von dieser Mannschaft sind leider nur noch der Jan und eben der René übrig geblieben.
Bei den Aktiven gewann er unter Spielertrainer André Gonsior und Trainer Andreas Beyerle mit 21 Jahren 2014 zum ersten Mal die Bezirksliga-Meisterschaft. Seinen zweiten Titel errang er unter Trainer Frank Eberle im Jahr 2018 als der FCR souverän Meister in der Bezirksliga wurde.


Ein absoluter Teamplayer, kompromisslos mit unbedingten Willen
Jan ist immer super drauf, emphatisch, nett, zuvorkommend, lustig und einfach ein super Mensch und mit seinen Eigenarten einfach liebenswert und ein toller Freund. Er geht voran, bringt sich in allem ein und geht immer an seine Leistungsgrenze, zieht dadurch andere mit, auch im Training alles zu geben um nicht zu verlieren.
Unter Trainer Frank Eberle, also die letzten fünf Jahre, war Jan immer der Trainingsfleißigste, was auch sein Kapitän und Freund René Hirschka ganz klar bestätigte. „Definitiv, da muss schon viel passieren, dass Jan ein Training oder gar Spiel ausfallen lässt, maximal für die Liebe oder Familie und selbst die haben es sehr schwer!“ so Hirschka. Jan ist ein Mannschaftspieler durch und durch, der mit seinen Werten das Team stärkt und zusammenhält und dafür sorgt dass alle gemeinsam gewinnen wollen!
„Er ist ein absoluter Teamplayer, kompromisslos mit unbedingten Willen, der nie aufgibt, der sich stets in den Dienst der Mannschaft stellt, so sein aktueller Coach Marc Mutschler, der stolz ist ihn in seiner Mannschaft zu haben. Jan hat auch bei den jungen Spielern immer ein offenes Ohr und das kommt bei den Rookies sehr gut an.
Durch seinen enormen Ehrgeiz und dennoch witzige warme Art kommt er bei allen gut an und verschafft sich Respekt durch vorangehen und zeigt auch worauf es ankommt, deshalb ist er auch seit Jahren neben René Hirschka unser Kapitän.
Defensiv brennt auf seiner Seite selten was an, daher ist es selbsterklärend, dass er unter allen eine sehr gute Zweikampfquote hat, deshalb kann er auch nach vorne immer wieder Akzente setzen. Eigentlich kann man den gebürtigen Tübinger als Allrounder bezeichnen, der zwischen Abwehrkette und Angriff pendelt. Seine Lieblingsposition ist allerdings das Mittelfeld.
Jan ist stets bereit engagiert im Verein mit zu helfen, wenn es die Zeit zu lässt. Er wäre auch nach seiner aktiven Zeit beim FC im Ausschuss oder im Vorstand ein willkommenes Mitglied. Von solchen Spielern wie Jan lebt der Verein, da er wie erwähnt immer vorangeht und das auch bei Themen wie Arbeitsdiensten oder z.B. bei der Bestellung neuer Trikots und Trainingsbekleidung das Heft in die Hand nimmt.
Treue bedeutet für den Jan sehr viel. So ist er auch schon immer ein treuer BVB-Fan und seit ein paar Jahren Mitglied des BVB-Fanclubs Schwarz-Gelbe Schwaben mit Sitz in Wachendorf.
Als Dörfler, also als Hirrlinger, ist er trotz allem wie schon erwähnt mit am längsten im Verein. Er ist eine treue Seele, der trotz einiger Abwerbungsversuche anderer Vereine auch immer hier geblieben ist. Jan wohnt sein ganzes Leben schon in Hirrlingen, er hat aber noch nie für den SV Hirrlingen gespielt.

Dafür sagen wir vom FC Rottenburg – Danke Jan!!