Für immer im Herzen des Vereins: FCR trauert um Rainer Noll & Brigitte Noll


 

Wir nehmen Abschied von Rainer Noll †

*18.11.1950  †15.08.2026

 



Nachruf auf Rainer Noll

Mit großer Betroffenheit nimmt der FC Rottenburg Abschied von Rainer Noll, der am 15. August 2026 im Alter von 75 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist.
Rainer Noll, geboren am 18. November 1950, prägte den FC Rottenburg über viele Jahre hinweg nachhaltig. Als engagierter und erfolgreicher Jugendtrainer führte er Mannschaften von der C- bis zur A-Jugend zu zahlreichen Meisterschaften und Aufstiegen. Zwischen 1978 und 1984 errang er mit seinen Teams mehrfach die Meisterschaft und legte damit wichtige Grundlagen für die sportliche Entwicklung des Vereins.
Besonders herausragend war seine Arbeit mit der C-Jugend, mit der er gemeinsam mit seinem damaligen Betreuer Horst Milda Vereinsgeschichte schrieb. Nach 24 ungeschlagenen Pflichtspielen erreichte die Mannschaft den dritten Platz bei der württembergischen Meisterschaft – bis heute die beste Platzierung einer C-Jugend-Mannschaft des FC Rottenburg. Mit der nahezu gleichen Mannschaft gewann Rainer Noll im Folgejahr die Bezirksstaffel-Meisterschaft der B-Junioren und schaffte nach erfolgreichen Aufstiegsspielen den Sprung in die höchste württembergische Jugendliga, die Verbandsstaffel. Auch mit der A-Jugend errang er die Meisterschaft und führte das Team in die Verbandsstaffel Württemberg.
Im Sommer 1984 übernahm Rainer Noll erstmals das Amt des Cheftrainers der Aktiven. Bereits in seiner ersten Saison führte er die 1. Mannschaft auf den dritten Platz der Bezirksliga Alb. In der darauffolgenden Spielzeit 1985/86 gelang ihm mit einem jungen, von ihm maßgeblich geprägten Team und einigen erfahrenen Spielern die Bezirksliga-Meisterschaft sowie der Aufstieg in die Landesliga.
Über insgesamt mehr als acht Jahre wirkte Rainer Noll mit großem Erfolg im Jugend- und Aktivenbereich des FC Rottenburg. Der damalige Vereinsvorsitzende Albert Müller würdigte ihn einst mit den Worten: „Rainer Noll wird für den FC unvergesslich bleiben – fast alle jetzigen Aktiven waren von der C- bis zur A-Jugend bei ihm in besten Händen.“ Diese Einschätzung beschreibt eindrucksvoll, welch bleibenden Einfluss Rainer Noll auf den Verein und mehrere Generationen von Spielern hatte.
Dabei war er weit mehr als ein erfolgreicher Trainer. Rainer Noll war Freund, Wegbereiter, Organisator und Pionier. Er eröffnete den Jugendmannschaften neue Möglichkeiten und organisierte internationale Turnierreisen, die für die Spieler und den Verein ein besonderes Erlebnis und zugleich völliges Neuland waren. Bei Turnieren in Toulouse, Rotterdam und Nottingham feierten seine Mannschaften beachtliche Erfolge – darunter einen Turniersieg in Toulouse sowie das Erreichen des Viertel- beziehungsweise Halbfinales in Rotterdam und Nottingham.
Auch zahlreiche gemeinsame Skiausfahrten, unter anderem ins Kleinwalsertal, bleiben vielen ehemaligen Spielern als unvergessliche Erlebnisse in Erinnerung. Rainer Noll verstand es, sportlichen Anspruch, Gemeinschaft und Freude miteinander zu verbinden. Seine Mannschaften waren erfolgreich, weil er an seine Spieler glaubte, sie förderte und ihnen Vertrauen schenkte.
Für sein außergewöhnliches Engagement wurde Rainer Noll unter anderem mit der silbernen Vereinsehrennadel des FC Rottenburg sowie der bronzenen Jugendehrennadel des Württembergischen Fußballverbandes ausgezeichnet.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung fand am 12. September 2026 auf dem Waldfriedhof Haibach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern statt.
Der FC Rottenburg wird Rainer Noll nicht nur als einen der erfolgreichsten Trainer seiner Vereinsgeschichte, sondern vor allem als wertvollen Menschen in Erinnerung behalten. Wir danken ihm für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Ideen, seine Freundschaft und für die vielen Wege, die er dem Verein und seinen Spielern eröffnet hat.
Rainer Noll wird uns unvergessen bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
FC Rottenburg 1946 e.V.

Traueranzeige für Rainer Noll (Quelle: Homepage Pietät Eich GmbH)


 

Wir nehmen Abschied von Brigitte Noll †

*05.04.1943  †16.08.2026

 



Nachruf auf Brigitte Noll

Der FC Rottenburg trauert um sein langjähriges und hochgeschätztes Mitglied Brigitte Noll, geborene Konrad, die am 16. August 2026 nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren verstorben ist.
Brigitte Noll war weit mehr als ein Mitglied unseres Vereins – sie war ein fester Bestandteil der FCR-Familie. Im Jahr 1997 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Frauen-Gymnastikgruppe des FC Rottenburg. Mit ihrer herzlichen, hilfsbereiten und zupackenden Art war sie überall dort zur Stelle, wo Unterstützung gebraucht wurde.
Ihre besondere Leidenschaft galt der Nähmaschine. Für den FCR nähte sie alles, was anfiel: Eckfahnen, zerrissene Trikots der Jugendmannschaften und vieles mehr. Auch privat war sie für alle und jeden die richtige Ansprechpartnerin, wenn Hosen gekürzt, Reißverschlüsse ausgetauscht, Knöpfe angebracht, Tischdecken oder Vorhänge genäht werden mussten. Brigitte war die Frau für alle „Näh“-Fälle – zuverlässig, geduldig und immer mit großem Können. So gehörte sie und ihre Nähmaschine zum FC Rottenburg wie der Ball zum Fußballspiel.
Auch bei zahlreichen Veranstaltungen war Brigitte tatkräftig dabei. Ob beim Elfmeterball oder im Café-Zelt auf dem Neckarfest – auf ihre Hilfe und ihr Engagement konnte man stets zählen. Eine besondere Rolle spielte sie zudem beim Bau des neuen FCR-Clubheims auf dem Hohenberg. Während das Sportheim unter der Regie ihres Mannes Wolfgang in Eigenleistung errichtet wurde, versorgte Brigitte die Arbeiter regelmäßig mit Vesper und Getränken. Damit war sie ein wichtiger und unverzichtbarer Teil des Bauteams.
Ihre große Verbundenheit zum Verein zeigte sich auch bei den Spielen der ersten Herrenmannschaft. Brigitte besuchte nahezu jedes Heimspiel und begleitete die Mannschaft zu fast allen Auswärtsspielen. Sie war eine treue Anhängerin und fieberte stets mit dem FCR mit.
An ihrer Seite stand ihr Ehemann Wolfgang Noll, eine Legende des FC Rottenburg, der sich über 40 Jahre als Technischer Leiter und langjähriger Betreuer der ersten Mannschaft um den Verein verdient gemacht hat.
Brigitte Noll hinterlässt eine große Lücke. Wir werden sie als hilfsbereite, engagierte und warmherzige Frau in Erinnerung behalten, die den FC Rottenburg mit ihrem Wirken und ihrer Menschlichkeit nachhaltig geprägt hat.
Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Ehemann Wolfgang, ihrer Familie und allen Angehörigen.
Wir werden Brigitte stets ein ehrendes Andenken bewahren.
FC Rottenburg 1946 e.V.

Traueranzeige für Brigitte Noll (Schwäbisches Tagblatt am 28.08.2026)

Nachruf auf Helmut Flach – FCR nimmt Abschied von einer Vereinslegende


 

Wir nehmen Abschied von Helmut Flach †

*17.10.1941  †04.08.2026

 



Nachruf auf Helmut Flach

Mit großem Bedauern nimmt der FC Rottenburg Abschied von Helmut Flach, der am 4. August 2026 im Alter von 84 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Helmut Flach, geboren am 17. Oktober 1941, war dem Verein seit seiner Jugendzeit eng verbunden und hat ihn über viele Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt.
Als Spieler aus den eigenen Nachwuchsreihen zählte Helmut Flach zu den treuesten Mitgliedern des FC Rottenburg. Mit der legendären Rückennummer 5 stand er der ersten Mannschaft über viele Jahre auf unterschiedlichen Positionen als erfolgreicher Akteur zur Seite. Im Jahr 1966 führte er die Mannschaft unter dem damaligen Vorsitzenden Carlheinz Rosenow als Kapitän zu einer bedeutenden Meisterschaft und trug zudem zum Pokalsieg bei. Zusammen mit Erwin Seelmann, der die zweite Mannschaft als Kapitän führte, feierte Helmut Flach einen historischen Doppelerfolg: Die Erste wurde Meister, während die Zweite das Double errang. Für diese herausragende Leistung wurden beide Kapitäne vom Vorstand in einer festlichen Zeremonie geehrt, die als Meilenstein in die Vereinschronik einging.
Mit insgesamt 529 absolvierten Spielen belegt Helmut Flach den zweiten Platz in der ewigen Rekordspielerliste des Vereins, nur übertroffen von Josef Johner. Vor dem 1. Spieltag am 24. August 1975 in der A-Klasse Alb gegen den ehemaligen Amateurligisten TG Gönningen wurde er für  500 Einsätze im Trikot der ersten Mannschaft gewürdigt. Die Zeit, in der Helmut Flach die erste Mannschaft anführte, gilt als eine der lebendigsten Phasen in der Geschichte des FC Rottenburg – geprägt von sportlichen Erfolgen und Persönlichkeiten, die dem Verein zeitlebens verbunden blieben.
Für seine vorbildliche, zwanzigjährige aktive Karriere wurde Helmut Flach vom Württembergischen Fußballverband in Stuttgart mit der „Spieler-Ehrennadel in Bronze“ ausgezeichnet. Zudem erhielt er die „Goldene Vereinsehrennadel“ des FC Rottenburg als Anerkennung seiner außergewöhnlichen Verdienste um den Verein.
Auch abseits des Spielfelds engagierte sich Helmut Flach intensiv: Als Kassenprüfer unterstützte er den Verein und bewirtete gemeinsam mit seiner Frau Liesel das 1970 eröffnete erste Clubheim des FC Rottenburg in der Morizschule. Wenn er nicht auf dem Platz stand, war er ein geschätzter Mitarbeiter hinter den Kulissen und half stets tatkräftig mit – etwa bei der Organisation von Veranstaltungen wie dem traditionellen Elfmeterball oder durch seine Unterstützung des langjährigen Technischen Leiters Wolfgang Noll bei Baumaßnahmen.
Sein letzter großer Auftritt im offiziellen Vereinsrahmen fand im Oktober 2021 auf der Jahreshauptversammlung statt, bei der er für seine beeindruckende 70-jährige Vereinstreue geehrt wurde. Dort wurde er gemeinsam mit treuen Weggefährten wie Theo Seelmann, Klaus Rücker, Klaus Schiebel und Ewald Wiedmaier auf die Bühne gebeten und für seinen Eintritt im Jahr 1951 ausgezeichnet. Helmut Flach hinterlässt eine Tochter sowie seinen Sohn Peter, der wie sein Vater viele Jahre erfolgreich für den FC Rottenburg Fußball spielte.
Helmut Flach war eine prägende Persönlichkeit und Vereinslegende des FC Rottenburg 1946 e.V., der den Verein sowohl sportlich als auch durch seine außergewöhnliche Treue über Jahrzehnte maßgeblich beeinflusste. Mit großer Dankbarkeit verneigen wir uns vor einer wahren Legende des FC Rottenburg und gedenken seiner in stiller Erinnerung. Seine Leidenschaft, Loyalität und sein Engagement werden stets Teil der Vereinsgeschichte bleiben.
Der FC Rottenburg spricht der Familie Flach sein tief empfundenes Beileid aus. Möge Helmut Flach in Frieden ruhen.
FC Rottenburg 1946 e.V.

Traueranzeige für Helmut Flach (Schwäbisches Tagblatt am 19.08.2026)

Nachruf auf Horst Milda – Wir nehmen Abschied von einem treuen FC-Mitglied


 

Wir nehmen Abschied von Horst Milda †

*23.02.1936  †13.05.2026

 



Nachruf auf Horst Milda

Horst Milda

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Horst Milda, der am 13. Mai 2026 im Alter von 90 Jahren von uns gegangen ist. Sein Tod ist ein großer Verlust für den FC Rottenburg und die gesamte Vereinsfamilie. Horst Milda war über Jahrzehnte hinweg ein treuer Fan, engagierter Jugendtrainer, langjähriger Schiedsrichter und ehrenamtlicher Mitarbeiter, dessen Leidenschaft und Verbundenheit mit dem Verein stets unverkennbar waren.
Geboren am 23. Februar 1936 in Rottenburg am Neckar, widmete sich Horst Milda zeitlebens mit großem Einsatz dem Fußball und insbesondere der Förderung des Jugendbereichs. Als Jugendstaffelleiter und Beisitzer im Bezirksjugendausschuss des Württembergischen Fußballverbands (wfv) im Bezirk Alb leistete er wertvolle Arbeit, die weit über den heimischen Verein hinaus Anerkennung fand. Beim FC Rottenburg 1946 e.V. war er nicht nur ein geschätztes Mitglied, sondern auch lange Jahre als Jugendtrainer und Betreuer aktiv. Unter anderem betreute er die erfolgreichste A-Jugendzeit, die damals von Rainer Noll trainiert wurde und er gemeinsam mit Horst Milda die damalige A-Jugend (u.a. im Jahr 1983) zu Meisterschaftsehren führte. Zu den damaligen Spielern gehörten unter anderem FC-Legenden wie Andy Noll, Pascal Müller, Jochen Stammler und Freddy Fischer.
Horst Milda war bekannt für seinen spontanen Einsatz und seine Weitsicht – so ernannte er 1994 beim WFV-Staffeltag überraschend Monika Sachse zur neuen Staffelleiterin, die dieses Amt anschließend 27 Jahre lang ausübte. Für sein außerordentliches Engagement und seine langjährige Treue wurde er 2024 für seine 55-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Bis zuletzt verfolgte Horst Milda mit Begeisterung und Unterstützung die Heimspiele der ersten Mannschaft des FC Rottenburg. Die offizielle Schweigeminute beim Verbandsligaspiel am 16. Mai 2026 gegen den FC Holzhausen unterstreicht die Wertschätzung, die ihm von Verein und Verband entgegengebracht wurde. Die Mannschaft des FC Rottenburg trug im Spiel zudem Trauerflor als Zeichen des Respekts und der Würdigung seines langjährigen Engagements.
Wir verlieren mit Horst Milda eine prägende Persönlichkeit, deren Einsatz und Herzlichkeit unvergessen bleiben. Sein Andenken wird durch die vielen schönen gemeinsamen Erinnerungen und seine unermüdliche Vereinstreue stets in Ehren gehalten.
Unser herzlichstes Beileid gilt seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen.
FC Rottenburg 1946 e.V.
Württembergischer Fußballverband Bezirk Alb

Traueranzeige für Horst Milda (Schwäbisches Tagblatt am 19.05.2026)