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Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnung: Neue Regelungen ab 16. August


Corona-Update

Neue CoronaVO: Landesregierung hebt Inzidenzstufen auf

Die Landesregierung hat am 14. August 2021 eine neue Corona-Verordnung beschlossen. Ab dem heutigen Montag, 16. August, gelten die neuen Regelungen, die für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben.
Bislang entschieden die 7-Tage-Inzidenzen in den Stadt- und Landkreisen über die Regeln im entsprechenden Gebiet. Diese in den vergangenen Monaten gängige Praxis wurde nun abgelöst. Ab sofort gelten landesweit dieselben Regeln, unabhängig von der regionalen 7-Tage-Inzidenz. Die Landesregierung stellt diese mit Blick auf die Entwicklung des Infektionsgeschehens regelmäßig auf den Prüfstand und berücksichtigt dabei auch die Belastung des Gesundheitswesens sowie die Impfquote.

Kein 3G-Nachweis für Sport im Freien

Die Lockerungen gehen einher mit einer Ausweitung des 3G-Prinzips: In den meisten Bereichen muss künftig unabhängig von der Inzidenz ein 3G-Nachweis erfolgen, d.h. es dürfen nur immunisierte (geimpfte oder genesene) oder getestete Personen teilhaben. Für den Sport im Freien ist jedoch kein 3G-Nachweis erforderlich. Was die Nutzung von Kabinen anbelangt, ist der Sachverhalt noch nicht endgültig geklärt, da noch keine aktualisierte Corona-Verordnung Sport vorliegt. Mit Blick auf die verschärfte 3G-Politik in der neuen Corona-Verordnung ist jedoch damit zu rechnen, dass der Zutritt zur Kabine nur noch mit 3G-Nachweis erlaubt ist, weil geschlossene Räume ein besonders hohes Ansteckungsrisiko bergen. Dies bitten wir bereits jetzt zu beachten, ebenso die Maskenpflicht. Für Schüler*innen bringt die neue Corona-Verordnung eine deutliche Entlastung: Sie gelten ab sofort grundsätzlich als getestete Personen.

Bis zu 5.000 Zuschauer*innen ohne 3G-Nachweis

Die zulässige Zuschauerzahl erhöht sich auf 5.000 Personen. Ein 3G-Nachweis ist laut Corona-Verordnung nur erforderlich, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Alternativ können 50 Prozent der Stadionkapazität bis maximal 25.000 Personen zugelassen werden, dann aber in jedem Fall mit 3G-Nachweis. Ob das Tragen von Masken auf den Rängen künftig entfällt, wird erst die aktualisierte Corona-Verordnung Sport zeigen. Stand heute ist dort noch geregelt, dass eine grundsätzliche Maskenpflicht ab 200 bzw. 300 Zuschauer*innen je nach Inzidenzstufe besteht. Zudem müssen Masken im Freien getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, zudem immer in geschlossenen Räumen. Auch die Pflicht zur Erfassung der Kontaktdaten aller auf dem Sportgelände anwesenden Personen bleibt bestehen, sowohl für den Trainings- als auch den Spielbetrieb. Die offenen Details werden wir kommunizieren, sobald die neue Fassung der Corona-Verordnung Sport vorliegt.

Was bedeutet das konkret für die Vereine?

Die Heimvereine sind als Veranstalter und Hausrechtsinhaber weiterhin verpflichtet, die Regeln auf ihrem Sportgelände umzusetzen und erforderliche 3G-Nachweise zu überprüfen. In jedem Fall müssen die Kontaktdaten aller anwesenden Personen dokumentiert werden. In geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht, Zutritt zu geschlossenen Räumen ist nur Personen mit 3G-Nachweis zu erteilen. Denkbar ist hier beispielsweise, die am Spieltag eingeteilten Ordner zur Kontrolle am Kabineneingang einzusetzen. Nicht-immunisierten Personen kann nach wie vor ein negatives Ergebnis bescheinigt werden, soweit der Schnelltest unter Aufsicht durchgeführt wird. Zur Vermeidung von Unsicherheiten vor Ort empfehlen wir jedoch dringend, sich bereits im Vorfeld einer Veranstaltung testen oder, noch besser, impfen zu lassen.

Corona-Task-Force nimmt Betrieb wieder auf

Nach Rücksprache mit den Bezirksvorsitzenden sowie Bezirksspielleitern wird die hauptamtliche Corona-Task-Force des wfv ihren Betrieb ab sofort wieder aufnehmen. Das Online-Meldeformular sowie eine Anleitung zum Vorgehen im Fall einer positiv getesteten Person im Vereinsumfeld finden Sie hier. Die Fälle werden insbesondere nach den Aspekten der Wettbewerbsgerechtigkeit sowie einer möglichen Gesundheitsgefährdung Dritter geprüft. Um den Prozess zu unterstützen, sollten Vereine im Falle einer Meldung alle relevanten Informationen in Erfahrung bringen und übermitteln, so zum Beispiel die Anzahl geimpfter Spieler*innen, die Intensität des Kontakts zur infizierten Person etc.
wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm: „Am Ende ist jeder Fall anders und es gilt verschiedene Aspekte zu berücksichtigen bei der Entscheidung, ob ein Spiel abgesetzt wird. Wir wollen den Spielbetrieb aufrechterhalten, haben dabei aber immer unsere Verantwortung und die Sicherheit aller Beteiligten im Auge. Wir bitten alle Vereine vorab um ihre Unterstützung und Verständnis für die teils kniffligen Entscheidungen. Und allen Verantwortlichen muss auch klar sein, dass ein laxer Umgang mit den Hygienevorgaben unsere Wettbewerbe gefährdet. Sollte ein Verein die Hygiene-Spielregeln grob missachten, müssen wir auch über sportrechtliche Konsequenzen sprechen.“
Alle aktuellen Informationen finden Sie weiterhin auf unserem Corona-Infoportal.
Textquelle/Autor: Württembergischer Fußball-Verband am 16. August 2021

Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus:

WFV informiert vom 4. Juni über Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung


Ab Montag gibt es Perspektiven für den Amateurfußball. Der Württembergische Fußball-Verband (WFV) informiert über die Auswirkungen der neuen Corona-Verordnung. Hier ist die Pressemitteilung dazu:
Corona-Update

Neue Corona-Verordnung bringt Lichtblicke für den Sport

Angesichts sinkender Inzidenzen in vielen Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung weitere Lockerungen der Corona-Verordnung (Corona-VO) beschlossen, die bereits am kommenden Montag in Kraft treten und Perspektiven für den Amateurfußball bieten.
Für den Fußball, der vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport (MKJS) grundsätzlich als kontaktarmer Sport eingestuft wird (soweit auf ein Zweikampftraining und das statische Einüben von Standardsituationen verzichtet wird), ermöglicht die neue Corona-VO die Aufnahme von Wettkämpfen mit Zuschauern ab der ersten Öffnungsstufe. Allerdings ist die Zahl der Sportler*innen hier noch auf 20 begrenzt. Ab der zweiten Öffnungsstufe entfällt die Teilnehmerbegrenzung der Sportler*innen, zudem sind im Freien bis zu 250 Zuschauer gestattet. In der dritten Öffnungsstufe, oder aber bei stabiler 7-Tage-Inzidenz unter 50, erhöht sich die maximale Zuschauerzahl im Freien auf 500 Personen.
Eine Testpflicht besteht in allen drei Öffnungsstufen nach wie vor für alle Personen ab sechs Jahren, insbesondere auch für Spieler*innen. Diese entfällt erst, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis stabil unter 35 liegt. Die Öffnungsstufen werden in der Übersicht am Ende der Medieninformation im Detail erläutert. Neu ist zudem, dass organisierter Vereinssport auch außerhalb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien mit Gruppen von bis zu 20 Personen stattfinden darf.

Testpflicht sorgt für Verwirrung

Erst am Dienstag hatten sich die Fußballverbände aus Baden, Südbaden und Württemberg erneut geschlossen an die Landesregierung gewandt und Vereinfachungen der Regelungen in der Corona-Verordnung gefordert. Anlass waren schwer nachvollziehbare Vorgaben zur Testpflicht von Kindern unter 14 Jahren. Aus Sicht des MKJS (Ministerium für Kultus, Jugend und Sport) waren die Unklarheiten der schnellen Entwicklung, der Komplexität sowie Vielschichtigkeit des Anwendungsbereichs der Corona-VO geschuldet.
Die angepasste Corona-VO bietet mit dem Wegfall der Testpflicht bei einer Inzidenz unter 35 immerhin eine Perspektive und ist laut wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm ein Schritt in die richtige Richtung: „Wir sind dankbar, dass die Landesregierung unser Anliegen ernst genommen hat und in der neuen Corona-Verordnung eine echte Perspektive für den Amateursport aufzeigt. Natürlich ist uns bewusst, dass weiterhin Vorsicht geboten ist und Lockerungen nur mit niedrigen Inzidenzen und teilweise auch Testungen vertretbar sind. Wir brauchen jedoch klare, verständliche und praktikable Regeln, um den regelmäßigen Trainingsbetrieb und auch Wettkämpfe unter bestimmten Umständen wieder zu ermöglichen. An der einen oder anderen Stelle gibt es noch Klärungsbedarf, aber darum werden wir uns nun kümmern.
Noch nicht abschließend geklärt ist beispielsweise, wie Kinder und Jugendliche Testungen für das Fußballtraining einsetzen können, die an der Schule durchgeführt werden. In der „Corona-VO Schule“ sind Vereinfachungen für die Anerkennung von Tests zu erwarten. Aktuell steht bereits fest, dass bestätigte Schultestungen 60 Stunden lang gültig sind. Allerdings braucht es auch Lösungen für den Fall, dass Schulen keine Testnachweise ausstellen und für Kinder, die das Schulalter noch gar nicht erreicht haben. Insoweit sind die beschlossenen Lockerungen nicht ausreichend.


Übersicht der Regelungen für den Fußball

Für den Amateursport gelten ab kommendem Montag folgende Regelungen, die sich aus der neuen Corona-Verordnung des Landes ableiten:
  • Bei einer Inzidenz von über 100 greift nach wie vor die Bundesnotbremse. Für unter 14-Jährige ist ein kontaktloses Training in Gruppen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Während für die Spieler*innen hier keine Testpflicht besteht, muss der/die Trainer*in einen negativen Test vorweisen. Für alle Personen ab dem 14. Geburtstag sind die Sportstätten geschlossen.
  • Öffnungsstufe 1 (7-Tage-Inzidenz muss 5 Werktage in Folge unter 100 liegen): Das Fußballtraining ist in Gruppen mit bis zu 20 Personen plus Trainer*in erlaubt. Alle Personen unterliegen einer Testpflicht. Der Spielbetrieb ist mit bis zu 20 Sportler*innen und 100 Zuschauer*innen im Freien erlaubt.
  • Öffnungsstufe 2 (7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 1 14 Tage in Folge unter 100 liegen und eine sinkende Tendenz aufweisen): Die Gruppengröße erweitert sich auf eine Person pro 20m²; weiterhin besteht eine Testpflicht für alle Personen; der Spielbetrieb ist ohne Teilnehmerbegrenzung und mit bis zu 250 Zuschauer*innen im Freien möglich.
  • Öffnungsstufe 3 (die 7-Tage-Inzidenz muss nach Inkrafttreten von Öffnungsschritt 2 weitere 14 Tage in Folge eine sinkende Tendenz aufweisen) oder Inzidenz <50: Die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 500 Personen.
  • Inzidenz <35: Die Testpflicht entfällt; die maximal zulässige Zuschauerzahl im Freien erhöht sich auf 750 Personen.
Auf unserer Website bieten wir unseren Vereinen unter wuerttfv.de/corona ein umfangreiches Informationspaket, unter anderem:
Text- und Bildquelle: Württembergischer Fußball-Verband am 04. Juni 2021

WFV reagiert mit Unverständnis: Corona-Verordnung muss revidiert werden


Corona-Verordnung

Neue Auslegung der CoronaVO: Testpflicht ab 6 Jahren

Mit Unverständnis nehmen die Fußballverbände in Baden-Württemberg zur Kenntnis, dass das Kultusministerium zwischenzeitlich seine Auslegung der aktuell gültigen Corona-Verordnung (Corona-VO) geändert hat. Demnach müssen auch Kinder ab 6 Jahren getestet sein, um in 20er-Gruppen trainieren zur dürfen.
Als Folge müssen die Verbände ihre Veröffentlichungen vom 17. Mai revidieren. „Wir haben mit großem personellem Aufwand die laufenden Fortschreibungen der CoronaVO für den Fußball gemeinsam mit dem Kultusministerium aufgearbeitet, um Wege aufzuzeigen, wie ein Fußballtraining unter diesen Bedingungen möglich ist. Zwischenzeitlich müssen wir aber zu vielen Fragen die Antworten schuldig bleiben“, bemängelt Siegbert Lipps, Geschäftsführer des Südbadischen Fußballverbandes.
SBFV, wfv und bfv haben sich daher erneut an die Politik gewandt und beklagen sowohl die mangelhafte Transparenz und Kommunikation als auch die Regelungen an sich.Wir haben mit guten Argumenten die Position des Sports vertreten. Es liegt auf der Hand, dass die derzeitige Auslegung der Corona-Verordnung der erfreulichen Entwicklung mit rückläufigen Inzidenzen in keiner Weise Rechnung trägt und die Strategie der Öffnungsschritte ad absurdum führt“, betont wfv-Hauptgeschäftsführer Frank Thumm. In der Praxis führe dies dazu, dass Ehrenamtliche nicht mehr bereit sind, unter diesen Voraussetzungen einen Trainingsbetrieb anzubieten.
Als die Bundesnotbremse bei Inzidenzen über 100 galt, konnten Kinder bis 13 Jahre in 5er-Gruppen ohne Test-, Impf- oder Genesenennachweis gemeinsam Sport treiben. Vor Inkrafttreten der Bundesnotbremse durften bei einer Inzidenz unter 100 Kinder bis 14 Jahre in 20er-Gruppen trainieren – auch ohne Testungen. Mit Erreichen der Öffnungsstufe 1 nach der aktuellen Corona-VO soll dagegen eine Verschärfung greifen, die entsprechende Testnachweise auch für Kinder unter 14 Jahren und sogar in 5er-Gruppen erforderlich macht.
Die aktuelle Corona-VO gilt bis zum 11. Juni. Die Verbände hoffen jedoch, dass die Politik früher agiert. „Wir benötigen dringend klare, inhaltlich überzeugende Regelungen, die ein Sporttreiben auch tatsächlich ermöglichen und nicht ohne sachliche Rechtfertigung einschränken. Die an Baden-Württemberg angrenzenden Bundesländer Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz haben daraus die notwenigen Schlüsse gezogen und dem Sport echte Perspektiven eröffnet“, appelliert Annette Kaul, Stellvertretung der Geschäftsführung in Baden. In weiteren gemeinsamen Schreiben an das Kultus- sowie Sozialministerium haben die baden-württembergischen Fußballverbände Nachbesserungen der Corona-Verordnung dringend angemahnt.
Textquelle: Württembergischer Fußball-Verband am 01. Juni 2021

Grafik: WFV


Welche Regeln gelten aktuell für den Sport?

Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie auf unserem Corona-Infoportal. Dort stellen wir unter anderem bereit: